Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 430713
Eingetragen
17.4.1975
Branche
Allgemeine GebäudereinigungSonstige spezielle Reinigung von Gebäuden und MaschinenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Der Betrieb einer Glas- und Gebäudereinigung sowie ähnlicher Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Volker Hermann WeidlerWeidler Holding GmbH+1
50.00%
Dirk Herbert Egon WeidlerWeidler Holding GmbH+1
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
90.000 DM
90.00%
Germany
10.000 DM
10.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

K.-H. Weidler GmbH

Weinheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

A. Grundlagen und Rahmenbedingungen

Unser Dienstleistungsportfolio reicht von der Unterhaltsreinigung, Glas- und Fassadenreinigung bis zur Krankenhaus- oder Industriereinigung. Darüber hinaus bieten wir spezielle Services wie Hygieneserviceleistungen und Leistungen in der Betriebsgastronomie. Mit umfangreichen Sonderleistungen bedienen wir zudem ganz spezifische Aufgabenstellungen.

Das Gebäudereiniger-Handwerk ist weiterhin das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland. Insbesondere durch leistungsstarke und qualitätsorientierte Unternehmen, die ihre Angebotspalette ständig an den aktuellen Marktanforderungen ausrichten, konnte sich das Gebäudereiniger-Handwerk zu dem heute modernen Dienstleistungshandwerk entwickeln. Laut des am 10. April 2012 erschienenen Berichts zur letztmalig zum 31. Dezember 2010 bundesweit durchgeführten Handwerkszählung hat die Anzahl der Beschäftigten in dieser Branche gegenüber dem Jahr 2009 um 6,0 % zugenommen, somit wurden bundesweit insgesamt 587.485 Personen in diesem Bereich beschäftigt.

Nach dem Abschluss des Jahres 2013 mit einem wirtschaftlichen Wachstum von 0,4 % konnte im ersten Quartal 2014 gemäß allen Erwartungen ein Wachstum von 0,8 Prozentpunkten erreicht werden. Dieses hohe Tempo dürfte sich jedoch kaum halten lassen, da aufgrund des milderen Winters viele Arbeiten, vor allem im Bau, vorgezogen wurden. Für das zweite Quartal wird deshalb unter gedämpfter Dynamik ein Plus von 0,3 % erwartet. Das Jahr 2014 wird voraussichtlich mit einem Wachstum von 1,8 % abschließen. In dem derzeit global schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist es der deutschen Wirtschaft bisher gut gelungen, sich im Vergleich zum europäischen Raum als robust und widerstandsfähig zu erweisen.

Auf der Grundlage aktueller Konjunkturindikatoren wird allgemein erwartet, dass sich diese Entwicklung auch im Jahr 2015 fortsetzen wird und ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von circa 2,0 % erzielt werden kann. Dennoch ist in Bezug auf die Abwärtsrisiken der deutschen Konjunktur, vor allem durch die Ukraine Krise und die Konjunkturabkühlung in China nach wie vor eine hohe Aufmerksamkeit geboten.

B. Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2013

Zur Darstellung der Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft werden nachstehend die Zahlen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnungen für die Jahre 2011 bis 2013 gegenübergestellt.

2013
T-EUR
2012
T-EUR
2011
T-EUR
Rohergebnis 20.144 18.901 20.576
Investitionen in Anlagevermögen 267 279 296
Personalaufwand 15.046 15.325 15.667
Abschreibungen des Anlagevermögens 242 264 266
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.776 737 1.986
Aufgrund Gewinnabführungsvertrag abgeführter Gewinn 1.628
Jahresüberschuss 0 451 1.423
Eigenkapital 3.171 12.471 12.020
Bilanzsumme 9.101 16.501 15.733

Durch die Akquisition neuer Kunden sowie durch eine Ausweitung unseres Dienstleistungsangebotes ist es uns gelungen, den Rückgang der Umsatzerlöse in der Industriereinigung einzustellen. So konnten wir im Geschäftsjahr 2013 eine Steigerung der Umsatzerlöse von 4,8 % verzeichnen. Des Weiteren ist aufgrund von Zuwächsen der sonstigen betrieblichen Erträge (T-EUR +495) das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 % gestiegen und beträgt in 2013 T-EUR 20.144 (Vorjahr: T-EUR 18.901). Durch den mit Wirkung zum 1. Januar 2013 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit der Weidler Holding GmbH wurde das Jahresergebnis in Höhe von T-EUR 1.628 erstmals abgeführt.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 1.039 von T-EUR 737 auf T-EUR 1.776 im Berichtsjahr gestiegen.

