Ziegler-Haus Technik GmbH
Selbe AdresseGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert, geb. Morawiec Friedl seit 1.2.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ziegler Holding GmbHPlößbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2021I. Grundlagen des Ziegler-Konzerns1. Beschreibung der Gesellschaft Als Finanz- und Dienstleistungsholding ist die Ziegler Holding GmbH (Muttergesellschaft des Ziegler-Konzerns) für die einzelnen Firmen der Ziegler Group in den Bereichen Finanzierung, kaufmännische Verwaltung, Controlling, IT, Betriebsorganisation, Personalmanagement, Erstellung der laufenden Buchhaltung, Jahresabschlussarbeiten, Marketing und Zentraleinkauf tätig. Der Hauptsitz und die Verwaltung des Konzerns befinden sich in der Gemeinde Plößberg in Nordbayern. Weitere Standorte unterhält der Konzern in den Gemeinden: Pressath, Wiesau, Hof, Hermsdorf, Burgbernheim, Weiden i.d.OPf., Nürnberg, Hamburg, , Erbendorf, Tirschenreuth, Leutershausen und Bayreuth.
Der Ziegler-Konzern gliedert sich in folgende Geschäftsbereiche:
Sowohl auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Markt agiert der Ziegler-Konzern erfolgreich. Die Logistiksparte bietet ihren nationalen und internationalen Kunden das gesamte Leistungsspektrum im Zusammenhang mit dem Warentransport vom Hersteller zum Kunden.
Auf dem Güterbahnhof des Ziegler-Konzerns in Wiesau werden zwischenzeitlich jährlich gut 50.000 Container von der Straße auf die Schiene und umgekehrt verladen. Täglich fahren Züge zu den größten deutschen Seehäfen und wieder zurück. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in diesem Zusammenhang ist auch die beständig wachsende eigene LKW-Flotte (rd. 150 LKW), die den Transport der Container zum Kunden oder vom Kunden zum Bahnhof zeitnah ermöglicht. Das eigene Logistikzentrum in unmittelbarer Nähe zum Güterbahnhof in Wiesau erweitert seit Jahresende 2019 mit einer Lagerkapazität von derzeit 10.000 Quadratmeter das Leistungsspektrum. Mit der Neugründung der Ziegler Global Logistics GmbH im April 2018 ist der Ziegler-Konzern in den Marktbereich des internationalen Seefrachthandels erfolgreich eingestiegen. Die Gesellschaft kauft und vermittelt am Standort Nürnberg logistische Dienstleistungen, insbesondere Seefrachten. Im Geschäftsjahr 2021 entwickelte sich das Geschäftsfeld sehr positiv. Zusammen mit der Contargo Network Logistics GmbH aus Döhlau wurde im September 2017 das Gemeinschaftsunternehmen "Contargo Combitrac GmbH" gegründet, an der beide Seiten zu jeweils 50% beteiligt sind. Eingebracht wurden jeweils die Transportdienstleistungen im kombinierten Ladungsverkehr im Bereich der Seehafenhinterlandlogistik und die Umschlagstätigkeiten für Ladeeinheiten auf die Verkehrsträger Straße und Bahn. Gemeinsam vermarktet werden diesbezüglich die Terminals in Hof und Wiesau.
Der Geschäftsbereich " Holzhausbau", bestehend aus den Firmen Engelhardt + Geißbauer GmbH (Planung, Montage und Vertrieb in Franken), Ziegler-Haus GmbH (Planung, Montage und Vertrieb in der Oberpfalz), Schwebheimer Holzelementbau GmbH (Fertigung), Zimmerei Ziegler GmbH (Fertigung), Sendel + Göß Haustechnik GmbH (Installation und Heizung), Ziegler-Haus Technik GmbH (Installation und Heizung), Zimmerei Mohr GmbH (Zimmerei) und Mohr Holzhaus GmbH (Bauträgerunternehmen) fertigt an den drei Standorten Burgbernheim und Leutershausen (Mittelfranken) sowie Wiesau/Schönhaid (nördliche Oberpfalz) nach neuesten ökologischen Standard qualitativ hochwertige Holzhäuser. Jahrzehntelange Erfahrung im Holzbau, innovative Ausführungen und höchste Ansprüche an Qualität sind hier unsere Markenzeichen. Von der Bauplanung bis zur Schlüsselübergabe kommt alles aus der Hand der Fertighausexperten.
Mit einem modernen Maschinenpark fertigt die Unternehmensgruppe am Standort in Hermsdorf in Premiumqualität zertifizierte Brettschichtholz- und Brettsperrholzprodukte. Die Technik-/Maschinenbausparte, besteht u.a. aus dem Konstruktionsbüro Prechtl GmbH in Burghausen, dem Spezialmaschinenbauer VFT Verketten- Fördern- Transportieren GmbH aus Ellersdorf bei Cham, an dem der Ziegler-Konzern bis zum 30.12.2021 50 % der Firmenanteile hält, entwirft und fertigt Präzisionsmaschinen und -anlagen für die Sägeindustrie. Zum Kundenkreis zählen neben einzelnen Unternehmen des Ziegler-Konzerns Sägewerke im deutschen Sprachraum und im europäischen Ausland. Zusätzlich gibt es mit der Ruhland Druckluft & Systemtechnik GmbH, an dem eine 75 %ige Beteiligung besteht, einen Spezialdienstleister im Bereich Druckluft und Kompressoren. Die thermoheld GmbH mit Sitz in Bayreuth ist Hersteller eines innovativen Flächenheizsystems auf Kohlenstoffbasis, welches in der eigenen Hausbausparte ein nachhaltiges Heizangebot ermöglicht.
Die EUROSAND GmbH aus Weiden i.d.OPf. ist ein spezialisierter Hersteller und Trendsetter von qualitativ hochwertigen Deko-Streuartikeln, Farbsand, Dekosand, Dekoglas, Dekosteinen und Dekoaccessoires. Mit Mehr als 50.000 Artikeln aus dem Bereich Deko, Veredelung und Verpackung werden Abnehmer weltweit beliefert.
Gastronomie/Hotellerie Seit Dezember 2019 vervollständigt die kulinarische Küche des Restaurant/Hotels "Holzfellas" in Wiesau mit über 50 Sitzplätzen im Innenbereich, Außengastronomie und Hotelzimmern das Leistungsspektrum der Unternehmensgruppe. Die Firmenphilosophie der Ziegler-Gruppe spiegelt sich in der Speisekarte, im Service sowie der Einrichtung des Restaurants und der Gästezimmer wider: Nachhaltig, innovativ und qualitativ hochwertig. In 2021 wurde das gastronomische Angebot um die ZHG Erbendorf GmbH in Erbendorf sowie die ZHG Tirschenreuth GmbH in Tirschenreuth erweitert. Während die ZHG Tirschenreuth den Betrieb des Hotels und Restaurants Seenario verantwortet, wird in der ZHG Erbendorf das bestehende Hotel Steinwaldhaus zu einem 5-Sterne-Wellnesshotel umgebaut. Im Bereich " Medien" besteht seit 2021 eine Beteiligung mit 50 % an der OberpfalzECHO GmbH & Co. KG, welche im Bereich neue Medien Nachrichten sowie Informationsdienstleistungen aus und über die Region Oberpfalz über digitale Kanäle erbringt. Als Finanz- und Dienstleistungsholding ist die Ziegler Holding GmbH für die einzelnen Firmen des Ziegler- Konzerns in den Bereichen Finanzierung, kaufmännische Verwaltung, Controlling, IT, Betriebsorganisation und Personalmanagement, Erstellung der laufenden Buchhaltung, Jahresabschlussarbeiten, Marketing und Zentraleinkauf tätig. Die beiden Besitzgesellschaften "Ziegler Immobilien GmbH" und "E + G Besitzgesellschaft mbH" vermieten Sachanlagevermögen, insbesondere Immobilien, an den Standorten Burgbernheim, Weiden i.d.OPf., Wiesau/Schönhaid und Mitterteich an Schwestergesellschaften. Daneben erwirbt, saniert und vermietet die Ziegler Immobilien GmbH Wohnimmobilien. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2021 war im Hinblick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft weiterhin geprägt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, welche mit vielseitigen Herausforderungen, u.a. Materialengpässen, für alle Akteure verbunden waren. Nichtsdestotrotz konnte die gesamtdeutsche Wirtschaft nach dem erheblichen Rückgang in 2020 wieder ein Wachstum verzeichnen. Gemäß dem Statistischen Bundesamt betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2021 rund 3,57 Billionen Euro. Preisbereinigt stieg das BIP gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 2,9 Prozent. Während im ersten Quartal noch ein Rückgang des BIP im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war, konnte die deutsche Wirtschaft ab dem zweiten Quartal einen Anstieg des BIP verzeichnen, welcher zum vierten Quartal hin abflaute, jedoch positiv blieb. 1 Die deutsche Holzindustrie konnte den positiven Trend aus dem Vorjahr ebenfalls fortsetzen. 2 In der Logistikbranche kam es im Jahr 2021 zu einer leichten Erholung. Der vom Statistischen Bundesamt für Deutschland veröffentlichte Transportindex weist im Februar 2021 einen Rückgang um ca. 4,2 % gegenüber Januar 2021 aus. Die danach eintretende Erholung in Verbindung mit einer Seitwärtsbewegung im Jahresverlauf konnte Ende des Jahres erfreulicherweise mit einem positiven Ausgang abgeschlossen werden. Der sich fortsetzende Erholungseffekt in der deutschen Wirtschaft wirkte sich insgesamt positiv auf die Auftragslage der Transportbranche aus. Zum Jahresende übertraf der Transportindex den Vorjahreswert um ca. 0,7 %. 3 Trotz der weiterhin spürbaren Corona-Auswirkungen zu Beginn des Jahres sowie der gestiegenen Rohstoffpreise Ende des Jahres 2021, konnten die Logistikunternehmen der Unternehmensgruppe Ziegler erfreulicherweise ein deutlich über dem Vorjahresniveau liegendes EBT von TEUR 11.049 (Vorjahr: TEUR 4.233) erzielen. Der Ergebnisanstieg ist wiederum vor allem auf den Geschäftsbereich der Ziegler Global Logistics GmbH zurückzuführen. Die Konzernsparte "Holzhaus" war weiterhin nur bedingt, wie die gesamte Baubranche in Deutschland, vom gesamtdeutschen Wirtschaftseinbruch betroffen. Das Bundesamt für Statistik meldet für das Jahr 2021 erneut eine Zunahme bei den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe, welche in 2021 eine wertseitige Zunahme von 14 % verzeichnen konnte, dabei insbesondere im Wohnungsbau ein Anstieg von 8,6 %. 