Jupiter Metallvertrieb GmbH

Schwindstraße 8, 50933 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 104278
Eingetragen
7.1.2021
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke a. n. g.
Gegenstand
Import- und Exportgeschäfte jeder Art, insbesondere der Handel mit Metallen und Edelstählen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Enrico Vender
seit 4.5.2023
Geschäftsführer
Marion Oeckel
seit 4.5.2023
Geschäftsführer
Michael Esser
seit 7.1.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
9.02%
L**** V*****
9.02%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Vender S.p.A.
Germany
1.185.000 €
48.52%
Finghold S.p.A.
Germany
645.000 €
26.43%
E***** V*****
220.000 €
9.02%
L**** V*****
220.000 €
9.02%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jupiter Metallvertrieb GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

I. Grundlage des Unternehmens

Die Jupiter Metallvertrieb GmbH, Köln (nachstehend kurz: Jupiter) vertreibt rostfreie Flachprodukte, die in unserem Servicecenter „Eurinox“ nahe Prag gefertigt werden.

Jupiter kauft vorwiegend von europäischen Rostfrei-Produzenten Rollen (Coils) aus rostfreiem Edelstahl ein. Nach Kundenvorgaben werden die Coils zu Blechen geschnitten und erhalten anschließend meistens eine Oberflächenbearbeitung durch Folieren, Schleifen und / oder Bürsten. Die hochwertigen Bleche werden überwiegend für den deutschsprachigen Markt gefertigt.

Der Geschäftsbetrieb von Jupiter erfolgt mit zwei Geschäftsführern und zehn Mitarbeitern in Köln. Das Servicecenter „Eurinox“ nahe Prag ist ein rechtlich selbständiges Unternehmen, an dem Jupiter beteiligt ist.

Externe Faktoren, die starken Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Firma Jupiter haben, sind die Preise für Nickel, Chrom und Molybdän, da dies wesentliche Bestandteile von rostfreiem Stahl sind und sie den Preis für rostfreien Stahl mitbestimmen. Alle drei Legierungselemente weisen starke Preisschwankungen auf und sind überwiegend in US-Dollar notiert. Damit haben bei rostfreien Stählen auch die Währungsschwankungen des Euro zum US-Dollar einen Einfluss auf die Preisentwicklung.

Die erheblichen Preisschwankungen können kurzfristig einen hohen Kapitalbedarf zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund ist es für Jupiter wichtig, über eine starke Eigenkapitalbasis zu verfügen und einen abgesicherten hohen Liquiditätsgrad vorzuhalten. Dies ist beim rostfreien Edelstahl ein wesentlicher Faktor, um schnell und flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 0,1% gegenüber dem Vorjahr zurückgehen. Die erhoffte Erholung verschiebt sich immer weiter und die deutsche Wirtschaft tritt seit fünf Jahren auf der Stelle. Die Gründe hierfür sind wie auch im Jahr 2023 der anhaltende Ukraine-Krieg, Inflation, Zinsanstieg und weitere Einbrüche in verschiedenen Industriebereichen. Insbesondere für unsere Branche hat der starke Rückgang im Wohnungsbau beginnend im Jahr 2023 sich ebenfalls nicht im Jahr 2024 erholen können. Bei den kaltgewalzten Flachprodukten im Kalenderjahr 2024 ist der Absatz in der Rostfreibranche erneut äußerst schwach gewesen.

Hinzu kommen die steigenden Importe aus Asien, die den Preisdruck auf dieses Produkt zusätzlich erhöhen und somit einen starken Einfluss auf das Marktgeschehen genommen haben.

Nickel, Chrom und Molybdän waren auch im Jahr 2024 teuer. Dieses hat sich für die Edelstahlprodukte nicht zum Vorteil ausgewirkt. Das Thema Substitution durch andere Werkstoffe ist aufgrund des hohen Preises für rostfreien Edelstahl unverändert nicht zu unterschätzen.

Das Marktvolumen in Europa hatte im Kalenderjahr 2024 weiterhin einen starken Einbruch erlitten, sodass die Werke, der Handel und auch die Kunden, wie zum Beispiel die Hersteller von Haushaltsgeräten, mit Beschäftigungsproblemen zu kämpfen hatten. Mit längeren Stillständen, Kurzarbeit und Personalabbau versuchte man, einen gleichzeitigen Preisverfall zu verhindern.

