F. L. Smidth Holding GmbHLiquidiert

Haderslebener Straße 7, 25421 Pinneberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 6114 PI
Eingetragen
20.6.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Die Planung und der Verkauf von sowie Vergabe von Aufträgen für Silos und Materialbeförderungs-, Materiallagerungs-, Mischungs-, Filter- und anderen Anlagen für Unternehmen der Nahrungsmittel-, Kunststoff-, pharmazeutischen, petrochemischen, mineralienverarbeitenden und anderer Industrien sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Lutz Landmesser
seit 19.3.2009
Geschäftsführer
Manfred Frank
seit 20.6.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

1.54% identifiziert98.46% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
M***** S*** A******* V****
1.54%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FLS Germany Holding GmbH
98.46%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FLS Germany Holding GmbH
Germany
256.000 €
98.46%
M***** S*** A******* V****
4.000 €
1.54%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

F. L. Smidth Holding GmbH

Pinneberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006

Konzern-Lagebericht 2006

Das abgelaufene Geschäftsjahr war in der Leistungs- und Ergebnisentwicklung erfreulich. Die Leistung der Gruppe stieg gegenüber dem Vorjahr um 43 %. Das Ergebnis vor Steuern konnte um 102 % mehr als verdoppelt werden.

Die Relation der Personalkosten zur Betriebsleitung konnte um 8 % reduziert werden.

Der erneute Anstieg der Materialkostenquote um rd. 9 % spiegelt das Geschehen auf den weltweiten Beschaffungsmärkten für Stahlprodukte wider, konnte aber ohne nennenswerte Einflüsse auf das Ergebnis der Gruppe über die Verkaufspreise weitergegeben werden. Die Abschreibungen wurden unverändert wie geplant fortgeführt, die Investitionen lagen knapp unter dem Wert der Abschreibung. Der sonstige betriebliche Aufwand stieg nominal, konnte aber proportional zur Leistung um 2 % gesenkt werden. Das Finanzergebnis war rückläufig bedingt durch verschlechterte Zahlungsbedingungen in den Kundenverträgen und eine größere Dividendenausschüttung an den Gesellschafter. Ansonsten waren im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Sonder- oder Einmalzuflüsse zu verzeichnen.

Der Steueraufwand ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

Das Konzernergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 346 um TEUR 3318 auf TEUR 3664 erhöht. Insgesamt dürfen wir ein sehr zufrieden stellendes Geschäftsjahr feststellen.

Die Bilanzierungsmethoden und die vorsichtige Rückstellungspolitik der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften zur Risikovorsorge wurden unverändert beibehalten.

Oberhalb der betriebsgewöhnlichen Größenordnungen befinden sich keine wirtschaftlichen Risiken in den Gesellschaften.

Die Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften waren alle positiv und gestalten sich wie folgt:

Für Pfister war das Jahr 2006 bei leicht rückläufigem Ergebnis erfolgreich.

Pfaff hat ein gutes Geschäftsjahr zu verzeichnen. Die Unternehmensleistung konnte um 63 % verbunden mit bemerkenswerten Ergebnisverbesserungen gesteigert werden.

MVT konnte erstmals ein sehr gutes Jahresergebnis beitragen. Die Unternehmensleistung konnte zum Vorjahr annähernd verdreifacht werden und führte durch einen unterproportionalen Anstieg der Betriebskosten zu einem hervorragenden Jahresergebnis.

Möller hatte eine Leistungssteigerung von 15 % zu verzeichnen und konnte ein gutes Jahresergebnis innerhalb der Erwartungen einfahren.

Insgesamt stellen wir fest, dass das Geschäftsjahr 2006 zufrieden stellend verlaufen ist.

Die gegenwärtige Geschäftslage stellt sich in den Gesellschaften der Gruppe wie folgt dar:

Pfister

Die Pfister GmbH hat im vergangenen Jahr ein kräftiges Wachstum im Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis mit einem innovativen Produktprogramm und exzellentem Verfahrenswissen im Zementprozess mit ihrer Dosierrotorwaagentechnik erzielt.

