Schnaithmann Maschinenbau GmbH

Fellbacher Straße 49, 73630 Remshalden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 731082
Eingetragen
8.9.2009
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung sowie der Vertrieb von modularen Transfersystemen (MTS) und flexbilen Profilsystemen (FPS) im Bereich des Maschinenbaus; die Projektierung, Konstruktion, Herstellung und Montage von Sondermaschinen jeglicher Art; die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Steuerungssystemen einschließlich der hierfür erforderlichen Hard- und Software; der Handel mit Anlagenkomponenten aus dem Bereich des Maschinenbaus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thilo Hottmann
seit 15.5.2023
Prokura
Gerd Maier
seit 15.5.2023
Prokura
Thomas Schill
seit 2.7.2019
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

71404 Korb
1.480.000 €
74.00%
71404 Korb
520.000 €
26.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schnaithmann Maschinenbau GmbH

Remshalden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.027.519,80 2.677
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 266.003,50 83
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.003,50 83
II. Sachanlagen 3.482.923,50 2.307
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.004.696,00 652
2. Technische Anlagen und Maschinen 977.870,00 631
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.449.280,50 1.024
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.077,00 0
III. Finanzanlagen 278.592,80 287
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.085,80 62
2. Beteiligungen 47.500,00 48
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 30.000,00 30
4. Sonstige Ausleihungen 132.007,00 147
B. UMLAUFVERMÖGEN 33.484.831,87 32.236
I. Vorräte 20.835.597,23 21.062
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.023.504,70 4.053
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 34.026.905,00 28.117
3. Geleistete Anzahlungen 843.994,04 1.083
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -19.058.806,51 -12.191
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.638.644,42 11.164
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.233.167,03 10.828
2. Forderungen gegen Gesellschafter 26.383,78 0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 54.601,82 88
4. Sonstige Vermögensgegenstände 324.491,79 248
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten 10.590,22 10
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 553.616,03 532
38.065.967,70 35.445

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 16.917.481,94 16.637
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Gewinnrücklagen 14.487.054,36 13.317
III. Jahresüberschuss 430.427,58 1.320
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.984.944,16 3.712
1. Steuerrückstellungen 23.836,00 0
2. Sonstige Rückstellungen 1.961.108,16 3.712
C. VERBINDLICHKEITEN 19.163.541,60 15.096
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.542.714,68 10.463
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.009.408,58 4.065
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.866,00 3
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 137.599,70 190
5. Sonstige Verbindlichkeiten 469.952,64 375
38.065.967,70 35.445

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 64.504.563,42 45.568
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 5.910.393,00 15.146
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 590.000,00 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 524.372,78 555
5. Materialaufwand 43.718.183,63 35.537
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 30.387.838,25 28.927
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.330.345,38 6.610
6. Personalaufwand 17.942.089,57 16.848
a) Löhne und Gehälter 13.739.475,73 13.124
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.202.613,84 3.724
7. Abschreibungen 689.763,66 594
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.439.067,09 6.384
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 11
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.279,00 8
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.064,91 2
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 4.620,00 6
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 991.882,45 142
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 321.130,53 450
15. Ergebnis nach Steuern 447.936,18 1.329
16. Sonstige Steuern 17.508,60 9
17. Jahresüberschuss 430.427,58 1.320

