Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 351295
Eingetragen
2.5.1995
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
der Handel und der Vertrieb von Applikationen und Werbemitteln aller Art, sowie die Vertretung von Unternehmen auf diesem Gebiet

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Frirdich
seit 9.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
r-pac International Holding Co., LLCUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
r-pac Germany GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

dekoGraphics GmbH

St. Leon-Rot

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

der dekoGraphics GmbH, St. Leon-Rot

Grundlagen der Gesellschaft

a. Geschäftsmodell

Die dekoGraphics GmbH ist eine Full-Service-Agentur für Textiltransfer- und Veredelungstechniken. Wir vertreten exklusiv Hersteller von hochwertigen Hitzetransfers und Applikationen. So sind wir schwerpunktmäßig offizieller Partner von Sportvereinen und Sportverbänden. Hierzu zählen die erste und zweite Bundesliga, die 3. Liga und auch die 4. Regionalligen, UEFA, FIFA, DFL sowie die französische und englische Liga. Darüber hinaus sind wir auch langjähriger Partner von adidas. Das offizielle "adidas Zahlen- und Namenprogramm", das fast alle von adidas ausgerüsteten Föderationen von Fußballweltmeisterschaften und Europameisterschaften umfasst, wird von uns exklusiv vertrieben.

b. Ziele und Strategien

Unser Vertriebsziel und die Strategie sind darauf ausgerichtet, stets flexibel auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen, um situativ jeweils individuell die besten und effizientesten Lösungen anbieten zu können. Das Potential der Digitalisierung erlaubt es uns die Zielgruppen passgenau zu versorgen und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Auf Grund der vorhandenen Potentiale werden wir den Bereich der nachträglichen Veredelungen stärken. Der Fokus liegt auch bei der Erschließung neuer Vertriebskanäle, wie z.B. Social Media. Dabei streben wir langfristige, strategische Partnerschaften mit unseren Kunden und Lieferanten an.

c. Steuerungssystem

Der Erfolg unseres Geschäftsmodells stützt sich auf ein System von Kennzahlen, die sowohl die Steigerung der Verkaufsergebnisse unserer Kunden als auch unsere internen Erfolgsparameter erfassen, vergleichen und auswerten. Umsatzgröße und Umsatzentwicklung, Deckungsbeiträge, Projekt- und Prozesskosten sind hier wichtige Bestandteile. Die Elemente Zielsetzung, Planung, Überwachung sowie Kontrolle ermöglichen uns Geschäftsprozesse transparent darzustellen und stets agil auf Abweichungen zu reagieren, um diese zu optimieren.

Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ist von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz jüngsten Rückgängen blieben die Preise auf allen Wirtschafsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Dennoch setzte die deutsche Wirtschaft im Berichtsjahr nach den coronabedingten Rückgängen ihren Wachstumskurs fort. Die Antriebskräfte kamen dabei aus der Exportwirtschaft und aus der gestiegenen Inlandsnachfrage und dem -konsum. Der Markt entwickelte sich weiter günstig. Zunehmend machte sich jedoch bereits ein Fachkräftemangel bemerkbar, der auf die nochmals gestiegene Erwerbsquote zurückzuführen ist. Die Auswirkungen auf unsere Branche waren günstig; die Ziele unserer Kunden, ihre Verkaufserfolge und Marktanteile weiter zu festigen und zu erhöhen, setzte sich unverändert fort.

b. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war für die dekoGraphics GmbH ein erfolgreiches Jahr. Die Umsatzentwicklung war recht stabil.

Die Akquise etlicher Kunden im Sportsegment, insbesondere aber die gezielte Geschäftsausweitung auf Sport- und Modemarken und deren Textilproduktionen hat weiter zu einer deutlichen Stabilisierung unseres Geschäfts geführt. Die Auftragsentwicklung verlief im Geschäftsjahr 2023 leicht hinter Plan; die strategische Geschäftsfeldausweitung verspricht auf Dauer eine Erhöhung der internen Planungssicherheit und eine Festigung unserer Geschäftsgrundlage.