Nicht nur im primären Brennstoffsektor (Kohlenstaub) gewann Pfister wichtige Projekte, auch im Bereich Alternative Energien erwirtschaftete Pfister einen außerordentlichen Auftragseingang.

Die bereits im Jahr 2000 gestartete Diversifizierung in der Kraftwerksindustrie als mögliche weitere Zielbranche der Pfister GmbH zur mittel- und langfristigen Absicherung des Unternehmenswachstums wurde auch im Berichtszeitraum intensiv fortgeführt. Im Jahr 2006 erhielt Pfister einen wichtigen Auftrag aus Indien für ein komplettes Kohlekraftwerk mit 24 Dosiereinheiten.

Der dramatische erwartete Einbruch aus China ist nicht eingetroffen und Pfister konnte mit ihrer chinesischen Fertigung einen identischen Umsatz wie im Vorjahr generieren.

Der neu eingeführte Dosierkettenförderer wurde im Jahr 2006 über 6 Monate in einem Probebetrieb mit Erfolg getestet. Eine serienreife Produktion wird im Jahr 2007 erwartet.

Im Jahr 2006 wurden einige Investitionen im Zementsektor im südamerikanischen Markt wieder aktiviert. Für das kommende Jahr erwartet Pfister einige Projekte und hat auch entsprechend ihre Kapazitäten im Vertrieb und Service der Niederlassung Pfister Latino America Ltd. aufgestockt.

Es werden gute Aussichten auf dem Russischen und GUS Zementmarkt erwartet.

Auch aus der Mineralindustrie erhofft sich Pfister einige wichtige Projekte. Die im Jahr 2006 eingeführten Marketing Aktivitäten haben bereits Ende 2006 ihre Früchte getragen und der Pfister GmbH einige interessante Aufträge gewährt.

Ende 2007 wird Pfister eine neue Steuerungsgeneration auf den Markt lancieren. Seit 2 Jahren arbeitet die Elektro-Forschungsabteilung der Pfister GmbH an einer modernen und kundenfreundlichen Dosiersteuerung. Eine erste Testphase im Zementwerk wird bereits im ersten Halbjahr durchgeführt.

Aufgrund des hohen Auftragsbestands Anfang 2007 ist der geplante Umsatz für das erste Halbjahr abgesichert. Die vorhandenen Auftragsabwicklungs- und Produktionskapazitäten sind damit zur Zeit ausgelastet.

Pfaff AQS

Bei der Firma Pfaff AQS GmbH war die positive Entwicklung der Auftragseingänge im Jahr 2006 erfreulich. Es konnte unter anderem Anfang des Jahres der dritte Großauftrag in China platziert werden.

Im Oktober 2006 wurde das alte EDV-System durch SAP Business One abgelöst.

Pfaff AQS und Pfaff Maschinenbau haben im Juni 2006 das Re-Audit nach DIN EN ISO 9001:2000 erfolgreich bestanden.

Die Server- und Netzwerkstruktur wurde ausgebaut. Des Weiteren wurden Ersatz- und Produktivitätssteigerungs-Investitionen getätigt. Im Lager wurden umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen, unter anderem wurde ein neues Lagerliftsystem in Betrieb genommen.

Durch ein weiterhin positives Investitions-Klima wird sowohl in der Zement- als auch der Metallindustrie erwartet, den positiven Trend des letzten Jahres in 2007 weiter ausbauen zu können.

MVT (FLSmidth MVT GmbH)

Das Jahr 2006 war gekennzeichnet durch eine ausnehmend hohe Beschäftigungslage der Gesellschaft. Der Personalstand wurde aufgestockt. Die ebenfalls an der Kapazitätsgrenze arbeitenden Zulieferfirmen führten zu Verlängerungen von Lieferzeiten. Trotz aller Umstände konnte MVT das beste Ergebnis in der Firmengeschichte verzeichnen.

