Meter1 Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Birr seit 10.4.2012 | Geschäftsführer |
Michael Eckhardt seit 5.5.2009 | Geschäftsführer |
Lydia Wagner seit 5.5.2009 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RETIS Leipzig GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014 und TätigkeitsabschlussLagebericht für das Geschäftsjahr 20141 Grundlagen der RETIS Leipzig GmbH1.1 Geschäftsmodell 1.2 Mitarbeiter und Beschäftigungspolitik 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf 2.2 Ertragslage 2.3 Finanzlage 2.4 Vermögenslage 2.5 Tätigkeitsabschlüsse 3 Nachtragsbericht 4 Risiko- und Chancenbericht 4.1 Risikobericht 4.2 Chancenbericht 5 Prognosebericht 1Grundlagen der RETIS Leipzig GmbH1.1 GeschäftsmodellDer Geschäftszweck der RETIS Leipzig GmbH, Leipzig (RETIS), ist das Halten und Verpachten von Infrastruktureinrichtungen wie Rohre, Kabel, Anlagen und andere netztechnische Einrichtungen sowie deren Zubehör, insbesondere im Stadtgebiet Leipzig befindliche Gas- und Fernwärmenetze. 1.2 Mitarbeiter und BeschäftigungspolitikIm Jahr 2014 waren bei der RETIS keine Mitarbeiter beschäftigt. 2Wirtschaftsbericht2.1 GeschäftsverlaufDie RETIS hat das Geschäftsjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2014 hat die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit im Rahmen der langfristigen Verträge mit der Gesellschafterin Stadtwerke Leipzig GmbH, Leipzig (SW Leipzig), sowie mit der Netz Leipzig GmbH, Leipzig (Netz Leipzig), fortgesetzt und damit ihren Beitrag zu einer stabilen Erdgas- und Fernwärmeversorgung in Leipzig geleistet. Die erzielten Umsatzerlöse betrugen im Bereich Gas TEUR 15.944 (Vj.: TEUR 17.275) sowie im Bereich Fernwärme TEUR 18.338 (Vj.: TEUR 18.189). In den Umsatzerlösen Gas sind periodenfremde Erlösschmälerungen in Höhe von TEUR 582 enthalten. 2.2 ErtragslageDen Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2014 TEUR 34.282 (Vj.: TEUR 35.464) stehen Aufwendungen für die Betriebsleistung von TEUR 14.836 (Vj.: TEUR 15.786) und das Finanzergebnis TEUR -7.215 (Vj.: TEUR -7.633) gegenüber. Die originären Pachterlöse waren erwartungsgemäß rückläufig. Die Verminderung ist unter anderem auf die sinkende Kosten- und Zinsentwicklung zurückzuführen, welche die Berechnungsgrundlage für den Pachtzins beeinflusst. Die Reduktion der Aufwendungen zum Vorjahr resultiert vorrangig aus geringeren Verlusten aus Anlagenabgängen, niedrigeren Abschreibungen sowie geringeren Aufwendungen für Konzessionsabgabe. Das periodenfremde Ergebnis beläuft sich auf TEUR -319 (Vj.: TEUR -27) und setzt sich aus Erlösschmälerungen und periodenfremden Erträgen zusammen. Die RETIS schließt das Geschäftsjahr 2014 mit einem Ergebnis nach Ertragsteuern vor Ergebnisabführung von TEUR 12.519 (Vj.: TEUR 12.249) ab. 2.3 FinanzlageÜber die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:
Der Finanzmittelfonds TEUR -7.656 (Vj.: TEUR 1.197) besteht aus dem Cash Pool-Saldo. Die Cash Flow-Berechnung nach DRS 21 hat vorfristig informativ Anwendung gefunden. 2.4 VermögenslageDie nachfolgende Übersicht ergibt sich aus den Bilanzen der letzten beiden Jahre. Aktiva
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 50. Die Veränderung der Vermögenslage der RETIS ist durch eine Reduktion des Gesamtvermögens um TEUR 1.989 auf TEUR 157.109 geprägt. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung des Umlaufvermögens, welches hauptsächlich auf niedrigeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruht. Die Passivseite ist durch gestiegene Investitionszuschüsse für den Neu- bzw. Ausbau des Fernwärmenetzes gekennzeichnet. Die Reduzierung der mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten resultiert aus Tilgungsleistungen für Darlehen. Dem stehen gestiegene kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber. Kennziffern
