rz.hamburg Verwaltung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Graham Villiers-Tuthill seit 4.11.2025 | Geschäftsführer |
Aleksandra Dzakovic seit 4.11.2025 | Prokura |
Agnes Dalos seit 4.11.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Diageo Holdings Netherlands B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Diageo Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024. 1. Bilanz zum 30. Juni 2024 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024. 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024 Anlagenspiegel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen wurde im Jahre 1988 in das Unternehmensregister eingetragen. Die Diageo Germany GmbH (im Folgenden: "Gesellschaft") ist ein Tochterunternehmen der Diageo Holdings Netherlands B.V., Amsterdam, Niederlande. Die oberste Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss aufstellt, ist die Diageo Plc, London, Großbritannien. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den Großhandel von Spirituosen mit unterschiedlichen Einzelhändlern in Deutschland. Die Kernmarken sind Captain Morgan, Baileys, Smirnoff, Johnnie Walker, Gordon's Gin, Tanqueray. Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen. Im Bereich Forschung und Entwicklung hat die Gesellschaft keine Ausgaben bzw. Investitionen getätigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Im Geschäftsjahr 2023/2024 entwickelten sich die Wirtschaftskonjunkturdaten wie folgt:
(Quelle: de.Statista.com, November 2024,) Die Wirtschaftstätigkeit in Deutschland dürfte 2024 um 0,1 % zurückgehen. Die hohe Unsicherheit belastet Konsum und Investitionen, und die Handelsaussichten haben sich verschlechtert, da sich die weltweite Nachfrage nach Industriegütern abgeschwächt hat. In Zukunft wird sich die Inlandsnachfrage aufgrund des Anstiegs der Reallöhne beleben. Dies dürfte eine Erholung des BIP-Wachstums auf 0,7 % im Jahr 2025 und 1,3 % im Jahr 2026 unterstützen. Den Projektionen zufolge wird das öffentliche Defizit zurückgehen und sich die öffentliche Schuldenquote bei rund 63 % des BIP stabilisieren. (Quelle: economy-finance.ec.europa.eu) Die Konsumstimmung in Deutschland hat einen deutlichen Rückschlag erlitten. Der GfK-Konsumklima- Index lag im September 2024 bei einem Indexwert von -21,9 Punkten. Laut der GfK-Konsumklimastudie stiegen die Indikatoren für die Anschaffungsneigung und die Einkommenserwartung im September. Die Konjunkturerwartung sinkt laut GfK leicht ab. Der GfK-Konsumklima-Index misst die aktuelle Konsumstimmung der Privathaushalte in Deutschland. Hierbei geht es um die Einschätzung der Konsumneigung der Haushalte und die Ermittlung der Konsumabsichten durch repräsentative Befragungen. Der GfK-Konsumklima-Index errechnet sich aus den drei Indikatoren "Einkommenserwartung", "Anschaffungsneigung" und "Sparneigung". Das Konsumklima kann dabei laut GfK als vorlaufender Indikator für das Konsumverhalten in Deutschland interpretiert werden. Aus den in einem Monat ermittelten Werten für die Einkommenserwartung, die Anschaffungsneigung und die Sparneigung errechnet sich das Konsumklima als Frühindikator für die Entwicklung des Konsums im darauf folgenden Monat. Zudem wird die "Konjunkturerwartung" erfragt. Ein negativer Konsumklima- Indexwert steht für eine schlechte Verbraucherstimmung mit negativen Auswirkungen auf die Binnenkonjunktur. (Quelle: Statista.com). In Deutschland beläuft sich der Umsatz im Segment Spirituosen im Jahr 2024 auf € 10.925 Mio. mit einem Rückgang von 12,98% gegenüber 2023 (Stand: Juni 2024). Der Markt für Spirituosen wurde hauptsächlich von der Premiumisierung angetrieben, da die Volumennachfrage größtenteils stagnierte. Deutsche Verbraucher haben eine Vorliebe für Premium-Spirituosen entwickelt und die Nachfrage nach hochwertigen Produkten und RTD-Getränken ("Ready-to-Drink" - Trinkfertige alkoholische Getränke) wächst. Darüber hinaus besteht ein wachsendes Interesse an Spirituosen mit einzigartigen Aromen und Pflanzenstoffen (Quelle: Statista.com). Das Unternehmen zieht die Bruttoumsatzerlöse und das Absatzvolumen als finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens heran. Beim Unternehmen werden keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens verwendet. 2. Prognose-Ist Vergleich Im ersten Halbjahr 2023/2024 erwartete das Unternehmen einen Bruttoumsatz von € 601 Mio. und eine starke Leistung, die auch im zweiten Halbjahr zu steigenden Umsätzen führen sollte, sodass die Prognose für das Gesamtjahr bei € 1.135,8 Mio. lag. Der tatsächliche Bruttoumsatz im Geschäftsjahr 2023/2024 blieb mit € 949,9 Mio. unter den Erwartungen. Im Vergleich zum Verkaufsvolumen des letzten Jahres, das auf 4.071.803 9L Cases geschätzt wurde, aber am Jahresende tatsächlich 4.719.120 9L Cases betrug, wurde für das Geschäftsjahr 2024 ein verringertes Absatzvolumen von 4.199.207 9L Cases erwartet. Während des Geschäftsjahres 2024 stieg das Volumen jedoch auf 4.444.034 9L Cases. Ein 9L Case ist eine reguläre Maßeinheit in der Industrie für abgesetzte Mengen, die etwa 12 Flaschen Whiskey entspricht. Das Resultat für 2023/2024 wurde durch einen ungünstigen Preismixeffekt mit geringeren Verkäufen von Luxusprodukten und einem höheren Volumen der Standardprodukte bestimmt. 3. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen in Höhe von € 949,9 Mio. (Vj.: € 942,4 Mio.) erzielt. Das Wachstum wurde durch die gestiegene Verbrauchernachfrage im Off- Trade-Kanal getrieben, aber auch der Digital-Commerce trugen zum Wachstum bei. Dies entspricht einer Steigerung um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. 64,1 % des Gesamtumsatzes (Vj.: 59,7 %) werden durch 6 Marken erzielt:
Der Materialaufwand stieg getrieben durch das Bruttoumsatzwachstum, die Inflation und höhere Produktions- und Frachtkosten auf € 176,7 Mio. an. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr von € 13,5 Mio auf € 13,7 Mio aufgrund einer Erhöhung der Gehälter und Boni. Allerdings sank die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter von 133 auf 130. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 9,8 Mio. zurückgegangen. Grund für den Rückgang sind die geringeren Ausgaben für Werbung und interne Weiterbelastungen innerhalb der Diageo Group, die weniger das Ergebnis der Gesellschaft belastet haben. Die Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen zum 30. Juni 2024 € 4,8 Mio. (Vj.: € 4,5 Mio.) und betreffen im Wesentlichen das laufende Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss ist im Geschäftsjahr 2023/2024 um € 2.2 Mio. € 18,3 Mio (Vj.: € 16,1 Mio). Der Anstieg des Jahresüberschusses ist insbesondere auf höhere Zinserträge und niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich um € 12,5 Mio. auf € 160,8 Mio. (Vj.: € 173,3 Mio.). Der Wert der Sachanlagen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um € 0,21 Mio. von € 1,15 Mio. auf € 0,94 Mio. Im Geschäftsjahr wurden Zugänge in Höhe von € 0,04 Mio und Abschreibungen in Höhe von rund € 0,2 Mio vorgenommen. Aufgrund des Umsatzrückgangs sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um € 1,1 Mio. von € 46,3 Mio. auf € 45,2 Mio. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund des Cash-Poolings um € 11,4 Mio. von € 119,4 Mio. auf € 108,0 Mio. Die Pensionsrückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um € 1,5 Mio. von € 39,2 Mio. auf € 37,7 Mio. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Abzinsungszinssatzes zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um € 8,9 Mio. von € 26,4 Mio. auf € 17,5 Mio, da bei allen Marken geringere Ausgaben getätigt wurden, hauptsächlich für Medien- und kommerzielle Werbung und Verkaufsförderung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich aufgrund der vermehrten Nachfrage der aus dem Konzernverbund bezogenen Waren analog zum Materialaufwand um € 6,1 Mio. von € 10,6 Mio. auf € 16,7 Mio. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um € 3,8 Mio. von € 32,4 Mio. auf € 28,6 Mio. Die Verringerung ist hauptsächlich auf geringere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zurückzuführen. 5. Finanzlage Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag € 0,1 Mio. (Vj.: € 0,01 Mio.). Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Die Gesellschaft weist aufgrund des konzernweiten Cashpoolings eine gesunde Finanzlage und starke Kapitalposition auf, weswegen die Gesellschaft nach Ansicht der Geschäftsführung ihren Zahlungsverpflichtungen wie in der Vergangenheit auch zukünftig nachkommen können wird. 6. Gesamtbewertung der wirtschaftlichen Lage Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte das Unternehmen seinen Umsatz auf einem hohen Niveau halten. Das Unternehmen konnte einen höheren Gewinn für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von 18,3 Mio. € (Vorjahr: 16,1 Mio. €) erzielen. Die Geschäftsführung ist insgesamt mit der Geschäftsentwicklung 2023/2024 zufrieden. Finanzielle Leistungsindikatoren: Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden Bruttoumsatzerlöse von € 949,9 Mio. (Vj.: € 942,4 Mio.) erzielt. Die umsatzstärksten Marken waren Johnnie Walker, Baileys und Captain Morgan. Das Absatzvolumen verringerte sich auf 4.444.034 9L cases (Vj.: 4.719.120 9L cases). Die Geschäftsführung betrachtet in ihren finanziellen Entscheidungen derzeit nur finanzielle Leistungsindikatoren. Aus diesem Grund werden hier keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren aufgeführt. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Durch die Kontrolle der Debitoren bei der Auftragsannahme respektive einer laufenden Kontrolle der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen versucht die Gesellschaft Risiken aus der Bewertung zu antizipieren und bei Eintritt mit einer zeitnahen Bewertung darauf zu reagieren. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden regelmäßig analysiert, um Risiken aus der Währungsumrechnung zu identifizieren. Das Fremdwährungsrisiko wird als gering eingestuft. Zum 30. Juni 2024 schätzt das Management, dass die Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr zu mehreren internationalen Unternehmen im ständigen Wettbewerb stehen wird. Dabei konkurriert die Gesellschaft mit einem breiten Portfolio an Spirituosen. Darüber hinaus findet bei vielen Kunden eine Konsolidierung statt. Demzufolge könnten sich ein verschärfter Wettbewerb sowie eine unerwartete Reaktion von Wettbewerbern oder Kunden negativ auf die Marktpreise sowie den Marktanteil und die Umsätze von der Gesellschaft auswirken. Die Folgen der Coronavirus-Pandemie und die aktuell gegebene Wirtschaftslage, insbesondere beeinflusst durch den Krieg in der Ukraine, wirken sich auf die Weltwirtschaft aus. Auch die hohe Inflation, die Rohstoffpreise, die Energiepreise und die Verfügbarkeit von Materialien für die Produktion können das Geschäft beeinträchtigen. Im Weiteren ist die Konsumentennachfrage von vielen Faktoren, vor allem von der Entwicklung des Verbraucherverhaltens und des Geschmacks, sowie von der Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage und einschließlich von der Inflation und Preissteigerungen, abhängig. Daneben könnte die zukünftige Entwicklung des Unternehmens auch durch gesetzliche Änderungen im Bereich der Branntweinsteuer beeinflusst werden, wenngleich die Konsumauswirkungen nicht antizipiert werden können. Aus Sicht des Unternehmens bestehen darüber hinaus keine weiteren Risiken, die die zukünftige Entwicklung wesentlich beeinträchtigen sowie keine Risiken, die bestandsgefährdend sind. 2. Chancenbericht Am 30. Juni 2024 hängt die Marktposition der Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr im Wesentlichen von der Fähigkeit ab, Produkte, die eine starke Anziehungskraft auf die Verbraucher haben, anzubieten sowie die Präferenzen der Verbraucher aufgrund einer Vielzahl von Faktoren, einschließlich der Veränderungen im demographischen Umfeld und der sozialen Trends, korrekt interpretieren und bedienen zu können. Durch die starke Marktposition und das diversifizierte Markenportfolio besitzt die Gesellschaft eine sehr gute Ausgangsposition, um auf die Bedürfnisse der Verbraucher eingehen zu können und um auf Trends und Entwicklungen angemessen zu reagieren. Die Einbindung in den international agierenden Diageo-Konzern ermöglicht es dem Unternehmen, Marktanteile auszubauen, um auch auf lange Sicht erfolgreich zu bleiben. 3. Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen durch die Unternehmensleitung Im Vergleich zum Vorjahr haben wir im Geschäftsjahr 2023/2024 ein ähnliches Risiko in Bezug auf Inflation, Rohstoffpreise und die turbulente Wirtschaftslage identifiziert, das sich auch auf den gesamten Markt auswirkt. Nach der Überzeugung der Geschäftsführung weisen die vorstehend beschriebenen Risiken in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter auf. Die Unternehmensleitung bleibt zuversichtlich, dass die Ertragskraft unseres Unternehmens eine solide Basis für unsere künftige Geschäftsentwicklung bildet und für die nötigen Ressourcen sorgt, um die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Chancen zu verfolgen. Basierend auf den tatsächlichen Ergebnissen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2024/2025, das am 30. September 2024 endete, und angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen einer großen strukturierten Gruppe angehört, hat die Geschäftsführung keinen Grund zu der Annahme, dass sich die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation - insbesondere verursacht durch Inflation und Rohstoffpreise - in den kommenden zwölf Monaten gravierend auf die finanzielle Lage des Unternehmens auswirkt. IV. Prognosebericht Die Strategie für das Geschäftsjahr 2023/2024 zielte darauf ab, den Marktanteil weiter zu erhöhen und die Auswirkungen des Markenmixes zu optimieren. Nach erheblichen Gewinnen durch die Erholung des On-Trade-Kanals in den Vorjahren aufgrund von COVID erreichte der Discounter-Kanal im Geschäftsjahr 2023/2024 ein zweistelliges Wachstum von 39,1 % gegenüber Geschäftsjahr 2022/2023. Haupttreiber für diese positive Entwicklung sind Veränderungen im Kaufverhalten der Verbraucher und erfolgreiche Werbeaktionen. Diageos Marktanteil von 8 % ist über den Zeitverlauf sehr stabil, da sowohl R12M (12 aufeinanderfolgende Monate) als auch R3M (3 aufeinanderfolgende Monate) im Bereich von 7-8 % liegen. Im On-Trade zeigte die Vertriebsentwicklung seit Geschäftsjahr 2018/2019 einen signifikanten Abwärtstrend, weshalb die strategische Entscheidung getroffen wurde, den Drittanbieter für den Route-to-Consumer-Prozess zu wechseln. Die Erwartungen spiegeln sich in einem positiven Ausblick und einer Umsatzsteigerung wider. Die zweite Säule des Wachstums ist der Luxusfokus durch die Einrichtung eines dedizierten internen Luxus-Teams, um Potenziale freizusetzen und europäische Luxusikonen wie Singleton und Don Julio aufzubauen. Im Off-Trade erwarten wir moderate Preiserhöhungen im Vergleich zum Vorjahr, bei einer unserer wichtigsten Kernmarken, Johnnie Walker Red. Deswegen nach Februar 2025, also im H2, erwarten wir eine geringere Nachfrage nach dem Produkt auf dem Markt. Es gab in der Vergangenheit ein außergewöhnliches Wachstum in E-Commerce ("D-comm"), aber da es sich nun stabilisiert hat, müssen wir uns an die neuen Trends anpassen und unsere Online-Präsenz mit intelligenteren Portfolio-Entscheidungen beschleunigen. Insgesamt wurde Deutschland für das gesamte Geschäftsjahr 2024/2025 als primärer Luxusmarkt bestimmt, der die Luxusstrategie für Nordeuropa vorantreibt. Wir erwarten ein starkes Wachstum beim Bruttoumsatz mit einem Anstieg von 19 % bei Singleton und einer Steigerung von 30 % bei Don Julio im Vergleich zum Vorjahr. Im Non-Alc-Bereich erwarten wir eine Stärkung unserer Position durch bestehende Produkte wie Captain Morgan Zero, Gordon's und Gordon's Pink Zero sowie Tanqueray Zero. Der Non-Alc-Sektor wird voraussichtlich um 30,6 % gegenüber GJ24 auf Nettoumsatzwert -Ebene wachsen. Innovationen sind eine wichtige Wachstumssäule mit Erwartungen eines zusätzlichen Umsatzes von € 2,3 Mio sowie zur Schaffung völlig neuer Geschäftsmöglichkeiten. Aufbauend auf den erfolgreichen Innovationen des Vorjahres bleiben neue Produkte wichtig in unserer Strategie und sollen diesen Schwung weiter verstärken. Diese umfassen Bailey's Zimtschnecke LTO (Angebot für begrenzte Zeit) im September, Wiederauflage von Bailey's Chocolate im Februar sowie Johnnie Walker Ruby im Oktober und eine sehr starke RTD-Pipeline für H1/H2 - mit einem Alkoholgehalt von 10 %. Entscheidend für den Erfolg ist dabei die lokale Relevanz dieser LTOs (Angebote für begrenzte Zeit) speziell für den deutschen Markt. Basierend auf den oben genannten Einschätzungen erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen Bruttoumsatz von EUR 1,025 Mio., das eine Steigerung von 8 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/2024 ist. Die Erwartung für das Absatzvolumen beträgt 4.758.596 9L, das bedeutet eine Steigerung von 7%. Wir ergreifen strategische Maßnahmen sowohl bei Preis als auch Portfolio, um das nachhaltige Wachstum des Unternehmens sicherzustellen.
Hamburg, den 26. November 2024 Diageo Germany GmbH Frau Olena Neznal, Geschäftsführerin Bilanz zum 30. Juni 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Diageo Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften sowie nach den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbG) aufgestellt. Die Diageo Germany GmbH hat ihren Sitz in der Reeperbahn 1, 20359 Hamburg, und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HR B Reg.Nr. 41802) eingetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Im Jahresabschluss 2023/2024 sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses 2023/2024 bekannt geworden sind. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, nach der linearen Methode über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen linearen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands. Die Betriebslebensdauer beträgt zwischen 3 und 20 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Ausfall- und Kreditrisiken wurden durch Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte berücksichtigt (Einzel- und Pauschalwertberichtigung). Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,84% (Vj.: 1,80%) bewertet. Der 7-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,86% (Vj.: 1,57%) ist der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährliche Gehaltssteigerungen von 2,50% (Vj.: 2,50%) und Rentensteigerungen von jährlich 2,20% (Vj.: 2,20%) zugrunde gelegt, sowie eine standardmäßige Fluktuation unterstellt. Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Körperschaft- und Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr und das Vorjahr. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Bewertung erfolgt anhand der am Bilanzstichtag geltenden oder verabschiedeten Steuersätze. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Jubiläumsrückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Die Abzinsung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre, der einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Dieser beträgt 1,86% zum 30. Juni 2024 (Vj.: 1,57%). Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zu den am Abschlussstichtag gültigen Konzernwechselkursen bewertet. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zu den zum Anschaffungszeitpunkt gültigen oder bei Forderungen zu niedrigeren Kursen, bei Verbindlichkeiten zu höheren Kursen am Abschlussstichtag bewertet. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus bislang nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträgen körperschaftsteuerlicher Art und einer abweichenden Bewertung von Pensionsrückstellungen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Einkommensteuersatzes von derzeit 32,275 %. Der Steuersatz beinhaltet Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist aus der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) ersichtlich. Anteilsbesitz Die Diageo Germany GmbH ist an keinen Gesellschaften zu mehr als 20% beteiligt. Vorräte Bei den Vorräten in Höhe von T€ 2.508 (Vj.: T€ 2.091) handelt es sich im Wesentlichen um Marketingmaterial. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt zum Bilanzstichtag T€ 99 (Vj.: T€ 14). Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde im Wesentlichen für Vorauszahlungen für Mitgliedsbeitrag angesetzt T€ 58 (Vj.: T€ 330). Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 10.252. Die Gesellschaft weist im aktuellen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 18.316 aus.
Rückstellungen für Pensionen Am 17. März 2016 ist das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften in Kraft getreten. Damit einhergehend sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nunmehr mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (§ 253 HGB n.F.) und nicht mehr, wie zuvor geregelt, aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zu diskontieren. § 253 Abs. 6 HGB n.F. schreibt vor, dass der Unterschiedsbetrag aus der Nutzung dieser verschiedenen Zinssätze, welcher sich für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt, fortan zu ermitteln und im Anhang anzugeben ist. Gewinne dürfen nach Verrechnung etwaiger Gewinn- und Verlustvorträge erst nach Übersteigen des Unterschiedsbetrages ausgeschüttet werden. Die im Geschäftsjahr ermittelten Erfüllungsbeträge der Altersversorgungsverpflichtungen lauten wie folgt:
Der sich daraus ergebende Unterschiedsbetrag beträgt T€ 114. Sonstige Rückstellungen Die Zusammensetzung der Sonstigen Rückstellungen ist aus der untenstehenden Tabelle ersichtlich.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren oder mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren analog zum Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen (T€ 16.748; Vj.: T€ 10.640). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 28.841 (Vj.: T€ 30.451), davon für Alkoholsteuer T€ 23.847 (Vj.: T€ 25.385). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten:
In den Umsatzerlösen sind im Geschäftsjahr 2023/2024 keine periodenfremde Erlöse enthalten. Die Umsatzerlöse beinhalten keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus:
In den sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023/2024 periodenfremde Erträge von T€ 8.493 aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Es gab in 2023/2024 im Vergleich zu 2022/2023 aufgrund des volatilen Umfelds im Handelsgeschäft, das immer noch von Post-Covid- Effekten und nicht erfüllten Vertragsbedingungen durch Diageo-Kunden beeinflusst wird, höhere Auflösungen von Rückstellungen. Erträge aus Währungsumrechung bestehen in Höhe von TEUR 111 (Vj.: TEUR 581).
Der Materialaufwand enthält keine Aufwendungen von außerordentlicher Größe oder außergewöhnlicher Bedeutung.
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 130 (Vj.: 133) Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt. Am Jahresende waren 124 (Vj.: 122) Vollzeit- und 11 (Vj.: 9) Teilzeitarbeitnehmer beschäftigt. Die Personalaufwendungen beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen. Im Personalaufwand sind keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Erträge aus Beteiligungen Erträge aus Beteiligungen resultieren aus:
Finanzergebnis
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen zum 30. Juni 2024 T€ 4.793 (Vj. T€ 4.502). Dies resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von T€ 4.711. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es gibt keine Haftungverhältnisse der Gesellschaft, die im Anhang zu präsentieren sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB betragen insgesamt T€ 564 (Vj.: T€ 671). Diese Verpflichtungen resultieren aus Mietverpflichtungen für das Bürogebäude in Hamburg in Höhe von T€ 503 (davon bis 1 Jahr T€ 503), aus Kfz-Leasing und anderen Verpflichtungen in Höhe von T€ 564 (davon bis 1 Jahr T€ 182). Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr waren:
Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB). Gesamthonorar des Abschlussprüfers Im Berichtsjahr betrug das Gesamthonorar des Abschlussprüfers, der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, T€ 102 (Vj.: T€ 104). Die erbrachten Dienstleistungen betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Konzernabschluss Das Unternehmen ist ein Tochterunternehmen der Diageo Holdings Netherlands B.V., Amsterdam, Niederlande und diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die oberste Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Diageo Plc, London, Großbritannien. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Diageo Plc, London, Großbritannien einbezogen. Der Konzernabschluss wird dort unter der Register-Nummer 23307 offengelegt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen Betrag in Höhe von T€ 19.750 an den Gesellschafter auszubezahlen. Dieser wird in Höhe von T€ 1.434 aus der Kapitalrücklage zurückgezahlt und in Höhe von T€ 18.316 aus dem Jahresüberschuss ausgeschüttet. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB haben sich nicht ergeben. VI. Unterzeichnung des Jahresabschlusses Hiermit bestätigt die Geschäftsführerin Frau Olena Neznal die Richtigkeit und Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und erteilten Auskünfte. Der Jahresabschluss wird wie folgt unterzeichnet:
Hamburg, den 26. November 2024. Diageo Germany GmbH Frau Olena Neznal, Geschäftsführerin Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Diageo Germany GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Diageo Germany GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diageo Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 26. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Eden, Wirtschaftsprüfer ppa. Nils Kieseleit, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Diageo Germany GmbH mit Stichtag 30. Juni 2024 wurde am 26. November 2024 festgestellt. |
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