bon Leasing GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 7062 HL
Eingetragen
23.10.2006
Branche
Institutionen für FinanzierungsleasingVermietung von SchienenfahrzeugenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Gegenstand
Verleasen von ophthalmologischen Geräten und Einrichtungen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Hans Jochen Kaber
seit 23.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
H. Jochen Kaber
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
H. Jochen Kaber
Hamberge
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

bon Leasing GmbH

Hamberge

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1.1. Entwicklung der Branche und der Gesamtkonjunktur

Gegenstand des Unternehmens ist der Ankauf und das Verleasen von ophthalmologischen Geräten und Einrichtungen. Dabei besteht eine kooperative Zusammenarbeit mit weiteren Firmen.

Neben Augenärzten zählen auch Augenoptikbetriebe zu den Kunden der Gesellschaft. Wie die gesamte Wirtschaft so entspannte sich im Jahr 2022 auch der Bereich der Augenoptik hinsichtlich der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie. Andererseits zeigten sich Unsicherheiten durch den Krieg gegen die Ukraine und die sich daraus ergebenden Folgen insbesondere im Energiebereich.

Nachdem das Jahr 2020 von der Corona-Pandemie beherrscht war, war das Jahr 2021 von einer Erholung der wirtschaftlichen Situation gekennzeichnet. Diese positive Entwicklung setzte sich bis Mitte des Jahres 2022 fort. Danach machte sich eine Konsumzurückhaltung aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage, der Inflation und deutlich gestiegener Allgemeinkosten bemerkbar. An der Betriebsbefragung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) vom 22. bis 28. November 2022 zu den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der andauernden geopolitischen Krisensituation beteiligten sich 3.147 Handwerksbetriebe. Demnach berichteten 59 Prozent der Umfrageteilnehmer von Umsatzausfällen, die sich im Mittel bei etwa 18 Prozent des erwarteten Umsatzes bewegten.

Nach einem Umsatzknick im Jahr 2020 mit einem Minus von 7,4 Prozent bezogen auf das Vorjahr und einem Umsatzplus im Jahr 2021 von neun Prozent, liegt der augenoptische Branchenumsatz im Jahr 2022 um zwei Prozent über dem des Vorjahres. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen in diesem Jahr kann dies als zufriedenstellend angesehen werden. Der Umsatz liegt damit insgesamt bei 6,7 Milliarden Euro (inklusive MwSt.) und um knapp drei Prozent über dem letzten "Normal- bzw. Vor-Pandemie-Jahr" 2019.

Der Brillenoptikumsatz liegt aktuell bei 5,38 Milliarden Euro und damit nur knapp über dem des Vorjahres. Die Brillenstückzahlen sanken um 2,2 Prozent auf 12,5 Millionen verkaufte Brillen im Jahr 2022. Ein sehr deutliches Umsatzwachstum hat der Kontaktlinsenumsatz inklusive Pflegemittel aufzuweisen. Mit einem Plus von 14,5 Prozent bezogen auf das Vorjahr liegt er bei 609 Millionen Euro. Der Kontaktlinsenumsatz wird zu 54 Prozent stationär erwirtschaftet. Die Online- bzw. Multichannel-Anteile liegen somit beim Kontaktlinsenumsatz um ein Vielfaches höher als bei der Brille.

Die Zahl der augenoptischen (stationären) Fachgeschäfte nimmt, wie schon in den vergangenen Jahren, erneut ab und liegt im Jahr 2022 bei 11.100. Auch die Beschäftigtenzahl sinkt. Seit dem Jahr 2013 geht die Anzahl der Betriebsstätten in der Augenoptik kontinuierlich zurück. Der Branchenumsatz bezogen auf die stationäre Augenoptik steigt von 2021 auf 2022 um 1,6 Prozent und liegt damit bei knapp 6,2 Milliarden Euro. Die Brillenstückzahlen sinken um 1,5 Prozent. Damit wurden 11,2 Millionen Brillen im Jahr 2022 über die stationäre Augenoptik verkauft.

Über alle Branchen hinweg ist der Online-Verkauf im Jahr 2022 zurückgegangen. Das Einkaufsverhalten der Konsumenten hat sich nach dem Ende der Corona-Einschränkungen und einer Zunahme der Online-Käufe wieder an das alte Normalmaß angenähert. Insbesondere bei den Korrektionsbrillen hat sich der Online- und Multichannel-Vertrieb negativ entwickelt. Während die Brillenstückzahlen in beiden Bereichen um 7,5 Prozent sanken, ging der Umsatz in beiden Vertriebskanälen gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent zurück. Bezogen auf die Gesamtzahl der 2022 verkauften Brillen liegt der Anteil der online verkauften Brillen bei 2,1 Prozent. Der Anteil ist geringfügig gesunken und bleibt weiterhin unbedeutend.

