Evonik Goldschmidt GmbHLiquidiert

45127 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 18271
Vorher
Goldschmidt GmbH
Eingetragen
10.1.2005
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und ChemikalienHerstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von chemischen und chemischtechnischen Erzeugnissen aller Art, insbesondere von Spezialchemikalien sowie der Handel damit; Dienstleistungen aller Art, insbesdonere Serviceleistungen für den Bau und Betrieb chemischer Anlagen sowie für die Erzeugung von chemischen Produkten.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Müller
seit 10.4.2013
Prokura
Matthias Kittler
seit 10.4.2013
Prokura
Prokura
Bernd Dr. Diener
seit 10.2.2011
Prokura
Prokura
Arne Dr. Lang
seit 12.6.2007
Prokura
Prokura
Christoph Buechling
seit 10.1.2005
Prokura
Prokura
Claus Dr. Rettig
seit 10.1.2005
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
hanse chemie AGAufgelöst
92.77%
Nanoresins AGAufgelöst
92.05%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Evonik Goldschmidt GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.965 1.056
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.082 114
  11.047 1.170
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.148 36.348
2. technische Anlagen und Maschinen 59.728 55.789
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.263 12.390
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.267 10.494
  124.406 115.021
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.712 22.177
  74.712 22.177
  210.165 138.368
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 22.908 15.556
2. fertige Erzeugnisse und Waren 54.470 50.007
  77.378 65.563
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 69.579 68.384
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 177.738 230.040
(davon aus Lieferungen und Leistungen T€ 28.084; Vorjahr T€ 26.722)    
(davon gegen Gesellschafter T€ 528; Vorjahr T€ 542)    
3. sonstige Vermögensgegenstände 7.360 5.909
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 412; Vorjahr T€ 486)    
  254.677 304.333
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 30 183
  332.085 370.079
C. Rechnungsabgrenzungsposten 161 201
(davon Disagio nach § 250 Abs. 3 HGB T€ 10; Vorjahr T€ 15)    
Summe Aktiva 542.411 508.648

Passiva

   
  31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 33.800 33.800
II. Kapitalrücklage 18.331 18.331
III. Gewinnrücklagen    
1. andere Gewinnrücklagen 75.457 75.457
  75.457 75.457
  127.588 127.588
B. Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 6b EStG 15.354 16.512
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 138.215 154.627
2. sonstige Rückstellungen 64.793 53.337
  203.008 207.964
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 307 461
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 154; Vorjahr T€ 169)    
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 159 306
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 159; Vorjahr T€ 306)    
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.762 29.882
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 5.762; Vorjahr T€ 29.882)    
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 189.442 122.779
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 189.442; Vorjahr T€ 122.779)    
(davon aus Lieferungen und Leistungen T€ 53.946; Vorjahr T€ 31.955)    
(davon gegenüber Gesellschafter T€ 134.077; Vorjahr T€ 95.171)    
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 6
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 1; Vorjahr T€ 6)    
(davon aus Lieferungen und Leistungen T€ 1; Vorjahr T€ 6)    
6. sonstige Verbindlichkeiten 382 2.994
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 45; Vorjahr T€ 2.476)    
(davon mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre T€ 10; Vorjahr T€ 6)    
(davon aus Steuern T€ 0; Vorjahr T€ 1.147)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0; Vorjahr T€ 140)    
  196.053 156.428
E. Rechnungsabgrenzungsposten 408 156
Summe Passiva 542.411 508.648

Gewinn- und Verlustrechnung

  2011
T€
2010
T€
1. Umsatzerlöse 693.598 634.760
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -3.696 7.113
3. andere aktivierte Eigenleistungen 9.844 5.528
4. sonstige betriebliche Erträge 23.945 16.641
(davon aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil T€ 1.158; Vorjahr T€ 1.220)    
(davon aus der Währungsumrechnung T€ 7.944; Vorjahr T€ 6.789)    
5. Materialaufwand    
a ) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -400.186 -352.426
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.904 -3.479
  -403.090 -355.905
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -92.038 -88.370
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -19.137 -18.715
(davon für Altersversorgung T€ 5.327; Vorjahr T€ 4.959)    
  -111.175 -107.085
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -18.493 -23.721
(davon aus außerplanmäßigen Abschreibungen T€ 0; Vorjahr T€ 3.750)    
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -120.575 -100.267
(davon aus der Währungsumrechnung T€ 6.104; Vorjahr T€ 8.773)    
9 . Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 70.358 77.064
10. Erträge aus Beteiligungen 16.010 571
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 16.010; Vorjahr T€ 571)    
11. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 53.981 46.292
12. Aufwendungen aus Verlustübernahmen -86 0
13. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.900 1.800
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 1.790; Vorjahr T€ 1.727)    
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.027 -11.177
(davon aus der Aufzinsung T€ 9.016; Vorjahr T€ 11.142)    
15 . Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 133.136 114.550
16. außerordentliche Erträge 0 533
(davon aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG T€ 0; Vorjahr T€ 533)    
17. außerordentliche Aufwendungen 0 -24.272
(davon aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG T€ 0; Vorjahr T€ 24.272)    
18 . außerordentliches Ergebnis 0 -23.739
19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -41.410 -36.560
(davon aus Steuerumlagen vom Organträger T€ 41.410; Vorjahr T€ 36.560)    
20. Ergebnis vor Gewinnabführung 91.726 54.251
21. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -91.726 -54.251
22 . Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0 0

