Jung von Matt SPREE GmbH

Hasenheide 54, 10967 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 76805
Vorher
Jung von Matt/Spree GmbH
Eingetragen
18.8.2004
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Der Betrieb einer Werbeagentur und alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Franziska Spieß
seit 6.10.2022
Geschäftsführer
Jan Harbeck
seit 27.1.2020
Geschäftsführer
Sven Oliver Rebholz
seit 24.5.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jung von Matt/Spree GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

1. Wirtschaftliche Entwicklung

Die im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA zusammengeschlossenen Unternehmen gingen für das Jahr 2014 von einem Wachstum ihres Gross Income von durchschnittlich 7,4 % aus. Diese Erwartung wurde mit 7,8 % in 2014 noch übertroffen. Diese Umsatzsteigerung ist die größte Zuwachsrate bei den GWA Agenturen seit mehr als 10 Jahren.

Wie der Frühjahrsmonitor 2015 des GWA mit seiner Befragung von Geschäftsführern der Mitgliedsagenturen weiter ergab, gehen die Agenturchefs für 2015 von einem Umsatzwachstum von 7,9 % aus. Die mittlere Rendite bezogen auf das Gross Income geben die Agenturchefs für 2014 mit 9,9 % an. Im Jahr 2013 lag sie bei durchschnittlich 11,7 %. Weiter gestiegene Aufwendungen für Personal und Neugeschäft werden als Gründe für den Rückgang der Margen angegeben. Für 2015 rechnen 67,3 % der Agenturen mit einer Umsatzsteigerung, und 25,5 % rechnen mit ähnlichen Umsätzen wie 2014.

Positiv entwickelte sich auch der Personalbestand in den GWA Agenturen. 64 % der Agenturen haben im vergangenen Jahr mehr festangestellte Mitarbeiter als im Vorjahr. Auf der Kostenseite berichten 58 % der befragten Agenturen von gestiegenen Personalkosten im Jahr 2014. 16 % der Befragten sprechen von gleichbleibenden, 27 % von zurückgegangenen Personalkosten. Am stärksten ausgebaut haben die Agenturen ihre Budgets für Neugeschäft. Zu den wichtigsten Themen in diesem Jahr werden Content Marketing sowie alternative Agenturauswahlverfahren genannt.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft bietet neben der klassischen Werbung für ihre Kunden auch alle darüber hinaus gehenden Dienstleistungen an. Die besondere Stärke unserer Gesellschaft besteht in der Integration von klassischen und den sogenannten "Neue Medien", viele Kunden, darunter Großkunden, wie Sparkasse oder Nikon, werden bereits 360 Grad betreut.

Im Geschäftsjahr haben wir unter anderem die Kunden Nikon, Sparkasse und Katjes sowie Euronics, Daimler und Deutsche Post betreut. Der größte Neugeschäftsgewinn in 2014 war der Kunde Netflix.

Für Jung von Matt/Spree entwickelte sich das Geschäftsjahr 2014 hinsichtlich des Umsatzes rückläufig, da mehrere Kunden ihre Budgets gekürzt haben. Das Gross Income sank darum in 2014 um € 1,359 Mio. gegenüber dem Vorjahr, das Betriebsergebnis beträgt € 1,086 Mio.

Durch eine deutliche Senkung der Personalkosten um 8,5 % und eine gleichzeitige weitere Senkung der Betriebskosten um 3 % konnte die Profitabilität der Agentur uneingeschränkt gesichert werden. Das operative Ergebnis sinkt um 42,6 % auf € 1,127 Mio. Das Ergebnis vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr um 39 % auf € 0,978 Mio. gesunken.

2014 beträgt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter 70.

Das Jahresergebnis 2015 wird einen Aufwärtstrend bringen. Die Liquidität der Gesellschaft ist weiterhin gesichert.

3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risiken der zukünftigen geschäftlichen Entwicklung

Die Gesellschaft führt ein Risikomanagementsystem, indem laufend in allen Bereichen ein zeitnahes Kosten- und Workflow Controlling erfolgt. Ziel ist es, Umsatzschwankungen zu erkennen und durch Nutzung von Freelancer und externen Dienstleistern die Kostenstruktur entsprechend anzupassen sowie eine effiziente Prozesssteuerung zu gewährleisten.

