Sternberg & Bergner GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Landmesser seit 19.3.2009 | Geschäftsführer |
Manfred Frank seit 20.6.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M***** S*** A******* V**** | 1.54% |
| Name | Anteil |
|---|---|
FLS Germany Holding GmbH | 98.46% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
F. L. Smidth Holding GmbHPinnebergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006Konzern-Lagebericht 2006Das abgelaufene Geschäftsjahr war in der Leistungs- und Ergebnisentwicklung erfreulich. Die Leistung der Gruppe stieg gegenüber dem Vorjahr um 43 %. Das Ergebnis vor Steuern konnte um 102 % mehr als verdoppelt werden. Die Relation der Personalkosten zur Betriebsleitung konnte um 8 % reduziert werden. Der erneute Anstieg der Materialkostenquote um rd. 9 % spiegelt das Geschehen auf den weltweiten Beschaffungsmärkten für Stahlprodukte wider, konnte aber ohne nennenswerte Einflüsse auf das Ergebnis der Gruppe über die Verkaufspreise weitergegeben werden. Die Abschreibungen wurden unverändert wie geplant fortgeführt, die Investitionen lagen knapp unter dem Wert der Abschreibung. Der sonstige betriebliche Aufwand stieg nominal, konnte aber proportional zur Leistung um 2 % gesenkt werden. Das Finanzergebnis war rückläufig bedingt durch verschlechterte Zahlungsbedingungen in den Kundenverträgen und eine größere Dividendenausschüttung an den Gesellschafter. Ansonsten waren im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Sonder- oder Einmalzuflüsse zu verzeichnen. Der Steueraufwand ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Das Konzernergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 346 um TEUR 3318 auf TEUR 3664 erhöht. Insgesamt dürfen wir ein sehr zufrieden stellendes Geschäftsjahr feststellen. Die Bilanzierungsmethoden und die vorsichtige Rückstellungspolitik der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften zur Risikovorsorge wurden unverändert beibehalten. Oberhalb der betriebsgewöhnlichen Größenordnungen befinden sich keine wirtschaftlichen Risiken in den Gesellschaften. Die Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften waren alle positiv und gestalten sich wie folgt:
Insgesamt stellen wir fest, dass das Geschäftsjahr 2006 zufrieden stellend verlaufen ist. Die gegenwärtige Geschäftslage stellt sich in den Gesellschaften der Gruppe wie folgt dar: PfisterDie Pfister GmbH hat im vergangenen Jahr ein kräftiges Wachstum im Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis mit einem innovativen Produktprogramm und exzellentem Verfahrenswissen im Zementprozess mit ihrer Dosierrotorwaagentechnik erzielt. Nicht nur im primären Brennstoffsektor (Kohlenstaub) gewann Pfister wichtige Projekte, auch im Bereich Alternative Energien erwirtschaftete Pfister einen außerordentlichen Auftragseingang. Die bereits im Jahr 2000 gestartete Diversifizierung in der Kraftwerksindustrie als mögliche weitere Zielbranche der Pfister GmbH zur mittel- und langfristigen Absicherung des Unternehmenswachstums wurde auch im Berichtszeitraum intensiv fortgeführt. Im Jahr 2006 erhielt Pfister einen wichtigen Auftrag aus Indien für ein komplettes Kohlekraftwerk mit 24 Dosiereinheiten. Der dramatische erwartete Einbruch aus China ist nicht eingetroffen und Pfister konnte mit ihrer chinesischen Fertigung einen identischen Umsatz wie im Vorjahr generieren. Der neu eingeführte Dosierkettenförderer wurde im Jahr 2006 über 6 Monate in einem Probebetrieb mit Erfolg getestet. Eine serienreife Produktion wird im Jahr 2007 erwartet. Im Jahr 2006 wurden einige Investitionen im Zementsektor im südamerikanischen Markt wieder aktiviert. Für das kommende Jahr erwartet Pfister einige Projekte und hat auch entsprechend ihre Kapazitäten im Vertrieb und Service der Niederlassung Pfister Latino America