Das Management war im letzten Quartal mit den Vorbereitungen und Verhandlungen zur Übernahme der bisherigen Wettbewerbsfirma "Koch Transporttechnik", die nach einer Insolvenz zum Verkauf stand, stark involviert. Ende Dezember konnten diese Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Aus dem Verbund beider Gesellschaften ergeben sich hervorragende Marktchancen in der Zukunft.

Die Mineral- und Zementmärkte insbesondere in Nordafrika, Süd-Amerika und die GUS-Staaten sind sehr belebt und werden in den nächsten Jahren wichtige Märkte von MVT sein. Im deutschen Markt wird der Kraftwerksbereich das wesentliche Marktsegment sein.

Wir erwarten für 2007 erneut einen hohen Auftragszugang, Vollauslastung und ein gutes Jahresergebnis auf einem ähnlichen Niveau wie 2006.

Möller (FLSmidth MÖLLER GmbH)

Möller hat einen guten Auftragsbestand für das Jahr 2007, der eine Vollauslastung sichert.

Großprojekte stehen in der Aluminiumindustrie zur Vergabe an. Es werden aussichtsreiche Projekte im Nahen Osten, Russland und Südamerika bearbeitet.

Im Bereich kohlebefeuerte Kraftwerke steht eine Vielzahl von Projekten in Deutschland an, aber auch in Russland, Osteuropa und Israel sehen wir Zukunftsmärkte.

- Der Aufbau unserer Vertriebsorganisation in Russland konnte abgeschlossen werden. Ein weiteres Repräsentanzbüro werden wir in Dubai im jahr 2007 eröffnen.

- Der Aufbau neuer Lieferanten sowie die Einstellung von zusätzlichem Personal stellen für das Jahr 2007 eine Herausforderung dar.

- Möller erwartet für das Jahr 2007 ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.

Koch Transporttechnik GmbH (FLSmidth Koch GmbH)

Im Dezember 2006 wurden Anteile an einer Vorratsgesellschaft gekauft, die die erworbenen Assets der vormaligen Koch Transporttechnik halten wird.

Die Zustimmung der Kartellbehörden erfolgte im Februar 2007. Die neue Gesellschaft wird den Namen FLSmidth Koch GmbH führen.

Wir rechnen für das Jahr 2007 mit einer Leistung von Mio EUR 50 für FLSmidth Koch GmbH. Eine Ergebnisprognose lässt sich noch nicht gesichert abgeben.

FLSmidth hat sich mit dem Verbund der Firmen MVT und Koch eine führende Position in den bedienten Märkten gesichert.

FLSmidth Holding GmbH

Durch die Übernahme der Koch Gruppe wird sich der Gruppenumsatz um 50 % steigern und die Beschäftigtenzahl um ca. 2/3 erhöhen. Die Koch Gruppe genießt mit ihren Produkten einen hervorragenden Ruf in ihren Märkten, sodass wir von einer sehr guten Investition in die Zukunft überzeugt sind. Die Firma wird dem Konzerngeschäftsfeld FLSmidth Minerals zugeordnet und an die Hauptverwaltung dieser Gruppe in die USA berichten.

- Das Betriebsgrundstück in Weingarten konnte zwischenzeitlich teilweise vermietet werden. Im Zuge der wirtschaftlichen Belebung in Baden-Württemberg werden Gespräche mit Investoren geführt. Wir erwarten ein befriedigendes Ergebnis im absehbarer Zeit.

Im Jahresdurchschnitt wurden in der Gruppe 326 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Exportquote der Gruppe lag bei rd. 71 % (Vorjahr rd. 80 %).

Die Auftragseingänge entwickelten sich mit Mio EUR 118 (Vorjahr Mio EUR 110) weiter positiv. Dieses entspricht einer Steigerung von 7 %.

Die Liquiditätssituation der Gruppe war im Laufe des Geschäftsjahres 2006 befriedigend.

