horabau Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Kieker seit 5.3.2014 | Prokura |
Wolfgang Thorwesten seit 27.4.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.45% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.55% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Horatec GmbHHövelhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtHoratec GmbH, HövelhofGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein Produktions- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich Möbelfertigteile ab Stückzahl "1" und beschäftigen uns seit 25 Jahren mit dem Produktionsverfahren individuelle Teile in automatisierten Prozessen herzustellen. Dieses Know-how stellen wir auch Lizenzpartnern zur Verfügung. Durch eine eigene Softwareentwicklung können wir von der Planung eines Möbels bis zur Verpackung der Einzelteile alles softwareseitig abbilden. • Herstellung von Möbelfertigteilen • Montage von Stahlschubkästen • Entwicklung von Softwarelösungen • Lizenzgeber für Händlerstandorte mit eigener Fertigung Unsere Produkte und Dienstleistungen basieren auf modernsten Qualitätsprinzipien, welche immer auf dem neuesten Stand der Technik sind und es sich im Kern um den Industrie 4.0 Gedanken handelt. 2. Forschung und Entwicklung In 2023 wurde unser Planungsprogramm Roomdesigner weiterentwickelt. Mit dem Roomdesigner arbeiten heute ca. 4000 Kunden. Um das Programm zukunftsfähig an neue Anforderungen zu machen, haben wir die TOP 20 Kunden nach Hövelhof eingeladen und in einem Workshop eine TOP 20 Anforderungsliste erarbeitet welche Funktionen gewünscht werden. Diese Funktionen werden jetzt nach und nach entwickelt und den Kunden per Update zur Verfügung gestellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Tischlerhandwerk hatte in 2023 eine sehr gute Auftragslage. Unsere Kunden bedienen tendenziell Endkunden, die über entsprechende finanzielle Mittel verfügen und sich hochwertige Möbel ohne Finanzierungen leisten können. Die gestiegenen Zinsen haben sich bisher nicht auf unsere Auftragslage bemerkbar gemacht. Unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeichnet sich weiterhin der Trend des immer stärker werdenden Zukaufs ab. Dies hat einerseits mit dem großen Fachkräftemangel zu tun, aber auch die Technologieentwicklung im Bereich der Produktion hat sich so rasant weiterentwickelt, dass kleine Betriebe diese Investitionen kaum noch finanzieren können. Vom Endverbraucher werden aber immer bessere Qualitäten erwartet, so dass viele Betriebe gezwungen sind zuzukaufen. 2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend beschriebene Marktsituation wieder. Die hohen Energie- und Materialkosten haben wir an unsere Kunden weitergegeben. 3. Lage a. Vermögenslage Auch im Jahr 2023 wurden weitere Investitionen im Anlagevermögen getätigt, die in 2023 installiert werden. In Augustdorf wurde in eine neue Kantenlinie für 1,4 Mio. investiert, um dort die gleiche Qualität zu fertigen wie in den beiden Werken in Hövelhof. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31.12.2023 auf 14.127,2 TEUR. Dies bedeutet eine Erhöhung von 649,2 TEUR (4,82%). Die Sachanlagen erhöhten sich um 405,4 TEUR und die liquiden Mittel erhöhten sich um 352,9 TEUR. Erhöhungen ergaben sich bei den sonstigen Vermögensgegenständen 9,5 TEUR und den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten 6,9 TEUR. Verminderungen ergaben sich bei dem immateriellen Anlagevermögen -5,6 TEUR, den Vorräten -44,2 TEUR und den Forderungen -75,7 TEUR. Das Eigenkapital erhöhte sich um 556,1 TEUR auf 9.153,6 TEUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 64,8% (Vorjahr: 63,8%). Auf der Passivseite sind die Lieferantenverbindlichkeiten um -144,1 TEUR gesunken. Die Gesellschafterverbindlichkeiten erhöhten sich 671,6 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten verringerten sich um 708,3 TEUR. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um 169,3 TEUR erhöht. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Gewährleistungen (24,4 TEUR; Vorjahr 24,7 TEUR), Personalkosten (509 TEUR; Vorjahr 449,4 TEUR), Archivierungskosten (11,2 TEUR; Vorjahr 10,1 TEUR) sowie Abschlusskosten (44,0 TEUR; Vorjahr 42,5 TEUR). Steuerrückstellungen betragen 0 TEUR (Vorjahr 8,7 TEUR). Ausgewiesene passive latente Steuern erhöhen sich um 51,4 TEUR auf 441,7 TEUR. b. Ertragslage Der Umsatz war im Geschäftsjahr 2023 um 3.348,4 TEUR auf 25.445,7 TEUR gesunken. Von diesem Rückgang entfallen allein auf die Erlöse aus dem Verkauf von Maschinen 3.049,2 TEUR. Daraus ergab sich ein Rohertrag von 15.283,3 (Vorjahr 15.732,3 TEUR). Insgesamt verblieb ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.227,6 TEUR (Vorjahr 1.988,0 TEUR). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für uns wesentliche Ertragskennzahl ist das EBITDA. Wir sehen in diesem Bereich eine negative Entwicklung. Mit einem EBITDA von 2.853,6 TEUR gegenüber TEUR 3.753,0 in 2023 fiel das operative Ergebnis geringer wie im Vorjahr aus. III. Prognosebericht Nach den Aussagen unseres Wirtschaftsplanes (Planungsstand Januar 2024) sind wir für das Jahr 2024 von einem Jahresergebnis von 1.290,8 TEUR ausgegangen. Aus heutiger Sicht ist erkennbar, dass wir diese Prognose wahrscheinlich nicht übertreffen werden. Dies hängt aber wesentlich vom fehlenden Personal in der Produktion ab. Trotz Einführung einer Leistungsprämie mit deutlich gestiegenen Löhnen fällt es uns schwer entsprechendes Personal zu finden. Wir werden hier weiterhin mit Automatisierung durch Einsatz von Robotern versuchen das Fachkräfteproblem zu kompensieren, aber die demografische Entwicklung arbeitet in den nächsten Jahren eher gegen uns. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Marktrisiken Der Möbelmarkt war 2023 insgesamt schwierig. Möbel standen nach Corona nicht mehr im Fokus der Endkunden. Viele Möbelhersteller sind 2023 vom Markt verschwunden. Wir glauben aber in einem schwierigen Marktumfeld mit unserem Geschäftsmodell sehr gut aufgestellt zu sein, weil wir durch unsere automatisierte Fertigung handwerkliche Arbeitsplätze ersetzen können und hier wird es in den nächsten Jahren für unsere Kunden schwierig die fehlenden Fachkräfte zu kompensieren. Branchenspezifische Risiken Da die Horatec GmbH Ihre Produkte über 60 Holzfachhändler an mehr als 5000 Tischlereien und Schreinereien vermarktet, sehen wir schon ein gewisses branchenspezifisches Risiko, halten dies aber für überschaubar. Wir haben 2023 die Entscheidung getroffen einen weiteren Holzwerkstoffproduzenten als Lieferant mit aufzunehmen, der uns mittelfristig nochmal 60 weitere Holzfachhändler öffnet. Beschaffungsmarktrisiken Die Horatec GmbH bezieht die Kernprodukte von namhaften Markenherstellern wie Egger, Pfleiderer, Hettich und Blum. Die genannten Lieferanten haben ihre Kapazitäten erweitert und können wieder stabil liefern. Finanzwirtschaftliche Risiken Wegen der hohen Eigenkapitalquote und der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken zurzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft verzichtet auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten. Da die Gesellschaft über einen solventen Kundenstamm verfügt, hielten sich Forderungsausfälle bisher in engen Grenzen bzw. können praktisch als nicht vorhanden angesehen werden. Ertragsorientierte Risiken Da unsere Produkte laufend verbessert werden, gehen wir davon aus, dass die ertragsorientierten Risiken im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sind. Personalrisiken Aufgrund der Mitarbeiterzufriedenheit ist die Fluktuation sehr gering. Der Fachkräftemangel macht sich aber auch in unserer Branche bemerkbar. Wir versuchen hier durch Ausbildung diesen Mangel zu kompensieren. Wir sehen im Fachkräftemangel die grüßte Wachstumsgefahr auf uns zukommen. 2. Chancenbericht Wir sehen für unser Geschäftskonzept in 2024 und darüber hinaus sehr gute Marktchancen und dem zufolge auch Spielraum für neues Wachstum unserer Gesellschaft. Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch in Zukunft durch Innovation, Erfahrung und Zuverlässigkeit verbunden mit einem sehr hohen Qualitätsanspruch begegnen. 3. Gesamtaussage Wir sehen für 2024 und die Folgejahre weitere Geschäftsausweitungsmöglichkeiten im angestammten Marktsegment und perspektivisch auch darüber hinaus. Nach unserer Einschätzung der augenblicklichen Situation übersteigen die Chancen nach wie vor die Risiken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Darlehen und Guthaben bei Banken. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Ausfälle bleiben in einem überschaubaren Rahmen; mit vielen Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Die Verbindlichkeiten werden pünktlich und vereinbarungsgemäß gezahlt. Im langfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen durch Eigenkapital und sonstige Kredite, im kurzfristigen Bereich durch Bank- und Lieferantenkredite. Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jedweder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldein- und Geldausgänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Hövelhof, den 30. Juli 2024 Wolfgang Thorwesten, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2023der Horatec GmbH, HövelhofAmtsgericht Paderborn, HRB 6684Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 (2) HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne der Paragraphen 264, 267 (2) HGB auf. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Sofern die Marktpreise am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Ihr Ansatz erfolgte in Höhe des Betrages der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angemessen und zur Erfüllung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 7.978.757,40 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 8.245.114,94
Gesellschafterforderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von Euro 825.000,00 enthalten. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz ist im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 5.174.340,49 einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Von den sonstigen Rückstellungen entfallen auf Rückstellungen für Personalkosten EUR 508.980,74 (Vorjahr: EUR 449.373,19). Angaben über die Höhe und Art der Sicherungsrechte der Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.967.597,78. Dieser Betrag betrifft nur Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Sicherungsübereignung von Maschinen Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt insgesamt EUR 2.571.155,02 (Vorjahr EUR 1.987.229,44), davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 595.484,44 (Vorjahr EUR 708.262,22), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 210.594,14 (Vorjahr EUR 354.729,35), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 671.568,63 (Vorjahr EUR 0,00) und Sonstige Verbindlichkeiten EUR 1.093.507,81 (Vorjahr EUR 924.237,87). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.372.113,34 (Vorjahr EUR 1.967.597,78), davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute EUR 1.372.113,34 (Vorjahr EUR 1.967.597,78). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre beträgt EUR 435.175,58 (Vorjahr EUR 650.660,02), davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute EUR 435.175,58 (Vorjahr EUR 650.660,02). Angaben zur passiven latenten Steuern Aufgrund von unterschiedlichen Abschreibungen gibt es eine Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz. Zum Bilanzstichtag musste ein Posten passive latente Steuern in Höhe von EUR 441.747,00 gebildet werden. Von diesem Posten entfallen auf Vorjahre EUR 390.264,00. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angaben unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen betragen bis 1 Jahr EUR 1.089.021,72, 2-5 Jahre EUR 3.902.955,67 und mehr als 5 Jahre EUR 4.654.971,00. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.227.601,78. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags und der Gewinnausschüttung lt. Beschluss v. 20.12.2023 ergibt sich ein Betrag von EUR 6.401.942,27. Auf neue Rechnung sollen EUR 6.401.942,27 vorgetragen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht) Nach dem Bilanzstichtag sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben. Unterschrift der Geschäftsführung
Hövelhof, 30. Juli 2024 gez. Wolfgang Thorwesten sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Horatec GmbH, Hövelhof: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Horatec GmbH, Hövelhof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Horatec GmbH, Hövelhof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Gütersloh, am 23. August 2024 ETL
WRG GmbH
Kellermeier, Wirtschaftsprüfer Dr. Vaubel, Wirtschaftsprüfer |
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