New in Moden AG
Traumannswald 3, 68782 Brühl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kerem Özcelik seit 20.7.2011 | Vorstandsmitglied |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trendfabrik AGBrühlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.20151.5. Lagebericht des VorstandsLagebericht der Trendfabrik AG 2015Das Unternehmen Die Trendfabrik AG ist ein familiengeführtes Unternehmen, das seit 1975 im Textilfachhandel tätig ist. Wir vertreiben an fünf Standorten Textilmode, Schuhe und Accessoires von über 300 nationalen und internationalen Modemarken. Seit 1975 wird das Handelskonzept mit viel Liebe zum Detail ständig verbessert, um den sich verändernden Kundenansprüchen gerecht zu werden. Unser Lifestylekonzept vermittelt aufgrund der angebotenen Markenvielfalt, ihrer Präsentation sowie dem persönlichen Beratungsstil unserer Mitarbeiter ein emotionales Einkaufserlebnis für Jung und Alt. Auch der von uns betriebene Onlineshop erfüllt in höchstem Maße die Kundenbedürfnisse durch sein Warenangebot und die bereits mehrfach prämierte Bedienerfreundlichkeit unserer Systeme. Strategie Die Konzeption und der innovative Ausbau der Verkaufsflächen werden stets weiterentwickelt. Das Sortiment der Trendfabrikfilialen besteht aus hochpreisigen Marken sowie Luxusmarken. Abgerundet wird das Textilangebot durch mittelpreisige Warensortimente im Basic Bereich. Der insgesamt interessante Flächenaufbau gelingt durch ein ausgewähltes Sortiment an stilvollen Homeaccesoires und ausgefallenen Pflegeprodukten für den Mann und die Frau. Wertige Markenangebote aus den Mittelpreislagen sowie den Preiseinstiegslagen zuzuordnenden Markenlabels werden in den Fashion-Fabrik Filialen angeboten, die vormals aus den Prozent-Fabrik Häusern hervorgegangen sind. Ein interessantes Warenangebot für Kids rundet am Standort Brühl das Sortiment ab. Die Trendfabrikfilialen bieten somit eine große Auswahl an stylischen und aktuellen Modetrends für anspruchsvolle Kunden in allen Altersgruppen und Preislagen an. Unser persönlich geprägtes Beratungskonzept stellt unseren Kunden in den Mittelpunkt. Der herzliche und familiäre Umgang verschafft ein emotionales Einkaufserlebnis, bei dem auf die individuelle Bedürfnisse der Kunden eingegangen wird und die authentische Kombination der unterschiedlichen Modetrends im Zentrum steht. Die konsequente Kundenorientierung kommt auch in unserem Onlineshop zum Ausdruck. Der Onlineshop der Trendfabrik AG ist drei Jahre in Folge als "Top 5" Gewinner unter 400 namhaften Anwärtern ausgezeichnet worden. Der Shop Usability Award bescheinigt die äußerst kundenfreundliche Bedienung der Anwendung und unterstreicht und bestätigt die aufwendige und professionelle Programmierung unseres Onlineshops. Der Onlinehandel wird nach unserer Einschätzung jährlich zweistellige Zuwachsraten vorweisen. Die Trendfabrik hat die Entwicklung im Onlinehandel sehr früh erkannt und entsprechend die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung ihres Onlinekonzepts gelegt. Interne Ablaufprozesse sowie eine auf die Anforderungen des Onlinehandels abgestimmte Warenbeschaffung werden kontinuierlich verbessert und ermöglichen mittlerweile eine überproportionale Teilnahme an der allgemeinen Marktentwicklung im Textilonlinehandel. Projekte In 2015 haben wir mit der weiteren Anbindung von lukrativen Onlinemarktplätzen begonnen und werden diese im Laufe des Geschäftsjahres 2016 abschließen. Der Aufbau des Kundenmanagementsystems wird weiter vorangetrieben und professionalisiert. Entwicklung der Branche
Die Umsätze im Bekleidungseinzelhandel sind zum Vorjahr um 0,6% gestiegen. Obwohl die vertikalen Konzerne sehr stark expandieren, konnte trotz Expansion kaum Mehrumsatz in 2015 mit Bekleidungen generiert werden. Der Grund ist in den klimatischen Verhältnissen zu sehen. Ein weiterer warmer Herbst und Winter hielt die Kunden aus den Läden fern. Der Abverkaufszeitraum für Winterware wurde aufgrund der milden Witterung sehr verkürzt, so dass die Winterwaren wie auch schon im Vorjahr mit sehr starken Rabatten angeboten werden mussten, um überhaupt verkauft werden zu können. Die Umsatzentwicklung im Onlinehandel in Deutschland weist jährlich neue Höchststände bei weiterhin hohen