EASYBOX Engineering Data GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedikt Johannes Haslinger seit 13.10.2023 | Prokura |
Thomas Dürr seit 26.9.2023 | Geschäftsführer |
Frank André Dr. Königbauer seit 20.5.2021 | Prokura |
Tobias Kuhn seit 17.4.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KS Engineering GmbHAchstettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Vorbemerkung Die KS Engineering GmbH hat ihren Sitz in Achstetten und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Registernummer HRB 720910 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren ausgewiesen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit einzelne Posten in der Bilanz zusammengefasst werden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für eine frühere außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit erforderlich werden Abschläge für technisch verbrauchte oder im Wert geminderte Bestände berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten einbezogen. Verluste aus Aufträgen werden zunächst gemäß dem Prinzip der verlustfreien Bewertung von Beständen abgesetzt, soweit der jeweils vorhandene Bestandswert nicht überstiegen wird. Zurechenbare erhaltene Anzahlungen werden mit den Nettowerten offen von den Beständen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt und erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände werden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Berichtsjahr bezahlte Aufwendungen für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag; sie werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Darlehen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 1.527) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 307 (Vj. T€ 258). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der folgenden Übersicht dargestellt:
Im Vorjahr teilten sich die Verbindlichkeiten wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Darlehen in Höhe von T€ 1.534 (Vj. T€ 0) und sonstige Ausleihungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 66). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehen in Höhe von T€ 620 (Vj. T€ 0) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 90 (Vj. T€ 82). Sonstige Verbindlichkeiten beinhalten:
D. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Es bestehen Bürgschaften zugunsten nahestehender Unternehmen in Höhe von T€ 1.242. Die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betroffenen Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bestehen im geschäftsüblichen Umfang. Durchschnittliche Beschäftigtenzahl
Geschäftsführung Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten. F. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 von € 840.205,47 und den Gewinnvortrag von € 3.281.155,42 auf neue Rechnung vorzutragen.
Achstetten, den 26. Juni 2024 KS Engineering GmbH Die Geschäftsführer gez. Tobias Kuhn gez. Thomas Dürr Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Weltwirtschaft sowie die deutsche Wirtschaft zeigten im Jahr 2023 gemischte Entwicklungen. Faktoren wie hohe Zinsen und der russische Angriffskrieg in der Ukraine beeinflussen nach wie vor das Wachstum. Laut dem Statistischen Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Im Jahr 2023 erreichte das Bauhauptgewerbe in Deutschland einen Umsatz von ca. 162,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem nominalen Anstieg von 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings verlor der Umsatz real etwa 5 % im Vergleich zu 2022. Die Preise für Bauleistungen stiegen im selben Zeitraum um 7 %. Positive Entwicklung bei KS Engineering GmbH Im Jahr 2023 konnte nochmals eine Steigerung der Gesamtleistung auf 18,5 Mio. EUR (Vj. 17,8 Mio. EUR) erreicht werden. Diese Entwicklung liegt nicht zuletzt in der ausgewogenen strategischen Ausrichtung und der hohen Branchenexpertise begründet. So ist die KS Engineering GmbH mit ihren Spezialisten schwerpunktmäßig in den Bereichen Entkernung und Schadstoffsanierung tätig und bietet ihren überwiegend öffentlichen Kunden individuelle Produktlösungen an. Der Bereich "Bauen im Bestand" gewinnt weiter an Bedeutung und die Spezialisierung und Investition in diesen Markt wirkt sich positiv auf die Entwicklung der KS Engineering GmbH aus. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die KS Engineering GmbH erzielte auf Grund der noch guten Rahmenbedingungen im Inland, sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis erfreuliche Zahlen. Die Marktdurchdringung steigerte sich auf Basis der konsequenten langfristigen strategischen Ausrichtung des Unternehmens weiter. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) lag mit 18,5 Mio. EUR erneut über dem Vorjahresniveau (17,8 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind stabil geblieben. Im Detail stellte sich die Entwicklung der betrieblichen Aufwandspositionen wie folgt dar: Die Materialeinsatzquote ging auf Grund von Preisrückgängen in einzelnen Warengruppen, wie z.B. Energie und Treibstoffe, auf 31,3 % nach 36,9 % im Vorjahr zurück. Aufgrund von weiterem Personalaufbau und inflationsbedingten Lohnsteigerungen bewegte sich die Personalaufwandsquote mit 42,9 % über dem Vorjahr (36,8 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Größte Posten sind hier die Raumkosten sowie die Mietkosten für bewegliches Anlagevermögen. Erfreulicherweise waren im Berichtsjahr keine Forderungsverluste zu verzeichnen. Bei der Gesamtleistung lagen wir leicht über unserer Planung, während das Jahresergebnis weitgehend den Planzahlen entsprach. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag mit rd. 1,2 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahr (1,3 Mio. EUR). Dieser Cashflow reichte nicht aus, um den Mittelbedarf für Investitionen zu decken. Mit dem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit, ergab sich somit ein Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 47 (Vj.: T€ 177). Im Übrigen sind wir in die zentrale Finanzierung der Geiger-Gruppe (Cash-Pooling) einbezogen. Vermögenslage Durch die positive Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 konnten erneut zahlreiche Investitionen (Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen) ins Anlagevermögen getätigt werden. Trotz umfangreicher Abschreibungen i. H. v. TEUR 715 (Vj. TEUR 571), erhöhte sich das Anlagevermögen von TEUR 2.129 auf TEUR 2.734. Das Anlagevermögen nimmt einen Anteil von 28,1 % an der Bilanzsumme ein (Vj. 20,3 %). Das Umlaufvermögen hat sich mit rund TEUR 7.003 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 8.344) deutlich reduziert. Die wesentlichen Veränderungen betrafen im Wesentlichen die Forderungen. Die Liquiditätsausstattung kann weiterhin als solide bezeichnet werden, auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 47 (Vj. TEUR 177) zurückgegangen ist. Auf der Passivseite stehen den Aktiva Rückstellungen von TEUR 1.182 (Vj. TEUR 1.348) und Verbindlichkeiten von TEUR 4.411 (Vj. TEUR 2.308) gegenüber. Die Rückstellungen bilden alle wesentlichen Risiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit ab, die von der Geschäftsleitung im Rahmen der Jahresabschlusserstellung identifiziert wurden. Das Eigenkapital der KS Engineering GmbH ging auf Grund einer Ausschüttung zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.146 (Vj. TEUR 6.824) zurück. Trotz des Rückgangs des Gesamtvermögens ging die Eigenkapitalquote insbesondere wegen der Ausschüttung auf 42,6 % nach 65,1 % im Vorjahr zurück. III. Personalentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 168 (Vj. 155) Lohn- bzw. Gehaltsempfänger beschäftigt. IV. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsführung stellt sich laufend die Frage "Welche Chancen und Risiken begegnen uns in der Zukunft?" Einerseits wurden die Weichen für das operative Geschäft (Synergien, Alleinstellungsmerkmale im Dienstleistungsportfolio, Zukunftsinvestitionen) und die Verwaltungsabläufe (Performance Management, Digitalisierung) optimal für die Zukunft eingestellt, andererseits bergen Großinvestitionen in die Zukunft jedoch auch Risiken. V. Prognosebericht Für 2024 wird im Bauhauptgewerbe eine weitere Umsatzreduktion von etwa 3 % prognostiziert, und die Beschäftigung könnte um bis zu 30.000 Arbeitsplätze zurückgehen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert ebenfalls für 2024 lediglich ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 %, nachdem die ursprüngliche Prognose von 0,5 % nach unten korrigiert wurde. Exportabhängigkeit und hohe Energiepreise belasten die deutsche Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund der erheblichen Unsicherheiten erwarten wir daher, dass auf der Grundlage der derzeit vorliegenden Informationen, dass die im Jahr 2023 erreichte Gesamtleistung 2024 nicht erreicht wird. Infolgedessen wird auch das positive Jahresergebnis 2024 leicht unter dem Vorjahr liegen. Die KS Engineering GmbH hat zusammen mit Schwesterunternehmen der Geiger Gruppe ein umfassendes Programm der strategischen Unternehmensführung und des strategischen Managements erarbeitet und implementiert. Dieses Programm umfasst die Marktpositionierung, die Portfolioanalyse, die Wettbewerbsanalyse, Kundenbefragungen, und die strategische Ausrichtung für alle Geschäftsbereiche. Aufgrund unserer gefestigten Marktposition in unseren Geschäftsbereichen, der sehr guten fachlichen Qualifikation unserer motivierten Mitarbeiter und dem hohen technischen Standard der Ausrüstung sehen wir positiv in die Zukunft. Durch die exakte, pünktliche und fachgerechte Ausführung aller Arbeiten hat unser Unternehmen im weiten Umkreis einen hervorragenden Ruf erlangt, der sich bei der Vergabe von Anschlussaufträgen positiv bemerkbar macht. Eine gute Finanzlage und eine solide Kapitalstruktur bilden unverändert die Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung der KS Engineering GmbH.
Achstetten, den 26. Juni 2024 KS Engineering GmbH gez. Tobias Kuhn gez. Thomas Dürr Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KS Engineering GmbH, Achstetten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KS Engineering GmbH, Achstetten - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KS Engineering GmbH, Achstetten für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Geschäftsführung insgesamt ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 26. Juni 2024 ATG
Allgäuer Treuhand GmbH
gez. Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer gez. Ratzlaff, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 9. August 2024 festgestellt. |
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