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER SCHNAITHMANN MASCHINENBAU GMBH, REMSHALDEN-GRUNBACH

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wird unter der Firma Schnaithmann Maschinenbau GmbH, sowie der Registernummer HRB 731082 beim Amtsgericht Stuttgart geführt. Sitz der Gesellschaft ist Remshalden.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG erstellt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB i.V. mit § 267 Abs. 4 HGB i. d. Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17.07.2015 eine große Kapitalgesellschaft.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Geschäftsjahr wurden Kosten für selbsterstellte Maschinen sowie selbsterstellte Betriebs- und Geschäftsausstattung aktiviert, um eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Zur Anwendung kommt i. d. R. die lineare Abschreibungsmethode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die selbsterstellen Maschinen sowie die selbsterstellte Betriebs- und Geschäftsausstattung des Anlagevermögens wurden mit den Herstellungskosten im Rahmen der Entwicklung gem. § 255 II HGB angesetzt. Für die Ermittlung der Abschreibung wurde eine Nutzungsdauer von 5 Jahren angesetzt.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um erforderliche Abwertungen angesetzt.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Gebotene Wertaufholungen werden vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zum letzten durchschnittlichen Einstandspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er auf die Fertigung entfällt, berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind gegebenenfalls durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf unfertige Lieferungen sind mit dem Nettobetrag bei den Vorräten offen nach § 268 Abs. 5 HGB abgesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind generell mit ihren Nominalwerten bilanziert. Die einzeln ermittelten Wertberichtigungen tragen für bekannte Ausfallrisiken Vorsorge. Für das allgemeine Kreditrisiko wurden pauschale Wertberichtigungen gebildet.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Soweit sachlich zutreffend wurden Preissteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für temporäre und quasi-permanente Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer nach § 274 HGB. Dabei wurde mit einem Steuersatz von 30% gerechnet. Die aktiven Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen.

Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet worden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 777.902,59 289.531,01 0,00 0,00 1.067.433,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.559.897,32 444.367,84 0,00 0,00 2.004.265,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.618.255,84 628.983,34 0,00 6.517,00 3.240.722,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.771.636,62 637.948,47 0,00 50.097,98 4.359.487,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 51.077,00 0,00 0,00 51.077,00
7.949.789,78 1.762.376,65 0,00 56.614,98 9.655.551,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 61.585,80 7.500,00 0,00 0,00 69.085,80
2. Beteiligungen 89.226,34 0,00 0,00 0,00 89.226,34
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 166.850,00 25.000,00 0,00 42.670,00 149.180,00
347.662,14 32.500,00 0,00 42.670,00 337.492,14
9.075.354,51 2.084.407,66 0,00 99.284,98 11.060.477,19
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 694.544,09 106.886,01 0,00 0,00 801.430,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 907.499,32 92.069,84 0,00 0,00 999.569,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.986.790,34 282.576,34 0,00 6.514,50 2.262.852,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.747.871,62 208.231,47 0,00 45.896,48 2.910.206,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.642.161,28 582.877,65 0,00 52.410,98 6.172.627,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 41.726,34 0,00 0,00 0,00 41.726,34
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 19.832,00 4.620,00 0,00 7.279,00 17.173,00
61.558,34 4.620,00 0,00 7.279,00 58.899,34
6.398.263,71 694.383,66 0,00 59.689,98 7.032.957,39
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.003,50 83.358,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.004.696,00 652.398,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 977.870,00 631.465,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.449.280,50 1.023.765,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.077,00 0,00
3.482.923,50 2.307.628,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.085,80 61.585,80
2. Beteiligungen 47.500,00 47.500,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 30.000,00 30.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 132.007,00 147.018,00
278.592,80 286.103,80
4.027.519,80 2.677.090,80

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von EUR 9.305,00 (Vj. EUR 0,00) enthalten. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 9.000,00.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von EUR 28.285,00 (Vj. EUR 0,00) enthalten.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Name Anteile am
EUR
Kapital
%
Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis
EUR
12.500,00 50,00 385.277,82 13.190,82
36.250,00 100,00 33.653,97 7.950,16
25.335,80 100,00 259.631,07 63.834,76
ADMEC AG, Bern 76.726,34 40,00 154.413,93 57.432,22