Auch im Jahr 2022 setzte sich der Konzentrationsprozess in der Augenoptik fort. Die Anzahl der Geschäfte der größten augenoptischen Unternehmen nahm zu, ebenso die stationären Betriebe der Unternehmen, die sich schwerpunktmäßig auf den Multichannelvertrieb stützen. Die Zahl der Betriebsstätten in der Augenoptik sinkt im Jahr 2022 erneut, und zwar um 180 Betriebe.

Im Gegensatz dazu steigt die Anzahl der Geschäfte der zehn größten Unternehmen in der Augenoptik auf 2.568. Bezogen auf die insgesamt etwa 11.100 Betriebsstätten bedeutet dies einen Anteil von 23 Prozent. Dies zeigt den Verdrängungsdruck, dem die mittelständischen Unternehmen derzeit ausgesetzt sind.

Ein Blick auf die Zusammensetzung der zehn bzw. 15 umsatzstärksten Unternehmen der Branche bzw. deren Entwicklung macht die starken Veränderungen des augenoptischen Marktes deutlich. Einige Unternehmen wurden in den vergangenen Jahren neu gegründet und haben es in wenigen Jahren unter die 15 größten Unternehmen geschafft, andere haben ihre Position innerhalb der Liste deutlich verändert. Die Aufteilung des Marktes in die zehn umsatzstärksten Unternehmen und die mittelständischen Augenoptikbetriebe bezieht sich auf den augenoptischen Gesamtmarkt, inklusive Multichannel- und Onlineumsätze.

Der Umsatzanteil der zehn größten Unternehmen beträgt 51 Prozent im Jahr 2022 und damit erstmals mehr als die Hälfte des Gesamtmarktes. Insbesondere mittelständische Betriebe sind Mitglied in sogenannten Einkaufs-/Marketinggruppen. Der Anteil beträgt 48,2 Prozent im Jahr 2022. Nach einem stetigen Anstieg der Mitgliedschaften bis 2010 sinkt die Zahl der Mitglieder (Ausnahme: 2021). Die Einkaufs-/Marketinggruppen bieten zum einen vergünstigte Einkaufskonditionen für ihre Mitglieder und zum anderen Unterstützung bei Werbemaßnahmen und der allgemeinen Kundenkommunikation.

Die Aufteilung des Korrektionsbrillenumsatzes ähnelt der Umsatzaufteilung des Gesamtumsatzes, wobei der stationäre Augenoptiker einen noch höheren Anteil von 92 Prozent ausmacht. Komplett anders sieht es bei den Kontaktlinsen inklusive Pflegemittel aus. Hier entfällt mit 48 Prozent lediglich knapp die Hälfte des Umsatzes auf die stationären Augenoptikbetriebe. Durch den augenoptischen OnlineHandel werden 30 Prozent des Umsatzes generiert; zwölf Prozent über branchenfremde Online-Plattformen und neun Prozent über den Lebensmitteleinzelhandel - hier vermutlich in erster Linie über Drogeriemärkte.

In Deutschland tragen 41,1 Millionen Erwachsene (ab 16 Jahren) eine Brille, darunter 23,4 Millionen ständig und weitere 17,7 Millionen gelegentlich. Der Anteil der Brillenträger ist in Deutschland langfristig deutlich gewachsen - im Jahr 1952 lag dieser in Westdeutschland bei 43 Prozent. In den vergangenen Jahren hat sich die Quote stabilisiert und liegt für das Jahr 2014 bei 63,5 Prozent. 2019 gab es mit einem Anteil von 66,6 Prozent Brillenträgern einen deutlichen Sprung nach oben. Frauen tragen mit einem Anteil von 70 Prozent deutlich häufiger eine Brille als Männer. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil der Brillenträger zu: Die Altersgruppe ab 60 Jahren trägt zu über 90 Prozent eine Brille.