Anhang

I. Grundlagen des Jahresabschlusses

A) Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Evonik Goldschmidt GmbH (Goldschmidt) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Goldschmidt ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die strategische Neuausrichtung des Evonik-Konzerns sieht vor, das Kerngeschäft in der Chemie direkter zu führen und bestehende Entscheidungswege durch die Umsetzung einer neuen Konzernstruktur zu beschleunigen. Zu diesem Zweck wurde mit Beschluss vom 27. Mai 2011 zwischen der Evonik Industries AG, Essen, und der Evonik Goldschmidt GmbH, Essen, ein Betriebsführungsvertrag mit Wirkung zum 1. August 2011 abgeschlossen und am 15. Juli 2011 im Handelregister eingetragen. Der Betriebsführungsvertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum 31. Juli eines Jahres, erstmals zum 31. Juli 2012, gekündigt werden.

Die Betriebsführung erfolgt im Namen der Evonik Industries AG. Im Verhältnis zur Goldschmidt erfolgt die Betriebsführung für deren Rechnung. Bei einem unechten Betriebsführungsvertrag gehen die zuvor mit der Eigentümergesellschaft bestehenden Arbeitsverhältnisse gemäß § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB auf den Betriebsführer über. Zum 1. August 2011 sind alle bestehenden aktiven Arbeitsverhältnisse auf die Evonik Industries AG übergegangen. Die originäre Verpflichtung für die passiven Arbeitsverhältnisse bleibt bei der Goldschmidt.

Die Goldschmidt bleibt als Betriebseigner, wie bei einem Treuhandverhältnis, wirtschaftlicher Eigentümer der Vermögensgegenstände und Schulden des Betriebes und hat diese gemäß § 246 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB in ihrer Bilanz auszuweisen. Die wirtschaftlichen Chancen und Risiken verbleiben somit bei der Goldschmidt. Obwohl die Evonik Industries AG durch den Betriebsübergang zivilrechtlich die Arbeitgeberstellung erlangt hat, bleibt die Goldschmidt wirtschaftlich betrachtet weiterhin Arbeitgeber. Daher werden die Personalaufwendungen sowie alle Personalrückstellungen auch nach dem Betriebsübergang bei der Goldschmidt bilanziert.

Der Goldschmidt wird ein Betriebsführungsentgelt durch die Evonik Industries AG in Rechnung gestellt, das in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Das Entgelt beträgt 5,0 % des Ergebnisses der betrieblichen Tätigkeit im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 8 HGB vor Entgeltzahlung, mindestens aber 0,2 % der Umsatzerlöse der Gesellschaft im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Die Berechnung erfolgt im Geschäftsjahr 2011 zeitanteilig.

Im Betriebsführungsvertrag werden Tatbestände geregelt, die von der Betriebsführung ausgenommen sind. Die wesentlichen sogenannten Eigengeschäfte sind:

Erwerb und Veräußerung von Anlagen, Anlagenteilen und Nebeneinrichtungen sowie Beteiligungen

Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäfte im Umgang mit gewerblichen Schutzrechten, deren Inhaberin die Goldschmidt ist

Versorgung der Anlagen mit Energien

Zulassung und Registrierung nach Stoffrecht bzw. REACH-Verordnung

Geheimhaltungsverträge

Bei diesen Eigengeschäften tritt die Goldschmmidt auch nach dem 1. August 2011 in eigenem Namen und für eigene Rechnung auf.

Im Geschäftsjahr 2011 hat die Goldschmidt den Geschäftsbetrieb der Cosmoferm B.V. übernommen. Daraus resultierte ein

Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 7.228. Der Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben, da die für das Geschäft relevanten Produkte schon lange erfolgreich im Markt etabliert sind und somit davon auszugehen, dass das Geschäft in den nächsten 10 Jahren weiter fortgeführt wird.

B) Bilanzierung und Bewertung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Als Nutzungsdauer gelten grundsätzlich drei bis sieben Jahre. Geschäfts- und Firmenwerte werden über 10 Jahre abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Herstellkosten der selbsterstellten Sachanlagen enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind, sowie angemessene Bestandteile der allgemeinen Verwaltungskosten, der Aufwendungen für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung.

Zinsen für Fremdkapital werden grundsätzlich nicht angesetzt.

Bis zum Geschäftsjahr 2009 angeschaffte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Sachanlagevermögens werden, soweit steuerlich zulässig, degressiv - mit Übergang auf die lineare Abschreibungsmethode - abgeschrieben. Für Neuzugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 kommt dagegen ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Der Bemessung der Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde:

Gebäude 25 bis 50 Jahre
Betriebsvorrichtungen 10 bis 25 Jahre
Maschinen und Apparate 6 bis 10 Jahre
Labor- und Forschungseinrichtungen 5 Jahre
Fahrzeuge 5 bis 20 Jahre
EDV-Anlagen 3 bis 7 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 25 Jahre

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellkosten bis zu einem Wert von 150 €, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zeitpunkt ihres Zuganges als Aufwand erfasst. Anlagengegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 150 €, aber nicht über 1.000 € liegen, werden seit 2008 im Jahr ihres Zuganges in einen Jahressammelposten eingestellt. Dieser wird im Jahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Nach ihrer Vollabschreibung werden die Sammelposten ausgebucht.

