Cortado HoldCo GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonas Meier seit 15.11.2023 | Prokura |
Anne Lorenz seit 4.4.2023 | Prokura |
Sebastian Klier seit 4.4.2023 | Geschäftsführer |
Rouven Mau seit 4.4.2023 | Prokura |
Tobias Gerhard Schulz seit 17.9.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.22% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Egeria Private Equity Fund VI Coöperatief U.A. | 48.69% |
EPEF VI Co-Investment Coöperatief U.A. | 23.33% |
| 20.68% | |
| 2.09% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Con Pane GmbHLübeckKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/231. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland Grund zum Optimismus? Ja! * Quelle FS Noch ein Ausnahmejahr musste Junge Die Bäckerei. 2022 verkraften. Dabei standen die Zeichen zunächst auf Erholung: Ende März 22 fielen schließlich die letzten Corona-Restriktionen. Endlich durften Junge wieder Gastgeber sein. Der Nachholbedarf der Gäste war groß. Das ganz große Aufatmen blieb allerdings aus: Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Folgen sieht sich das Familienunternehmen plötzlich ungekannten Preissteigerungen für Energie und Lebensmittel gegenüber. Die Inflation erreichte 2022 ein Rekordhoch von 7,8 Prozent! Beschaffungsmärkte und Lieferketten, bereits durch die Corona-Pandemie stark beansprucht, blieben weiter unsicher. Der stufenweise, auf 12 Euro gestiegene Mindestlohn erhöhte zusätzlich den Druck auf die Bilanzen. Denn es galt, auch die Löhne höher qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend anzuheben. Und trotzdem war die Personalnot so groß wie selten zuvor. Positiv: der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für Speisen in der Gastronomie wurde bis Ende 2023 verlängert. Während die Gästezahlen leicht zurückgingen, erhöhte sich der Durchschnittsbon vor allem durch die Preiserhöhungen. Junge war und ist in der Lage, durch jahrelanges, vorrausschauendes Wirtschaften selbst solche extremen Krisen wirtschaftlich zu überstehen. Das Familien - Unternehmen ist gerade im 125. Jahr seines Bestehens robuster als zuvor und fest davon überzeugt, dass aufgrund des außergewöhnlichen Teamgeistes, der gemachten Erfahrungen im Geschäftsjahr 2022/2023 im professionellen Umgang mit der Corona - Pandemie und vor allem dank des überdurchschnittlichen Engagements der Belegschaft auch weitere wirtschaftliche Widrigkeiten meistern zu können. Mit den Gästen und der Mitarbeiterschaft wurde das 125 jährige Firmenjubiläum regional und überregional an zahlreichen Standorten mit vielen Events gefeiert. Zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2023 schied - wie lange geplant - Reiner Küster als Geschäftsführer aus dem Unternehmen. Seinen Platz nahm zum 1. April 2023 Sebastian Klier ein. Dieser Schritt wurde langfristig und intensiv vorbereitet. Eine nachhaltige Regelung für die Geschäftsleitung und den erweiterten Führungskreis wurde seit längerem gefunden und erfolgreich umgesetzt. Zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen sie weiterhin für Kontinuität, Stabilität und Wachstum. 2. Ertragslage
Im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr konnten die Umsatzerlöse um 19,5% gesteigert werden. Gestiegene Beschaffungspreise von Rohstoffen haben zu einem überproportionalen Anstieg des Materialaufwands und damit zu einem leichten Rückgang der Rohertragsmarge auf 78,4% (Vj. 78,9%) geführt. Die Personalkostenquote hat sich trotz gestiegener Gesamtleistung auf 38,7% (Vj. 38,5%) leicht erhöht. Die gestiegene Mitarbeiterzahl sowie insbesondere die Mindestlohnerhöhung von EUR 10,45 auf EUR 12,00 haben zu einer Erhöhung des Personalaufwands geführt. Das neutrale Ergebnis des Vorjahres beinhaltete Erträge aus Wirtschaftshilfen. 3. Vermögenslage
Die Reduzierung des kurzfristigen Vermögens ist im Wesentlichen auf einen zum Stichtag geringeren Bestand an liquiden Mitteln zurückzuführen, da Ausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen wurden. Bedingt durch Ausschüttungen hat sich das Eigenkapital trotz des Jahresüberschusses reduziert, die Eigenkapitalquote beträgt 58,3% (Vj. 69,9%). Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals resultiert insbesondere aus erhöhten Steuer-rückstellungen aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses. 4. Finanzlage
