Paket- und Expressdienste
AstroNova GmbH
Waldstraße 70, 63128 Dietzenbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregory A. Woods seit 23.11.2020 | Geschäftsführer |
Philipp Eschmann seit 21.3.2020 | Prokura |
René Habermann seit 7.2.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AstroNova Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AstroNova GmbHDietzenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 20231. Information über AstroNova GmbH Die AstroNova GmbH mit Sitz in Dietzenbach ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der AstroNova Inc., einer börsennotierten Gesellschaft mit Sitz in West Warwick, Rhode Island, USA. Die AstroNova Inc. publiziert ihre Jahres- und Quartalsabschlüsse. AstroNova ist weltweiter Marktführer in der Entwicklung und Anwendung von Datenvisualisierungstechnologien für Produkte des Industrie-, Verpackungs-, Luftfahrt- und Verteidigungsmarktes. Wir liefern Komplettlösungen, die Daten erfassen, verarbeiten, analysieren, speichern, drucken und in einer Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten präsentieren. Diese Lösungen werden speziell an die Kundenanforderungen angepasst, um Qualität, Produktivität und Rentabilität ihres Unternehmens zu verbessern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Die AstroNova GmbH vertreibt ihre Produkte an industrielle Kunden in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Die Lieferantenbeziehungen umfassen weltweite Lieferketten und beinhalten nebst europäischen Lieferanten auch amerikanische und chinesische Lieferanten. Das Geschäftsjahr wurde im Wesentlichen durch die Nachwirkungen der Covid Pandemie, durch anziehende Inflation von rund 7% im Berichtsjahr sowie einen erstarkenden US-Dollar geprägt. Diese Faktoren hatten beträchtliche Auswirkungen auf unsere Geschäftsgrundlagen und beeinflussen bis heute unsere Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter als auch unsere Organisations- und Arbeitsabläufe. Der Gesamtmarkt für Datenvisualisierungstechnologien hat sich im letzten Jahr weiterhin robust entwickelt, wenn auch schon teilweise Beschaffungsschwierigkeiten und erhöhte Transport- und Logistikkosten ihre Schatten vorausgeworfen haben. Der Trend der Vorjahre, dass sich die Anforderungen unserer Kunden aufgrund des Einsatzes von neuen Technologien (QR-Code, RFID, Last-Minute-Customization), Vertriebskanälen (E-Commerce), aber auch durch geringere Losgrößen verändern, nehmen wir bewusst wahr und probieren, diesem Trend zu folgen. 2.2 Geschäftsentwicklung und Ertragslage Wir beurteilen die Geschäftsentwicklung anhand geeigneter finanzieller Leistungsindikatoren, insbesondere anhand der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses. Die finanzielle und operative Berichterstattung an unsere Muttergesellschaft erfolgt regelmäßig auf monatlicher, quartalsweiser oder jährlicher Basis und erfasst sämtliche Unternehmensbereiche der AstroNova GmbH. Die Umsätze im Berichtsjahr belaufen sich auf TEUR 17.033, was ungefähr den Umsatzerlösen des Vorjahres entspricht (TEUR 17.107, d.h. eine Abnahme von 0,4%). Die ursprüngliche Absatzplanung und die Entwicklung der Vorjahre hätten für das Berichtsjahr ein leicht höheres Wachstum im einstelligen Bereich von ca. 5% bis unter 8% erwarten lassen. Zurückhaltung bei einigen Kunden aufgrund der unsicheren makroökonomischen Einflüsse und vereinzelte Lieferprobleme haben eine positivere Entwicklung verhindert. Trotzdem sind wir angesichts des zunehmend schwierigerem Marktumfeldes erfreut, unsere Umsätze aus den Vorjahren zu bestätigen. Unsere Hauptprodukte, die Farbetikettendrucker QL 300 und QL 120 sowie der Direct-to-Package Drucker T3-OPX waren wie im Vorjahr das Rückgrat unserer Produktpalette und Hauptumsatzträger. Im Fahrwasser der Hardwareumsätze konnten wir auch eine ansprechende Entwicklung im Mediabereich (Toner und Etiketten) erzielen und die positiven Ergebnisse der Vorjahre bestätigen. Der Umsatzanteil von Druckern (Hardware) beläuft sich wie in den Vorjahren auf rund 1/3 des Gesamtumsatzes, d.h. rund 2/3 der Umsätze werden nach dem Verkauf des Druckers mittels Toner und Etiketten (Media) als auch mit Ersatzteilen erwirtschaftet. Eine wesentliche Verschiebung dieses Anteiles