Die Gruppe begegnet dem anhaltenden Wettbewerbsdruck mit entsprechenden Maßnahmen wie der internationalen Beschaffung sowie dem Outsourcing von Ingenieur- und anderen Dienstleistungen.

Ausblick:

Alle Gesellschaften der deutschen Gruppe sind mit ihren Produkten gut positioniert und befinden sich in ergiebigen Märkten.

Wir erwarten einen gesunden Mix im Auftragseingang, der die Grundlage für eine gute Auslastung und auskömmliche Margen in den Einzelgesellschaften bildet.

Die Gruppe erwartet ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Liquiditätssituation für das laufende Jahr wird bis über den Jahreswechsel hinaus als auskömmlich erwartet. Die Gruppe ist eigenfinanziert und wird bei partiell auftretendem Kreditbedarf mit Geldmitteln und Avallinien der Muttergesellschaft versorgt.

Großinvestitionen sind im Jahr 2007 nicht geplant. Die Investitionen werden sich im Rahmen der Abschreibungen bewegen und Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen umfassen.

Für die FLSmidth Koch werden für den Geschäftsanlauf und konzernbedingte Strukturmaßnahmen Sonderkosten anfallen. Räumlich wird die FLSmidth MVT ihren Standort in das Gebäude der FLSmidth Koch verlegen. Dieser Umzug wir das Ergebnis in 2007 leicht belasten. Synergieeffekte daraus entstehen in den Folgejahren.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten beabsichtigen wir in allen Gruppengesellschaften auf einem unverändert hohen Niveau fortzusetzen.

Eine deutliche Veränderung der Personalzahl ist nicht vorgesehen; erwartet wird in einigen Bereichen eine moderate Anzahl von Neueinstellungen.

Für eventuelle Risiken werden wir unverändert durch vorsichtige Rückstellungspolitik weiterhin ausreichend Vorsorge treffen.

Risiken der künftigen Entwicklung bestehen branchenbedingt durch die konjunkturelle Entwicklung in den durch die Konzerngesellschaften belegten Geschäftsfelder sowie in der weltweit komplexer werdenden Vergabepraxis.

Chancen der Entwicklung ergeben sich dementsprechend in einer günstigen Entwicklung dieser Austragsfelder.

Mit der gesunden Kapitalsituation der Gruppe und der hohen Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sind die Gesellschaften auch bei temporären Spitzenbelastungen für die Zukunft gut gesichert.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht aufgetreten.

Für die Zukunft erwarten wir ein organisches Wachstum der Gruppe auf solider Basis in Umsatz und Ergebnis.

 

Pinneberg 07. November 2007

Die Geschäftsführung

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 212.202,05 313
2. Firmenwerte 40.466,00 45
3. Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung 9.960.587,42 10.790
10.213.255,47 11.148
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.274.784,22 9.499
2. Technische Anlagen und Maschinen 296.138,84 291
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.594.332,45 1.154
4. Geleistete Anzahlungen 414.558,68 42
11.579.814,19 10.986
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 527.733,52 530
2. Beteiligungen 109.708,90 31
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 78
4. Sonstige Ausleihungen 1,00 0
637.443,42 639
22.430.513,08 22.773
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.050.442,53 2.348
2. Unfertige Erzeugnisse 49.444.727,48 22.465
3. Geleistete Anzahlungen 1.064.165,10 29
53.559.335,11 24.842
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.620.697,99 8.414
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.974.361,72 4.322
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.808,29 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.837.445,37 1.796
23.443.313,37 14.532
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.937.647,98 2.836
80.940.296,46 42.210
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.348,37 49
103.402.157,91 65.032

PASSIVA

EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260
II. Kapitalrücklage 9.150.499,00 9.150
III. Konzern-Bilanzgewinn 2.332.798,80 10.669
11.743.297,80 20.079
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen 3.528.555,00 3.554
2. Steuerrückstellungen 2.058.050,00 3.056
3. Sonstige Rückstellungen 10.476.670,00 6.276
16.063.275,00 12.886
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 60,28 1
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 52.220.493,69 19.044
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.776.841,73 9.162
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.196.893,08 2.234
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 38
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.401.296,33 1.581
75.595.585,11 32.060
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 7
103.402.157,91 65.032

