Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Altvater GmbH
Karlstraße 9, 71154 Nufringen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Altvater seit 9.4.2014 | Geschäftsführer |
Erich Altvater seit 1.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 88.07% | |
| 12.01% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Altvater GmbHNufringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023 vom 01.01.2023 - 31.12.2023Altvater GmbH Carl-Zeiss-Straße 9 71154 NufringenInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodelle II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage - Darstellung, Analyse und Beurteilung 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 5. Beurteilung III. Risiko- und Chancenbericht 1. Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine auf die Baubranche 2. Risiken des Handelskrieges mit China auf die Baubranche 3. Weitere wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung 4. Chancen 5. Gesamtaussage IV. Prognosebericht 1. Deutschland - Bausektor 2. Struktur des Bauvolumens und Entwicklung I. Grundlagen des UnternehmensDie Altvater GmbH in Nufringen hat sich über die Jahre einen festen Platz in der Branche erarbeitet und setzt Maßstäbe in der Metallverarbeitung. Ihr Geschäftsmodell basiert auf einer Mischung aus Tradition, Innovation und einem klaren Fokus auf Kundenzufriedenheit. Mit einem beeindruckenden Produkt- und Dienstleistungsspektrum bedient die Altvater GmbH verschiedene Branchenbereiche. Von präzisen Metallkomponenten bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen für individuelle Kundenanforderungen erstreckt sich das Angebot des Unternehmens über ein ständig wachsendes Portfolio. Dank modernster Produktionsanlagen und einem hochqualifizierten Team, kann das Unternehmen flexibel auf die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und dessen Wünsche erfüllen. Für die Zukunft haben wir auch klare Ziele: Die Erschließung neuer Märkte, die kontinuierliche Entwicklung innovativer Produktzweige und die Stärkung der Marktposition stehen im Fokus unserer Wachstumsstrategie. Durch eine innovative Geschäftsplanung und die Anpassung an sich verändernde Marktanforderungen sieht sich das Unternehmen optimal gerüstet, um auch in den kommenden Jahren erfolgreich wachsen zu können. 1. GeschäftsmodelleDas Dienstleistungs- und Produktportfolio des Unternehmens stellt sich wie folgt dar: a) Flaschnerei und Fassadenbau Die Flaschnerei- und Fassadenbaubranche hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt und steht weiterhin vor vielversprechenden Perspektiven. Als fester Bestandteil der Bauindustrie hat sie nicht nur ihre traditionellen Aufgaben bewahrt, sondern auch innovative Ansätze eingeführt, um den steigenden Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Design gerecht zu werden. Der Geschäftszweig Flaschnerei und Fassadenbau umfasst die Herstellung und Montage von Blech- und Metallteilen für Dächer, Fassaden und andere Bauelemente. Die Produkte und Dienstleistungen werden sowohl an private als auch an gewerbliche Kunden geliefert. Die Geschäftsprozesse bestehen aus der Planung, dem Zuschnitt, der Verformung, der Verbindung und der Montage der Blech- und Metallteile. Die Absatzmärkte sind vor allem in der Region Süddeutschland, wo die Flaschnerei und der Fassadenbau eine hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und individuellen Lösungen hat. Die externen Einflussfaktoren für das Geschäft sind unter anderem die Baukonjunktur, die Rohstoffpreise, die Witterungsbedingungen, die gesetzlichen Vorschriften und die Konkurrenzsituation. Ein entscheidender Faktor, der die Branche vorantreibt, ist die Integration modernster Technologien und verstärkte Nutzung digitaler Lösungen. Fortschrittliche CAD-Software ermöglicht präzise Planung und gestattet es, maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Kundenbedürfnisse zu entwickeln. Die Digitalisierung erstreckt sich auch auf die Arbeitsprozesse, wodurch Effizienzsteigerungen und Zeitersparnisse erzielt werden können. b) Dachzubehör Die Altvater GmbH nimmt eine führende Position als Anbieter von Produkten rund um das Thema Dach ein. Wir präsentieren ein breites Sortiment, das Terrassensimse, diverse Entwässerungslösungen, sowie Bauprodukte aus Blech und Sonderanfertigungen aus verschiedenen Metallen und Legierungen beinhaltet. Unser umfassendes Leistungsangebot erstreckt sich von der kompetenten Beratung und detaillierten Planung bis hin zur zuverlässigen Lieferung mit hohen Qualitätsstandards. Die Hauptmärkte, auf denen die Altvater