Zuwachsraten auf. In 2015 betrug der Umsatz mit Bekleidung und Schuhen € Mrd. 13,3 im Onlinehandel (i. Vj. € Mrd. 11,3; +17,7%) und war somit wieder die beliebteste Warengruppe im Online und Versandhandel. Ertragslage Im Jahr 2015 konnten die Umsätze auf dem Vorjahresniveau realisiert werden. Während der Großhandelsumsatz um 24% zum Vorjahr gesunken ist, erhöhte sich der Onlineumsatz im Vergleichszeitraum um 104%. Ursächlich für den Anstieg sind die allgemeine Marktentwicklung im Onlinetextilhandel sowie die weitgehend fortgeschrittene Entwicklung unseres Onlinevertriebskanals. Aufgrund dessen konnte die Umschichtung der Handelsware vom Großhandelsgeschäft zur Sparte Onlinevertrieb vorgenommen und entsprechende Umsätze generiert werden. Die Materialaufwandsquote verringerte sich im Berichtszeitraum um 5,9 Prozentpunkte. Durch die Abnahme des margenschwachen Großhandelsumsatzes bei gleichzeitiger Erhöhung des Onlineumsatzes konnte die Rohertragssituation deutlich verbessert werden. Gleichzeitig wurde für die Verkaufsflächen Maßnahmen zur Margenverbesserung durchgeführt. Entsprechend verbesserte sich der Rohertrag. Er beträgt mittlerweile EUR 8,1 Mio (i. Vj. 6,7). Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Betriebsergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 129 (i.V. TEUR -140,2) erzielt. Es verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 92,4 (i.Vj. TEUR -90,4). Finanzlage Das Finanzmanagement umfasst das Kapitalstrukturmanagement sowie das Cash- und Liquiditätsmanagement. Im Cash-Management wird der Zahlungsmittelbedarf und -überschuss des Unternehmens zentral ermittelt und gesteuert. Das Liquiditätsmanagement stellt die jederzeitige Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens sicher. Der Finanzierungsbedarf wird mittels Liquiditätssteuerung gedeckt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren stets ausreichende liquide Mittel und Kreditlinien vorhanden. Der Cash-Flow aus dem Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr TEUR 372,8 (i.V. 158,4). Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt rd. TEUR 13.322. Das wirtschaftliche Eigenkapital einschließlich Eigenkapitalersatz und stiller Beteiligung beträgt rd. TEUR 6.158 (i.V. 4.185). Die Eigenkapitalquote beträgt 46,2 % (i.V. 35,1 %). Das Anlagevermögen beträgt rd. TEUR 5.643 das Umlaufvermögen einschl. Rechnungsabgrenzungsposten rd. TEUR 7.679. Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von rd. TEUR 4.392. Beschäftigte Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 136 (i.V. 145) Mitarbeiter zuzüglich 27 Auszubildende und 2 duale Studenten beschäftigt. Risikobericht (Chancen und Risiken) Die Umsatzentwicklung im Bereich des Bekleidungseinzelhandels wird sich im Geschäftsjahr voraussichtlich seitwärts bewegen. Während die Umsatzentwicklung im Onlinehandel für Bekleidung jährlich zweistellig zulegen wird, schätzen wir die Entwicklung im stationären Handel rückläufig ein. Risiken, die allein oder zusammen mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind nicht erkennbar. Die Abnahme der Kundenfrequenz im stationären Handel betrifft vor allem die Kaufhäuser und die vertikalen Konzerne. Die Trendfabrik dagegen wirkt mit ihrem kompetenten Beratungskonzept dem rückläufigen Trend entgegen. Die seit Jahren konsequent verfolgte Onlinestrategie lässt die Trendfabrik in diesem Bereich überproportional an der positiven Marktentwicklung im Onlinehandel teilnehmen. Darüber hinaus wird die vom Kunden sehr geschätzte Multichannelstrategie durch das Zusammenwirken unseres Online- und Offlinehandels zum strategischen Vorteil. Ausblick Der Focus liegt nach wie vor in der Weiterentwicklung des Onlineshops und des Onlinehandels. In 2016 werden weitere Handelsplattformen angebunden, um den Onlineumsatzanteil im Unternehmen zu erhöhen. Die Verkaufsflächen werden an Standorten, die bisher die beiden Verkaufskonzepte Trendfabrik und Fashionfabrik verfolgt haben verdichtet und an die regionalen Nachfragepräferenzen unserer Kunden angepasst. Die einkommensstärkere Käuferschicht soll weiter beworben und für die wertige Mode gewonnen werden. Die Umsatzentwicklung wird aufgrund der derzeitigen Marktentwicklung rückläufig sein. Noch konsequentere Maßnahmen unseres Produktmanagements sowie die vermehrte Risikobeteiligung unserer Lieferanten werden dagegen zur Realisierung höherer Margensätze führen. Insgesamt erwarten wir aus den getroffenen Maßnahmen positive Ertragseffekte, so dass daraus für das Geschäftsjahr 2016 eine spürbare Ergebnisverbesserung resultieren wird.
