Rauschert Pressig-Heinersdorf Immo GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Paul Rauschert seit 6.11.2018 | Geschäftsführer |
Richard Dr. Metzler seit 6.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rauschert Steinbach GmbHSteinbach am WaldJahresabschluss zum 30. Juni 2017Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016/171. Geschäftslage, besondere Vorgänge und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist ein Handelsunternehmen und hat sich im Geschäftsjahr 2016/2017 auf die Bereiche Vertrieb von Zündkomponenten sowie Engineering konzentriert. Es werden Zündkomponenten für verschiedenste industrielle Anwendungen vertrieben. Schwerpunkte sind Komponenten für Hochtemperaturanwendungen sowie Zündelemente für Heizungsanlagen. Das Unternehmen ist in die Firmengruppe Rauschert eingebunden. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verzeichnete 2016 trotz vielfältiger politischer Umbrüche (insbesondere in den USA) und Krisen (Nordkorea, Syrien, Ukraine, Iran, Türkei) ein deutliches Wachstum, bei einer im Jahresverlauf zunehmenden Dynamik. Die Konjunktur in den USA entwickelte sich so positiv, dass es der FED möglich wurde, die "0 - Zins - Politik" zu beenden. In China wuchsen die Industrieproduktion und die Importnachfrage stärker als im Vorjahr, ohne jedoch an die Rekordwerte der früheren Jahre anzuknüpfen. Diese Entwicklung stabilisierte auch das Wachstum der Handelspartner Chinas und die Rohstoffpreise. Wichtige Länder wie Russland und Brasilien befinden sich aber nach wie vor in einer Rezession. Dank der wieder anziehenden Wirtschaftsleistung in China, steigender Verbraucherpreise und robuster Finanzmärkte ist nach Ansicht des IWF 2017 mit einem Wachstum von 3,5 Prozent zu rechnen - nach 3,1 Prozent im Vorjahr. Für die Eurozone erwartet der IWF ein gleichbleibendes Wachstum von 1,7 Prozent. In den USA sollte die Wirtschaftsleistung um 2,3 Prozent zunehmen, nach 1,6 Prozent im Vorjahr. Japan prophezeien die Experten des IWF 1,2 Prozent Wachstum, nach 1,0 Prozent im Vorjahr und China 6,6 Prozent, nach 6,7 Prozent 2016. Neben den positiven Einflüssen aus China und den asiatischen Schwellenländern ist es für Rauschert wichtig, dass sich das Wachstum in der Europäischen Union positiv entwickelt, wenn auch auf einem im globalen Vergleich niedrigen Niveau. Glücklicherweise konnten die südeuropäischen Krisenländer erstmals seit Jahren wieder ein positives Wachstum verzeichnen. Der anstehende Brexit hat sich noch nicht auf die wirtschaftliche Entwicklung ausgewirkt. Eine für Rauschert problematische Konsequenz der verbesserten europäischen Wirtschafts-lage ist die relative Schwächung des $ gegenüber dem € von ca. 1,10 auf nahezu 1,20. Dies bedeutet für ein stark exportorientiertes Unternehmen eine relevante Ergebnisbelastung, da für Preiserhöhungen in den $ Exportmärkten in der Regel kein Spielraum besteht. Da keramische Produkte in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden, entwickelt sich der Markt weitgehend im Gleichklang mit der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung. Der Bereich der Zündkomponenten hat sich dabei wieder stabilisiert und hat sich weitgehend parallel zum Gesamtmarkt entwickelt, da in Kombination aus stabilen Energiepreisen und einem niedrigen Zinsniveau sich der Bedarf nach Modernisierung von Heizanlagen positiv entwickelt. Nach wie vor besteht eine rege Nachfrage nach Gebrauchtmaschinen als Alterna-tive zu Neumaschinen, was zu ähnlich günstigen Rahmenbedingungen wie im Vorjahr führt. 2. Ertragslage des Geschäftsjahres 2016/2017 Die Gesamtleistung hat sich um 39 T€, auf 13.580 T€ vermindert. Der Anteil der Umsatzerlöse, die im Ausland realisiert werden, beträgt ca. 49 %. Der Betriebsaufwand ist entsprechend der Umsatzerlöse, marginal um 61 T€, auf 13.475 T€ gesunken. Das Finanzergebnis verbesserte sich von 153 T€ auf 260 T€. Insgesamt konnte ein deutlich positives Ergebnis in Höhe von 1.310 T€ (Vorjahr 257 T€) erreicht werden, das insbesondere durch die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.615 T€ entstanden ist. 3. Finanzlage Die Finanz- und Liquiditätslage der Rauschert Steinbach GmbH ist weiterhin solide. Die Gesellschaft finanziert sich weitgehend selbst. Der Cash-Flow beträgt 278 T€ (Vorjahr 257 T€). 4. Vermögenslage des Geschäftsjahres 2016/2017 Die Bilanzsumme ist aufgrund von Verrechnungen innerhalb des Verbundbereiches von 38.478 T€ im Vorjahr auf 31.404 T€ gesunken. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 263 T€ vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 6,2 % (Vj. 1,7 %) deutlich erhöht. Die Rückstellungen haben sich von 27.669 T€ auf 26.708 T€ vermindert. Allen erkennbaren Risiken aus möglichen Ansprüchen von Abnehmern wurde durch entsprechende Bildung von Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich aufgrund von Verrechnungen innerhalb des Verbundbereiches von 10.184 T€ um 7.423 T€ auf 2.761 T€ deutlich vermindert. 