Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
AllTerra Deutschland GmbH
Gewerbering-Süd 10, 97359 Schwarzach am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ivica Pavlinusic seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Frank Arnold Dahlhoff seit 11.9.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MEB Group AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AllTerra Deutschland GmbHSchwarzach a.Main (vormals: Dettelbach)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft I. Allgemeine Informationen zum Unternehmen und zur Geschäftstätigkeit II. Forschung und Entwicklung III. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren B. Wirtschaftsbericht I. Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland II. Branchenentwicklung III. Unternehmensentwicklung IV. Lage der Gesellschaft V. Investitionen, Cashflow und Liquidität C. Nachtragsbericht D. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht I. Risikobericht II. Chancenbericht III. Prognosebericht IV. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung E. Bestehende Zweigniederlassungen/Tochterunternehmen/Niederlassungen A. Grundlagen der Gesellschaft I. Allgemeine Informationen zum Unternehmen und zur Geschäftstätigkeit Die heutige AllTerra Deutschland GmbH mit Sitz in Dettelbach ist ursprünglich aus dem Unternehmen Sinning Vermessungsbedarf GmbH hervorgegangen. Die Gesellschaft wurde als GIL GmbH mit dem Gesellschaftsvertrag vom 28. Januar 2014 gegründet und auch zu diesem Zeitpunkt von der Firma Sinning Vermessungsbedarf abgespalten. Das Unternehmen ist mit HRB Nr. 12249 im Handelsregister des Amtsgericht Würzburg eingetragen. Eine Umfirmierung der GIL GmbH in die AllTerra Deutschland GmbH erfolgte im Jahr 2016. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und Handel mit Vermessungssystemen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Systeme, Software und Dienstleistungen des Trimble Konzerns, insbesondere um Systeme zur Positionsbestimmung unter Verwendung von GNSS-, Optik-, Laser-, Kommunikations- und Informationstechnologien und die damit verbundene Software. Darüber hinaus begleitet die Firma Vermessungsprojekte und bietet den Kunden umfassende Unterstützung durch Support und eine zertifizierte Servicewerkstatt. Die AllTerra Deutschland GmbH ist im Besitz eines exklusiven Handelsvertrages für den Systemverkauf- und Serviceleistungsverkauf von Geospatial Produkten mit dem Hauptlieferanten und ehemaligen Eigentümer Trimble für die Vertriebsgebiete Bayern, Saarland und südl. Rheinland-Pfalz. Im Jahre 2023 wurde die Gesellschaft AllTerra Deutschland GmbH in die Schweizer MEB Gruppe eingegliedert. Die MEB Group ist mit ihren 11 Tochterunternehmen und über 200 Mitarbeitenden in der Schweiz, Deutschland und Österreich engagierter Partner der Vermessungs- und Baubranche sowie von Infrastrukturbetreibern. Die MEB bietet Lösungen von der Planung über die Ausführung bis zum Betrieb. Sie ist seit mehr als 30 Jahren Trimble Partner und begleitet mit wegweisenden Produkten und Systemen, fundierter Fachkompetenz, partnerschaftlichen Beziehungen, exzellentem Service und überzeugenden Dienstleistungen die Anwender und Unternehmen auf dem Weg in ihre Zukunft. II. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine nennenswerten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. III. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden vor allem Umsatzerlöse, Rohertrag und Jahresergebnis (vor Steuern) angesehen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft ist die Präsenz im Markt, der Marktanteil und die Kundenbindung. B. Wirtschaftsbericht I. Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Die Bruttowertschöpfung in dem Bereich Produzierendes Gewerbe incl. Baugewerbe stieg vom Jahr 2022 von 1.031,63 Milliarden Euro auf das Jahr 2023 von 1.159,76 Milliarden Euro an. II. Branchenentwicklung Das Baugewerbe zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Auch im Jahr 2023 wurde die Bauwirtschaft weiterhin maßgeblich von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Herausforderungen beeinflusst. Steigende Energiepreise und die zunehmende Inflation verstärkten die bereits angespannte wirtschaftliche Situation. In den letzten Jahren hat auch eine Reihe von neuartigen technischen Lösungen in der Vermessungsbranche Einzug gehalten. Dazu gehören Bildverarbeitungstechnologien, Laser-Scanning, Flugsysteme mit entsprechenden Messausrüstungen sowie mobile Vermessungssysteme, die sowohl auf Straßen-/Verkehrswegen, als auch im Inneren von Gebäuden eingesetzt werden können. Damit einher geht ein bis heute ungebremster Ausbau der Anwendungssoftware für die bereits dargestellten traditionellen und die neu entwickelten