Schulz Systemtechnik GmbH
Europaallee 2, 28309 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Buerschaper seit 14.12.2021 | Prokura |
Ralf Soltwedel seit 3.12.2020 | Geschäftsführer |
Thorsten Danker seit 3.12.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schulz Systemtechnik GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Schulz Systemtechnik GmbH, 28309 BremenI. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Schulz Systemtechnik GmbH ist primär im Bereich der Automation und Installation von elektrischen Anlagen, Maschinen und Geräten aller Art tätig. Hier werden komplexe Lösungen für sämtliche Sparten des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilindustrie sowie der Energie- und Gebäudetechnik umgesetzt. Ziele und Strategien Wir vereinen alle drei Disziplinen der Automatisierungstechnik - von der Mechanik über die Elektrotechnik bis zur Informatik - und bieten so die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand. Diese Aufstellung vermeidet Schnittstellen zwischen den einzelnen Gewerken und führt für den Kunden zu Kosten- und Effizienzvorteilen. Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen Basierend auf dem ERP-System werden regelmäßig Auswertungen erstellt. Unterstützend ist eine BI-Lösung implementiert, mit der die Führungskräfte der Gesellschaft das Unternehmen steuern. So werden frühzeitig Entwicklungen erkannt und ins tägliche Handeln eingebunden. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und in Europa war im Jahre 2023 im Wesentlichen geprägt durch die Folgen der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine. Es kam zu starken Preisanstiegen bei Energieträgern und auch zum Teil zu weiteren Lieferengpässen. Als Folge stieg die Inflationsrate deutlich an, nahm aber zum Jahresende 2023 wieder leicht ab (Jahresdurchschnitt in Deutschland bei 5,9%). Die EZB versucht seitdem mit mehreren Erhöhungen des Leitzinses auf 4,5% (seit September 2023) die Inflationsrate zu drücken. Es waren die ersten Zinserhöhungen seit mehreren Jahren und der höchste Stand seit Anfang der 2000er. Insgesamt ergeben sich dadurch höhere Finanzierungskosten für die Unternehmen und Unsicherheit bei der finanziellen Betrachtung von Langfristinvestitionen. Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, um 0,2% geschrumpft. Absatz- und Umsatzentwicklung Die Gesamtleistung aus dem Jahre 2022 konnte wieder erreicht werden. Jedoch waren einige Großprojekte zum Jahresende nicht fertiggestellt, so dass es einen starken Anstieg der Bestandsveränderung gab, währen die Umsatzerlöse sanken. Aufgrund der handelsrechtlichen Bewertungsvorgaben konnten für einen großen Teil der Projekte daher noch keine Gewinne realisiert werden. Beschaffungsmarkt Im Beschaffungsmarkt setzen sich gerade zu Beginn des Jahres 2023 die Preissteigerungen weiter fort. Aufgrund der sich stabilisierenden Energiemärkte kam es aber Ende 2023 zu deutlich weniger Preiserhöhungen. Einhergehend haben sich die Lieferzeiten stark normalisiert und Herausforderungen in der Lieferkette wurden fast vollständig beseitigt. Lieferengpässe wurde durch einen erhöhten Warenbestand innerhalb der SCHULZ-Gruppe sowie einer engen Partnerschaft mit Lieferanten begegnet. Sämtliche von uns eingesetzten Materialien wurden über entsprechende Lieferanten bezogen. Zudem werden komplette Werkleistungen an Nachunternehmer vergeben. Investitionen Im Jahr 2023 wurden vorrangig Investitionen im Bereich der Betriebsausstattung und IT-Technik vorgenommen. Für das Wirtschaftsjahr 2024 sind Investitionen in einem ähnlichen Rahmen geplant. Personalbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 149 Mitarbeiter (ohne Auszubildende, Vorjahr 154). Zusätzlich befanden sich im Durchschnitt 14 Personen in Ausbildung. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Das Eigenkapital stellt mit rd. 56% einen wesentlichen Teil der Finanzierung der Gesellschaft dar. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Größere Finanzierungsvorhaben sind im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant. Bankverbindlichkeiten wurden wie in den Vorjahren nicht aufgenommen. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:
Die Vermögenslage ist durch eine Eigenkapitalquote von 56,4% (Vorjahr 45,5%) gekennzeichnet. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag TEuro 467 und umfasst jeweils die Barmittel sowie Guthaben bei den Kreditinstituten. Der Finanzmittelbestand ist gegenüber dem Vorjahr wesentlich durch die Finanzierung erhöhter Bestände an unfertigen Leistungen gemindert und entspricht 3,0 % der Bilanzsumme. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die finanziellen Leistungsindikatoren im Vorjahresvergleich:
Das Betriebsergebnis 2023 in Höhe von TEuro 2.905 liegt rund TEuro 1.350 unter dem sehr gutem Jahr 2022. Es erreicht aber immer noch das Niveau der Jahre 2021 und 2020. Stark erhöht sich der Aufwand für Ertragsteuern durch Belastungen aus Vorjahren. Bei einer Ertragssteuerbelastung von TEuro 2.154 (Vj TEuro 754) ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEuro 902. Die Geschäftsleitung ist mit dem operativen Betriebsergebnis zufrieden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen, ist im Rahmen der Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die mit dem Projektgeschäft bzw. ausgeführten Tätigkeiten untrennbar verbunden sind. Die Überprüfung dieser Risiken und die Bewertung daraus resultierender Handlungsmöglichkeiten erfolgt regelmäßig. Aus dieser Überprüfung haben sich keine bestandsgefährdenden Risiken ergeben. Die Nachfrage nach Investitionsgütern in Deutschland und auch in Europa ist geprägt von sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das hohe Zinsniveau, hohe Energiepreise sowie Bürokratiekosten belastet die Investitionsbereitschaft von Unternehmen. Die Unsicherheit in der Wirtschaft führt zudem zu einer "Abwartehaltung". Bedingt durch die Erfahrungen der volatilen Energiepreise steigt dagegen die Investitionsbereitschaft in die Erzeugung bzw. die Verbrauchsreduzierung von Energie. Unterstützend wirkt die auf allen Unternehmens- und Wirtschaftsebenen diskutierte Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Erwartung von weiterhin hohen bzw. weiter steigenden Energiekosten. Die politischen Bestrebungen einiger Länder zunehmend Abschottungsmaßnahmen und Zollerhöhungen umzusetzen können zu Rückgängen im Exportgeschäft führen. Hiervon können wir direkt im Exportbereich betroffen sein, größere Risiken bestehen aber, wenn unsere Kunden Nachfragerückgänge aus dem Ausland erfahren. Der globale Welthandel erfordert uneingeschränkt freie Logistik- und Lieferantenketten. Kommt es zu Einschränkungen, z.B. durch militärische Auseinandersetzungen, Pandemien oder Zölle, werden diese unterbrochen. Es ergeben sich Risiken, deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu kalkulieren sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Nachfrage nach Fahrzeugen mit einem hohen technischen Innovationsniveau weltweit verhält und damit auch das Investitionsvolumen unserer Kunden beeinflusst wird. Die weltpolitische Lage mit der Androhung von Zöllen und Importquoten kann hier schnell zu unvorhergesehen Marktverwerfungen führen. Gerade der Automobilsektor steht durch die E-Mobilität und dem autonomen Fahren sowie dadurch neu in den Markt eintretende Wettbewerber vor großen Herausforderungen. Ferner führen die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich des Schadstoffausstoßes (z.B. WLTP-Test) zu kostenintensiven technischen Lösungen mit einem hohen Maß an Innovation. Das Thema vernetze Energielösung, also das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von dezentral erzeugter erneuerbarer Energie sehen wir als große Chance, die Energiewende zu forcieren. Die Gesellschaft ist als Teil der SCHULZ-Gruppe in diesem Segment tätig und wird diesen Bereich fokussiert ausbauen, um Kunden ganzheitliche Lösungen anzubieten. Chancen sehen wir in den sich ändernden Produktionsprozessen, da diese aufgrund des Fachkräftemangels aber auch durch Investitionen in Effizienzmaßnahmen zunehmend automatisiert werden. Dazu entwickeln wir eigene Konzepte, um die sich aus dem Zusammenwachsen von Elektronik, Mechanik und Informatik ergebenden Chancen zu nutzen. Zusätzlich sehen wir Chancen im demografischen Wandel und die damit zunehmend ältere arbeitende Bevölkerung, die es erforderlich macht, Produktionsprozesse zu erleichtern und zu automatisieren. Hier erwarten wir im Bereich der Robotik neue Entwicklungen für Branchen, die bisher nicht für uns interessant erschienen. Insgesamt überwiegen, bedingt durch unsere breite und technologisch ausgerichtete Aufstellung, die Chancen, so dass wir eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung erwarten. Die in 2023 bearbeiteten Projekte konzentrierten sind nach wie vor hauptsächlich auf die Automobilindustrie. Verstärkt wurden aber Projekte im Bereich Erneuerbare Energien sowie Energieinfrastruktur umgesetzt. Für 2024 ist es Ziel, diesen Anteil weiter auszubauen. Die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen, ist für die Zukunft gut positioniert. Das technische Wissen, unsere Innovationskraft und die solide Kapitalstruktur werden uns auch in wirtschaftlich schwer zu prognostizierenden Zeiten die Möglichkeit geben uns weiter zu entwickeln und positiv in die Zukunft zu blicken. Für das Jahr 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr mit einer leicht steigenden Gesamtleistung und einem stabilem operativen Ergebnis gerechnet.
Bremen, den 8. Juli 2024 Schulz Systemtechnik GmbH 28309 Bremen Ralf Soltwedel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023der Schulz Systemtechnik GmbH, 28309 BremenA. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung 1. Allgemeine Angaben Die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen, (Amtsgericht Bremen, HRB 31254) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss ist entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelung vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. 2. Aktiva Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt. Im Berichtsjahr angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden. Darüber hinaus wurden Pauschalwertberichtigungen für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil berücksichtigt. 3. Passiva Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 4. Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt. B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Anlagenspiegel gemäß § 286 ABs. 2 HGB
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben in Höhe von TEuro 10 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, im Übrigen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen sind enthalten, Forderungen:
3. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Urlaubs- und Überstundenansprüche (TEuro 762), Sonderzahlungen (TEuro 500) und Drohverluste (TEuro 1.208). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten:
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. C. Verwendung des Ergebnisses Der Gesellschafterversammlung wird folgende Verwendung des Ergebnisses vorgeschlagen: Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe vorgetragen. D. Sonstige Pflichtangaben 1. Arbeitnehmer
2. Finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat jährliche Mietaufwendungen in Höhe von TEuro 582 und Aufwendungen an Leasingebühren in Höhe von TEuro 195. Die Verträge erfüllen den Zweck der Finanzierung. 3. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer ist Herr Ralf Soltwedel, Bremen, bestellt. Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wurde die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer unterlassen. 4. Größenabhängige Erleichterungen Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB werden in Anspruch genommen.
Bremen, den 8. Juli 2024 Schulz Systemtechnik GmbH 28309 Bremen Ralf Soltwedel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schulz Systemtechnik GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schulz Systemtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schulz Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, den 8. Juli 2024 Freese
Feldhaus GmbH
Aloys Deeken, Wirtschaftsprüfer Hartmut Moormann, Wirtschaftsprüfer |
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