Ltd. aufgestockt. Es werden gute Aussichten auf dem Russischen und GUS Zementmarkt erwartet. Auch aus der Mineralindustrie erhofft sich Pfister einige wichtige Projekte. Die im Jahr 2006 eingeführten Marketing Aktivitäten haben bereits Ende 2006 ihre Früchte getragen und der Pfister GmbH einige interessante Aufträge gewährt. Ende 2007 wird Pfister eine neue Steuerungsgeneration auf den Markt lancieren. Seit 2 Jahren arbeitet die Elektro-Forschungsabteilung der Pfister GmbH an einer modernen und kundenfreundlichen Dosiersteuerung. Eine erste Testphase im Zementwerk wird bereits im ersten Halbjahr durchgeführt. Aufgrund des hohen Auftragsbestands Anfang 2007 ist der geplante Umsatz für das erste Halbjahr abgesichert. Die vorhandenen Auftragsabwicklungs- und Produktionskapazitäten sind damit zur Zeit ausgelastet. Pfaff AQSBei der Firma Pfaff AQS GmbH war die positive Entwicklung der Auftragseingänge im Jahr 2006 erfreulich. Es konnte unter anderem Anfang des Jahres der dritte Großauftrag in China platziert werden. Im Oktober 2006 wurde das alte EDV-System durch SAP Business One abgelöst. Pfaff AQS und Pfaff Maschinenbau haben im Juni 2006 das Re-Audit nach DIN EN ISO 9001:2000 erfolgreich bestanden. Die Server- und Netzwerkstruktur wurde ausgebaut. Des Weiteren wurden Ersatz- und Produktivitätssteigerungs-Investitionen getätigt. Im Lager wurden umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen, unter anderem wurde ein neues Lagerliftsystem in Betrieb genommen. Durch ein weiterhin positives Investitions-Klima wird sowohl in der Zement- als auch der Metallindustrie erwartet, den positiven Trend des letzten Jahres in 2007 weiter ausbauen zu können. MVT (FLSmidth MVT GmbH)Das Jahr 2006 war gekennzeichnet durch eine ausnehmend hohe Beschäftigungslage der Gesellschaft. Der Personalstand wurde aufgestockt. Die ebenfalls an der Kapazitätsgrenze arbeitenden Zulieferfirmen führten zu Verlängerungen von Lieferzeiten. Trotz aller Umstände konnte MVT das beste Ergebnis in der Firmengeschichte verzeichnen. Das Management war im letzten Quartal mit den Vorbereitungen und Verhandlungen zur Übernahme der bisherigen Wettbewerbsfirma "Koch Transporttechnik", die nach einer Insolvenz zum Verkauf stand, stark involviert. Ende Dezember konnten diese Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Aus dem Verbund beider Gesellschaften ergeben sich hervorragende Marktchancen in der Zukunft. Die Mineral- und Zementmärkte insbesondere in Nordafrika, Süd-Amerika und die GUS-Staaten sind sehr belebt und werden in den nächsten Jahren wichtige Märkte von MVT sein. Im deutschen Markt wird der Kraftwerksbereich das wesentliche Marktsegment sein. Wir erwarten für 2007 erneut einen hohen Auftragszugang, Vollauslastung und ein gutes Jahresergebnis auf einem ähnlichen Niveau wie 2006. Möller (FLSmidth MÖLLER GmbH)Möller hat einen guten Auftragsbestand für das Jahr 2007, der eine Vollauslastung sichert. Großprojekte stehen in der Aluminiumindustrie zur Vergabe an. Es werden aussichtsreiche Projekte im Nahen Osten, Russland und Südamerika bearbeitet. Im Bereich kohlebefeuerte Kraftwerke steht eine Vielzahl von Projekten in Deutschland an, aber auch in Russland, Osteuropa und Israel sehen wir Zukunftsmärkte. - Der Aufbau unserer Vertriebsorganisation in Russland konnte abgeschlossen werden. Ein weiteres Repräsentanzbüro werden wir in Dubai im jahr 2007 eröffnen. - Der Aufbau neuer Lieferanten sowie die Einstellung von zusätzlichem Personal stellen für das Jahr 2007 eine Herausforderung dar. - Möller erwartet für das Jahr 2007 ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Koch Transporttechnik GmbH (FLSmidth Koch GmbH)Im Dezember 2006 wurden Anteile an einer Vorratsgesellschaft gekauft, die die erworbenen Assets der vormaligen Koch Transporttechnik halten wird. Die Zustimmung der Kartellbehörden