Zöllner Vermögensverwaltung KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Peters seit 22.1.2020 | Prokura |
Mathias Reichel seit 22.1.2020 | Prokura |
Gert Meyer seit 22.1.2020 | Prokura |
Philipp Alexander Dr. Murmann seit 5.3.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Zöllner GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zöllner System GmbHKielJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019Grundlagen der Gesellschaft Die ZÖLLNER System GmbH ist Teil der ZÖLLNER-Unternehmensgruppe. Muttergesellschaft ist die ZÖLLNER Holding GmbH. Die ZÖLLNER Holding GmbH hat mit der ZÖLLNER System GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. In der ZÖLLNER System GmbH erfolgt die Entwicklung und Fertigung von Produkten für die ZÖLLNER-Unternehmensgruppe. Bereits seit 1946 ist das Familienunternehmen traditioneller Hersteller von akustischen Signalanlagen für die Schifffahrt und konnte sich in diesem Segment als Weltmarktführer positionieren. Das Produktportfolio reicht von hochwertigen Signalhörnern für Schiffe aller Längen bis hin zu luxuriösen Modellen für Mega-Yachten. Im Lok Bereich ist ZÖLLNER für seine Makrofone® - druckluftbetriebene, akustische Signalgeber - bekannt. Die komplett in Deutschland hergestellten "Membranschallsender" überzeugen durch bestes Material und hochwertige Verarbeitung sowie durch individuelles Zubehör für verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Um auch neben der Schiene das Arbeiten für Menschen sicherer zu machen, entwickelt, fertigt und vertreibt ZÖLLNER seit den 90er Jahren automatische Warnsysteme für Gleisbaustellen. Nähert sich ein Schienenfahrzeug einer Gleisbaustelle, warnt das System Autoprowa® die Personen im Gleisbereich mit einem an die Umgebungslautstärke angepassten Signal. Die Module des Systems sind zudem untereinander kombinierbar und ermöglichen so eine effiziente und optimale Sicherung in jeder Einsatzsituation. Der Bereich Bahninfrastruktur erweitert das Produktportfolio um Produkte, die fest im Gleisbereich installiert werden. Hierzu zählen das TH-BÜP, ein mobiler Bahnübergang, und die ZÖLLNER Geschwindigkeitsprüfeinrichtung (ZGP), mit der die Geschwindigkeit passierender Schienenfahrzeuge ermittelt, geprüft und übertragen werden kann. A. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Auch im Jahr 2019 waren insbesondere in Südeuropa durch die schwache wirtschaftliche Entwicklung weiter spürbar schwierige Bedingungen vorhanden, die negativen Einfluss auf einige Absatzmärkte von ZÖLLNER hatten. Leicht positive Tendenzen für ZÖLLNER, z.B. in Frankreich und Belgien sind erkennbar, haben sich aber noch nicht verstetigt. In den westeuropäischen Märkten konnte ein langsames Wachstum der Wirtschaft verzeichnet werden. Im deutschen Binnenmarkt gab ein seit 2015 laufendes Programm der Deutschen Bahn zur Instandsetzung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur weiterhin deutliche Impulse, die allerdings in 2019 nicht so stark den durch ZÖLLNER Produkte unterstützten Bereichen zugutekamen. Der weltweite Schiffsneubau verläuft weiterhin auf vergleichsweise schwachem Niveau. Insbesondere trifft dies auf den asiatischen Markt zu, der sich bisher durch die größten Neubauaktivitäten ausgezeichnet hat. Die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in China hat hierzu stark beigetragen. In Europa haben sich die Märkte im Schiffbau stabil entwickelt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Berichtsjahr war gegenüber 2018 eine steigende Auftragsentwicklung zu verzeichnen. Der Umsatz stieg um 11,8 %. ZÖLLNER konnte wie im Vorjahr in Produkte, Märkte und die organisatorische Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe investieren. Die Umsätze im Schifffahrtsgeschäft waren weitgehend stabil, bzw. leicht steigend. Eine nachhaltige Erholung der Märkte lässt allerdings noch weiter auf sich warten. Im Lokbereich konnten die Umsätze leicht gesteigert werden. Die Umsätze im Oberbaugeschäft stiegen leicht an, sind aber sehr stark abhängig von einzelnen Projekten und insofern überdurchschnittlich schwankungsanfällig und schwer planbar. 