M Logistik und Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erik Uwe Rischmann seit 26.11.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% | |
| 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IM-Verwaltungs GmbHSchiffweilerKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Hinweise Das Mutterunternehmen ist unter der Firma IM-Verwaltungs GmbH mit Sitz in Schiffweiler im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken, Abteilung B, unter Nr. 103604 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach den §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 2. Konsolidierungskreis und -methoden Die folgenden Tochterunternehmen wurden im Rahmen der Vollkonsolidierung gemäß § 301 HGB in den Konzernabschluss einbezogen:
1) Mittelbare Beteiligung über IM-Verwaltungs GmbH & Mansour GbR 2) Mittelbare Beteiligung über Europharm GmbH Die Kapitalkonsolidierungen wurden gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Dabei wurden die Wertansätze der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an Tochterunternehmen mit dem zu Zeitwerten angesetzten anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung verrechnet. Aufstockungen von Anteilen an Tochterunternehmen (Transaktionen ohne Kontrollwechsel) werden im Konzernabschluss als Kapitalvorgänge abgebildet. Hierbei werden die Vermögensgegenstände und Schulden nicht neu bewertet. Die Anschaffungskosten der weiteren Anteile werden mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs dieser Anteile verrechnet. Ein nach dieser Verrechnung entstandener Unterschiedsbetrag wird erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ausgewiesen und über seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für sich ergebende passive Unterschiedsbeträge erfolgt der Ausweis in einer gesonderten Position unter dem Eigenkapital (Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung), sofern noch keine Realisierung erfolgt ist. Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften, übrige konzerninterne Erträge und Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Die aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr herrührenden Zwischenergebnisse wurden - sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind - eliminiert. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss bei konzerngleichen Sachverhalten im Wesentlichen einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens, der IM-Verwaltungs GmbH, bilanziert. Es waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 10 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear (3 bis 30 Jahre) vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Erhaltene Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der geförderten Anlagegüter abgesetzt. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte (Handelswaren) sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind entsprechend § 298 Abs. 1 i. V. m. § 250 HGB die Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Deutsche Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden ermittelt. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung. Vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuerüberhänge (auf der Ebene der Einzelabschlüsse) zu aktivieren sowie vom Wahlrecht des unsaldierten Ausweises nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB, wird kein Gebrauch gemacht. 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres ist dem auf der letzten Seite dieses Anhangs beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Der in 2020 im Zusammenhang mit der erstmaligen Konsolidierung eines Tochterunternehmens entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird über seine voraussichtliche Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung über vier Jahre bemisst sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der im Rahmen des Unternehmenserwerbs aufgedeckten nicht bilanzierungsfähigen Werte. Aufgrund einer Bilanzierungsanpassung musste im Vorjahr eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 98 in Bezug auf den Geschäfts- oder Firmenwert der M Logistik und Verwaltungs GmbH, Schiffweiler, vorgenommen werden. Zum 31. Dezember 2023 ist der Geschäfts- oder Firmenwert vollständig abgeschrieben. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