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus dem Jahresergebnis zuzüglich der nicht zahlungswirksamen Aufwendungen. Im Vorjahr waren Zuflüsse aus Wirtschaftshilfen enthalten, wodurch sich einer höherer Mittelzufluss ergab. Die Mittelverwendung erfolgte für die Investitionstätigkeit sowie für die Tilgung von Krediten. Zudem wurden Ausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen, die aus dem Mittelzufluss sowie dem Finanzmittelfonds bedient wurden. 5. Umsatzentwicklung Die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe Junge ist in folgende Bereiche gegliedert:
Die Entwicklungen in den Geschäftsbereichen werden eigenständig geplant und unterliegen einem differenzierten Controlling. Aufgrund der Marktausrichtung konnte die Stellung als Marktführer in dem adressierten Vertriebsgebiet trotz eines schwierigen und wettbewerbsintensiven Umfeldes behauptet werden. Wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes für den Marktauftritt ist die klare Positionierung des Snackbereiches und die Herkunft als Bäcker. Mit einem Angebot aus hochwertigen belegten Snackartikeln, Salaten und Desserts zusammen mit einem breiten Sortiment an Heiß- und Kaltgetränken erzielt dieses Angebot weiterhin Zuwächse - auch auf bestehenden Flächen. 6. Produktion Produktionskonzept Das Junge-Produktionskonzept beinhaltet die handwerkliche und handwerklich wirkende Herstellung qualitativ hochwertiger Backwaren und Spezialitäten. Um die Kontinuität der Qualität aufrecht zu erhalten und die Wirtschaftlichkeit der Herstellung zu optimieren, wurde in den vergangenen Jahren der Einsatz moderner Maschinen und Anlagen eingebracht. Nach wie vor steht aber der Mensch bei der Herstellung der Backwaren im Mittelpunkt. Durch eine gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiterschaft gelingt es Junge, tagtäglich hochwertige Rohstoffe unter Verwendung modernster Produktionstechnik zu handwerklichen Backwaren zu veredeln. Für die Unternehmensgruppe findet die Herstellung von Backwaren an drei Produktionsstandorten statt: Lübeck, Greifswald und Rostock, die jeweils auf bestimmte Produktionsgruppen spezialisiert sind und ihre Leistungen - eingebunden in einem Gesamtproduktionskonzept - untereinander austauschen. Die Spezialisierung der Produktionsstätten auf bestimmte Produktgruppen bringt Vorteile bei der Investition in Anlagen und Maschinen sowie bei der Qualifikation und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das vorhandene Know-how im Bereich von tiefgekühlten Backwaren und die in den vergangenen Jahren konsequent getätigten Investitionen in die entsprechende Produktionstechnik sind für das Unternehmen von strategischer Bedeutung. Zum einen werden erst hierdurch der Leistungsaustausch zwischen den Produktionsstätten und die damit verbundenen günstigeren Kostenstrukturen ermöglicht. Zum anderen werden die Geschäfte, die mit Brötchen und geeigneten Kuchensorten in tiefgekühlter Form beliefert werden und diese Artikel dann bedarfsgerecht in einem Ladenbackofen fertigstellen, von der Belieferung durch die Produktion zeitlich unabhängiger. 7. Vertrieb Vertriebskonzept: Stärken der Erfolgsfaktoren Mitarbeiter, Sortiment, Standorte Wesentlicher Erfolgsfaktor des Junge-Konzeptes ist der Betrieb modern ausgestatteter Geschäfte mit einem Backwarenverkaufsbereich, an den sich in der Regel ein Snackbereich mit Sitz - Café und nach Möglichkeit ein großes Außencafé anschließen. Als Zielstandorte gelten für Junge unterschiedlichste Lagen. Nach dem Ende der Pandemie haben sich die unterschiedlichen Standorttypen wieder weitestgehend normalisiert. An nahezu allen Standorttypen liegen wir inzwischen über dem Vor-Corona-Umsatzniveau, einzig die Shopping-Center liegen noch etwas darunter. Die personelle Aufstellung des Vertriebes, der sich in die Bereiche Gesamtverkaufsleitung, Regional- und Gebietsverkaufsleitung sowie der Filialleitung gliedert, schafft die Voraussetzung, den oben genannten Entwicklungen zeitnah gerecht zu werden. Die Akquisition neuer Standorte ist für Junge immer verbunden mit einer umfangreichen Analyse, in der das zukünftige Ertragspotenzial geprüft wird. Das Geschäftswachstum konzentrierte sich dieses Jahr auf die Gebiete Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt wurden 6 neue große Bäckereicafés eröffnet. Neben den Neueröffnungen wurden acht ältere Geschäfte, die nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen, aufgegeben. Entwicklung im Vertriebsgebiet Schleswig-Holstein / Hamburg / Niedersachsen / Mecklenburg-Vorpommern / Berlin und Brandenburg Zum 31. März 2023 unterhält das Unternehmen 205 Geschäfte.