erfolgte im Februar 2007. Die neue Gesellschaft wird den Namen FLSmidth Koch GmbH führen. Wir rechnen für das Jahr 2007 mit einer Leistung von Mio EUR 50 für FLSmidth Koch GmbH. Eine Ergebnisprognose lässt sich noch nicht gesichert abgeben. FLSmidth hat sich mit dem Verbund der Firmen MVT und Koch eine führende Position in den bedienten Märkten gesichert. FLSmidth Holding GmbHDurch die Übernahme der Koch Gruppe wird sich der Gruppenumsatz um 50 % steigern und die Beschäftigtenzahl um ca. 2/3 erhöhen. Die Koch Gruppe genießt mit ihren Produkten einen hervorragenden Ruf in ihren Märkten, sodass wir von einer sehr guten Investition in die Zukunft überzeugt sind. Die Firma wird dem Konzerngeschäftsfeld FLSmidth Minerals zugeordnet und an die Hauptverwaltung dieser Gruppe in die USA berichten. - Das Betriebsgrundstück in Weingarten konnte zwischenzeitlich teilweise vermietet werden. Im Zuge der wirtschaftlichen Belebung in Baden-Württemberg werden Gespräche mit Investoren geführt. Wir erwarten ein befriedigendes Ergebnis im absehbarer Zeit. Im Jahresdurchschnitt wurden in der Gruppe 326 Mitarbeiter beschäftigt. Die Exportquote der Gruppe lag bei rd. 71 % (Vorjahr rd. 80 %). Die Auftragseingänge entwickelten sich mit Mio EUR 118 (Vorjahr Mio EUR 110) weiter positiv. Dieses entspricht einer Steigerung von 7 %. Die Liquiditätssituation der Gruppe war im Laufe des Geschäftsjahres 2006 befriedigend. Die Gruppe begegnet dem anhaltenden Wettbewerbsdruck mit entsprechenden Maßnahmen wie der internationalen Beschaffung sowie dem Outsourcing von Ingenieur- und anderen Dienstleistungen. Ausblick:Alle Gesellschaften der deutschen Gruppe sind mit ihren Produkten gut positioniert und befinden sich in ergiebigen Märkten. Wir erwarten einen gesunden Mix im Auftragseingang, der die Grundlage für eine gute Auslastung und auskömmliche Margen in den Einzelgesellschaften bildet. Die Gruppe erwartet ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Die Liquiditätssituation für das laufende Jahr wird bis über den Jahreswechsel hinaus als auskömmlich erwartet. Die Gruppe ist eigenfinanziert und wird bei partiell auftretendem Kreditbedarf mit Geldmitteln und Avallinien der Muttergesellschaft versorgt. Großinvestitionen sind im Jahr 2007 nicht geplant. Die Investitionen werden sich im Rahmen der Abschreibungen bewegen und Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen umfassen. Für die FLSmidth Koch werden für den Geschäftsanlauf und konzernbedingte Strukturmaßnahmen Sonderkosten anfallen. Räumlich wird die FLSmidth MVT ihren Standort in das Gebäude der FLSmidth Koch verlegen. Dieser Umzug wir das Ergebnis in 2007 leicht belasten. Synergieeffekte daraus entstehen in den Folgejahren. Die Forschungs- und Entwicklungskosten beabsichtigen wir in allen Gruppengesellschaften auf einem unverändert hohen Niveau fortzusetzen. Eine deutliche Veränderung der Personalzahl ist nicht vorgesehen; erwartet wird in einigen Bereichen eine moderate Anzahl von Neueinstellungen. Für eventuelle Risiken werden wir unverändert durch vorsichtige Rückstellungspolitik weiterhin ausreichend Vorsorge treffen. Risiken der künftigen Entwicklung bestehen branchenbedingt durch die konjunkturelle Entwicklung in den durch die Konzerngesellschaften belegten Geschäftsfelder sowie in der weltweit komplexer werdenden Vergabepraxis. Chancen der Entwicklung ergeben sich dementsprechend in einer günstigen Entwicklung dieser Austragsfelder. Mit der gesunden Kapitalsituation der Gruppe und der hohen Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sind die Gesellschaften auch bei temporären Spitzenbelastungen für die Zukunft gut gesichert. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht aufgetreten. Für die Zukunft erwarten wir ein organisches Wachstum der Gruppe auf solider Basis in Umsatz und Ergebnis.