Trotz der Maßnahmen gingen die Ein- und Verkaufspreise in der zweiten Jahreshälfte 2024 wieder kontinuierlich zurück.

Im Kampf um die Mengen ist der Wettbewerb deutlich gestiegen und die Ergebnissituation verschlechterte sich bei allen Marktteilnehmern zunehmend im Laufe des Jahres 2024.

2. Geschäftsverlauf, Umsatz- und Auftragsentwicklung

Wir konnten unsere Absatzzahlen im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr nicht halten und mussten eine Reduzierung ausweisen. Während die Absätze Januar bis Juli 2024 noch auskömmlich waren, mussten wir ab August deutlich schwächere Absätze hinnehmen. Der April war für uns der absatzstärkste Monat.

Auch Jupiter hat den starken Mengeneinbruch aus dem Bereich Wohnen zu spüren bekommen. Insbesondere waren die oberflächenbearbeiteten Produkte (Schleifen und Bürsten) davon betroffen. Unser breit aufgestelltes Sortiment und der hohe Servicegrad verbunden mit kurzen Lieferzeiten hat einen noch stärkeren Mengenrückgang verhindert. Dieser Sonderservice grenzt uns von unseren Wettbewerbern ab. Für eine vollständige Kompensation bzw. um zumindest auf Vorjahresniveau zu kommen hat dies allerdings nicht gereicht.

Der trotzdem erreichte Absatz ist auf die nachlassende Performance sowie den nicht machbaren Sonderservice unserer Wettbewerber zurückzuführen. Hinzu kamen mehrere Insolvenzen, die es uns dann möglich gemacht haben, Aufträge von Kunden, die bisher bei uns weniger gekauft haben, zu erhalten.

Generell kann man in allen Absatzsegmenten feststellen, dass die Dispositionen unserer Kunden deutlich kleiner ausfallen, was jedoch für uns abwicklungstechnisch kein Problem darstellte.

Durch unser sehr eng geführtes Bestandsmanagement und unsere Strategie, die Einkaufspreise marktnah zu verhandeln, ist es uns auch im Jahr 2024 gelungen, ein gutes positives Ergebnis zu erzielen.

3. Darstellung der Lage

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2024 um 10,6% gesunken auf TEUR 44.873.

Der Rohertrag liegt mit 6,9% (Vorjahr: 8,0%) vom Umsatz unter dem Niveau des Vorjahrs und beträgt TEUR 3.098. Absolut hat sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um TEUR 939 (23,3%) vermindert.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 2.078 und macht damit 4,6% der Umsatzerlöse (Vorjahr: 5,7%) aus.

Unter Berücksichtigung der Ertragssteuerbelastung ergibt sich somit ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.405.

Im Geschäftsjahr 2024 konnte die Eigenkapitalrendite einen Wert von 3,9% und die Gesamtkapitalrendite einen Wert von 3,8% erreichen.

3.2 Finanzlage

Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen und die Vorräte zu mehr als 100 %. Der Cashflow verminderte sich im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 525 auf TEUR 1.446

3.2.1 Kapitalstruktur

Es haben sich bei der Gesellschaft unterjährig keine wesentlichen Veränderungen in der Kapitalstruktur, den Finanzierungsmaßnahmen oder den außerbilanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Vorjahr ergeben.

3.2.2 Liquidität

Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahrs dazu in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen würden, bestanden nicht.

3.2.3 Investitionen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024 keine wesentlichen Investitionen getätigt.

3.3 Vermögenslage

Das Anlagevermögen macht 20,0% der Bilanzsumme aus und besteht aus Sach- und Finanzanlagen. Die Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungen, Ausleihungen und Wertpapieren und stellen mit 88,4% den wesentlichen Teil des Anlagevermögens dar.

Auf das Umlaufvermögen mit 80,0% entfällt der restliche Teil der Bilanzsumme, wobei die Vorräte 30,1%, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände 64,3% und die Bankguthaben zuzüglich Kassenbestand 5,6% des Umlaufvermögens ausmachen.

Die Passivseite der Bilanz wird dank der guten Ergebnisse der letzten Jahre durch die Eigenkapitalquote von 98,3% dominiert. Die erfolgten Rückstellungen mit 1,6% und die Verbindlichkeiten mit 0,1% der Bilanzsumme fallen hier kaum ins Gewicht.

