Hermann Ebel e.K.
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Müller seit 21.10.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CLI Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CLI Holding GmbHBremenKonzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2016KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns Der nach der in 2013 erfolgten Übernahme von wesentlichen Teilen der einseitig auf Straßentransporte ausgerichteten Speditionsgruppe Kieserling eingeleitete Transformationsprozess hin zu einem integrierten Logistikdienstleister ist auch im Geschäftsjahr 2016 fortgesetzt worden. Hierfür konnten Mittel eingesetzt werden, die in den Vorjahren durch die Trennung von der Containersparte und insbesondere durch Realisierung außerordentlicher Erträge aus der Veräußerung eines neu errichteten Logistikzentrums gewonnen werden konnten. Zwischenzeitlich konnten dem ursprünglichen Kerngeschäft der ehemaligen Kieserling-Gruppe hinzugefügt werden eine leistungsfähige Werkvertrags- und Zeitarbeitssparte, Luft- und Seefrachtaktivitäten, ein stark wachsender Bereich Kontaktlogistik sowie Dienstleistungen im Bereich der Projektierung, Realisierung und des Betriebs von Logistikimmobilien. Zur Reduzierung der im Straßentransport mit vorwiegend einem Equipment gegebenen hohen Auslastungs- und Preisrisiken wurde dieser Geschäftsbereich auch in 2016 weiter verkleinert. In diesem Bereich besteht unverändert eine starke Abhängigkeit von wenigen Kernkunden, auf die das Geschäftsmodell schon vor der Übernahme in 2013 einseitig ausgerichtet war. Eine Sonderentwicklung nahm auch in 2016 die seinerzeit von Kieserling zur strategischen Absicherung von inländischen Straßentransportaufträgen erworbene Beteiligung RSB. Das Geschäft ist negativ geprägt vom unverändert anhaltenden Preisverfall für uranhaltige Erze und den Folgen der Energiewende seit Fukushima in 2012. Die im Vorjahr geäußerte Hoffnung, dass das Geschäftsjahr 2016 der RSB frei von Rückschlägen, insbesondere auch aus der Führungsstruktur der kanadischen Tochtergesellschaft, bleibe, hat sich leider nicht erfüllt. Durch entgegen ursprünglichen Erwartungen unverändert gegebenen nachlaufenden Belastungen aus dem notwendigen Transformationsprozess der in 2013 erworbenen Unternehmensteile und den umfangreichen Investitionen zum Aufbau eines zukunftsfähigen Unternehmensverbunds ist das Konzernergebnis trotz der erzielten Fortschritte in 2016 negativ. Insbesondere durch die Sondererträge namentlich aus der Veräußerung des Multiuserzentrums II ist in den Vorjahren eine Eigenkapitalbasis geschaffen worden, die den negativen Erfolg in 2016 ausreichend kompensiert, sodass eine Gefährdung der Zahlungsfähigkeit des Konzerns zu keinem Zeitpunkt gegeben war. Die Geschäftsleitung strebt für 2017 an, die unverändert gegebenen Risiken aus dem in 2013 übernommenen Kieserlinggeschäft weiter zu reduzieren und gleichzeitig die neu geschaffenen Sparten Kontraktlogistik, Personaldienstleistungen, Luft- und Seefracht sowie die Projektierung von Logistikimmobilien nachhaltig weiterzuentwickeln. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage Im Geschäftsjahr 2016 blieb die Entwicklung der Weltwirtschaft in etwa konstant. Das Wirtschaftswachstum betrug 2016 wie 2015 3,1 %[1]. In Deutschland betrug das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2016 1,9 % (Vorjahr 1,7 %) [2]. Für das Jahr 2017 wird nach Schätzung der KfW im Jahresdurchschnitt von einer Steigerung der Wirtschaftsleistung in Deutschland von etwa 2,0 % ausgegangen[3]. Branchenentwicklung Die Logistikbranche ist als wichtige Verbindung zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten stark konjunkturabhängig. Infolge der Vernetzung logistischer Prozesse können lokale Störungen zu globalen Auswirkungen führen. Nach Einschätzung der Bundesvereinigung Logistik BVL e.V. sind in Deutschland im Bereich der Logistik im Jahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 258 Mrd. Euro erwirtschaftet worden. Für 2017 wird eine weitere Erhöhung des Branchenumsatzes erwartet. Die Zahl der Beschäftigten ist im Jahr 2016 mit rund 3 Mio. relativ konstant geblieben[4]. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 99.123,2 TEUR (Vorjahr 92.409,6 TEUR). Das bedeutet eine Steigerung von 7,3 %. Bei leichten Bestandsverminderungen in Höhe von 36,5 TEUR ergibt sich eine Gesamtleistung des Konzerns im Berichtsjahr von 99.086,7 TEUR (Vorjahr 92.586,5 TEUR). Der Materialaufwand beläuft sich auf 64.628,7 TEUR (Vorjahr 53.934,2 TEUR) und macht somit ca. 65,2 % (Vorjahr 58,3 %) der Gesamtleistung aus. In Folge ergibt sich ein Rohertrag von 34.458,0 TEUR (Vorjahr 38.652,3 TEUR) bei einer Rohertragsquote von ca. 34,8 % (Vorjahr 41,8 %). Die betrieblichen Aufwendungen ohne Materialaufwendungen liegen bei 32.144,1 TEUR (Vorjahr 32.223,4 TEUR), wobei 28.579,3 TEUR (Vorjahr 24.177,5 TEUR) Personalaufwand, 281,5 TEUR (Vorjahr 310,2 TEUR) sonstige Steuern und 3.283,3 TEUR (Vorjahr 7.735,7 TEUR) sonstiger betrieblicher Aufwand darstellen. Daneben wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.629,0 TEUR (Vorjahr 7.089,8) erzielt. Daraus ergibt sich ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen von 4.224,3 TEUR (Vorjahr 13.518,8 TEUR). Die Abschreibungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 3.463,1 TEUR (Vorjahr 3.290,0 TEUR), so dass das Betriebsergebnis 479,7 TEUR (Vorjahr 10.226,5 TEUR) beträgt. Das Finanzergebnis ist mit 1.087,8 TEUR (Vorjahr - 1.250,8 TEUR) wiederum negativ. Die Ertragssteuern belaufen sich im Jahr 2016 auf 614,7 TEUR (Vorjahr 3.566,7 TEUR). Insgesamt ist das Konzernergebnis nach Steuern im Berichtsjahr negativ und beträgt - 1.222,7 TEUR (Vorjahr 5.409,0 TEUR). 3. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung wurde im Berichtsjahr nach DRS 21 ermittelt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug demnach 5.268,7 TEUR (Vorjahr.- 844,0 TEUR). Aus Investitionstätigkeit / Desinvestitionstätigkeit ergibt sich ein Saldo zulasten des Finanzmittelfonds der Gesellschaft in Höhe von 1.595,3 TEUR (Vorjahr + 4.808,2 TEUR). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug - 4.846,5 TEUR (Vorjahr + 480,7 TEUR). Per Saldo verringerte sich der Finanzmittelfonds am Ende der Periode von 5.863,3 TEUR auf 4.535,4 TEUR. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt per Stichtag 31. Dezember 2016 rund 52,8 Mio. Euro (Vorjahr 62,5 Mio. Euro). Die langfristig gebundenen Mittel des Konzerns betragen 31.926,4 TEUR (Vorjahr 33.294,3 TEUR). Dies entspricht etwa 50,9 % (Vorjahr 53,3 %) der Bilanzsumme. Größter Posten sind dabei die Grundstücke und Immobilien mit einem Buchwert von 20.840,6 TEUR (Vorjahr 21.521,7 TEUR). Die kurzfristig gebundenen Mittel betragen insgesamt 20.848,5 TEUR (Vorjahr 29.214,7 TEUR) entsprechend 49,1 % (Vorjahr 46,7 %) der Bilanzsumme und sind geprägt durch die Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände. Die langfristig verfügbaren Mittel betragen insgesamt 33.022,7 TEUR (Vorjahr 35.772,5) TEUR, dass sind 62,6 % (Vorjahr 57,2 %) der Bilanzsumme. Diese setzen sich zusammen aus dem Konzerneigenkapital in Höhe von 10.059,1 TEUR (Vorjahr 11.175,6 TEUR), dem langfristigen Fremdkapital in Höhe von 22.731,4 TEUR (Vorjahr 24.322,7 TEUR) und den Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 232,2 TEUR (Vorjahr 274,2 TEUR). Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel in Anlage 4. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt 19,1 % (Vorjahr 17,9 %). Bemerkenswert ist, dass die langfristig verfügbaren Mittel zum Bilanzstichtag mit 62,6 % der Bilanzsumme höher sind als die langfristig gebundenen Mittel, die 50,9 % der Bilanzsumme ausmachen. Insgesamt kann die Lage des Konzerns in der Entwicklung als zufriedenstellend eingestuft werden. III. Nachtragsbericht Um die unverändert in der Transportsparte gegebenen Risiken und einseitigen Abhängigkeiten weiter zu reduzieren und gleichzeitig die unternehmerische Basis für den durch Digitalisierungs- und Automatisierungszwang andauernden erheblichen Investitionsbedarf zu verbreitern, hat die Geschäftsleitung in 2017 begonnen, geeignete Kooperationspartner zu fokussieren. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Geschäftsleitung nach Abzug von Einmaleffekten ein ausgeglichenes Konzernergebnis. Positiven Entwicklungen im Markt stehen mit wachsender Geschwindigkeit Veränderungsnotwendigkeiten und Investitionsbedarf insbesondere im Bereich der Digitalisierung gegenüber. Für die Beschaffung der hierfür notwendigen finanziellen Mittel ist Vorsorge getroffen. 2. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Im Bereich der Transport- und Kontraktlogistik ist die Grundlage des Risikomanagements ein integriertes Management-System nach DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN ISO 14001 und der Rezertifizierung, die im November 2014 erfolgreich stattfand. Das Risikomanagement wird permanent weiter ausgebaut und verbessert. In diesem Zusammenhang dient ein regelmäßiges (Risiko-)Controlling der frühzeitigen Identifikation von Risiken. Insbesondere unterliegen Risiken aus Marktentwicklungen, operativen Risiken, Finanzrisiken und Risikopotentiale aus strategischen Entscheidungen, die bestandsgefährdend wirken können, der besonderen Beobachtung. Zum Umgang mit steuerlichen, kartell- und wettbewerbsrechtlichen Risiken und Umweltrisiken wird auf das im Konzern vorhandene Fachwissen zurückgegriffen und bei Bedarf rechtliche Beratung und Expertenwissen eingeholt. Währungsrisiken Die Internationalität der Geschäftstätigkeit bedingt neben Zahlungsströmen in Euro auch Zahlungsströme in USD und CAD. Aus den Entwicklungen Fremdwährungskurse im Verhältnis zum Euro ergeben sich für den Konzern sowohl Chancen als auch Risiken. Absatz- und Beschaffungsrisiken Risiken die sich auf die typischen Risiken des Transportgewerbes beziehen, wird durch gezielte Prüfung der Bonität der Kunden begegnet. Die wirtschaftliche Lage des Konzerns wird im Wesentlichen durch die Auslastung und Entwicklung der Konzerneinheiten bestimmt. Durch die hohe Personal- und Kapitalintensität in der Logistikbranche existiert das permanente Risiko, dass Fixkosten aufgrund ungenügender Nachfrage und Auslastung das Ergebnis des Konzerns belasten. Ferner ist der Konzern dem allgemeinem Risiko steigernder Beschaffungspreise ausgesetzt. Preissteigerungen auf den internationalen Rohölmärkten, Mautgebühren oder fiskalische Mehrbelastungen können die wirtschaftliche Situation beeinträchtigen, sofern eine Weiterbelastung an die Auftraggeber nicht oder nicht zeitnah umsetzbar ist. Kredit- und Liquiditätsrisiken Kundenforderungen sind grundsätzlich einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Daher wird im Konzernverbund ein striktes Debitorenmanagement eingesetzt, um Liquiditätszuflüsse zeitnah zu gewährleisten. Ein Liquiditätsrisiko resultiert aus einer Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen oder aufgrund unzureichender flüssiger Mittel. Durch regelmäßige Finanzpläne wird dieses Risiko gesteuert. Sonstige Risiken Sonstige Risiken, die die Konzernentwicklung nachhaltig negativ beeinträchtigen können, sind derzeit nicht zu identifizieren. Zahlungsunfähigkeit, eine Überschuldung oder sonstige den Bestand gefährdende Risiken liegen nicht vor.