Steuerliche Sonderposten, die in vor dem 1. Januar 2010 beginnenden Geschäftsjahren gebildet worden sind, werden unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung des HGB beibehalten. Niedrigere Wertansätze, die auf steuerrechtlich begründeten Abschreibungen beruhen, werden entsprechend fortgeführt.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten bilanziert.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken aus verminderter Verwertbarkeit, Lagerdauer o.ä. werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Erzeugnisse und Waren wird die LIFO-Methode angewendet. Die LIFO-Reserve beträgt T€ 7.421 (Vorjahr: T€ 5.008).

Die unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte werden zum Erinnerungswert von 1 € unter den Vorräten angesetzt. Die im Geschäftsjahr zugeteilten 48.266 (Vorjahr: 48.266) Emissionsrechte haben zum Stichtag einen Zeitwert von T€ 333 (Vorjahr: T€ 664).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Besonderen Risiken im Forderungsbestand wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected-Unit-Credit-Methode). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Entgelten und Renten berücksichtigt. Die Bewertung basiert wie im Vorjahr auf den biometrischen Grundlagen der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck.

Die Pensionsrückstellungen sowie sonstige langfristige Personalrückstellungen für Altersteilzeit, Entgeltfortzahlung im Todesfall, Jahresleistung - und Jahresurlaub im Versorgungsfall, Jubiläum und Teile der Langzeitkonten werden versicherungsmathematisch berechnet.

Die Abzinsung dieser Rückstellungen erfolgt unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Laufzeit von fünfzehn Jahren. Der für die Bewertung angewandte Zinssatz beträgt 5,14 % (Stand 31. Dezember 2011). Der Zinssatz betrug im Vorjahr 5,15 %.

Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen zugrunde gelegten Prämissen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

in % 2011
Einkommenstrend 2,50
Fluktuation 2,45
Rentenanpassung 2,00

Die Verpflichtungen der Pensionszusagen betreffen die betriebliche Altersversorgung. Am 2. November 2011 hat die Gesellschaft T€ 19.400 in den Evonik Treuhand e.V., Essen, eingezahlt. Hierdurch werden Teile der Pensionszusagen an Mitarbeiter insolvenzgesichert. Der Vermögenswert wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen von T€ 167.390 verrechnet. Der Zeitwert des saldierten Deckungsvermögens beträgt T€ 29.175. Die historischen Anschaffungskosten der Vermögenswerte betrugen T€ 28.700. Die Marktwerte wurden zum beizulegenden Zeitwert angesetzt, der den Marktwerten zum 30. Dezember 2011 aus dem Masterfonds entspricht. Der Vermögenszuwachs des Geschäftsjahres von T€ 475 (Vorjahr: T€ 0) wurde im Zinsergebnis erfasst und mit dem Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen von T€ 8.445 verrechnet. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegen über die Anschaffungskosten hinausgehende Beträge zeitwertbewerteter Vermögensgegenstände zur Altersvorsorge, abzüglich hierfür bilanzierter passiver latenter Steuern, der Ausschüttungssperre. Dies trifft für die Gesellschaft nicht zu, da sie über genügend frei verfügbare Rücklagen verfügt.

Die Gesellschaft hat für Mitarbeiter, die bereits in Altersteilzeit sind oder bereits Verträge abgeschlossen haben und in Altersteilzeit gehen werden, die Aufstockungs- und Abfindungsleistungen in voller Höhe sowie das Arbeitsentgelt in der Freistellungsphase ratierlich zurückgestellt.

Des Weiteren wurden in Vorjahren im Rahmen des abgeschlossenen Interessenausgleichs und Rahmensozialplans Rückstellungen für potentielle Altersteilzeitfälle mit einer Quote der wahrscheinlichen Inanspruchnahme von 60 % gebildet.