Circa 5,5 Prozent der Bundesbürger ab 16 Jahren bezeichnen sich aktuell als Kontaktlinsenträger. Dies sind in absoluten Zahlen 3,4 Millionen Bundesbürger. 2,5 Prozent der Bevölkerung tragen ihre Kontaktlinsen regelmäßig, weitere drei Prozent gelegentlich, zum Beispiel im Wechsel mit einer Brille. Der Anteil der Kontaktlinsenträger blieb in den vergangenen Jahren (seit 2005) recht stabil. Allerdings unterscheiden sich die Prozentsätze in West und Ost deutlich: Während sich der Anteil der Kontaktlinsenträger im Westen auf 6,1 Prozent beläuft, liegt er im Osten lediglich bei 2,6 Prozent. Die meisten Brillenträger besitzen mehr als eine Brille. Im Rahmen der Befragung zur Brillenstudie 2019 gaben 59 Prozent der Brillenträger an, mehrere Brillen zu besitzen. Allerdings verfügen immer noch vier von zehn Brillenträgern lediglich über eine einzige sehtaugliche Brille. Diese Relation blieb über die vergangenen acht Jahre relativ stabil.

Im Rahmen einer Online-Befragung wurden die Teilnehmer nach ihren Erwartungen an das Jahr 2023 gefragt. Insgesamt gehen 29 Prozent der Betriebe von einem Umsatzwachstum aus, etwa die Hälfte der Betriebe erwartet eine Umsatzstagnation, während 20 Prozent einen Umsatzrückgang befürchten. Damit haben die Betriebe eine deutlich pessimistischere Erwartung an das Jahr 2023 als dies im Vorjahr für 2022 der Fall war

Der Arbeitsmarkt in der Augenoptik ist nach wie vor angespannt. Viele Stellen bleiben unbesetzt, da die Fachkräfte fehlen.

Im Jahr 2022 konnten die rund 1.470 deutschen Medizintechnikhersteller nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Gesamtumsatz von 38,39 Milliarden Euro erwirtschaften. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von mehr als fünf Prozent. Der Inlandsumsatz lag bei 12,61 Milliarden Euro (plus drei Prozent), das Auslandsgeschäft erreichte einen Wert von 25,78 Milliarden Euro (plus sieben Prozent). Die Zahl der Beschäftigten hat 2022 ebenfalls zugelegt und stieg um 3,3 Prozent auf knapp 160.000 Mitarbeiter.

Auch wenn der Umsatz insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung des internationalen Geschäftes gestiegen ist, sank die Ertragslage vieler Medizintechnikunternehmen aufgrund gestiegener Kosten in allen Bereichen. Viele Unternehmen berichteten zudem von einem zunehmenden Mangel an Fachkräften sowie von Produktionsbehinderungen Die Medizintechnikindustrie in Deutschland Deutsche Medizintechnikindustrie: Das Potenzial ist hoch, die Herausforderungen nehmen zu durch Lieferengpässe, vor allem im Bereich elektronischer Bauteile.

Auf dem deutschen Markt stellte die angespannte finanzielle Situation vieler deutscher Kliniken eine weitere Herausforderung dar. Bei den Pflegeeinrichtungen sah das Bild nicht anders aus: Im Jahr 2022 sind 142 Pflegeeinrichtungen in die Insolvenz gegangen. Es wird davon ausgegangen, dass sich dieser besorgniserregende Trend in den Folgejahren fortsetzen wird. Der Bürokratieaufwand hat nicht nur durch die neue europäische Medizinprodukteverordnung ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen. Er bringt viele, vor allem kleinere Hersteller, an ihre Belastungsgrenze und schadet der Innovationskraft der Branche massiv. Zudem verschärft er die Kostensituation und bindet dringend benötigte Personalkapazität. Mit dem geplanten Verbot von PFAS-Chemikalien und anderen Hochleistungswerkstoffen drohen zudem zahlreiche Medizinprodukte vom Markt zu verschwinden, wenn keine Ausnahmen für solche essenziellen Anwendungsbereiche eingeräumt werden.

Die Branche hat einen starken mittelständischen Kern: Bei mehr als 93 Prozent der Betriebe handelt es sich um Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern. Hinzu kommen zahlreiche Klein- und Kleinstunternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern. Die FuE-Quote, also der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Gesamtumsatz, liegt im Branchenschnitt bei etwa neun Prozent.

Ungeachtet der zahlreichen Herausforderungen sind die mittel- und langfristigen Treiber des Medizintechnikmarktes intakt. Dazu zählen etwa die Chancen aufgrund der demografischen Entwicklung insbesondere in den reifen Volkswirtschaften sowie durch hohe Gesundheitsinvestitionen vieler Schwellenländer. Auch die weiter steigende Bedeutung des Gutes Gesundheit und technologische Neu- oder Weiterentwicklungen sorgen vor allem auf den internationalen Märkten für Nachfrageimpulse.