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006

EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 76.269.979,22 59.588
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 26.979.447,47 10.974
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 27.500,00 35
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.899.623,07 3.679
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 54.798.273,15 32.955
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.096.674,50 2.709
60.894.947,65 35.664
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.036.871,35 17.606
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.760.800,19 3.413
21.797.671,54 21.019
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.951.739,44 2.137
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.270.168,81 12.356
9. Erträge aus Beteiligungen 10.140,00 5
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 289.693,52 221
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.415,12 100
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 193
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 536.636,39 234
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.137.634,57 2.999
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.356.505,61 2.527
16. Sonstige Steuern 117.141,33 126
17. Konzernjahresüberschuss 3.663.987,63 346
18. Verlustvortrag/Gewinnvortrag - 1.331.188,83 10.323
19. Konzern-Bilanzgewinn 2.332.798,80 10.669

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.407.385,74 241.041,47 142.592,68 2.505.834,53
2. Firmenwerte 110.975,44 0,00 0,00 110.975,44
3. Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung 12.970.261,13 0,00 0,00 12.970.261,13
15.488.622,31 241.041,47 142.592,68 15.587.071,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.679.803,53 119.051,17 1.876,44 14.796.978,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.252.044,45 63.370,55 0,00 1.315.415,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.630.216,70 977.368,31 215.508,67 7.392.076,34
4. Geleistete Anzahlungen 41.705,00 414.558,68 41.705,00 414.558,68
22.603.769,68 1.574.348,71 259.090,11 23.919.028,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 950.901,99 0,00 195.640,77 755.261,22
2. Beteiligungen 279.708,90 0,00 0,00 279.708,90
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 78.000,00 0,00 78.000,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 1,00 0,00 0,00 1,00
1.308.611,89 0,00 273.640,77 1.034.971,12
39.401.003,88 1.815.390,18 675.323,56 40.541.070,50
Abschreibungen
Stand am 01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.094.396,69 208.747,47 0,00 9.511,68 2.293.632,48
2. Firmenwerte 66.246,44 4.263,00 0,00 0,00 70.509,44
3. Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung 2.179.624,71 830.049,00 0,00 0,00 3.009.673,71
4.340.267,84 1.043.059,47 0,00 9.511,68 5.373.815,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.180.365,31 343.704,17 0,00 1.875,44 5.522.194,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 961.353,61 57.922,55 0,00 0,00 1.019.276,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.475.855,82 507.053,25 0,00 185.165,18 5.797.743,89
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11.617.574,74 908.679,97 0,00 187.040,62 12.339.214,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 420.506,60 0,00 0,00 192.978,90 227.527,70
2. Beteiligungen 249.250,24 0,00 79.250,24 0,00 170.000,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
669.756,84 0,00 79.250,24 192.978,90 397.527,70
16.627.599,42 1.951.739,44 79.250,24 389.531,20 18.110.557,42
Buchwerte
Stand am 31.12.2006
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 212.202,05 313
2. Firmenwerte 40.466,00 45
3. Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung 9.960.587,42 10.790
10.213.255,47 11.148
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.274.784,22 9.499
2. Technische Anlagen und Maschinen 296.138,84 291
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.594.332,45 1.154
4. Geleistete Anzahlungen 414.558,68 42
11.579.814,19 10.986
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 527.733,52 530
2. Beteiligungen 109.708,90 31
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 78
4. Sonstige Ausleihungen 1,00 0
637.443,42 639
22.430.513,08 22.773

Konzernanhang zum 31. Dezember 2006

(Vorjahreszahlen in Klammern)

A. Vorbemerkung

Die F.L. Smidth Holding GmbH ("F.L.S. H" oder "Muttergesellschaft") ist die Muttergesellschaft des unter C. aufgeführten Konsolidierungskreises.