8. Ausbildungsmarktsituation Im letzten Jahr konnte Junge feststellen, dass die Auswirkungen der Pandemie auf das Unternehmen allmählich nachlassen. Ein positiver Aspekt war die Wiederaufnahme des praxisnahen Kontakts zu potenziellen Auszubildenden. Schülerpraktika und Schulbesuche waren wieder möglich, was die Gelegenheit gab, frühzeitig Talente zu entdecken und sie für das Familien-Unternehmen zu gewinnen. Zeitgleich wurden im Hochschulbereich Präsenzvorlesungen wieder durchgeführt, wodurch Schulabgänger wieder vermehrt ein Studium in Betracht zogen, anstatt in eine Ausbildung zu starten. Ebenso standen den Schulabgängern wieder weitere Möglichkeiten, wie z. B. Work and Travel offen. Intern konzentrierte Junge Die Bäckerei. sich zunehmend in ihrer Ausbildungsstrategie im Verkauf. Somit wurde der Fokus verstärkt auf die Ausbildung zum Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie gelegt. Der Ausbildungsberuf des Fachverkäufers/Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk wurde fortan nicht mehr angeboten. Dies führte im Umkehrschluss zu einem Rückgang der Azubieinstellungen. Trotz dessen hat Junge auch in diesen Zeiten stets auf das Potenzial der Ausbildung gesetzt und konnte zum Ausbildungsstart 2022 somit 43 Auszubildende in den Bereichen Verkauf, Produktion und Service Center einstellen. Bei der Generation Z, die neue Azubigeneration, beobachtet auch Junge einen Wertewandel, der sich in einer stärkeren Fokussierung auf das Individuum ausdrückt. Die Erwartungen und Anforderungen an die Arbeitswelt haben sich verändert. Junge Die Bäckerei. muss verstärkt darauf achten, den Bedürfnissen dieser Zielgruppe gerecht zu werden. Um auch zukünftig die Gen Z anzusprechen und mit den Wettbewerbern aus der Systemgastronomie sowie dem Einzelhandel mithalten zu können, hat Junge die Ausbildungsvergütung zum 1. August 2022 erhöht. Unter anderem dadurch wird sichergestellt, dass Junge weiterhin attraktiv für potenzielle Auszubildende bleibt. Ein weiterer Schritt zur Erfüllung der Erwartungen der Auszubildenden, war die Einführung eines Azubiwettbewerbs. Dieser interne Wettbewerb dient dazu, die Ideen und Kreativität der Auszubildenden zu fördern und ihnen eine Plattform zur Mitgestaltung zu geben. Aufgrund der positiven Resonanz wird der Wettbewerb in den kommenden Jahren fortgeführt. Nach der Einführung des Dualen Studiums im vorherigen Jahr, hat der zweite Jahrgang einen vielversprechenden Start hingelegt. Durch die gesammelten positiven Erfahrungswerte und das angepasste Auswahlverfahren, konnte Junge weitere Duale Studenten für sich gewinnen. Die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung erwies sich als äußerst erfolgreich und ermöglicht, talentierte Nachwuchskräfte frühzeitig an das Unternehmen zu binden. Eine weitere Maßnahme zur Fachkräftesicherung ist die Ausweitung des Ausbildungs-angebotes. Neu eingeführt wurde der Beruf Kaufmann/Kauffrau für Marketing-kommunikation. Trotz der Herausforderungen, die die Corona-Pandemie und das Homeschooling mit sich brachten, konnte das Unternehmen seine Auszubildenden erfolgreich durch ihre Abschlussprüfungen bringen. Zudem wurden 85 % der Auslernenden in eine Festanstellung übernommen. Dies war ein großer Erfolg und zeugte von der hohen Qualität der mehrfach ausgezeichneten Ausbildung. 9. Risiken und Chancen - ein Ausblick Noch kürzere Entwicklungszeiten, noch mehr Innovationen, Digitalisierung in der gesamten Wertschöpfungskette, noch mehr Wettbewerber, neue Technologien und steigende Ansprüche der Kunden ergeben ein äußerst dynamisches Markt- und Wettbewerbsumfeld. Junge ist für seinen Service bekannt und ausgezeichnet, die sehr gute Qualität seines gesamten Sortiments und seine überdurchschnittliche Innovationsfreude. Dem Unternehmen ist es bisher sehr gut gelungen, sich nicht nur zu behaupten, sondern selbst Impulse zu setzen und voranzugehen. Das wird sich auch unter den erschwerten Rahmenbedingungen wie Lieferkettenproblemen, extrem gestiegenen Preisen für Energie, Zutaten und Personal nicht ändern. 