Bremen, 7. August 2017 gez. Michael Müller, Geschäftsführer [1] https://de.statista.com/themen/1181/weltwirtschaft/ [2] Pressemitteilung Nr. 010 vom 12.01.2017, Statistisches Bundesamt [3] www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Konjunkturkompass/KfW-Konjunkturkompass_2017-08.pdf [4] https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung KonzernbilanzAktiva
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die CLI Holding GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 28240 HB eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde dahingehend angepasst, dass die durch das BilRUG (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz) entfallene Zeile "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" gestrichen und die neue Zeile "Ergebnis nach Steuern" eingefügt wurde. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft CLI Holding GmbH sowie fünfzehn inländische und zwei ausländische Tochterunternehmen. Die Contract West GmbH, Bremen, wurde im Berichtsjahr neu gegründet. Die Anteile werden zu 100 % von der CLI Contract GmbH gehalten. Die Gesellschaft wird im vorliegenden Konzernabschluss erstmals konsolidiert. Die Kieserling Logistik Center GmbH, Bremen, deren Anteile zu 50 % von der CLI Holding GmbH gehalten werden, wird gemäß § 310 HGB quotal konsolidiert. Anteilsbesitz der Muttergesellschaft Folgende Gesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen, da die Muttergesellschaft CLI Holding GmbH die Voraussetzungen des § 290 Abs. 2 HGB im Bezug auf diese Gesellschaften erfüllt.
Der hier gezeigte Anteil am Stammkapital zeigt sowohl direkte Beteiligungsquoten an Tochtergesellschaften als auch indirekte Beteiligungsquoten an Enkelgesellschaften. Die RSB Logistic Inc., Saskatoon / Kanada, hat ein gezeichnetes Kapital von CAD 1.300.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von CAD 1,3138 für € 1,00. Die RSB Logistic Services Inc., Paducah / USA, hat ein gezeichnetes Kapital von USD 50.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von USD 1,3204 für € 1,00. In den Konzernabschluss aufgrund eines Wahlrechts nicht einbezogene Tochterunternehmen Ein Tochterunternehmen braucht gemäß § 296 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Von diesem Wahlrecht wird im Berichtsjahr teilweise Gebrauch gemacht. Die folgenden Gesellschaften wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen: - Kieserling Cleaning Center GmbH, Bremen - Kieserling Logistics Europe Sp. z.o.o., Posen / Polen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der CLI Holding GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Tochtergesellschaft aus Kanada bilanziert in kanadischen Dollar. Der Jahresabschluss der Tochtergesellschaft aus den USA wurde in US-Dollar aufgestellt. Die Währungsumrechnungen erfolgten gemäß § 308 a HGB. Die entstandenen Währungsdifferenzen wurden in den "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" eingestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäftswertes aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Die Geschäftswerte aus der Erstkonsolidierung werden über eine planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich über einen Zeitraum von fünf Jahren. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende Geschäfts- und Firmenwert der Kieserling Logistik Center mbH, Bremen, wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zwölf Jahren abgeschrieben. Der Grund hierfür ist, dass die Gesellschaft Eigentümerin einer langfristig an ein Konzernunternehmen vermieteten Immobilie ist. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 HGB. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir im Sonderposten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung". Soweit dieser Posten aus Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften aus der Zeit vor der Erstkonsolidierung resultiert, hat er Eigenkapitalcharakter. Der Betrag wurde insoweit gem. DRS 23 Tz. 148 in die Konzerngewinnrücklagen eingestellt. In den Vorjahren wurde dieser Betrag abweichend davon unter der Kapitalrücklage ausgewiesen. Die Vorjahreszahl wurde entsprechend angepasst. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Alle Abschlüsse der Gesellschaften, die eine von der Berichtswährung abweichende funktionale Währung haben, werden in die Berichtswährung der CLI Holding GmbH umgerechnet. Dabei werden Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Unternehmen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung dieser Unternehmen erfolgt mit dem Jahresdurchschnittskurs. Entstehende Umrechnungsdifferenzen werden in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechung" eingestellt und fortgeführt. Zum 31. Dezember 2016 beliefen sich diese Differenzen auf -50,7 T€ (Vorjahr: -156,9 T€). Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist hier dargestellt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von T€ 50,0 und die Konzernkapitalrücklage von T€ 830,2 entsprechen den bei der CLI Holding GmbH ausgewiesenen Bilanzposten. Entwicklung des Gewinnvortrages