Neue Geschäftsmodelle ergeben sich durch die fortschreitende Digitalisierung des Gesundheitswesens und durch künstliche Intelligenz. Damit das volle Potenzial dieses Wandels erschlossen werden kann, müssen insbesondere die Rahmenbedingungen in Deutschland optimiert werden. Wachstumshemmend sind vor allem bürokratische Hürden. Strategien und bundeseinheitliche Gesetze zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens sind ein Schritt in die richtige Richtung

Betrachtet man die Verteilung der deutschen Medizintechnikhersteller nach Größenklassen, zeigt sich das Bild einer ausgewogenen Industrie bestehend aus globalen Marktführern und einem starken mittelständischen Kern. Hinzu kommen rund 10.600 Kleinbetriebe mit knapp 84.000 Beschäftigten.

Auf die Firma wirken sich neben der Entwicklung in den Bereichen Augenoptik und Medizintechnik auch die Trends des Leasingmarktes aus. Die Leasing-Wirtschaft ist Bindeglied zwischen Real- und Finanzwirtschaft. Ihr Fokus liegt auf dem Mittelstand: Rund 90 Prozent der Leasing-Verträge werden mit mittelständischen Kunden geschlossen. Zugleich ist die Leasingwirtschaft auch selbst mittelständisch geprägt. Fast die Hälfte der Gesellschaften hat weniger als 15 Beschäftigte, rund zwei Drittel haben weniger als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Häufig sind diese Unternehmen inhabergeführt. Nur wenige Leasing-Gesellschaften beschäftigen mehr als 500 Mitarbeitende und keine mehr als 1.500. Insgesamt sind rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Leasing- Wirtschaft beschäftigt. Mit diesen Leasing-Experten realisieren die Gesellschaften Investitionen in Höhe von rund 70 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Leasing-Wirtschaft finanzierte 2022 in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld für rund 70 Mrd. Euro Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge, IT-Equipment, erneuerbare Energieanlagen, Immobilien und andere Wirtschaftsgüter in Deutschland. Dieses Neugeschäftsvolumen entspricht einem Wachstum von 0,5 %. Das Investitionsklima des vergangenen Jahres war durch fortgesetzte Lieferschwierigkeiten, Sorgen vor Energieknappheit sowie explodierende Kosten und Nachfrageschocks infolge der hohen Inflation und der nachlassenden Weltwirtschaft geprägt. Das durch die Covid-Pandemie entstandene Investitionsdefizit in Deutschland verstärkte sich weiter.

Das Volumen der Leasing-Neuinvestitionen in Deutschland umfasste im vergangenen Jahr 59,4 Mrd. Euro. Es setzt sich aus dem Leasing von Ausrüstungsinvestitionen (Mobilien-Leasing) und von Nichtwohnbauten (Immobilen-Leasing) zusammen. Die beiden Segmente entwickelten sich im vergangenen Jahr unterschiedlich. Das Mobilien-Leasing erreichte ein Volumen von 58,3 Mrd. Euro und ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, was vor allem der Entwicklung im Fahrzeugsektor geschuldet ist sowie dem Anstieg von Mietkauf. Das Immobilien-Leasing belief sich auf 1,1 Mrd. Euro und steigerte sich deutlich.

Bezieht man das Mietkauf-Volumen in die Berechnung mit ein, so hat die Leasing-Branche im vergangenen Jahr 27 % der Ausrüstungsinvestitionen finanziert - im Vergleich zu 30 % im Vorjahr.

Aufgrund des geringen Wachstums des Neugeschäfts im Immobilien-Leasing sank der Leasing-Anteil (Mobilien und Immobilien-Leasing) an den gesamtwirtschaftlichen Investitionen (Investitionen in Ausrüstungen und Bau ohne Wohnungsbau) - die Leasing-Quote - auf 13,4 % (2021: 15,3 %). Letztere sind aufgrund staatlicher Investitionen und aufgrund der Inflation stärker gestiegen als die Leasing-Investitionen.

Moderat stieg das Neugeschäft im Segment Medizintechnik (+2 %). Sein Anteil am Leasing-Neugeschäftsvolumen beträgt 1 %. Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung im Gesundheitssektor und der im Vergleich dazu noch niedrigen Leasing-Quote ist das Potenzial, das die Investitionen im Gesundheitswesen bieten, längst nicht ausgeschöpft. Von Vorteil für Kliniken, Ärztezentren und Fachpraxen wird sich hier erweisen, dass es mit Leasing einfacher ist, dem in der Medizin besonders wichtigen Stand der Technik zu folgen. Zudem erleichtern ergänzende Services die Nutzung der Technik.