GmbH aktiv ist, erstrecken sich über private und gewerbliche Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unser Unternehmen agiert in einem äußerst anspruchsvollen Marktumfeld, das von verschiedenen externen Faktoren beeinflusst wird. Hierzu zählen die dynamische Baukonjunktur, gesetzliche Vorgaben, fortschreitende technologische Entwicklungen, vielfältige Kundenbedürfnisse und die ständig wechselnden Umweltbedingungen. Die Altvater GmbH hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, die Zufriedenheit und das Vertrauen ihrer geschätzten Kunden durch konstante Bemühungen um höchste Qualität, innovative Ansätze und nachhaltiges Handeln zu gewinnen und langfristig zu sichern. c) Metallverarbeitung Die Altvater GmbH ist vorrangig in der Produktion für unsere eigene Flaschnerei und für Kunden mit Metallprodukten und -dienstleistungen tätig. Die Zielkundengruppen der Altvater GmbH stammen hauptsächlich aus den Sektoren Gewerbe- und Privatbauwesen. Die operativen Abläufe sind geprägt von einer konstant hohen Produkt- und Servicequalität, effizienter Fertigung und Logistik sowie kundenorientierter Beratung und Betreuung. Modernste Produktionsanlagen und Lagerhallen unterstützen diese Prozesse. Eine Stärke des Unternehmens sind die engagierten und qualifizierten Mitarbeiter, welche regelmäßig geschult und fortgebildet werden. Hauptsächlich erstrecken sich unsere Kunden über regionale Gebiete. Ein fester Kundenstamm resultiert aus langjährigen Geschäftsbeziehungen. Die kontinuierliche Bemühung gilt der Neukundenakquise und der Bindung bestehender Kunden. Wir stehen zudem offen für neue Märkte und Kooperationen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie wirtschaftliche Situation in Deutschland war von mehreren Herausforderungen geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung setzte die bereits Ende 2022 begonnene wirtschaftliche Schwächephase fort, die durch den Krieg in der Ukraine und die Nachwirkungen der Coronapandemie verursacht wurde. Die Inflation blieb weiterhin hoch, obwohl sie im Jahresdurchschnitt auf 6,9 % zurückging. Besonders die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 12,4 %, während die Energiepreise aufgrund staatlicher Entlastungsmaßnahmen und sinkender Rohstoffpreise nur um 5,3 % zunahmen. Ein weiterer belastender Faktor war der anhaltende Arbeits- und Fachkräftemangel, der die wirtschaftliche Erholung bremste. Die Leitzinsanhebungen der westlichen Notenbanken zur Bekämpfung der Inflation wirkten sich ebenfalls negativ auf die Konjunktur aus. Trotz dieser Herausforderungen zeigte der DAX 40 eine positive Entwicklung und erreichte am 11. Dezember 2023 ein Allzeithoch. Dies war vor allem auf optimistischere Erwartungen hinsichtlich der Zinsentwicklung ab 2024 zurückzuführen. Bausektor (Bauhauptgewerbe) Im Jahr 2023 stand die deutsche Baubranche vor erheblichen Herausforderungen. Das Bauvolumen verringerte sich preisbereinigt um etwa 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen war der Wohnungsbau, der unter den gestiegenen Zinsen und den hohen Baukosten litt. Die Finanzierung von Bauprojekten wurde durch das hohe Zinsniveau erschwert, was die Nachfrage nach Neubauten weiter dämpfte. Trotz dieser Schwierigkeiten zeigte sich eine leichte Entspannung bei den Materialpreisen, da sich die zuvor bestehenden Materialengpässe weitgehend auflösten. Im Wirtschaftsbau war die Lage ebenfalls angespannt. Während der Umsatz im Wirtschaftstiefbau nominal um knapp 12 % und real um 4,6 % stieg, stagnierte der Wirtschaftshochbau aufgrund der allgemeinen konjunkturellen Schwäche. Zusammengefasst war das Jahr 2023 für die Baubranche von Rückgängen und Unsicherheiten geprägt, wobei insbesondere die hohen Zinsen und die wirtschaftliche Gesamtlage belastend wirkten. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen sank deutlich. Dies war vor allem auf die gestiegenen Baukosten und die hohen Zinsen zurückzuführen, die viele Bauherren von neuen Projekten abhielten. Die Finanzierung von Wohnungsbauprojekten wurde durch das hohe Zinsniveau erheblich erschwert. Viele potenzielle Bauherren und Investoren zögerten, neue Projekte zu starten, da die Kreditkosten stark gestiegen waren. Während sich die Materialpreise im Vergleich zu den extremen Anstiegen der Vorjahre etwas stabilisierten, blieben sie dennoch auf einem hohen Niveau. Die Verfügbarkeit von Baumaterialien verbesserte sich jedoch, was zumindest einige Bauprojekte erleichterte. Trotz der Herausforderungen blieb die Nachfrage nach Wohnraum hoch, insbesondere in städtischen Gebieten. Dies führte zu einem anhaltenden Druck auf die Mietpreise und die Immobilienpreise, obwohl weniger neue Wohnungen gebaut wurden. Die Regierung versuchte, durch verschiedene Fördermaßnahmen und Subventionen den Wohnungsbau zu unterstützen. Diese Maßnahmen konnten jedoch die negativen Auswirkungen der hohen Zinsen und Baukosten nur teilweise ausgleichen. Insgesamt war der Wohnungsbau 2023 von einer deutlichen Zurückhaltung geprägt, was sich in einem Rückgang der Bautätigkeit und einer angespannten Marktsituation widerspiegelte. 