Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 744132
Eingetragen
12.2.2013
Branche
Reparatur und Instandhaltung von KrafträdernHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Betrieb einer Service-, Reparatur- und Kundendienststelle für Fahrräder. namentlich Elektrofahrräder, und die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Elektromobilität sowie die Betreuung und der Unterhalt von Händlersupport- und anderen Fahrzeugflotten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FLYER AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

FLYER AG
Switzerland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FLYER Service GmbH

Waiblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Flyer Services GmbH, Waiblingen

A. Lagebericht

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft (Quelle: Zweirad-Industrie-Verband e.V.)

Das Jahr 2023 war von der Hoffnung auf Verbesserung der konjunkturellen Rahmenbedingungen getragen, die sich jedoch nicht erfüllt haben. Die deutsche Wirtschaft stagnierte, verbunden mit einem deutlichen Anstieg des Zinsniveaus und der Inflationsrate. Die Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise dämpften den privaten Konsum in Deutschland. Wurde zu Beginn des Berichtsjahres noch ein geringes Plus prognostiziert, so entwickelte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt letztlich leicht rückläufig.

Entgegen den Erwartungen und dem allgemeinen negativen Konsumklima haben 2023 sowohl die Fahrradproduktion wie auch die Fahrradverkäufe abermals ein sehr hohes Niveau erreicht - vergleichbar mit dem coronabedingten Fahrrad-Boomjahr 2020. Insgesamt ist der Fahrrad- bzw. E-Bike-Bestand in Deutschland 2023, wie in den vergangenen Jahren, weiter gewachsen - auf 84 Millionen (2022: 82,8 Millionen), mit einem Anteil von ca. 11 Millionen E-Bikes. Der Trend geht dabei neben dem Neukauf vermehrt auch zur Anschaffung von Zweit- oder Dritträdern - zum Beispiel für die Freizeit, den Sport oder den Transport. Eine Marktsättigung ist deshalb laut ZIV weiterhin nicht absehbar.

Nach dem Allzeithoch in der Fahrrad- und E-Bike-Produktion in Deutschland im Jahr 2022, das angesichts der zwischenzeitlich eingebrochenen Nachfrage zu übervollen Lägern beitrug, hat sich die Produktion 2023 mit 2,3 Millionen Einheiten auf dem Niveau des Boom- Jahres 2020 und damit auf einem sehr guten Wert eingependelt.

Mit Blick auf den Markt- und Innovationstreiber E-Bike nehmen die Unternehmen aus der deutschen Fahrradbranche inzwischen weltweit die Vorreiterrolle ein. ,Engineered in Germany' und ,Made in Europe' sind bei E-Bikes die Garanten für Ingenieurskunst, Design, Qualität, Nachhaltigkeit und Werterhalt.

Das E-Bike ist der Motor der Fahrradbranche und das in fast allen Produktsegmenten. 2023 wurden in Deutschland mit 53 % (2022 48 %) erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder (47 %) verkauft. 1,9 Millionen abgesetzte Fahrräder (47 %) stehen 2023 2,1 Millionen E-Bikes gegenüber. Damit ist die Verkaufsmenge insgesamt leicht rückläufig und ungefähr wieder auf dem Vor-Corona-Niveau.

Herausragend ist dabei der hohe Fachhandelsanteil, der 2023 um einen Prozentpunkt auf 77 % gestiegen ist, während SB-Warenhäuser, Baumärkte und Discounter mit einem Marktanteil von 1 % (minus 1 Prozentpunkt) weiter an Bedeutung verloren.

Insgesamt zeigen die Marktdaten sehr deutlich, dass die Menschen in Deutschland dem Radfahren im Alltag und in der Freizeit und den dazugehörigen hochwertigen Produkten einen großen Stellenwert zumessen.