2.5 TätigkeitsabschlüsseLaut § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWG muss der Lagebericht auf die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG eingehen. Die Gesellschaft hält und verpachtet Infrastruktureinrichtungen wie Rohre, Kabel, Anlagen und andere netztechnische Einrichtungen sowie deren Zubehör, insbesondere die im Stadtgebiet Leipzig befindlichen Gasverteil- und Fernwärmenetze. Damit umfasst die Geschäftstätigkeit der RETIS Leipzig GmbH aus Unbundlingsicht zwei Tätigkeiten: § Gasverteilnetz § Tätigkeit außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors (Fernwärmenetz). Die dadurch erforderliche unbundlinggerechte Trennung nach § 6b EnWG erfolgt gesondert in den Tätigkeitsabschlüssen 2014 auf Basis der Jahresabschlussergebnisse. Die Bewertungsansätze zwischen dem Einzelabschluss und den Tätigkeiten sind identisch. Gemessen am Gesamtumsatz TEUR 34.282 entfallen auf das Fernwärmeverteilnetz TEUR 18.338 Umsatzerlöse und auf das Gasverteilnetz TEUR 15.944. Die Ergebnisse der Tätigkeiten werden vorrangig von Erträgen aus Verpachtung bestimmt. Das Gasverteilnetz erwirtschaftete für das Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 7.891 (Vj.: TEUR 8.280). Für das Fernwärmeverteilnetz beträgt der erwirtschaftete Jahresüberschuss TEUR 4.628 (Vj.: TEUR 3.969). Zum Bilanzstichtag betrug die Bilanzsumme des Tätigkeitsbereichs Gasverteilnetz TEUR 53.243 (Vj.: TEUR 55.622). Im Tätigkeitsbereich Fernwärmenetz wird eine Bilanzsumme von TEUR 111.703 (Vj.: TEUR 106.925) ausgewiesen. Davon betreffen TEUR 7.837 (Vj.: TEUR 3.449) Kapitalverrechnung aus Ausgleichsposten. 3 NachtragsberichtEs liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der RETIS haben könnten. 4 Risiko- und Chancenbericht4.1 RisikoberichtDie Risikosituation der Gesellschaft wird indirekt durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) tangiert. So erstreckt sich die durch die Bundesnetzagentur beaufsichtigte Regulierung der Energienetze auch auf das von der Gesellschaft verpachtete Gasnetz. Je nach Entwicklung des Regulierungssystems ist zu befürchten, dass sich netzentgeltreduzierende Aspekte mittelfristig auch auf die Ausgestaltung der Pachtverträge auswirken und damit ergebnisreduzierend wirken können. Den Ergebnisrisiken der RETIS, die Vergütung nicht in ausreichendem Maße an die Kostensteigerungen anzupassen, trägt die Geschäftsführung durch ein Kostencontrolling und Kostenmanagement Rechnung. Mit dem Abschluss von Versicherungen ist möglichen Risiken für das Gas- und Fernwärmenetz ausreichend Rechnung getragen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Jahr jederzeit gesichert. Die RETIS war im Geschäftsjahr 2014 keinen Zins- und Währungsrisiken ausgesetzt. 4.2 ChancenberichtDie Chancen der künftigen Entwicklung basieren im Wesentlichen auf der Fortführung der Verpachtung des Gasnetzes an die Netz Leipzig und der Verpachtung des Fernwärmenetzes an die SW Leipzig, welche die Geschäftsgrundlage der Gesellschaft darstellen. Dabei bieten Netzerweiterungen grundsätzlich die Chance, das Geschäft auf eine breitere Grundlage zu stellen. 5 PrognoseberichtFür das kommende Geschäftsjahr rechnet die RETIS Leipzig GmbH mit annähernd gleichbleibenden Umsatzerlösen. Erforderliche Investitionen in das Gasnetz werden gemäß dem zwischen der Netz Leipzig und der Gesellschaft abschließend abgestimmten Investitionsplan durchgeführt. Die Durchführung der erforderlichen Investitionen in das Fernwärmenetz wird gemäß dem zwischen der Netz Leipzig, der SW Leipzig und der RETIS abgestimmten Investitionsplan, gemäß der Vereinbarung über die Durchführung von Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen, erfolgen. Der Schwerpunkt der Investitionen wird in beiden Bereichen bei Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Leitungsbau sowie bei Neuanschlüssen liegen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft auch in 2015 durch einen positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie Neuaufnahme von Gesellschafterdarlehen zur Finanzierung von Investitionen gesichert sein wird. Es wird durch die Gesellschafter geprüft, ob eine Umwandlung der Retis Leipzig GmbH und eine damit verbundene Übertragung von Vermögens- und Schuldpositionen auf andere Gesellschaften der Stadtwerke Leipzig Gruppe erfolgt.