Die Zusagen für Langzeitkonten enthalten zwei Komponenten. Die erste Komponente umfasst die als Rückstellung bilanzierten Verpflichtungen für tarifliche Einmalzahlungen, Urlaub während der Freistellungsphase sowie die Schlussförderung. Die Anwartschaften mit noch nicht vereinbarter Schlussförderung sind nach Inanspruchnahmewahrscheinlichkeiten gewichtet worden. Die zweite Komponente beinhaltet die laufenden Arbeitnehmer- und Arbeitgebereinbringungen in ein individuelles Wertguthabenkonto, welches durch eine doppelseitige Treuhand insolvenzgesichert ist. Bei dieser Komponente handelt es sich um eine wertpapiergebundene Zusage gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Der Verpflichtungsumfang entspricht dabei dem Zeitwert der hinterlegten Vermögenswerte von T€ 1.712. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Vermögenswerte, die zur Insolvenzsicherung der Verpflichtungen aus dem Wertguthabenkonto bestimmt sind, mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Die historischen Anschaffungskosten der Vermögenswerte betrugen T€ 1.580. Soweit Marktwerte für die Vermögenswerte vorliegen, werden diese zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Der Vermögenszuwachs des Geschäftsjahres von T€ 88 wurde im Zinsergebnis erfasst, die Erhöhung des Verpflichtungsumfangs in gleicher Höhe im Personalaufwand. Alle Vermögenswerte wurden zum Buchwert oder niedrigerem Zeitwert am 3. November 2011 in einen Spezialfonds der Assetklasse Aktien und Renten übertragen. Die Vermögenswerte entsprechen den Marktwerten zum 30. Dezember 2011 aus dem Spezialfonds der Allianz.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in ausreichendem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Im Vorjahr wurden Wertminderungen der Rückstellungen, die sich aus der Anwendung der aufgrund des BilMoG geänderten Bewertungsvorschriften gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. ergeben, in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Die Goldschmidt ist Organgesellschaft einer ertragsteuerlichen Organschaft. Die latenten Steuern werden bei dem Organträger ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. zum höheren Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu historischen Entstehungskursen bilanziert und mit dem am Stichtag geltenden Devisenkassamittelkurs bewertet. Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden imparitätisch bewertet, wobei positive Wertansätze unberücksichtigt bleiben. Bei Posten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden auch positive Wertansätze berücksichtigt.

Die Bewertung der Cash-Pool-Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Bankbestände erfolgt zum Devisenkassamittelkurs.

Es werden derivative Finanzinstrumente zur Sicherung von Fremdwährungspositionen verwendet. Hierzu wurden Devisentermingeschäfte mit der Evonik Industries abgeschlossen.

Evonik Goldschmidt sichert regelmäßig Planumsätze bis zu zwölf Monate im voraus ab. Diesbezüglich wird vom Wahlrecht, die Sicherungs- und Grundgeschäfte erfolgsneutral zu einer Bewertungseinheit zusammenzufassen, Gebrauch gemacht. Es werden marktübliche Devisentermingeschäfte eingesetzt, die ein gegenläufiges Risikoprofil zu den operativen Umsatzgeschäften aufweisen. Die Sicherung erfolgt auf den Zeitpunkt des voraussichtlichen Auftragseingangstermins der zu Fremdwährungsumsätzen führenden Geschäfte. Die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte wurden mittels Portfolio-Hedges zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird über die Critical Terms Match-Methode ermittelt. In der Vergangenheit sind die Grundgeschäfte eingetreten, so dass auch für die Zukunft die Grundgeschäfte als hochwahrscheinlich erachtet werden.

Die Steuerung der Währungsrisiken der Goldschmidt erfolgt zentral bei der Evonik Industries AG. Evonik setzt zur Reduzierung der Währungsrisiken marktübliche Devisentermingeschäfte ein, die ausschließlich im Zusammenhang mit den korrespondierenden Grundgeschäften aus der originären unternehmerischen Tätigkeit entstehen, die ein dem Sicherungsgeschäft gegenläufiges Risikoprofil aufweisen. Ziel des Währungsmanagements ist es, das operative Geschäft gegen Ergebnis- und Cashflow-Schwankungen infolge von Kursänderungen abzusichern.

Alle derivativen Finanzinstrumente werden im Rahmen des Jahresabschlusses zu Marktwerten bewertet, wobei der Marktwert angibt, wie sich eine Glattstellung des Derivats am Bilanzstichtag, losgelöst von den Grundgeschäften, auf das Ergebnis auswirken würde. Die zum Bilanzstichtag ermittelten Marktwerte derivativer Finanzinstrumente können aufgrund der Volatilität wertbestimmender Marktdaten erheblich von den aktuell realisierbaren Beträgen abweichen. Der Marktwert der Devisentermingeschäfte errechnet sich auf Basis der am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassakurse sowie der Terminauf- und -abschläge im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs.

Die Bilanzierung der Marktwerte erfolgt imparitätisch: Negative Marktwerte werden als Drohverlustrückstellungen ausgewiesen, sofern sie nicht in ein Bewertungsportfolio oder in eine Bewertungseinheit mit entsprechenden Grundgeschäften einbezogen sind.

Die folgenden Grundgeschäfte wurden in Bewertungseinheiten einbezogen:

in T€ 2011 2010
Mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen 65.183 45.497

Das Nominalvolumen und die Marktwerte stellen sich wie folgt dar:

  Nominalvolumen Marktwerte
in T€ 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2010
      positiv negativ positiv negativ
Devisen- termin- geschäfte 65.183 45.497 0 -4.795 840 -247
  Buchwerte
in T€ 31.12.2011 31.12.2010
Devisen- termin- geschäfte 0 0

Darüber hinaus sichert die Gesellschaft auch einzelne Fremdwährungsgeschäfte operativ ab. Für die operativen Sicherungen werden keine Bewertungseinheiten gebildet. Hier werden für drohende Verluste aus Geschäften mit negativen Marktwerten Rückstellungen erfasst. Zum 31.12.2011 wurden in diesem Zusammenhang Rückstellungen in Höhe von T€ 881 (Vorjahr T€ 327) gebildet, während ein positiver Marktwert in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 112) unberücksichtigt bleibt. Das Gesamtnominalvolumen der Geschäfte zum Bilanzstichtag betrug T€ 22.782 (Vorjahr: T€ 15.732). Die Umrechnung erfolgte zum jeweiligen Stichtagskurs.

