Stammdaten

Register
Amtsgericht Stadthagen HRB 2732
Eingetragen
3.5.1990
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von MehrzweckindustrieroboternBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung, Entwicklung und Konstruktion von Maschinenbauteilen und Modulen für die Automationstechnik sowie deren Vertrieb. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen sowie solche Unternehmen erwerben oder gründen, ferner Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Georg Hermann Schwing
seit 11.10.2024
Prokura
Alexander Bialas
seit 11.10.2024
Prokura
Cihan Halavurt
seit 20.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bahr Modultechnik Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bahr Modultechnik GmbH

Luhden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

Bahr Modultechnik GmbH

I . Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Bahr Modultechnik GmbH ist seit nunmehr 25 Jahren als Anbieter von qualitativ hochwertigen Positioniersystemen tätig. Unsere Kundenbeziehungen erstrecken sich weltweit über alle Branchen.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeiten ist die innovative Verfahrensentwicklung zur Herstellung präziser und flexibler Antriebs- und Positioniersysteme, insbesondere für die Handhabungstechnik und den Maschinenbau.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team qualifizierter Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist nach Angaben des IWF im Jahr 2016 nahezu wie im Vorjahr um ca. 3,1 % gewachsen. Die Weltkonjunktur hat damit in 2016 weiter an Dynamik verloren. In Asien belastet die wirtschaftliche Schwächephase Chinas weiter das Wirtschaftswachstum. Die Wirtschaft der USA setzt ihre Erholung fort, während sich das Wachstum in Deutschland und der Eurozone unterdessen verlangsamt.

Für die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben sich nach Einschätzung der Branche die Hoffnungen auf eine deutliche Erhöhung der Nachfrage im Jahresverlauf 2016 wieder nicht erfüllt. Die Produktion blieb aber stabil und erreichte erneut ein Nullwachstum in der realen Produktion. Die Volkswirte des VDMA prognostizieren auf Grund der positiven Grundhaltung für 2017 lediglich ein Wachstum der Branche in Höhe von 1% real.

2. Geschäftsverlauf

Vor dem Hintergrund dieser konjunkturellen Entwicklungen der Weltwirtschaft und der Branche sind wir mit dem Geschäftsjahr 2016 sehr zufrieden.

Nach einem guten Start in 2016 hat der Auftragseingang im zweiten Halbjahr zwischenzeitlich rückläufige Tendenzen gezeigt. Das erste Quartal 2017 setzt die erfreuliche Entwicklung gegen Ende des Vorjahres fort und schließt mit einem plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab. Wir gehen für 2017 von einem Umsatzwachstum aufgrund der derzeitigen Entwicklungen von gut 3% aus.

Insgesamt haben sich die Umsatzerlöse um -196 TEUR (-1,8%) auf 10.642 TEUR verringert; damit haben wir unsere Prognose im Lagebericht des Vorjahres um knapp 400 TEUR verfehlt. Während wir in unserem Kerngeschäft - ohne die übrigen Umsatzerlöse - Zuwächse im Inland (+6%) und im Euroraum (+11%) verzeichnen konnten, ging der Umsatz mit Drittländern um 30% zurück.

Bei einer unveränderten Fokussierung auf Qualitätsprodukte konnten wir unsere Materialaufwandsquote aufgrund einer ständig effizienteren Arbeitsweise bei teilweise gestiegenen Einstandspreisen (Aluminium) um 0,7%-Punkte verbessern.

Die Personalaufwendungen haben sich nach durchgeführten Lohn- und Gehaltserhöhungen bei einer konstanten Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) planmäßig entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich trotz einmaliger EDV-Kosten in Höhe von 165 TEUR nur 95 TEUR über dem Vorjahr.

Die Abschreibungen sind geringfügig (-4 TEUR) unter dem Vorjahresniveau geblieben.

Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2016 ein um 80 TEUR gesunkenes Jahresergebnis von 1.510 TEUR.

3. Lage

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist insgesamt als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen.

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Umsatz- und Ergebnisquellen stellen unsere Linear-Achsensysteme dar.

Bei unter dem Plan liegenden Umsatzerlösen von 10.642 TEUR hat sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen unsere betriebliche Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr auf 10.613 TEUR (-224 TEUR oder -2,1%) reduziert.

Unser Materialaufwand hat sich um -4,8% und somit überproportional zur Leistung verringert; die Materialquote ist von 28,0% im Vorjahr auf 26,8% gesunken; der Rohgewinn beträgt in der Folge 84,0% (Vj: 83,3%).