Bei den Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis handelt es sich um Angaben zum 31. Dezember 2022, da die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2023 noch nicht vorliegen. Bei den Angaben zur ADMEC AG handelt es sich um Angaben zum 31. Dezember 2020, da die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2021 und 31. Dezember 2022 noch nicht vorliegen.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 2.000.000,00. Es ist in einen Geschäftsanteil eingeteilt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 380), Personalverpflichtungen (TEUR 657), noch ausstehende Rechnungen (TEUR 180) sowie Verpflichtungen für zu erbringende Leistungen an abgerechneten Aufträgen (TEUR 600).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Stand 31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.543 12.843 2.400 300
(10.463) (10.463) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.009 3.009 0 0
(4.065) (4.065) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4 4 0 0
(Vorjahr) (3) (3) (0) (0)
Beteiligungsverhältnis besteht 138 138 0 0
(190) (190) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 470 470 0 0
(Vorjahr) (375) (375) (0) (0)
19.164 16.464 2.400 300
(15.096) (15.096) (0) (0)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 415 (Vj. TEUR 187) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 24).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse 2022
TEUR
2023
TEUR
Inland 30.191 45.165
Ausland 15.477 19.423
Erlösschmälerungen -99 -83
45.569 64.505

Die Gesellschaft hat außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 6) vorgenommen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 92 (Vj. TEUR 13) und Kursgewinne aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 1) enthalten.

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 432 (Vj. TEUR 396) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 6) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 2) sowie Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen von TEUR 3 (Vj. TEUR 0) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB

Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften sowie aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen, außer den hier dargestellten oder den in der Bilanz ausgewiesenen, nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Mietverträge für die von der Gesellschaft genutzten Immobilien und Gebäude haben Laufzeiten von einem Jahr bis zu einer unbefristeten Dauer. Die jährlichen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.082.

Des Weiteren bestehen insgesamt 113 weitere Miet- und Leasingverträge mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 56 Monaten. Die Gesamtbelastung zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 922.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 155 Arbeiter und 93 Angestellte (Vj. 153 Arbeiter und 83 Angestellte) beschäftigt.

Geschäftsführung

Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Thomas Schill, Ingenieur, Remshalden bestellt. Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bis zum 30. April 2023 war Herr Thilo Hottmann, Ingenieur, Remshalden bestellt.

Die Anhangsangabe gemäß § 285 Nr. 9a und Nr. 9b HGB über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer bzw. ehemalige Geschäftsführer und Hinterbliebene wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 29.

 

Remshalden, den 17. Juli 2024

gez. Herr Thomas Schill

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Produkte und Leistungen

Die Schnaithmann Maschinenbau GmbH gilt seit 1985 als einer der führenden Systemlieferanten in der Automatisierungstechnik und bietet effiziente Lösungen in der Montage-, Materialfluss- und Handhabungstechnik. Nach dem Motto PARTNER DER BESTEN vertrauen weltweit erfolgreiche Unternehmen auf Schnaithmann: von der Planung, über die Komponente bis zur kompletten Anlage bietet Schnaithmann FULL-SERVICE-AUTOMATION aus einer Hand.

1.1 Geschäftsfeld Montageautomation

Die Automatisierungstechnik ist der Schlüssel zur Steigerung der Leistungsfähigkeit moderner Produktion. Daher bieten wir im ANLAGENBAU FÜR MONTAGE UND AUTOMATION sämtliches Know-how, vom Engineering der Hard- und Software, über die Montage, Programmierung und Inbetriebnahme, bis hin zum passenden Projektmanagement und After-Sale-Service.

1.2 Geschäftsfeld Modulare Transfersysteme und Flexible Profilsysteme

Basierend auf MODULAREN TRANSFERSYSTEMEN realisieren wir Lösungen für Materialfluss und Produktion in verschiedensten Anwendungsfeldern: Ob Doppelspurbänder für die Montage elektronischer Bauteile im Sauberraum bis hin zu Ketten- und Bandförderer im Bereich der spanenden Bearbeitung - wir bieten immer die passende Transfertechnik.

Für Low-Automation- und Arbeitsplatzlösungen kommen eigene, FLEXIBLE PROFILSYSTEME zum Einsatz. Ausgerichtet an Lean-Produktionskonzepten, entstehen skalierbare Lösungen in Abhängigkeit von Automatisierungsgrad, Komplexität und Stückzahlen.