B. Gesetzliche Vorschriften

Der Konzernabschluss wird nach handelsrechtlichen Vorschriften und unter Beachtung handelsrechtlicher Grundsätze aufgestellt. Nach dem HGB bestehende Ausweiswahlrechte zwischen einem Ausweis in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder einer Angabe im Anhang wurden in der Weise ausgeübt, dass einer Angabe im Anhang der Vorzug gegeben wurde. Daneben wurden weitere für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung vorgeschriebene Angaben aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

C. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss haben wir neben der F.L.S. H alle Gesellschaften einbezogen, bei denen der F.L.S. direkt die Stimmrechtsmehrheit zusteht. Grundsätzlich ausgenommen hiervon sind solche Tochtergesellschaften, die für sich allein und insgesamt von untergeordneter Bedeutung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt auf der Grundlage der Wertverhältnisse im Erwerbszeitpunkt.

Folgende Gesellschaften haben wir in den Konzernabschluss einbezogen:

Unternehmen Beteiligung Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Kosolidierungsmethode Bilanzstichtag
1. F.L.Smidth Holding GmbH, Pinneberg Mutterunternehmen 1/2004 31. Dezember
2. Möller Materials Handling GmbH, Pinneberg Unmittelbar 100 % 1/2004 Vollkonsolidierung 31. Dezember
3. Pfister GmbH, Augsburg Unmittelbar 100 % 1/2004 Vollkonsolidierung 31. Dezember
4. MVT Materials Handling GmbH, Dillingen Unmittelbar 100 % 1/2004 Vollkonsolidierung 31. Dezember
5. Paff AQS GmbH automatische Qualitätskontrollsysteme, Wuppertal Unmittelbar 100 % 1/2004 Vollkonsolidierung 31. Dezember
6. Koch Transporttechnik GmbH, Wadgassen Unmittelbar 100 % 12/2006 Vollkonsolidierung 31. Dezember

Diese Gesellschaften nehmen für das Geschäftsjahr 2006 die Regelung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

Folgende verbundene Unternehmen und assoziierte Unternehmen wurden wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 bzw. § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

Unternehmen Beteiligung Erwerbszeitpunkt Stammkapital Bilanzstichtag
1. Johannes Möller Hamburg GmbH, Hamburg Mittelbar über 2. 100 % 2/2000 EUR 25.564,60 31. Dezember
2. Möller-Fuller-Poland Sp.z.o.o. Warschau/Polen Mittelbar über 2. 99 % 2001 PLN 50.000,00 31. Dezember
3. Pfaff Maschinenbau GmbH, Harzgerode Mittelbar über 5. 100 % 4/2002 EUR 76.693,78 31. Dezember
4. Sistemas Analiticos de Latino America, S.A: de CV, Zapopan Jalis co/Mexico Mittelbar über 5. 31,15 % 2002 MPES 5.075.000 31. Dezember
5. Pfister Hungaria Kft., Budapest/Ungarn Mittelbar über 3. 100 % 1993 HUF 5.140.000,00 31. Dezember
6. Pfister Lantio Americana Comercio e Representacoes Ltda. (PLA), Sao Paulo/ Brasilien Mittelbar über 3. 99,9 % 1996 BRL 100.000,00 31. Dezember
7. Pfister North America Inc., Bethlehem, USA Mittelbar über 3. 100 % 1998 USD 1.000,00 31. Dezember
8. Transweight (India) Ltd., Indien Mittelbar über 3. 24,0 % 1987 INR 26.200.000 31. März

D. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung für verbundene Unternehmen erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB (Buchwertmethode). Aktivische Unterschiedsbeträge der einzelnen konsolidierten Unternehmen aus der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2004 werden als Geschäfts- oder Firmenwerte auf der Aktivseite ausgewiesen.

Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben.

Bei der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB werden Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet.

