Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 36832
Eingetragen
9.10.2019
Branche
Betrieb von Verkehrswegen für StraßenfahrzeugeVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingBetrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Gegenstand
Das Betreiben und das Management eines Fuhrparks.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard Luxenburger
seit 9.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BC Smart Drive Beteiligungs eGbR
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BC Smart Drive GmbH

Schwabach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist Vermittlungs- und Handelspartner für inländische und ausländische Großkunden zum Erwerb von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen von verschiedenen Autoherstellern.

Der Tätigkeitsbereich unseres Unternehmens erstreckt sich auf den Fahrzeugverkauf (Neu- und Gebrauchtwagen) sowie die Vermittlung von Fahrzeugverkäufen. Ferner vermitteln wir im Zusammenhang mit dem Verkauf von Fahrzeugen Versicherungen, Finanzierungen und Leasingverträge.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

WIESBADEN - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3% gesunken. "Damit hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1%) bestätigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemeldung Nr. 066 vom 23.02.2024

Mit dem Trend einer leichten fortschreitenden gesamtwirtschaftlichen Erholung zeigte sich auch der Neuzulassungs-Automobilmarkt in Deutschland erstmals wieder leicht positiv. Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland lagen mit 2,84 Mio. Einheiten (Vorjahr: 2,70 Mio. Einheiten) um 7,3 % über dem Wert des Vorjahres.

Ebenfalls ansteigend zeigte sich die Entwicklung im Gebrauchtwagenmarkt. Nach einem Rückgang im Jahr 2022 um 15,6 % sind die Besitzumschreibungen bei Gebrauchtwagen PKW wieder um 6,9 % auf 6,03 Mio. (Vorjahr: 5,64 Mio.) Einheiten gestiegen.

Quelle: Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Absatzentwicklung

Der Gesamtauftragseingang bewegte sich unterhalb des Vorjahresniveaus.

Unser Unternehmen erwirtschaftete unter anderem mit 522 (Vorjahr 580) verkauften Fahrzeugen einen Umsatz von EUR 16.969.356,62 (Vorjahr EUR 20.545.057,81).

Unsere Auftragslage ist in allen Bereichen auskömmlich.

Beschaffung

Unser Unternehmen ist als Zwischenhändler vom von der stark schwankenden Nachfrage der Kunden als auch von den Rohstoff- und Energiekosten der Lieferanten abhängig. Die Handlungsspielräume sind eingeschränkt.

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Das Geschäftsmodell unseres Unternehmens erfordert keinerlei signifikanten Investitionen in das Anlagevermögen.

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Jahresdurchschnitt wie folgt entwickelt:

Anzahl
Arbeiter 0
Angestellte 2
Auszubildende -0
Gesamt 2

Vorjahresprognose

Im Bereich der Umsatz- und Rohertragsprognose konnten die Erhöhungen nicht wie erwartet realisiert werden.

Die erwartete leichte Umsatzsteigerung des Absatzes von Gebrauchtwagen im Export aufgrund leicht steigender Gewinnmargen konnte im ersten Halbjahr noch erreicht werden. Im zweiten Halbjahr führten Einsparungen bei den Finanzierungskosten zum Ausgleich der gesunkenen Gewinnmargen und der Kaufzurückhaltung der Kunden.

Die Prognosen der Kostenplanung des abgelaufenen Geschäftsjahrs haben sich, wie in den Vorjahren, mehrheitlich bestätigt.

Eine Steigerung der Gewinnmargen im gesamten Geschäftsjahr war aufgrund der marktwirtschaftlichen Umstände nicht wie geplant möglich. Durch Einsparungen in anderen Bereichen konnte die negative Entwicklung ausgeglichen werden und das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr sogar noch übertroffen werden.

Prognosen im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld und der unklaren Rahmenbedingungen für die Transformation hin zur E-Mobilität bleiben weiterhin schwierig.

Insgesamt können wir, trotz negativer konjunktureller Aussichten, auf einen erfreulichen Geschäftsverlauf zurückblicken.

3. Darstellung der Lage

Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten wir einen Umsatzrückgang zu verzeichnen.

Das Rohergebnis 2023 minderte sich um TEUR 3.575,7 oder 17,4% gegenüber dem Vorjahr.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 232.451,21 erwirtschaftet (Vorjahr EUR 136.892,64). Die gestiegene Gewinngröße ist Resultat eines leicht gesunkenen Umsatzvolumens bei rückläufigen Fahrzeugmargen und möglichen Kosteneinsparungen.

Finanzlage

Die Finanzverhältnisse sind geordnet. Den eingegangenen Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden.

Sämtliche Investitionen des Geschäftsjahres 2023 wurden aus dem operativen Cashflow bzw. den verfügbaren liquiden Mitteln getätigt.