Leipzig, den 27. Februar 2015 Geschäftsführung Carsten Birr Michael Eckhardt Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 20141 Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 2 Erläuterungen zu den Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.2 Erläuterungen zur Bilanz 2.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3 Angaben zum Jahresergebnis 4 Ergänzende Angaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen 4.2 Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWG 4.3 Angabe zu den Organen 4.4 Abschlussprüferhonorar 4.5 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 1 Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 der RETIS Leipzig GmbH, Leipzig (RETIS), ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2 Erläuterungen zu den Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden2.1.1 AktivaDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen sowie bei Zugängen bis 1998 um Sonderabschreibungen aufgrund steuerlicher Regelungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungenim Gasnetz erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und unter Berücksichtigung steuerrechtlich zulässiger Höchstsätze. Für die Anlagen des Gasnetzes beträgt die Nutzungsdauer bis zu 30 Jahre. Zugänge bis 1998 und ab 2008 werden nach der linearen Methode, Zugänge von 1999 bis 2007 werden nach der degressiven Methode abgeschrieben. Seit dem Jahr 2014 werden die Anlagen des Gasnetzes, soweit es sich um Zähler und Leitungen handelt, zu Jahressammelposten zusammengefasst. Im Jahr des Zugangs wird für Jahressammelposten jeweils ein Zugang zum 30. Juni des Jahres unterstellt. Die Anlagen des Fernwärmenetzes sind, soweit es sich um Zähler, Hausanschlussleitungen und Fernwärmeleitungen handelt, ebenfalls zu Jahressammelposten zusammengefasst, bei denen im Jahr der erstmaligen Aktivierung jeweils ein Zugang zum 30. Juni des Jahres unterstellt wurde. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. Restnutzungsdauer. Für die Anlagen des Fernwärmenetzes beträgt die Nutzungsdauer bis zu 35 Jahre. Bei geringwertigen Vermögensgegenständen wird seit dem Jahr 2010 vom Wahlrecht der Sofortabschreibung im Zugangsjahr Gebrauch gemacht. In den Jahren 2008 und 2009 wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 je Vermögensgegenstand in einem Sammelposten aufgenommen und ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gleichmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. 2.1.2 PassivaDas gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die jährliche Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen erfolgt über die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Unter den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Da alle Rückstellungen kurzfristig sind und eine Laufzeit von einem Jahr nicht überschreiten, erfolgte diesbezüglich keine Abzinsung. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Erläuterungen zur Bilanz2.2.1 AnlagevermögenEine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist Bestandteil des Anhangs (Anlage zum Anhang). 2.2.2 UmlaufvermögenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.013 (Vj.: TEUR 3.080) und sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 561 (Vj.: TEUR 1.199) zusammen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin Stadtwerke Leipzig GmbH (SW Leipzig) in Höhe von TEUR 1.396 (Vj.: TEUR 1.702). Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Forderungen ausgewiesen, deren Restlaufzeit größer als ein Jahr ist. 2.2.3 EigenkapitalDas Stammkapital beträgt TEUR 50 und die Gewinnrücklage TEUR 5. 2.2.4 Sonderposten für Investitionszuschüsse in das AnlagevermögenDer Sonderposten setzt sich zum Stichtag 31. Dezember 2014 aus Investitionszuschüssen für Hausanschluss- und Fernwärmeleitungen gemäß § 6 KWKG TEUR 1.237 sowie Baukostenzuschüssen Gas TEUR 5.235 und Fernwärme TEUR 2.148 zusammen. 2.2.5 RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Konzessionsabgabe für die Jahre 2013 und 2014 sowie die Kosten für die Jahresabschlussprüfung. Es handelt sich ausschließlich um kurzfristige Rückstellungen. 