Labom Mess- und Regeltechnik GmbH
Im Gewerbepark 13, 27798 Hude (Oldb), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Erdmann seit 8.5.2024 | Prokura |
Matthias Jochen Dühr seit 15.5.2018 | Prokura |
Marc Burmeister seit 5.9.2017 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Köster seit 19.5.2014 | Prokura |
Frank Labohm seit 3.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Labom Mess- und Regeltechnik GmbHHudeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der LABOM Meß- und Regeltechnik GmbHHudeAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 derLABOM Meß- und Regeltechnik GmbHHude
ANHANG zum 31. Dezember 2023der LABOM Meß- und Regeltechnik GmbH Hude (Oldenburg)Registergericht: Amtsgericht Oldenburg Registernummer: HRB 382A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (3 bis 5 Jahre) planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen (1 bis 21 Jahre) vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,- werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen vorgenommen. Die in den Finanzanlagen enthaltenen nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Aktivwert bewertet. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzel- sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82% bei der Bewertung zu Grunde gelegt. Des Weiteren wurde teilweise ein Rententrend von 1,50% sowie ein Anwartschaftstrend von 2,00% berücksichtigt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82%) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74%) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 24. Dieser Betrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB für eine Ausschüttung gesperrt. Die Rückdeckungsansprüche aus verpfändeten Lebensversicherungen für Pensionszusagen sind zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und betragen € 270.103,00. Die Anschaffungskosten betragen € 270.103,00. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt € 2.337.432,00 zum 31.12.2023. In 2023 betrugen die Erträge aus der Zuführung zur Rückdeckungsversicherung € 16.245,61 und die Aufwendungen aus der Zuführung der Pensionsrückstellung € 85.046,00. Gemäß IDW RH FAB 1.021 wurden für die aktiven Anwärter das Wahlrecht des Bilanzansatzes für leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen das Primat der Passivseite zugrunde gelegt. Entgegen IDW RH FAB 1.021 wurden für die Versorgungsempfänger die Bewertungsmethodik der inkongruenten Bewertung zugrunde gelegt. Die Sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023der LABOM Meß- und Regeltechnik GmbHHude (Oldenburg)
An folgenden Unternehmen ist die Gesellschaft mit mindestens mit 20 % beteiligt:
* Vorläufiger Jahresabschluss.
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr: 69.000,00 € (Vorjahr: 69.000,00 €). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind enthalten Forderungen:
3. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt in DM 355.000,--. 4. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
Art der Sicherheit: 1 Eigentumsvorbehalt In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind folgende Verbindlichkeiten enthalten:
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Verbindlichkeiten enthalten:
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sind Aufwendungen von 30% aus der Einstellung von Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 33) sowie 30% Erträge aus dem Verbrauch von Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 37 (Vorjahr: T€ 39) enthalten. 2. Löhne und Gehälter In den Aufwendungen für Löhne und Gehälter sind Erträge von 70% aus dem Verbrauch von Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 73 (Vorjahr T€ 91) sowie 70% Aufwendungen aus der Einstellung von Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 58,5 (Vorjahr T€ 77) enthalten. 3. Aufwendungen für Altersversorgung Im Gesamtbetrag der Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von € 172.307,56 (Vorjahr: € 242.391,26). 4. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen betreffen in Höhe von T€ 1.000 (Vorjahr: T€ 0) Erträge von verbundenen Unternehmen. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 3.626,18). Des Weiteren sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen auch Aufwendungen gegenüber sonstigen nahen Angehörigen in Höhe von € 10.984,16 (Vorjahr € 2.072,15) enthalten. Weiterhin sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsen aus der Veränderung der Pensionsrückstellung enthalten in Höhe von € 31.873,00 (Vorjahr: € 30.093,00). Der Betrag setzt sich zusammen aus einem Zinsaufwand aus Zuführung zur Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von € 42.677,00 (Vorjahr: € 40.247,00) und einem Zinsertrag aus der Zuführung zu Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen in Höhe von € 10.804,00 (Vorjahr: € 10.154,00). D. Sonstige Pflichtangaben I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
II. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr waren in durchschnittlicher Anzahl 176 Angestellte, davon 43 in Teilzeit beschäftigt. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 13 Auszubildende beschäftigt. III. Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge Als Geschäftsführer bei der Gesellschaft sind bestellt:
IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. V. Vorschlag über die Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Hude (Oldenburg), 01.03.2024 LABOM
Meß- und Regeltechnik GmbH
gez. Marc Burmeister, Geschäftsführer gez. Frank Labohm, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der LABOM Meß- und Regeltechnik GmbH HudeA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt Mess- und Überwachungssysteme für den industriellen Einsatz, vor allem Druck- und Temperaturmessgeräte mechanischer und elektronischer Bauart. Kunden sind überwiegend Anwender aus den Bereichen Food, Pharma, Biotechnologie, Chemie, Energie, Petrochemie, Seeschifffahrt bzw. Maschinen- und Anlagenbauer, die derartige Produkte in ihren Anlagen integrieren. 2. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Entwicklung lag erneut im Bereich der elektronischen Druck- und Temperaturmesstechnik, insbesondere in der Sensorik. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Bedingt durch die internationalen Unruhen blieben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch 2023 herausfordernd. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3 % (Ifo-Institut) bei gleichzeitig deutlichem Anstieg von Lohn- und Dienstleistungskosten. Abweichende Zahlen vermeldet hingegen der Branchenverband ZVEI, der für 2023 einen Anstieg der Branchenumsätze von ca. 6 % veröffentlicht. 2. Geschäftsverlauf Wie bereits erwartet, konnte die Gesellschaft die guten Ergebnisse aufgrund der enormen Umsatzzuwächse der beiden Vorjahre nicht erneut realisieren. Dennoch setzt die Gesellschaft ihren langfristigen positiven Wachstumstrend nachhaltig fort und erreichte das drittbeste Umsatzergebnis der Unternehmensgeschichte. Während in speziellen Nischenmärkten der Umsatz rückläufig war, konnte die Gesellschaft in der Breite des Marktes den Umsatz steigern. Mit den wichtigsten Kunden und Lieferanten bestehen weiterhin langfristige Rahmenverträge und Qualitätssicherungsvereinbarungen. Das Qualitätssicherungssystem der Gesellschaft ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 (QM), 2014/68/EU, 2014/34/EU (ATEX) und IECEx TUN 04.0008X. 3. Prognose-Ist-Vergleich Der erwartete Rückgang des Ergebnis um -10 % wurde leicht überschritten. Die bedeutenden Investitionen in die Logistik wurden Anfang 2024 realisiert, der geplante Neubau durch die Muttergesellschaft liegt im exakten Zeitplan. Die geplanten erheblichen Investitionen in Digitalisierungsprojekte wurden erfüllt. Diese wurden jedoch zum Großteil in der Bilanz aktiviert. 4. Lage a. Ertragslage
Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Personalkosten haben sich wie folgt entwickelt:
Die Steuerquote stellt sich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Steuerquote wird der Steueraufwand zum Jahresüberschuss vor Steuern in das Verhältnis gesetzt. Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich im 2-Jahres-Vergleich wie folgt dar:
Bei der Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wird das Eigenkapital des Bilanzstichtages des Vorjahres zugrunde gelegt. b. Finanzlage i. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur der Gesellschaft entwickelt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Der Anstieg des Eigenkapitals beruht auf dem Jahresüberschuss 2023. In dem langfristigen Fremdkapital ist die Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 2.067 enthalten. ii. Investitionen Die Entwicklung der Investitionen stellt sich im Zwei-Jahres-Vergleich wie folgt dar:
Der Schwerpunkt der Investitionen lag in der Logistik, der CNC-Fertigung und der IT-Infrastruktur (insbesondere kundenorientierte Programmanwendungen). iii. Liquidität
Die absolute Verbesserung der Anlagendeckung trotz gestiegener Bilanzsumme beruht im Wesentlichen auf dem gestiegenen Eigenkapital. Die Liquidität war durch Guthaben sowie nicht ausgenutzte Kreditlinien bei verschiedenen Banken jederzeit gewährleistet. Zum Abschlussstichtag bestanden zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien verschiedener Banken in Höhe von T€ 185. Der nachstehend ermittelte Cash-Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.