Zum 31. Dezember 2023 bestanden, unverändert zum Vorjahr, keine Bankverbindlichkeiten. Damit zeigt sich eine Kapitalstruktur, die neben den Eigenkapitalkomponenten ausschließlich kurzfristige Finanzierungskomponenten enthält.

Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Vermögenslage

Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
Vermögen TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Anlagevermögen 13,4 0,8 0,0 0,0 13,4 100,0
Vorräte 0,0 0,0 7.497,7 88,0 -7.497,7 - 100,0
Forderungen 1.391,9 85,6 103,9 1,2 1.288,0 1.239,7
Flüssige Mittel 221,6 13,6 918,5 10,8 -696,9 -75,9
Rechnungsabgrenzung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe 1.626,9 100,0 8.520,1 100,0 - 6.893,2 -80,9
31.12.2023 Vorjahr Veränderung
Kapital TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Eigenkapital 144,6 8,9 48,0 0,6 96,6 201,25
Rückstellungen 41,1 2,5 196,5 2,3 - 155,4 -79,1
Verbindlichkeiten 1.441,2 88,6 8.275,6 97,1 - 6.834,4 -82,6
Summe 1.626,9 100,0 8.520,1 100,0 - 6.893,2 -80,9

Im Zuge des Abbaus des Vorratsbereiches konnten die Verbindlichkeiten reduziert werden.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) beträgt 8,9 % (Vorjahr 0,6 %).

Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) beträgt 10,4 (Vorjahr 2,4).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Rohgewinnmarge und EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern), sowie die laufenden Fixkosten heran.

Die interne Rohgewinnmarge minderte sich auf 3,1% im Vergleich zum Vorjahr mit 4,0%, dadurch verringerte sich der EBIT sich von TEUR 514,9 auf TEUR 388,5.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Gesamtaussage

Bei verringertem Umsatz übertraf die Ergebnisentwicklung unsere Planungen.

Die Auftragslage stagniert wegen der derzeit unsicheren Rahmenbedingungen.

Im Bereich der Sachinvestitionen konnten wir unseren Plan erfüllen.

Unsere Liquiditätslage ist weiterhin als gut zu bewerten.

4. Prognosebericht

Unsere Prognosen beziehen sich auf einen Zeitraum von einem Jahr.

Nachdem vor dem Hintergrund zahlreicher und weltweiter krisenhafter Rahmenbedingungen in den ersten 3 Quartalen 2024 weiterhin eine stagnierende bis leicht rückläufige Wirtschaftsleistung in Deutschland zu konstatieren war, rechnen auch die einschlägigen Wirtschaftsforschungsinstitute und die Bundesregierung für das gesamte Jahr 2024 sowie das Folgejahr 2025 mit einem allenfalls leichten nominellen Anstieg der Wirtschaftsleistung in der Größenordnung zwischen 0,5% und 1% bei Beseitigung oder der krisenhaften Einflüsse. Allerdings bremsen die hartnäckige Inflation, der Krieg in der Ukraine und die volatile Lieferpolitik der PKW-Hersteller weiter die wirtschaftliche Erholung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen.

Im kommenden Geschäftsjahr rechnen wir für unser Unternehmen trotz der nicht allzu günstigen gesamt- und branchenkonjunkturellen Rahmenbedingungen mit einer leichten Umsatzsteigerung des Absatzes von Neu- und Gebrauchtwagen aufgrund leicht steigender Gewinnmargenpotentiale infolge einer sich abzeichnenden rückläufigen Preistendenz auf den Beschaffungsmärkten einerseits und eines möglicherweise wieder sinkenden Zinsniveaus andererseits.

Im Bereich der Rohgewinnmarge erwarten wir keine signifikanten Veränderungen.

Beim Gewinn gehen wir davon aus, dass wir im laufenden Geschäftsjahr den Gewinn des Jahres 2023 nicht erreichen können.

Insgesamt erwarten wir eine voraussichtlich ausgeglichene Ertragslage und eine weiterhin gute Vermögens- und Finanzlage.

5. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Der Verkauf von Fahrzeugen ist stark vom allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld abhängig. Es bestehen nach wie vor Preisrisiken, einerseits bedingt durch eine stark volatile Absatzpolitik der Hersteller sowie der unklaren Rahmenbedingungen für die Transformation hin zur E-Mobilität. Diese Faktoren führen zu verunsicherten Märkten. Diesen Unsicherheiten versuchen wir durch eine entsprechend vorsichtige Bewertung beim Einkauf von Fahrzeugen sowie bei der vorsichtigen Auswahl von Kunden und Beurteilung ihrer Bonität bzw. Zuverlässigkeit hinsichtlich gegebener Abnahmegarantien zu begegnen und damit eine Bestandhaltung von Fahrzeugen ohne verbindliche Kundenbestellung mit der Folge zukünftiger Verluste im Rahmen der Lagerhaltung von vornherein zu vermeiden.