Pinneberg 07. November 2007 Die Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2006
Konzernanhang zum 31. Dezember 2006(Vorjahreszahlen in Klammern) A. VorbemerkungDie F.L. Smidth Holding GmbH ("F.L.S. H" oder "Muttergesellschaft") ist die Muttergesellschaft des unter C. aufgeführten Konsolidierungskreises. B. Gesetzliche VorschriftenDer Konzernabschluss wird nach handelsrechtlichen Vorschriften und unter Beachtung handelsrechtlicher Grundsätze aufgestellt. Nach dem HGB bestehende Ausweiswahlrechte zwischen einem Ausweis in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder einer Angabe im Anhang wurden in der Weise ausgeübt, dass einer Angabe im Anhang der Vorzug gegeben wurde. Daneben wurden weitere für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung vorgeschriebene Angaben aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. C. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss haben wir neben der F.L.S. H alle Gesellschaften einbezogen, bei denen der F.L.S. direkt die Stimmrechtsmehrheit zusteht. Grundsätzlich ausgenommen hiervon sind solche Tochtergesellschaften, die für sich allein und insgesamt von untergeordneter Bedeutung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind. Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt auf der Grundlage der Wertverhältnisse im Erwerbszeitpunkt. Folgende Gesellschaften haben wir in den Konzernabschluss einbezogen:
Diese Gesellschaften nehmen für das Geschäftsjahr 2006 die Regelung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Folgende verbundene Unternehmen und assoziierte Unternehmen wurden wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 bzw. § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
D. KonsolidierungsmethodenDie Kapitalkonsolidierung für verbundene Unternehmen erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB (Buchwertmethode). Aktivische Unterschiedsbeträge der einzelnen konsolidierten Unternehmen aus der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2004 werden als Geschäfts- oder Firmenwerte auf der Aktivseite ausgewiesen. Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB werden Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden gemäß § 305 HGB Umsatzerlöse und andere Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwandsposten verrechnet. Die Zwischenerfolgseliminierung wurde entsprechend § 304 Abs. 1 HGB vorgenommen. E. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungDie sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden Firmenwerte werden linear über 15 Jahre abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sonstige Geschäfts- und Firmenwerte werden in Anlehnung an die steuerliche Regelung über 15 Jahre linear abgeschrieben. Andere erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 5 Jahre, bei Gebäuden 20 - 51 Jahre, bei Außenanlagen 10 - 30 Jahre, bei Einbauten in fremde Gebäude 10 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen bzw. bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 10 Jahre. Bei Zugängen von beweglichen Anlagen erfolgt die Jahresabschreibung pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Jahr des Zugangs als Abgang ausgewiesen. Für Werkzeuge, die unter den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen werden, wird ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 i. V. m. § 256 HGB angesetzt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder Nominalwerten oder erforderlichenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt worden. Diese beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die steuerlich einzubeziehenden Material- und Fertigungsgemeinkosten. Dabei wird das Niederstwertprinzip beachtet und es werden Bestandsrisiken aufgrund der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit angemessen berücksichtigt. Der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Die Bilanzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Anzahlungen erfolgt entweder zum Nominalwert, den Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren Wert. Forderungsrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Die Berechnung erfolgt nach den Bestimmungen des § 6a EStG und R 41 EStR. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und anderen ungewissen Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt. Die Aufstockung der Rückstellung für Altersteilzeit hinsichtlich des monatlichen Nettogehalts auf 70 % und die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 90 % des bisherigen Entgelts werden ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet. Für die Ermittlung wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt und ein Kapitalisierungszinsfuß von 5,5 % angewandt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Briefkurs im Anschaffungszeitpunkt bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs im Anschaffungszeitpunkt bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Der Grundsatz der einheitlichen Bewertung nach § 308 HGB ist gewahrt. F. Erläuterung zur Bilanz1. Aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Aus der Kapitalkonsolidierung haben sich folgende Firmenwerte ergeben:
Die Firmenwerte haben sich wie folgt entwickelt:
2. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zur Bilanz gesondert dargestellt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 325) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.285) und auf sonstige Forderungen (TEUR 1.689). 4. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen entfallen in Höhe von TEUR 1.241 auf Gewerbesteuer und in Höhe von TEUR 817 auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Vertriebsrückstellungen (TEUR 4.413) auf Personalverpflichtungen (TEUR 1.876), auf Drohverlustrückstellungen (TEUR 1.128), auf ausstehende Rechnungen (TEUR 507) sowie auf Risikovorsorge für Prozessrisiken (TEUR 943). 5. Verbindlichkeiten Die Art und Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 655 (Vorjahr: TEUR 1.061) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 12.542 (Vorjahr: TEUR 1.173) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 368) und auf soziale Sicherheit TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 472). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen im Folgejahr in Höhe von TEUR 663. In den darauf folgenden 4 Jahren betragen sie TEUR 1.124. 7. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus Bürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen (TEUR 1.191; Vorjahr: TEUR 412), aus Erfüllungsbürgschaften für Lieferungen und Leistungen (TEUR 18.105; Vorjahr: TEUR 4.733), aus Bietungsgarantien (TEUR 266; Vorjahr: TEUR 183) sowie aus Mietbürgschaften (TEUR 31; Vorjahr: TEUR 31). G. Erläuterung zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.676, die hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen bestehen. Die unter dem Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von TEUR 469 (Vorjahr: TEUR 451) Aufwendungen für Altersversorgung. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthielten im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 150. H. Sonstige AngabenPersonal Im Jahresdurchschnitt waren 277 (Vorjahr: 269) Angestellte und 49 (Vorjahr: 42) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Fremdwährungsforderungen schließt der Konzern Hedginggeschäfte mit der Konzernmutter in Dänemark ab. Zum Bilanzstichtag bestanden Verträge im Nennwert von TUSD 2.523 sowie CAD 398 (TEUR 2.270). Der Marktwert dieser Kontrakte belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 27. I. OrganeGeschäftsführer ist Herr Martin Stig Andersen, Alleingeschäftsführer der F.L. Smidth Holding GmbH, Frederiksberg, Dänemark. Er erhielt für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2006 keine Bezüge. Mutterunternehmen Die Geschäftsanteile der F.L. Smidth Holding GmbH werden von der F.L. Smidth Materials Handling A/S Valby, Kopenhagen, Dänemark, gehalten, die ihren Jahresabschluss in Dänemark offen gelegt hat. Es erfolgt eine Einbeziehung der im Konzernabschluss der F.L. Smidth Holding GmbH konsolidierten Gesellschaften in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens F.L. Smidth Industries A/S.
Pinneberg 07. November 2007 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der F.L. Smidth Holding GmbH, Pinneberg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der F.L. Smidth Holding GmbH, Pinneberg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg 07. November 2007 Deloitte
& Touche GmbH
Dinter, Wirtschaftsprüfer ppa. Bielenberg, Wirtschaftsprüfer Konzern-Kapitalflussrechnung 2006
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2006
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