Der Materialaufwand ist insbesondere wegen erhöhter Aufwendungen für bezogene Leistungen gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 345 auf nunmehr T-EUR 4.449 gestiegen (Vorjahr: T-EUR 4.104).

Die Personalaufwendungen konnten um -1,8 % in 2013 verringert werden und betragen T-EUR 15.046 (Vorjahr: T-EUR 15.325). Der prozentuale Anteil der Personalaufwendungen am Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr geringfügig gesunken und beträgt in 2013 74,7 %.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind aufgrund der Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von T-EUR 267 (Vorjahr: T-EUR 279) nahezu konstant geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund verschiedener Effekte um T-EUR 485 auf T-EUR 3.245 gestiegen (Vorjahr: T-EUR 2.761).

Das Finanzergebnis resultiert im Wesentlichen aus Finanzierungen innerhalb der Weidler-Gruppe sowie der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und trägt mit T-EUR 165 zum Gesamtergebnis bei.

Das Anlagevermögen konnte gegenüber dem Vorjahr aufgrund der von uns getätigten Investitionen sowie einer durchgeführten Gewinnausschüttung aus dem Gewinnvortrag der Gesellschaft und der damit verbundenen Bilanzverkürzung in Höhe von T-EUR 6.847 um 3,7 % Punkte auf 8,1 % der Bilanzsumme gesteigert werden.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt unverändert aus dem eigenen Cashflow, so dass keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen. Darüber hinaus wird ein Teil des Cashflows zur Finanzierung der Weidler-Gruppe eingesetzt. Die liquiden Mittel zum Stichtag umfassen 20,9 % der Bilanzsumme. Die Fähigkeit, den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war stets gewährleistet. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 40,8 %-Punkte auf 34,8 % gesunken. Dies resultiert insbesondere aus einer Ausschüttung des Gewinnvortrages in Höhe von T-EUR 9.300, welche mit Fälligkeit zum 31. Dezember 2014 durch die Gesellschafterversammlung am 23. Dezember 2013 beschlossen worden ist.

Die Steuerrückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr von T-EUR 0 auf T-EUR 2.463 durch die Zuführung von Gewerbesteueraufwendungen für Vorjahre sowie insbesondere Kapitalertragsteueraufwendungen gestiegen. Weitere Steuerrückstellungen für das Berichtsjahr entfallen aufgrund des ab dem 1. Januar 2013 geltenden Gewinnabführungsvertrags. Die sonstigen Rückstellungen haben sich aufgrund des Verbrauchs von in Vorjahren gebildeten Positionen um T-EUR 110 verringert und betragen zum Bilanzstichtag nunmehr T-EUR 546 (Vorjahr: T-EUR 656).

C. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Die K.-H. Weidler GmbH gehört zu den großen Gebäudedienstleistungsunternehmen der Region. Mit einer durchschnittlichen Beschäftigungszahl von rund 1.900 Mitarbeitern sind wir einer der größeren Arbeitgeber in der Branche. Im Fokus der Geschäftsführung stehen die Qualifizierung und Spezialisierung jedes einzelnen Mitarbeiters. Nur durch die ständige interne und externe Überprüfung des Qualitätsniveaus im Dienstleistungsprozess gelingt es uns, das auch von der Stammkundschaft sehr geschätzte hohe Qualitätsniveau zu halten und weiter auszubauen. Um den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden zu können, erstreckt sich das weit gefächerte Produktportfolio der K.-H. Weidler GmbH von der klassischen Unterhalts-, Glas- und Fassadenreinigung bis hin zu Krankenhaus-, Industrie- und Straßenreinigungen.

Durch die erfolgreiche Re-Zertifizierung der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001:2008 und die Zertifizierung im Bereich des Arbeitsschutzes OHSAS 18001 stellen wir uns den Anforderungen eines zeitgemäßen Managementsystems. Die jährlichen Zwischenprüfungen dieser Zertifikate sind in 2014 ohne Beanstandungen erfolgt. Dadurch ist auch weiterhin sichergestellt, dass Qualität auch Qualität bleibt. Damit wir auch zukünftig den hohen Anforderungen unserer Kunden durch gut ausgebildete Gebäudereinigungs-Fachkräfte gerecht werden können, werden auch weiterhin jedes Jahr neue Ausbildungsplätze geschaffen.

