Reichenbach Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Nauheimer seit 17.12.2014 | Prokura |
Jochen Dr. Ulmer seit 26.11.2009 | Prokura |
Axel Dr. Pfrommer seit 31.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EUROFLEX GmbHPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des UnternehmensEUROFLEX ist ein weltweit führender Lieferant hochwertiger Halbzeuge und Komponenten für die Medizintechnik. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und ist eine 100-prozentige Vertriebs-Tochtergesellschaft der G.RAU GmbH & Co. KG, bei der die hochpräzisen Rohre, Drähte, Bleche und Komponenten hergestellt werden. Als führender Experte für Lösungen aus NITINOL und vielen anderen innovativen Werkstoffen ist EUROFLEX kompetenter Partner zahlreicher Unternehmen der Medizintechnik. 2. Forschung und EntwicklungGegenstand der Entwicklungstätigkeit ist die innovative Produktentwicklung und Verfahrensentwicklung zur Herstellung von Halbzeugen und Komponenten. Die Entwicklung erfolgt in Personalunion mit der Muttergesellschaft. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenIm Berichtsjahr expandierte die Weltwirtschaft mit einem realen Wachstum von rund 2,5 % leicht schwächer als in den beiden Vorjahren und blieb damit erneut deutlich unterhalb des langfristigen Trends. Ursächlich hierfür war vor allem die weiter nachlassende und ausgesprochen unbefriedigende konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern. Die globalen Finanzmärkte waren im Jahresverlauf weiterhin von erheblichen Kursschwankungen geprägt. Die industriellen Rohstoffpreise gaben gegenüber dem Vorjahr deutlich nach und lagen um rund ein Fünftel unter dem Niveau von 2014, bei den Rohölpreisen lag der Rückgang bei knapp 50 %. In einem insgesamt verhaltenen weltwirtschaftlichen Umfeld konnten die Volkswirtschaften der Industrieländer im Vergleich zum Vorjahr an Dynamik gewinnen. Zusammengenommen stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieser Länder um rund 1,9 % (Vorjahr 1,7 %) an. Die US-Wirtschaft erwies sich dabei einmal mehr als stabile Stütze der globalen Konjunktur. Der Markt, in welchem das Unternehmen tätig ist, wächst weiter stetig. Es existieren weiterhin hohe Ideen- und Innovationsraten für neue Anwendungen in verschiedenen medizinischen Bereichen (z.B. neurovaskulare, kardiovaskulare oder endovaskulare Therapien). Der Markt der minimalinvasiven und interventionellen Medizintechnik wächst mit einem CGAR (Compound Annual Growth Rate) von ca. 10%. Der Weltmarkt für periphere, selbstexpandierbare Stents ist mit Wachstumsraten von 5% - 7% pro Jahr (bezogen auf die Stückzahlen) weiterhin intakt. 2. GeschäftsverlaufDas operative Geschäft hat sich in 2015 sehr positiv entwickelt. Der Umsatz stieg um € 3,6 Mio. (+28%) auf € 16,6 Mio. und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau von € 1 3,0 Mio. Das Jahresergebnisses liegt bei T€ 2.477 und damit um T€ 629 (+34%) über dem Vorjahreswert. 3. LageDie Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) ErtragslageUnsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen Produkte für die Medizintechnik dar. Der Umsatzanstieg von € 3,6 Mio. (+28%) auf € 1 6,6 Mio. entfällt zu einem großen Teil auf den US-Amerikanischen Markt (+ 59%). Die Inlandsumsätze stiegen um 36 %. Der Materialaufwand ist aufgrund der Umsatzerhöhung um T€ 2.005 (22,4%) unterproportional zur Umsatzentwicklung gestiegen. Die Materialeinsatzquote ging von 69 % auf 66 % zurück. Die Personalkosten haben sich nicht verändert. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich Erhöhungen insbesondere bei den Beratungsleistungen und den Vertriebsaufwendungen in den USA, die im Wesentlichen durch unsere Tochtergesellschaft G. RAU Inc. erbracht werden. b) FinanzlageDie Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die liquiden Mittel betrugen € 3,6 Mio. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr steht im Zusammenhang mit den Investitionen in das Finanzanlagevermögen. c) VermögenslageDurch die Ausweitung der Bilanzsumme hat sich Kapitalstruktur verändert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 87 % (2014: 97%). Die Investitionen des Geschäftsjahres 2015 betreffen insbesondere die Kapitalerhöhung der costaricanischen Tochtergesellschaft RAU Precision Metals S.A. sowie den Anteilserwerb des letzten Drittels der ADMEDES Schuessler GmbH. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich in Folge dessen um € 1,8 Mio. erhöht und betreffen im Wesentlichen kurzfristige Darlehen an Tochtergesellschaften. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenDie in der G.RAU-Gruppe eingesetzten finanziellen Steuerungsgrößen orientieren sich an den Interessen und Ansprüchen der Gesellschafter und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar. Entsprechend richten sich die Steuerungsgrößen der EUROFLEX GmbH aus. Wichtige Steuerungsgrößen sind hierbei die Rohertragsquote, der EBIT, Deckungsbeiträge, Nettoverschuldung und Kapitalbindung. Diese Kennzahlen sind alle im positiven Bereich und zufriedenstellend. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. PrognoseberichtDie dargestellten Einschätzungen für den künftigen Geschäftsverlauf orientieren sich an den Chancen und Risiken, die die erwarteten Marktbedingungen und die Wettbewerbssituation im Planungszeitraum bieten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Prognosen zur Entwicklung der Weltwirtschaft und der medizintechnischen Märkte sowie der jüngsten Geschäftsentwicklung passen wir unsere Erwartungen laufend an. Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf unserem Kenntnisstand im März 2016. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir zum einen die Kundenakquise insbesondere in den angelsächsischen und asiatischen Märkten weiterhin forcieren und zum anderen unser Produktportfolio erweitern. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Der medizintechnische Markt bietet weiterhin ein sehr großes Wachstumspotential. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten, Partnerschaften und Vertriebskooperationen. Der geplante Jahresumsatz bewegt sich über dem Vorjahresniveau. Die Ergebniserwartung liegt leicht über dem Vorjahreswert. Die ersten beiden Monate des Geschäftsjahres 2016 bestätigen diese Prognose. Entsprechend der Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Jahres 2015 sehen wir den langfristigen Wachstumspfad als weiterhin intakt an. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. V. Chancen- und Risikobericht1. RisikoberichtBranchenspezifische Risiken:Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken:Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten im Bereich von NITINOL-Draht deutlich zugenommen. Im Rohrbereich und dem Bereich von lasergeschnittenen Teilen für die Medizintechnik bieten Neuentwicklungen sowie Prozess-Optimierungen bei unserer Muttergesellschaft echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile. Wir gehen davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind und wir uns unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen können. In Costa Rica wurde in 2012 eine Tochtergesellschaft gegründet, die im August 2014 die Fertigung aufgenommen hat. Die Gesellschaft hat bereits im 2. Jahr ihrer Geschäftstätigkeit den Break Even erreicht. Nach dem schwierigen Jahr 2014 kann die Tochtergesellschaft ADMEDES Schuessler GmbH auf ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr 2015 zurück blicken. Durch die Umsetzung eines sehr umfangreichen Kosteneinsparungsprogramms konnte die gesamte Kostenstruktur signifikant verbessert werden. Es wurden lediglich unbedingt betriebsnotwendige Investitionen getätigt, um die Liquiditätssituation zu verbessern. Anstatt des geplanten Verlusts von TEUR 764 konnte die Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von TEUR 5.687 (2014: T€ -8.064) erzielen. Finanzwirtschaftliche Risiken:Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte in Zusammenarbeit mit unserer Muttergesellschaft. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. ChancenberichtAuf der Beschaffungsseite können wir auf stabile langjährige Lieferbeziehungen zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch im Prüflabor bei der Muttergesellschaft durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden bzw. rückläufigen Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Durch die hohen Liquiditätsreserven kann auf eine Außenfinanzierung vollständig verzichtet werden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Pforzheim, den 05.03.2016 EUROFLEX GmbH Dr. Axel Pfrommer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2015A. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Dabei wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden nach der linearen Methode über 10 Jahre abgeschrieben, das Sachanlagevermögen linear über 6 bis 10 Jahre. Die Zugänge wurden im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wird das steuerliche Sammelpostenverfahren auch in der Handelsbilanz angewandt. Geringwertige Anlagegüter bis zu € 1.000 werden im Jahr der Anschaffung in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Vorräte (Waren) erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Zur Deckung einzelner Risiken und des allgemeinen Ausfallwagnisses wurden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei ihrem Zugang mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bewertet. Zum Abschlussstichtag bestehende Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten mit einer mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden unter Beachtung des Imparitätsprinzips bewertet, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. C. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. UmlaufvermögenBei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich Lieferforderungen (T€ 844) saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ -22) und Darlehensforderungen (T€ 3.226). Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere den Personalbereich (T€ 200), Garantie (T€ 84), ausstehende Rechnungen (T€ 73) sowie interne und externe Abschlusskosten (T€ 56). VerbindlichkeitenBei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Lieferverbindlichkeiten (T€ 758) und ein kurzfristiges Darlehen (T€ 700). Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen T€ 1.448 (i.V. T€ 38). Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen betreffen Lieferverbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen T€ 528. Darin enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 528. D. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
E. Sonstige AngabenGeschäftsführungGeschäftsführer im Geschäftsjahr 2015 war: Herr Dr. Axel Pfrommer Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. AnteilsbesitzAn folgenden Unternehmen werden mindestens 20 % der Anteile gehalten:
* mittelbare Beteiligung
KonzernverhältnisseDie EUROFLEX GmbH gehört zum Konzern der G. RAU GmbH & Co. KG, die als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2015 einen Konzernabschluss aufstellt. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorar ist in der entsprechenden Anhangsangabe des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 der G. RAU GmbH & Co. KG enthalten. GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Pforzheim, 5. März 2016 Dr. Axel Pfrommer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EUROFLEX GmbH, Pforzheim,für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Pforzheim, den 30. März 2016 dhmp
GmbH & Co. KG
Tobias Nellinger, Wirtschaftsprüfer Claudia Brill, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens
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