2. Forschung und Entwicklung

Seit 2020 sind wir Verbundpartner eines durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprogramms zur Industrialisierung eines Befeuchtermoduls, welches für den Einsatz in Brennstoffzellen benötigt wird. Zusammen mit Verbundpartnern aus Industrie und Forschung soll die kosteneffiziente Industrialisierung des genannten Produktes mit den dazu erforderlichen Einzelprozessschritten wissenschaftlich untersucht und anlagentechnisch realisiert werden. Das Forschungsprogramm ist, Stand heute, bis 2024 angelegt.

Bereits 2021 konnten wir mit der Web-Applikation "Easy Go" eine Marktneuheit zur Planung und Konzeption von Transfersystemen vorstellen. Das intuitive, browserbasierte Tool vereinfacht und beschleunigt die Anlagenplanung und -konzeption erheblich. Im Vergleich zur aufwändigen klassischen Skizzierung und Planung von Anlagen ergibt sich eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis. Seit der Einführung haben wir dieses Tool kontinuierlich weiterentwickelt und auch 2023 stetig neue Funktionen integriert.

Im Zuge unseres Produktmanagements wurde eine neuartige Dosierzelle entwickelt. Direkt aus dem CAD-Programm heraus, können Kurvenprozesse ohne Teaching auf ein Dispensmodul gespielt und gefahren werden. Somit können bauteilspezifische Konturen ohne Programmierkenntnisse abgefahren werden.

Aus unserer Reinraum-zertifizierten Baureihe "BS21" konnten wir zusammen mit neuentwickelten Baureihen unseres Gurtförderers ein Ausstellungsstück konzipieren, welches in unserem hauseigenen Showroom die vielfältigen Anwendungsbereiche unserer Bandsysteme repräsentiert.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungsinstituten und namhaften Industrieunternehmen wurde auch im Jahr 2023 intensiv fortgesetzt.

3. Wirtschaftliche Entwicklung

3.1 Umsatz- und Absatzentwicklung

Wie bereits in den Jahren zuvor, sind wir auch ins Geschäftsjahr 2023 mit mehreren Szenarien zur Umsatz- und Kostenentwicklung gestartet, um der weiterhin sehr volatilen Marktlage Rechnung zu tragen.

Wir sind mit einem Rekord-Auftragseingang von knapp 80 Mio. EUR zum 31.12.2022, und somit einem erhöhten Auftragsbestand ins Geschäftsjahr 2023 gestartet. Unsere solide Firmenstruktur, die zukunftsfähigen Produkte unseres Portfolios und nicht zuletzt der zukunftsgewandte Kundenkreis haben dazu geführt, dass wir das gesamte Jahr über im Bereich unserer Planzahlen lagen.

Für uns ergeben sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 folgende Unternehmenszahlen:

Im Auftragseingang liegen wir mit 64,26 Mio. EUR auf unserem reduzierten Plan-AE von 66,0 Mio. EUR. Der Auftragsbestand liegt bei 42,1 Mio. EUR. Unseren Umsatz konnten wir um 41,4% auf 64,5 Mio. EUR steigern (2022: 45,6 Mio. EUR). Zusammen mit der Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 5,9 Mio. EUR sowie der aktivierten Eigenleistung in Höhe von 0,6 Mio. EUR, stieg die Gesamtleistung auf 71,0 Mio. EUR (+ 16,9% zu 2022).

Als finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens verwenden wir die Umsatzerlöse, die Gesamtleistung sowie das Ergebnis vor Ertragsteuern. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 430 TEUR (Vorjahr: 1.320 TEUR). Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt 769 TEUR (Vorjahr: 1.779 TEUR).

Im Basis-Szenario für das Jahr 2023 planten wir mit einer Steigerung der Gesamtleistung von 5,5% gegenüber dem Vorjahr und einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 4,5%.