II. Erläuterung der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagengitter gesondert dargestellt. Im Geschäftsjahr 2011 hat die Goldschmidt den Geschäftsbetrieb der Cosmoferm B.V. übernommen. Daraus resultierte ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 7.228.

Die Anteilsbesitzliste der Goldschmidt ist folgender Tabelle zu entnehmen:

  Sitz Anteil
%
Geschäftsjahr Währung Eigenkapital Jahresüberschuss/
Jahresfehlbetrag
Anteile an verbundenen Unternehmen            
1. Evonik Tego Chemie GmbH Essen 100 2011 T€ 1.012 34.467
2. Evonik Goldschmidt UK Ltd Milton Keynes / GB 100 2011 TGBP 14.602 809
3. PT. Evonik Sumi Asih Bekasi / Indonesien 75 2011 TUSD 10.742 1.726
4. bEvonik Gorapur GmbH Wittenberg 100 2011 T€ 1.369 1.394
5. Hanse Chemie AG Geesthacht 100 2011 T€ 10.431 3.543
6. Nanoresins AG Geesthacht 100 2011 T€ 541 -1.293
7. Goldschmidt ETB GmbH Berlin 100 2011 T€ 847 -66
8. Cosmoferm B.V. Delft / NL 100 2011 T€ 2.481 10.249
9. Goldschmidt - Fürsorge GmbH Essen 100 2011 T€ 26 0
Beteiligungen            
1. Goldschmidt SKW Surfactants GmbH Essen 6 2011 T€ 24.682 6.423

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Stichtag haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:

in T€ 31.12.2011 31.12.2010
Finanzforderungen 148.305 201.466
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.084 26.722
davon gegen Gesellschafter 528 542
Sonstige Forderungen 1.349 1.852
  177.738 230.040

Die Finanzforderungen beinhalten Forderungen aus EAV und Steuerumlagen sowie aus dem Cash-Pool. Die sonstigen Forderungen enthalten den Umsatzsteuerüberhang gegen die Evonik Industries AG.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche und debitorische Kreditoren.

(3) Flüssige Mittel

Die Bankkonten der Goldschmidt wurden im Rahmen der Betriebsführung auf die Evonik Industries AG umgeschrieben, verleiben wirtschaftlich aber im Eigentum der Gesellschaft.

Unter den flüssigen Mitteln sind der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfasst. Bestände in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

(4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Energien und Mieten in Höhe von T€ 151 (Vorjahr: T€ 186).

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wird u. a. der Unterschiedsbetrag zwischen Auszahlungsbetrag und Nominalvolumen eines langfristigen Darlehens ausgewiesen. Dieses Disagio wird aufwandswirksam nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des Darlehens von 10 Jahren verteilt. Das Volumen des Disagios betrug zum Bilanzstichtag T€ 10 (Vorjahr: T€ 15).

(5) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 33.800.000,00 €.

Der Bilanzposten beinhaltet nur andere Gewinnrücklagen.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG wurden im Vorjahr aus Bewertungsänderungen der sonstigen langfristigen Rückstellungen T€ 602 ergebnisneutral in die Gewinnrücklage eingestellt.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr T€ 127.588.

(6) Sonderposten mit Rücklageanteil

Die Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von T€ 15.354 (Vorjahr: T€ 16.512) betreffen Rücklagen nach § 6b EStG. Es handelt sich hierbei um bereits in Vorjahren auf Investitionen übertragene Rücklagen, die im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführt wurden. Der Ertrag aus der Auflösung in Höhe von T€ 1.158 (Vorjahr: T€ 1.220) wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

(7) Rückstellungen

Die Goldschmidt trägt die wirtschaftlichen Risiken, daher erfolgt die Bilanzierung der Rückstellungen weiterhin bei der Gesellschaft. Die Rückstellungen verteilen sich mit T€ 95.545 auf die Eigengeschäfte und mit T€ 107.463 auf die Betriebsführungsgeschäfte.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die folgenden Sachverhalte:

in T€ 31.12.2011 31.12.2010
Personalrückstellungen 42.415 39.156
davon Altersteilzeitverpflichtungen 16.322 16.492
davon variable Vergütungsbestandteile 14.794 13.866
davon Jubiläumsverpflichtungen 3.231 3.047
davon Urlaubs- und Gleitzeitansprüche 2.861 2.287
davon Jahresurlaub / -leistung im Versorgungsfall 2.141 39
davon Risiko BAG Urteil 2.099 2.099
davon Übrige 967 1.326
Kundenboni und -preisnachlässe 2.967 3.067
Ausstehende Rechnungen 5.496 3.329
Übrige sonstige Rückstellungen 13.915 7.785
davon Risikorückstellungen 8.460 1.459
davon Gewährleistungen 2.472 3.824
davon Drohverluste aus schwebenden Geschäften 1.060 507
davon Beiträge Berufsgenossenschaft 960 1.105
davon Übrige 963 890
  64.793 53.337