4 Mit Bezug auf die Baugenehmigungen für ein- und Zweifamilienhäuser meldet der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. eine Zunahme im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 %, wovon erfreulicherweise ein Rekordanteil von 23,1 % in der Fertigbauweise genehmigt wurden. 5 Die Nachfrage nach nachhaltig produzierten und ökologischen Wohnraum war hierbei ungebrochen stark. Aufgrund eines Brandereignisses bei der Engelhardt + Geißbauer GmbH musste die Sparte Holzhaus Umsatz- und Ertragseinbußen hinnehmen. Der konsolidierte Außenumsatz der gesamten Holzbausparte betrug im Geschäftsjahr 2021 TEUR 28.091 (Vorjahr: TEUR 25.641). Eine erhebliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der Konzernsparten "Dekoration" und "Gastronomie/Hotellerie" hatte die von der Regierung zur Eindämmung der Coronapandemie angeordnete vollständige bzw. zeitweise Schließung des Einzelhandels und der Gastronomie/Hotellerie in Deutschland. Das veränderte Konsumverhalten in der Bevölkerung führte hierbei zu erheblichen Umsatzrückgängen. Die konsolidierten Umsatzerlöse der Konzernsparte "Dekoration" verringerten sich von TEUR 9.059 auf TEUR 6.820; wobei der Rückgang im Inland weitaus stärker als im Exportgeschäft ausfiel. Insgesamt betrachtet ist der Ziegler-Konzern durch sein breit aufgestelltes Produkt- und Leistungsangebot gut durch die Pandemie-Jahre 2020 und 2021 gekommen. Produktionsausfälle durch Werkschließungen oder mangels Rohstoffversorgung gab es nicht. Ausgenommen hiervon ist die staatlich angeordnete Schließung des Restaurantbetriebes und die Kurzarbeit bei der EUROSAND GmbH. 1.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen zur Steuerung des Konzerns verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Konzernjahresüberschuss sowie die Umsatzerlöse des Konzerns. Die im Geschäftsjahr 2021 um TEUR 149.194 gestiegene Gesamtleistung stellt einen weiteren bedeutenden finanziellen Leistungsindikator und eine wichtige Steuerungsgröße des Konzerns dar. 1.2. nichtfinanzielle Leistungs indikatoren Zu den unter 1.1. genannten finanziellen Leistungsindikatoren nutzt der Ziegler-Konzern auch nicht finanzielle Faktoren zur Bemessung des wirtschaftlichen Erfolgs seiner Geschäftstätigkeit. a) Mitarbeiter des Ziegler-Konzerns Hoch qualifizierte und motivierte Arbeitnehmer sind die Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum des Konzerns. Unsere weitere Entwicklung wird davon abhängen, Fachpersonal und Führungskräfte in ausreichendem Maße zu akquirieren oder selbst auszubilden. Nicht nur die Akquirierung, sondern auch die Mitarbeiterbindung an den Konzern ist entscheidend für unsere zukünftige Entwicklung. Durch die Bereitstellung von attraktiven Arbeitsplätzen in einem modern geprägten Umfeld, kombiniert mit gesundheitsfördernden Maßnahmen und dem Mitarbeitercasino haben wir wichtige Bausteine für die Zufriedenheit der Arbeitnehmer unseres Konzerns geschaffen. Zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind ein wichtiger Baustein für die Erhaltung bzw. Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Die Mitarbeiterzahl konnte im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr erheblich erhöht werden. b) Lieferanten/Kunden Langfristige und strategisch ausgerichtete Kunden- und Lieferantenbeziehungen sind das Grundprinzip, auf dem die Tätigkeit des Ziegler-Konzerns aufbaut. Sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich bei der Fertigung und dem Vertrieb von Häusern an Privatkunden werden höchste Maßstäbe an die eigene Leistung sowie derjenigen der Lieferanten gelegt, um letztlich ein optimales Produkt zu schaffen. Neben einer verstärkten Marketingaktivität in allen Bereichen ist der Trend zur Nachhaltigkeit im Bausektor ein wesentlicher Treiber für die Popularität des Baustoffes Holz. Diesem Trend folgend will der Ziegler-Konzern eine steigende Zahl an Menschen für den Rohstoff Holz begeistern, wozu ein öffentlichkeitswirksamer Auftritt ein wichtiger Baustein ist. Neben Kundenzufriedenheitsbefragungen gilt es auch sukzessive das Portfolio zur weiteren Zufriedenheitssteigerung bei den Kunden auszubauen. Bei den Lieferanten sind die Beziehungen ebenfalls darauf ausgelegt, dass für beide Seiten eine ausgewogene Beziehung vorherrscht, die beidseitig langfristiges Wachstum im gemeinsamen Einklang ermöglicht. Leistungsfähigkeit, Flexibilität sowie eine nachhaltige Denkweise sind Eckpfeiler der Tätigkeit unserer Lieferanten. c) Umwelt Als nachhaltig orientierter Konzern steht für den Ziegler-Konzern nicht zuletzt durch den Rohstoff Holz ein schonender und vorausschauender Umgang mit der Umwelt im Fokus. Die Umwelt umfasst Mensch, Tier und Pflanzenwelt. So wird u.a. im Bereich der Logistik auf einen immer nach den neuesten Normen aufgestellten LKW-Fuhrpark geachtet oder wo immer möglich der Einsatz von Elektro-Flurförderfahrzeugen dem von Dieselfahrzeugen vorgezogen. Ebenso wird das konzerneigene Energiemanagementteam kontinuierlich weiter ausgebaut, um die vorhandenen Systeme zu stärken und an allen Standorten zu etablieren. Langfristig soll die ISO 5001-Zertifizierung an den meisten Standorten standardmäßig umgesetzt werden. Die Reduzierung von Umweltimmissionen in allen Bereichen auf ein Minimum hat beim Handeln des Ziegler-Konzerns oberste Priorität. 2. Geschäftsverlauf a) Ertragslage In diesem unsicheren wirtschaftlichen Geschäftsumfeld des Jahres 2021 entwickelte sich die Ertragslage des Ziegler-Konzerns erfreulich positiv. Das Konzernergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden und übertraf den unter den Aspekten der Coronakrise vorsichtig geplanten Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 589 erfreulicherweise deutlich. Der Konzernjahresüberschuss im Wirtschaftsjahr 2021 beträgt TEUR 2.714,7 und ist damit auch mehr als 70 % höher als der Wert des Vorjahres. Die konsolidierten Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 123.256 (+83,6 %) auf TEUR 270.713. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Laufe des Vorjahres die folgenden Gesellschaften erstmals und damit nur zeitanteilig in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres berücksichtigt wurden:
Auf den Logistikbereich entfallen 37,5 % (Vorjahr 39,6 %) der Gesamtumsatzerlöse, auf die Bautätigkeit 12,14 % (Vorjahr 18,1 %), Rundholzhandel 32,5 % (Vorjahr 16,6%) sowie Holzverarbeitung 6,3 % (Vorjahr 7,6 %). Neu hinzugekommen ist der Umsatzanteil des neuen Pelletwerks mit 1,6 %. Die restlichen 9,97% entfallen auf die anderen Tätigkeitsbereiche incl. der Nebengeschäfte. Die konsolidierten Umsatzerlöse der umsatzstärksten Sparte des Konzerns konnten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 41.945 (+71,5 %) auf TEUR 100.589 gesteigert werden. Der Anteil der Umsatzerlöse dieser Sparte (Logistik) an den Gesamtumsatzerlösen der Unternehmensgruppe beträgt 37,5 %. Wie auch in den vorangegangenen Geschäftsjahren spielte absatzseitig der Umsatz außerhalb Deutschlands keine allzu große Rolle. Der Anteil an den Gesamterlösen des Konzerns betrug 8,0% (Vorjahr 8,5%). Der Gesamtbetriebsleistung von TEUR 297.590 (Vorjahr: TEUR 148.396) steht der Materialaufwand incl. der bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 214.114 (Vorjahr: TEUR 89.384) gegenüber. Die Materialquote beträgt 71,9% gegenüber 60,2% im Vorjahr. Ursächlich hierfür war weitgehend der starke Anstieg der Tätigkeit in den Bereichen Logistik und Rundholz im Konzern. Der betriebliche Rohertrag beträgt TEUR 83.476 (Vorjahr: TEUR 59.012). Die Rundholzeinstandspreise setzten den im Vorjahr begonnenen Anstieg im Geschäftsjahr 2021 durchgängig fort und bewegten sich auf deutlich höherem Niveau. Durch die etablierten Lieferantenstrukturen in Tschechien und in Deutschland konnte weiterhin ausreichend Rundholz akquiriert werden. Die Entfernung des Beschaffungsmarkts spielt hierbei keine wesentliche Rolle. Den Transport der Rundholzmengen konnte die der Ziegler-Konzern durch den Einsatz ihrer eigenen Logistiksparte (Bahnhof Wiesau, LKW-Flotte) zu jeder Zeit gewährleisten. Der Personalaufwand des Ziegler-Konzerns ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 9.265 auf insgesamt TEUR 40.068 deutlich angestiegen. Die Personalaufwandsquote gemessen an der Betriebsleistung beträgt 13,46 % (Vorjahr 20,75%). Ausschlaggebend für den Anstieg der Aufwendungen waren v.a. Neueinstellungen, Schichterweiterungen in diversen Anlagen, Anpassungen in der Lohnstruktur sowie Corona bedingte Mehraufwendungen. Die durchschnittliche Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer im Konzern erhöhte sich um 121,5 und die Anzahl der kaufmännischen Arbeitnehmer um 41,25. Die durchschnittliche Anzahl der Vollzeitarbeitnehmer im Konzern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 167,75 von 599,5 auf 767,25. Die Anzahl der anteilsmäßig einbezogenen Mitarbeiter sinkt im Vergleich zum Vorjahr von 34 auf 27. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 10.040 bewegen sich mit 3,4 % (Vorjahr: 3,7 %) der Betriebsleistung verhältnismäßig etwas unter dem Vorjahresniveau, was vor allem auf die gestiegene Gesamtleistung zurückzuführen ist. Die Abschreibungen beinhalten Abschreibungen auf Firmen- oder Geschäftswerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 3.084,2 (Vorjahr: TEUR 2.341,3). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 28.607 entsprechen 9,6 % der Betriebsleistung. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die Quote um 3,9 Prozentpunkte. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der investitionsbedingte Anstieg der Miet- und Leasingaufwendungen in Verbindung mit einer deutlich gestiegenen Gesamtleistung. Die Ertragslage des Ziegler-Konzerns ist nachhaltig als gut zu bewerten. b) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 98.910 (+ 103,1 %) auf TEUR 194.805. Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt zum Jahresende 6,6 % (Vorjahr: 10,6 %). Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist der gegenüber dem Vorjahr stark erhöhten Bilanzsumme geschuldet. Das langfristig zur Verfügung stehende Fremdkapital beträgt 137,1 Mio. Euro (70,4 % der Bilanzsumme). Im Vorjahr betrug der langfristige Fremdkapitalanteil 54,3 Mio. Euro (56,6% der Bilanzsumme). Die Kapitalstruktur ist weiterhin als gefestigt und sehr stabil einzuordnen. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt TEUR 72.007. Dies entspricht 24,2% der Betriebsleistung. Das Anlagevermögen ist am Bilanzstichtag zu 118,1 % durch Eigenkapital und langfristiges zur Verfügung stehendes Fremdkapital abgedeckt. Das kurzfristige Umlaufvermögen (Vorräte, Forderungen und liquide Mittel) in Höhe von TEUR 63.293 übersteigt die kurzfristigen Verbindlichkeiten/Rückstellungen in Höhe von TEUR 44.747. Im Geschäftsjahr erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Cashflow vor Steuern in Höhe von TEUR 12.046 (Vorjahr: TEUR 7.007). Die Vermögenslage des Ziegler-Konzerns ist gefestigt und stellt sich durchwegs positiv dar. Das Finanzmanagement ist ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontierungsfristen bzw. Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Kurzfristige Verbindlichkeiten sind durch kurzfristiges Umlaufvermögen gedeckt. Die Liquiditätslage ist gesichert; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Unternehmensgruppe verfügt über ein effizientes Mahnwesen; dadurch können Forderungsausfälle vermieden werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 2.2 Abgleich mit Vorjahresprognose Die im vorangegangenen Geschäftsjahr für das Geschäftsjahr 2021 getroffenen Prognosen im Hinblick auf die wesentlichen zur Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren konnten im tatsächlichen Geschäftsverlauf 2021 weit übertroffen werden. Die Auswirkungen des durch den Corona bedingten wirtschaftlichen Abschwungs in vielen Wirtschaftszweigen in Deutschland waren zwar auch im Ziegler-Konzern zu spüren, aber nicht in der vorsichtig prognostizierten Höhe. Der bereits im 2. Halbjahr des Wirtschaftsjahrs 2021 eingetretene Erholungseffekt der Weltwirtschaft wirkte sich positiv auf die Leistungsindikatoren aus. Durch Expansion konnte zusätzlich die Leistungsfähigkeit des Ziegler-Konzern gesteigert werden. Die im letztjährigen Lagebericht veröffentlichte Summe der geplanten Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2021 in Höhe von TEUR 143.036, welche der aufgestellten Geschäftsjahresplanung für 2021 entnommen ist, wurde im tatsächlichen Geschäftsverlauf um ca. 89 % überschritten. Der prognostizierte Konzernjahresüberschuss für das Wirtschaftsjahr 2021 in Höhe von TEUR 589 wurde um TEUR 2.125 übertroffen. 3. Gesamtaussage Trotz der anhaltenden Pandemie war das Jahr 2021 durch eine weltwirtschaftliche Konjunkturerholung geprägt, welches auch wir als Ziegler-Konzern gut gemeistert haben und auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken können. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Ziegler-Konzerns ist gefestigt und gesichert. Das Eigenkapital des Konzerns konnte weiter gestärkt werden. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital nachhaltig seriös finanziert. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Skontierungsfristen beglichen. Der Finanzbedarf ist durch einen langfristig abgeschlossenen Konsortialdarlehensvertrag gesichert. Die Entwicklung der Betriebsleistung und des Konzernjahresüberschusses ist konstant positiv. III. Chancen- und Risikobericht1. Risiken Als international tätige Gruppe ist der Ziegler-Konzern allgemeinen unternehmerischen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Um den Konzern nicht bestandsgefährdenden Risiken und unkontrollierbaren Entwicklungen auszusetzen, ist ein Risikomanagementsystem integrativer Bestandteil der Unternehmensführung. Das Management von Risiken und Chancen ist sowohl in die strategische Planung, als auch in die mittelfristige Planung des Ziegler-Konzerns, sowie in sämtliche unterjährigen Controlling- und Reporting-Prozesse eingebunden. Soll- und Ist-Werte sämtlicher Entwicklungen, die für den Geschäftsverlauf relevant sind, werden regelmäßig abgeglichen. Das Risikomanagementsystem ist darauf ausgerichtet, zeitnah Risiken zu erkennen, um die notwendigen Maßnahmen zur Risikobewältigung zu veranlassen. An den Controlling-Systemen wird weiterhin gearbeitet, um die Steuerung der einzelnen Unternehmen des Ziegler-Konzerns zu optimieren, um damit Risiken noch schneller erkennen zu können. Dem wurde auch in personeller Hinsicht Rechnung getragen, indem die betroffenen Abteilungen weiterhin verstärkt wurden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Unternehmensgruppe ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt der Konzern eine durchaus konservative Risikopolitik Die Einschätzung der Risiken erfolgt hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Risikos sowie der voraussichtlichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Ziegler-Konzerns für die Jahre 2022 und 2023 und wird dementsprechend als "gering" bis "hoch" kategorisiert. a) Risiken in der Leistungserbringung/Operative Risiken Operative Risiken bzw. in Risiken in der Leistungserbringung wird durch umfangreiche organisatorische Maßnahmen und eine hohe Flexibilität beim Einsatz von Personal, Software und Betriebsmitteln begegnet. Ebenso werden Abhängigkeiten durch Mehrlieferantenstrategien vermindert, um gerade bei den derzeitigen Engpässen von Baumaterialien weiterhin Zugriff auf Vorprodukte der erbrachten Leistungen zu garantieren. Aufgrund der derzeit unsicheren gesamtwirtschaftlichen Lage sind die operativen Risiken mit einer geringen bis mittleren Wahrscheinlichkeit behaftet, wobei die beschrieben Strategie Auswirkungen auf die Finanzkraft des Ziegler-Konzerns minimiert. Die aus der Art des Geschäftsbetriebs (Holzweiterverarbeitung, Holzhausfertigung) resultierenden Standardrisiken wie Feuerbetriebsunterbrechung, Haftpflichtrisiken und Forderungsausfälle sind im wirtschaftlich notwendigen Umfang versichert und als niedrig einzustufen. Spezielle Risiken in der Logistiksparte, die in der Aufnahme des Speditionsgeschäftes, insbesondere im Bereich der Seefrachten, gesehen werden, wird dadurch Rechnung getragen, dass dieser Tätigkeitsbereich in einer eigenständigen Gesellschaft in der Rechtsform einer GmbH betrieben ist. Allgemeine Risiken können sich aus Veränderungen der globalen Lieferketten und aus konjunkturbedingten Schwankungen im Import- und Exportbereich ergeben. Das Risiko schätzen derzeit jedoch als gering ein. Der Dekorationsbereich ist stark vom Konsumverhalten der Verbraucher abhängig. Durch jahrelange Erfahrung kann die Gesellschaft dieses Risiko allerdings gut kontrollieren. Durch deren unternehmensinterne Abstimmungs- und Auswahlprozesse der Handelswaren sowie deren langjährige Lieferantenbeziehungen wird stets ein aktuelles und marktgerechtes Sortiment bereitgestellt. Mögliche Auswirkungen durch Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Coronapandemie sind jedoch nicht vorhersehbar und können sich negativ auf den Geschäftserfolg auswirken. b) Personalbeschaffung Aufgrund der räumlichen Nähe zu Tschechien und der Erschließung weiterer Angebotsmärkte für osteuropäische Arbeitskräfte für den Konzern sehen wir das Wachstum des Konzerns durch einen regionalen Arbeitskräftemangel an den Standorten in der nördlichen Oberpfalz nicht gefährdet. Ausgebildete, qualifizierte Akademiker können von der OTH Amberg-Weiden gewonnen werden. Des Weiteren investiert der Konzern nachhaltig in die Ausbildung von eigenen Nachwuchskräften. Das Risiko, nicht ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, schätzen wir gering bis mittel ein. Die von uns ergriffenen Maßnahmen haben bisher gezeigt, dass der Bedarf des Ziegler-Konzerns an Arbeitskräften abgedeckt werden kann. In Anbetracht dessen sind keine negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns zu erwarten. c) Beschaffungsrisiken Die Baubranche ist derzeit mit Lieferengpässen bei der Versorgung mit bestimmten Baumaterialien belastet. Wie etwa bei Baustahl, Dachziegel, Holz etc., wobei die Versorgung des Ziegler-Konzerns mit ausreichend Schnittholz durch die strategische Partnerschaft mit der Ziegler Holzindustrie GmbH & Co. KG gesichert ist. Steigende Dieselpreise sowie Energiekosten führen zu Belastungen bei den Produktionskosten. Steigende Rohstoff- und Materialkosten sind derzeit corona- sowie inflationsbedingtbedingt sowie aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts zu beobachten und daher als wahrscheinliches Szenario anzusehen. Aufgrund der vorhandenen Vertriebsstruktur und den Verträgen können diese Kosten jedoch an die Geschäftspartner weitergegeben werden, so dass eine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nahezu ausgeschlossen werden kann. d) Rechtliche und Compliance-Risiken Rechtliche und Compliance-Risiken sind durch die Tätigkeit des Ziegler-Konzerns in verschiedenen Branchen und Regionen inhärent vorhanden und werden sowohl durch organisatorische (u.a. Aufbau einer eigenen Rechtsabteilung) wie auch systematische Maßnahmen (u.a. softwareseitige Embargoprüfung) minimiert. Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage sind nicht zu erwarten, auch die Risikowahrscheinlichkeit ist als gering einzustufen. Prozessrisiken wird durch frühzeitige, qualitativ hochwertige, anwaltliche Begleitung begegnet. e) Berichts- und Finanzrisiken Berichts- und Finanzrisiken wird mittels eines Systems aus rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollen begegnet. Aufgrund der Tätigkeit hauptsächlich im B2B-Sektor ist das Ausfallrisiko eines der größten Risiken, welchem durch interne Bonitätsprüfungen sowie der Absicherung über eine Warenkreditversicherung begegnet wird. Fremdwährungsrisiken, welche nur geringfügig vorhanden sind, wird fakultativ durch Devisentermingeschäfte begegnet. Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Finanzrisikos ist als gering einzustufen, da durch umfangreiche Maßnahmen die Bonität der Geschäftspartner vorab geprüft wird. Ein strenges Debitorenmanagement, das sich an den Limiten des Kreditversicherers orientiert, mindert das Risiko durch Forderungsausfälle. Darüber hinaus sind Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf Basis der beschriebenen Maßnahmen als nahezu ausschließbar einzustufen. Derzeit sind aufgrund der stabilen Vermögens- und Liquiditätssituation keine Liquiditätsrisiken erkennbar. Die Liquiditätsausstattung ist unverändert gut. Engpässe bei der Liquidität sind nicht zu erwarten. Die Liquiditätsversorgung des gesamten Ziegler-Konzerns ist durch den Abschluss eines Konsortialdarlehensvertrages im Gesamtvolumen von 230 Mio. Euro langfristig gesichert. Es besteht ein nur geringfügiges Währungsrisiko. f) IT-Risiken IT-Risiken stellen heutzutage eines der größten Risiken moderner Unternehmen, wie auch des Ziegler-Konzerns, dar, u.a. Cyberattacken oder auch Systemausfälle sind hier als Hauptrisiken zu identifizieren. Im Rahmen einer eigenen IT-Strategie wird diesen Risiken durch organisatorische (4-Augen-Prinzip) wie auch technische Maßnahmen (u.a. tägliche Sicherungen) sowie dem Aufbau einer eigenen IT-Organisation begegnet. Die Wahrscheinlichkeit von IT-Risiken ist in den letzten Jahren insgesamt gestiegen, auch wenn wir diese für uns nichtsdestotrotz als gering wahrscheinlich einstufen. Die ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen es, den Betrieb zu gewährleisten und dahingehend Auswirkungen auf das Unternehmen zu vermeiden. 2. Chancenbericht Der Ausblick auf die Geschäftsjahre 2022 und 2023 ist sehr erfreulich. Die deutsche Export-Wirtschaft hat sich von der Konjunkturdelle erholt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2021 stiegen die Exporte im März 2022 um 8,1 %. Die Logistikbranche kann in 2022 ein leicht wachsendes Geschäftsvolumen erwarten.Nominal liegt dieses Wachstum bei 8,5 % (reales Wachstum 0,6 %), was hauptsächlich auf die hohe Inflation zurückzuführen ist. Für 2023 ist eine Prognose aufgrund dieser Entwicklungen nicht möglich. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes prognostiziert für das Jahr 2022 einen realen Rückgang für den Wohnungsbau. Neben den gestiegenen Baupreisen und Lebenshaltungskosten bremsen die Finanzierungsbedingungen die Investoren aus.In 2023 wird mit einem weiteren realen Rückgang der Wohnungsbautätigkeit um 10 % gerechnet. Der Bausektor ist strategisch durch einen Nachhaltigkeitstrend geprägt und wird damit für den Ziegler-Konzern in Verbindung mit der Verarbeitung innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette immer wichtiger. Eine sich manifestierende Nachfrage, insbesondere aufgrund der Beachtung der CO 2-Einsparungen durch die einzelnen Baustoffe, ist trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen zu erwarten. Der für das 1. Quartal 2023 geplante Start der eigenen Fertigung von Dämmfasserplatten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz wird die Leistungskette des Ziegler-Konzerns weiter verstärken und die Chancen des Konzerns auf dem Bausektor nachhaltig festigen. In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Versorgung der Bevölkerung mit Wärme und der Suche nach alternativen Energiequellen zu fossilen Brennstoffen sehen wir für die konzerneigene Pelletfertigung sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. 3. Zusammengefasster Chancen- und Risikobericht Für den Fortbestand des Ziegler-Konzerns sehen wir derzeit keine großen Risiken. Die Unternehmensgruppe ist personell, wirtschaftlich und finanziell gut aufgestellt. Die Weltwirtschaft hat sich von den negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erholt, steht mit dem Russland-Ukraine-Konflikt jedoch vor neuen Herausforderungen. Nichtsdestotrotz lässt der anhaltende Trend zu nachhaltigen Produkten für die Jahre 2022 und 2023 eine positive Geschäftsentwicklung des Ziegler-Konzerns erwarten. Wesentliche finanzielle Risiken aus Einzelaufträgen sind nach unserer Einschätzung nicht gegeben. Der Brand auf dem Standort in Burgbernheim wird keine großartige Auswirkung auf die konzerneigene Holzausfertigung haben. Die Produktion konnte auf den Zweitstandort in Wiesau/Schönhaid verlagert werden bzw. die Produktion am Standort Burgbernheim im zweiten Quartal 2022 mit erweiterten Kapazitäten wieder aufgenommen. Der durch den Brand verursachte Vermögensschaden war versichert. 4. Prognosebericht Der Sachverständigenrat für Wirtschaft rechnet in seinem Jahresgutachten 2022/2023 vom November 2022 für das Jahr 2022 in Deutschland mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7 %. 6 Die Folgen des russisch-ukrainischen Krieges, der anhaltenden Energiepreissteigerungen sowie der hohen Inflation werden die positiven Konjunkturaussichten der deutschen Volkswirtschaft für das Jahr 2022 eintrüben. Für das Jahr 2023 wird mit einem Rückgang des BIP um 0,2 % gerechnet. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes prognostiziert für das Jahr 2022 einen leichten realen Rückgang für den Wohnungsbau. Neben den gestiegenen Baupreisen und Lebenshaltungskosten bremsen die Finanzierungsbedingungen die Investoren aus... 7 Bei der Umsatzentwicklung wird ein Anstieg von ca. 9,6 % auf 61,0 Mrd. Euro erwartet, der preisgetrieben ist und real einem Rückgang von 4,5 % entspricht In 2023 wird mit einem weiteren realen Rückgang der Wohnungsbautätigkeit um 10 % gerechnet. Die Logistikbranche erwartet ebenfalls eine positive Geschäftsentwicklung in 2022. Nominell wird von einem Wachstum von 8,5 % ausgegangen, welche jedoch nur einem realen Wachstum von 0,6 % entspricht. Hintergrund sind inflationsbedingte Preissteigerungen. Für 2023 ist eine fundierte Prognose derzeit aufgrund der Entwicklungen nicht möglich. Eingebettet in diese positiven Erwartungen in die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Geschäftsentwicklung in 2022 und 2023 geben wir für die Entwicklung des Ziegler-Konzerns folgende Prognose für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 ab: Das Geschäftsjahr 2022 wird erwartungsgemäß ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr für den Ziegler-Konzern werden. Die steigenden Exportmengen, die sich erholenden Weltmärkte und die hohe Nachfrage nach nachhaltigen Produkten im Bau- und Energiesektortragen zu den aktuell beobachtbaren Entwicklungen bei. Auch einkaufsseitig werden Preissteigerungen im Rundholzsektor erwartet. Grund dafür ist das sich in 2021 manifestierende rückläufige Schadholzaufkommen. Gemäß der aktuellen