Als potenzielle Risiken sind zu nennen:

Branchenrisiko

Kommunikation in der Gesellschaft unterliegt stets auch ihren Normen. Insofern steht unsere Branche und ihr output seit längerem bei staatlichen Dienststellen sowohl auf Bundes- aber vor allem auch Europa-Ebene unter Beobachtung. Dies begann vor vielen Jahren im Bereich der Werbung für Tabak und Alkoholika und setzte sich bei Nahrungsmitteln und Pharmazeutika fort. Auch für die Automobil- und Spielzeugindustrie sind weitere Eingriffe der Legislative in die Freiheit von Kommunikationsmaßnahmen zu erwarten.

Als professioneller Dienstleister sehen wir uns in der Pflicht und in der Lage, diesen Anforderungen hinsichtlich unserer Kommunikation stets proaktiv und innovativ zu begegnen und unsere Kunden hinsichtlich der damit verbundenen Herausforderungen gut zu beraten.

Die damit verbundenen aufwändigen Prüfungs- und Kennzeichnungspflichten bedeuten aber sowohl für unsere Branche als auch vor allem für kleinere Werbetreibende erhebliche Probleme. Das Bemühen um Verbraucherschutz hat dadurch auch durchaus nachteilige Folgen für die Wettbewerbsstruktur. Wir sind daher im Branchenverband GWA engagiert und hoffen, dass dieser Kanal zumindest etwas mehr Sachverstand in einige der politischen Diskussionen einbringen kann.

Die Tatsache, dass in einigen Geschäftsfeldern von Kommunikation Aufträge in deutlich stärkerem Umfang nicht über Jahresvolumina, sondern im Rahmen von Einzel-Projekten vergeben werden, als dies im Bereich der klassischen Kampagnen und Markenbetreuung, zumindest bei Jung von Matt, bisher gegeben war, stellt das Management von Kapazitäten vor andere Herausforderungen. In jedem Fall kommt es aber zu kürzeren Planungszyklen mit geringerer Planungssicherheit, kleineren Etatvolumina in der Ausschreibung und einem im Verhältnis zum Etatvolumen höheren Akquisitionsaufwand.

Bei einigen dieser Ausschreibungen haben wir daher unter Berücksichtigung der mangelnden Aussichten auf ökonomischen Erfolg erst gar nicht teilgenommen. Die verringerte Planungssicherheit ist auch einer der Ursachen, die bei Agenturen zu weiter erhöhten Gestehungskosten führt, da temporär erforderliches Personal nicht mehr ökonomisch vorgehalten werden kann und z.T. kurzfristig und dann zu Preisen beigestellt werden muss, die nicht nur deutlich über denen für festes Personal, sondern z.T. sogar auch über den Erlösen liegen.

Die JvM Gruppe begegnet diesen Herausforderungen mit neuen technischen Plattformen zum besseren Austausch bei der Jobabwicklung mit Kunden und der Kapazitätssteuerung.

Risiko aus der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung

Die in den letzten Jahren in immer kürzeren Zyklen sehr wechselhafte Entwicklung der Konjunktur könnte zu nicht nur temporär, sondern dauerhaft verändertem Werbeverhalten führen. JvM begegnet zumindest regionalen konjunkturellen Schwankungen in ihrem traditionellen Kernmarkt Deutschland durch eine Verbreiterung ihrer Tätigkeit auf andere Länder und Märkte.

Auswirkungen, die sich aus Naturkatastrophen, Pandemien oder dem Übergreifen terroristischer Gefahren ergeben können und dann unzweifelhaft auch auf unser Geschäft durchschlagen werden, haben wir in den letzten Jahren verschiedentlich erlebt. Die Folgen des arabischen Frühlings und die jüngsten Anschläge nehmen erheblichen Einfluss etwa auf die Geschäftsmodelle vieler potentieller Kunden und auf die Verfügbarkeit der beworbenen Produkte einiger unserer Mandanten.