3. Investitionen Im Berichtsjahr wurde weiterhin in die Entwicklung neuer Produkte, hier vor allem im Bereich der automatischen Warnsysteme für Gleisbaustellen, die gezielte Weiterentwicklung der Auslandsmärkte sowie die organisatorische Weiterentwicklung der ZÖLLNER-Unternehmen investiert. Die begonnene Organisationsentwicklung, die eine noch stärkere Ausrichtung auf Kundensegmente und Produktlinien zum Ziel hat, wurde fortgesetzt. Um darüber hinaus die Anwendungen neuer und digitaler Technologien und Geschäftsmodelle voranzutreiben, wurde der separate Innovationsbereich gestärkt. Dieser arbeitet eng mit den Produktbereichen zusammen, um neue Impulse für Märkte und Produkte zu setzen. 4. Forschung und Entwicklung Durch die Leistungen des Entwicklungsbereichs konnten weitere Impulse in Bezug auf Bahn-Infrastrukturprojekte gesetzt werden. Weiterhin befinden sich neue Signal- und Systemkomponenten für Schiffs-, Bahn- und Infrastrukturanwendungen in der Entwicklung. Die F&E-Quote bezogen auf den Außenumsatz der Gruppe betrug 23 %, gegenüber 21 % in 2018. Die Steigerung ist insbesondere auf gestiegene Personalkosten im Entwicklungsbereich zurückzuführen. Zur Effizienzsteigerung wurden in der Aufbauorganisation weitere Prozesse, Methoden und Tools optimiert. 5. Logistik, Einkauf und Produktion Die Beschaffung konzentrierte sich weiterhin im Wesentlichen auf Komponenten- und Systemlieferanten. Auch in 2019 wurden weitere Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung in der Produktion aber auch Kostenreduzierungen durchgeführt. Die Währungsrisiken sind aufgrund nur weniger Zulieferer von außerhalb des Euroraums sehr gering. 6. Personal- und Sozialbereich In 2019 waren bei der ZÖLLNER System GmbH im Durchschnitt 111 Mitarbeiter, gegenüber 106 in 2018 beschäftigt. Umsatzspitzen wurden und werden weiterhin mit Arbeitskräften im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung abgedeckt. Für die festen Mitarbeiter existiert ein Haustarifvertrag. Es besteht eine flexible Arbeitszeitregelung und die neu eingeführte Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Die Personalgewinnung gestaltet sich in einigen Bereichen zunehmend schwierig. Im Rahmen der Personalentwicklung wurde in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert. Auch wurden Maßnahmen im Rahmen des Gesundheitsmanagements sowie weitere Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung fortgesetzt. Die Mitarbeiterfluktuation ist weiterhin gering. B. Darstellung der Lage des Unternehmens Die ZÖLLNER-Unternehmensgruppe ist in den bestehenden Geschäftsfeldern weltweit stark am Markt positioniert. Da in einigen speziellen Produktbereichen allerdings Sättigungseffekte zu verzeichnen sind, stehen weiterhin die Erweiterung der Produktpalette sowie der Aufbau neuer Märkte im Fokus. Darüber hinaus wird in die organisatorische Weiterentwicklung von ZÖLLNER investiert. 1. Ertragslage Aufgrund der gegenüber 2018 verbesserten Umsatzentwicklung in 2019 hat sich die Ertragslage etwas verbessert. Das Rohergebnis der ZÖLLNER System GmbH hat sich mit T€ 8.690 gegenüber dem Vorjahr um T€ 708 erhöht. Sowohl im Schifffahrts- wie auch Lokbereich, aber auch im Bahn- und Infrastrukturbereich konnten eine Reihe von Projekten, insbesondere in Deutschland und Westeuropa erfolgreich realisiert werden. Deutlich ertragsmindernd wirkten sich weiterhin hohe Personalaufwendungen aus. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 2.037 (Vorjahr: T€ 1.916) wurde an die Muttergesellschaft abgeführt. Damit hat sich die Prognose aus dem letzten Lagebericht, dass sich Rohertrag und Ergebnis voraussichtlich leicht verbessern werden, bewahrheitet. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Liquidität ist stabil, die Finanzierung der Gesellschaft ist sichergestellt; sie erfolgt nahezu ausschließlich durch die ZÖLLNER-Unternehmensgruppe. Im Vorjahresvergleich hat sich die Bilanzsumme um T€ 318 auf T€ 12.011 erhöht. Während sich die Vorräte um 1.209 T€ und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1.809 T€ erhöht haben, haben sich die liquiden Mittel um 2.707 T€ vermindert. Auf der Kapitalseite sind insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 144 T€ und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 135 T€ gestiegen. Die Gesellschaft hat kein Anlagevermögen. C. Beurteilung von Chancen und Risiken: 1. Markt Im Bahnbereich stehen weiterhin gut etablierte Produkte einer mittelfristig sinkenden Nachfrage auf dem deutschen Heimatmarkt gegenüber. Mit der Neuentwicklung innovativer Produkte und der Erschließung neuer Märkte im Ausland wird dem entgegengewirkt. Dies wird aus heutiger Sicht zu einem positiven Wachstum