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Ergebnis vor Steuern und die Gesamtleistung (Umsatz in TEUR).

Im Jahr 2024 beträgt das Ergebnis vor Steuern TEUR 2.078 (Vorjahr: TEUR 2.855).

Die Gesamtleistung ist im Kalenderjahr 2024 mit TEUR 44.873 (Vorjahr: TEUR 50.204) um TEUR 5.331gegenüber dem Vorjahr gesunken.

5. Gesamtaussage

Insgesamt verfügt die Gesellschaft über eine stabile Ertragslage, eine solide Eigenkapitalbasis und ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten. Die wirtschaftliche Lage kann daher als gut charakterisiert werden.

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die aktuellen Prognosen für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2025 prognostizieren eher ein geringes Wachstum. Aufgrund der geopolitischen Situation insbesondere auch der immer noch anhaltende Krieg in der Ukraine sorgen für Unsicherheit in der Wirtschaft in Bezug auf Investitionen. Darüber hinaus sind die Kosten in Deutschland für viele Produktionsstätten zu hoch im Vergleich zum internationalen Wettbewerb. Zusätzlich befindet sich Deutschland in einer Strukturkrise, die hoffentlich durch eine neue Regierung in absehbarer Zeit beendet werden kann. Trotz steigender Reallöhne bleibt der Konsum verhalten. Aufgrund der geplanten Schließungen z.B. Automobilwerke wird die Arbeitslosenquote voraussichtlich steigen.

Es gibt derzeit wenig Impulse, dass der Absatz von rostfreien Flachprodukten im Jahr 2025 steigen wird. Die Erlösverbesserungen sind auch sehr abhängig vom Verhalten der europäischen Werke sowie von den Importen aus Asien. Wie nachhaltig eine erhöhte Preiswende für rostfreie Flacherzeugnisse der Werke ist, wenn sie denn überhaupt stattfindet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Leider ist die Auslastung der Werke auf einem sehr niedrigen Niveau, sodass jeder Produzent zögert, die dringend notwendigen Verkaufspreise an den Handel bzw. an den Endverbraucher durchzusetzen.

Den Umsatz für das Jahr 2025 prognostizieren wir in einer Größenordnung von 45 - 55 Millionen Euro. Die Margensituation dürfte das ganze Jahr schwierig bleiben, da angesichts des reduzierten Marktvolumens der Kampf um die Mengen das ganze Jahr anhalten wird. Vor diesem Hintergrund erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern, das in einer ähnlichen Größenordnung wie 2024 liegen wird.

2. Chancenbericht

Durch die Modernisierung der Anlagen in unserem Servicecenter „Eurinox“ nahe Prag und die Aufstockung von Personal in Produktion und Vertrieb hoffen wir, unser Absatzvolumen in den kommenden Jahren steigern zu können. Die Investitionen in die Anlagen und das Personal sollen eine signifikante Steigerung der Produktivität und des Qualitätsniveaus bewirken, insbesondere im Bereich der Oberflächenbearbeitung.

Auch die Termintreue und Produktionsdurchlaufzeiten sollen dadurch verbessert werden. Ein verbessertes Schliffbild sowie ein neues Schliffbild verbunden mit kurzen Lieferzeiten sollen bestehende Kunden stärker an uns binden, aber auch die Möglichkeit schaffen, an neue anspruchsvolle Kunden zu liefern. Insbesondere die Einführung von ISO 9001 in unserem Servicecenter nahe Prag wird uns die Möglichkeit verschaffen neue Kunden auch außerhalb unseres bisherigen Kundenportfolios zu akquirieren.

Das schwierige konjunkturelle Umfeld erfordert es, dass man im Ein- und Verkauf sehr flexibel ist und schnell Anpassungen vornehmen kann. Nur so wird man in der Lage sein, auf Veränderungen in der Nachfrage und Preise effizient zu reagieren. Unsere stets hohe Liquidität ist dabei ein Vorteil, da diese in keiner Weise unsere Bestandsführung einschränkt.

Mit unserem gut sortierten Lagerbestand und unserer Lieferperformance, insbesondere unseres neuen Qualitätsmanagements werden wir in der Lage sein, neben dem Handel auch den ein oder anderen Endverbraucher versorgen zu können. Diese neue Vertriebsstrategie wird durch die Einstellung eines neuen Vertriebsleiters unterstützt, um die Akquisitionstätigkeit zu erhöhen und die für Jupiter Metallvertrieb GmbH, im Zusammenspiel mit „Eurinox“, richtigen Kunden in unser Portfolio aufzunehmen.

3. Risikobericht

Angesichts des unverändert hohen Wettbewerbsdrucks können sowohl die Einkaufs- als auch die Verkaufspreise weiterhin stark schwanken.

Wenn sich die Mengenlage nicht grundsätzlich ändert, kann eine temporäre Verlängerung von Lieferzeiten oder ein Anstieg der Marktpreise in wenigen Wochen wieder vorbei sein. Bisher wurde nur eine bescheidene Verbrauchserholung für das 2. Halbjahr 2025 prognostiziert.

Die Marktpreise haben allerdings inzwischen ein Niveau erreicht, auf den ein großes Potential zum weiteren Verfall kaum mehr besteht. Selbstverständlich hängt das von der Entwicklung der Rohstoffe sowie vom Verhalten der Produzenten in Europa aber auch in Asien ab.

Die Liquiditätssituation unserer Kunden hat sich vermutlich nochmals verschlechtert angesichts von Meldungen über Umsatz- und Ergebniseinbrüchen im Handel. Auch bei den in Planung zu bedienenden Endverbrauchern spiegelt sich eine ähnliche Entwicklung wider.

Hierdurch hat sich das Ausfallrisiko bei unseren Kunden, nochmals erhöht. Eine sorgfältige Kundenselektion und die verstärkte Überwachung unserer internen Kreditlimits sind daher auch im Jahr 2025 von großer Bedeutung und müssen intensiviert werden. Zeitgleich arbeiten wir an einer Aufnahme in den Kundenkreditversicherungsschutz „Coface“ unserer Muttergesellschaft in Parma.

Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind nicht erkennbar.

4. Gesamtaussage

Chancen auf eine Steigerung der Menge gegenüber dem Jahr 2024 sind aufgrund unserer neuen Vertriebsstrategie möglich, jedoch bezogen auf die politische und wirtschaftliche Situation begrenzt.

Durch die Modernisierung der Anlagen in unserem Servicecenter und das Aufstocken von Personal in Produktion und Vertrieb, erhoffen wir uns eine Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit.

Vor dem Hintergrund unserer soliden Kapital- und Liquiditätsausstattung sehen wir uns in der Lage, die aufgeführten Risiken zu bewältigen.

 

Köln, 18. März 2025

Marion Oeckel

Enrico Vender

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.175,07 1
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 811.288,39 835
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.744,35 34
854.032,74 869
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 496.971,90 497
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.000.000,00 6.000
3. sonstige Ausleihungen 0,00 321
4. Genossenschaftsanteile 2.500,00 3
6.499.471,90 6.821
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 8.829.984,13 9.872
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 569.623,74 697
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.910.657,42 15.979
3. sonstige Vermögensgegenstände 364.983,78 983
18.845.264,94 17.659
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.654.662,69 476
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.623,56 5
36.689.215,03 35.702

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.440.000,00 2.440
II. Kapitalrücklage 2.004.292,31 2.004
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 10.360.000,00 10.360
IV. Gewinnvortrag 19.872.675,45 17.946
V. Jahresüberschuss 1.405.198,38 1.926
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 24
2. sonstige Rückstellungen 563.976,59 607
563.976,59 630
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.280,27 26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.337,08 342
3. sonstige Verbindlichkeiten 35.454,95 27
43.072,30 395
- davon aus Steuern EUR 26.817,93 (TEUR 19)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.788,03 (TEUR 4)
36.689.215,03 35.702

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

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2024 2023
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 44.873.151,14 50.204
2. Gesamtleistung 44.873.151,14 50.204
3. sonstige betriebliche Erträge 209.873,33 97
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.049.167,41 43.435
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.726.213,94 2.732
41.775.381,35 46.167
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.357.857,67 1.139
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 187.197,79 177
1.545.055,46 1.316
- davon für Altersversorgung EUR 5.085,44 (TEUR 5)
6. Abschreibungen 41.070,91 45
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 500.051,11 424
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.693,23 13
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 856.990,51 493
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 856.990,51 (TEUR 493)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.853,03 0
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 670.123,05 926
12. Ergebnis nach Steuern 1.408.173,30 1.929
13. sonstige Steuern 2.974,92 3
14. Jahresüberschuss 1.405.198,38 1.926