Durch die im Jahr 2023 deutlich gestiegenen Umsatzerlöse von 64,5 Mio. EUR konnten wir ein Umsatzwachstum von 41,4% erzielen. Das Wachstum in der Gesamtleistung von 16,9% liegt sogar deutlich über dem Basis-Szenario. Aufgrund gesamtheitlich höherer Kosten und einiger Projekte, die nicht mit der kalkulierten Rendite zu Ende gebracht werden konnten, liegt das Ergebnis vor Ertragssteuern mit 1,1% etwas unter dem Basis-Szenario.

3.2 Ertragslage

Unsere Rendite vor Ertragsteuern bezogen auf die Gesamtleistung liegt bei 1,1% (Vorjahr: 3,0%).

Um auf konjunkturelle Schwankungen reagieren zu können, setzen wir seit jeher auf einen gewissen Anteil an Fremdvergaben. Mit der deutlich erhöhten Gesamtleistung geht für das Jahr 2023 auch eine deutliche Steigerung der extern bezogenen Material- und Dienstleistungsaufwendungen einher. Lagen wir im Jahr 2022 noch bei einem Anteil von 58,5%, stieg der Material- und Dienstleistungsaufwand aufgrund erhöhter Fremdleistungen im Jahr 2023 auf 61,6%. Daher sank die Rohertragsmarge im Vergleich zum Vorjahr um 3,2% auf 39,2%.

Der Personalaufwand stieg leicht auf 17,9 Mio. EUR (Vorjahr: 16,8 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Kosten stiegen aufgrund vermehrter Betriebstätigkeit auf 7,4 Mio. EUR (Vorjahr: 6,4 Mio. EUR).

Das Finanzergebnis verschlechterte sich aufgrund des Anstiegs der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der allgemeinen Zinsentwicklung auf - 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: - 0,1 Mio. EUR).

3.3 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich von 35,4 Mio. EUR auf 38,0 Mio. EUR erhöht. Im Umlaufvermögen haben sich insbesondere die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Erhöhung um 24,0%), die unfertigen Erzeugnisse (Erhöhung um 21,0%), sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (Erhöhung um 56,3%) verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vorjahresvergleich ebenfalls deutlich gestiegen.

Cashflow 2023 2022
Operativer Cashflow -2.848 TEUR -6.791 TEUR
Cashflow aus Investitionstätigkeit -2.041 TEUR -615 TEUR
Finanzierungs-Cashflow 2.510 TEUR -200 TEUR
Summe -2.379 TEUR -7.606 TEUR

Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens war auch im Jahr 2023 während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Zahlungsverpflichtungen erfolgten innerhalb der vereinbarten Fristen und unter Skontoausnutzung.

Kreditlinien standen während des ganzen Jahres stets in ausreichender Höhe zur Verfügung.

Wesentlicher langfristiger Finanzierungsbestandteil ist seit jeher unser hohes Eigenkapital. Dieses konnte auf 16,9 Mio. EUR leicht gesteigert werden (Vorjahr: 16,6 Mio. EUR). Aufgrund der erhöhten Bilanzsumme entspricht dies einer Eigenkapitalquote von 44,4% (Vorjahr: 46,9%).

Investitionen in unser Unternehmen finanzieren wir in der Regel aus dem Cashflow oder über Leasingmodelle, sollten sich hierdurch Abschreibungsvorteile ergeben.

3.4 Gesamtentwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsleitung schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage trotz der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen insgesamt als solide ein.

3.5 Personalentwicklung

Unseren Personalbestand konnten wir im Geschäftsjahr 2023 mit 248 Festangestellten und 34 Auszubildenden leicht steigern (Vorjahr: 236 Festangestellte und 34 Auszubildende). Die Ausbildungsquote liegt bei 13,7%.