2. Geschäftsverlauf und Lage - Darstellung, Analyse und Beurteilunga) Ertragslage Die Ertragslage und die Ertragskraft der Altvater GmbH stellte sich im Geschäftsjahr 2023 sehr gut dar. Das Rohergebnis beträgt im Jahr 2023 TEUR 9.195 (Vorjahr TEUR 9.772). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang von TEUR 577. Die Betriebsleistung lag um rund 6,8 % unter dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand ist um TEUR 265 (+7,96 %) angestiegen. Dies ist auf Überstundenzuschläge sowie auf Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen einschließlich der Abschreibungen liegen mit einem Betrag in Höhe von TEUR 3.382 um TEUR 35 (+1,05 %) etwas über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 3.347. Das Ergebnis vor (Ertrag) Steuern der Altvater GmbH ist aufgrund der vorgenannten Effekte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 2.141 gesunken. b) Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 der Altvater GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 1,6 % (+TEUR 218) auf einen Betrag in Höhe von TEUR 13.660 erhöht. Das Umlaufvermögen hat zu diesem Anstieg mit TEUR 47 - hier insbesondere der leistungs- und stichtagsbedingte Anstieg der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände - beigetragen. Die liquiden Mittel verzeichnen einen Rückgang. Der Anteil des Anlage- bzw. Umlaufvermögens (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) an der Bilanzsumme beträgt rund 21 % bzw. 79 % (Vorjahr 20 % bzw. 80 %). Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 5.257 (Vorjahr TEUR 9.653) aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rund 38,5 % (Vorjahr rund 71,8 %). Die Altvater GmbH weist zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr TEUR 786) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.096 (Vorjahr TEUR 3.003) aus. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Verringerung der Rückstellungen um TEUR 479 bzw. einen Anstieg der Verbindlichkeiten um TEUR 5.093. Die Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten sind unverändert überwiegend kurzfristiger Art. Die Thesaurierungspolitik der letzten Jahre sowie die moderaten Ausschüttungen haben uns eine gute Kapitalstruktur und ein solides finanzielles Fundament geschaffen. Die Vermögenslage der Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer insgesamt als sehr gut beurteilt. c) Finanzlage Die Finanzlage der Altvater GmbH kann als gut bezeichnet werden. Die Liquidität unseres Unternehmens hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 etwas verschlechtert. Ist aber immer noch als sehr gut zu bezeichnen. Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft bestehend aus den flüssigen Mitteln und beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf einen Betrag in Höhe von TEUR 1.258 (Vorjahr TEUR 1.811 / -30,54 %). Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Jahr 2023 TEUR 6.389 (Vorjahr TEUR 1.473). Dieser Zahlungsstrom setzt sich im Wesentlichen aus dem erzielten Ergebnis, den Abschreibungen, den Ertragsteuern einerseits, sowie aus der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, andererseits, zusammen. Der Cash-Flow aus dem Investitionsbereich beträgt im Jahr 2023 TEUR -707 (Vorjahr TEUR -883). Auf den Anlagenspiegel im Anhang wird verwiesen. Der Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich beläuft sich im Jahr 2023 auf einen Betrag in Höhe von TEUR -6.235 (Vorjahr TEUR -332). Es war uns im Jahr 2023 immer möglich, bestehende Verbindlichkeiten gegenüber unseren Lieferanten und unseren Mitarbeitern innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu bedienen. Unsere Kunden begleichen die offenen Rechnungen größtenteils fristgerecht. 3. Finanzielle LeistungsindikatorenEinen Überblick über unsere Entwicklung liefern folgende Kennzahlen: Entwicklung der Umsatzerlöse Im Jahr 2023 sind unsere Umsatzerlöse um rund 14 % zurückgegangen (Vorjahr: Anstieg um rund 35 %). Eigenkapitalquote Unsere Eigenkapitalquote ist auf rund 39 % zurückgegangen (Vorjahr: rund 72 %). Alle vorgenannten erfolgsorientierten Kennzahlen werden unter Berücksichtigung der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (negative Entwicklung der Baukonjunktur) als sehr gut eingeschätzt. Die Eigenkapitalquote wird als gut bis sehr gut eingeschätzt. 4. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenNichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden in unserem Unternehmen nicht verwendet. 5. BeurteilungInsgesamt schätzen wir die die Vermögens- und Finanzlage als gut bis sehr gut ein. Wir erwarten im Jahr 2024 trotz einigen Herausforderungen ein stabiles Rohergebnis. Unser Betriebsergebnis wird sich gegenüber dem Vorjahr, aufgrund der steigenden Personal- und Materialkosten, verringern. III. Risiko- und ChancenberichtAls Dienstleistungsunternehmen der Baubranche sind wir einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken ausgesetzt, die sich unmittelbar aus unserer operativen Tätigkeit oder aus gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen ergeben. Risiken sind für uns interne und externe Ereignisse, die ein Erreichen unserer Ziele negativ beeinflussen. Ausgehend vom vertretbaren Gesamtrisiko entscheidet die Geschäftsführung, welche Risiken eingegangen werden, um auch Chancen nutzen zu können, die sich dem Unternehmen bieten. Die Ziele des Risikomanagements der Gesellschaft liegen darin, eventuelle Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, frühzeitig zu erkennen und zu analysieren, um gegebenenfalls angemessen darauf reagieren zu können. Dazu hat die Geschäftsführung unter anderem eine Berichterstattung aufgebaut, über welche sie, anhand von geeigneten Auswertungen und Kennzahlen, Frühindikatoren erkennen kann. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) ist ein integraler Bestandteil unsere Risikomanagements. Durch Funktionstrennung ("Vier-Augen-Prinzip"), Richtlinien und Arbeitsanweisungen sowie systematisch gestaltete Kontrollmaßnahmen in Geschäftsprozessen steht ein geeignetes Instrumentarium zur Verfügung, durch welches die Einhaltung einschlägiger gesetzlichen Normen, die Vermeidung von Vermögensschäden ("dolose Handlungen") sowie die Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsprozesse gewährleistet werden kann. Die Wirksamkeit der Kontrollen gewährleisten wir durch Gespräche mit den verantwortlichen Mitarbeitern sowie durch die regelmäßige Kontrolle wesentlicher Kennzahlen. Alle eingesetzten rechnungslegungsrelevanten IT-Systeme sind durch entsprechende Berechtigungs-/Freigabekonzepte und Zugangsbeschränkungen vor Missbrauch geschützt. Mit regelmäßigen Systemsicherungen und Wartungsmaßnahmen minimieren wir sowohl das Risiko eines Datenverlustes als auch das Risiko eines Ausfalls rechnungslegungsrelevanter IT-Systeme. 1. Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine auf die BaubrancheDer Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Baubranche, sowohl in den betroffenen Ländern als auch weltweit. Die Baubranche steht vor erheblichen Herausforderungen, die durch den Konflikt verschärft wurden. Der Krieg hat zu erheblichen Störungen in den Lieferketten geführt. Baumaterialien wie Stahl, Holz und Zement sind knapp geworden, was zu erheblichen Preissteigerungen geführt hat. Unternehmen berichten von Schwierigkeiten, Materialien rechtzeitig zu beschaffen, was zu Verzögerungen bei Bauprojekten führt. Die gestiegenen Energiepreise haben die Baukosten weiter in die Höhe getrieben. Dies betrifft nicht nur die direkten Energiekosten für den Betrieb von Maschinen und Fahrzeugen, sondern auch die Transportkosten für Baumaterialien. Diese Kostensteigerungen belasten die Bauunternehmen zusätzlich. Der Krieg hat auch zu einem Mangel an Arbeitskräften geführt, da viele Bauarbeiter aus der Ukraine und Russland stammen. Dies hat den Fachkräftemangel in der Baubranche weiter verschärft. Bauprojekte wurden aufgrund der Unsicherheiten und der gestiegenen Kosten verzögert oder sogar storniert. Unternehmen sind vorsichtiger geworden und zögern, neue Projekte zu starten. Die finanziellen Belastungen durch die gestiegenen Kosten und die Unsicherheiten haben viele Bauunternehmen in eine schwierige Lage gebracht. Einige Unternehmen kämpfen ums Überleben, während andere gezwungen sind, ihre Geschäftstätigkeit einzuschränken. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat die Baubranche vor enorme Herausforderungen gestellt. Lieferengpässe, Preissteigerungen, Arbeitskräftemangel und finanzielle Belastungen sind nur einige der Probleme, mit denen die Branche konfrontiert ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche langfristigen Auswirkungen der Konflikt auf die Baubranche haben wird. 2. Risiken des Handelskrieges mit China auf die BaubrancheDer Handelskrieg zwischen den USA und China hat weitreichende Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, einschließlich der Baubranche. Der Handelskrieg hat zu höheren Zöllen auf Baumaterialien wie Stahl und Aluminium geführt. Diese Materialien sind essenziell für viele Bauprojekte, und die erhöhten Kosten haben die Baukosten insgesamt in die Höhe getrieben. Die Spannungen zwischen den USA und China haben zu Unterbrechungen in den Lieferketten geführt. Viele Baumaterialien und -produkte, die zuvor aus China importiert wurden, sind nun schwerer zu beschaffen, was zu Verzögerungen bei Bauprojekten führt. Die Unsicherheit, die durch den Handelskrieg entstanden ist, hat dazu geführt, dass viele Bauunternehmen vorsichtiger geworden sind. Investitionen in neue Projekte wurden zurückgefahren, und es herrscht eine allgemeine Zurückhaltung bei der Planung und Durchführung von Bauvorhaben. Aufgrund der erhöhten Zölle und Lieferkettenprobleme suchen Bauunternehmen nach alternativen Beschaffungsquellen. Dies kann jedoch zusätzliche Kosten und logistische Herausforderungen mit sich bringen. Langfristig könnte der Handelskrieg dazu führen, dass sich die Baubranche stärker diversifiziert und weniger abhängig von Importen aus China wird. Dies könnte zu einer stärkeren regionalen Produktion und einer Veränderung der globalen Handelsströme führen. Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat die Baubranche vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Erhöhte Materialkosten, Lieferkettenstörungen und Marktunsicherheit sind nur einige der Probleme, mit denen die Branche konfrontiert ist. Langfristig könnte dies zu einer stärkeren Diversifizierung und regionalen Produktion führen, was die globalen Handelsströme nachhaltig verändern könnte. 3. Weitere wesentliche Risiken der künftigen EntwicklungAls hauptsächlich national operierendes Unternehmen sind wir im Rahmen unserer operativen Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken in Deutschland ausgesetzt. Einflüsse, die gegen unseren geplanten Geschäftsverlauf gerichtet sind, erwarten die Geschäftsführer in Form einer möglichen Volatilität der Absatzmärkte sowie in Form von Personalrisiken. a) Marktrisiken (Baukonjunktur) Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie die spezielle Entwicklung in den für uns relevanten Baubereichen betrachten wir als Marktrisiko. Zu den Risiken gehört insbesondere ein unerwartet starker Nachfragerückgang nach unseren Dienstleistungen und Produkten oder generell eine konjunkturbedingt negative Entwicklung unserer Absatzmärkte. Wir analysieren regelmäßig, wie sich die makroökonomischen Veränderungen auswirken und ob wir betriebswirtschaftlich in unseren Geschäftsfeldern weiter wettbewerbsfähig sind. In den einzelnen Geschäftsbereichen haben wir Spezialkompetenzen aufgebaut, um die auftragstypischen Risiken zu minimieren. Die zentrale Beobachtung des Geschäftes sowie langjährige und laufende Kundenkontakte ermöglichen es, Risiken frühzeitig zu erkennen. Nachfrageschwankungen auf Grund der Volatilität unseres Absatzmarktes und des nationalen wirtschaftlichen Umfeldes sind nicht vorhersehbar. Dieses Risiko erachten wir jedoch aufgrund der derzeitigen Lage - insbesondere aufgrund der Krise der Bauwirtschaft - als hoch für das Unternehmen. Höhere Zinsen und Preise treffen den Wohnungsbau hart. Seit 1991 erhebt das Münchner Ifo-Institut die Stimmung im Wohnungsbau - und seitdem war sie noch nie so schlecht: Der sogenannte Geschäftsklimaindex in der Branche ist im September 2023 auf minus 54,8 Punkte gefallen. Grund dafür sind nicht nur fehlende neue Aufträge - hier meldeten 46,6 % der Betriebe einen Mangel. Auch bereits erteilte Aufträge werden häufig storniert, im September 2023 waren 21,4 % der befragten Unternehmen davon betroffen. Im langfristigen Mittel geben das lediglich 3,5 % der Unternehmen an. Gründe für die Krise sehen die Forscher unter anderem in den stark gestiegenen Zinsen infolge der hohen Inflation. Die Effektivzinssätze für private Haushalte mit einer Zinsbindung von fünf bis zehn Jahren lägen derzeit bei 3,81 % und damit um mehr als das Dreifache höher als noch 2021. Gleichzeitig werde Bauen immer teurer - und das erheblich. Seit Beginn der Pandemie seien die Baupreise um mehr als 40 % gestiegen. Das liege nicht allein an den höheren Materialpreisen, sondern auch an langwierigen und kostspieligen Genehmigungsprozessen sowie hohen