Zudem erleben wir das Aufkommen völlig neuer Wettbewerber in Märkten, die bisher fest verteilt schienen. Fin-Techs, das Taxi-Dienstleistungen anbietende Unternehmen Uber oder digitale Reisebuchungsplattformen bedrohen ohne die Belastung von Assets die Geschäfte traditioneller Player. Dies ist einerseits Risiko für unsere Kunden aus der Finanzwirtschaft oder des Tourismus, bietet uns aber auch potentielle neue Mandate.

Risiko aus dem möglichen Verlust des Geschäftes wichtiger Key Accounts

Der in dieser Art so nicht zu erwartende Abgang unseres Key Accounts Daimler hat sicher noch einmal gezeigt, wie sehr man auch vom eigenen Erfolg, sprich dem jahrelangen Wachstum durch erfolgreiche Arbeit auf einem dadurch immer größeren Kunden als Klumpenrisiko bestraft werden kann. Internationales Alignment, das Verschwinden von Werbetreibenden im Rahmen von M&A Prozessen sowie Gesetzesinitiativen und innovative Techniken, die Geschäftsmodelle obsolet machen, sind neben einer unvermeidlichen Fluktuation durch Wechsel bei handelnden Personen die potentiellen Bedrohungen solcher Kundenbeziehungen. Den daraus resultierenden Planungsrisiken begegnen wir mit unseren Bemühungen nach laufender Verbreiterung unseres Portfolios, in diesem Jahr konkret durch die neuen Angebote wie 2014 etwa im Bereich der digitalen Plattformen unserer Bindungen zu den bestehenden Key Accounts mittels kreativ und technisch besonderer Konzeption, die unsere Kunden im Wettbewerbsumfeld differenzieren. Die Jung von Matt Gruppe erfreut sich zudem einer großen Anzahl von im Vergleich zu anderen Agenturen ähnlichen Alters oder Struktur lang anhaltender Kundenbeziehungen und verfügt über eine sehr starke Führungsmannschaft und Marke, deren Nutzen wir aktuell gerade bei der Nachbesetzung des Daimler Mandates sehr erfreulich erfahren.

Risiko aus dem Abgang von Schlüsselpersonal

Die Fluktuationsraten unserer Branche sind traditionell hoch und das Agenturgeschäft zeichnet sich seit langem durch eine hohe Wechselbereitschaft der Mitarbeiter aus. In einer Branche, in der Karrieren, wie bei anderen partnergeführten Professional Service Providern auch, letztlich durch einen Up or Out Pfad geprägt sind, sind solche Entwicklungen auch grundsätzlich unvermeidlich.

Insgesamt ist der Markt durch neue Branchen mit artverwandten Anforderungen, die aufgrund ihrer besseren Margen oder Investoren auch z.T. höhere Gehälter zahlen können, wie z.B. einige Start Ups, die Entwickler von App's oder Onlinespielen, für einige unserer Profile noch schwieriger geworden. Zudem läuft die allgemeine demographische Entwicklung in unseren Kernmärkten mittelfristig gegen diese Standorte und stellt ein generelles Problem dar, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.

Dem steuern die Jung von Matt Gruppe mittels der JvM/Academy seit 2013 ja nachhaltig entgegen. Dank unserer nachhaltigen Personalpolitik und der Breite unseres Führungspersonals auf praktisch jeder Ebene ist es uns bislang zudem auch bisher stets gelungen, die sich daraus ergebenden Veränderungen gut zu meistern und die richtigen Menschen mit interessanten Aufgaben oder in innovativen Konstellationen an uns zu binden.

Mit den zuletzt erfolgten Ergänzungen des Portfolios glauben wir bei JvM, weiterhin auf dem richtigen Pfad langfristiger Erfolgsfähigkeit des Unternehmens zu sein und sehen uns sowohl hinsichtlich der Kontinuität als auch der unverändert erforderlichen Weiterentwicklung für die Zukunft gut gerüstet.