c) Aktive latente Steuern Im aktuellen Geschäftsjahr resultieren die aktiven latenten Steuern ausschließlich aus Differenzen auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß §§ 300 bis 307 HGB, wobei Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung nicht berücksichtigt wurden. Der zur Anwendung kommende unternehmensindividuelle Steuersatz betrug 33,0 %. d) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ungewisse Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit dem Erwerb von einem immateriellen Vermögensgegenstand (TEUR 5.874) sowie für Personalrückstellungen (TEUR 419) gebildet. e) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren sowohl im aktuellen Geschäftsjahr als auch im Vorjahr aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Beträge in Höhe von TEUR 941 (Vorjahr TEUR 902), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. f) Entwicklung der latenten Steuern
Die Veränderung der aktiven latenten Steuern beruht darauf, dass im aktuellen Geschäftsjahr erneut Zwischenergebnisse bestehen. 5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden zu 98,6 % (Vorjahr 95,1 %) im Inland und zu 1,4 % (Vorjahr 4,9 %) im europäischen Ausland erwirtschaftet. Lediglich 0,1 % der Umsätze wurden im aktuellen Geschäftsjahr im Drittland erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse teilen sich auf folgende Tätigkeitsbereiche auf:
b) Sonstige betriebliche Erträge Hierin sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 74) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen resultieren. c) Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierin sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr TEUR 232) enthalten, die sich aus Verlusten aus Sachanlagenverkäufen und aus Wertberichtigungen ergeben. 6. Sonstige Angaben a) Nachtragsbericht Bis zum Aufstellungszeitpunkt wurden zur nachhaltigen Stärkung der Finanzierung des avisierten Wachstums bei dem Tochterunternehmen Europharm GmbH, Schiffweiler, Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten in Höhe von EUR 18,0 Mio. aufgenommen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten. b) Geschäftsführer und Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung sind nachfolgend aufgeführt: Herr Erik Rischmann, Gesamtgeschäftsführer. Die Angabe über Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. c) Arbeitnehmer Im Konzern waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich nachfolgende Mitarbeiter beschäftigt:
d) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen aus Bürgschaften für Avalkredite der B-Verwaltungs GmbH über nominal TEUR 686. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 8 mit einer Laufzeit bis 1 Jahr sowie in Höhe von insgesamt TEUR 11 mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Darüber hinaus besteht ein branchenübliches Bestellobligo. e) Befreiung von der Offenlegungspflicht Das Tochterunternehmen Europharm GmbH, Schiffweiler, nimmt die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch. Das Tochterunternehmen 1az Pharm GmbH, Schiffweiler, nimmt die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch. f) Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 100 und betrifft vollumfänglich Abschlussprüfungsleistungen. g) Vorschlag ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens vollumfänglich auf neue Rechnung vorzutragen.
Schiffweiler, den 31. Juli 2024 IM-Verwaltungs GmbH, Schiffweiler Die Geschäftsführung Erik Rischmann Der Konzernabschluss wurde am 2. August 2024 von der Gesellschafterversammlung gebilligt. Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Konzern-Anlagenspiegel)
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Geschäftsmodell Die IM-Verwaltungs GmbH, Schiffweiler, wurde im Jahr 2016 gegründet und fungiert als Muttergesellschaft für mehrere Beteiligungsunternehmen (nachfolgend auch "Konzern"). Der Konzern ist im Wesentlichen im Pharmabereich tätig. Das Kerngeschäft des Konzerns besteht im Groß- und Zwischenhandel von Humanarzneimitteln. Dabei beschränkt sich die Geschäftstätigkeit nicht nur ausschließlich auf inländisch produzierte Präparate. Auch Reimporte (ursprünglich in Deutschland produzierter Präparate) und Parallelimporte (Arzneimittel, die in einem Land der Europäischen Union (EU) hergestellt werden und die für die gesamte EU zugelassen sind) von originären Medikamenten der Original-Hersteller sind Teil des Produktportfolios. Durch die Aus- und Erweiterung des Konzerns in 2020 sind wir nun auch u.a. in der Lage, temperaturgeführte Güter - Kühlware ebenso wie Ambient-Ware - zu lagern und hierfür logistische Dienstleistungen zu erbringen. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft In Deutschland hat sich das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahr reduziert, nachdem es im Jahr 2022 um rund 1,8 % gestiegen war, so dass die zwischenzeitliche, positive Entwicklung des Vorjahres nicht wiederholt werden konnte. Zwar entspannten sich die weltweiten Lieferengpässe in 2023 nach und nach, allerdings lastet laut Jahresbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vom 21. Februar 2024 auch zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine der Krieg weiter auf der deutschen Wirtschaft. Die Energieversorgung konnte zwar gesichert werden und auch die Energiepreise sind wieder sehr deutlich gesunken, liegen zum Teil aber noch über dem Vorkrisenniveau und stellen damit weiterhin eine Herausforderung für die Wirtschaft dar. Auch die Infolge des Krieges drastisch gestiegene Inflation und die dadurch bedingten Zinssteigerungen der EZB belasten die wirtschaftliche Entwicklung stark. Vor der Zinswende lagen die Zinsen jahrelang bei null oder nur minimal darüber. Ab Juli 2022 wurde der Leitzins in mehreren Schritten bis auf 4,5 % im September 2023 angehoben. All diese Entwicklungen führten zu einem deutlichen Kaufkraftverlust der privaten Haushalte, der auch kaum durch die kräftigen Anstiege der nominalen Effektivlöhne kompensiert werden konnten und den Konsum schwächte. Die Gesundheitsausgaben pro Kopf beliefen sich laut den aktuellsten vorliegenden Informationen (April 2024) in Deutschland im Jahr 2022 auf EUR 5.939,00 (2021: EUR 5.699,00), was in Deutschland zu Gesamtausgaben von EUR 497,7 Mrd. (2021: EUR 474,1 Mrd.) geführt hatte. Für das Jahr 2023 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein leichter Rückgang der Gesundheitsausgaben auf EUR 494,6 Mrd. geschätzt, was einer rückläufigen Entwicklung von rund EUR 3 Mrd. oder 0,6 % im Vergleich zu 2022 entsprechen würde. Damit wäre das Jahr 2023 erst das zweite Jahr mit einem Rückgang der Gesundheitsausgaben seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1992. Maßgeblich hierfür ist der für das Jahr 2023 zu erwartende Rückgang der coronabedingten Ausgaben der öffentlichen Haushalte um rund EUR 25 Mrd. (-51,6 %). (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 167 vom 25. April 2024) Ein wesentlicher Anteil der Gesundheitsausgaben wird für medizinische Produkte, insbesondere Arzneimittel, verwendet. In den zehn Industrieländern wird das Wachstum der Gesundheitsausgaben laut IQVIA fast ausschließlich durch Specialty-Pharma-Arzneimittel angetrieben. Dabei handelt es sich in der Regel um hochpreisige Arzneimittel für chronische, komplexe oder seltene Erkrankungen, wie sie auch von der Gesellschaft vertrieben werden. Der Markt der onkologischen Arzneimittel, welcher der primäre Absatzmarkt der Gesellschaft darstellt, stellt nunmehr seit Jahren die umsatzstärkste Indikationsgruppe des gesetzlichen Krankenversicherungsmarktes dar. Seit Beginn des Jahrtausends steigen die Ausgaben des Gesundheitswesens für onkologische und immunologische Erkrankungen kontinuierlich an. Auch zukünftig ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Medikamenten und Therapien, insbesondere im Bereich der Onkologie, Immunologie, Gastroenterologie und Rheumatologie aller Wahrscheinlichkeit nach weiter steigen wird. Folgende Faktoren sind dafür verantwortlich:
Aufgrund der oben genannten Faktoren und des medizinischen und technischen Fortschritts ist zu erwarten, dass der Arzneimittelmarkt mittel- und langfristig weiterwächst. Die Ausgabenstatistik der gesetzlichen Krankenversicherung in den letzten Jahren belegt dies eindrucksvoll. Allein in Deutschland wird der Anteil der über 60-Jährigen an der Bevölkerung von derzeit knapp 24 % auf 37 % im Jahr 2050 steigen. Zudem führt der medizinisch-technische Fortschritt dazu, dass mittelfristig immer mehr Krankheiten therapierbar werden. Der daraus resultierende positive Effekt auf die Lebenserwartung erhöht den Medikamentenverbrauch zusätzlich. Dies gilt auch und insbesondere für die Onkologie. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die für den Konzern relevanten medizinischen Bereiche sind insbesondere die Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Hämophilie und die Neurologie. Hier sind wir stark präsent im Markt. In dieser speziellen Branche zählen wir uns zu einem der größten Anbieter. Bei den erzielten Umsätzen und der daraus resultierenden Ergebnissituation ist das Jahr 2023 aus Konzernsicht als positiv zu bewerten. 