2.2.6 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 386 (Vj.: TEUR 3.488) sowie sonstige Verbindlichkeiten TEUR 130.991 (Vj.: TEUR 130.237). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 131.363 (Vj.: TEUR 131.570) gegenüber der Gesellschafterin Stadtwerke Leipzig GmbH. 2.3 Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 34.282 entfallen mit TEUR 15.944 auf den Geschäftsbereich Gas und mit TEUR 18.338 auf den Geschäftsbereich Fernwärme. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlösschmälerungen in Höhe von TEUR 582 enthalten, die sich aus dem Pachtentgelt Gas sowie einer Teilrückzahlung der Konzessionsabgabe 2013 ergeben. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 289 enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 263 aus Konzessionsabgabe. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen aus der Vereinbarung über Nutzungsrechte mit der Gesellschafterin SW Leipzig aus Konzessionsabgabe TEUR 1.363, aus Nutzungsentgelten TEUR 150 sowie aus Verwaltungsleistung TEUR 105 enthalten. 2.3.1 Finanzergebnis
3 Angaben zum JahresergebnisDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 12.519 wird auf Basis eines Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die Gesellschafterin Stadtwerke Leipzig GmbH abgeführt. 4 Ergänzende AngabenDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der Stadtwerke Leipzig GmbH (kleinster Konzernkreis) sowie in den Konzernabschluss der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig (LVV), als größten Konzernkreis einbezogen. Der Konzernabschluss der LVV wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 4.1 Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 31. Dezember 2014 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen für Investitionen in das Gas- und Fernwärmenetz in Höhe von TEUR 1.833. 4.2 Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWGIm Geschäftsjahr wurden folgende leistungswirtschaftliche Beziehungen größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen getätigt: - Erträge aus der Verpachtung des Gas- und Fernwärmenetz von Mio. EUR 34,0 - Zinsaufwendungen für Darlehen Mio. EUR 6,3. 4.3 Angabe zu den OrganenAls Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2014 tätig: Michael Eckhardt, Leiter Stabsbereich Recht der Stadtwerke Leipzig GmbH. Carsten Birr, Abteilungsleiter Betriebswirtschaft der Stadtwerke Leipzig GmbH. Die Geschäftsführung erhält für ihre Tätigkeit keine Vergütung. 4.4 AbschlussprüferhonorarAuf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angaben in dem die Gesellschaft als vollkonsolidiertes Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig, enthalten sein werden. 4.5 Mitarbeiter im JahresdurchschnittIm Geschäftsjahr waren bei der RETIS keine Arbeitnehmer beschäftigt.
Leipzig, den 27. Februar 2015 Geschäftsführung Carsten Birr Michael Eckhardt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RETIS Leipzig GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der RETIS Leipzig GmbH, Leipzig, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Leipzig, den 27. Februar 2015 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Drüppel, Wirtschaftsprüfer gez. Schrader, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014
Tätigkeitsabschlüsse § 6b Absatz 3 EnWG1 Vorgehensweise bei der Erstellung des Tätigkeitenabschlusses 1.1 Abgrenzung der Tätigkeiten im Buchführungssystem 1.2 Durchführung der Umlage 1.3 Grundlage und Bewertungsansätze 1.4 Residualgröße und Kapitalverrechnung 2 Zusätzliche Angaben 1 Vorgehensweise bei der Erstellung der TätigkeitsabschlüsseAlleinige Gesellschafterin der RETIS Leipzig GmbH ist die Stadtwerke Leipzig GmbH. Die RETIS Leipzig GmbH hält und verpachtet Infrastruktureinrichtungen wie Rohre, Kabel, Anlagen und andere netztechnische Einrichtungen sowie deren Zubehör, insbesondere die im Stadtgebiet Leipzig befindlichen Gasverteil- und Fernwärmenetze. Damit umfasst die Geschäftstätigkeit der RETIS Leipzig GmbH aus regulatorischer Sicht zwei Tätigkeiten: Gasverteilung Tätigkeit außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors und erfordert somit eine Trennung nach § 6b EnWG. 1.1 Abgrenzung