Die Personalaufwandsquote ist mit 35,1% konstant.

Unter Berücksichtigung von um 95 TEUR erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EDV-Kosten) liegt unser Betriebsaufwand von insgesamt 8.618 TEUR um 1,4% oder 126 TEUR unter dem Vorjahreswert.

Bei leicht gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen hat sich das Betriebsergebnis mit 2.061 TEUR oder 19,3% (Vorjahr: 2.170 TEUR; 20,2%) in absoluter und relativer Sicht leicht verschlechtert.

Aufgrund eines unverändert nahezu ausgeglichenem Finanzergebnisses von 1 TEUR und einem Steueraufwand von 574 TEUR hat sich der Jahresüberschuss von 1.590 TEUR (14,8%) im Vorjahr auf 1.510 TEUR (14,1%) im Berichtsjahr entsprechend verringert.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist unverändert als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Abzug von Skonti zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unser Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (2.364 TEUR) liegt geringfügig über dem Vorjahreswert von 2.303 TEUR.

Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Sachanlagevermögen und kurzfristige Finanzmittelanlagen (Darlehen) in Höhe von insgesamt 570 TEUR konnten wir mit dem o.g. Cash-Flow vollständig finanzieren.

Unter weiterer Berücksichtigung der Ausschüttungen an die Gesellschafter flossen uns insgesamt liquide Mittel von 784 TEUR zu. Unser Finanzmittelfonds ist zum Jahresende mit 2.789 TEUR positiv (Vj. 2.005 TEUR); darüber hinaus verfügen wir über weitere Wertpapiere des Umlaufvermögens. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt somit weiter verbessert.

Unsere Kapitalstruktur ist insgesamt stabil.

Wir weisen aufgrund des Jahresüberschusses ein erhöhtes Eigenkapital von 12.412 TEUR (86,9%) aus.

Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital hat sich bei planmäßiger Darlehenstilgung auf 3,1% verringert; der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals ist unwesentlich auf 10,0% (Vj: 9,8%) gestiegen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag rund 0,7% (i.Vj. 0,8%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Unverändert übersteigen das kurzfristig gebundene Vermögen und die liquiden Mittel deutlich unsere kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens ist aufgrund der Veräußerung eines nicht mehr betriebsnotwendigen Gebäudes gegenüber dem Vorjahr leicht verändert.

Das langfristig gebundene Vermögen hat sich im Berichtszeitraum um 459 TEUR auf 8.038 TEUR (56,3%; Vj 62,1%) verringert. Die Verringerung ergibt sich im Wesentlichen aus betragsmäßig unter den Abschreibungen und Abgängen liegenden Investitionen von 858 TEUR, davon rd. 423 TEUR für die Renovierung des im Vorjahr erworbenen Nachbargrundstückes nebst Hallengebäude.

Das kurzfristig gebundene Vermögen ist um 271 TEUR auf 3.265 TEUR (22,9%) gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus kurz vor dem Bilanzstichtag fakturierten Umsätzen sowie gewährter Darlehen im Zusammenhang mit dem o.g. Grundstücksverkauf.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und EBITDA heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die so definierte Rendite ist auf 19,6% gefallen; geplant hatten wir mit einer Rendite von 19,9%.

Die Kennzahl EBITDA hat sich im Geschäftsjahr auf 2.927 TEUR oder 27,5% reduziert; unsere Planungen gingen von 27,9% aus.

Diese Kennzahlen zeigen insgesamt eine nahezu konstante Geschäftsentwicklung.

III. Prognosebericht

Für 2017 rechnen die Volkswirte des VDMA mit einem Wachstum der Produktion von real 1%. Unsere Gesellschaft selbst plant rd. 11,0 Mio. EUR Umsatzerlöse und liegt damit über den Erwartungen der Branche.

Die Materialquote planen wir aufgrund unseres effizienten Produktionsumfeldes mit ca. 27 % auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Personalaufwand wird in 2016 in Relation zur Betriebsleistung nahezu stabil bleiben. Wir planen mit einer Personalaufwandsquote von 34,5% (Vj: 35,3%).

Bei einem geringfügig erhöhtem sonstigen betrieblichen Aufwand und einem leicht gestiegenem Zinsaufwand aufgrund des in 2015 abgeschlossenen Darlehnsvertrages planen wir für 2016 einen Jahresüberschuss von rund 1.600 TEUR.

Die Eigenkapitalsituation wird sich durch die genannten Ergebnisse weiter verbessern.