Lage

a. Ertragslage

Das Geschäftsjahr verlief erwartungsgemäß, die Ertragslage ist positiv. Der Umsatz reduzierte sich durch periodische Sondereffekte gegenüber dem Vorjahr um 6,09 %. Obwohl wir für dieses Jahr ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.850 geplant hatten, betrug das Ergebnis vor Steuern lediglich TEUR 1.520. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass auf die geplanten Ausschüttungen aus den ausländischen Tochtergesellschaften verzichtet wurde. Der Jahresüberschuss hat sich von TEUR 3.029 im Vorjahr auf TEUR 1.095 im Berichtsjahr verringert. Der Anstieg der Personalaufwendungen betrug 10,49 %. Die Verringerung der Ertragsteuern ist ergebnisbedingt. Die Gesellschaft rechnet auch in Zukunft in Jahren von sportlichen Großereignissen (Fußballweltmeister- oder Europameisterschaften) mit starken Umsatz- und Ergebnisausschlägen, ist jedoch durch die Ausweitung ihrer Geschäftsfelder bestrebt, den Anteil eines beständigen Geschäftsvolumens zu stabilisieren.

b. Finanzlage

Der Liquiditätsbedarf während des gesamten Jahres wurde wiederum vollständig aus Eigenmitteln gedeckt. Die Gesellschaft hat keinerlei Bankverbindlichkeiten. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 beliefen sich auf TEUR 98. Der Finanzmittelbestand zum Stichtag hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.989 auf TEUR 1.379 vermindert.

c. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 75 auf TEUR 622 verringert. Die Bestände waren zum Jahresende um ca. 19 % niedriger. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 3.983 auf TEUR 2.313 gesenkt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich stichtagsbedingt verringert. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich stichtagsbedingt erhöht.

Das im Unternehmen gebundene Kapital beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 6.630 nach TEUR 9.982 im Vorjahr. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 5.144 und liegt damit ca. TEUR 1.094 über dem Vorjahresniveau von TEUR 4.050. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr im Gegensatz zum Vorjahr von 40,6% auf 77,6 % erholt. Es fanden im Berichtsjahr keine Ausschüttungen statt. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital vollständig gedeckt. Die Sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 54 geringfügig erhöht. Die kurzfristige Liquidität (flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen) in Höhe von TEUR 3.691 übersteigt die kurzfristigen Fremdmittel (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten) i.H. v. TEUR 653 um ca. TEUR 3.038

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Unternehmenswert der dekoGraphics GmbH wird neben den finanziellen Kennzahlen -insbesondere Umsatz, Deckungsbeitrag, Gemeinkosten, Ergebnis und deren Entwicklung - maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie unser Knowhow und unsere Erfahrungen. Diese Indikatoren sind wesentlich bei der Beurteilung der Frage, inwieweit es der dekoGraphics GmbH gelingt, dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich zu binden und Produktportfolios zu entwickeln, die auch künftig Kundenanforderungen gerecht werden und den Kundennutzen durch das Serviceangebot nachhaltig steigern.

Das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Installation eines eigens dafür verantwortlichen Bereichs ermöglicht es uns Informationen über Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, sowie Kundenbelange zu erhalten um zielgerichtete Lösungen zu generieren.

Diese Aspekte sind nach unserer Überzeugung wesentliche Bausteine einer zukunftsweisenden Positionierung im Wettbewerb.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das Geschäftsjahr 2024 sind uns bereits wesentliche Aufträge von Bestandskunden übertragen worden. Bis zum Erstellungszeitpunkt dieses Berichtes konnten ansehnliche Volumina an Neugeschäften unterschrieben werden. Mit Sondereffekten, wie der Fußballeuropameisterschaft 2024 und der Copa America 2024, sowie Olympia 2024 rechnen wir mit einem Umsatz von TEUR 18.000; einem Rohertrag in Höhe von TEUR 8.460 und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 2.700.

Grundsätzlich unterliegt die dekoGraphics GmbH als Full-Service-Agentur den volkswirtschaftlichen Risiken wie andere Unternehmen auch. Die agenturspezifischen Risiken liegen vor allem darin, dass ein erheblicher Teil unseres Geschäftsvolumens (ca. 50 %) jeweils kurzfristig beauftragt und z. T. saisonal bearbeitet wird. Daher ist der Erfolg in starkem Maße abhängig von der ständigen Neugewinnung kurzfristiger Kundenaufträge. Da wir jedoch bereits seit nunmehr 30 Jahren in unserem Geschäftsfeld tätig sind, haben wir uns in der Vergangenheit einen gewissen Bekanntheitsgrad und guten Ruf erworben, der uns hilft, unser Geschäft mehr und mehr zu stabilisieren. Wie erwähnt, blicken wir daher positiv in die unmittelbare Zukunft.

Der Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den aktuellen Erwartungen der Gesellschaft und auf bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, die außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft stehen, beeinflussen die Geschäftsentwicklung der dekoGraphics GmbH. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der Gesellschaft wesentlich abweichen von den, in die Zukunft gerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen und Leistungen.