Positionierungslösungen. III. Unternehmensentwicklung Zusätzlich zum traditionellen Markt, dem klassischen Verkauf von Vermessungssystemen, konzentrierte sich die AllTerra auch weiterhin auf die neuen Vermessungstechnologien. Auch hier konnten im Bereich Mobile Mapping, Scanning und Monitoring im Jahr 2023 erhebliche Erfolge verzeichnet werden. Durch die Erschließung und Weiterentwicklung in neue Märkte ist die AllTerra Deutschland GmbH zu einem starken innovativen Partner gewachsen. Mit dem Ausbau des Produktportfolios in neuartige technische "3D" Lösungen wie Mobile Mapping, Scanning und Monitoring konnte sich die Firma in den letzten Jahren als starker Partner platzieren und vom Wettbewerb absetzen. Die geführten Kundenprojekte in diesen Bereichen bieten der AllTerra die Möglichkeit direkt am Markt zu sein und mit ihren Kunden zu wachsen. Das erforderte vom Unternehmen den Aufbau von Spezialkenntnissen. Dazu wurden entsprechende qualifizierte Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnen eingestellt. Gleichzeitig wurden damit neue Anwendermärkte und durch notwendig gewordene Beratungsleistungen neue Tätigkeits- und Umsatzfelder erschlossen. IV. Lage der Gesellschaft Vergleich der Prognose aus dem Vorjahr mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung. Gemäß der Prognose aus dem Vorjahr wurden externe Umsatzerlöse (ohne I/C) in Höhe von TEUR 11.500 und ein Jahresüberschuss (ohne I/C) in Höhe von TEUR 1.126 erwartet. Die externe Kundenumsatzprognose wurde um TEUR 1.446 mit TEUR 10.054 (ohne I/C) nicht erreicht. Der geplante Jahresüberschuss belief sich tatsächlich auf TEUR 64. Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Umsätze mit inländischen Kunden (TEUR 10.054) und der AllTerra Österreich GmbH (TEUR 1.829) im Konzernverbund. Ertragslage Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist im Jahr 2023 um TEUR 1.265 auf TEUR 11.883 gefallen (Vorjahr TEUR 13.148). Die Gesellschaft realisiert die Umsätze vorrangig mit inländischen Kunden und dem Tochterunternehmen AllTerra Österreich GmbH mit einem Umsatz von TEUR 1.829 (Vorjahr 1.838). Das Rohergebnis ist von TEUR 3.888 auf TEUR 4.204 gestiegen. Im Jahr 2023 wurde gezielt Augenmerk auf die Steigerung der Rohertragsmarge gelegt. Die Personalaufwendungen sind um TEUR 139 auf TEUR 1.704 gestiegen (Vj. TEUR 1.565). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Neueinstellungen im laufenden Jahr 2023. Am Jahresende 2023 betrug die Anzahl der Mitarbeiter 22 Personen (Vorjahr 19 Personen). Im November wurde an Teile der Belegschaft der steuerfreie Energiekostenzuschuss ausgezahlt. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erhöhten sich aufgrund von Investitionen auf TEUR 100 (Vorjahr TEUR 73). Im Jahr 2023 wurde unter dem Blickpunkt der neuen Eigentümerschaft der Warenbestand einer Neubewertung unterzogen. Die Bewertung beinhaltet den Neubestand, den Demobestand und den Altbestand. Die daraus resultierende Abschreibung von 977 TEUR erfolgte auf Basis der Teilwertbetrachtung und der Anpassung der Gängigkeitsbewertung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr TEUR 831 um TEUR 497 auf TEUR 1.327 deutlich gestiegen, was zum einen auf hohe Leistungsverrechnungen im Konzernverbund TEUR 290 (Vj. TEUR 0) als auch auf den Zuwachs in der Belegschaft sowie die generell hohen Preissteigerungen zurückzuführen ist. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf TEUR 33 nach TEUR 379 im Vorjahr. Nach Steuern wurde somit ein Jahresüberschuss von TEUR 64 nach TEUR 1.040 im Vorjahr erzielt. Trotz erschwerter Bedingungen und des einmaligen Effekts der Bestandsneubewertung kann die Ertragslage im Berichtsjahr 2023 als gut bezeichnet werden. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage ist weiterhin im Wesentlichen durch Warenbestände (TEUR 2.871, Vorjahr TEUR 5.075), Forderungen (TEUR 1.641, Vorjahr TEUR 1.698) und die Anteile an verbundenen Unternehmen (TEUR 717, Vorjahr TEUR 717) bestimmt. Eine Neubewertung der Warenbestände führt zu einem Einmaleffekt von 977 TEUR im Jahre 2023. Die Forderungen des Unternehmens sind werthaltig. Für Forderungen, bei denen mit Ausfällen zu rechnen ist, wurden eine Einzelwertberichtigung getätigt. Hierbei handelt es sich um einen Verssicherungsstreitfall bei einem Kunden und eine Systemlieferung. Die Anteile an verbundenen Unternehmen entfallen auf eine 100% Beteiligung an der AllTerra Österreich GmbH, die im Jahre 2016 erworben wurde. Eine Teilwertabschreibung auf diese Beteilung wurde im Jahre 2018 getätigt. Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro. Der ehemalige Eigentümer Trimble ist weiterhin auch der Hauptlieferant der Gesellschaft. Die Rückstellungen belaufen sich in Summe auf TEUR 260 (Vj. TEUR 471) und setzen sich aus Steuerrückstellungen (TEUR 13, Vj. TEUR 199) und sonstigen Rückstellungen (TEUR 247, Vj. TEUR 272) zusammen. Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt stellt sich die Ertragslage als sehr zufriedenstellend dar, die Vermögens- und Finanzlage ist stabil. V. Investitionen, Cashflow und Liquidität Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von TEUR 163 (Vj. TEUR 126) getätigt. Aus dem laufenden Cashflow wurde im Dezember ein Darlehen an den Eigentümer, die MEB Holding AG, mit einem Betrag von TEUR 500 gewährt. Zum Stichtag stehen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 853 (Vj. TEUR 566) zur Verfügung. Die Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich fristmäßig gerecht zu werden. C. Nachtragsbericht Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Anhang. D. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht I. Risikobericht Das firmeneigene Risikomanagementsystem erfasst das Controlling und regelmäßige interne Berichterstattung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage an die Schweizer Konzernleitung. Eventuelle Chancen, Risiken und Veränderungen im Geschäftsverlauf werden auf Monatsbasis auf der Ebene der Gesellschaft sowie auch des Gesamtkonzerns sehr detailliert beobachtet und bewertet. Es ist darauf ausgerichtet, die dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und die Ertragslage sicherzustellen und zu stärken. Im Rahmen der steigende Energiepreise und der zunehmenden Inflation haben sich die Risikomanagement-Systeme als zufriedenstellend bewährt. Erfahrungswerte aus dieser Krise werden zur weiteren Verbesserung der Kontrollmechanismen verwendet. Die Gesellschaft hat den wirtschaftlichen Einfluss dieser Krisen bisher gut überstanden. Die Liquiditätslage ist gut und über die aktuelle Zahlungsmoral unserer langfristigen Kunden der öffentlichen Hand und des Baugewerbes gesichert, so dass keine Liquiditätsengpässe zu erwarten sind. Die Gesellschaft finanziert sich über eigene Mittel. II. Chancenbericht Die von der Firma AllTerra bedienten Märkte, insbesondere die Bauindustrie und die Vermessungstechnik, entwickeln sich stets weiter. Im Jahr 2025 wird der Umsatz im Baugewerbe in Deutschland laut der Prognose rund 391,3 Milliarden Euro betragen. Auch die Entwicklung in neue Vermessungstechnologien, sowie die damit zusammenhängenden neuen Märkte wirken sich positiv auf die Unternehmensentwicklung und den Unternehmenserfolg aus. Mit dem Einschluss in den Konzernverbund MEB Holding Gruppe im Jahr 2023 steht der AllTerra Deutschland GmbH nun ein etablierter überregional starker Partner zur Seite. Insbesondere die höheren Zinsen drücken die Baunachfrage. Das trifft vor allem den Wohnungsbau. Im Zusammenspiel mit den gestiegenen Bau- und Materialpreisen stellt das hohe Zinsniveau das größte Risiko für das Baugewerbe dar. III. Prognosebericht Ca. 35 % des Gesamtumsatzes der Unternehmung wird aktuell mit anderen Geschäftsfeldern, die im engen Zusammenhang mit dem traditionellen Verkauf von Systemhardware stehen, erwirtschaftet. Es ist erkennbar, dass diese Geschäftsfelder in der Vergangenheit einem enormen Wachstum unterlagen. Auch in der Zukunft wird der weitere Ausbau dieser Bereiche fokussiert. Die aus diesem Umsatz resultierenden Margen sind deutlich höher als im traditionellen Hardwareverkauf. Der Bereich Service erwirtschaftet Margen, die über 70 % liegen. Der Vorstoß in die neuen beratungsintensiven Technologien und Produkte im 3D Bereich wird zunehmend ausgebaut. Der Bereich Mobile Mapping mit qualifizierter Vermietung, Training und Professional Service incl. geführter Projekte erwirtschaftet Margen über 90 %. Trotz aller wirtschaftlichen Herausforderungen sind wir mit einem guten Auftragspolster in das Jahr 2024 gestartet und erwarten erneut ein erfolgreiches Jahr 2024. Für das Geschäftsjahr 2024 werden Umsatzerlöse ohne AllTerra Österreich GmbH in Höhe von ca. EUR 11,5 Mio. und ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. EUR 1,1 Mio. erwartet. Der geplante Umzug in neue und erweiterungsfähige Büroräumlichkeiten nach Schwarzach am Main, im dritten Quartal 2024, stellt eine Stärkung mit entsprechendem Wachstumspotenzial der Unternehmung dar. IV. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Die erwirtschafteten Gewinne können weiterhin zur Stärkung des Eigenkapitals eingesetzt werden. Es sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken, die die Fortführung der Gesellschaft gefährden könnten, erkennbar. Die Gesellschaft wird auch weiterhin in der Lage sein, ihre finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich fristgerecht zu bedienen. Aktuelle Informationen zeigen einen verhaltenen Optimismus zur Branchenentwicklung Bau für die zukünftigen Jahre. Explodierende Baustoffpreise, knappes Baumaterial, Fachkräftemangel und eine hohe Inflation - die unsichere weltwirtschaftliche Lage macht eine genaue Konjunkturprognose für die Bauwirtschaft im Jahr 2024 schwierig. E. Bestehende Zweigniederlassungen/Tochterunternehmen/Niederlassungen Es besteht ein 100% Tochtergesellschaft in Österreich, die im Jahr 2016 erworben wurde. (AllTerra Österreich GmbH, Ennser Straße 83, 4407 Dietach-Steyr). Eine Teilwertabschreibung auf diese Beteiligung erfolgte im Jahr 2018. Es besteht eine Betriebsstätte der AllTerra Deutschland GmbH, Am Tannenwald 6, 66459 Kirkel sowie ein Verkaufsbüro in Carl-von-Linde-Str. 40, 85716 Unterschleißheim.