Steuerrückstellungen / Passive latente Steuern Die Steuerrückstellungen sind nahezu ausschließlich für Ertragsteuern des Berichtsjahres gebildet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Sich ergebende Steuerbe- und -entlastungen sind unsaldiert angesetzt. Die latenten Steuern resultieren zum einen aus dem Ausweis der Einzelabschlüsse und zum anderen aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil auf Ebene des Konzernabschlusses. Der bei der Berechnung angewandte unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 31,93 %. Pensionsrückstellungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Die Bewertung erfolgt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Rechnungszins ist vereinfachend der für die letzten zehn (Vorjahr: sieben) Jahre von der Bundesbank ermittelte Durchschnittsmarktzins verwendet worden. Aus dem Wechsel der Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinses von 7 auf 10 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 17,9 T€, der nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt ist. Der ermittelte Unterschiedsbetrag aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmoderni- sierungsgesetzes (BilMoG) belief sich zum 31. Dezember 2010 auf 35,1 T€. Aufgrund der Anwendung des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB erfolgt eine ratierliche aufwandswirksame Zuführung des Unterschiedbetrags, die unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen ist. Zum 31. Dezember 2016 beläuft sich der Unterschiedsbetrag auf 18,7 T€ (Vorjahr 21,0 T€). Der für die Bewertung zum 31. Dezember 2016 zugrunde gelegte Zinssatz beträgt konzerneinheitlich 4,01 % (Vorjahr 3,89 %). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten, Urlaubsansprüche und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit T€ 15.989 durch Grundpfandrechte besichert. Daneben bestehen Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern hat diverse Miet- und Leasingverträge mit Dritten abgeschlossen. Die daraus resultierenden Restverpflichtungen belaufen sich auf T€ 48.016,6 (Vorjahr T€ 18.634,4). Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Ertragsteuern betreffen mit T€ 535,4 das Inland sowie mit T€ 79,3 das Ausland. Sonstige Angaben Geschäftsführer Michael Müller, Dötlingen, Kaufmann Gesamtbezüge des Geschäftsführers Bezüglich der Bezüge des Geschäftsführers wird die Erleichterungsregelung gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) belief sich auf 930 (Vorjahr 818). Davon waren 779 (Vorjahr 670) gewerbliche und 151 (Vorjahr 148) kaufmännische Mitarbeiter. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Der Konzernabschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen im Konzern insgesamt T€ 28,0 abgerechnet. Weitere Abrechnungen gab es nicht. Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften - CLI Real Estate I GmbH, Bremen - CLI Real Estate II GmbH, Bremen - Kieserling Spedition + Logistik GmbH, Bremen - Kieserling Transport + Logistik GmbH, Bremen - RSB Logistic Projektspedition GmbH, Köln - Kieserling Werkvertrag GmbH, Bremen - Kieserling Personallogistik GmbH, Bremen - Bremer Zeitpersonal GmbH, Bremen - EKB Leasing GmbH, Bremen - Kieserling International GmbH, Bremen nehmen die Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens Der Jahresüberschuss der CLI Holding GmbH soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Bremen, 7. August 2017 CLI Holding GmbH gez. Michael Müller, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des KonzernabschlussprüfersWir haben den von der CLI Holding GmbH, Bremen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Eigenkapitalspiegel und Kapitalflussrechnung - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Oyten, 18. August 2017 EPG
Treuhand Aktiengesellschaft
gez. Ralf Hegewald, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Angaben zur Feststellung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. September 2017 gebilligt und somit festgestellt worden. |
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