Der Cash Flow ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ -557 gesunken. Die finanziellen Möglichkeiten zur Durchführung von Investitionsmaßnahmen sind unverändert gut. c. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Die Veränderung im Anlagevermögen beruht im Wesentlichen auf höhere Investitionen sowie ein leicht höheres Abschreibungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr. Die Veränderung im Umlaufvermögen lässt sich zurückführen auf einer starken Zunahme der Vorräte um 1.106 TEUR sowie einer Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 7.095 TEUR. C. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Der Ifo-Geschäftsklima-Index gibt im Februar 2024 mit -17,4 Punkten im verarbeitenden Gewerbe eine pessimistische Ausgangslage wieder und liegt damit auf dem schlechtesten Wert seit der Corona-Pandemie im September 2020. Der Vorteil der Gesellschaft durch ihre anerkannte Positionierung als Spezialist für Biotechnologie-Produkte ist mit Ende der Pandemie erschöpft und führt zu keinen außerordentlichen Wachstumspotentialen mehr. Vielmehr ist in diesem Bereich für die Folgejahre von einer Marktsättigung auszugehen. Die Gesellschaft prognostiziert daher, das im Mehrjahresvergleich sehr positive Ergebnis des Jahres 2023 in etwa auch im Folgejahr erreichen zu können (+/- 10 %) und damit das positive langfristige Wachstum fortzusetzen. Bedeutende Investitionen sind im Bereich der Lasertechnologie und der automatisierten CNC-Fertigung vorgesehen. Zudem plant die Gesellschaft in der 2. Jahreshälfte eine Optimierung des Produktionslayouts. Die Investitionen der Muttergesellschaft in den Neubau werden Mitte 2024 abgeschlossen sein. In diesem Zuge plant die Gesellschaft zusätzliche Sonderinvestitionen von bis zu 1 Mio. Euro für den Erstbezug und pächterseitige Einbauten. Erhebliche Sonderaufwendungen (ca. 0,5 Mio. Euro) sind auch dieses Jahr im Bereich der IT-Infrastruktur geplant. 2. Chancen und Risiken Eine Chance ist weiterhin die gute Abdeckung verschiedener Branchen, wodurch konjunkturelle Schwankungen vereinfacht aufgefangen werden können. Wachstumschancen sieht die Gesellschaft im Bereich der Energie-Infrastruktur, als Spezialist für Wasserstoff-Anwendungen wird von einer ansteigenden Marktnachfrage ausgegangen. Der Beschaffungsmarkt mit potenziellen kurzfristigen Versorgungsengpässen bleibt ein generelles Risiko. Im Drittland besteht das Risiko von weiterhin sinkenden Absatzmärkten. Risiken liegen wie branchenüblich in der nur bedingt planbaren mittelfristigen Auftragslage. Erhebliche Risiken bestehen aufgrund der globalen politischen Unruhen. Sollten sich diese noch weiter verstärken, kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf den Gesamtmarkt und damit auch auf die Gesellschaft haben. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten Es wurden keine besonderen Finanzierungsinstrumente verwendet.
Hude (Oldenburg), 01.03.2024 LABOM
Meß- und Regeltechnik GmbH
gez. Marc Burmeister, Geschäftsführer gez. Frank Labohm, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LABOM Meß- und Regeltechnik GmbH, Hude Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LABOM Meß- und Regeltechnik GmbH, Hude, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LABOM Meß- und Regeltechnik GmbH, Hude, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 03.04.2024 OBIC
Revision GmbH
gez. W. Schnitger, Wirtschaftsprüfer" Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 16.04.2024 |
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