Der Fahrradmarkt ist demnach auf einem hohen Niveau stabil und hat sich 2023 vom allgemeinen negativen Konsumklima entkoppelt. Fahrräder und vor allem E-Bikes in sehr guter Qualität und mit innovativer Technik werden von den Konsumentinnen und Konsumenten geschätzt, ebenso wie die Beratung und der Service durch qualifizierte Fachhändler und deren Werkstätten.

Zu einem wichtigen Markttreiber hat sich zudem das Fahrradleasing über den Arbeitgeber entwickelt. Von dieser Entwicklung profitiert insbesondere der stationäre Fachhandel stark.

2. Umsatzentwicklung

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR in %
Umsatzerlöse netto 73.572 108.210 -34.638 -32.0

Der Umsatz der Flyer Service GmbH im Geschäftsjahr 2023 sank um 32% auf 73.6 Mio. €.

3. Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 7 Mitarbeitende in 2023.

II. Lage der Gesellschaft

1. Vermögens- und Finanzlage

2023 2022
% %
Vorratsintensität 36.1 7.3
Eigenkapitalquote 40.8 29.0

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4 Mio EUR auf 10.9 Mio EUR reduziert. Ursächlich hierfür ist auf der Passivseite vor allem die geringeren Forderungen auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2. Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR in %
Rohergebnis 6.465 7.750 -1.285 -16.6
Personal- und Sachaufwand -5'561 -5.434 -127 -2.3
Abschreibungen -118 -99 -19 -19.2
Finanzergebnis inkl. Steuern -544 -632 94 14.9
Jahresüberschuss 242 1'585 -1.337 -84.4

Der Jahresüberschuss 2023 betrug 242 T€ nach 1'585 T€ im Vorjahr.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken ist ein System eingerichtet, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:

umfassendes Warenwirtschaftssystem

tagesgenaue Erfassung der Finanzbuchhaltungsdaten

monatliche kurzfristige Erfolgsrechnung

kurz- und mittelfristige Finanz- und Liquiditätsplanung

Festlegung risikopolitischer Ziele und Strategien

permanente Marktbeobachtung und -analyse

Entwicklung innovativer Produkte unter Einbeziehung von Mitgliedern und Lieferanten

Entwicklung und Umsetzung geeigneter Werbemaßnahmen

Die Angemessenheit des Versicherungsschutzes wird regelmäßig durch unseren Versicherungsmakler überprüft.

Zur Abdeckung von Risiken im Eigengeschäft wurden Abwertungen auf den Warenbestand vorgenommen

2. Risiko- und Chancenbericht

Als gesamtwirtschaftliche Risiken, die speziell unsere Branche betreffen, werten wir eine gewisse zeitliche Überbevorratung auf allen Handelsebenen sowie die weiterhin hohen Finanzierungskosten.

Die erhöhten Lagerbestände werden sich bis Ende 2024 durch Abverkaufsmaßnahmen und zurückhaltende Neubestellungen nivellieren.

Risiken im Bereich der IT-Sicherheit sind auch in diesem Jahr von großer Bedeutung. Hier gilt es, diese Risiken nicht nur durch entsprechende Organisationsstrukturen, sondern auch durch technische Maßnahmen wie bspw. regelmäßige Systemupdates und Support-Packages, mittels der erneuerten ERP-Systemlandschaft sowie durch ein permanentes und hochqualifiziertes Informationssicherheits-Management-System bestmöglich zu reduzieren.

Die Einhaltung der Compliance-Vorschriften im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern und externen Geschäftspartnern dient als Wertekompass für unser Handeln. Die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Regelungen unterliegt ebenso der regelmäßigen Kontrolle durch die Führungsmitarbeiter wie die Prüfung aller neuen Vertragsbeziehungen und das Handeln unserer Mitarbeiter im Rahmen unserer bereits bestehenden, großenteils langjährigen Geschäftsbeziehungen.

Auch das vergangene Geschäftsjahr war weiterhin geprägt von geopolitischen Spannungen, die global in die Volkswirtschaften ausstrahlen. Ein Ende dieser durch Ungewissheit geprägten Situation ist nicht absehbar.