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Inhalt

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

2. Vorräte

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

5. Gezeichnetes Kapital

6. Kapitalrücklage

7. Gewinnrücklagen

8. Rückstellungen

9. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

V. sonstige Angaben

1. Gesellschaftsorgane

2. Zahl der Arbeitnehmer

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen

5. Honorar des Abschlussprüfers

6. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

7. Name und Sitz des Mutterunternehmens

8. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses

Anlagenverzeichnis

- Entwicklung des Anlagevermögens

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Jupiter Metallvertrieb GmbH, Köln, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Köln unter HRB-Nr. 104278 eingetragen und hat ihren Sitz in Köln.

Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) unter Aufnahme von weiteren Unterpositionen, soweit dadurch die Aussagekraft verbessert werden konnte.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Gesellschaft.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten,

Ausleihungen zum Nennwert,

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden maximal zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der Marktpreis am Abschlussstichtag niedriger war, wurden Abschreibungen vorgenommen. Für defekte und ungängige Waren wurden die notwendigen Wertabschläge vorgenommen. Die Bewertung der Vorratsbestände erfolgte nach der LIFO-Methode gemäß § 256 HGB. Die Bestandswerte wurden unter Berücksichtigung von Skonti und Boni ermittelt. Entsprechend § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG wird die LIFO-Methode auch für die steuerliche Gewinnermittlung angewandt.

Forderungen, Wertpapiere und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Kursdifferenzen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagespiegel.

2. Vorräte

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB beläuft sich auf rd. TEUR 5.372 (Vorjahr: TEUR 4.998).

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Cash Pooling Verträgen. Keine der ausgewiesenen Forderungen hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegt - wie im Vorjahr - die Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

5. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt EUR 2.440.000,00 (Vorjahr: TEUR 2.440) und ist voll eingezahlt.

6. Kapitalrücklage

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um andere Zuzahlungen, die die Gesellschafter in das Eigenkapital geleistet haben (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB).

7. Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklage beträgt EUR 10.360.000,00.

8. Rückstellungen

a) Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Zahlungen aus nicht veranlagten Steuern.

b) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2024 31.12.2023
TEUR TEUR
- Gewährleistung und Kulanz 45 51
- Personalkosten 401 418
- Kundenboni 26 6
- Jahresabschlusskosten 51 43
- Rechts- und Beratungskosten 0 22
- Aufbewahrungskosten 27 27
- Betriebsprüfung 8 8
- sonstige 6 32
564 607

9. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt; die Vorjahreswerte wurden in Klammern ausgewiesen.

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Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Stand am 31.12.2024 bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.280,27 1.280,27 0,00 0,00
(26.128,22) (26.128,22) (0,00) (0,00)
2. aus Lieferungen und Leistungen 6.337,08 6.337,08 0,00 0,00
(342.158,27) (342.158,27) (0,00) (0,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 35.454,95 35.454,95 0,00 0,00
(26.670,39) (26.670,39) (0,00) (0,00)
43.072,30 43.072,30 0,00 0,00
(394.956,88) (394.956,88) (0,00) (0,00)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert.

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2024 2023
TEUR TEUR
Inland 69 81
EG 42.918 48.654
übriges Ausland 1.886 1.469
44.873 50.204

2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Gemäß § 285 Nr. 30a HGB ist zu den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zu berichten:

Der tatsächliche Steueraufwand/-ertrag aus dem Mindeststeuergesetz (MinStG) für das Geschäftsjahr 2024 beläuft sich auf EUR 0,00.

V. Sonstige Angaben

1. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführerin Marion Oeckel

Geschäftsführer Enrico Vender

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Zahl der Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt.