Als hinderlich erweist sich die Förderkulisse in Deutschland, die Leasing oft implizit, aber teilweise auch explizit ausschließt. Hinzu kommt, dass viele kommunale Krankenhäuser direkt oder indirekt dem Haushaltsrecht unterworfen sind. Je nach Kommunalaufsicht herrscht Zurückhaltung aufgrund von Unkenntnis über Leasing-Lösungen und mangelnder Erfahrung. Die Vorteile der nutzungsbezogenen Kosten und insbesondere relevanter Serviceleistungen können nicht berücksichtigt werden.

In das Jahr 2023 ist die Leasing-Wirtschaft nach den Trenddaten gut gestartet. Im ersten Quartal wuchs das Neugeschäft mit Ausrüstungsgütern im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13,5 %. Das gestiegene Neugeschäft ist jedoch aufgrund der Inflation zu relativieren. Eine Preisbereinigung würde das Wachstum der Anschaffungswerte deutlich reduzieren.

Der Ausblick auf das zweite Halbjahr 2023 ist weniger positiv: Die weltweiten Zinsanstiege führten und führen weiter zur gewollten Abkühlung der Weltwirtschaft. Gerade für das exportorientierte Deutschland bedeutet dies eine nachlassende Nachfrage aus dem Ausland. In einem rezessiven Umfeld - insbesondere in der zweiten Jahreshälfte - wird voraussichtlich weniger investiert werden, sodass auch die Ausrüstungsinvestitionen und damit das Leasing-Neugeschäft durch ein schwaches Wachstum oder einen partiellen Rückgang im Rest des Jahres geprägt sein könnten. Für ein Schließen der bestehenden Investitionslücke in Deutschland wären jedoch überdurchschnittliche Investitionsabsichten notwendig. Nach der Frühsommerumfrage des DIHK begnügen sich die Unternehmen bei geplanten Investitionen auf die Substanzerhaltung.

1.2. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr

Bei der Gesellschaft zahlten sich im Verlaufe des Berichtsjahrs spürbar die bestehenden Kooperationen aus. Die Anzahl der auslaufenden Verträge konnte im Berichtsjahr mehr als ausgeglichen werden. Die Steigerung der Erträge von 5,6% (T€ 21,4) konnte die gegenüber dem Vorjahr gleichbleibenden Buchwertabgänge ausgleichen, so dass sich ein positives Ergebnis ergeben hat. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Jahresüberschuss daher um rund T€ 40.

Die Geschäftsleitung beurteilt den Verlauf der Geschäftsentwicklung für die Gesellschaft in 2022 insgesamt als sehr günstig. Die Gesellschaft ist eine sehr kleine Leasinggesellschaft in dem Markt "Leasinggesellschaften medizintechnischer Geräte". Die Umsatzentwicklung der bon Leasing GmbH verlief in 2021/22 weiterhin überdurchschnittlich im Vergleich zum Branchendurchschnitt. Das Leasingvermögen erhöhte sich trotz der üblichen Buchwertabgänge um rund T€ 150. Die Corona-Pandemie hat sich in dem Geschäftsjahr somit nicht ausgewirkt.

Der Umsatz der bon Leasing setzt sich aus Erlösen aus dem Finanzierungsleasing von augenärztlichen und augenoptischen Diagnostik-Instrumenten, minimalen Zinserträgen und Erlösen aus dem Verkauf von Leasingobjekten nach Vertragsende zusammen. Die Erlöse werden ausschließlich durch Kunden im Inland / in Deutschland und in Euro erzielt.

Die Gesellschaft arbeitet weiterhin an einer Umsatzausweitung, um damit auch die Ertragsentwicklung weiter zu festigen. Dabei wird die Entwicklung der Gesellschaft neben der Branchenentwicklung insbesondere auch von dem allgemeinen Finanzierungsbedarf abhängig sein. Dabei werden die zunehmend steigenden Zinsen für Kredite eine nicht unerhebliche Auswirkung haben.

Für die Zukunft ist mittelfristig weiterhin ein positiver Geschäftsverlauf zu erwarten.

Seit dem Bilanzstichtag haben sich diese Verhältnisse durch die neu abgeschlossenen Verträge der beiden Vorjahre weiter gefestigt. Zudem ist mit ausreichend neuen Leasingverträgen zu rechnen. mit denen dann die auslaufenden Verträge abdecken werden. Insgesamt zeichnet sich ein stabiler Verlauf ab, der zu einer Stärkung der Ertragskraft führen dürfte.