der Tätigkeiten im BuchführungssystemDie Zuordnung der Geschäftsvorfälle zu den Tätigkeiten erfolgt durch die Zusatzkontierung (Geschäftsbereich) bei der Erfassung sämtlicher Buchungen. Die Geschäftsbereiche entsprechen den lt. § 6b Abs. 3 des EnWG auszuweisenden Tätigkeiten: 1. Gasverteilung 2. Tätigkeit außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors. Über die SAP-Standardfunktionalität zum Ausweis der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist jederzeit eine differenzierte Auswertung der benannten Geschäftsbereiche möglich. Darüber hinaus wurde ein Geschäftsbereich für die Verwaltung eingerichtet, der sämtliche Buchungen umfasst, die nicht eindeutig oder nur mit unvertretbarem Aufwand einem der anderen beiden Geschäftsbereiche zuzuordnen sind. Die auf diesem Geschäftsbereich erfassten Beträge werden prozentual auf die beiden vorangegangenen Geschäftsbereiche aufgeteilt. 1.2 Durchführung der UmlageOberste Priorität hat die direkte Zuordnung der Geschäftsvorfälle zu den Tätigkeiten. Geschäftsvorfälle, die beide Bereiche betreffen, werden im umlagefähigen Bereich erfasst. Deren Umlage wird außerhalb des Buchführungssystems in einer Excel-Datei dargestellt. Dabei erfolgt die Anwendung der ermittelten Schlüssel auf die Posten des umlagefähigen Bereiches. Hierbei wird der Grundsatz der Stetigkeit beachtet. Folgende Schlüssel werden verwendet: Umsatzschlüssel: Verhältnis der Erlöse aus der Verpachtung der Versorgungsnetze für Gas und Fernwärme sowie der Erlöse aus der Weiterverrechnung von Nutzungsentgelten und der Konzessionsabgabe an die Netz Leipzig GmbH 50 %-Schlüssel: Hälftige Verteilung der Positionen, die gleichermaßen dem Gasverteilbereich als auch der sonstigen Aktivität zuzuordnen sind Ergebnisschlüssel: Verhältnis des Ergebnisses der beiden Bereiche vor Gewinnabführung und nach Anwendung des Umsatz- und 50 %-Schlüssels Die Verteilung der Beträge des umlagefähigen Bereiches erfolgte pro Sachkonto und richtete sich nach dem jeweiligen Buchungsinhalt. 1.3 Grundlage und BewertungsansätzeDie Tätigkeitsabschlüsse der RETIS Leipzig GmbH basieren auf dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014. Die Bewertungsansätze zwischen dem Jahresabschluss der RETIS Leipzig GmbH und den Tätigkeitsabschlüssen sind identisch. Diesbezüglich verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlusses 2014 der RETIS Leipzig GmbH. 1.4 Residualgröße und KapitalverrechnungZwischen den Unternehmensbereichen wurde keine Verrechnung vereinbart, entsprechend werden keine Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge aus interner Leistungsverrechnung bilanziert. Die Residualgröße aus Aktiva und Passiva wird abweichend zum Vorjahr und zwecks Anpassung an branchenübliche Bilanzierungsmethoden unter dem Eigenkapital als Kapitalverrechnung aus Ausgleichsposten (im Vorjahr: Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmensbereichen) dargestellt. Der Vergleichswert des Vorjahres wurde entsprechend angepasst. 2 Zusätzliche AngabenAnlagevermögen Die Aufgliederung der zusammengefassten Anlagepositionen in der Tätigkeitsbilanz sowie die Entwicklung im Geschäftsjahr ergeben sich aus dem, in der Anlage befindlichen, gesondert dargestellten Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (§ 268 Abs. 4 Satz 1 HGB) werden in der Bilanz als Davon-Vermerk ausgewiesen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB) werden in der Bilanz als Davon-Vermerk ausgewiesen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sowohl für die Gasverteilung als auch für die Tätigkeit außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors bestehen keine Haftungsverhältnisse oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die gem. § 268 Abs. 7 HGB anzugeben sind. Angaben über bestimmte Geschäfte gemäß § 6 Abs. 2 EnWG Die Angaben über bestimmte Geschäfte gemäß § 6 Abs. 2 EnWG sind im Anhang dargestellt. Tätigkeit Gasverteilung - Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Tätigkeit Gasverteilung - Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 für die Tätigkeit Gasverteilung
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