5. Risikobericht Sollte sich die Situation auf den globalen Finanzmärkten negativ entwickeln und sich dadurch die Konjunktur abschwächen, so kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und deren Nachfrage an unseren Produkten nachteilig beeinflussen. Im Ergebnis können sich für uns daraus Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. In den Märkten, in denen wir tätig sind, bestehen auch weiterhin Wettbewerbsrisiken durch unsere Konkurrenz. Da unsere Produkte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken gegenüber dem Vorjahr eher gesunken sind. 6. Prognosebericht inkl. Chancen und Risiken Im Geschäftsjahr 2017/2018 wird sich die Rauschert Steinbach GmbH weiterhin auf den Vertrieb von Zündkomponenten konzentrieren. Die Umsatzerlöse im laufenden Geschäfts-jahr entwickeln sich leicht rückläufig. Für das laufende Wirtschaftsjahr wird voraussichtlich ein positives Ergebnis erzielt, das jedoch mangels substantieller Einmaleffekte wie im Vorjahr deutlich unter dem des Vorjahres liegen wird. Das Geschäft Engineering mit dem Vertrieb von Gebrauchtmaschinen und Betriebsaus-stattung bis hin zu kompletten Fertigungslinien ist weiterhin im Aufbau. Es bestehen keine besonderen Risiken, die über die im Jahresabschluss aufgeführten hinausgehen und das Unternehmen nachhaltig gefährden könnten und über die berichtet werden müsste. Unsere Risikopolitik ist an einer langfristig angelegten Unternehmenswertsteigerung ausgerichtet. Dies beinhaltet einerseits, dass wir bemüht sind, keine unangemessenen Risiken hinsichtlich des mittel- und langfristigen Zielkorridors einzugehen, aber auch andererseits, dass wir umso eher bereit sind, angemessene und in überschaubarem Rahmen beherrschbare Risiken einzugehen, wenn diese der Stärkung der Kerngeschäftsfelder dienen können. Darüber hinaus ist das Unternehmen externen Risiken auf der Absatz- wie auch auf der Beschaffungsseite ausgesetzt, wie sie für ein Unternehmen unserer Branche und unserer Größe typisch sind. Rauschert verfügt über ein funktionsfähiges Risikomanagement, das im Wesentlichen auf unserem effizienten und detaillierten Berichtswesen sowie, differenziert nach Unternehmens-bereichen, monatlich oder häufiger stattfindenden Sitzungen mit den Risikoverantwortlichen basiert. Insofern verfügen wir über ein ausreichend qualifiziertes und zeitnahes Instrumentarium, um alle für die Gesellschaft wesentlichen Risiken frühzeitig erkennen und bearbeiten zu können. Wir sind bestrebt, die Kreditbeanspruchung durch aktives Management des Umlaufvermögens so gering wie möglich zu halten. Darüber hinaus erstellt Rauschert monatlich eine über zwei Jahre rollierende Liquiditätsvorausschau.
Steinbach am Wald, im Oktober 2017 Bilanz zum 30. JUNI 2017AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016/17
Anhang für das Geschäftsjahr 2016/17A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Die Rauschert Steinbach GmbH hat ihren Sitz in Steinbach am Wald und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Coburg HRB 3869. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsge-setzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. 2. Darstellungsstetigkeit Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des BilRUG aufgestellt. Hierdurch kam es jedoch zu keiner Änderung hinsichtlich des Ausweises bei den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Erträgen. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268 - 274, 276 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Finanzanlagen Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte fertige Erzeugnisse und Waren sind mit Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,3 % Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. EIGENKAPITAL ist zum Nennwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben werden. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Finanzanlagen sind im vorstehenden Anlagenspiegel dargestellt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen gegenüber Gesellschaftern. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 222. Diese beinhalten ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 2.713. Darin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.349 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 363 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Gesamtschuldnerische Mithaftung für Kredite wahlweise in Form von Kontokorrentkrediten, Darlehen bzw. Währungskrediten für weitere Firmen der Rauschert Unternehmensgruppe. Zum Bilanzstichtag beträgt der Gesamtbetrag aus dieser Verpflichtung TEUR 250 (Vj. TEUR 599). Der Betrag umfasst die Kontokorrentverbindlichkeiten und Darlehensverbindlichkeiten der weiteren als Kreditgeber genannten Firmen der Rauschert Unternehmensgruppe. Die zugrundeliegenden Verpflichtungen können nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Es werden keine Mitarbeiter beschäftigt. 3. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Roland P. Rauschert, Kaufmann und Herr Dr. Richard Metzler, Jurist, Kaufmann. 4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Paul Rauschert GmbH & Co. KG, Judenbach, einbezogen. 5. Gewinnverwendungsvorschlag Der nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelte Jahresüberschuss wird auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Nachtragsbericht Risiken im abgeschlossenen Geschäftsjahr, für die keine ausreichenden Rückstellungen gebildet wurden oder über die hätte berichtet werden müssen, sind bis zum Berichtszeitpunkt nicht eingetreten oder auch nicht bekannt.
Steinbach am Wald, 08. November 2017 gez. Roland P. Rauschert gez. Dr. Richard Metzler Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26. April 2018 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rauschert Steinbach GmbH, Steinbach am Wald, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von 6.273.148,78 EUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil im abgelaufenen Wirtschaftsjahr keine Verkäufe erfolgt sind und die Vorräte insoweit noch mit den historischen Anschaffungskosten bewertet sind. Es kanndaher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hof, den 8. November 2017 Rödl
& Partner GmbH
Coenen, Wirtschaftsprüferin Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer |
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