Chancen und Risiken aus der Veränderung der Technologie und des Medienumfeldes

Die Vielfalt an Kommunikationskanälen erhöht sich ungebremst. Dabei lassen sich unsere Konzepte auch immer weniger nach tradierten Mustern wie on- und offline trennen. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen und wir sehen in den gewachsenen Kommunikationsformaten insbesondere auch im Bereich mobiler Anwendungen gerade auch für JvM nicht nur ein Risiko, sondern vor allem eine wichtige Chance für die Gruppe. Dabei sind wir zuversichtlich, in diesem Segment sowohl hinsichtlich der kreativen Performance ganz vorne mitzuspielen, als auch den Anteil dieser Geschäfte an unserem Gesamtumsatz, wie die letzten Jahre auch, weiter ausbauen zu können.

Neue Kommunikationsformen und Technologien werden in der Gruppe aber auch weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit auf der Suche nach qualifiziertem und am Markt weiter knappem Talent hinsichtlich solcher Fertigkeiten erfordern.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag waren, soweit nicht im Lagebericht genannt, nicht zu verzeichnen.

 

Berlin, 18. September 2015

Jung von Matt/Spree GmbH

Daniel Adolph

Till Eckel

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 226,00 1
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 23.755,00 31
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.275,00 133.030,00 132
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 278.305,45 30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.005.827,87 2.168
davon gegen verbundene Unternehmen: € 224.728,78 (Vorjahr: T€ 92)
davon mit einer Restlaufzeit über ein Jahr: € 123.834,53 (Vorjahr: T€ 122)
III. Guthaben bei Kreditinstituten 961.020,29 823
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.333,02 3
3.379.742,63 3.188

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 594.091,20 594
III. Jahresüberschuss 678.622,30 1.080
B. Rückstellungen 486.066,00 578
C. Verbindlichkeiten 1.595.963,13 911
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 123.639,42 (Vorjahr: T€ 67)
davon gegenüber Gesellschaftern: € 123.639,42 (Vorjahr: T€ 53)
3.379.742,63 3.188

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2014

Vorjahr
T€
1. Rohertrag 7.935.081,26 9.218
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 3.613.636,80 - 4.282
b) soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung - 642.397,63 - 766
davon für Altersversorgung: € 41.911,16 (Vorjahr: T€ 62) - 4.256.034,43
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 41.427,80 - 137
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.663.064,37 - 2.433
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.953,65 5
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 977.508,31 1.605
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 298.886,01 - 524
8. sonstige Steuern 0,00 - 1
9. Jahresüberschuss 678.622,30 1.080

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2014 nach den Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. bei einer unverzinslichen Forderung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr mit dem Barwert bewertet. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kredit- und Zinsrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2014

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2014
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2014
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.643,79 0,00 0,00 1.643,79
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 886.927,31 3.775,55 0,00 890.702,86
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 651.994,38 7.127,25 213.217,13 445.904,50
1.538.921,69 10.902,80 213.217,13 1.336.607,36
1.540.565,48 10.902,80 213.217,13 1.338.251,15
Abschreibungen
Stand 01.01.2014
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2014
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 994,79 423,00 0,00 1.417,79
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 855.812,31 11.135,55 0,00 866.947,86
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.977,38 29.869,25 213.217,13 336.629,50
1.375.789,69 41.004,80 213.217,13 1.203.577,36
1.376.784,48 41.427,80 213.217,13 1.204.995,15
Buchwerte
Stand 31.12.2014
Stand 31.12.2013
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 226,00 649,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 23.755,00 31.115,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.275,00 132.017,00
133.030,00 163.132,00
133.256,00 163.781,00

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:

2015
T€
2016
T€
2017 - 2018
T€
303 304 586
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (249) (249) (498)

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

 

Ilan Schäfer, Managing Director (Beratung), Berlin (bis zum 30. April 2015)

 

Till Eckel, Executive Creative Director (Text), Berlin

 

Daniel Adolph, Managing Director (Beratung), Berlin

Im Jahresdurchschnitt waren 70 Angestellte beschäftigt.

Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Jung von Matt Aktiengesellschaft, Hamburg, einbezogen. Dieser wird unter HRB 72893 beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 18. September 2015

Jung von Matt/Spree GmbH

Till Eckel

Daniel Adolph

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 wurde am 16. Oktober 2015 festgestellt.

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Jung von Matt/Spree GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 30. September 2015

TREUHANSA GmbH
Doctores Völschau
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer

Susanne Schmuck, Wirtschaftsprüferin

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