Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 1952 RE
Eingetragen
9.1.2006
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kunststofferzeugnissen aller Art, mit allgemeinen Betriebseinrichtungen für Lager und Betrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rolf Christian
Hamburg
105.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Glogner GmbH

Reinbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31.12.2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.912,00 12.720,00
A. Anlagevermögen
II. Sachanlagen 35.075,00 9.746,00
III. Finanzanlagen 2.900,00 2.900,00
47.887,00 25.366,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 374.345,90 360.081,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 69.068,62 98.466,87
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 4.434,41 (Euro 8.969,37)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 585,23 423,49
443.999,75 458.972,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.623,21 2.242,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.158,32 50.205,74
Bilanzsumme 496.668,28 536.785,80

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 105.000,00 26.075,89
II. Kapitalrücklage 70.000,00 0,00
III. Verlustvortrag (Gewinnvortrag) -76.281,63 17.340,61
IV. Jahresfehlbetrag -101.876,69 -93.622,24
nicht gedeckter Fehlbetrag 3.158,32 50.205,74
0,00 0,00
B. Rückstellungen 4.500,00 4.500,00
C. Verbindlichkeiten 492.168,28 532.285,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 361.136,00 (Euro 418.535,80)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 131.032,28 (Euro 113.750,00)
- davon gegenüber Gesellschafter Euro 5.782,28 (Euro 4.428,89)
Bilanzsumme 496.668,28 536.785,80

 

Barsbüttel, den 11. März 2024

Gez. Rolf Christian, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 08.April 2024 festgestellt.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Vorjahresbeträge umfassen das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Glogner GmbH mit Sitz in Barsbüttel im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter der Nummer HRB 1952 RE eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 21. August 2023 wurde der Sitz nach Reinbek (Geschäftsanschrift Siemensstraße 3, 21465 Reinbek) verlegt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen (siehe hierzu unter dem Punkt: ERLÄUTERUNGEN zur BILANZ und zur GEWINN und VERLUSTRECHNUNG).

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ausgewiesen und bewertet. Vorhersehbare Risiken und Verluste, die am Abschlussstichtag entstanden sind, wurden berücksichtigt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Planmäßige Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungswerten bis Euro 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind ebenfalls mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Auf den Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 (§ 284 Abs. 3 HGB) wird verwiesen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- wertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN zur BILANZ sowie zur GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gesellschaft befindet sich in einer nachhaltigen Verlustsituation und ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Der handelsrechtliche Jahresabschluss der Glogner GmbH weist in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3 (Vj.: TEUR 50) aus. Der Ausweis ergibt sich unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages in Höhe von TEUR -102 und des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages zu Beginn des Wirtschaftsjahres (TEUR -50) sowie aus im Geschäftsjahr unterstützend durchgeführten Liquiditätssicherungsmaßnahmen des Gesellschafters in Höhe von TEUR 79 bzw. TEUR 70 (durch Erhöhung des Stammkapitals und durch Zuführung in die Kapitalrücklage).

Grundsätzlich lässt sich aus einem nach handelsrechtlichen Grundsätzen - unter Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der der Unternehmenstätigkeit - aufgestellten Jahresabschluss keine insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft i. S. v. § 19 InsO feststellen. Vielmehr kommt es darauf an, ob eine positive Fortbestehensprognose gegeben und die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist.

Eine aufgrund aufgelaufener Verluste entstandene bilanzielle Überschuldung ist ein Anzeichen für eine Gefährdung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Zum 31. Dezember 2023 können die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen von in Summe TEUR 361 nicht durch das stichtagsbezogene monetäre Umlaufvermögen von TEUR 50 gedeckt werden. Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter von TEUR 6.

Die Gesellschafterversammlung vom 21. August 2023 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 5 (Stammkapital, Geschäftsanteile) und mit ihr die Erhöhung des Stammkapitals um EUR 78.924,11 auf EUR 105.000,00 beschlossen. Die Kapitalerhöhung erfolgt unter Ausgabe neuer Geschäftsanteile, die mit EUR 78.924,11 von den Altgesellschafter übernommen wurden.

Ferner wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15.11.2023 eine Zuführung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB durch den Gesellschafter Rolf Christian beschlossen und durchgeführt.