Aufgrund des in 2011 beschlossenen Atomausstiegs und des damit einhergehenden Wegfalls dieser Reinigungssparte hat die Gesellschaft das Portfolio des Dienstleistungsangebots weiter ausgebaut.

Die im Vorjahr für 2013 prognostizierte solide Geschäftsentwicklung konnte im Geschäftsjahr erreicht werden.

Aufgrund der derzeitigen konjunkturellen Entwicklung sowie der Akquisition neuer Kunden rechnen wir mit einer leichten Umsatzerhöhung im Geschäftsjahr 2014. Für das Jahr 2015 gehen wir entsprechend den derzeitigen Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute von einer moderaten Geschäftsentwicklung aus.

 

Weinheim, 24. Juni 2014

K.-H. Weidler GmbH

Volker Weidler, Geschäftsführer

Dirk Weidler, Geschäftsführer

Marc Lutz Weidler, Geschäftsführer

Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 31. Dezember 2013

der K.-H. Weidler GmbH, Weinheim

AKTIVA

EUR EUR EUR Zum Vergleich 31.12.2012
T-EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.855,91 27
Entgeltlich erworbene Software
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 299.578,70 342
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.967,68 273
602.546,38 615
III. Finanzanlagen 93.059,09 87
737.461,38 729
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 426.783,44 256
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.019.371,53 14.327
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.731.107,66 (9.958)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.898.760,03 1.156
8.344.915,00 15.739
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.836,11 33
9.101.212,49 16.501

PASSIVA

EUR EUR Zum Vergleich 31.12.2012
T-EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51
II. Gewinnrücklage 499.532,20 500
III. Gewinnvortrag 2.620.422,29 11.469
IV. Jahresüberschuss 0,00 451
3.171.083,68 12.471
B. Rückstellungen 4.584.175,51 2.649
C. Verbindlichkeiten 1.345.953,30 1.381
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 74.695,50 (23)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.345.953,30 (1.381)
9.101.212,49 16.501

Zur Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013

der K.-H. Weidler GmbH, Weinheim

EUR EUR Zum Vergleich 2012
T-EUR
1. Rohergebnis 20.143.375,71 18.901
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 12.066.529,09 - 11.832
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 2.979.325,04 - 3.493
(davon für Altersversorgung): - (5.372,57) - 15.045.854,13 - (548)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen - 241.573,10 - 264
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 3.244.971,60 - 2.761
1.610.976,88 551
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 312.499,16 302
(davon aus verbundenen Unternehmen): (309.034,39) (297)
(davon aus Aufzinsung): (3.031,70) (4)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 148.125,46 - 116
(davon aus Aufzinsung): - (142.429,73) 164.373,70 - (116)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.775.350,58 737
8. Außerordentliche Aufwendungen - 55.853,00 - 56
9. Außerordentliches Ergebnis 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 67.662,49 - 55.853,00 - 206
11. Sonstige Steuern - 24.226,75 - 91.889,24 - 24
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn - 1.627.608,34 0
13. Jahresüberschuss 0,00 451

Zur Offenlegung bestimmter Anhang für das Geschäftsjahr 2013

der K.H.-Weidler GmbH, Weinheim

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 289 HGB) erstellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen.

In Anwendung der Definition der Größenklassen nach § 267 HGB ist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den Bestimmungen des HGB unter Berücksichtigung der Änderungen durch das BilMoG.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr unverändert nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter EUR 150,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand gebucht; solche mit Anschaffungskosten ab EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden als GWG-Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt.

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringbarkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Risikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die um die Umsatzsteuer verminderten und nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind mit ihrem Nominalwert bilanziert.

Als gezeichnetes Kapital ist der Nennbetrag des voll einbezahlten Stammkapitals ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Rückstellungen für Pensionen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Abzinsung wurde der durchschnittliche Zins der vergangenen sieben Geschäftsjahre herangezogen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) nach den Richttafeln 2005 G von Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 4,88 % p.a. und einem angenommenen Anwartschaftstrend von 0,00 % bzw. Rententrend von 1,00 % p.a. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen für die aktiven Anwärter wurde einen Rententrend von 0,00 % zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Vorräte

Die Vorräte enthalten Festwerte für Ersatzteile in Höhe von T-EUR 5 (Vorjahr: T-EUR 5).