Weitere wesentliche Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft nicht.

Chancenbericht

Als eine Chance sehen wir das Festhalten an dem Standort Deutschland.

Ein wichtiges Plus für den deutschen Standort ist dabei u.a. die Nähe zu den europäischen Produktionsstandorten und das entsprechende Fachwissen im Bereich der Automobilbranche.

Dadurch können wir auch Zuverlässigkeit bei unseren Lieferungen und Service gegenüber unseren Kunden gewährleisten was uns vom Wettbewerb unterscheiden wird.

Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage

Die Geschäftsführer beurteilen die wirtschaftliche Lage zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts weiterhin positiv.

Das Unternehmen ist mit seinem Leistungsportfolio und seinem Finanzprofil gut im Markt aufgestellt.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Fortbestand des Unternehmens kurzfristig gefährden können.

Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

In unserem Unternehmen setzen wir folgende Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssysteme ein: Planungsrechnung, Abweichungsanalysen, Deckungsbeitragsrechnung nach Sparten, Forderungsmanagement sowie Zielvereinbarungen mit den Lieferanten. Wirtschaftliche Fehlentwicklungen sowie etwaige Risiken können durch die eingesetzten Systeme frühzeitig erkannt werden.

Durch konsequentes Forderungsmanagement wird versucht, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Finanzinstrumente setzen wir nicht ein.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.443,00
I. Sachanlagen 13.443,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.443,00
B. Umlaufvermögen 1.613.495,78 8.520.093,23
I. Vorräte 0,00 7.497.728,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.391.856,67 103.870,36
1. Forderungen gegen Gesellschafter 65.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 65.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.326.856,67 103.870,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 221.639,11 918.494,44
Aktiva 1.626.938,78 8.520.093,23

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 144.631,50 48.001,87
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag -101.390,77
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 136.892,64
IV. Bilanzgewinn 132.131,50
davon Gewinnvortrag 35.501,87
B. Rückstellungen 41.118,20 196.512,02
C. Verbindlichkeiten 1.441.189,08 8.275.579,34
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.441.189,08 2.922.751,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 5.352.827,96
Passiva 1.626.938,78 8.520.093,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 522.877,52 819.499,70
2. Personalaufwand 14.243,24 14.228,26
a) Löhne und Gehälter 11.016,00 11.016,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.227,24 3.212,26
3. Abschreibungen 2.408,91 146.651,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.408,91 625,00
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 146.026,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 105.639,31 138.583,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.420,00 1.250,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.270,62 316.434,11
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 97.148,23 62.837,59
8. Ergebnis nach Steuern 244.587,21 142.015,64
9. sonstige Steuern 12.136,00 5.123,00
10. Jahresüberschuss 232.451,21 136.892,64
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 35.501,87
12. Ausschüttung 135.821,58
13. Bilanzgewinn 132.131,50

Anhang

A. GRUNDLEGENDE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN UND ZUR BILANZIERUNG

I. Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge

Der Jahresabschluss der BC Smart Drive GmbH, Schwabach (Amtsgericht Nürnberg, HRB 36832) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurde zu Fortführungswerten (going concern) bewertet.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren) angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

B. WEITERE ANGABEN ZUR BILANZ

I. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung im Anlagenspiegel dargestellt.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen Gesellschafter

Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

III. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses enthalten.

IV. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Stand 31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit bis ein Jahr
TEUR
Restlaufzeit über ein Jahr
TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.281,5 1.281,5 0,0
(1.604,2) (1.604,2) (0,0)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 159,7 159,7 0,0
(6.671,4) (6.671,4) (0,0)
1.441,2 1.441,2 0,0
(8.275,6) (8.275,6) (0,0)

* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

C. SONSTIGE ANGABEN

I. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:

Anzahl
Arbeiter 0
Angestellte 2
Gesamt 2

II. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Geschäftsführer, Herrn Richard Luxenburger, kaufmännischer und technischer Leiter.

Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird auf Grund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

III. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 15.851,91 0,00 15.851,91
0,00 15.851,91 0,00 15.851,91
Entwicklung der Abschreibungen
31.12.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.408,91 0,00 0,00
0,00 2.408,91 0,00 0,00
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.443,00 0,00
13.443,00 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Schwabach, den 12.11.2024

gez. die Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BC Smart Drive GmbH Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BC Smart Drive GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BC Smart Drive GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 29. Oktober 2024

LHS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reinhard Hanisch, vereidigter Buchprüfer

Nachrichten & Medien

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