Nachhaltigkeitsstandards, schreiben die Forscher. Bauprojekte, die 2022 noch rentabel gewesen seien, seien jetzt oft nicht mehr finanzierbar. Weil es aber lange dauere, bis Projekte fertiggestellt würden, werde sich das Ausmaß der jetzigen Auftragsflaute erst mit einiger Verzögerung auch in der Zahl neuer Wohnungen niederschlagen. Negative Auswirkungen auf die Steuerungsparameter sind somit absehbar. Die konkreten Auswirkungen auf das Unternehmen sind jedoch noch nicht hinreichend genau quantifizierbar. b) Ausfallrisiken Das Unternehmen ist Ausfallrisiken ausgesetzt, wenn Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Zur Vermeidung derartiger Risiken werden Verträge nur mit Vertragspartnern mit entsprechender Bonität abgeschlossen. Es bestanden am 31. Dezember 2023 keine wesentlichen Ausfallrisiken über die vorgenommenen Wertberichtigungen hinaus, so dass nach Auffassung der Geschäftsführer das Risiko der Nichterfüllung durch die Vertragspartner als gering einzuschätzen ist. Abschließend lässt es sich jedoch nicht vollständig auszuschließen und hätte im Falle eines Eintritts eine negative Auswirkung auf die Steuerungsparameter. c) Personalrisiken Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, fehlender Qualifikation (insbesondere von Bewerbern) oder der Überalterung der Belegschaft ergeben können, verfolgen wir mit besonderer Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Die Geschäftsführer analysieren laufend ihre Personalstrukturrisiken und unternehmen immense Anstrengungen, was die Gewinnung und Qualifizierung von Mitarbeitern angeht. Das Ziel ist hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und auch langfristig an das Unternehmen zu binden. Allen Mitarbeitern stehen umfangreiche Angebote für Qualifizierung und Weiterbildung zur Verfügung. In persönlichen anlassbezogenen Gesprächen werden individuelle Perspektiven besprochen. Führungspositionen werden ausschließlich aus den eigenen Reihen besetzt. Dieses Risiko erachten die Geschäftsführer als potenziell für das Unternehmen. Ein Eintreffen des Risikos hätte eine negative Auswirkung auf die Steuerungsparameter. d) Gesamtrisiko Zusammenfassend ergibt die Risikoanalyse auf Basis der heute bekannten Informationen ein geringes Risiko-Ergebnis. Risiken mit einem existenzgefährdenden Schadens- und Gefährdungspotenzial für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. 4. ChancenUnser Unternehmen ist in drei Hauptbereichen tätig: Flaschnerei und Fassadenbau, Metallverarbeitung und Dachzubehör. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es uns, unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen und unsere Expertise in verschiedenen Bereichen zu nutzen. Dank unserer Präsenz überregional und der Vielzahl von Aufträgen, die wir bearbeiten, sind wir als zuverlässiger Partner bekannt. Wir passen uns flexibel an die Anforderungen unserer Kunden an und liefern hochwertige Lösungen. Die Kriegssituation in Europa und die damit einhergehenden weltwirtschaftlichen Entwicklungen sowie die möglichen Auswirkungen auf unseren Unternehmenserfolg sind für uns nicht wirklich kalkulierbar. In den letzten Monaten konzentrierten wir uns auf die Analyse möglicher Auswirkungen auf unsere Lieferanten sowohl im Hinblick auf den Krieg als auch auf die Sanktionen gegen Russland. Die Situation ist immer noch sehr dynamisch und es ist für uns im Moment sehr schwer Material und Rohstoffe "just in time" zu bekommen. Stand heute wird sich an dieser Liefersituation bis zum Ende des Jahres 2024 - laut den Einschätzungen unserer Lieferanten - nichts ändern. Wir können steigenden Rohstoffpreisen und Engpässen bei der Verfügbarkeit nur mit einer vorausschauenden Ressourcenplanung, dem Ausbau von Lagerbeständen sowie etablierten Lieferantenbeziehungen und - wo möglich - mit längerfristigen Lieferabkommen begegnen. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels und der Fachkräftesicherung haben wir erfolgreich aufgenommen und können auch in den vergangenen Jahren wichtige Einstellungserfolge vermelden. Insgesamt sind wir zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft unseres Unternehmens. Unsere Vielseitigkeit, finanzielle Stabilität und unser Engagement für Qualität positionieren uns gut für weiteren Erfolg und positive Auswirkungen in der Branche. 