konservativen Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2022 basierend auf den vorläufigen Zahlen wird von einem konsolidierten Gesamtumsatz des Ziegler-Konzerns in Höhe von 304,2 Mio. Euro ausgegangen. Davon entfallen 17,8 Mio. Euro der geplanten Gesamtleistung auf die in der zweiten Jahreshälfte 2022 startende eigene Holzfaserdämmproduktion in Hütten/Grafenwöhr. Es wird somit insgesamt eine Umsatzsteigerung in Höhe von 33,5 Mio. Euro gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2021 erwartet. Für das Jahr 2023 gehen wir für den Ziegler-Konzern von einer sich weiterhin deutlich positiv entwickelnden Gesamtleistung von TEUR 571.151, welche sich u.a. durch die Gesamtleistung der neuen Holzfaserdämmplattenfabrikation in Höhe von TEUR 188.100 positiv entwickeln. Der Konzernjahresüberschuss für das Wirtschaftsjahr 2022 wird - auf Basis der vorläufigen Zahlen - mit TEUR 33.599 prognostiziert und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2021. Das Jahr 2023 wird sich durch die neu aufgenommenen Geschäftsfelder noch einmal deutlich positiver darstellen und derzeit mit einem Konzernjahresüberschuss von TEUR 50.466 prognostiziert. Jedoch ist der Erfolg des Geschäftsjahres 2022 von vielerlei Faktoren in Bezug auf die weiterhin vorhandene globale Corona Krise, die sich manifestierende Energiekrise sowie des Russland-Ukraine-Konflikts abhängig. Derzeit lässt sich das Ausmaß für den Ziegler-Konzern nicht vollständig abschätzen. Der russisch-ukrainische Krieg wird sich negativ auf die gesamte Weltwirtschaft in 2022 und 2023 auswirken. Steigende Rohstoffpreise, steigende Energiepreise sowie Lieferengpässe sind maßgeblich für einen prognostizierten Rückgang der Wirtschaftsleistung verantwortlich. Auch der Ziegler-Konzern ist und wird hiervon betroffen sein. Die stark angestiegenen Rohstoffpreise, Energiekosten und Treibstoffkosten verteuern zunehmend die Herstellungskosten und werden sich negativ auf die Ertragslage des Konzerns auswirken, sofern keine oder nur eine unzureichende Umlage der Kostensteigerung auf die Kunden möglich sein wird. Erste Preisanpassungen haben in der Logistiksparte stattgefunden. Die Hausbausparte folgt. Die vergangenen Monate zeigen jedoch, dass sich die Weltwirtschaft von den Folgen der Coronapandemie erholt und die Unternehmensgruppe selbst von den Auswirkungen der Pandemiejahre 2020 und 2021 wenig betroffen war.
Plößberg, 25. 01.2023 Andreas Sandner, Geschäftsführer Stefan Ziegler, Geschäftsführer
1 Siehe PM Bundesamt Für Statistiken zum
Jahr 2021
KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021I. Allgemeine Angaben1. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens
2. Generalnorm Der Konzernabschluss der Ziegler Holding GmbH wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften (§ 290 ff.) des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wieder. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung. Auf die Erweiterung um eine Konzern-Segmentberichterstattung wird verzichtet. Die Konzernbilanz sowie die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB gegliedert, wobei zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung kommt. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern- Gewinn und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind vorzugsweise im Konzernanhang aufgeführt. II. Konsolidierungskreis1. Angaben zu allen einbezogenen Unternehmen In den Konsolidierungskreis wurden neben der Ziegler Holding GmbH als Muttergesellschaft die folgenden Gesellschaften einbezogen: a) Vollkonsolidierung gemäß §§ 301 ff. HGB
Im Berichtsjahr wurden die Firmen naturheld GmbH, ZHG Holding GmbH, ZHG Erbendorf GmbH, ZHG Tirschenreuth GmbH sowie die Ruhland Druckluft & Systemtechnik GmbH neu gegründet und zusammen mit den Unternehmenszukäufen thermoheld GmbH (vormals: Future Carbon GmbH), Zimmerei Mohr GmbH und Mohr Holzhaus GmbH erstkonsolidiert. Am Bilanzstichtag liegt zwischen der Ziegler Holding GmbH und den folgenden Firmen unmittelbar ein Mutter-Tochter-Verhältnis gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB vor:
Am Bilanzstichtag liegt zwischen der Ziegler Holding GmbH und folgenden Enkelgesellschaften mittelbar ein Mutter-Tochter-Verhältnis gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB vor: Über die Tochtergesellschaft "ZHG Holding GmbH" hält die Ziegler Holding GmbH jeweils mittelbar 100,00% des Stammkapitals der Gesellschaften "ZHG Erbendorf GmbH" und "ZHG Tirschenreuth GmbH". An Stammkapital des Unternehmens "Mohr Holzhaus GmbH" ist die Ziegler Holding GmbH mittelbar über die Tochtergesellschaft "Zimmerei Mohr GmbH" mit 100,00% beteiligt. Die Ziegler Holding GmbH erstellt für diesen Konsolidierungskreis einen Konzernabschluss i.S.d. §§ 290 ff. HGB. Alle vorgenannten und in den Konzernabschluss der Ziegler Holding GmbH zum 31. Dezember 2021 einbezogenen Tochter- und Enkelgesellschaften machen von der Befreiungsmöglichkeit nach § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Veröffentlichungspflichten Gebrauch. Alleiniger Gesellschafter der Ziegler Holding GmbH ist Herr Stefan Ziegler. Sein Anteil am Stammkapital in Höhe von EUR 100.000,00 beträgt 100,0 %. Am Bilanzstichtag wurden in den Konsolidierungskreis folgende Zweckgesellschaften i. S. d. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB einbezogen:
b) anteilsmäßige Quoten-Konsolidierung gemäß § 310 HGB
2. Angaben zu den assoziierten Unternehmen Die Ziegler Holding GmbH ist am Stammkapital der Planery Digital GmbH mit Sitz in Amberg mit 50,0 % beteiligt. Am Bilanzstichtag ist die Ziegler Holding GmbH am Stammkapital der Blue Devils Spielbetriebs GmbH mit 47,06 % beteiligt. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse des Mutterunternehmens und den einbezogenen weiteren Unternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Ziegler Holding GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt oder soweit erforderlich in der Handelsbilanz II an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns angepasst. Die Konsolidierungsgrundsätze wurden stetig zum Vorjahr angewendet. Der Konzernabschluss wurde auf den Abschlussstichtag 31. Dezember 2021 erstellt. 1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag Der Bilanzstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021. Er stimmt mit dem Abschlussstichtag des Konzernabschlusses überein. 2. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital zu Zeitwerten der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die Konzernstruktur mit der Ziegler Holding GmbH als Mutterunternehmen ist durch Beteiligungserwerbe bzw. Einbringungsvorgänge im Geschäftsjahr 2017 entstanden. Im Verlauf der Geschäftsjahre seit 2018 hat sich der Konsolidierungskreis durch Neugründung bzw. Beteiligungserwerb weiterer Tochterunternehmen erweitert. Folgende Gesellschaften sind erstmals im Geschäftsjahr 2021 in den Konsolidierungskreis aufgenommen worden:
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 und 2 HGB nach der Neubewertungsmethode auf den Zeitpunkt, in dem das konsolidierte Unternehmen gemäß den Bestimmungen des § 290 Abs. 2 HGB zum Tochterunternehmen geworden ist. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den konsolidierten Abschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag auf der Aktivseite wird als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Soweit der Unterschiedsbetrag auf der Passivseite entsteht, wird er im Eigenkapital als Kapitalrücklage ausgewiesen. In die Kapitalrücklage sind unverändert gegenüber dem Vorjahr Unterschiedsbeträge in Höhe von insgesamt 1.880.609,52 EUR enthalten. Die aus der Erstkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte stellen sich wie folgt dar:
Für die nicht der Ziegler Holding GmbH gehörenden Anteile am Eigenkapital an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen (Schwebheimer Holzelementbau GmbH, Sendel + Göß Haustechnik GmbH und Ruhland Druckluft & Systemtechnik GmbH) wurde gemäß § 307 Abs. 1 HGB in der Konzernbilanz unter dem Eigenkapital ein gesonderter "Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile" gebildet. Zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung beträgt der Ausgleichsposten EUR 443.808,19. Das auf diese Anteile entfallende anteilige Jahresergebnis wird in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn" ausgewiesen. Bezüglich der in 2018 gegründeten Vorratsgesellschaften "Ziegler Global 1 GmbH" (nunmehr: E+G Besitzgesellschaft mbH) und "Ziegler Global 2 GmbH" (nunmehr: Ziegler-Haus GmbH) wurde bei der Aufstellung des Konzernabschlusses auf den 31. Dezember 2018 die Befreiungsvorschrift für die Nichteinbeziehung der Gesellschaften gemäß § 296 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Aufgrund der Aufnahme der operativen Tätigkeit im Jahr 2019 wurden diese beiden Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 durch Vollkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 HGB aufgenommen. Auf eine Neubewertung der Gesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung wurde gemäß herrschender Literaturmeinung aus Vereinfachungsgründen verzichtet, so dass die Erstkonsolidierung auf den Zeitpunkt der Bargründung erfolgte. Die Differenz zwischen dem Buchkapital und dem Beteiligungssatz der Ziegler Holding GmbH (entspricht dem kumulierten Verlustvortrag der Tochtergesellschaft) wurde ergebnisneutral mit dem Gewinnvortrag in der Konzernbilanz verrechnet. Der hierbei ergebnisneutral mit dem Gewinnvortrag verrechnete Betrag betrug für jede Tochtergesellschaft EUR 3.024,50. Die Kapitalkonsolidierung (Quotenkonsolidierung) der 50%-Beteilung am Kapital der VFT Verketten- Fördern- Transportieren Gesellschaft mbH, 50%-Beteiligung an der Contargo Combitrac GmbH, 50%-Beteiligung an der OberpfalzECHO GmbH & Co. KG und der 50%-Beteiligung an der OberpfalzECHO Verwaltungs GmbH erfolgte gem. § 310 Abs. 2 HGB i.V.m. § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes bei der Ziegler Holding GmbH mit dem anteiligen Zeitwert des Eigenkapitals des anteilsmäßig konsolidierten Unternehmens zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Die Erstkonsolidierung der Gesellschaft wurde auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Gesellschaftsanteile bzw. Neugründung durchgeführt. Der nach der Verrechnung bei der Erstkonsolidierung im Zusammenhang mit der VFT Verketten- Fördern- Transportieren Gesellschaft mbH verbliebene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 40.175,57 EUR wurde gem. § 301 Abs. 3 HGB auf der Aktivseite der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Zum 31.12.2021 wurde diese Gesellschaft endkonsolidiert. Die Erstkonsolidierung der mit einem Kapitalanteil von 49,0 % als Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Leasingobjektgesellschaft IMPULS-Leasing GmbH & Co. Objekt Wiesau KG, erfolgte auf den Gründungstag der Gesellschaft. Der Beteiligungsansatz bei der Ziegler Holding GmbH wurde mit dem Zeitwert des auf diese Anteile des Eigenkapitals der IMPULS-Leasing GmbH & Co. Objekt Wiesau KG entfallenden Betrages verrechnet. Es ergab sich bei der Erstkonsolidierung kein Unterschiedsbetrag. Für nicht der Ziegler Holding GmbH gehörende Anteile wurde ein Ausgleichsposten "nicht beherrschende Anteile" innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Das auf diese Anteile entfallende anteilige Jahresergebnis wird in der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung ebenfalls gesondert ausgewiesen. Die Erstkonsolidierung der mit einem Kapitalanteil von 94,9 % als Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Leasingobjektgesellschaft Fakuli Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, erfolgte auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Gesellschafsanteile. Der Beteiligungsansatz wurde mit dem Zeitwert des auf diese Anteile des Eigenkapitals der Fakuli Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG entfallenden Betrags verrechnet. Es ergab sich bei der Erstkonsolidierung ein aktiver Unterscheidungsbetrag in Höhe von 11.520,88 EUR. Für nicht der Ziegler Holding GmbH gehörende Anteile wurde ein Ausgleichsposten "nicht beherrschende Anteile" innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Das auf diese Anteile entfallende anteilige Jahresergebnis wird in der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung ebenfalls gesondert ausgewiesen. Die Erstkonsolidierung der mit einem Kapitalanteil von 94,9 % als Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Leasingobjektgesellschaft Denja Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, erfolgte auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Gesellschafsanteile. Der Beteiligungsansatz wurde mit dem Zeitwert des auf diese Anteile des Eigenkapitals der Denja Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG entfallenden Betrags verrechnet. Es ergab sich bei der Erstkonsolidierung ein aktiver Unterscheidungsbetrag in Höhe von 0,00 EUR. Für nicht der Ziegler Holding GmbH gehörende Anteile wurde ein Ausgleichsposten "nicht beherrschende Anteile" innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Das auf diese Anteile entfallende anteilige Jahresergebnis wird in der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung ebenfalls gesondert ausgewiesen. 3. Schuldenkonsolidierung Durch die Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. 4. Aufwand- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden aufgerechnet. Ebenso die Erträge aus Beteiligungen (innerhalb des Konzerns erfolgte Gewinnausschüttungen). 5. Zwischenergebniseliminierung Bei den Leistungsbeziehungen innerhalb der Konzernmitglieder wurde die wesentlichen Zwischengewinne eliminiert. 6. Währungsumrechnung Zum Bilanzstichtag hält kein Unternehmen des Konsolidierungskreises Anteile an einer ausländischen Tochtergesellschaft. Währungsumrechnungsdifferenzen lagen deshalb zum Bilanzstichtag keine vor. IV. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind unter Ausübung des Aktivierungswahlrechts des § 248 Abs. 2 HGB mit den maßgeblichen Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bezogene auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren) bzw. wegen dauernder Wertminderung mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen (bezogen auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren) vermindert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen (bezogen auf eine Nutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren) vermindert. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich erfolgte die Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert (dauernde Wertminderung) am Bilanzstichtag. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonto angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögengegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlich zulässigen Abschreibungssätzen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt in Jahren:
Bis einschließlich im Geschäftsjahr 2019 wurde für Zugänge beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250,01 EUR und 1.000,00 EUR aus Vereinfachungsgründen analog der steuerlichen Vorschrift ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Ab dem Geschäftsjahr 2020 wurden Zugänge beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR aus Vereinfachungsgründen analog der steuerlichen Vorschrift im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 EUR werden im Jahr des Zugangs sofort als Betriebsausgaben behandelt. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Skonti angesetzt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt:
Bei dauernder Wertminderung werden die Finanzanlagen mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti angesetzt. Soweit erforderlich erfolgte der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind entsprechend dem Grad der Fertigstellung zu den maßgeblichen Herstellungskosten angesetzt und enthalten Einzelkosten, Fertigungsgemeinkosten, Verwaltungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Soweit erforderlich erfolgte der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind entsprechend dem Grad der Fertigstellung zu den Herstellungskosten angesetzt und enthalten Einzelkosten, Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens. Soweit erforderlich erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt und enthalten Einzelkosten, Fertigungsgemeinkosten, Verwaltungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Soweit erforderlich erfolgt der Ansatz mit dem niedrigen beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Der Warenbestand wurde zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Skonti angesetzt. Soweit erforderlich erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die geleisteten Anzahlungen auf abgeschlossene Kontrakte sind mit den Anzahlungsbeträgen angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf abgeschlossene Kontrakte sind mit den Nettoanzahlungsbeträgen offen von den Vorräten abgesetzt und soweit sie den jeweiligen Leistungsstand betroffener Bauaufträge übersteigen auf der Passivseite unter den "Verbindlichkeiten" ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen auf Lieferungen- und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden gem. § 256a HGB mit den Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten stellen im Voraus bezahlte Aufwendungen dar. Sie sind zum Nominalwert angesetzt. Die latenten Steuern werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen für Körperschaftsteuer (15,0%), Solidaritätszuschlag (5,5%) und Gewerbesteuer (10,5% bis 13,3%) bei Kapitalgesellschaften und für Gewerbesteuer (10,50%) bei Personengesellschaften im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt. Nicht jedoch Unterschiedsbeträge, die sich gemäß § 301 HGB aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung ergeben. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden erfolgsneutral unter einem eigenen Sonderposten passiviert und entsprechend der Nutzungs- und Abschreibungsdauer der bezuschussten Anlagegüter zeitanteilig ertragswirksam aufgelöst. Rückstellungen wurden wie folgt bilanziert und bewertet: Die Steuerrückstellungen beinhalten überwiegend für das Geschäftsjahr noch nicht veranlagte Ertragssteuern. Sonstige Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Sie wurden in Höhe der voraussichtlichen, nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, notwendigen Erfüllungsbeträge gemäß § 253 Abs. 1 HGB bewertet und berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB bewertet. Passive Rechnungsabgrenzungsposten stellen im Voraus erhaltene Erträge dar. Sie sind zum Nominalwert angesetzt. V. Sonstige Angaben1. Angaben zu den nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen nach § 294 Abs. 2 HGB Der Konsolidierungskreis der voll konsolidierten Unternehmen hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um fünf im Geschäftsjahr 2021 neu gegründete Gesellschaften sowie drei neu hinzuerworbene Unternehmen erweitert. In den Zahlen des Konzernabschlusses sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres sind diese Gesellschaften nicht enthalten. Die Berücksichtigung dieser neuen Gesellschaften erfolgt erstmals ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung im Wirtschaftsjahr 2021, ab dem sie Tochterunternehmen geworden sind. Durch diese wesentlichen Veränderungen im Konsolidierungskreis gegenüber dem Vorjahrsind die Zahlen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar und vermitteln ggf. ein unzutreffendes Bild zur Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konsolidierungskreises. Hierzu werden folgende Zahlen erläutert: Die Umsätze beziehen sich auf den Zeitraum, ab dem die Gesellschaft zum Tochterunternehmen geworden ist und entsprechen den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Beträgen.
Nachfolgend werden die Jahresergebnisse aus der Handelsbilanz zum 31.12.2021 den Jahresergebnissen aus der Handelsbilanz zum 31.12.2020 gegenübergestellt. Die Jahresergebnisse beziehen sich auf den Zeitraum, ab dem die Gesellschaft zum Tochterunternehmen geworden ist.
Die drei Akquisitionen des Geschäftsjahres 2021, die erstmals in der konsolidierten Bilanz auf den 31.12.2021 enthalten sind, haben sich im Wesentlichen auf die Vergleichbarkeit des folgenden Bilanzpostens mit dem Vorjahr ausgewirkt: Erhöhung des Postens "Geschäfts- oder Firmenwert" um EUR 9.687.947,10 (Buchwert zum 31.12.2021). VI. Erläuterung zur Konzernbilanz1. Bruttoanlagenspiegel Die Gliederung zum 31. Dezember 2021 und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Zur Verbesserung des Einblicks in die Altersstruktur des Anlagevermögens werden die Zugänge im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung mit den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aus den Einzelabschlüssen zuzüglich der stillen Reserven aus der Neubewertung gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB und der im Rahmen der Erstkonsolidierung gebildeten Firmenwerte dargestellt. Analog hierzu werden die im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorhandenen kumulierten Abschreibungen aus den Einzelabschlüssen in die Darstellung übernommen. 2. Geschäfts- oder Firmenwerte Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 309 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB wie folgt linear abgeschrieben:
Die Festlegung der Nutzungsdauern der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt jeweils auf verlässliche kaufmännische Weise unter Berücksichtigung der wahrscheinlichen Dauer der Verwertbarkeit der wirtschaftlichen Vorteile aus den Geschäftsbeziehungen bzw. dem Geschäftsmodell. Sofern dies nicht möglich war, findet § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB Anwendung. 3. Angaben zu den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nach § 312 Abs. 1 und Abs. 5 HGB Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt im Zusammenhang mit der Beteiligung an der:
Die Unterschiedsbeträge wurden in voller Höhe einem Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet. Die Abschreibung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren. Die Schätzung der Nutzungsdauer basiert auf der Einschätzung der wahrscheinlichen Dauer der Verwertbarkeit der wirtschaftlichen Vorteile aus der Geschäftsbeziehung. Die in einer Nebenrechnung fortentwickelten Geschäfts- oder Firmenwerte betragen zum Bilanzstichtag insgesamt EUR 539.417,00 (Vj. EUR 659.212,00). Die in der Konzernbilanz nicht erfassten negativen Equity-Werte aus der Nebenrechnung betragen EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) Das Ergebnis aus der Veränderung des Equity-Werts ist in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach Kürzung um Ertragsteuern ausgewiesen (Nettomethode). Sofern die assoziierten Unternehmen bei der Aufstellung ihres Jahresabschlusses von den Konzernbewertungsmethoden abweichende Bewertungsmethoden anwenden, erfolgt keine Überleitung auf die Konzernbewertungsmethoden. 4. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen In den Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Ausleihungen an assoziierte Unternehmen in Höhe von EUR 100.000,00 (Vj.: EUR 100.000,00) enthalten. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen folgende Restlaufzeiten auf (Vorjahr in Klammern):
6. Antizipative Vermögengegenstände In den sonstigen Vermögengegenständen sind noch nicht abzugsfähige Vorsteuerbeträge in Höhe von EUR 1.262.108,71 (Vj: EUR 92.234,34) enthalten. 7. Angaben zu latenten Steuern gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 21 und 22 HGB Die saldiert ausgewiesenen latenten Steuern entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Der Bilanzausweis der latenten Steuern erfolgt gem. § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 274 Abs. 1 HGB zum Bilanzstichtag saldiert auf der Aktivseite der Bilanz. Aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (Software), bei Vermögensgegenständen des beweglichen Anlagevermögens und bei Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten in einzelnen Einzelabschlüssen wurde in den entsprechenden Einzelabschlüssen bzw. Handelsbilanz II eine passive latente Steuerabgrenzung gemäß § 274 HGB gebildet. Für die im Rahmen der Erstkonsolidierung (Neubewertungsmethode) bei der Zimmerei Mohr GmbH aufgedeckten stillen Reserven im Anlagevermögen wurde eine passive latente Steuerabgrenzung in Höhe von EUR 348.917,00 gebildet. Bestehende Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, Rückstellungen, Zwischengewinneliminierung sowie die Nutzungsmöglichkeit steuerlicher Verlustvorträge führen zu aktiven latenten Steuern. In Ausübung des Saldierungswahlrechts nach § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB wurden die passiven Steuerlatenzen mit den aktiven Steuerabgrenzungen verrechnet. Die Bewertung erfolgte mit den jeweiligen voraussichtlichen unternehmensindividuellen Ertragsteuersätzen (Gewerbesteuer 10,5% bis 13,3%, Körperschaftsteuer 15,0% und Solidaritätszuschlag 5,5%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen. Die Steuerabgrenzung wurde nicht abgezinst. 8. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wurde zur Berücksichtigung es Kapitalanteils der anderen Gesellschafter der im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen folgenden Tochtergesellschaften und Zweckgesellschaften:
Der Ausgleichposten beinhaltet die geleisteten Kapitaleinlagen der anderen Gesellschafter sowie die auf diese entfallenden anteiligen Gewinnvorträge und Gewinnanteile des Geschäftsjahres 2021 bezüglich dieser Unternehmen. 9. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die in der Vorjahresbilanz ausgewiesene Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betraf ausschließlich die VFT Verketten- Fördern- Transportieren GmbH (Ziegler Holding GmbH mit 50,00 % Quote) welche zum 31.12.2021 endkonsolidiert wurde. 10. Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen und Gesamthonorar des Abschlussprüfers Unter den sonstigen Rückstellungen kommen als wesentliche Posten Zinsaufwendungen, personalbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für die Archivierung von Geschäftsunterlagen, Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung, Rückstellungen für Aufwendungen im Zusammenhang mit steuerlichen Außenprüfungen und für am Bilanzstichtag noch ungewisse Kosten für ausstehende Rechnungen zum Ausweis. Das in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigte voraussichtliche Honorar des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses auf den 31.12.2021 und der Jahresabschlüsse auf den 31.12.2021, der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, beträgt EUR 158.500,00 (Vj.: EUR 101.920,00). Das Honorar des Abschlussprüfers für andere Bestätigungsleistungen im Geschäftsjahr 2021 beträgt EUR 70.912,00 (Vj.: EUR 35.600,00). Das Honorar für die Erstellung der Steuererklärungen 2021, der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beträgt EUR 81.600,00 (Vj.: EUR 50.000,00). 11. Verbindlichkeitenspiegel und Angabe der Sicherungsrechte Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Vorjahr in Klammern):