 

St. Leon-Rot, den 30.01.2024

Andreas Frirdich, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 621.784,26 696.784,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.199,00 46.097,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 33.258,00 44.148,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 941,00 1.949,00
II. Sachanlagen 392.262,00 430.364,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.582,00 6.943,00
2. technische Anlagen und Maschinen 80.051,00 86.605,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.629,00 336.816,00
III. Finanzanlagen 195.323,26 220.323,26
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 115.337,26 140.337,26
2. Beteiligungen 79.986,00 79.986,00
B. Umlaufvermögen 5.978.155,23 9.227.034,95
I. Vorräte 1.067.527,73 1.316.812,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.531.967,30 5.920.908,81
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 874.564,58 1.907.959,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 874.564,58 1.907.959,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.657.402,72 4.012.949,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.378.660,20 1.989.313,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.038,68 21.619,33
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 37.065,21
Aktiva 6.630.978,17 9.982.503,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.144.434,22 4.049.858,28
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 4.024.293,69 995.301,84
III. Jahresüberschuss 1.094.575,94 3.028.991,85
B. Rückstellungen 833.447,17 1.953.539,18
C. Verbindlichkeiten 653.096,78 3.979.106,29
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 2.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 2.000.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 283.426,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 283.426,34
3. sonstige Verbindlichkeiten 653.096,78 1.695.679,95
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 653.096,78 1.695.679,95
Passiva 6.630.978,17 9.982.503,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.945.286,99 7.599.418,64
2. Personalaufwand 3.204.476,60 2.895.545,05
a) Löhne und Gehälter 2.734.086,44 2.474.547,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 470.390,16 420.997,15
davon für Altersversorgung 30.322,13 46.877,45
3. Abschreibungen 148.136,18 159.300,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.136,18 159.300,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.106.732,35 1.818.351,68
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 129.491,23 55.813,28
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 91.451,27
5. Erträge aus Beteiligungen 1.000.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 1.000.000,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.033,58 1.892,37
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.445,61 42.990,59
davon aus verbundenen Unternehmen 32.901,91 32.298,28
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.666,00 9.365,50
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 8.556,00 8.250,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 422.216,11 723.981,72
10. Ergebnis nach Steuern 1.097.538,94 3.037.757,42
11. sonstige Steuern 2.963,00 8.765,57
12. Jahresüberschuss 1.094.575,94 3.028.991,85

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die dekoGraphics GmbH hat ihren Sitz in St. Leon-Rot und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Reg. Nr. HRB 351295).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Es ergeben sich grundsätzlich keine Abweichungen zum Vorjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und 264 bis 268 HGB.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft wurden die nach § 288 HGB möglichen Erleichterungen in Anspruch genommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinn des § 267 Abs. 2 HGB sind angewendet worden.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Aus der Übernahme der Vermögensgegenstände der Ligutex GmbH & Co. KG zum 01. Mai 2020 resultierte ein Firmenwert in Höhe von EUR 76.208,00. Er wird aufgrund des dynamischen Unternehmensumfeld abweichend von § 253 Abs. 3 planmäßig über 7 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagenvermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei Zugängen werden die anteiligen monatlichen Abschreibungen im Zugangsjahr verrechnet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Ein Anlagenspiegel wird dem Anhang beigefügt.

Finanzanlagen

Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich werden die am Bilanzstichtag niedrigeren Werte angesetzt.

Vorräte

Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Falls erforderlich werden Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalwert aktiviert. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine angemessene pauschale Abwertung Rechnung getragen. Zusätzlich werden soweit erforderlich individuelle Abwertungen bei bestimmten überfälligen Kundenforderungen vorgenommen.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Eingangsrechnungen gebildet, soweit deren Aufwand eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag entsprach.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Da die Pensionsverpflichtung des Unternehmens zum 31. Oktober 2023 von der SAFRI Holding GmbH, St. Leon-Rot übernommen wurde, wird zum 31. Dezember 2023 kein Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in der Bilanz ausgewiesen. Gleichzeitig wurde die Pensionsrückstellung und die dafür gebildete Rückdeckungsversicherung aufgelöst.

Eigenkapital

Unter dem Eigenkapital wird unter anderem das voll einbezahlte gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.564,59 ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen wurden im Geschäftsjahr 2023 mit schuldbefreiender Wirkung auf einen Dritten übertragen; die Rückstellungen ergebniswirksam aufgelöst.