5. GesamtaussageAbgesehen von den beschriebenen Herausforderungen, agieren wir von jeher branchenbedingt in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Der z.T. ungerecht geführte Kampf um Fachkräfte ist unvermindert und schlägt sich mit voller Härte am Markt durch. Wie man aber an der niedrigen Fluktuation und den Mitarbeiterzuwächsen unschwer erkennen kann, stellen sich die eingeleiteten Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung als erfolgreich heraus. Die von uns seit Jahren getätigten Investitionen in Arbeitsmaschinen, Geräte und IT-Systeme tragen besonders in Zeiten wie diesen, zu stabilen Arbeits- und Wertschöpfungsprozessen bei. Ebenso hilft die unablässige Investition in die Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, sich den Herausforderungen einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt zu stellen. Mit einem vorausschauenden Krisenmanagement seitens der Geschäftsführung und einer verlässlichen Politik, können wir bestehenden Risiken bewältigen und sehen darin auch Chancen, das Unternehmen auch in schweren Zeiten weiter zu entwickeln. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind - soweit in dieser Ausnahmesituation überhaupt vollumfänglich möglich - identifiziert und werden durch stetige Kontrolle und nachhaltiges Wirtschaften berechenbarer. All unser Tun und Handeln ist darauf ausgerichtet, unser Unternehmen auch in der Zukunft auf Erfolgskurs zu halten. Wir haben gerade in den Jahren der Pandemie gelernt, stets den Blick auf die Chancen zu richten. Es ist geradezu unsere Aufgabe sich nicht durch die auslaufende COVID-19-Pandemie und Krieg entmutigen zu lassen. IV. Prognosebericht1. Deutschland - BausektorVor allem im Wohnungsneubau geht die Bautätigkeit zurück. Die Bestandsmaßnahmen wirken dagegen sowohl im Wohnungs- als auch im Nichtwohnbau stabilisierend. Die öffentliche Baunachfrage wächst. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag des BBSR hat das Bauvolumen im Jahr 2023 preisbereinigt um gut ein Prozent abgenommen. Somit sinkt die Bautätigkeit das zweite Jahr in Folge. Bereits 2022 verringerte sich das reale Bauvolumen infolge der deutlich gestiegenen Baupreise um 2,2 %. Insbesondere die höheren Zinsen drücken die Baunachfrage. Das trifft vor allem den Wohnungsbau. Im Zusammenspiel mit den gestiegenen Bau- und Materialpreisen stellt das hohe Zinsniveau das größte Risiko für den Wohnungsbau dar. Für 2024 gehen die Prognosen von einem Rückgang des realen Neubauvolumens aus (-3,4 %), bevor die Neubautätigkeit 2025 wieder leicht zulegen wird (+0,4 %). Stabilisierend wirken die Bestandsmaßnahmen im Wohnungsbau. Durch die Rückgänge im Neubau dürften hier vermehrt Handwerkskapazitäten zur Verfügung stehen. Die erheblich gestiegenen Energiepreise motivieren Eigentümerinnen und Eigentümer, ihre Wohngebäude energetisch zu sanieren. Das DIW Berlin geht in seiner Prognose für 2024 von einem Zuwachs der nominalen Bestandsmaßnahmen im Wohnungsbau um 7% aus. Das hohe Preisniveau lässt daraus aber in realer Rechnung ein Minus von 0,7% werden. Die Investitionen im Wirtschaftsbau sind weiterhin durch die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die hohen Zinsen geprägt. Dies wirkt sich negativ auf die Nachfrage nach Produktions- und Lagerflächen der exportorientierten deutschen Industrie aus. Im gewerblichen Tiefbau sind dagegen durch die Investitionen in das Schienennetz positive Impulse zu erwarten. Für 2024 wird für den Wirtschaftsbau daher ein leichtes Plus erwartet. Die gestiegenen Baupreise sind für den öffentlichen Bau hochproblematisch. Auf Preissteigerungen kann kurzfristig kaum reagiert werden. Folglich mussten die laufenden Projekte unter Verzicht auf geplante Projekte abgeschlossen werden. Besonders davon betroffen dürften die Kommunen sein, die immerhin rund 57 % des öffentlichen Bauvolumens tätigen. Die zurückgestellten Projekte dürften aber nun zunehmend umgesetzt werden. Das ist auch dringend geboten, denn die kommunale Infrastruktur weist einen Investitionsrückstand von schätzungsweise 166 Mrd. Euro auf. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen dürfte das reale Bauvolumen der öffentlichen Hand 2024 und 2025 zulegen. 