WV ASSET MANAGEMENT eGbR
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedict Wagner seit 18.1.2021 | Geschäftsführer |
Tielen Verhovsek seit 18.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Milcona GmbHBad Homburg v. d. HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I Grundlagen des Unternehmens Der unternehmerische Erfolg beruht auf der Spezialisierung im europaweiten und saisonalen Ausgleich für Molkereiprodukte.Besonders der Handel mit flüssigen und festen Rohstoffen trägt zum Unternehmenserfolg bei. Durch den intensiven Handel ergeben sich frühe lndikatoren auf zukünftige Preisbewegungen, die sich positiv auf den Ein- und Verkauf unserer Produkte auswirken. Die bestehenden Kooperationen und die dabei verfügbaren Kapazitäten in der Produktion erlauben eine große Flexibilität, um auf Marktgegebenheiten schnell reagieren zu können. Die Geschäftsleitung der Gesellschaft wird von den Geschäftsführern gemeinsam wahrgenommen. II Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Coronajahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Milchwirtschaft hat sich 2023 erneut in einem sehr herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland entwickelte sich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich und schrumpfte nach Schätzungen führender Wirtschaftsforschungsinstitute um 0,5 %. Die Inflation blieb 2023 weiter ein Thema, auch wenn sich die Teuerungsrate, die 2022 auf den höchsten Stand seit siebzig Jahren gestiegen war, im Jahresverlauf abschwächte. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln fielen auch 2023 höher als die Gesamtinflation. Mehrere Zinserhöhungen der EZB dämpften die Inflationsraten, führten aber zu höheren Finanzierungskosten. Die Energiekosten, die 2022 regelrecht explodiert waren, gaben 2023 wieder nach, blieben aber höher als in der Zeit vor dem Preisschock. Obwohl die Arbeitslosigkeit im Laufe von 2023 leicht zugenommen hat, sind Personalengpässe in der deutschen Wirtschaft ein größer werdendes Problem. Die Molkereien in Deutschland konnten 2023 auf ein größeres Rohstoffangebot zurückgreifen. Laut Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wurden im vergangenen Jahr rund 32,43 Mio. Tonnen Kuhmilch erfasst; das waren 476.700 Tonnen oder 1,5% mehr als 2022. Hierbei fiel der relative Zuwachs bei der konventionellen Milch mit 1,2% auf 30,07 Mio. Tonnen geringer aus als bei Biomilch mit 4,9% auf 1,38 Mio. Tonnen. Hinzu kamen noch 972.800 Tonnen Kuhmilch von ausländischen Erzeugern, was im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von 5,1% entsprach. Während die Andienungsmenge der ökologisch erzeugten Milch aus Deutschland innerhalb von fünf Jahren um 23,7% gestiegen ist, war sie bei der konventionellen Milch um 1,7% rückläufig. Die meiste ,,Normalmilch" wurde 2023 erneut in Niedersachsen einschließIich Bremen mit 7,17 Mio. Tonnen verarbeitet; knapp dahinter lag Bayern mit 7,04 Mio. Tonnen. Bei der Biomilch hatte der Freistaat jedoch mit 678.000 Tonnen klar die Nase vorn. Dahinter folgte Baden-Württemberg mit 187.842 Tonnen. Nach den extremen Preisausschlägen im Vorjahr hat sich die Lage am Milchmarkt 2023 ein Stück weit normalisiert. Die Preise für Milchprodukte gaben im Vergleich zu ihren historischen Höchstmarken vom Frühjahr 2022 durchweg nach, blieben im langfristigen Vergleich aber in den meisten Segmenten überdurchschnittlich. Die Milchanlieferung stieg wieder leicht an, nachdem sie zwei Jahre in Folge gesunken war. Verglichen mit dem Allzeitrekord des Vorjahres sanken die Milcherzeugerpreise deutlich, erreichten mit rund 45 Cent je Kilogramm aber ihren zweithöchsten Wert jemals. 2. Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund der teilweise schwierigen Rahmenbedingungen können wir insgesamt auf ein für die Gesellschaft erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. c. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Für das Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresumsatz in Höhe von 79,8 Mio. Euro (Vorjahr: 67,3 Mio. Euro) erzielt werden, 60 % dieses Umsatzes entfielen auf unser Hauptgeschäft des Handels. Die Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr konnte vor allem durch den Ausbau unserer strategischen Kunden in der Lebensmittelindustrie erreicht werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind nicht wesentlich und betrugen im Geschäftsjahr 2023 - 8 TEuro. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres lagen um 17 TEuro unter den Vorjahresabschreibungen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 2,0 Mio. Euro resultiert überwiegend aus höheren Kosten der Warenabgabe aufgrund der gestiegenen Umsätze (Transport, Lohntrocknung). In Summe konnte der Jahresüberschuss von 1.564 Mio. Euro im Vorjahr auf 1.884 Mio. Euro im Geschäftsjahr gesteigert werden. Die Bilanzsumme erhöhte sich um knapp 36% auf nunmehr knapp 9,4 Mio. Euro. Dies resultiert aus den gestiegenen Umsatzerlösen und den damit zum Jahresende höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie höheren Lagerbeständen. Auf der Passivseite führt der unter anderem Zuwachs der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten zu einer Steigerung. Weiterhin konnte das Eigenkapital im Jahr 2023 um 103 % gegenüber dem Vorjahr erhöht wer den. Dies resultiert aus dem Gewinnvortrag. d. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir verwenden außer der Umsatz- und Ergebnisentwicklung keine weiteren finanziellen Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht gemessen. e. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens lnsgesamt blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr mit großem Umsatzwachstum zurück. Unsere wirtschaftliche Lage ist stabil, unsere geschäftliche Entwicklung ist zufriedenstellend. III. Chancen und Risiken Die Milcona GmbH ist abhängig von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Die Branche unterliegt einer hohen Konjunkturabhängigkeit und erfüllt im volkswirtschaftlichen Sinne eine Frühindikatorfunktion. Wesentliche Risiken, die die Existenz der Gesellschaft gefährden können sich nachhaltig auf den Geschäftsverlauf bzw. die Lage auswirken und somit die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen können, sind verbunden mit der Entwicklung des Einkaufsmarktes. Weiter kann sich die Entwicklung am Absatzmarkt auf die Lage der Gesellschaft auswirken. Hier ist entscheidend, dass Preiserhöhungen im Einkauf an die Abnehmer weitergegeben werden können. Risikomanagement ist auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozessen. Als Grundlagen der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem das Planungssystem sowie die vorhandenen Berichts- und lnformationssysteme zu sehen. Es gilt allerdings, dass Risiken aus weiter steigenden Energiekosten nicht prognostiziert werden können. Auch diesem Risiko ist durch die bereits umgesetzte Strategie begegnet. IV. Prognosebericht Die Bundesregierung erwartet für 2024 nur ein leichtes Wirtschaftswachstum. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht hervor, den das Kabinett beschlossen hat. Zwei Jahre nach Beginn des Angriffs Putins auf die Ukraine lastet der Krieg weiter auf der deutschen Wirtschaft. Die Energieversorgung ist gesichert und die Energiepreise sind wieder sehr deutlich gesunken. Die Inflation ist gezähmt. Die Lohnzuwächse sind spürbar und werden in diesem Jahr oberhalb der lnflationsrate liegen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer haben endlich auch real wieder mehr Geld im Portemonnaie, die Kaufkraft steigt. Neue Rekordzahlen bei der Beschäftigung sowie beim Zubau und Anteil von Erneuerbaren Energien sind wichtige Hoffnungszeichen. Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2024 einen Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent. Zwar lassen belastende Faktoren wie hohe Verbraucherpreissteigerungen und daraus folgende Kaufkraftverluste nach. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten aber die erwartete Erholung. Wieder steigende Reallöhne und die robuste Arbeitsmarktentwicklung dürften aber im Jahresverlauf eine binnenwirtschaftliche Erholung einleiten. Der Beschäftigungsaufbau wird sich mit einem Zuwachs von 110 Tsd. Personen fortsetzen, die Arbeitslosigkeit aufgrund des statistischen Überhangs aus dem Jahr 2023 um etwa 85 Tsd. Personen ansteigen. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte sich auf 2,8 Prozent verringern. In der mittelfristigen Betrachtung dürften sich vor allem die Folgen des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt dämpfend auf das Potenzialwachstum auswirken. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aktuell mit einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber dem Geschäftsjahr 2023, nach derzeitigem Planungsstand wird der Umsatz für das Jahr 2024 zwischen 80 und 85 Mio. Euro und der Jahresüberschuss ca. 1.1 Mio. Euro betragen, was erneut nur zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen wird. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten. Wesentliche Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. lnsgesamt reduzieren diese Maßnahmen die im Unternehmen vorhandenen Risiken auf ein Minimum. VI. Angaben zur Unternehmensführung Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat eingerichtet. Die Gesellschafter haben sich hinsichtlich des Frauenanteils in der Geschäftsführung und in den zwei Ebenen unterhalb der Geschäftsführung einen Zielwert von Null gesetzt. Die Gesellschaft hat alle Führungspositionen besetzt und benötigt aufgrund der einfachen Struktur und flachen Hierarchie keine weiteren Führungskräfte.
Bad Homburg, den 31.03.2024 gez. Tilen Verhovsek Benedict Wagner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur ldentifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Anlagevermögen Die Zugänge für das entgeltlich erworbene immaterielle Vermögen und Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die jeweiligen Abschreibungen werden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Die folgende Tabelle dokumentiert die angewandte Abschreibungsmethode sowie den Abschreibungszeitraum:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert, der den Gegenständen am Bilanzstichtag beizulegen ist, bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen, sämtliche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, sind im Wesentlichen folgende Rückstellungen enthalten: Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge 0,03 TEuro, Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von 72,8 Teuro und Rückstellung für Jahresabschlusskosten in Höhe von 20 TEuro. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Summe Verbindlichkeiten Gesamtbetrag = 5.597,4 Summer Verbindlichkeiten bis 1bJ.= 5.597,4
Summe Verbilichkeiten Gesamtbetrag = 4.516,8 Summer Verbindlichkeiten bis 1bJ.= 4.516,8 Unter den Verbindlichkeiten werden ausgewiesen: Verbindlichkeiten aus Lohn- u. Gehaltszahlungen: 369.788,68 Euro (Vorjahr 221.016,00 Euro) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: 5.113,92 Euro (Vorjahr 6.357,43 Euro) Angaben und Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Es sind keine Eträge aus der Auflösung von Rückstellungen vorhanden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betribelichen Erträge sind nicht wesentlich und betrugen im Geschäftsjahr 2023 - 8 TEuro Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einjkommens und vom Ertrag belaufen sich auf 783,2 TEuro. Sie betreffen ausschließlich inländische Ertragsteuern. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführer war im Berichtszeitraum Herr Tilen Peregrin Verhovsek, Kaufmann, Bad Homburg und Herr Benedict Wagner, Kaufmann, Bad Nauheim. Im Berichtsjahr unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.884.153,17 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Bad Homburg, den 04.06.2024 gez. Tilen Verhovsek Benedict Wagner Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Milcona GmbHPrüfungsurteile lch habe den Jahresabschluss der Milcona GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Milcona GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile lch habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ,,Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. lch bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. lch bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich fürdie Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder lrrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder lrrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder lrrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder lrrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. lch ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und lnhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. lch erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bad Nauheim, den 02.05.2024 gez. Dipl.-Kfm. Artur Bieganski, Wirtschaftsprüfer |
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