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2024 2023
Angestellte incl. Aushilfe 11 10
Arbeiter 0 0
Arbeitnehmer i.S. des § 285 Nr. 7 HGB 11 10
Auszubildende/Werkstudent 1 1
Geschäftsführer 2 2
3 3
Gesamt 14 13

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2024 bestehen keine Haftungsverhältnisse oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist über folgende Unternehmen zu berichten:

Es besteht eine Beteiligung von 35,3 % an der EURINOX s.r.o., Prag/Tschechien. Das gesamte Eigenkapital der EURINOX s.r.o. beträgt per 31. Dezember 2023 rd. TEUR 5.368 (= TCZK 135.183) bei einem Jahresfehlbetrag von rd. TEUR 356 (=TCZK 8.975). Für Zwecke der Währungsumrechnung wurde ein Kurs von 25,185 CZK für 1 EUR verwendet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 liegt noch nicht vor.

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen zu marktunüblichen Bedingungen getätigt.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers teilt sich wie folgt auf:

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2024 2023
TEUR TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 22 25
b) andere Bestätigungsleistungen 0 0
c) Steuerberatungsleistungen 6 0
d) sonstige Leistungen 0 0
28 25

6. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und auf die wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Gesellschaft hinzuweisen wäre, sind nicht bekannt.

7. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens VENDER S.p.A ., Parma/Italien einbezogen, die den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch den kleinsten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in Parma/Italien einsehbar.

8. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.405.198,38 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 19.872.675,45 wie folgt zu verwenden:

Vortrag des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 1.405.198,38 sowie des Gewinnvortrages in Höhe von EUR 19.872.675,45 auf neue Rechnung.

 

Köln, 18. März 2025

Marion Oeckel

Enrico Vender

Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs - und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2024 Z = Zugänge A = Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.329,90 Z 4.950,00 A 0,00 66.279,90
II. Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.072.341,20 Z 0,00 A 0,00 1.072.341,20
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Kraftfahrzeuge 157.582,23 Z 0,00 A 44.247,94 113.334,29
b) Büroeinrichtung 76.296,30 Z 23.458,61 A 2.430,56 97.324,35
c) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 Z 1.246,41 A 1.246,41 0,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.878,53 Z 24.705,02 A 47.924,91 210.658,64
Summe Sachanlagen 1.306.219,73 z 24.705,02 A 47.924,91 1.282.999,84
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 496.971,90 0,00 A 0,00 496.971,90
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.000.000,00 0,00 A 0,00 6.000.000,00
3. sonstige Ausleihungen 321.163,00 0,00 A 321.163,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 2.500,00 0,00 A 0,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 6.820.634,90 Z 0,00 A 321.163,00 6.499.471,90
Gesamtsumme 8.188.184,53 Z 29.655,02 A 369.087,91 7.848.751,64
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Abschreibungen
Stand am 01.01.2024 Jahreabschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.434,21 1.670,62 0,00 62.104,83
II. Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 237.671,52 23.381,29 0,00 261.052,81
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Kraftfahrzeuge 143.678,19 8.885,22 44.245,94 108.317,47
b) Büroeinrichtung 56.138,01 5.887,37 2.428,56 59.596,82
c) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 1.246,41 1.246,41 0,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.816,20 16.019,00 47.920,91 167.914,29
Summe Sachanlagen 437.487,72 39.400,29 47.920,91 428.967,10
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 497.921,93 41.070,91 47.920,91 491.071,93
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Buchwerte
Stand am 31.12.2024 Stand am 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.175,07 895,69
II. Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 811.288,39 834.669,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Kraftfahrzeuge 5.016,82 13.904,04
b) Büroeinrichtung 37.727,53 20.158,29
c) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.744,35 34.062,33
Summe Sachanlagen 854.032,74 868.732,01
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 496.971,90 496.971,90
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.000.000,00 6.000.000,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 321.163,00
4. Genossenschaftsanteile 2.500,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 6.499.471,90 6.820.634,90
Gesamtsumme 7.357.679,71 7.690.262,60

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Jupiter Metallvertrieb GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Jupiter Metallvertrieb GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jupiter Metallvertrieb GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bergisch Gladbach, 03. April 2025

Jansen & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Jürgen Jansen, Wirtschaftsprüfer

Nicolas Kubitzki, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben:

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14.05.2025 festgestellt.

Angaben zur Ergebnisverwendung

In der Gesellschafterversammlung vom 14.05.2025 wurde beschlossen den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.405.198,38 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 19.872.675,45 auf neue Rechnung vorzutragen.

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