In 2017 werden voraussichtlich Gesamtinvestitionen von rund 350 TEUR getätigt. Der Großteil entfällt auf Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Sicherstellung unserer Liquidität hat im Unternehmen eine hohe Priorität. Aufgrund unserer Ertragskraft werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Investitionen werden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Bei stabilen Umsätzen und Ausgaben gehen wir von einer erneuten Verbesserung der Finanzlage aus.

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquisition durch Verstärkung unserer Vertriebsaktivitäten und Ausdehnung auf neue Branchen verstärken. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir betrachten unsere Marktposition als gefestigt. Durch die in den letzten Jahren getätigten Investitionen ist das Unternehmen gut aufgestellt.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die Bahr Modultechnik GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit auf dem Gebiet der Automationstechnik einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt.

Für 2016 erwartet der IWF für die Weltwirtschaft eine weitere positive Entwicklung. Der weiterhin niedrige Ölpreis sowie der abgewertete Euro bergen Chancen, aber auch Risiken. Sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können dann für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Der bisher schon ausgeprägte Wettbewerbsdruck hat sich durch Verdrängungswettbewerb großer Konzerne unverändert weiter verschärft und könnte dazu führen, dass zusätzliche absatzfördernde Marktbearbeitungen eingesetzt werden müssen. Durch die konsequente Weiterentwicklung und Neuentwicklung unserer Produkte können wir dem Druck jedoch bestens standhalten.

In einem umkämpften Markt sehen wir uns insgesamt - auch aufgrund unserer Firmenphilosophie "Made in Germany" gut aufgestellt.

Ertragsorientierte Risiken

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen zu können.

Risiken auf der Beschaffungsseite sind durch konsequente Investitionen in Logistik und der ständigen Optimierung unserer Lagerhaltung nahezu ausgeschlossen.

Zur Risikominimierung sind wir um stetige Akquirierung neuer Lieferanten bemüht, die unsere hohen Qualitätsstandards einhalten können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Die Produktqualität hat einen wesentlichen Einfluss auf die Kaufentscheidung unserer Kunden. Das Erkennen von Marktlücken und die schnelle Reaktion auf Kundenwünsche werden uns auch in Zukunft den Vorsprung verschaffen, um dem Druck des Wettbewerbs Stand zu halten.

Langfristig sind nach unserer Überzeugung Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen insbesondere an Stammkunden durchsetzbar.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Bahr Modultechnik GmbH gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, die existierenden Kreditlinien verschiedener Banken werden nicht in Anspruch genommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden wöchentliche Liquiditätspläne erstellt, die einen zutreffenden Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Wir informieren uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und arbeiten fallweise mit Vorkasse.

 

Luhden, den 31. März 2017

Bahr Modultechnik GmbH

Geschäftsführung

gez. Frank Bahr

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 8.037.959,50 8.496.188,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.021,00 65.594,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 50.021,00 65.594,00
II. Sachanlagen 7.987.938,50 8.430.594,20
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.430.939,25 4.555.653,56
2. technische Anlagen und Maschinen 974.766,00 1.038.437,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.579.664,00 1.831.035,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.569,25 1.005.468,64
B. Umlaufvermögen 6.003.114,81 4.930.446,22
I. Vorräte 1.646.269,72 1.823.770,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.033.877,02 566.740,85
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.033.877,02 566.740,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 274.631,60 11.496,42
III. Wertpapiere 533.996,86 535.019,01
1. sonstige Wertpapiere 533.996,86 535.019,01
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.788.971,21 2.004.915,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.247,58 69.214,63
D. Aktive latente Steuern 106.745,36 105.891,04
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 84.805,06 74.831,41
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.284.872,31 13.676.571,50

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 12.412.318,00 11.802.017,45
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 51.129,19 51.129,19
III. Gewinnrücklagen 104.047,00 104.047,00
IV. Gewinnvortrag 10.646.841,26 0,00
V. Jahresüberschuss 1.510.300,55 0,00
VI. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 11.546.841,26
B. Rückstellungen 1.195.127,07 1.117.734,69
C. Verbindlichkeiten 677.427,24 756.819,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 440.000,00 550.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 440.000,00 550.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 237.427,24 206.819,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 237.427,24 206.819,36
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.284.872,31 13.676.571,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 7.957.870,70 8.047.843,68
2. Personalaufwand 3.711.734,46 3.806.556,03
a) Löhne und Gehälter 3.274.034,81 3.314.775,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 437.699,65 491.780,68
davon für Altersversorgung 15.946,81 59.409,16
3. Abschreibungen 844.235,01 848.124,38
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 844.235,01 848.124,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.308.060,53 1.202.593,28
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 70,18 0,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 462,79 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.770,66 19.365,16
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.022,15 14.247,79
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.142,87 4.684,79
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 573.629,86 595.837,52
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 854,32 27.802,54
10. Ergebnis nach Steuern 1.521.279,27 1.595.165,05
11. sonstige Steuern 10.978,72 5.639,00
12. Jahresüberschuss 1.510.300,55 1.589.526,05