1.3. Lage der Gesellschaft im Berichtsjahr

Nachfolgend stellen wir die Vermögens-, Finanz-, Liquiditäts-, und Ertragslage unserer Gesellschaft dar.

a. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von rd. 98,7% der Bilanzsumme gekennzeichnet. Der Anteil des Umlaufvermögens beläuft sich auf rd. 1,3%. Die Eigenkapitalstruktur ist durch einen bilanziellen Eigenkapitalanteil von rd. 37,7% der Bilanzsumme gekennzeichnet. Hinzu kommt, dass die wesentlichen Verbindlichkeiten aus solchen gegenüber dem kooperierenden Unternehmen (rd. T€ 620 einschließlich Lieferantenverbindlichkeiten) bestehen.

Die Vermögenslage stellt sich damit außerordentlich positiv dar.

b. Finanzierung

Neufinanzierungen wurden überwiegend aus dem Cash-Flow finanziert. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden innerhalb von 2 Monaten nach dem Bilanzstichtag getilgt.

c. Ertragslage

Die Firma konnte den Umsatz im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr kräftig steigern, weil das Neugeschäft sich positiv entwickelt hat und die Ausbuchung der Restwerte erheblich geringer ausgefallen ist.

d. Liquiditätslage

Infolge der sehr positiven Vermögenslage war auch die Liquiditätslage stets sehr positiv. Bankkredite brauchten nicht in Anspruch genommen werden. Die Firma konnte Ihren Zahlungsverpflichtungen stets nachkommen. - Dies wird auch im Folgejahr der Fall sein.

1.4. Personal- und Sozialbereich

Zum Jahresende war eine Teilzeitbeschäftigte tätig. Es hat sich somit zum Vorjahr keine Änderung ergeben.

1.5. Sonstige Vorgänge von Bedeutung

Am 21. November 2018 fand als Telefonkonferenz mit der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank ein Aufsichtsgespräch statt, bei dem die Geschäftsgrundlage der Firma ausführlich dargestellt werden konnte. Die Firma wird durch Herrn Damm, Geschäftsführer der riskmatic UG, Frankfurt/Main, unterstützt.

Ansonsten waren Vorgänge von herausragender Bedeutung im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

2. Risikobericht

2.1 Risikomanagement

Die regelmäßige Prüfung und Überwachung der Risiken zählt zu den wesentlichen Lenkungsfaktoren des Unternehmens. Hierbei gehören insbesondere das Adressenausfall- und das Objekt- bzw. Restwertrisiko zu den Risikofaktoren. Andere Risiken wie z. B. das Zinsänderungs- oder das Liquiditätsrisiko sind bisher nicht bedeutsam gewesen.

2.2 Adressenausfallrisiken

Das Adressenausfallrisiko bezüglich der Forderungen an die Leasingnehmer der Firma wird durch eine sorgfältige Bonitätsanalyse reduziert. Die offenen Forderungen werden laufend analysiert und erforderliche Maßnahmen ergriffen.

Es werden Einzelwertberichtigungen ermittelt und ggfs. gebildet.

2.3 Objekt- und Restwertrisiken

Restwertrisiken bei regulärem Vertragsende oder Objektrisiken bei vorzeitigem Vertragsende werden durch eine risikobewusste Kalkulation der Verträge minimiert. Risiken aufgrund der Marktentwicklung wurden bislang kaum verzeichnet.

2.4 Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiken

Die Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens ist ausgezeichnet, die zur Verfügung stehenden Refinanzierungsquellen würden eine ganz wesentliche Geschäftsausweitung erlauben.

Zinsänderungsrisiken sind lediglich kalkulatorisch zu berücksichtigen.

2.5 Gesamtbild der Risikolage

Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens ist aufgrund des vorhandenen Substanzwertes erheblich. Auch ein vollständiger Ausfall der 25 größeren Kunden würde nicht zur Insolvenz des Unternehmens führen.

Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit der bon optic Vertriebsges. mbH, und zwar in Form der Vertriebsunterstützung und der damit verbundenen Kontaktpflege vor Ort. Eventuelle Risiken werden dadurch rechtzeitig bekannt.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs

Seit dem Bilanzstichtag hat sich der vorherige Verlauf fortgesetzt. Die entwickelten Orientierungsgrundlagen mit kooperierenden Unternehmen konnten bei Neugeschäften umgesetzt werden. - Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

4. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Nach unserer Einschätzung wird sich die Gesellschaft in den kommenden zwei Jahren weiter positiv entwickeln. Dies wird entsprechende Auswirkung auf die Ertragslage haben. Das Ausmaß wird weiterhin von der Unterstützung durch kooperierende Unternehmen einerseits und den allgemeinen Finanzierungskonditionen abhängen.

Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarten wir ebenfalls einen Jahresüberschuss und damit eine positive Ertragslage. Grundlage unserer Einschätzungen ist die Umsatzprognose. Aufgrund der geplanten Ergebnisse wird sich die Vermögenslage im Vergleich zum Berichtsjahr voraussichtlich weiter leicht verbessern. - Investitionen werden voraussichtlich weiterhin nahezu ausschließlich aus liquiden Mitteln finanziert.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres lässt die marktüblichen Chancen und Risiken für die Zukunft erkennen. Die Zusammenarbeit mit kooperierenden Unternehmen bietet Entwicklungspotential, das vereinbarungsgemäß im Rahmen der Möglichkeiten genutzt werden soll und andererseits erhebliche Sicherheit für eine Kontinuität. Für 2024 und 2025 ist somit weiterhin eine tendenziell positive Entwicklung zu erwarten.

6. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Tatsachen

Aufgrund der dargestellten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Berichtsjahr sowie der Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr kommen wir zu der Einschätzung, dass keine Anzeichen für eine Entwicklungsbeeinträchtigung vorliegen. Eine Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens ist nach unserer Einschätzung aufgrund der sehr guten Vermögenslage ohnehin nicht zu erkennen.

7. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Die Gesellschaft betreibt Ihren Stammsitz in Hamberge. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Hamberge, den 30. November 2023

Hans-Jochen Kaber, Geschäftsführer

BILANZ zum 30. September 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Forderung an Kreditinstitute
a) täglich fällig 8.081,94 98.705,45
b) andere Forderungen 0,00 0,00
8.081,94 98.705,45
2. Forderungen an Kunden 1358,60 1.358,60
3. Leasingvermögen 1.056.422,87 950.694,73
4. Sachanlagen 5,49 6,49
5. Sonstige Vermögensgegenstände 2.730,88 90.993,68
6. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1.963,50 0,00
1.070.563,28 1.141.758,95

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 0,00 0,00
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 0,00
0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten mit einer vereinbarten Laufzeit oder Kündigungsfrist 1.963,50 208.353,68
3. Sonstige Verbindlichkeiten 620.715,32 464.961,22
4. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 15.119,01 14.058,65
5. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 18.271,31 2.165,92
b) andere Rückstellungen 10.750,00 8.150,00
29.021,31 10.315,92
6. Kapital
a) gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Gewinnvortrag 419.069,48 379.024,66
c) Gewinnausschüttung -130.000,00 0,00
d) Jahresüberschuss 89.674,66 40.044,82
403.744,14 444.069,48
1.070.563,28 1.141.758,95

 

Hamberge, den 30. November 2023

Hans-Jochen Kaber, Geschäftsführer

Gewinn- und Verlustrechnung zum 30. September 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Leasingerträge 420.071,02 400.053,63
2. Leasingaufwendungen -80.828,00 -173.773,00
339.243,02 226.280,63
3. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäfte 1.238,42 2.186,10
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 0,00
4. Zinsaufwendungen -23.701,34 -17.804,40
-22,462,92 -15.618,30
5. Sonstige betriebliche Erträge 3.384,00 13.536,00
6. Allgemeine Verwaltungskosten
a) Personalkosten
aa) Löhne und Gehälter -1.212,00 -1.488,00
ab) Soziale Abgaben -760,27 -452,33
-1.972,27 -1.940,33
b) andere Verwaltungsaufwendungen -25.567,60 -21.644,17
-27.539,87 -23.584,50
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 169.764,52 -144.999,76
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückst. im Kreditgesch. 0,00 0,00
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 122.859,71 55.614,07
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.198,05 -15.161,25
10. Sonstige Steuern 13,00 -408,00
-33.185,05 -15.569,25
11. Jahresüberschuss 89.674,66 40.044,82

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Mit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 am 25. Dezember 2008 sowie den damit verbundenen Änderungen im Kreditwesengesetz (KWG) wurden das Finanzierungsleasing als Erbringung einer Finanzdienstleistung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG eingestuft.

Die bon Leasing GmbH mit Sitz in Hamberge, die gewerbsmäßig das Finanzierungsleasing betreibt, ist somit ein Finanzdienstleistungsinstitut und unterliegt damit einer eingeschränkten Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank.

Als Finanzdienstleistungsinstitut ist die bon Leasing GmbH verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den für Institute geltende Regelungen der §§ 340 ff. HGB i.V.m. der Verordnung über die Regelungen der Kreditinstitute Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufzustellen. Für den Jahresabschluss zum 30.09.2021 erfolgte die Gliederung von Jahresbilanz und Gewinn- und Verlustrechnung deshalb grundsätzlich nach den Formblättern der RechKredV.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtgerichts Lübeck unter HRA 7062 HL eingetragen.