Brühl im April 2016 Der Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer Aufsichtsrat schlägt in Übereinstimmung mit dem Vorstand die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 92.364,77 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Hauptversammlung bestätigt am 12.05.2016 den Ergebnisverwendungsvorschlag des Aufsichtsrates und des Vorstands. 1.3. Anhangder Trendfabrik AG1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Trendfabrik AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die neuen Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) werden in vollem Umfang für das Geschäftsjahr beginnend zum 1. Januar 2011 angewendet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses 2.1 Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Im Berichtsjahr wurde keine gegenüber dem Vorjahr abweichende Form der Darstellung gewählt. Die Darstellungsstetigkeit ist somit in vollem Umfang gegeben. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Herstellungskosten der Entwicklung gem. § 255 Abs. 2a HGB aktiviert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte (beizulegender Wert) am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt (Niederstwertprinzip). Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und Steuern des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 3.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in vollem Umfang übernommen werden (Ausweis- und Bewertungsstetigkeit). 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der im Berichtsjahr aktivierten Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen TEuro 4.672.529 Euro (i.V.: 3.430.318 Euro). Davon entfallen 4.672.529 Euro (i.V.: 3.430.318) auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Aufbau online shop). 4.2 Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 4.3 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 15.166,08 Euro (i.V.: Euro 26.856,21). 4.4 Aktivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten war kein Disagiobetrag mehr einzustellen (i.V.: Euro 0,00). 4.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Personalkosten, Archivierungsrückstellungen, Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten einschließlich Kosten für künftige Betriebsprüfungen. 4.6 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 421.490,56 (i. V.: Euro 485.946,74.) Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 3.959.774,94 (i.V.: Euro 4.355.184,18). 4.7 Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt 4.8 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 2.721.738,89 (i.V.: Euro 3.305.138,59) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Dauerschuldverhältnisse, Miet- und Leasingverträge. 4.9 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 4.10 Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses In Fortführung des Jahresergebnisses 2014 erfolgt die nachfolgende Darstellung:
4.11 Entwicklung der Kapitalrücklagen In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von Euro 1.000.000,00 (i.V.: Euro 0,00) eingestellt. Die Kapitalrücklagen zum Stichtag belaufen sich demnach auf Euro 1.942.996,06. 4.12 Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:
4.13 Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 92.364,77. Einschließlich des zu berücksichtigenden Bilanzgewinns aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von Euro 1.469.804,98, der zu verwenden ist. In die gesetzliche Rücklagen werden Euro 0,00 eingestellt. Diese sind in vollem Umfang gem. § 150 Abs.2 AktG dotiert. Auf neue Rechnung werden Euro 92.364,77 vorgetragen. 4.14 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 3.970.199,17. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Das Wirtschaftliche Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2015 erhöht sich durch eigenkapitalersetzende Mittel im Nachrang (Stille Beteiligung und Nachrangdarlehen) wie folgt: Bilanzielles Eigenkapital 31.12.2015: Euro 3.577.801 - Stille Beteiligung (Rangrücktritt) Euro 1.590.000 - Nachrangdarlehen Mezzafin Euro 240.000 - Nachrangdarlehen ERP-Programm Euro 750.000 Wirtschaftliches Eigenkapital/ Eigenkapitalersatz: Euro 6.157.801 Bezogen auf die Bilanzsumme entspricht dies einer wirtschaftlichen Eigenkapitalquote von 46,22%. 5.2 Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat im Berichtsjahr gehörten folgende Personen an:
5.3 Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Angabe zu den Gesamtbezügen des Vorstands und des Aufsichtsrates unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs.4 HGB. 5.4 Gebildete Rückstellungen für frühere Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die für frühere Vorstandsmitglieder sowie deren Hinterbliebenen gebildeten Rückstellungen betragen Euro 0,00. 5.5 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehen den Unternehmen und Personen durch: Fehlanzeige 5.6 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Fehlanzeige. 5.7 Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Die Frau Nevin Özcelik hält an der Unternehmung eine Mehrheitsbeteiligung. 5.8 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (ohne die zur Ihrer Ausbildung Beschäftigten) waren während des Geschäftsjahrs gem. § 267 Abs.5 HGB im Unternehmen beschäftigt:
5.9 Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz 5.9.1 Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien Zum 31.12.2015 waren keine eigenen Aktien im Bestand. 5.9.2 Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 150.000 Euro ist eingeteilt in:
Die Aktien lauten auf den Inhaber. 5.9.3 Angaben über die Genussrechte, Rechte aus Besserungsscheinen und ähnlichen Rechten sowie der im Geschäftsjahr neu entstandenen Rechte Im Geschäftsjahr 2015 waren keine Rechte nach § 160 Abs. 1 Nr. 6 AktG vorhanden: 5.10 Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 30.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
5.11 Unterschrift der Geschäftsleitung/ Vorstand
Brühl, den 31.03.2016 Der Vorstand gez. N. Özcelik gez.K. Özcelik 1.4. Anlagespiegel Anlagespiegel
1.7. Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2015der Trendfabrik AGgem. § 171 Abs.3 AktG Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig und zeitnah vom Vorstand über den Gang der Geschäfte, sowie über die Lage und Entwicklung der Trendfabrik AG unterrichtet. Der Aufsichtsrat trat im Geschäftsjahr zu insgesamt zwei Sitzungen zusammen. Die Prüfungsergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 hat der Abschlussprüfer dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der geprüfte Jahresabschluss wurde allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt. Der Aufsichtsrat hat die wesentlichen Prüfungsergebnisse des Abschlussprüfers seinerseits geprüft. Die abschließende Prüfung durch den Aufsichtsrat erfolgte in der Aufsichtsratssitzung vom 21.04.2016 unter Berücksichtigung des Berichts des Abschlussprüfers .an den Aufsichtsrat. Der Abschlussprüfer nahm an dieser Sitzung ebenfalls teil und berichtete über wesentliche Prüfungsergebnisse, erläuterte die Feststellungen im Prüfungsbericht und beantwortete die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Hierdurch konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfung und des Prüfungsberichtes überzeugen. Er gelangte insbesondere zu der Überzeugung, dass die vom Abschlussprüfer durchgeführte Prüfung selbst - den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Der Aufsichtsrat hat deshalb den Jahresabschluss der Trendfabrik AG zum 31.12.2015 einstimmig gebilligt. Im Vorstand fanden in 2015 keine Veränderungen statt. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement im Geschäftsjahr 2015.
Brühl, den 21.04.2016 Der Aufsichtsrat gez. Wolfgang Haase, Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.05.2016 festgestellt. 1.6. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Trendfabrik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und des Aktiengesetzes liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Heidelberg, den 21. April 2016 AUDIT
Dr. Früh & Partner
gez.Dipl.-Kfm. Dr. Hans-Peter Früh, Wirtschaftsprüfer |
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