durch die Direct-to-Package Produkte ist im Moment nicht festzustellen. Den Umsätzen stehen Materialaufwendungen von TEUR 10.587 (Vorjahr TEUR 10.897) gegenüber, was einer Bruttomarge von 37,8% entspricht (Vorjahr 36,3%), die damit die Erwartungen von um die 35% leicht übertrifft. Die Materialaufwendungen haben sich einerseits aufgrund des geringeren Umsatzes etwas verkleinert. Andererseits haben wir während der Pandemie höhere Pufferbestände aufgebaut, welche wir im Berichtsjahr angefangen haben zu verkaufen. Dies führte dazu, dass unsere Materialaufwendungen, aufgrund des gewählten Verbrauchsfolgeverfahren, im Verhältnis zum Umsatz besser dastehen und sich dadurch eine leichte Margenverbesserung ergeben hat. Die Aufwendungen für Personal und soziale Abgaben beliefen sich auf TEUR 3.171 und haben im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 278 zugenommen, was einer Erhöhung von 9,6% zum Vorjahr entspricht. Diese Zunahme ist mehrheitlich auf generelle Gehaltserhöhungen und vereinzelt auf Neuanstellungen von Fach- und Führungskräften im Zuge der Umsetzung unserer europäischen Wachstumsstrategie zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 2.495, was einer Zunahme von TEUR 243 oder 10,8% (Vorjahr: TEUR 2.252) entspricht. Diese Zunahme war aufgrund der zurückgehenden Pandemie und die Rückkehr der damit verbundenen Kosten zu erwarten. So konnten wir im Berichtsjahr vermehrt an Messen teilnehmen und Geschäftsreisen sowie Kundentermine im In- und Ausland konnten wieder wie gewohnt stattfinden. Unter Berücksichtigung der Steuern von TEUR 224 (Vorjahr TEUR 303) beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 530, was einer Abnahme von TEUR 188 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Erwartet wurde hingegen ein dem Umsatzwachstum entsprechendes leichtes Ergebniswachstum von ca. 5% bis unter 8%. Die Nettomarge beläuft sich auf 3,1% (Vorjahr 4,2%) und liegt damit in der erwarteten Bandbreite von 2% bis 5% des Umsatzes. 2.3 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der AstroNova GmbH hat sich im Berichtsjahr um TEUR 439 erhöht und beläuft sich per Stichtag auf TEUR 9.167. Die Aktiven setzten sich im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (24 %, Vorjahr 29%), Vorräten (61%, Vorjahr 57%) sowie Kassenbeständen und Bankguthaben (7%, Vorjahr 7%) zusammen. Die Forderungen beinhalten zu einem überwiegenden Teil Guthaben aus Lieferungen und Leistungen an unsere inländischen und europäischen Kunden (einschl. Konzerngesellschaften). Die Passiven gliedern sich im Wesentlichen in Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber unseren Lieferanten im Umfang von TEUR 812 (9% der Bilanzsumme, Vorjahr 9%) sowie in Verbindlichkeiten gegenüber anderen Konzerngesellschaften im Umfang von TEUR 1.769 (19% der Bilanzsumme, Vorjahr 20%). Im Weiteren bestehen am Stichtag sonstige Rückstellungen im Umfang von TEUR 493 (5% der Bilanzsumme, Vorjahr 3%). Der Gewinn des Vorjahres wurde nicht ausgeschüttet und auf neue Rechnung vorgetragen, somit beläuft sich das neue Eigenkapital per 31.01.2023 auf TEUR 5.758 (Vorjahr TEUR 5.228). Dies entspricht einer Zunahme von rund 10% gegenüber dem Vorjahr und führt zu einer soliden Eigenkapitalquote von 63% (Vorjahr 60%). Die Gesellschaft verfügt zum 31. Januar 2023 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 637 (Vorjahr TEUR 598). Sie ist daher weiterhin jederzeit in der Lage, die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als auch die sonstigen Verbindlichkeiten zu begleichen. Wir gehen weiter davon aus, zukünftige Investitionen mit den eigenen Finanzmitteln bedienen zu können. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Jahresabschlusses trotz des herausfordernden Umfelds weiterhin zufriedenstellend und auf die Zukunft ausgerichtet. Das Unternehmen hat seine Strategie der Kombination von organischem und anorganischem Wachstum in den zurückliegenden Jahren mit Nachdruck und großer Zielstrebigkeit umgesetzt. 3. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Der Weltmarkt für Datenvisualisierung unterliegt einem stetigen Wandel und fordert sowohl regelmäßige Produktinnovationen als auch zunehmend kostengünstigere und bei Tonern verbrauchsärmere Produkte. Wir begegnen diesem Trend sowohl durch regelmäßige Updates unserer Produkte, um unseren Kunden den bestmöglichen Produktmix für eine positive Geschäftsentwicklung zu bieten, als auch durch eine aktive Gestaltung unserer Lieferbeziehungen. Obschon pandemiebedingt Investitionen teilweise auf dem Prüfstand stehen, gehen wir von einem volumenbasierten Wachstum des Gesamtmarktes über die nächsten 3 bis 5 Jahre aus. Um dies zu erreichen, wurde gegen Ende des Berichtsjahres ein neues Einstiegsmodell auf den Markt gebracht (QL E-100), welches den Umstieg auf In-House Etiketten vereinfach soll. Wir erhoffen uns dadurch, neue Kundengruppen und Märkte in den kommenden Jahren erschließen zu können. Gleichzeitig arbeiten wir auch weiterhin an einer Verbesserung unseren Brutto- und Nettomargen und probieren, unsere Kostenbasis so gering wie möglich zu halten. Im Zuge der Pandemie stellten wir immer mehr fest, dass unterbrochene Lieferketten sich auf höhere Waren- und Bezugspreise durchschlagen und dadurch unsere Margen unter Druck geraten. Deswegen rückt eine vorausschauende Einkaufs- und Lagerplanung vermehrt in den Mittelpunkt unserer Bemühungen und führt dazu, dass wir im Geschäftsjahr angefangen haben, unsere Lagerbestände vorausschauend zu erhöhen - teils unter erheblichen Verzögerungen bei den Lieferfristen. Zusätzlich zu den aufgezählten Maßnahmen sehen wir sowohl in der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer internen Abläufe als auch in der kontinuierlichen Schulung von Mitarbeitern eine weitere unerlässliche Stütze, um den künftigen Erfolg des Unternehmens sicherzustellen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir trotz weiter schwierigem Marktumfeld eine leicht positive Umsatzzunahme im einstelligen Bereich von ca. 4% bis unter 8% und eine entsprechend positive Entwicklung des Jahresüberschusses. Die Bruttomarge erwarten wir um die 35%. Die Nettomarge erwarten wir in der Bandbreite von 2% bis 5% des Umsatzes. Diese leichte Zunahme in den Umsatzerlösen soll insbesondere durch eine breitere Basis bei unseren bestehenden Produkten erreicht werden. Auch wenn wir nicht direkt durch den Krieg in der Ukraine betroffen sind, erwarten wir doch auch Auswirkungen auf Teile unseres Geschäfts. Vor allem gehen wir davon aus, dass aufgrund höherer Energiepreise die Frachtraten erneut ansteigen werden. Auch gehen wir davon aus, dass einzelne unserer Kunden in finanzielle Schieflage geraten und wir dadurch höhere Forderungsausstände bei einzelnen Kunden in Kauf nehmen müssten. Diesem Risiko tragen wir durch eine sorgfältige, sachbezogene Kreditprüfung von Bestellungen über einem gewissen Schwellenwert Rechnung. Unter Berücksichtigung aller Parameter ist zu beachten, dass unserer Ansicht nach die Chancen die Risiken überwiegen, und dass sich daher die AstroNova GmbH auch in Zukunft erfolgreich am Markt behaupten wird. 4. Risikomanagement Um Risiken rechtzeitig erkennen, bewerten, steuern und kontrollieren zu können, ist die AstroNova GmbH in das quantitative und qualitative gruppenweite Risikomanagementsystem ihrer amerikanischen Muttergesellschaft eingebunden. In Hinblick auf die finanzielle Berichterstattung betrifft dies bei der AstroNova GmbH im Wesentlichen folgende Bereiche: • Erfassung von Umsatzerlösen und dazugehöriges Forderungsmanagement • Inventur und Bestandsführung und Einkauf von Produktions- und Handelsware • Personalaufwendungen • Direkte und indirekte Steuern • Zahlungsströme in Fremdwährungen Dieses Risiko- und Kontrollsystem orientiert sich an den Vorgaben der Organisation "Committee of Sponsoring of the Treadway Comission" (COSO) und wird mindestens jährlich auf seine Wirksamkeit überprüft. Die entsprechenden Bestätigungen im Rahmen des "Sarbanes-Oxley Act" sind im Rahmen der gruppenweiten Berichtspflichten an die amerikanische Börsenaufsicht öffentlich zugänglich. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023AstroNova GmbH, DietzenbachI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft, mit Sitz in 63128 Dietzenbach, Waldstraße 70, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach unter der Registernummer HRB 21855 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AstroNova Inc., West Warwick, Rhode Island, USA, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder dem Anhang ausgeübt werden können, wurden die Angaben im Anhang gemacht. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Wertansätze der Bilanz zum 31. Januar 2022 wurden unverändert als Vortrag übernommen. Der Bilanzausweis ist im Wesentlichen unverändert. Zur Erhöhung der Bilanzklarheit wurden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft erstmalig saldiert; die Vorjahreswerte der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 1.087.642,13) und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 2.575.878,67) wurden zur besseren Vergleichbarkeit um den entsprechenden Saldierungsbetrag des Vorjahres, d.h. um jeweils um EUR 835.804,00 angepasst. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, insbesondere §§ 268 und 277 HGB erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB erstellt. Im Einzelnen erfolgte die Bilanzierung bzw. die Bewertung wie folgt: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen betreffen die Ertragssteuern für das laufende Jahr und noch nicht veranlagte Vorjahre. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. III. Informationen zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesamte Entwicklung des Anlagevermögens inkl. Anschaffungskosten, Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen. 3. Eigenkapital Eine satzungsmäßige Umstellung des gezeichneten Kapitals auf Euro ist bisher nicht erfolgt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft laut Bilanz beträgt EUR 51.129,19 beziehungsweise gemäß Gesellschaftsvertrag DM 100.000,00. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 493.107,89 (VJ: EUR 269.855,19) beinhalten im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Erfolgsbeiträge in Höhe von EUR 29.875,73 (VJ: EUR 91.416,55) bzw. Aufwendungen für Jahresabschlußerstellung und -prüfung in Höhe von EUR 47.615,00 (VJ: 80.151,50) sowie noch nicht abgerechnete Lizenzkosten in Höhe von EUR 340.417,00 (VJ: 0,00). 5. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren (VJ: EUR 0,00), 6. Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 389 (VJ: TEUR 252) aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.769 (VJ: TEUR 1.740) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 1.769 (VJ: TEUR 1.740; vor Anpassung Vorjahreswert gem. "I.Allgemeine Angaben": TEUR 2.576) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. IV. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von EUR 57.265,37 (VJ: EUR 237.570,37) für 2 Bankbürgschaften (Mietkaution, Zoll; VJ: für 3 Bankbürgschaften - Mietkaution, Zoll, Vertragserfüllung). Zudem bestehen Leasingverbindlichkeiten in Höhe von EUR 100.979,00 (VJ: EUR 68.882,00) als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen sind, bestehen nicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 49 Mitarbeiter (VJ: 45) beschäftigt, davon unverändert zwei Prokuristen. Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte von folgender Person geführt, die hierfür keine gesonderte Vergütung erhielt: • Herr Gregory A. Woods, ausgeübter Beruf Kaufmann, Präsident und CEO AstroNova Inc. Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 529.739,86 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dietzenbach, 5. Juli 2024 gez. Gregory A. Woods, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevernögens im Geschäftsjahr 01.02.2022 bis 31.01.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Dietzenbach, den 08. Juli 2024 gez. Gregory A. Woods Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AstroNova GmbH, Dietzenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AstroNova GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AstroNova GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 5. Juli 2024 PKF Fasselt Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte Zünkler, Wirtschaftsprüfer Scholz, Wirtschaftsprüfer Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Januar 2023 (Bilanzsumme 9.166.673,69 EUR; Jahresüberschuss 529.739,86 EUR) und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis 31. Januar 2023 der AstroNova GmbH haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.) erstattet. |
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