Zur Sicherstellung des Fortbestands der Gesellschaft hat sich ihr Gesellschafter, Herr Rolf Christian, in einer Patronats- und Rangrücktrittserklärung vom 22. Dezember 2023 verpflichtet, mit seinen Forderungen gemäß § 39 Abs. 2 InsO mit seinen Freistellungsansprüchen und seiner Erstattungsforderung einschließlich der hierauf etwa zu entrichtenden Zinsen und Kosten gegen die Glogner GmbH hinter die Forderungen aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger der Glogner GmbH im Rang zurückzutreten und darüber hinaus in der Weise Einfluss zu nehmen und die Gesellschaft finanziell so auszustatten' dass sie stets in der Lage ist, ihren gegenwärtigen und künftigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Drittgläubigern bei Fälligkeit nachzukommen, und dafür Sorge zu tragen, dass die Gesellschaft in der Lage sein wird, ihren Geschäftsbetrieb im Wesentlichen fortzuführen.

Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bis zum Erstellungszeitpunkt 11. März 2024 ist die Gesellschaft ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen Dritten gegenüber fristgerecht nachgekommen.

Angesichts bestehenden Patronats- und Rangrücktrittserklärung und der vorliegenden Liquiditätspläne geht die Geschäftsführung von einer angemessenen finanziellen Ausstattung der Gesellschaft zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Folgen einer Zahlungsunfähigkeit im Sinne des § 17 InsO und/oder einer Überschuldung im Sinne des § 19 InsO aus. Aus Sicht der Geschäftsführung ist auf Grundlage der aufgestellten Ertrags- und Liquiditätsplanung und der vorstehend genannten Liquiditätssicherungsmaßnahmen eine Fortführung des Unternehmens bis mindestens zum 30. Juni 2025 überwiegend wahrscheinlich.

Trotz der bilanziellen Überschuldung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB hat die Geschäftsführung daher den Jahresabschluss unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Ungeachtet der vorstehend beschriebenen Liquiditätssicherungsmaßnahmen befindet sich die Glogner GmbH weiterhin in einer angespannten Liquiditätssituation. Zur Begleichung fälliger Verbindlichkeiten, zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die Gesellschaft auf die gewährten Darlehen und die von Herrn Rolf Christian erteilte Patronats- und Rangrücktrittserklärung angewiesen. Zugleich besteht angesichts der geschilderten Rahmenbedingungen eine Prognoseunsicherheit; bei Nichterreichen der Ziele gemäß Ertrags- und Liquiditätsplanung würde die Glogner GmbH weitere finanzielle Mittel des Gesellschafters benötigen.

Insoweit besteht eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und mithin ein bestandsgefährdendes Risiko.

Bezüglich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 19 (davon aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 15 sowie aus sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 4).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Kautionen (TEUR 4) sowie Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 3.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt nach obiger Kapitalerhöhung TEUR 105. Es ist zu 100 % eingezahlt.

Ein Betrag in Höhe von TEUR 70, die der Gesellschafter Rolf Christian in das Eigenkapital der Gesellschaft leistete, wurde der Kapitalrücklage zugeführt (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB).

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 4) und ausstehende Rechnungen (TEUR 1).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus kurz- und langfristigen Darlehen (TEUR 15 bzw. 29) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (TEUR 4) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (TEUR 6).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 26.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Bezüglich der Zusammensetzung und Entwicklung der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

Ferner wurde mit Verzichtserklärung vom 27.11.2023 von dem Geschäftsinhaber, Herrn Rolf Christian, der GHD Betriebseinrichtungen e. K. ein Forderungsverzicht in Höhe von TEUR 110 erfolgswirksam ausgesprochen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen insgesamt EUR 18.441,34.

Sie setzten sich wie folgt zusammen:

EUR
- auf immaterielle Vermögensgegenstände 8.233,00
- auf Sachanlagen 10.208,34
18.441,34

Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen wurden nicht vorgenommen.

Im Zuge des Umzuges von Barsbüttel an den neuen Firmensitz nach Reinbek entstanden außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 29.

ERGEBNISVERWENDUNG

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung nachstehender Ergebnisverwendung aufgestellt.

Der Geschäftsführer schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 101.876,69 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

ERGÄNZENDE ANGABEN

Aus Darlehens- Leasing- und Mietvereinbarungen bestehen jährliche finanzielle Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 111.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 10 Arbeitnehmer (davon 7 männlich und 3 weiblich) beschäftigt.

ANGABEN ZU DEN GESELLSCHAFTSORGANEN

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Rolf Christian, Kaufmann, Hamburg.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Reinbek, 11. März 2024

Gez. Rolf Christian

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