führen. Durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (BREXIT) ergeben sich bezüglich des Warenverkehrs mit Großbritannien und auch den gegebenenfalls starken Auswirkungen auf den Wechselkurs des Britischen Pfund Unsicherheiten. Insbesondere ein durch Zollformalitäten und -kosten erhöhter Aufwand ist zu befürchten und könnte die Erträge künftig negativ beeinflussen. Bisher hat sich allerdings der Markt in Großbritannien trotz der lange geführten BREXIT-Diskussionen außerordentlich positiv dargestellt. Ein Fokus der Entwicklungstätigkeit liegt weiterhin auch auf dem internationalen Bahnbereich und hier insbesondere in der Schaffung von Produkten für die Infrastruktur. Hier wird weltweit mit einem großen Potenzial gerechnet. Die sehr gut etablierten Produkte aus dem Schiffsbereich werden zwar stetig weiterentwickelt, Innovationssprünge sind allerdings nur in Ausnahmefällen zu erwarten. Die gesamte ZÖLLNER-Unternehmensgruppe wird weiter international Märkte erschließen und die sich ergebenden Marktchancen nutzen. Insbesondere die permanente Weiterentwicklung der bestehenden Produktpalette bietet auch Chancen auf den bestehenden Märkten. Trotz der traditionell sehr unterschiedlichen Entwicklungen in den Geschäftsbereichen Schifffahrt, Lok und Bahn wird für die kommenden Jahre mit grundsätzlich steigenden aber kurzfristig weiterhin schwankenden Umsätzen gerechnet. Voraussetzung für die skizzierte Entwicklung der ZÖLLNER-Unternehmensgruppe stellt das Vorhandensein von ausreichend gut qualifizierten Personal dar. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter bedeutet auch künftig eine wesentliche Herausforderung, insbesondere im Bereich der Entwicklung. 2. Technologie Den technischen Risiken wird weiterhin mit einer steigenden Zahl umfangreicher Prüfungsverfahren und Qualitätssicherungsstandards in allen Bereichen begegnet, so dass diese auch in Zukunft als gering eingeschätzt werden. Den steigenden Anforderungen für Zulassungen im Bahnbereich wurde mit Qualifizierungsmaßnahmen in das Personal, vor allem in der Entwicklung, insbesondere aber auch mit fortlaufend verbesserten Prozessen, Methoden und Tools begegnet. Chancen bieten sich durch die Investitionen in die Entwicklung technologisch hochwertiger Produkte, was bereits in der Vergangenheit erfolgreich war. 3. Bereich Finanzinstrumente Die Produkte der Gesellschaft werden an Schwesterunternehmen veräußert. Unmittelbare Risiken aus Forderungsausfällen bestehen daher nicht. D. Prognosebericht Im Bahnsegment wird mit einer insgesamt leicht positiven Entwicklung gerechnet, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Insbesondere die verstärkte Bereitstellung von Finanzmitteln seitens des Bundes für die Ertüchtigung der Bahninfrastruktur wird marktbelebend wirken. Dabei sind zyklische Projektschwankungen und eine potenzielle Sättigung spezifischer Absatzmärkte zu berücksichtigen. Aufgrund der Unsicherheiten vor allem in südeuropäischen Märkten muss weiterhin mit Projektverzögerungen gerechnet werden. Die möglichen negativen Auswirkungen des BREXIT stellen zudem eine Unsicherheit für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und der Europäischen Union dar. Im Schifffahrtsbereich wird generell mit einer weiteren Stabilisierung des Marktes, auch in Asien, gerechnet. Dennoch bleibt gerade dort ein hoher internationaler Wettbewerbsdruck bestehen. Die gezielte Verstärkung der Internationalisierung wird weiter fortgesetzt und verbessert die zukünftigen Erfolgschancen. Neben der Erschließung neuer Märkte für die bestehenden Produkte stehen jedoch die Entwicklung neuer Produkte sowie die organisatorische Weiterentwicklung im Mittelpunkt der Anstrengungen des kommenden Jahres. Insgesamt wird für das nächste Jahr mit einer konstanten Entwicklung des Geschäfts gerechnet, wobei Rohertrag und das Ergebnis vor Gewinnabführung sehr stark von der Vergabe einiger umsatzstarker Projekte abhängig sind. Sowohl für den Rohertrag als auch für das Ergebnis vor Gewinnabführung wird für 2020 von einem weitgehend konstanten Ergebnis gegenüber 2019 gerechnet. Durch die internationale Ausrichtung unserer Aktivitäten auf unterschiedliche Märkte sowie durch die gezielte Verstärkung der Innovation und die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle sieht sich die Gesellschaft insgesamt gut aufgestellt, um den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen. Die jüngst begonnene weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus kann zu erheblichen Auswirkungen auf die bisherigen Prognosen führen. Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden je nach Lage Maßnahmen eingeleitet, um die Ziele für 2020 zu erreichen. Dazu gehören neben einem engen Monitoring der Lieferfähigkeit der Zulieferer und der strikten Einhaltung der nötigen Hygienemaßnahmen verschiedene organisatorische Maßnahmen, wie z.B. ein deutlicher Ausbau des mobilen Arbeitens der Arbeitnehmer. Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019I. Allgemeines Die Zöllner System GmbH mit Sitz in Kiel ist im Handelsregister beim Amtsgericht Kiel unter der Nr. HRB 9700 KI eingetragen. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (1) Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gleitenden Durchschnittspreisen bzw. niedrigerem letzten Einkaufpreis. Gängigkeitsabschläge werden vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungskosten auch Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten. Gängigkeitsabschläge werden vorgenommen. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. (3) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. (4) Die Rückstellungen beinhalten erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird auf die Ausübung des Abzinsungswahlrechtes verzichtet. (5) Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Bei Valutaverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgte eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag entsprechend § 256a HGB. Bei Valutaverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgte die Bewertung nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag der Verbindlichkeit, soweit nicht ein gestiegener Wechselkurs eine Höherbewertung der Verpflichtung erforderlich machte. III. Angaben zur Bilanz (6) Sämtliche Verbindlichkeiten haben sowohl zum Bilanzstichtag als auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (7) Das Ergebnis nach Steuern wird entsprechend dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag an die Gesellschafterin in Höhe von T€ 2.037 abgeführt. V. Nachtragsbericht (8) Die jüngst begonnene weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus, kann zu erheblichen Beeinträchtigungen unseres Geschäfts führen. Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden je nach Lage Maßnahmen eingeleitet, um die Ziele für 2020 zu erreichen. Darüber hinaus sind zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses keine Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. V. Sonstige Angaben (9) Eventualverbindlichkeiten Die Gesellschaft haftet als Gesamtschuldner neben der Zöllner Holding GmbH, Kiel, gemäß § 421 BGB für sämtliche gegenwärtigen und künftigen Ansprüche gegenüber einem Kreditinstitut aus einem Darlehensvertrag dieses Kreditinstitutes mit der Zöllner Holding GmbH, Kiel. Das Darlehen valutiert mit T€ 280 zum 31. Dezember 2019. Die Geschäftsführung rechnet nach derzeitigem Stand nicht mit einer Inanspruchnahme. (10) Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 110, davon 19 Teilzeitkräfte und 91 Vollzeitkräfte. Im Vorjahr wurden 105 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 15 Teilzeitkräfte und 90 Vollzeitkräfte. (11) Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Ing. Dr. sc. pol. Philipp Murmann (kaufmännischer Geschäftsführer (CEO/CFO)) Herr Dipl.-Ing. Ulrich Matthiesen (Geschäftsführer des operativen Geschäfts (COO); bis 31. Dezember 2019).
Kiel, den 4. März 2020 Dr. Philipp Murmann Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Lagebericht und der nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 der Zöllner System GmbH, Kiel, entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zöllner System GmbH, Kiel PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Zöllner System GmbH, Kiel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zöllner System GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Kiel, 17. April 2020 BDO
AG
gez. Petersen, Wirtschaftsprüfer gez. Heesch, Wirtschaftsprüfer Feststellung und Ergebnisverwendungsbeschluss des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019Der Jahresabschluss wurde am 5. Mai 2020 festgestellt. Das Ergebnis nach Steuern wurde aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags an die Gesellschafterin abgeführt. |
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