INERGETIC AktiengesellschaftLiquidiert

Heinrich-Mann-Straße 18, 19053 Schwerin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 6945
Eingetragen
21.8.2000
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Akquirierung, Entwicklung, Finanzierung und Vermarktung für die Ansiedlung von Vorhaben im Bereich der Energieversorgung. Reststoffverwertung und -entsorgung sowie die Betriebsführung von Energieversorgungs-, Verwertungs- und Entsorgungsanlagen sowie alle damit in Verbindung stehenden Geschäfte und Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Franke
seit 13.6.2006
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Inergetic Aktiengesellschaft

Schwerin

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Bilanz

Aktiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen 52.632,83 42.056,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 21.418,83 34.175,32
III. Finanzanlagen 31.210,00 7.877,50
B. Umlaufvermögen 2.077.119,42 2.355.888,64
I. Vorräte 1.827.426,56 2.043.164,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 247.513,37 312.635,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.179,49 88,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.776,89 3.708,86
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 435.835,99 479.057,20
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.569.365,13 2.880.711,52

Passiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 252.500,00 252.500,00
II. Kapitalrücklage 264.750,00 264.750,00
III. Verlustvortrag 996.307,20 999.055,34
IV. Jahresüberschuss 43.221,21 2.748,14
B. Rückstellungen 89.720,16 96.431,94
C. Verbindlichkeiten 2.479.644,97 2.784.279,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.569.365,13 2.880.711,52

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
 
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Ausübung des Wahlrechtes in § 275 Abs. 1 HGB das Gesamtskostenverfahren gewählt.

 
Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2006 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und macht daher zum Teil von Erleichterungen der §§ 264, 274a, 286, 326 HGB für kleine Kapitalgesellschaften Gebrauch.

 
Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen.

 
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
 
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen der Satzung.

 
Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben.

 
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Zugänge im laufenden Geschäftsjahr werden pro-rata-temporis abgeschrieben.

 
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert unter Berücksichtigung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB angesetzt.

 
Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungslöhne, Wertverzehr des durch die Fertigung veranlassten Anlagevermögens sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Der in den Herstellungskosten enthaltene Wertverzehr des Anlagevermögens, das der Fertigung der Erzeugnisse dient, wird durch lineare Abschreibung vom Anschaffungswert ermittelt. Weiterhin wurden Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederwertprinzip wurde beachtet.

 
Vorräte sind zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

 
Liquide Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert.

 
Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden anhand der zeitlichen Geltung den jeweiligen Wirtschaftsjahren zugerechnet.

 
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beinhaltet die Verluste der Vorjahre (§ 268 Abs. 3 HGB), vermindert um das gezeichnete Kapital und die Jahresüberschüsse der Vorjahre.

 
Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

 
Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

 
III. Eigenkapital

 
Die Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 19. Januar 2000 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft errichtet.
 
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2005 EUR 252.500,00. Es ist in 252.500 Stückaktien eingeteilt, die auf den Inhaber lauten. Das Grundkapital hat sich im Geschäftsjahr nicht geändert.

 
Die Hauptversammlung vom 2. Juli 2002 hat die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 6.000.000,00 auf bis zu EUR 6.252.000,00 und die Änderung der Satzung in § 4 Abs. 4 (Genehmigtes Kapital) beschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 31. Dezember 2008 mit der Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt EUR 126.250,00 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Schwerin erfolgte am 23. August 2002. Diese Genehmigung wurde zum Stichtag noch nicht in Anspruch genommen.

 
Die Kapitalrücklage hat sich zum Vorjahr nicht geändert und ist mit EUR 264.750,00 ausgewiesen. Die Kapitalrücklage ist entstanden durch Aufgeld bei Ausgabe neuer Aktien in den Jahren 2000 und 2001.

 
Der ausgewiesene Kapitalfehlbetrag zum Bilanzstichtag ist durch die abgegebenen Rangrücktrittserklärungen der Gläubiger abgedeckt.

 
V. Sonstige Angaben
 
1. Mitarbeiter
 
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2
(Vorjahr: 1).

 
2. Organe der Gesellschaft

 
Als Aufsichtsrat waren im Jahr 2006 bestellt:

Herr Dr. Christoph Ackermann, Hamburg (Vorsitzender)
Herr Dr. Rudolf Cuhlmann, Arzt, Bad Krozingen (stellv. Vorsitzender)
Herr Christian Ahrendt, Rechtsanwalt

 
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Der Aufsichtsrat hat für das Jahr 2006 auf die Vergütung verzichtet.

 
Als Vorstand waren im Jahr 2006 bestellt:

 
Herr Andreas Franke, Schwerin
 
Gesamtprokura wurde erteilt:

 
Herr Dr. Dirk Bludau, Buch (von 26. September 2001 bis 01. August 2006)
Herr Hans-Jürgen Spreen, Elmenhorst, (von 25. Juni 2002 bis 01. August 2006).

 
Die Herren D. Bludau und H.-J. Spreen waren nur gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied zur Vertretung berechtigt.
Einzelprokura wurde Herrn Hartwig Kühl erteilt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 26. April 2004.

 
3. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

 
Der Jahresüberschuss der INERGETIC AG des Geschäftsjahres 2006 beträgt unter Berücksichtigung der Ergebnisanteile der Stillen Gesellschafter TEUR 43. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, diesen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
 
Schwerin, 28. Januar 2008

 
INERGETIC Aktiengesellschaft

 
Vorstand
gez. Andreas Franke

Aufgliederung von aus Gründen der Klarheit in Bilanz und GuV zusammengefassten Posten

1.1.2006 - 31.12.2006

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.057.896,93 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 3.628,53 EUR.

1.1.2005 - 31.12.2005

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.294.815,33 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 3.621,60 EUR.

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