Dettelbach, 06,03.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023AllTerra Deutschland GmbH, DettelbachA. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt worden. Nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB handelt es sich bei der AllTerra Deutschland GmbH um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter Beachtung der §§ 266, 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Sinning Vermessungsbedarf GmbH hat mit Wirkung zum 31.12.2013 einen Geschäftsbereich gem. § 123 Abs. 2 UmwG abgespalten. Die GIL GmbH wurde mit notariell beurkundetem Vertrag vom 28.01.2014 neu gegründet. (Urk.R.Nr. 29/2014). Mit Wirkung zum 22.07.2016 wurde die Firma in AllTerra Deutschland GmbH geändert. Die AllTerra Deutschland GmbH mit Sitz in Dettelbach wird beim Registergericht Würzburg unter der Handelsregisternummer HRB 12249 B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung werden die Abschreibungen monatsgenau vorgenommen. Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurde eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte werden einzeln auf Basis der Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten (einschließlich Herstellungs- bzw. Anschaffungsnebenkosten nach Abzug von Herstellungs- bzw. Anschaffungskostenminderungen) bewertet. In den Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB einbezogen. Sofern zum Bilanzstichtag niedrigere Tageswerte vorlagen, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen werden nicht vorgenommen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen enthalten die zu erwartenden Steuernachzahlungen des laufenden Jahres und des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum 31.12.2023 500.575,34 € (VJ 0,00 €) und haben eine Laufzeit von über 5 Jahren. c) Eigenkapital Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Ergebnisverwendung. d) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Laufzeit bis zu einem Jahr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung sind nicht vorhanden a) Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens sind nicht vorhanden. Auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen zur Anpassung des Warenbestands i.H.v. 977.097,19 € vorgenommen. b) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in voller Höhe die Sachbezüge in Form der privaten PKW-Nutzung für die Mitarbeiter c) Steuern vom Einkommen und Ertrag Diese betreffen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag zur Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr und das Vorjahr E. Sonstige Angaben Der Jahresüberschuss beträgt EUR 63.504,55 a) Anzahl der Arbeitnehmer
- davon 1 Geschäftsführer und 19 Angestellte b) Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Wolfgang Probst, Ochsenfurt. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. c) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Für die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Vorschrift des § 286 Abs. 4 in Verbindung mit § 285 Nr. 9 a und b HGB in Anspruch genommen. d) Haftungsverhältnisse Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor. e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB oder aufgrund anderer Vorschriften des HGB anzugeben sind und deren Angaben für die Beurteilung der Finanzanlage von besonderer Bedeutung sind, bestehen nicht. Vorschüsse und Kredite an den Geschäftsführer sowie zugunsten dieser Personen eingegangene Haftungsverhältnisse bestehen nicht.
Dettelbach, den 06.03.2024 Wolfgang Probst AnlagespiegelAnlagenspiegel zum 31.12.2023der AllTerra Deutschland GmbH Dettelbach
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.
gez. Probst BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AllTerra Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AllTerra Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AllTerra Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schweinfurt, den 25. März 2024 C.M. Scheerer GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft Claudia M. Scheerer, Wirtschaftsprüferin |
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