Bestandsgefährdende Liquiditätsrisiken erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr nicht. Wesentliche sonstige Risiken aus Preisänderung-, Ausfall- und Liquidität sowie Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht.

IV. Prognosebericht

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird weiter positiv gesehen. Dennoch erwarten wir auf Basis unserer Planungen daher für 2024 leicht sinkende Umsatzerlöse und einen niedrigeren Jahresüberschuss gegenüber dem Geschäftsjahr 2023.

 

Köln, den 1. Juli 2024

Die Geschäftsführung

gez. Hans-Joachim Retzlaff

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 895,33 1.053,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.486,73 359.836,31
326.382,06 360.889,64
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 3.933.761,42 1.065.985,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.334.167,75 6.992.759,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 100.012,45 801.232,25
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.432.061,41 2.560.560,07
5.866.241,61 10.354.551,55
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 739.251,13 2.710.816,00
10.865.636,22 14.131.352,67
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 36.560,39 32.274,92
10.902.196,61 14.524.517,23

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.183.283,73 2.598.024,80
III. Jahresüberschuss 242.299,33 1.585.258,93
4.450.583,06 4.208.283,73
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.115.150,00 1.232.185,38
2. Sonstige Rückstellungen 174.595,09 222.495,95
1.289.745,09 1.454.681,33
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.334,55 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 74.293,80 134.166,65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.899.178,80 7.841.594,99
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.163.061,31 885.790,53
5.161.868,46 8.861.552,17
10.902.196,61 14.524.517,23

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 73.572.094,72 108.210.089,33
2. Sonstige betriebliche Erträge 46.349,18 60.308,99
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -67.152.530,32 100.520.628,39
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -362.049,49 -429.246,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -98.237,81 -460.287,30 -96.003,59
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -118.013,16 -99.036,67
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.100.688,34 -4.908.735,30
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43,92 200,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -32.574,50 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -505.787,83 -627.817,55
10. Ergebnis nach Steuern 248.606,37 1.589.130,12
11. Sonstige Steuern -6.307,04 -3.871,19
12. Jahresüberschuss 242.299,33 1.585.258,93

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben

Die FLYER Service GmbH ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der HR B 744132 im Handelsregister eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Waiblingen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten über 250,00 € und bis einschließlich 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet; sofern erforderlich, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten und - soweit erforderlich - unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Verpflichtungen und Risiken, soweit sie das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Ihr Ansatz erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungsaufwand des Geschäftsjahres sind dem folgenden Anlagespiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.209,51 0,00 0,00 6.209,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 678.548,09 83.505,58 0,00 762.053,67
684.757,60 83.505,58 0,00 768.263,18
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.156,18 158,00 0,00 5.314,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 318.711,78 117.855,16 0,00 436.566,94
323.867,96 118.013,16 0,00 441.881,12
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 895,33 1.053,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.486,73 359.836,31
326.382,06 360.889,64

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen und betreffen in Höhe von 3.884 T€ die Gesellschafterin.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 12 T€ (Vorjahr: 12 T€) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 30,43 € (Vorjahr: 0,00 €) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 232,67 € (Vorjahr: 406,90 €) enthalten.

E. Ergänzende Angaben

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch Herrn Christian Müller, Kaufmann, geführt.

Es bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen (131 T€) und Leasing (122 T€).

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 7 (Vorjahr: 7) festangestellte gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt.

Muttergesellschaft ist die FLYER AG, Huttwil / Schweiz, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird.

F. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Waiblingen, den 1.Juli 2024

gez. Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FLYER Service GmbH, Waiblingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FLYER Service GmbH, Waiblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FLYER Service GmbH, Waiblingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GoA) unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GoA) unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 19. August 2024

DIPL.-KFM. HANS M. KLEIN + PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Matthias Klein, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Volksw. T. Schiffarth, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 26. September 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.