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016

Vorbemerkungen und allgemeine Angaben

Die Bahr Modultechnik GmbH hat ihren Sitz in Luhden und ist unter der Registernummer HR-B 2732 in das Handelsregister beim Amtsgericht Stadthagen eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften zur Rechnungslegung nach dem HGB in der Fassung des BilRUG sowie des Gesellschaftsvertrags und unter Berücksichtigung einer teilweisen Ergebnisverwendung aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die im vorliegenden Jahresabschluss dargestellten Vorjahresbeträge sind aufgrund der Änderungen des HGB in der Fassung des BilRUG zwecks Vergleichbarkeit wie folgt angepasst worden:

lt. Jahresabschluss zum
betroffene Position 31.12.2016 Vorjahreszahl
EUR
31.12.2015
EUR
Veränderung
EUR
Gewinn- und Verlustrechnung      
Umsatzerlöse 10.837.719,93 10.793.729,41 43.990,52
sonstige betriebliche Erträge 104.558,00 148.548,52 -43.990,52
  10.942.277,93 10.942.277,93 0,00

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände (EDV-Programme, Lizenzen) werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. den Vorgaben der steuerlichen branchenspezifischen Abschreibungstabellen linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen für Gebäude, Außenanlagen und beweglichen Vermögensgegenständen werden linear basierend auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bzw. den Vorgaben der steuerlichen branchenspezifischen Abschreibungstabellen vorgenommen. Seit dem Geschäftsjahr 2010 wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 410 sofort abzuschreiben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen in Abhängigkeit von Lagerdauer sowie verminderter Marktgängigkeit und gesunkener Wiederbeschaffungskosten.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden grundsätzlich zu Herstellungskosten bewertet. Sie umfassen neben den einzeln zurechenbaren Material- und Fertigungskosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs der Produktionsanlagen. Kostenanteile der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko ist durch eine pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen.

Latente Steuern

Aktive latente Steuern werden in der Höhe angesetzt, in der sie in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich zu Steuerentlastungen führen. Passive latente Steuern für zukünftige Steuerbelastungen werden gebildet. Aufgrund des in der Steuerbilanz der Gesellschaft höherem Ansatzes der Rückstellungen für Pensionen sowie höherer Buchwerte im Anlagevermögen, bei Wertpapieren des Umlaufvermögens und dem Vorratsvermögen wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 107 abgegrenzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt unverändert bei 27,375%.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Vermögensgegenstände, die die Voraussetzungen als Planvermögen zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen (TEUR 391, i. Vj. TEUR 373) erfüllen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet (TEUR 476, i. Vj. TEUR 448) und sind mit der individuellen Verpflichtung verrechnet worden. Die Anschaffungskosten des verrechneten Planvermögens betragen TEUR 417.

Rückstellungen/Verbindlichkeiten

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Gehaltssteigerungen sowie Fluktuationsparameter waren nicht zu berücksichtigen. Der Zinssatz entspricht den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB entsprechend der Vereinfachungsregelung für eine mittlere Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die langfristigen Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die erfolgswirksame Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs, soweit die Restlaufzeit der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr lagen zum Abschlussstichtag nicht vor.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Hier wird auf den beigefügten Anlagespiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB hingewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - Restlaufzeit

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt in Höhe von TEUR 337 (Vj. TEUR 176) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Die Bilanzposition A.IV. Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus 2015 in Höhe von 11.546.841,26 EUR.

Das Eigenkapital enthält ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt TEUR 166. Davon entfallen auf

die Aktivierung latenter Steuern TEUR 107

die Beträge aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB TEUR 59

den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der Änderung des Zinssatzes bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen TEUR 56

Pensionsrückstellungen

Der Bewertung der Pensionsrückstellungen lagen folgende Prämissen zu Grunde:

durchschnittlicher Zinssatz der letzten 10 Jahre: 4,03%

erwarteter Rententrend: 1,5%

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 391. Er wird mit Vermögensgegenständen mit einem beizulegenden Wert von TEUR 476 verrechnet, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zu der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Jahren beträgt TEUR 56.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die folgenden Verpflichtungen:

Personalkostenverpflichtungen (791 TEUR)

Gewährleistungsrisiken (65 TEUR)

Jahresabschluss- und Betriebsprüfungsaufwendungen (52 TEUR)

Archivierungsaufwendungen (10 TEUR)

Übrige Einzelverpflichtungen/ausstehende Rechnungen (36 TEUR)

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamtbetrag Restlaufzeit von durch Grundpfandrechte gesichert
Bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
Vblk. ggü. Kreditinstituten 440 110 330 0 0
(Vorjahr) 550 110 440 0 0
Erhalt. Anz. auf Bestellungen 30 30 0 0 0
(Vorjahr) 6 6 0 0 0
Vblk. Aus Lief. und Leistungen 100 100 0 0 0
(Vorjahr) 105 105 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 107 107 0 0 0
(Vorjahr) 96 96 0 0 0
Gesamt 677 347 330 0 0
(Vorjahr) 757 317 440 0 0

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der Verrechnung von Planvermögen erfolgte nachstehende Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen, deren Saldo - unverändert gegenüber dem Vorjahr - im Zinsergebnis (-4 TEUR) ihren Niederschlag gefunden hat:

TEUR
sonstige betriebliche Erträge +28
sonstige betriebliche Aufwendungen -17
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15
-4

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse bestehen am Bilanzstichtag nicht.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 40 (i.Vj. 38) Lohnempfänger sowie 25 (i.Vj. 27) Angestellte beschäftigt. Daneben wurden 3 Auszubildende (i. Vj. 5) beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung.

Die Gesellschaft wird im Berichtsjahr unverändert vertreten durch den Geschäftsführer

Herrn Frank Bahr, Kaufmann, Porta Westfalica.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft erwarten.

 

Bahr Modultechnik GmbH

vertreten durch die Geschäftsführung

gez. Frank Bahr

Anlagespiegel

Anschaffungskosten Abschreibungen Buchwert = AK = A = B Stand 01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten AK 572.020,76 57.737,82 ‑29.506,32 0,00 600.252,26
  A 506.426,76 72.880,82 ‑29.076,32 0,00 550.231,26
  B 65.594,00   ‑430,00   50.021,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände AK 572.020,76 57.737,82 ‑29.506,32 0,00 600.252,26
  A 506.426,76 72.880,82 ‑29.076,32 0,00 550.231,26
  B 65.594,00   ‑430,00   50.021,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken AK 6.951.623,95 94.794,32 ‑402.946,58 1.334.650,62 7.978.122,31
  A 2.395.970,39 262.119,81 ‑110.907,14 0,00 2.547.183,06
  B 4.555.653,56   ‑292.039,44   5.430.939,25
2. technische Anlagen und Maschinen AK 3.251.029,12 2.460,76 0,00 83.912,50 3.337.402,38
  A 2.212.592,12 150.044,26 0,00 0,00 2.362.636,38
  B 1.038.437,00   0,00   974.766,00
3. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung AK 3.978.582,63 287.008,12 ‑297.111,80 0,00 3.968.478,95
  A 2.147.547,63 359.190,12 ‑117.922,80 0,00 2.388.814,95
  B 1.831.035,00   ‑179.189,00   1.579.664,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau AK 1.005.468,64 415.663,73 0,00 ‑1.418.563,12 2.569,25
  A 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  B 1.005.468,64   0,00   2.569,25
Summe Sachanlagen AK 15.186.704,34 799.926,93 ‑700.058,38 0,00 15.286.572,89
  A 6.756.110,14 771.354,19 ‑228.829,94 0,00 7.298.634,39
  B 8.430.594,20   ‑471.228,44   7.987.938,50
Summe Anlagevermögen AK 15.758.725,10 857.664,75 ‑729.564,70 0,00 15.886.825,15
  A 7.262.536,90 844.235,01 ‑257.906,26 0,00 7.848.865,65
  B 8.496.188,20   ‑471.658,44   8.037.959,50

sonstige Berichtsbestandteile

 

Luhden 22.05.2017

Bahr Modultechnik GmbH

vertreten durch die Geschäftsführung

gez. Frank Bahr

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Vorstehender Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme der gesetzlichen Erleichterungen bei der Offenlegung sowie den rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen aus dem vollständigen Jahresabschluss abgeleitet. Dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bahr Modultechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung/des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung/des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Minden, den 19. Mai 2017

ARTAG Allgemeine Revision & Treuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anja Ottensmeier, Wirtschaftsprüferin

Peter Teuber, vereidigter Buchprüfer

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