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Tantieme des Geschäftsführers für das Geschäftsjahr 2023 sowie Rückstellungen für den ausstehenden Resturlaub und ausstehende Überstunden 2023, für ausstehende Rechnungen, Lizenzgebühren und Gewährleistungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag erfolgswirksam zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden am Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips zum historischen Kurs oder zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind folgende:

100 % der Anteile an der dekoGraphics SRL, Trevignano, Italien, Eigenkapital zum 31.12.2023: T€ 1.575, Jahresüberschuss 2023: T€ 432.

100 % der Anteile an der dekoGraphics Asia Limited, Hong Kong, Eigenkapital zum 31.12.2021: T€ -56, Jahresfehlbetrag 2022: T€ 32.

100 % der Anteile an der dekoGraphics Inc., Aurora, Ontario, Kanada, Stammkapital: kan$ 100 (umgerechnet € 82). Eigenkapital zum 31.12.2022: T€ -127, Jahresfehlbetrag 2022: T€ 62.

100% der Anteile an der LiguTex GmbH (ehem. Komplementärin der LiguTex GmbH & Co. KG) wurden im Geschäftsjahr 2023 verkauft.

Außerdem besitzt das Unternehmen noch 3.363 Aktien (1,33 % der Anteile) an der etiketa tiskarna, d.d., Ziri, Slovenia.

Vorräte

Auf die Handelswaren wurden zum 31.12.2023 Abschreibungen auf den beizulegenden Wert in Höhe von EUR 249.069,70 vorgenommen.

Forderungen

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Forderungen in dem nachfolgend aufgeführten Forderungsspiegel zusammengefasst und dargestellt.

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 399.436,18 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEUR
RLZ bis 1 Jahr
TEUR
RLZ > 1 Jahr < 5 Jahre
TEUR
Aus Lieferungen und Leistungen 2.313 2.313 0
Gegen verbundene Unternehmen 874 475 399
Sonstige Vermögensgegenstände 344 344 0

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in dem nachfolgend aufgeführten Verbindlichenkeitenspiegel zusammengefasst und dargestellt.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEUR
RLZ bis 1 Jahr
TEUR
RLZ > 1 Jahr < 5 Jahre
TEUR
RLZ > 5 Jahre
TEUR
Gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Aus Lieferungen und Leistungen 564 564 0 0
Gegenüber Beteiligungsunternehmen 0 0 0 0
Sonstige 87 87 0 0

D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Vertrieb von Textiltransfers und Applikationen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen weisen keine wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen aus. Aus der Währungsumrechnung resultieren ebenfalls keine wesentlichen Erträge bzw. Aufwendungen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf das Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 148.136,18 enthalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

E. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahr 2023 betrug die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) 57 (im Vorjahr 52), davon entfallen 47 (im Vorjahr 42) auf Angestellte und 10 (im Vorjahr 10) auf Aushilfen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 besteht ein Mietvertrag (für einen Drucker/Kopierer) mit einem Jahresvolumen in Höhe von 6.024,00 Euro. Darüber hinaus besteht ein Indexmietvertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren bis 31.01.2032, der im folgenden Jahr eine Verpflichtung von TEUR 331 aufweist.

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Zum Bilanzstichtag wurden die bestehenden Haftungsverhältnisse der dekoGraphics GmbH unter Berücksichtigung vorhandener Erkenntnisse über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Geschäftspartner hinsichtlich der Risikosituation überprüft. Die dekoGraphics GmbH schätzt bei allen aufgeführten Verpflichtungen das Risiko einer möglichen Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

Geschäfte mit nahestehende Personen

Es wurden im Berichtsjahr keine nicht marktüblichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen getätigt.

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr war Herr Andreas Frirdich, Kaufmann, Heidelberg Geschäftsführer.

Vorschlag der Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergeben, über die nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, mit folgender Ausnahme: Die Auswirkungen der weltweiten Krisen lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht hinreichend verlässlich schätzen. Zu weiteren Ausführungen verweisen wir auf den Lagebericht

 

St. Leon-Rot, den 15.02.2024

Andreas Frirdich

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zum Unterzeichner:

 

St. Leon-Rot, den 11.06.2024

gez. Andreas Frirdich, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die dekoGraphics GmbH, St. Leon-Rot

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der dekoGraphics GmbH, St. Leon-Rot, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dekoGraphics GmbH, St. Leon-Rot, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leutkirch i. A., den 29. Februar 2024

Dr. Esters & Prof. Dr. Joos & Seifert GmbH & Co. KG

Prof. Dr. Christian Joos, Wirtschaftsprüfer

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