10. Zukünftige Entwicklung - Junge bleibt weiter auf Wachstumskurs Trotz der außergewöhnlichen wirtschaftlichen und weltpolitischen Umstände befindet sich das Unternehmen auf einem guten Weg gestärkt weiter zu wachsen. Herausfordernd für das kommende Geschäftsergebnis werden die Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohnes sein. Die gesamte Branche und damit auch Junge Die Bäckerei. erwartet für das Geschäftsjahr 2023/2024 nach den gefallenen Restriktionen durch die Corona - Auflagen und der sich etwas stabilisierenden Energie- und Rohstoffpreise einen weiteren Nachholeffekt im Bereich der Bäckerei und der Gastronomie. Somit blickt das Unternehmen grundsätzlich optimistisch in die Zukunft, denn das Geschäftsmodell und die Marktpositionierung sind überaus erfolgreich.
Lübeck, September 2023 Tobias Schulz, Geschäftsführer Aktiva
Passiva
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23I. ALLGEMEINE ANGABEN Die Con Pane GmbH mit Sitz in Lübeck ist beim Amtsgericht Lübeck (HRB 10828 HL) eingetragen. Die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2023 der Con Pane GmbH, Lübeck, erfolgt gemäß § 290 Abs. 1 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden folgende Tochtergesellschaften (Vollkonsolidierung) einbezogen:
Die Con Pane GmbH, Lübeck, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Den Konzernabschluss für den größten Kreis an Unternehmen stellt die Junge Holding GmbH, Lübeck, auf. Beide Konzernabschlüsse werden beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Stichtag des Konzernabschlusses Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31. März 2023. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgte in früheren Geschäftsjahren bei der Tochtergesellschaft, die bisher als Konzern-Muttergesellschaft fungierte, unter Anwendung der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB n.F. Die Schuldverhältnisse innerhalb des Konzerns sowie die entsprechenden Aufwendungen und Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr werden aufgerechnet. Bei der Veräußerung von Anlagevermögen innerhalb des Konzerns entstehende Buchgewinne und -verluste werden eliminiert, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit entsprechend § 304 Abs. 2 HGB hiervon abgesehen werden kann. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen sind grundsätzlich zu eliminieren, sofern diese wesentlich sind. Da der Con Pane GmbH Konzern seine Produktion im Wesentlichen in einem Tochterunternehmen konzentriert hat und das Vorratsvermögen an andere Tochtergesellschaften jeweils auftragsbezogen geliefert und meist zeitnah an Drittkunden ausgeliefert wird, sind die noch im Konzern befindlichen, gelieferten Vorratsbestände als geringfügig anzusehen. Aus Gründen der Wesentlichkeit wird daher auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen zum Stichtag verzichtet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften sowie die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen konsolidiert. Latente Steuern werden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (Liability-Methode). Danach werden Steuerabgrenzungsposten für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Konzernbilanz gebildet. Die Bewertung latenter Steuern erfolgt mit den Steuersätzen, die nach der derzeitigen Rechtslage künftig im wahrscheinlichen Zeitpunkt der Umkehr der temporären Differenzen gelten werden. Es wurde bei der Berechnung ein Steuersatz von rd. 32% zugrunde gelegt. Die Auswirkungen von Steuergesetzesänderungen auf aktive und passive latente Steuern werden in der Periode, in der die materiellen Wirksamkeitsvoraussetzungen der Gesetzesänderung vorliegen, erfolgswirksam berücksichtigt. Eine Abzinsung aktiver und passiver latenter Steuern wird nicht vorgenommen. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden innerhalb des Organkreises saldiert. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Für die Aufstellung der Bilanz werden die handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften angewendet. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden in Höhe der Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wurden linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen und Beteiligungen erfolgt zu Anschaffungs-kosten. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung ist mit dem vom Versicherer mitgeteilten Deckungskapital aktiviert. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den zulässigen Herstellungskosten unter Berücksichtigung eines angemessenen Abschlages bewertet. Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird jeweils beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Bestehenden Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen in ausreichendem Umfang Rechnung getragen. Eigenkapital Das Konzern-Eigenkapital wird entsprechend der Gliederung des § 266 Abs. 3 HGB dargestellt. Eine detaillierte Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Eigenkapitalspiegel in Anlage 6 zu entnehmen. Rückstellungen Die Höhe der Versorgungsverpflichtung für Pensionen wurde durch die Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart, gemäß den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Gesellschaft hat für diese Versorgungsverpflichtungen eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. §246 Abs. 2 Satz 2 HGB), erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Das zur Deckung der Verpflichtung vorhandene Planvermögen wird mit der Verpflichtung verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und alle erkennbaren Risiken in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung des Konzernanlagevermögens und ihre Veränderungen zum Bilanzstichtag sind in der folgenden Anlage "Konzern-Anlagenspiegel zum 31.März 2023" dargestellt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Konsolidierung sind vollständig abgeschrieben. Die Gesellschaft hält über die Konditorei Junge GmbH eine Beteiligung in Höhe von 40 % an der SIA Junge, Madona, Lettland. Das Stammkapital der SIA Junge, Madona, Lettland, beträgt rd. EUR 131.000,00. Gem. § 311 Abs. 2 HGB wird die Beteiligung nicht als assoziiertes Unternehmen bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 81) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Con Pane GmbH, Lübeck, beträgt TEUR 25. Bezüglich des Konzerneigenkapitalspiegels wird auf Anlage 6 verwiesen. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile Der Posten resultiert aus Anteilen eines Minderheitsgesellschafters bei einer Tochter-gesellschaft. Der Gewinnanteil der anderen Gesellschafter wurde den Gesellschaftern bereits auf dem Verbindlichkeitskonto gutgeschrieben. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellung besteht für Anwartschaften auf Altersversorgung. Die Höhe der Versorgungsverpflichtung wurde gemäß den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 1,79 % p. a. (Vorjahr: 1,81 % p.a.) sowie einem Renten- und Gehaltstrend von 0,00 % p.a. ermittelt. Der Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit Wirkung zum 1. April 2002 mit ihren Teilwerten von zwei Konzerngesellschaften auf die Konditorei Junge GmbH, Lübeck, übertragen. Laut Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG beträgt der Erfüllungsbetrag für die Pensionsrückstellung TEUR 1.428 (davon für ausgeschiedene Organmitglieder (Geschäftsführer): TEUR 77). Es wurde eine Saldierung mit den verpfändeten Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 561 (entspricht den Anschaffungskosten) vorgenommen. In der Bilanz wird ein aktiver Unterschiedsbetrag von TEUR 16 ausgewiesen und nach Vermögenssaldierung eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 883 ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 62. Die Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 4 für die Pensionszusagen sind im Personalaufwand erfasst. Im Zinsaufwand sind TEUR 26 Zinsen im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.854 bestehen überwiegend für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 2.982), für Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen (TEUR 1.445) sowie für Rückbauverpflichtungen (TEUR 667). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundschulden besichert. Passive latente Steuern Der Sonderposten für passive latente Steuern besteht in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 365) für latente Steuern aus der Auflösung der Sonderposten (mit Rücklagenanteil sowie für Investitionszulagen und -zuschüsse), die in der Konzernbilanz eliminiert wurden. Außerdem wurden noch latente Steuern für stille Reserven im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 189) und Erträge aus den Unterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz aus Einzelabschlüssen von TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 208) berücksichtigt. Es wurde unverändert ein Steuersatz von 32 % zu Grunde gelegt. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus Wirtschaftshilfen in Höhe von TEUR 2.894 enthalten, die aus der Gewährung einer Billigkeitsleistung des Bundes in Form von außerordentlichen Wirtschaftshilfen aufgrund der Corona-Pandemie resultieren. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 26 enthalten. Steuern Die latenten Steuern betragen im Geschäftsjahr TEUR 672 (Vorjahr: TEUR 763). Die latenten Steuern ergeben sich aus der Auflösung der Sonderposten im Konzern (Rücklageanteil und Investitionszulagen und -zuschüsse), stillen Reserven im Anlagevermögen sowie den Unterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz bei den Einzelabschlüssen. Unter Anwendung der zu Grunde liegenden Steuersätze und unter Berücksichtigung der steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen errechnet sich ein erwarteter Ertragssteueraufwand, der in etwa auf dem Niveau des tatsächlichen Steueraufwands liegt. V. Sonstige Angaben Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt rd.TEUR 82. Diese entfallen ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Die Honorare für Beratungsleistungen belaufen sich auf rd. TEUR 54. Kapitalflussrechnung Bezüglich der Kapitalflussrechnung wird auf Anlage 5 verwiesen. Dem Finanzmittelfonds wurden die Position "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" zugeordnet. Die Kapitalflussrechnung wird nach den Vorgaben des DRS 21 aufgestellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 63.180 und setzten sich wie folgt zusammen:
Weiterhin bestehen noch sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 545. Mitarbeiter Im Konzern waren im Jahresdurchschnitt 4.085 (Vorjahr: 3.866) Mitarbeiter beschäftigt, davon 3.628 im Verkauf, 346 in der Produktion und 111 in der Verwaltung. Geschäftsführung Geschäftsführer der Con Pane GmbH, Lübeck, sind: Herr Tobias Schulz, Kaufmann, Hamburg Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge erfolgt die Anwendung der Schutzklausel gem. §§ 314 Abs. 3 i.V.m. 286 Abs. 4 HGB. Mit Vertrag vom 16. Dezember 2015 hat die Gesellschaft dem Geschäftsführer Herrn Tobias Schulz ein Darlehen in Höhe von EUR 2.660.062,00 (Höhe zum Bilanzstichtag: EUR 1.156.917,32) zu folgenden Konditionen gewährt:
Im Berichtsjahr wurde das Darlehen in Höhe von EUR 497.955,54 getilgt. Aufsichtsrat Mit Gesellschafterversammlung vom 20.Oktober 2021 wurde die Berufung eines Aufsichtsrats für die Con Pane GmbH beschlossen und die Mitglieder des Aufsichtsrates wie folgt festgelegt: Herrn Axel Junge, Kaufmann, Lübeck (Aufsichtsratsvorsitzender) Herrn Dr. Matthias Händle, Kaufmann, Osnabrück (stellvertretender Aufsichts-ratsvorsitzender) Herrn Dr. Michael Trautmann, Kaufmann, Hamburg Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge erfolgt die Anwendung der Schutzklausel gem. §§ 314 Abs. 3 i.V.m. 286 Abs. 4 HGB. Befreiung Offenlegung Folgende Tochterunternehmen nehmen die Befreiung von der Offenlegung des Jahresabschlusses sowie ggfs. des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2022/2023 in Anspruch:
Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen.
Lübeck, den 4. September 2023 Con Pane GmbH, Lübeck - Die Geschäftsführung - Tobias Schulz Angaben zur Feststellung: Die Feststellung des Konzernabschlusses der Con Pane GmbH erfolgte am 4. Oktober 2023. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Con Pane GmbH, Lübeck Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Con Pane GmbH, Lübeck, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Con Pane GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 4. September 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit Bekleidung
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen