Gartenstadt Atlantic Aktiengesellschaft

Bellermannstraße 22, 13357 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 3199
Eingetragen
7.12.2004
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Verwaltung des eigenen und fremden Grundbesitzes

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Leutert
seit 14.2.2024
Vorstandsmitglied
Katrin Wolffsohn
seit 4.10.2023
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gartenstadt Atlantic Aktiengesellschaft

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 22.134.022,33 19.603.738,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 22.134.019,33 19.603.735,02
B. Umlaufvermögen 7.579.215,58 7.686.509,26
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.100.240,93 1.108.269,50
II. Wertpapiere 5.512.972,97 4.706.971,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 966.001,68 1.871.268,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.596,54 56.263,54
Summe Aktiva 29.764.834,45 27.346.510,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.555.843,39 13.105.284,90
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 37.452,64 37.452,64
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 626.742,74 626.742,74
IV. Bilanzgewinn 13.591.648,01 12.141.089,52
B. Rückstellungen 367.632,50 266.783,58
C. Verbindlichkeiten 14.796.682,39 13.928.097,09
D. Rechnungsabgrenzungsposten 44.676,17 46.345,25
Summe Passiva 29.764.834,45 27.346.510,82

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gartenstadt Atlantic AG hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (Reg.Nr. HRB 3199).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 274 a, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

a) Gliederungsgrundsätze

Die Posten der Bilanz sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

b) Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

c) Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen in Höhe von 2 bzw. 2,5% vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00) wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt wurde, angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Pensionsverpflichtung der Vorjahre besteht nicht mehr, weswegen die Rückstellung aufgelöst wurde.

d) Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Devisenkassamittelkurs ausgewiesen. Soweit sich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr ergab wurde § 253 Abs. 1 Nr. 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet.

Geschäftsvorfälle des laufenden Geschäftsjahres wurden zum jeweiligen Kurs am Transaktionstag umgerechnet.

e) Latente Steuern

Auf den Ausweis latenter Steuern, soweit erforderlich, wurde gemäß § 274a Nr. 4 HGB verzichtet.

2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

In der Position Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen an Aktionäre in Höhe von € 913.917,65 enthalten.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe des Ausweises Bürgschaftsgebühren, die im Zusammenhang mit der Aufnahme langfristiger Bankverbindlichkeiten angefallen sind, enthalten. Der Betrag wird planmäßig aufgelöst.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen € 136.508,86

davon entfallen auf:

a) Steuern € 8.974,61

b) im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00

c) sonstige € 127.534,25

Verbindlichkeitenspiegel:


Verbindlichkeiten / Restlaufzeit

insgesamt

bis 1 Jahr

1 bis 5 Jahre

über 5 Jahre

Verbindlichkeiten

14.796.682,39

1.496.957,09

5.878.232,69

7.421.492,61

Die Verbindlichkeiten sind z. T. besichert durch Grundpfandrechte.

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

3. Zusatzangaben zur Bilanz

Zusatzangaben zur Bilanz nach § 327 Ziffer 1 HGB sind nicht erforderlich, da es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft handelt.

4. Ergänzende Angaben

a) Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Vorstand

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Wolffsohn Michael Vorstand Einzeln
Wolffsohn Rita Vorstand Einzeln
Wolffsohn Katrin Vorstand gemeinsam

Aufsichtsrat

Familienname Vorname Funktion
Fischbaum Michael Vorsitzender
Wolffsohn Philip Aufsichtsratsmitglied
Braun-Feldweg Jörg Aufsichtsratsmitglied

Auf die Angabe der Vorstandsgehälter wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Am Bilanzstichtag bestanden gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat keine Darlehensforderungen.

5. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag
11.901.089,52
Jahresüberschuss
1.690.558,49
Bilanzgewinn
13.591.648,01

wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung an die Gesellschafter
240.000,00
Vortrag auf neue Rechnungen
13.351.648,01
Einstellung in die Gewinnrücklagen
0,00

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

6. Rücklagenspiegel

Anfangsbestand


Auflösung


Zuführung


Endbestand


Kapitalrücklage

37.452,64

0,00

0,00

37.452,64

Gewinnrücklagen

626.742,74

0,00

0,00

626.742,74

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023

(Datum) (Ort)

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 25.6.2024.

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