3.6 Beteiligungen und Kooperationen

Wir sind an folgenden Unternehmen direkt beteiligt:

Schnaithmann Hungaria Kft, Mezökövesd (HUN), 100%: Servicedienstleistungen

APS GmbH, Remshalden, 100%: Automatisierung, Anlagenplanung

TPS GmbH, Dresden, 50%: Komplettlösungen im Automatisierungsbereich

Admec AG, Bern (CH), 40%: Montagetechnik, Teilefertigung

Die Schnaithmann Hungaria Kft mit Sitz im Raum Eger wurde im Geschäftsjahr 2015 als Serviceunternehmen für unsere in Ungarn und Umgebung produzierenden Kunden gegründet. Daneben unterhalten wir für unsere international agierenden Kunden weltweit Servicekooperationen mit versierten Partnern. Außerdem arbeiten wir regelmäßig mit anderen Unternehmen in Entwicklung und Produktion zusammen.

3.7 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Stillstand beeinträchtigt langfristig die Qualität und Effizienz eines Unternehmens. In diesem Sinne ist das Ziel des Qualitätsmanagementsystems, die fortlaufende und nachhaltige Verbesserung der internen und externen Prozesse.

Umweltbelange sind für uns sehr wichtig. Neben der Zertifizierung nach DIN 9001:2015 sind wir deshalb auch nach DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert. Diese Zertifizierungen konnten auch 2023 aufrechterhalten werden.

Zudem werden wir regelmäßig über den "CDP SCORE REPORT - CLIMATE CHANGE", welcher im Zuge von Kundenaudits durchgeführt wird, bewertet.

Daneben spielt für uns die Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Rolle.

4. Risikomanagement

Die Schnaithmann Maschinenbau GmbH versucht permanent durch zeitnahes Controlling, systematische Erfassung aller relevanten Daten sowie ständige Marktverfolgung das Geschäft aktiv zu steuern und die operativen und finanziellen Risiken so gering wie möglich zu halten.

Unser Forderungsmanagement ist aktuell und auf die fortlaufende Überwachung der Fälligkeiten ausstehender Forderungen ausgerichtet. Im Verzugsfall erfolgen fristgerechte Mahnungen sowie die Einholung qualifizierter Auskünfte. Neukunden werden vor Angebotsabgabe grundsätzlich auf ihre Bonität überprüft. Kreditversicherungen sind zurzeit nicht abgeschlossen.

Währungsrisiken bestehen nur in sehr geringem Umfang, da unsere Rechnungen weitestgehend in Euro fakturiert werden.

Es besteht ausreichender Versicherungsschutz gegen betriebliche und allgemeine Risiken, der jährlich überprüft wird.

Wir investieren regelmäßig in die Sicherheit unserer IT-Systeme. Die DSGVO-konforme Verarbeitung personenbezogener Daten wird durch einen externen Datenschutzbeauftragten regelmäßig überprüft.

5. Prognose

5.1 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Corona-Pandemie spielte bereits seit 2022 keine wesentliche Rolle mehr.

Abwärtsrisiken für die weltweite Geschäftsentwicklung liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024).

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute, und der Maschinenbau ist als reiner Investitionsgüterlieferant ein Spätzykliker. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen. Daneben bleiben der Fachkräftemangel und die hohen Zinsbelastungen weiterhin eine große Herausforderung (Quelle: "Maschinenbaukonjunktur 2023/Ausblick 2024", VDMA, 07. Februar 2024).

Wir pflegen keine direkten Lieferbeziehungen in die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Länder.

Wir versuchen Preissteigerungen im Projekt mit unseren Kunden zu diskutieren und über Preisklauseln in unseren Verträgen eine gemeinsame Lösung zu finden. Zudem haben wir Rahmenverträge geschlossen und beschaffen Komponenten bereits in sehr frühen Projektphasen. Auch wenn dies Kapital bindet und unter Umständen zu höheren Lagerbeständen führt, steht für uns die Lieferfähigkeit weiterhin an erster Stelle.

