Krüger Steuerberatungsgesellschaft mbH
Same addressActivities of tax consultants, agents in tax matters and tax consulting companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thomas W Bonos JR since 4/24/2023 | Managing Director |
Christopher Malone since 6/25/2014 | Managing Director |
Jan Sebastian Wolter since 4/11/2012 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Applause App Quality, Inc. | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Applause GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtDer folgende Lagebericht wurde nach den Vorgaben des § 289 HGB aufgestellt und enthält Informationen über die Applause GmbH, Berlin (im Folgenden auch "Applause", "GmbH" oder "Gesellschaft" genannt). 1. Das Unternehmen Geschäftstätigkeit Die Applause GmbH betreibt die Anbietung von Softwareprodukten und Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit Testing von Software aller Art stehen sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen und Prozessberatungen. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 13.01.2023) Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,9 % gegenüber 2021 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate damit deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren. So hatte sie im Jahr 2021 noch bei 3,1 % gelegen. Im Dezember 2022 lag die Inflationsrate gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei 8,6 %. Sie schwächte sich damit zum Jahresende ab, blieb aber auf einem hohen Stand. (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 17.01.2023) 3. Geschäftsentwicklung Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind der Umsatz und der Jahresüberschuss. Durch das Geschäftsmodell der Gesellschaft hat eine positive oder negative Entwicklung dieser Leistungsindikatoren eine korrelierende Auswirkung auf die Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage. Ertragslage Der Umsatz ist im Berichtsjahr um 15,1 % auf 27.312 TEUR gestiegen (Vorjahr: 23.730 TEUR). Die Umsatzerlöse bestehen aus Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit Testing von Software aller Art stehen. Der Materialaufwand hat sich im Vergleichszeitraum auf 7.391 TEUR (Vorjahr: 6.510 TEUR) erhöht, was einem Anstieg von 13,5 % entspricht. Hierdurch sank die Materialeinsatzquote von 27,1 % auf 27,4 %. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 8.595 TEUR auf 9.760 TEUR (+13,6 %). Damit sank die Personaleinsatzquote von 36,2 % im Jahr 2021 auf 35,7 %. Die Abschreibungen beliefen sich auf 108 TEUR (Vorjahr: 156 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr gestiegen und betragen 8.784 TEUR (Vorjahr: 7.449 TEUR). Die wesentlichen Posten innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Management-Fees, Reise- und Vertriebskosten sowie Raumkosten. Im Berichtsjahr sind Zinserträge in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr: 65 TEUR) sowie Zinsaufwendungen in Höhe von 107 TEUR (Vorjahr: 116 TEUR) angefallen. Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden mit 451 TEUR (Vorjahr: 221 TEUR) ermittelt. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt 1.862 TEUR (Vorjahr: 747 TEUR), was einer Quote von 6,8 % der Umsatzerlöse entspricht. Finanz- und Vermögenslage Der Buchwert der anderen Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung ist um 62 TEUR auf 85 TEUR (Vorjahr: 147 TEUR) gesunken. Den planmäßigen Abschreibungen des von 108 TEUR stehen dabei Zugänge von 46 TEUR gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen zum 31. Dezember 2022 bei 2.891 TEUR (Vorjahr: 2.846 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf 6.730 TEUR (Vorjahr: 6.380 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Ende des Geschäftsjahres 91 TEUR (Vorjahr: 96 TEUR) und bestehen zum größten Teil aus geleisteten Kautionen. Die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhen sich auf 9.869 TEUR zum Berichtsjahresende (Vorjahr: 9.568 TEUR). Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 40 TEUR, die Kapitalrücklage war mit 1.351 TEUR zu erfassen. Zusammen mit dem Gewinnvortrag von 1.892 TEUR und dem laufenden Periodenergebnis von 1.862 TEUR ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von 5.145 TEUR (Vorjahr: 3.284 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt somit 26,1 % (Vorjahr: 17,3 %). Steuerrückstellungen wurden für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von 377 TEUR gebildet (Vorjahr: 130 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen liegen zum Bilanzstichtag bei 986 TEUR (Vorjahr: 1.163 TEUR). Die stichtagsbedingt gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen am Bilanzstichtag bei 171 TEUR (Vorjahr: 369 TEUR). Die Verbindlichkeiten haben sich im Jahr 2022 auf 11.248 TEUR reduziert (Vorjahr: 12.428 TEUR), was in erster Linie auf die darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter zurückzuführen ist. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich auf 1.968 TEUR (Vorjahr: 2.018 TEUR). Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft besitzen ausschließlich eine kurzfristige Laufzeit, sodass sich das langfristige Kapital von 5.145 TEUR ausschließlich aus dem Eigenkapital ergibt. Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember der Berichtsperiode 19.725 TEUR (Vorjahr: 19.023 TEUR). Der Cash Flow für das Jahr 2022 belief sich auf 2.040 TEUR (Vorjahr 763 TEUR). Insgesamt war der Geschäftsverlauf günstig und lag, wie der Jahresüberschuss, im Rahmen der Erwartungen. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die geordnete wirtschaftliche Lage der Applause GmbH besteht auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts weiter fort. 5. Wesentliche Risiken der Geschäftstätigkeit Ein mögliches Risiko liegt darin, dass Kunden während oder nach der Produkteinführung nur einen eingeschränkten Wert aus der dauerhaften Nutzung erzielen und sich in Folge entscheiden, die Nutzung des Produktes einzustellen, so dass bestehende Umsatzströme nachhaltig versiegen und die Möglichkeit, neue Umsatzströme zu etablieren, eingeschränkt wird. Sofern es Applause nicht gelingt, die bisher angewendeten Methoden, Prozesse und Technologien zur Einführung von Produkten bei Kunden dahingehend beizubehalten, dass Kunden schnell und dauerhaft einen hohen Wert aus der Nutzung der Produkte erzielen, kann dies die Geschäftstätigkeit dauerhaft negativ beeinträchtigen. Die aufgeführten Risiken können sowohl einzeln als auch insgesamt zu nachhaltigen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Zudem besteht ein Risiko darin, gutes Personal zu rekrutieren. Insbesondere bei dem geplanten Wachstum in den kommenden Jahren sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von essentieller Bedeutung für das Unternehmen. 6. Prognosebericht & Chancen Voraussichtliche weltwirtschaftliche Entwicklung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. In 2023 kam es weiterhin durch die Covid-19 Pandemie weltweit zu erheblichen Beeinträchtigungen des sozialen Lebens und der Wirtschaft. Dazu kommt der seit dem 24.02.2022 laufende Krieg in der Ukraine, welcher massive Sanktionen von westlicher Seite gegenüber Russland mit sich bringt. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung ist es nicht möglich, die Beendigung des Krieges abzuschätzen. Daraus könnten sich in Zukunft auch Nachteile im Hinblick auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft ergeben. Derzeit sind keine negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft bekannt. Voraussichtliche Entwicklung von Applause Applause erwartet in den nächsten Jahren eine stabile Nachfrage nach ihren Unternehmenslösungen, sodass Chancen für eine nachhaltige Ausschöpfung des Umsatzpotenzials bestehen. Die Unternehmensplanung sieht für die kommenden Monate vor allem einen Fokus auf die Intensivierung des Ausbaus bestehender Kundenbeziehungen sowie den Ausbau der Präsenz bei Unternehmenskunden in den Schlüsselmärkten in Europa vor. Die geplanten Maßnahmen sollen aktuelle Risiken für das Geschäft reduzieren und Chancen für die nachhaltige Ausschöpfung von Umsatzpotenzialen schaffen. Applause erwartet einen Umsatz und einen Jahresüberschuss deutlich über dem Niveau des Vorjahres.
Berlin, den 31.01.2025 Jan Wolter, Managing Director Christopher Malone, Managing Director Tom Bonos, Managing Director BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Gesellschaft Die Applause GmbH mit Sitz in Berlin wird beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 137950 B geführt. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 der Applause GmbH, Berlin, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages in EUR aufgestellt. Die Gesellschaft wies zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde daher Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer, anzusetzen. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Es werden keine Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet, da die Forderungsstruktur als werthaltig angesehen wird. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. EUR 6.729.932,03 beinhalten EUR 6.711.162,11 aus Forderungen gegenüber Gesellschaftern, die ausschließlich aus Dienstleistungen resultieren.. Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen EUR 319.423,11 (Vorjahr: EUR 366.593,60). Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben zur Bilanz Für die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 verweisen wir auf den Anlagespiegel (Anlage zum Anhang). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten überwiegend Kautionen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 39.878,00. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Bonifikationen / Tantiemen und sonstige Personalkosten sowie Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten. Die Laufzeit der Verbindlichkeiten beträgt sämtlich bis zu einem Jahr. 2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Raumkosten (TEUR 474), Werbe- und Reisekosten (TEUR 457) und Fremdleistungen (TEUR 7.233). C. Sonstige Angaben 3. Anzahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 86 Arbeitnehmer beschäftigt (Geschäftsjahr 2021: 77 Arbeitnehmer; § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB).
4. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDas Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei - Herrn Jan Wolter, Risikomanager (M. Sc.), - Herrn Christopher Malone, Betriebswirt (MBA) und - Herrn Doron Reuveni, Informatiker (B. Sc.) (bis zum 24.03.2022). Unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. 4. Konzernabschluss Die Applause GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Optimize Topco Inc., Framingham/USA und wird in deren nach US-Grundsätzen aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht. D. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Im Jahr 2021 kam es durch die Covid-19 Pandemie weltweit zu erheblichen Beeinträchtigungen des sozialen Lebens und der Wirtschaft. Dazu kommt der seit dem 24.02.2022 laufende Krieg in der Ukraine, welcher massive Sanktionen von westlicher Seite gegenüber Russland mit sich bringt. Die Pandemie ist im Zeitpunkt der Abschlusserstellung beendet. Die Beendigung des Ukraine-Krieges ist schwer abzuschätzen. Daraus könnten sich in Zukunft auch Nachteile im Hinblick auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft ergeben. Derzeit sind keine negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft bekannt.
Berlin, den 31.01.2025 Jan Wolter, Managing Director Christopher Malone, Managing Director Tom Bonos, Managing Director
1 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Applause GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Applause GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Applause GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dinslaken, den 31. Januar 2025 Prof. Dr. Hanke GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Hanke, Wirtschaftsprüfer |
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