4. Personal Im Geschäftsjahr 2023 bestand die Belegschaft im Konzern durchschnittlich aus 55 Mitarbeitern. Die ständige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter in allen Bereichen ist wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie. 5. Forschung und Entwicklung Es wird keine Forschung oder Entwicklung im Konzern betrieben. B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Konzerns belaufen sich im Jahr 2023 auf TEUR 346.427 nach TEUR 300.143 im Vorjahr. Die Steigerung der Umsatzerlöse um 15,4 % ist im Wesentlichen auf die Ausweitung des Geschäftsumfangs mit Bestandskunden und die Akquise neuer Kunden zurückzuführen. Die Umsatzerlöse wurden zu 98,6 % (Vorjahr: 95,1 %) im Inland und zu 1,4 % (Vorjahr: 4,9 %) im europäischen Ausland erwirtschaftet. Lediglich 0,1 % der Umsätze wurden im aktuellen Geschäftsjahr im Drittland erwirtschaftet. Der Materialaufwand beträgt TEUR 326.840 (Vorjahr: TEUR 277.804) und damit 94,3 % der Umsatzerlöse (Vorjahr: 92,6 %). Dies führt zu einem Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand einschließlich der sonstigen betrieblichen Erträge) in Höhe von TEUR 19.976. Unter Berücksichtigung des um TEUR 248 auf TEUR 3.513 reduzierten Personalaufwands, der um TEUR 8 auf TEUR 1.629 verminderten Abschreibungen sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 2.104 (Vorjahr: TEUR 2.871) ergibt sich ein operatives Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 12.729 nach TEUR 14.993 im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere aufgrund von geringeren Ausgaben bei Vertriebs- und Fahrzeugkosten (-TEUR 355) sowie reduzierten Aufwendungen für Forderungswertberichtigungen (-TEUR 169) vermindert. Das operative Betriebsergebnis von TEUR 12.729, das negative Finanzergebnis in Höhe von TEUR 400, die Ertragsteuerbelastung von TEUR 4.226 und die sonstigen Steuern von TEUR 14 führten im Berichtsjahr zu einem Konzernjahresüberschuss vor Gewinnverwendung und Fremdgesellschafteranteilen in Höhe von TEUR 8.089. Hinsichtlich unserer Vorjahresprognose können wir feststellen, dass unsere Erwartungen aus dem Vorjahr hinsichtlich der Umsatzentwicklung übertroffen und hinsichtlich der Ergebnisentwicklung nicht vollumfänglich erfüllt wurden. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat im Berichtsjahr von TEUR 74.296 um TEUR 16.307 auf TEUR 90.603 zugenommen. Die Vermögensstruktur hat sich dabei nur leicht zugunsten des Umlaufvermögens verschoben. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 5.657 erhöht und beträgt TEUR 39.788 oder 43,9 % der Bilanzsumme. Dabei standen Zugängen in Höhe von TEUR 8.111 Nettoabgänge zu Buchwerten von TEUR 825 sowie Abschreibungen von TEUR 1.629 gegenüber. Das Umlaufvermögen (inklusive Rechnungsabgrenzungsposten) steigerte sich insgesamt um TEUR 10.649 auf nun TEUR 50.814 oder 56,1 % (Vorjahr: 54,1 %) der Bilanzsumme, was insbesondere auf die Zunahme des Vorratsvermögens (+TEUR 8.909) auf TEUR 18.936 zurückzuführen ist. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 2.641 bzw. um TEUR 1.328 angestiegen. Die Zunahme der Vorräte steht dabei im Wesentlichen mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit und der damit erforderlichen Warenbevorratung in Zusammenhang. Auch der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen Folge der im Vorjahresvergleich gesteigerten Dezemberumsätze aufgrund der kontinuierlichen Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Gegenläufig hierzu haben sich die liquiden Mittel um TEUR 2.272 auf TEUR 4.609 reduziert. Die Kapitalstruktur weist bei einer Bilanzsumme von TEUR 90.603 eine Eigenkapitalquote 50,1 % (Vorjahr: 50,5 % bei TEUR 74.296 Bilanzsumme) auf. Im Geschäftsjahr verfügte der Konzern über ausreichende Eigenmittel sowie Kredit- und Kontokorrentlinien, welche durchgängig eine auskömmliche Liquidität ohne Einschränkungen für den laufenden Geschäftsbetrieb gewährleistet haben, sodass die Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahres in der Lage war, ihre Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit zu erfüllen. Unsere kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch Liquidität, Forderungen und unsere Vorratsbestände gedeckt. Das langfristige Vermögen (Anlagevermögen) wird vollständig durch langfristiges Kapital finanziert. Insoweit kann von einer fristenkongruenten Finanzierung gesprochen werden. Auf Basis einer mittel- und kurzfristigen, unterjährigen Planung und einer langfristigen Mehrjahresplanung erfolgt die zur Sicherstellung der Liquidität erforderliche Finanzplanung. In regelmäßig geführten Gesprächen mit Hausbanken erläutert der Konzern die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die Branchenperspektiven und sorgt so für eine angemessene Informationsverteilung. Ein Großteil der Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 8.111, die