Neben den genannten Themen sind wir weiterhin mit Risiken konfrontiert, die sich aus unserem Geschäftsmodell ergeben:

Aufgrund des Strukturwandels und der Schwerpunktverlagerung in der weltweiten Automobilindustrie sind anhaltende Schwankungen im Abnahmeverhalten unserer Kunden wahrscheinlich, was sich auf die entsprechenden Investitionen auswirkt.

Im Bereich der Sonderanlagen haben wir es oft mit großen Auftragsvolumen zu tun. Bei der Abwicklung solcher Aufträge können Risiken durch die Nichteinhaltung von Terminen oder Vereinbarungen entstehen. Diese Risiken versuchen wir durch entsprechende Vertragsgestaltung und ausreichenden Versicherungsschutz zu begrenzen.

Risiken im IT-Bereich bestehen in den Angriffen von außen sowie in der Absicherung des IT-Netzwerkes. Um uns gegen diese Risiken zu schützen, sind unsere Sicherungseinrichtungen immer auf dem aktuellen Stand der Technik.

Neben all den Risiken sehen wir in den nächsten Monaten einige Chancen:

Firmenstruktur: Wir können Kunden immer wieder mit unserer soliden Firmenstruktur, sowie innovativer Technologie überzeugen. Auch können wir als eigenständiges Familienunternehmen mit einer soliden und nachhaltigen Finanzierung punkten.

Produkte: Wir sind im gesamten Bereich der Mobilität zuhause und nicht vom Antriebsstrang abhängig. Das heißt unabhängig davon, welchen Antriebsformen wir in Zukunft gegenüberstehen: die Produkte, welche mit unseren Anlagen produziert werden, sind fester Bestandteil der Mobilität von morgen - ob auf der Straße, zu Wasser oder in der Luft.

Zukunftsgewandter Kundenkreis: Bereits heute zählen wir namhafte Firmen zu unseren Kunden, welche den Mobilitätswandel maßgeblich mitgestalten.

5.2 Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024). Für den globalen Maschinenbau erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes (Quelle: "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023).

Aufgrund der Vielzahl an nationalen und globalen Herausforderungen haben wir auch für das Geschäftsjahr 2024 verschiedene Szenarien in der Planung. Die Kenngrößen zur Unternehmenssteuerung werden von der Geschäftsleitung in Abstimmung mit dem Beirat, den Gesellschaftern und der ersten Führungsebene in regelmäßigen Sitzungen und Strategieklausuren überwacht. Somit wird eine schnelle Reaktion auf ein sich veränderndes Marktumfeld sichergestellt.

Sollten die genannten Risiken nicht zu unvorhersehbaren wirtschaftlichen Verwerfungen führen, rechnen wir mit einer Gesamtleistung im Basis-Szenario von 65,0 Mio. EUR und einem Ergebnis vor Steuern von rund 2,6%. Die Reduzierung der Gesamtleistung lässt sich auf die weitere Konsolidierung unseres Auftragseingangs im Zuge der noch stärkeren Fokussierung auf ertragsreiche Projektlagerungen zurückführen. Zudem werden wir den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, welcher sich aufgrund des "Überschwingers" der letzten Jahre auf Rekordniveau befand, im Jahr 2024 weiter reduzieren.

Um uns auch in Zukunft die Freiheit des Handelns zu bewahren, muss die Unternehmensstruktur als Familienunternehmen langfristig gesichert werden. Dem Beirat als zentrales Organ des Unternehmens und Bindeglied zwischen Gesellschaftern und Geschäftsführern wird somit in Zukunft ein noch höherer Stellenwert zuteil.

 

Remshalden, den 17. Juli 2024

Schnaithmann Maschinenbau GmbH

gez. Thomas Schill, Geschäftsführer

Die Geschäftsleitung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Remshalden-Grunbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Remshalden-Grunbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schnaithmann Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 17. Juli 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Ulrich Frizlen, Wirtschaftsprüfer

gez. Andreas K. Wiedmann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2023 der Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Remshalden-Grunbach, erfolgte mit Beschluss der Gesellschafterversammlung am 25. Juli 2024.

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