HEICO Umformtechnik GmbH

Oesterweg 21, 59469 Ense, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 4538
Eingetragen
16.1.2001
Branche
Herstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Kaltfließpressteilen
Gegenstand
Herstellung und Handel von Kaltfließpressteilen und Formteilen sowie deren Vertrieb.

Historie

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Management

NameRolle
Franz-Martin Köhler
seit 19.8.2013
Prokura
Manfred Jost
seit 19.8.2013
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

HEICO Umformtechnik GmbH

Ense

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015 in der zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Fassung

Aktiva

EUR 31.12.2014
TEUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.733.834,03 3.271
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.592.356,29 4.935
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 7.950,00 (Vj. TEUR 0)
davon Forderungen gegen Gesellschafterin EUR 1.294.752,47 (Vj. TEUR 1.132)
III. Kassenbestand, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten 819.924,73 592
9.146.115,05 8.798
B. Aktive latente Steuern 385.300,00 327
9.531.415,05 9.125

Passiva

EUR 31.12.2014
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 600.000,00 600
III. Gewinnrücklage 541.094,78 442
IV. Bilanzgewinn 1.008.841,89 612
2.174.936,67 1.679
B. Rückstellungen 4.617.106,36 4.079
C. Verbindlichkeiten 2.739.372,02 3.367
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 595.800,30 (Vj. TEUR 1.152)
9.531.415,05 9.125

Gewinn- und Verlustrechnung für 2015 in der zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Fassung

EUR EUR 2014
TEUR
1. Rohrergebnis 14.263.889,66 13.668
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.267.030,28 5.395
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.375.559,06 1.172
davon für Altersversorgung EUR 419.110,09 (Vj. TEUR 175)
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.733.074,67 6.501
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 58,95 (Vj. TEUR 0)
13.375.664,01 13.068
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 129.406,37 111
davon von Gesellschafterin EUR 129.406,37 (Vj. TEUR 111)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 215.734,59 249
davon an verbundene Unternehmen EUR 67.247,16 (Vj. TEUR 78)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 148.284,00 (Vj. TEUR 148)
- 86.328,22 - 138
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 801.897,43 462
7. Außerordentliche Aufwendungen 77.101,00 77
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) EUR 77.101,00 (Vj. TEUR 77)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 228.690,79 48
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 58.600,00 (Vj. TEUR 172)
9. Jahresüberschuss 496.105,64 337
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 611.957,37 342
11. Einstellung in die Gewinnrücklagen 99.221,12 67
12. Bilanzgewinn 1.008.841,89 612

Anhang für 2015 in der zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Fassung

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,89 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % berücksichtigt. Eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt. Der Beitragsbemessungsgrenze-Trend beträgt 2,0 %.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das BilMoG ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Teilbetrag von TEUR 482 (Vj. TEUR 472) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,42 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Pensionsrückstellungen.

Stammkapital

Das Stammkapital ist in Höhe von EUR 25.000,00 voll eingezahlt und wird in voller Höhe von der Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG gehalten.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 694 (Vj. TEUR 771).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Mithaft für Darlehn und für die Ausnutzung von Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 1.208 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.208).

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Mithaft für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der positiven Aussichten, die sich aus der Planung der Unternehmensgruppe für das Geschäftsjahr 2016 ergibt, als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Betriebspachtvertrag mit der Gesellschafterin. Der Pachtvertrag begann am 1. Januar 2002 und ist zunächst für eine Dauer von zehn Jahren fest abgeschlossen. Er verlängert sich nach Ablauf des Zehn-Jahres-Zeitraums um ein Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von zwölf Monaten gekündigt wird. Die Vereinbarung enthält eine variable Pacht. Sie betrug im Jahr 2015 TEUR 1.579 (Vj. TEUR 1.142).

Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:

TEUR
aus der Aktivierung latenter Steuern 385

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (TEUR 207) und Versicherungsentschädigungen (TEUR 250) enthalten.

Außerordentliche Aufwendungen

Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) ergeben sich außerordentliche Aufwendungen für Anpassungen, welche die Pensionsrückstellungen betreffen in Höhe von TEUR 77.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Dipl.-Kaufmann Jan-Bernd Heimann, Ense

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB insoweit Gebrauch, als auf die Berichterstattung über die Organbezüge im Anhang verzichtet wird.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 77
Angestellte 25
Auszubildende 0
102

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG, Ense, einbezogen.

 

Ense, 24. Juni 2016

Jan-Bernd Heimann

Lagebericht zum 31. Dezember 2015

der HEICO Umformtechnik GmbH, Ense

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

HEICO Umformtechnik GmbH ist ein Unternehmen der Theo Heimann Firmengruppe. Die Anteile werden gehalten von der Führungsgesellschaft Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG.

Geschäftszweck des Unternehmens ist die Fertigung von Produkten für die Automobil- und Automobilzulieferungsindustrie, aber auch für andere Branchen und Anwendungen. Die zeichnungsgebundenen Produkte werden in Kaltfließpressfertigung mit modernsten Mehrstufenpressen, Nachbearbeitungsautomaten und einer rechnergesteuerten Galvanik hergestellt.

Produkte und Kunden

Die Automobilindustrie ist die Kundengruppe mit dem größten Umsatz. Im Jahr 2015 wurden 48 neue Produkte akquiriert.

Der Exportanteil betrug mit 9,6 Mio. EUR ca. 37,5 % (Vj. ca. 41 %), wovon wie im Vorjahr ca. 25 % (Vj. ca. 26 %) auf das Drittland entfallen.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Umsatz

Der Umsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich auf 25,5 Mio. EUR (Vj. 24,7 Mio. EUR).

Auftragseingang, Auftragsbestand und Rückstand

Der Auftragseingang entwickelte sich stetig über das gesamte Jahr. Der Auftragsbestand betrug ca. 20 Mio. EUR zum Jahresende. Bestehende Rückstände wurden im Zuge des Jahres deutlich reduziert.

Personal

Der Personalaufwand von 6,7 Mio. EUR liegt über dem Vorjahreswert von 6,6 Mio. EUR und beträgt damit 26,2 % (Vj. 26,7 %) vom Umsatz. Zum Jahresende wurden 105 Mitarbeiter (Vj. 99 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Anstieg der Personalkosten ist entstanden durch leistungsbedingte Mehrarbeit, Tariferhöhung und Bildung von Rückstellungen für Betriebsrenten und für die Auszahlung von Sonderzahlungen, die aus dem seinerzeitigen Verzicht der Mitarbeiter resultieren.

Die Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen gemäß den Vorschriften des BilMoG werden im a. o. Ergebnis gezeigt und haben das Ergebnis negativ beeinflusst.

Produktion und Ergebnis

Infolge der konstanten Beschäftigungsentwicklung konnte die Produktion besser geplant und gesteuert werden. Die Umsetzung von Projekten aus dem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) wurde konsequent weiter betrieben.

Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 496 über dem Vorjahresniveau (TEUR 337).

Einkauf und Logistik

Bedingt durch ein verändertes Produktportfolio verringerte sich die Materialquote von 47,2 % auf 45,9 %.

Investitionen

Die verbesserte Steuerung in der Werkzeugbeschaffung hat zu einer Aufwandsreduzierung von TEUR 264 geführt.

Investitionen werden überwiegend von der Muttergesellschaft, der Theo Heimann Holding GmbH & Co. KG, getätigt, von der die Gesellschaft das Anlagevermögen gepachtet hat.

Kapitalstruktur

Bei reduzierten Vorräten hat sich wegen umsatzbedingt erhöhter Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände die Bilanzsumme um ca. TEUR 400 erhöht. Trotz der Bilanzverlängerung stieg die Eigenkapitalquote wegen des Gewinns auf 22,8 % (Vj. 18,4 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen auf Vorjahresniveau.

Die langfristigen Verbindlichkeiten sind auf Pensionsrückstellungen (TEUR 3.289, Vj. TEUR 2.718) zurückzuführen.

Finanzstruktur

Zum Stichtag bestanden keine Bankverbindlichkeiten. Die Finanzierung erfolgt zum Stichtag im Wesentlichen über die Unternehmensgruppe. Die Kontokorrentlinien sind auskömmlich.

Sonstige Maßnahmen

Neben der Präsenz auf Messen wurden Direktkontakte zu Kunden intensiviert. Dies hat erheblich zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Bekanntheitsgrades auf verschiedenen Märkten beigetragen.

HEICO Umformtechnik GmbH strebt eine Erhöhung der Energieeffizienz an. Hiermit verbundene Projekte verfolgen die Senkung der Verbräuche an Strom und Gas. Das Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Energiemanagementsystem eingeführt, welches nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert wurde.

III. Risikobericht

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Umfeld

Die Nachfrage zeichnungsgebundener und anspruchsvoller Befestigungselemente in Form von Kaltfließpressteilen nimmt weiterhin stetig zu. Jedoch wird gleichzeitig ein erhöhter Wettbewerbsdruck aus dem Ausland beobachtet.

HEICO Umformtechnik GmbH hat sich infolge hoher Lieferzuverlässigkeit und Qualität zunehmend als strategischer Lieferant etablieren können. Unsere Bedarfsbeteiligung gerade auch bei aktuellen und sehr anspruchsvollen Projekten hat dadurch zugenommen.

Branche

Die Automobilindustrie ist unser Kerngeschäftsfeld. Die weitere Umsatzentwicklung ist daher von der Entwicklung im Automobilsektor abhängig. Da sich unsere Produktpalette auf sehr viele Einsatzbereiche im KFZ erstreckt, sehen wir hier auch weiterhin eine stabile Beschäftigungs- und Ergebnisentwicklung.

Die Prozessverbesserungen im Bereich der Produktion und Logistik werden kontinuierlich vorangetrieben und bieten Potenzial für weitere Ergebnissteigerung.

Beschaffung

Die Artikel werden aus Qualitätsstahl sowie Edelstählen verschiedenster Güte gefertigt. Die Stahlpreise werden zur Mitte des Jahres neu verhandelt werden. Wir rechnen mit Preisstabilität, die wir in unserer Planung berücksichtigt haben.

Absatz

Da sich der Trend des Ersatzes von Drehteilen durch Pressteile in der Automobilzulieferungsindustrie wie auch in anderen Branchen weiter fortsetzt, rechnen wir auch in 2016 mit der Gewinnung von neuen Projekten von bestehenden Kunden. Durch die offensive Marktbearbeitung im Inland wie auch im Ausland gehen wir von einer moderaten Steigerung des Absatzvolumens aus.

Unser nach der internationalen Norm TS 16949 zertifiziertes Qualitätsmanagement trägt zur Kundenbindung bei der Lieferung der zeichnungsgebundenen anspruchsvollen Artikel in großem Maße bei.

In Anbetracht der Erwartung einer stabilen Konjunktur ist mit dem Verlust von Kunden oder vorhandenen Projekten nicht zu rechnen. Vor dem Ausfall von Forderungen sind wir durch eine Warenkreditversicherung geschützt.

Finanzwirtschaft

Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir weltweit eine stabile Kaufkraft und eine Dollarkursentwicklung auf heutigem Niveau. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sind daher aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.

Die Mittelbindung im Bereich der Vorräte wurde in 2015 reduziert. Im Zuge der geplanten Umsatzsteigerung wird sich diese Entwicklung in 2016 nicht fortsetzen lassen.

Die Liquidität war in 2015 jederzeit entspannt; die vorhandenen Kontokorrentlinien sind auch für 2016 mehr als ausreichend für die Finanzierung des Geschäftes.

Steuerungsinstrumente

Zur Früherkennung negativer Entwicklungen tragen die Berichterstattungen der Auslandsgesellschaften in erheblichem Umfang bei. Hieraus ist eine relativ frühe, nahezu weltweite Einschätzung und Reaktion auf die Trends auf unseren Absatzmärkten möglich.

Durch die Analyse der Plan-/Ist-Abweichungen erhalten wir die Ansätze für die betriebliche Steuerung und Disposition.

IV. Prognosebericht

Ausblick auf die weitere Entwicklung

Bei dem geplanten Ausbau der Bedarfsbeteiligung bei nationalen und internationalen Kunden werden auch weiterhin unsere Vertriebsgesellschaften im Ausland hilfreich sein.

Im Vorjahr planten wir für das Geschäftsjahr 2015 mit einem moderaten Umsatzanstieg, der auch erzielt wurde.

Wie erwartet verlief das Geschäft im Jahr 2015 insgesamt mit positivem Ergebnis. Das erreichte Ergebnis der ersten Monate des Jahres 2016 liegt im Plan.

Bei der vollständigen Realisierung unserer Ziele und der Umsetzung aller Maßnahmen zeigt die Mehrjahresplanung die Chance zur Umsatzausweitung und Erzielung von Gewinnen zusammen mit einer auskömmlichen Liquiditätsversorgung. Für möglicherweise zusätzlich benötigte Betriebsmittel stehen ausreichende Kreditlinien zur Verfügung.

In unserer Planung für 2016 gehen wir von leicht steigenden Umsätzen aus. Die seitens unserer Kunden vorliegenden Einschätzungen der Abrufmengen lassen eine kontinuierliche Beschäftigung für das Geschäftsjahr erwarten. Daher gehen wir davon aus, dass wir auch in 2016 einen moderat steigenden Jahresüberschuss erzielen werden.

V. Nachtragsbericht

Neben den zuvor beschriebenen Sachverhalten lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

 

Ense, 24. Juni 2016

Jan-Bernd Heimann

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HEICO Umformtechnik GmbH, Ense, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Essen, 24. Juni 2016

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