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden gemäß § 305 HGB Umsatzerlöse und andere Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwandsposten verrechnet.

Die Zwischenerfolgseliminierung wurde entsprechend § 304 Abs. 1 HGB vorgenommen.

E. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden Firmenwerte werden linear über 15 Jahre abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sonstige Geschäfts- und Firmenwerte werden in Anlehnung an die steuerliche Regelung über 15 Jahre linear abgeschrieben.

Andere erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 5 Jahre, bei Gebäuden 20 - 51 Jahre, bei Außenanlagen 10 - 30 Jahre, bei Einbauten in fremde Gebäude 10 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen bzw. bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 10 Jahre.

Bei Zugängen von beweglichen Anlagen erfolgt die Jahresabschreibung pro rata temporis.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Jahr des Zugangs als Abgang ausgewiesen.

Für Werkzeuge, die unter den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen werden, wird ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 i. V. m. § 256 HGB angesetzt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder Nominalwerten oder erforderlichenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen.

Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt worden. Diese beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die steuerlich einzubeziehenden Material- und Fertigungsgemeinkosten. Dabei wird das Niederstwertprinzip beachtet und es werden Bestandsrisiken aufgrund der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit angemessen berücksichtigt. Der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen.

Die Bilanzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Anzahlungen erfolgt entweder zum Nominalwert, den Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren Wert. Forderungsrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Die Berechnung erfolgt nach den Bestimmungen des § 6a EStG und R 41 EStR. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und anderen ungewissen Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt.

Die Aufstockung der Rückstellung für Altersteilzeit hinsichtlich des monatlichen Nettogehalts auf 70 % und die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 90 % des bisherigen Entgelts werden ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet. Für die Ermittlung wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt und ein Kapitalisierungszinsfuß von 5,5 % angewandt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Briefkurs im Anschaffungszeitpunkt bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs im Anschaffungszeitpunkt bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

Der Grundsatz der einheitlichen Bewertung nach § 308 HGB ist gewahrt.

F. Erläuterung zur Bilanz

1. Aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Aus der Kapitalkonsolidierung haben sich folgende Firmenwerte ergeben:

TEUR
Möller Materials Handling GmbH 3.042
Pfister GmbH 7.837
Pfaff AQS GmbH 1.571
MVT GmbH 520
12.970

Die Firmenwerte haben sich wie folgt entwickelt:

Firmenwerte 12.970
abzüglich kumulierte planmäßige Abschreibungen - 2.524
abzüglich kumulierte außerplanmäßige Abschreibungen - 485
9.961

2. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zur Bilanz gesondert dargestellt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 325) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.285) und auf sonstige Forderungen (TEUR 1.689).

4. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen entfallen in Höhe von TEUR 1.241 auf Gewerbesteuer und in Höhe von TEUR 817 auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Vertriebsrückstellungen (TEUR 4.413) auf Personalverpflichtungen (TEUR 1.876), auf Drohverlustrückstellungen (TEUR 1.128), auf ausstehende Rechnungen (TEUR 507) sowie auf Risikovorsorge für Prozessrisiken (TEUR 943).

5. Verbindlichkeiten

Die Art und Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:

Verbindlichkeiten Gesamtbetrag 31.12.2006 (31.12.2005)
TEUR
bis zu 1 Jahr (Vorjahr)
TEUR
von 1 bis 5 Jahren (Vorjahr)
TEUR
von über 5 Jahren (Vorjahr)
TEUR
- davon gesichert (Vorjahr)
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
(1) (1)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 52.221 52.221
(19.044) (19.044)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.777 8.777
(9.162) (9.162)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.197 13.164 33
(2.234) (2.201) (33)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
(38) (38)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.401 1.401
(1.581) (1.581)
75.596 75.563 0 33
(32.060) (32.027) (0) (33)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 655 (Vorjahr: TEUR 1.061) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 12.542 (Vorjahr: TEUR 1.173) aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 368) und auf soziale Sicherheit TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 472).