Das Stammkapital der bon Leasing GmbH in Höhe von 25 TEuro. Das Stammkapital ist angefordert und voll eingezahlt. Der Kaufmann Herr Hans-Jochen Kaber, Hamberge, ist allein zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft berechtigt und verpflichtet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der bon Leasing GmbH sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 wurden nach den für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt:

Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert ausgewiesen.

Die Forderungen an Kunden sind zum Nennwert abzüglich einer angemessenen Wertberichtigung ausgewiesen.

Das Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis 800 EUR) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Zugang bis 31.12.2007 und ab 01.01.2009 wurde das Leasingvermögen grundsätzlich unter Ausnutzung der steuerlich zulässigen Höchstwerte, linear bzw. degressiv abgeschrieben. Bei Zugängen in 2010 wurden die Anschaffungskosten degressiv pro rata temporis über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben, ab dem Jahr 2011 analog zu den steuerlichen Einschränkungen wieder linear. Soweit erforderlich, wurden im Geschäftsjahr Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und den ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

3. Fristengliederung

Die nach Rechnungslegungsverordnung geforderte Fristengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

Insgesamt bis 3 Monate über 3 Monate bis 1 Jahr über ein Jahr bis fünf Jahre über fünf Jahre
T€ T€ T€ T€ TE
Bilanzposten
Forderungen an Kunden 1 1 0 0 0
Sonstige Forderungen 3 3 0 0 0
davon ggü. Gesellschaftern 3 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 2 2 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 620 2 0 618 0
davon ggü. Gesellschaftern 0 0 0 0 0

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen das Darlehen ggü. der bon optic Handelsges. mbH in Höhe von 618 T€. Über dieses Darlehen wurde der Rangrücktritt erklärt.

Das unbesicherte Gesellschafterdarlehen (Forderung) i.H.v. 2 T€ ist mit 4% verzinst. Die Laufzeit ist unbefristet. Das Darlehen ggü. der bon optic Handelsges. mbH (Verbindlichkeit) ist ebenfalls unbesichert und mit 4% verzinst.

4. Sonstige Erläuterungen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.09.2023 Gesamt Leasingvermögen Anzahlungen Fahrzeuge Betriebs- und Geschäftsausstattung
T€ T€ T€ T€ T€
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.345 1.284 0 0 13
Zugänge AHK 356 356 0 0 0
Abgänge AHK -232 -182 0 0 0
Abschreibungen (kumuliert) -413 -402 0 0 -13
Buchwert 30.09.2023 1.056 1.056 0 0 0
Abschreibungen des Geschäftsjahres 169 169 0 0 0

Steuerrückstellungen für das laufende Geschäftsjahr waren in Höhe von T€ 18 zu bilden. Rückforderungsbeträge ergaben sich nicht.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Leasingerträge entfallen auf das Leasinggeschäft und auf Verwertungserlöse des Leasingvermögens. Die Leasingerträge betreffen Geschäfte mit inländischen Kunden.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von 23,7 T€ resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung des Darlehens ggü. der bon optic Handelsges. mbH, das weitgehend getilgt ist.

Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen des Geschäftsjahres entfällt ausschließlich auf planmäßige Abschreibungen mit 169 T€.

Im Geschäftsjahr wurde eine Arbeitnehmerin auf geringfügiger Basis beschäftigt.

6. Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag 30. September 2023 bestanden keine derivativen Finanzpositionen.

§ 285 Nr. 6 HGB: die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 122,8 T€.

Vorgänge von besonderer Bedeutung gem. § 285 Nr. 33 HGB sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Geschäftsführer ist der Kaufmann Herr Hans-Jochen Kaber, Hamberge.

Das Honorar für die Abschlussprüfung an den Wirtschaftsprüfer beträgt insgesamt 6 T€ und entspricht dem Gesamthonorar.

Der Gesellschafter schlägt vor, den Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres 2022/2023 in Höhe von EUR 89.674,66 in das Folgejahr vorzutragen. Dadurch ergibt sich unter Einschluss des Stammkapitals und der erfolgten Gewinnausschüttung von EUR 130.000 zum 30. September 2023 ein Eigenkapital in Höhe von EUR 403.744,14.

 

Hamberge, den 30. November 2023

Hans-Jochen Kaber, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die bon Leasing GmbH, Hamberge

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der bon Leasing GmbH, Hamberge, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bon Leasing GmbH, Hamberge, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aschaffenburg, den 29. Februar 2024

ATC Revision & Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lars Rengel, Wirtschaftsprüfer

Genehmigung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30.9.2023 wurde mit Beschlüssen der Gesellschafterversammlung vom 30.11.2023 und nach der Prüfung vom 29.2.2024 genehmigt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.