insbesondere den Bereich der Finanzanlagen betreffen, wurden weitgehend aus dem operativen Cash-Flow finanziert. Um den darüberhinausgehenden künftigen Liquiditätsbedarf für weiteres Wachstum decken zu können, wurden im aktuellen Geschäftsjahr 2024 bei mehreren Banken Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 18,0 Mio. vereinbart. Die bei einem Bestand an flüssigen Mitteln von TEUR 4.609 als solide zu bezeichnende Liquiditätssituation, garantiert unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr 2024 zusätzlich vereinbarten Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 18,0 Mio. auch auf lange Sicht die fristgerechte Bedienung aller Zahlungsverpflichtungen. Durch gutes Finanzmanagement konnten wir unsere Rechnungen in der Regel mit Skonto begleichen und haben alle Rückzahlungsvereinbarungen eingehalten. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren und Gesamtaussage Neben der konzernweiten Umsatzentwicklung liegt unser Fokus insbesondere auf dem operativen Betriebs- sowie dem Jahresergebnis vor Verwendung, deren Entwicklung in unseren vorherigen Ausführungen bereits näher dargestellt wurde. Daneben überwachen wir im Rahmen unseres internen Kontrollsystems den Cash-Flow sowie die Entwicklung unserer Eigenkapitalquote. Insgesamt schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Konzerns, auch im Vergleich zu den üblichen Branchenwerten, als zufriedenstellend ein. Der Konzern befindet sich trotz einer anhaltend schwierigen Wettbewerbssituation und vielfach negativer äußerer Einflussfaktoren in einer stabilen Unternehmensentwicklung. Unsere Erwartungen aus dem Vorjahr konnten hinsichtlich der Umsatzentwicklung übertroffen, hinsichtlich der Ergebniswerte nicht vollumfänglich erfüllt werden. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Organisation und Prozess Auf Basis der wichtigsten Kennzahlen sowie Abweichungsanalysen zur Ertrags- und Finanzlage werden regelmäßig die aktuelle Situation sowie Entwicklungsperspektiven unserer Gesellschaft überwacht und gesteuert. So können veränderte Bedingungen und sonstige Einflussfaktoren erkannt und unter Einbeziehung der langjährigen und weitreichenden Erfahrungen in der Pharmabranche mögliche Risiken bezüglich der Geschäftsentwicklung frühzeitig entdeckt und notwendige Steuerungs- und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Operative und finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den von unserem Konzern vertriebenen Pharmaprodukten in der Regel um immer benötigte Arzneimittel handelt ist das Risiko eines Umsatzeinbruches gering. Grundsätzlich lässt sich also feststellen, dass unsere Branche relativ unempfindlich für konjunkturelle Chancen und Risiken ist. Forderungsausfallrisiken werden durch strikte und zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge gemanagt. Zahlungstermine und -summen für größere Lieferungen entsprechen regelmäßig dem zeitlichen Anfall und der Höhe der Aufwendungen. Zinsänderungsrisiken können sich aus potenziellen Änderungen des Marktzinssatzes ergeben. In der Vergangenheit und auch im Geschäftsjahr 2023 waren diese aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung und der bis dato überschaubaren, variabel verzinslichen Bankverbindlichkeiten für den Konzern vernachlässigbar. Im Hinblick auf die im Geschäftsjahr 2024 bis zum Aufstellungszeitpunkt zusätzlich vereinbarten, variabel verzinslichen Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 18,0 Mio. können sich bei steigenden Leitzinsen negative Auswirkungen auf die Ertragslage ergeben. Eine Absicherung von Währungsrisiken ist nicht erforderlich, da die Fakturierung und die Beschaffung grundsätzlich in Euro erfolgen. Sollten Lieferprobleme bei den Lieferanten bestehen, könnte dies kurzfristige Umsatzeinbrüche zur Folge haben. IT-Risiken IT-Systeme sind kritisch für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes. Insofern ergeben sich Risiken insbesondere aus dem potentiellen Ausfall der Server, Speichermedien und kritischer IT-Anwendungen. Ferner bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Datenschutz und Cyber Kriminalität. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Der Konzern ist in keine wesentlichen Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Krisensituationen Anhaltende geopolitische Krisensituationen, wie etwa der Russland-Ukraine-Konflikt, stellen ein Risiko für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dar. Für den Konzern ergeben sich auf Basis unserer derzeitigen Erkenntnisse keine wesentlichen unmittelbaren Auswirkungen auf Einkauf und Vertrieb. Der Konzern ist jedoch den allgemeinen inflationären Kosten- und damit in Zusammenhang stehenden Finanzierungskostensteigerungen ausgesetzt, die sich in Teilen negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Chancen Grundsätzlich ist die Nachfrage nach Arzneimitteln konjunkturunabhängig und wird sich wegen der älter werdenden Bevölkerung mittel- und langfristig weiter erhöhen, was weitere Chancen für die Geschäftsentwicklung des Konzerns beinhalten kann. Chancen bieten sich unseres Erachtens zudem aus den bestehenden Kontakten, unserer Zuverlässigkeit und der damit verbundenen hohen Kunden- und Lieferantenzufriedenheit um auch neue Arzneimittel am Markt anbieten zu können. Auch die Tatsache, dass wir innerhalb des Konzerns in der Lage sind temperaturgeführte Güter zu lagern und hierfür logistische Dienstleistungen anzubieten, schafft zusätzlichen Nutzen. Durch diese Vorteile ergeben sich für uns vielversprechende Möglichkeiten, Umsatz und Profitabilität weiter zu steigern und das Wachstum der Gesellschaft nachhaltig zu sichern. Aufgrund unserer soliden Finanzierungsstruktur mit einer Eigenkapitalquote von rund 50 Prozent sowie einer langfristig ausgerichteten Finanzierung sind die finanziellen Voraussetzungen für das zukünftige Wachstum geschaffen. Unter anderem werden wir aufgrund von getätigten und beabsichtigten Investitionen unseren Umsatz aufrechterhalten können und eine weitere Erhöhung gewährleisten. Daneben werden wir weitere eigene Zulassungen für Arzneimittel beantragen und somit den Umsatz des Herstellerbetriebes erhöhen. Durch den Zukauf von benachbarten Grundstücken behalten wir uns die Möglichkeit offen, weiter zu expandieren. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft konsolidiert, überwacht und kontrolliert regelmäßig alle Risiken und Chancen. Angesichts der finanziellen Stabilität schätzen wir die positive Entwicklung des Konzerns trotz der genannten Risiken nicht als gefährdet ein, sondern gehen von einer weiterhin positiven Gesamtentwicklung des Konzerns aus. Nach unserer Ansicht sind die beschriebenen Risiken aus heutiger Sicht beherrschbar und weisen hinsichtlich ihrer Auswirkungen und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit einen bestandsgefährdenden Charakter auf. Vor diesem Hintergrund und unserer finanziellen Stabilität sieht das Management darüber hinaus derzeit keine Risiken, die die Entwicklung des Konzerns beeinträchtigen. Prognose Für das Jahr 2024 geht der Sachverständigenrat als Gremium zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seiner Frühjahresprognose von einer geringen Zunahme des Bruttoinlandsproduktes um 0,2 % aus. Zudem wird eine Inflationsrate von 2,4% prognostiziert, wodurch von rückläufigen Energie- und Importpreise ausgegangen wird. Als Folge der bereits erfolgten und weiter erwarteten Lohnerhöhungen ist aber gleichzeitig von steigenden Arbeitskosten auszugehen, die den binnenwirtschaftlichen Preisdruck weiter verschärfen könnten. Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen zudem weiterhin erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Aufgrund dieser allgemeinen Situation werden die Konsumenten voraussichtlich zunächst eher weiter zurückhaltend agieren. Bei einer weiteren Stabilisierung der Inflationsrate im Jahresverlauf ist allerdings mit Leitzinssenkungen zu rechnen, wodurch sich die Finanzierungsbedingungen verbessern würden und positive Impulse auf das Konsumverhalten möglich sind. Dennoch ist unser Absatzmarkt in der Regel weniger von konjunkturellen Schwankungen als andere Branchen betroffen, sodass sich grundsätzlich die Nachfrage nach Arzneimitteln wegen der älter werdenden Bevölkerung mittel- und langfristig weiter erhöhen wird. Für das Jahr 2024 erwarten wir im Vergleich zu 2023 deutliche Umsatzsteigerungen und deutliche Ergebnissteigerungen. Dieser Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken birgt die natürlichen Unsicherheiten der Einschätzung einer künftigen Entwicklung, die trotz sorgfältiger Planung zu abweichenden Tatsachen führen können.
Schiffweiler, den 31. Juli 2024 Erik Rischmann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IM-Verwaltungs GmbH, Schiffweiler Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der IM-Verwaltungs GmbH, Schiffweiler, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der IM-Verwaltungs GmbH, Schiffweiler, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 31. Juli 2024 THS
Wirtschaftsprüfung GmbH
Eckert, Wirtschaftsprüfer HRB 103604 |
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