Für Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 245.779,82 (Vj.: EUR 770.263,34) hat die Holz-Zentrum Ziegler GmbH folgende Sicherheiten gestellt:
Zum Bilanzstichtag bestehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 130.342.709,13 (Vj.: EUR 49.240.204,11) gegenüber den Konsortialbanken und anderen Kreditinstituten. Zur Sicherung dieser Verbindlichkeiten wurde eine Grundschuld in Höhe von EUR 23.000.000,00 bei der Ziegler Naturenergie GmbH hinterlegt. Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 16.028.949,76 (Vj.: EUR 16.992.500,15) von zwei einbezogenen Zweckgesellschaften sind durch auf deren eigene Grundstücke eingetragene Grundschulden gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenüblichem Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 2.771.456,58 (Vj.: EUR 1.434.854,71) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 193.814.,21 (Vj.: EUR 178.486,29) enthalten. 12. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Zum Bilanzstichtag bestehen keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (VJ. EUR 160.000,00). 13. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen
Die lnanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen schätzen wir aufgrund ausreichender Absicherung durch Sicherheiten des jeweiligen Schuldners und der Erkenntnis, dass die Ziegler Holzindustrie GmbH & Co. KG bisher und aller Wahrscheinlichkeit nach auch zukünftig aus eigener Kraft ihre Verbindlichkeiten erfüllen konnten und können, als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. 14. Außerbilanzielle Geschäfte nach § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB Zum Bilanzstichtag bestehen laufende Zahlungsverpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften in Form von Operating-Leasingverträgen über Software, Immobilien, technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Daneben bestehen noch außerbilanzielle Geschäfte im Zusammenhang mit dem Verkauf von Forderungen (Factoring). Nach den vertraglichen Bestimmungen sind die Leasinggegenstände den Firmen des Ziegler-Konzerns nicht als wirtschaftliches Eigentum zuzurechnen. Die Vorteile hinsichtlich der Leasinggeschäfte bestehen zum einen in der Schonung der Bankkreditlinien und der Bilanzkennzahlen und zum anderen darin, dass bei den geleasten Fahrzeugen das Vermarktungsrisiko am Ende der Laufzeit sowie das Risiko einer technischen oder wirtschaftlichen Veralterung auf den Leasinggeber verlagert wird. Die finanziellen Verpflichtungen in den folgenden Geschäftsjahren stellen sich aus den geschlossenen Leasingverträgen am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Zur Stärkung der Liquiditätsausstattung für die operative Geschäftstätigkeit und zur Verringerung des Forderungsausfallrisikos werden laufende Kundenforderungen zweier Tochterunternehmen mit den Absatzgebieten Deutschland und EUR-Raum im Rahmen einer Factoring-Vereinbarung veräußert. Zum Bilanzstichtag beträgt die Summe der Nominalwerte der verkauften Forderungen EUR 3.449.951,34 (Vj.: EUR 1.689.808,71). Aufgrund dieser Vereinbarung ergeben sich keine Risiken in Bezug auf die Finanzlage des Ziegler-Konzerns. 15. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB Zum Bilanzstichtag bestanden folgende durch Miet- und Leasingverträge begründete wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Davon entfallen auf anteilsmäßig konsolidierte Gesellschaften 1.953.689,67 EUR. Des Weiteren bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligo (Anlagevermögen) in Höhe von EUR 13.558.303,71. VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt nach Produktgruppen bzw. Märkten zusammen:
Der Leistungsbeitrag am Gesamtumsatz vor Erlösschmälerungen beträgt:
2. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Gemäß § 298 HGB i.V.m. § 277 Abs. 5 HGB sind die Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung gesondert auszuweisen. Im Berichtsjahr erzielte der Konzern Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 52,9 TEUR (Vj.: 65,0 TEUR). Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betrugen 161,3 TEUR (Vj.: 83,7 TEUR). 3. Periodenfremde Erträge Im Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2021 sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge enthalten:
4. Periodenfremde Aufwendungen Im Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2021 sind folgende wesentliche periodenfremde Aufwendungen enthalten:
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in Höhe von 551.100,00 EUR enthalten. VIII. Sonstige Angaben1. Namen der Geschäftsführer Während des Geschäftsjahrs 2021 wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens unverändert durch folgende einzelvertretungsberechtigte Personen geführt:
Herr Wilhelm Ziegler ist als Geschäftsführer der Ziegler Holding GmbH ausgeschieden. Die Eintragung hierzu im Handelsregister datiert vom 05.01.2021. Zum weiteren einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer wurde Herr Andreas Sandner bestellt. Die Eintragung im Handelsregister datiert vom 17.05.2021. 2. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angaben gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabea HGB zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane unterbleiben wegen Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nach der Quartalsmethode ermittelte durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer, der in den Konzernabschluss gemäß § 290 HGB einbezogenen Unternehmen, stellt sich wie folgt dar:
Die anteilsmäßige (50%) durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer, die für gemäß § 310 HGB quotal in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen tätig waren, beträgt ohne Auszubildende 27,0 (Vj.: 34,0). 4. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung der Ziegler Holding GmbH hat am 05.08.2022 einstimmig folgende Verwendung des Bilanzgewinns zum 31.12.2021 der Ziegler Holding GmbH beschlossen: Der Bilanzgewinn in Höhe von 9.371.679,71 EUR (VJ.:8.663.378,53 EUR) wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Nachtragsbericht gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB Der durch den Ukraine-Krieg ausgelöste starke Anstieg des Rohölpreises sowie die Auswirkungen der Sanktionen der Weltgemeinschaft gegen den russischen Staat haben unmittelbar einen negativen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der globalen Märkte genommen. Die Eintrübung, sowohl auf dem europäischen Markt, als auch auf dem Weltmarkt, wird mittelfristig anhalten und die Entwicklung der Unternehmen nachhaltig beeinflussen. Diese Auswirkungen der Energiekrise sind bereits in vielen Branchen unmittelbar oder mittelbar zu spüren. Umsatz- und/oder Ergebnisrückgange zeichnen sich ab. Insbesondere wird in unserem Konzern hiervon die Logistiksparte durch die steigenden Dieselpreise betroffen sein. Die Preissteigerungen können wir weitgehend durch Preisanpassungen an Kunden weiterbelasten, so dass unsere Finanzlage hierdurch nicht wesentlich negativ beeinträchtigt wird. Die steigenden Rohstoffpreise auf dem Baustoffsektor können kurz- bis mittelfristig die Entwicklung der gesamten Baubranche negativ belasten. Aufgrund vertraglicher Vereinbarungen (Rohstoffgleitklausel) haben wir die Möglichkeit, die Preissteigerungen an die Kunden weiter zu belasten, so dass unsere Finanzlage durch die Preissteigerungen für Baustoffe nicht unmittelbar wesentlich nachteilig beeinträchtigt wird. Steigende Energiekosten werden die Herstellungskosten unserer Produkte im Konzern verteuern und die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns belasten, sofern es nicht gelingt, die Kostensteigerung durch Preisanpassungen an Endkunden abzufangen oder die Energiekosten durch den Ausbau der eigenen Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen kurz- bis mittelfristig auszubauen. 6. Unterzeichnung
Plößberg, 25.01.2023 Andreas Sandner, Geschäftsführer Stefan Ziegler, Geschäftsführer Konzernanlagenspiegel 31.12.2021
Kapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS)(indirekte Methode)
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ziegler Holding GmbH, Plößberg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Ziegler Holding GmbH, Plößberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ziegler Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen- beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlage berichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 25. Januar 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marco See, Wirtschaftsprüfer Norbert Heinzelmann, Wirtschaftsprüfer |
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