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen im Folgejahr in Höhe von TEUR 663. In den darauf folgenden 4 Jahren betragen sie TEUR 1.124.

7. Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus Bürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen (TEUR 1.191; Vorjahr: TEUR 412), aus Erfüllungsbürgschaften für Lieferungen und Leistungen (TEUR 18.105; Vorjahr: TEUR 4.733), aus Bietungsgarantien (TEUR 266; Vorjahr: TEUR 183) sowie aus Mietbürgschaften (TEUR 31; Vorjahr: TEUR 31).

G. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

2006
TEUR
Vorjahr
TEUR
Inland 22.206 11.772
Ausland 54.064 47.816
76.270 59.588

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.676, die hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen bestehen.

Die unter dem Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von TEUR 469 (Vorjahr: TEUR 451) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthielten im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 150.

H. Sonstige Angaben

Personal

Im Jahresdurchschnitt waren 277 (Vorjahr: 269) Angestellte und 49 (Vorjahr: 42) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Fremdwährungsforderungen schließt der Konzern Hedginggeschäfte mit der Konzernmutter in Dänemark ab. Zum Bilanzstichtag bestanden Verträge im Nennwert von TUSD 2.523 sowie CAD 398 (TEUR 2.270). Der Marktwert dieser Kontrakte belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 27.

I. Organe

Geschäftsführer ist Herr Martin Stig Andersen, Alleingeschäftsführer der F.L. Smidth Holding GmbH, Frederiksberg, Dänemark. Er erhielt für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2006 keine Bezüge.

Mutterunternehmen

Die Geschäftsanteile der F.L. Smidth Holding GmbH werden von der F.L. Smidth Materials Handling A/S Valby, Kopenhagen, Dänemark, gehalten, die ihren Jahresabschluss in Dänemark offen gelegt hat. Es erfolgt eine Einbeziehung der im Konzernabschluss der F.L. Smidth Holding GmbH konsolidierten Gesellschaften in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens F.L. Smidth Industries A/S.

 

Pinneberg 07. November 2007

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der F.L. Smidth Holding GmbH, Pinneberg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der F.L. Smidth Holding GmbH, Pinneberg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg 07. November 2007

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dinter, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bielenberg, Wirtschaftsprüfer

Konzern-Kapitalflussrechnung 2006

2006
TEUR
Vorjahr
TEUR
Konzernjahresergebnis 3.664 346
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 1.952 2.137
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 193
Zuschreibungen auf Finanzanlagen - 79 0
Abnahme (-) der langfristigen Rückstellungen - 26 - 32
Abnahme (-)/Zunahme der langfristigen Verbindlichkeiten - 1 33
Abnahme/Zunahme (-) der langfristigen Forderungen 75 - 324
Cash Earnings nach DVFA/SG 5.585 2.353
Zunahme/Abnahme (-) der kurz- und mittelfristigen Rückstellungen 3.203 - 1.152
Zunahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 37.687 - 7.422
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 43.531 8.943
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 14.632 2.722
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 205 275
Auszahlungen (-) für Investitionen in Sachanlagen - 1.574 - 1.232
Auszahlungen (-) für Investitionen in immaterielle Anlagen - 241 - 152
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 81 226
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 1.529 - 883
Ausschüttung Gesellschafter - 12.000 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 12.000 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.103 1.839
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.835 996
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.938 2.835

Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2006
TEUR
Vorjahr
TEUR
Liquide Mittel 3.938 2.836
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 - 1
3.938 2.835

Konzern-Eigenkapitalspiegel 2006

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Kapitalrücklage
TEUR
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
TEUR
Konzerneigenkapital
TEUR
Stand am 31. Dezember 2005/01. Januar 2006 260 9.150 10.669 20.079
Ausschüttung 0 0 - 12.000 - 12.000
Konzernjahresergebnis 2006 0 0 3.664 3.664
Konzerneigenkapital am 31. Dezember 2006 260 9.150 2.333 11.743

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