2. Struktur des Bauvolumens und EntwicklungDie Baunachfrage ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Damit ist auch die Kapazitätsauslastung der Bauunternehmen gefallen, wodurch der Preisdruck sinkt. Bestandsmaßnahmen bestimmen weiterhin die Bautätigkeit und wirken stabilisierend. In laufenden Preisen gerechnet wurden nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Jahr 2022 533 Mrd. Euro am Bau investiert. Dabei entfielen 34 % des Bauvolumens auf Bayern und Baden-Württemberg: deutlich mehr, als es dem Bevölkerungsanteil dieser Regionen entspricht. Das Bauvolumen wurde 2022 mit 58 % vom Wohnungsbau dominiert. Vor allem der Geschosswohnungsbau verzeichnete ein deutliches Wachstum. Das verausgabte Volumen im Geschosswohnungsneubau hat sich in nominaler Rechnung zwischen 2009 und 2022 verfünffacht - von 8,4 Mrd. Euro auf 42 Mrd. Euro. Der Anteil des Neubaus am gesamten Wohnungsbau liegt aber nur bei 30 %; Mitte der 1990er-Jahre betrug er noch fast die Hälfte. Die Bauleistungen an bestehenden Gebäuden stellen damit die wichtigste Größe des Bauvolumens dar, sowohl beim Wohnungsbau als auch beim gewerblichen und öffentlichen Hochbau. Im Wohnungsbau sind davon über 80 % Teilmodernisierungen. Im Nichtwohnungsbau ist der Anteil der Vollmodernisierungen in den letzten Jahren stetig angestiegen und liegt mittlerweile bei rund 40 %. Mit 81 Mrd. Euro im Jahr 2022 besaßen Maßnahmen zur energetischen Sanierung (Wohn- und Nichtwohngebäude) einen wesentlichen Anteil an den Bestandsleistungen. Die Preisentwicklung am Bau war bis zum Frühsommer 2022 durch stark steigende Baumaterialpreise geprägt. Bis Dezember 2023 gab es bei zahlreichen Materialien einen deutlichen Preisrückgang (Stahl, Bauholz, Glas). Allerdings verharren bei energieintensiven Produkten wie Zement, Beton und Dachziegeln die Preise auf hohem Niveau. Dennoch dürften die Baumaterialpreise insgesamt zurückgehen. Auch wegen der geringeren Baunachfrage und der damit niedrigeren Kapazitätsauslastung sinkt der Preisdruck. So rechnet Kiel Economics in der aktuellen Prognose, die im Auftrag des BBSR erstellt wurde, für 2024 mit einem Rückgang der Baupreise von 3,2 %. Auch in den beiden Folgejahren werden sinkende Baupreise erwartet.
Nufringen, 23.10.2024 Erich Altvater, Geschäftsführer Simon Altvater, Geschäftsführer Gender Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Lagebericht auf eine geschlechtsneutrale Differenzierung (Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter) verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Quellennachweise https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/analysen-kompakt/2024/ak-01-2024-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html https://www.bauindustrie.de/themen/artikel/prognosen-bestaetigt-schwaches-baujahr-2023 https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/05/PD24_203_31121.html :~:text=WIESBADEN%20%E2%80%93%20Im%20Jahr%202023%20wurden,%3B%202022%3A%20295%20300).
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_068_441.html
:~:text=Auftragseingang%20im%20Bauhauptgewerbe%2C%20Dezember%202023&text=Mit%20einem%20
https://baublatt.de/ukraine-krieg-wird-zur-belastungsprobe-fuer-bauunternehmen/ https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden nach der Maßgabe von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Es wurde nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung bewertet. Falls es erforderlich war, wurde in angemessenem Umfang abgewertet. Die anderen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Risiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine 1 %ige Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei erkennbaren Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen mit bis zu 100 % gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 3.709.533,74 einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Rückstellungen für Personalaufwand mit EUR 138.343,03 und für Erstellung und Prüfung des Jahresabschluss sowie für Aufwendungen für Aufbewahrungspflichten mit EUR 31.000,00 enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) und betrifft ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 467.311,26. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 7.788.770,94 (Vorjahr: EUR 2.407.921,35). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 306.726,06 (Vorjahr: EUR 594.416,80). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 6.758.010,35 EUR (Vorjahr: 1.337.689,90 EUR). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Mietvertrag. Der jährliche Gesamtbetrag der Mietverpflichtungen beträgt EUR 587.400,00. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 61. Es handelt sich dabei ausschließlich um gewerbliche Arbeitnehmer. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Nufringen, 31.10.2024 E. Altvater S. Altvater sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Altvater GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Altvater GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Altvater GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Böblingen, 31.10.2024 Klug
Treuhand GmbH
Martin Klug, Wirtschaftsprüfer ppa. Silke Allgöwer-Rey, Wirtschaftsprüferin |
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