Vom Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen entfallen T€ 20.718 (Vorjahr: T€ 18.512) auf Anteile mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

(8) Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2011 31.12.2010
  Restlaufzeit Gesamt Gesamt
  bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre    
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 154 153   307 461
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 159     159 306
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.762     5.762 29.882
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 189.442     189.442 122.779
davon gegenüber Gesellschafter 134.077       95.171
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1     1 6
Sonstige Verbindlichkeiten 45 327 10 382 2.994
davon aus Steuern         1.147
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit         140
  195.563 480 10 196.053 156.428
Vorjahr 155.618 800 10    

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Grundpfandrechte in Höhe von T€ 307 für ein langfristiges Darlehen bestellt, welches zum Stichtag in Höhe von T€ 307 valutiert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten zum Abschlussstichtag lediglich solche aus Eigengeschäften.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:

in T€ 31.12.2011 31.12.2010
Finanzverbindlichkeiten 133.222 90.811
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.946 31.955
Sonstige Verbindlichkeiten 2.274 13
  189.442 122.779

Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und Steuerumlagen gegenüber Evonik Degussa GmbH. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus betriebsgeführten Tätigkeiten gegenüber der Evonik Industries AG ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungen und Leistungen.

III. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die Berichtseinheiten auf:

in T€ 2011 2010
Consumer Specialities 583.147 527.435
Coatings & Additives 97.045 90.431
Services / Corporate / Innovation Management 13.406 16.894
  693.598 634.760

Die regionale Differenzierung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:

in T€ 2011 2010
Deutschland 259.786 235.846
Übriges Europa 280.217 257.526
Amerika 63.065 56.911
Asien 71.872 69.446
Afrika 16.243 12.719
Australien/Neuseeland 2.415 2.312
  693.598 634.760

(10) Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 2011 2010
Erträge aus Währungskursdifferenzen 7.944 6.789
Überleitung Ergebnisse Cosmoferm 09-12.2011 3.670 0
Auflösung von steuerlichen Sonderposten 1.158 1.220
Übrige Erträge 5.675 3.947
Periodenfremde Erträge    
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 4.711 4.680
Erträge aus Anlagenabgängen 787 5
  23.945 16.641

Der Ausweis der Erträge aus Währungskursdifferenzen erfolgt gemäß dem Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB auf Bruttobasis. Diesen ausgewiesenen Erträgen stehen Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen gegenüber, die unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise als Einheit zu werten sind. In einer Nettodarstellung hätten sich Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 1.840 ergeben.

(11) Materialaufwand

in T€ 2011 2010
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 400.186 352.426
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.904 3.479
  403.090 355.905

(12) Personalaufwand

in T€ 2011 2010
Löhne und Gehälter 92.038 88.370
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 19.137 18.715
davon für Altersversorgung 5.327 4.959
  111.175 107.085

(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2011 2010
Fremdleistungen 23.831 18.966
Frachtkosten 16.160 14.866
Vertreterprovision 14.577 11.399
Bildung von Rückstellungen 9.354 842
Leihpersonal 8.218 5.618
Reparaturen und Instandhaltung 7.968 5.630
IT- und Beratungsaufwendungen 6.992 5.936
Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen 6.104 8.773
Patente und Lizenzen 2.742 2.774
Reisekosten und Bewirtung 2.627 1.908
Versicherungsbeiträge 2.474 2.335
Registrierungskosten (REACH) 2.163 1.765
Betriebsführungsentgelt 1.502 0
Werbung 1.473 881
Sondereinzelkosten des Vertriebs 1.383 1.366
öffentliche Abgaben 1.252 1.050
Mieten und Pachten 754 545
Garantien 580 3.752
Übrige Aufwendungen 10.364 11.591
Periodenfremde Aufwendungen    
Verluste aus Anlagenabgängen 57 270
  120.575 100.267

(14) Beteiligungsergebnis

Die Erträge aus Beteiligungen (T€ 16.010; Vorjahr T€ 571) resultieren aus der Ausschüttung der Cosmoferm B.V., Delft, hauptsächlich bedingt durch die Übernahme des Geschäfts der Cosmoferm durch die Goldschmidt im zweiten Halbjahr 2011. Die Liquidation der Gesellschaft ist für das zweite Quartal 2012 geplant.

Die gestiegenen Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (T€ 53.981; Vorjahr T€ 46.292) sind fast ausschließlich auf das verbesserte Ergebnis der Evonik Tego Chemie GmbH, Essen zurückzuführen.

Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen (T€ 86; Vorjahr T€ 0) stammen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Goldschmidt ETB GmbH, Berlin.

(15) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsänderungseffekt aus den Pensions- und Personalverpflichtungen ist in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

(16) Außerordentliches Ergebnis

Das außerordentliche Ergebnis des Vorjahres betrifft ausschließlich Erträge und Aufwendungen, die aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG entstanden sind.

(17) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem Gesellschafter Evonik Degussa GmbH.