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T-EUR 1.160 (Vorjahr: T-EUR 9.312) sowie Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T-EUR 44 (Vorjahr: T-EUR 57) enthalten.

4. Rückstellungen

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich hierbei um Rückdeckungsversicherungen.

Die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB basiert auf folgenden Werten:

31.12.2013
T-EUR
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 2.037
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 462
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 1.575

Die aufgrund der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellungen für Anwartschaften und laufende Pensionen belaufen sich auf T-EUR 614.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von T-EUR 495 enthalten.

5. Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag
T-EUR
Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
T-EUR
über 5 Jahre
T-EUR
1.346 1.346 0
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75 75

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von T-EUR 17 (Vorjahr: T-EUR 19) enthalten.

7. Außerordentliches Ergebnis

Aus der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergaben sich außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T-EUR 56.

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags fallen im Berichtsjahr keine Ertragssteuern an. In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von T-EUR 68 enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen nachfolgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen:

2014
T-EUR
2015 - 2018
T-EUR
Restlaufzeit in Monaten
a) Immobilien 275 1.098 84 - unbefristet
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (240) (960)
b) Technische Anlagen 294 1.169 28 - unbefristet
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (288) (1.151)
c) Kfz-Leasing 34 15 1 - 30
603 2.282

2. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

2013 2012
Reinigung 1.787 1.851
Verwaltung 24 28
1.811 1.879

3. Bürgschaften und Haftungsverhältnisse

Es besteht eine Mithaftung für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Weidler Holding GmbH (verbundenes Unternehmen) durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft bis zu T-EUR 1.137.

4. Aufstellung des Jahresabschlusses unter teilweise Ergebnisverwendung

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. Dezember 2013 wurde mit Fälligkeit zum 31. Dezember 2014 aus dem Gewinnvortrag eine Ausschüttung in Höhe von brutto EUR 9.300.000,00 beschlossen. Der Betrag (abzgl. Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag) wurde zum 31. Dezember 2013 aus dem Gewinnvortrag zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen umgebucht.

5. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Als Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2013 waren

 

Herr Volker Weidler, Mörlenbach,

 

Herr Dirk Weidler, Viernheim, und

 

Herr Marc Lutz Weidler, Mörlenbach,

bestellt. Die Angaben gem. § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB.

 

Weinheim, 24. Juni 2014

K.-H. Weidler GmbH

Volker Weidler, Geschäftsführer

Dirk Weidler, Geschäftsführer

Marc Lutz Weidler, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2013

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 145.826,29 35.938,07 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 980.809,71 79.501,68 14.419,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.138.978,93 137.974,89
2.119.788,64 217.476,57 14.419,50
III. Finanzanlagen 153.209,09 13.100,00 7.250,00
2.418.824,02 266.514,64 21.669,50
Abschreibungen kumuliert
EUR
Buchwert 31.12.2013
EUR
Zum Vergleich Buchwert 31.12.2012
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 139.908,45 41.855,91 27.489,49 21.571,65
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 746.313,19 299.578,70 341.576,29 111.659,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 973.986,14 302.967,68 273.334,30 108.341,51
1.720.299,33 602.546,38 614.910,59 220.001,45
III. Finanzanlagen 66.000,00 93.059,09 87.209,09 0,00
1.926.207,78 737.461,38 729.609,17 241.573,10

Bescheinigung

Den vollständigen Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2013 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 der K.-H. Weidler GmbH, Weinheim, haben wir geprüft.

Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch.

Diesem einzureichenden Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 erteilen wir folgende Bescheinigung:

Der nachstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 27. Juni 2014 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der K.-H. Weidler GmbH, Weinheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2013 der K.-H. Weidler GmbH, Weinheim, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Heidelberg, 27. Juni 2014

FALK GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Träumer, Wirtschaftsprüfer

Hilbig, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses der K.-H. Weidler GmbH, Weinheim

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2013 wurde von der Gesellschafterversammlung am xx. xxxxxx 2014 festgestellt.

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