Der laufende Aufwand aus Ertragsteuern für das Geschäftsjahr resultiert aus der Körperschaftsteuer-Umlage der Evonik Degussa GmbH an die Goldschmidt in Höhe von T€ 20.100 (Vorjahr: T€ 17.750) sowie einer Gewerbesteuer-Umlage in Höhe von T€ 21.310 (Vorjahr: T€ 18.810).

IV. Sonstige Angaben

A) Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

  2011 2010
AT-Mitarbeiter 245 232
Tarif-Mitarbeiter 1.060 1.037
Auszubildende 97 108
  1.402 1.377

Zum 31. Dezember 2011 sind in der Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt.

Ab dem 1. August 2011 werden die Mitarbeiter bei der Evonik Industries AG ausgewiesen. Der Personalaufwand verbleibt aufgrund der wirtschaftlichen Zurechnung bei der Evonik Goldschmidt GmbH.

B) Wirtschaftsprüferhonorare

Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese in den Konzernabschluss der Evonik Industries AG,

Essen, einfließen.

C) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

zum 31. Dezember
in T€
2011
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen  
fällig 2012 754
fällig 2013 514
fällig 2014 351
fällig 2015 179
fällig 2016 111
fällig nach 2016 140
Summe 2.049
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.706

Das Bestellobligo beträgt T€ 3.457.

D) Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Für die Definition des Kreises der nahe stehenden Unternehmen und Personen sind auch nach HGB die Bestimmungen des IAS 24 maßgeblich. Aufgrund der Neuregelungen des IAS 24 ab dem 1. Januar 2011 sind demnach die Bundesrepublik Deutschland sowie die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland nahe stehend.

in T€ Art der Beziehung    
Art des Geschäftes Verbundene Unternehmen Assoziierte Unternehmen Unternehmen der öffentlichen Hand Nahestehende Personen
Verkäufe 160.648      
Käufe 163.480     203
Erbrachte Dienstleistungen 28.955     58
Bezug von Dienstleistungen 29.120   1.339 16
Gezahlte Mieten/Leasingaufwand 502     11
Provisions und Lizenzerlöse 1.408      
Provisions und Lizenzaufwand 13.056      
sonstige Erträge 6.096 10   6
sonstige Aufwendungen 9.078 48   1
Zinserträge 1.790      

Die Aufstellung enthält sämtliche wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen.

In Bezug auf die Erträge und Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen mit Tochtergesellschaften sowie Erträge aus Beteiligungen wird auf TZ 14 verwiesen. Die Aufwendungen aus Gewinnabführung an Evonik Degussa GmbH sind in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

E) Angabe zur Erstanwendung des EnWG n.F. und nach § 110 EnWG a.F.

Die Goldschmidt hat eine Kraftwerkscheibe zur Stromerzeugung gepachtet.

Soweit die Eigenerzeugung den Strombedarf übersteigt, werden die anfallenden Strommengen, in den Strombilanzkreis der Evonik Degussa GmbH eingespeist.

Zur Frage der Auswirkungen des Objektnetzstatus gem. § 10 EnWG a.F. auf die Pflichten zur Entflechtung nach § 10 Abs. 3 EnWG a.F. hat die Goldschmidt folgende Rechtsauffassung vertreten:

'Betreibt ein Unternehmen, das einem vertikal integrierten Energieversorgungsverbund im Sinne des § 3 Nr. 38 EnWG a.F. zuzuordnen ist, ein Objektnetz im Sinne des § 110 Abs. 1 EnWG a.F., so ist auf dieses Unternehmen der § 10 Abs. 3 EnWG a.F. mit der Maßgabe der Kontentrennung nicht anwendbar. Der deregulierte Objektnetzbetreiber ist nicht zur Entflechtung nach den §§ 6 bis 10 EnWG a.F. verpflichtet.'

Seit dem Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG 2011) am 4. August 2011 unterliegen die Betreiber bisheriger Objektnetze grundsätzlich den Pflichten des Energiewirtschaftsgesetzes, wozu unter anderem die Entflechtungsvorgaben (beispielsweise die Pflicht zur getrennten Kontenführung) gehören.

Das EnWG 2011 sieht keine expliziten Übergangsregelungen für Objektnetze im Sinne des EnWG 2005 oder zur Rechnungslegung und Buchführung gemäß § 6b EnWG vor. Allerdings hat sich die Bundesnetzagentur zur Frage der erstmaligen Anwendung des EnWG n.F. mit Schreiben vom 24. November 2011 an das Institut der Wirtschaftsprüfer gewendet und die Rechtsauffassung vertreten, dass in analoger Anwendung des § 114 EnWG davon auszugehen ist, dass die buchhalterische Entflechtung für ehemalige Objektnetze erst für das Geschäftsjahr 2012 erfüllt werden muss. Die Goldschmidt schließt sich dieser Rechtsauffassung der Bundesnetzagentur an und hat im Geschäftsjahr 2011 somit keine buchhalterische Entflechtung nach § 6b Abs. 3 EnWG vorgenommen.

F) Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung

Dr. Claus Rettig, Leiter des Geschäftsbereichs Consumer Specialties der Evonik Industries AG, Essen
(seit dem 1. August 2011 vertritt er die Gesellschaft allein)

Willibrord Lampen, Leiter des Geschäftsgebiets Standort Management (bis zum 31. Juli 2011)

Mitglieder des Aufsichtsrats bis zum 30. September 2011

Patrick Wohlhauser, Vorstandsmitglied der Evonik Industries AG, Essen, --Vorsitzender--

Konrad Oelze, freigestelltes Betriebsratsmitglied der Evonik Goldschmidt GmbH, Essen --stellvertretender Vorsitzender--

Norbert Pohlmann, freigestelltes Betriebsratsmitglied der Evonik Goldschmidt GmbH, Essen

Dr. Ulrich Küsthardt, Leiter Geschäftsbereich Coatings & Additives der Evonik Industries AG, Essen

Johann-Caspar Gammelin, Leiter Konzernentwicklung der Evonik Industries AG, Essen

Thomas Wessel, Vorstandsmitglied der Evonik Industries AG, Essen

Mit Beschluss vom 30. September 2011 wurde der Aufsichtrat aufgelöst und die Mandate der Aufsichtratsmitglieder enden mit Ablauf des 30. September 2011.

G ) Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Für ihre Tätigkeit erhielten die Mitglieder der Geschäftsführung ihre Bezüge von der Evonik Degussa GmbH bzw. von der Evonik Industries AG.

Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf T€ 779 (Vorjahr: T€ 772). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sowie für Übergangsgelder sind Rückstellungen von T€ 8.515 (Vorjahr: T€ 9.028) gebildet.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen insgesamt T€ 15 (Vorjahr: T€ 13).

H) Verzicht auf Aufstellung eines Lageberichtes

Mit Gesellschafterbeschluss vom 8. Dezember 2011 wird die Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Erstellung und Veröffentlichung des Lageberichtes in Anspruch genommen. Der Beschluss ist offengelegt worden.

I) Einbeziehung in den Konzernabschluss der Evonik Industries AG

Die Evonik Goldschmidt GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Evonik Industries AG, Essen, einbezogen. Die Gesellschaft ist daher nach § 291 HGB von der Verpflichtung befreit, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Die RAG-Stiftung, Essen, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis und Evonik Industries AG, Essen, für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Beide Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Essen, 17. April 2012

Evonik Goldschmidt GmbH

Die Geschäftsführung, Dr. Claus Rettig

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  T€ Vortrag zum 01.01.2011 T€ Zugänge Zugänge wegen Übernahme Geschäftsbetrieb T€ Abgänge T€ Umbuchungen T€ Stand am 31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 43.931 1.196 2.474 51 0 47.550
2. Geschäfts- oder Firmenwert 190 0 7.228 0 0 7.418
            0
  44.121 1.196 9.702 51 0 54.968
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 110.492 227   1.086 324 109.957
2. technische Anlagen und Maschinen 286.412 7.743   6 7.952 302.101
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.811 2.007   1.204 946 68.560
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.494 16.995   0 -9.222 18.267
            0
            0
  474.209 26.972 0 2.296 0 498.885
III. Finanzanlagen            
1 . Anteile an verbundenen Unternehmen 22.192 52.535   0 0 74.727
  22.192 52.535 0 0 0 74.727
Gesamt 540.522 80.703 9.702 2.347 0 628.580
  Abschreibungen
  T€ Vortrag zum 01.01.2011 T€ Abschreibungen des Geschäftsjahres T€ Zuschreibung des Geschäftsjahres T€ Abgänge T€ Stand am 31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 42.875 761 0 51 43.585
2. Geschäfts- oder Firmenwert 76 260 0 0 336
  42.951 1.021 0 51 43.921
           
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.144 2.694 0 1.029 75.809
2. technische Anlagen und Maschinen 230.623 11.756 0 6 242.373
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.421 3.022 0 1.146 56.297
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  359.188 17.472 0 2.181 374.479
           
           
III. Finanzanlagen          
1 . Anteile an verbundenen Unternehmen 15 0 0 0 15
  15 0 0 0 15
Gesamt 402.154 18.493 0 2.232 418.415
  Buchwerte
  T€ 31.12.2011 T€ 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.965 1.056
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.082 114
  11.047 1.170
     
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.148 36.348
2. technische Anlagen und Maschinen 59.728 55.789
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.263 12.390
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.267 10.494
  124.406 115.021
     
     
III. Finanzanlagen    
1 . Anteile an verbundenen Unternehmen 74.712 22.177
  74.712 22.177
Gesamt 210.165 138.368

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Evonik Goldschmidt GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften, die Inanspruchnahme der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt. Wegen der von der Gesellschaft vertretenen Auslegung des EnWG, wonach sie getrennte Konten nicht führen muss, verweisen wir auf den Anhang (siehe

Anlage I).

Zum Zeitpunkt der Beendigung unserer Prüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiung des

§ 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzung der Nr. 4a (Angabe der Befreiung im Anhang des vom Mutterunternehmen aufgestellten und offen gelegten Konzernabschlusses) ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden kann.

 

Düsseldorf, den 23. April 2012

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Bröcher, Wirtschaftsprüfer

ppa. Mark Freudewald, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 03.09.2012 festgestellt.

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