Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 1313
Eingetragen
29.6.1993
Branche
Filmverleih und -vertrieb, nicht an private HaushalteNachbearbeitung und sonstige FilmtechnikHerstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und Fernsehprogrammen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Filmen, der Filmproduktionsservice, die Vermietung von Equipment sowie die Herstellung von Filmtechnik und die Autovermietung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Wolfgang Bäumler
seit 1.8.2003
Geschäftsführer
Peter Märtin
seit 1.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Peter MärtinMärtin Holding GmbH
50.00%
Wolfgang BäumlerBäumler Holding GmbH
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
50.00%
Germany
1.000.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vantage Film GmbH

Weiden i.d.OPf.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Vantage Film GmbH, Weiden i. d. Opf.

A. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Vantage Film GmbH besteht seit 1993 und hat seitdem ihren Sitz in Weiden.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Vantage Film GmbH liegt unverändert bei der Entwicklung und der Herstellung sowie dem Verleih von Filmtechnik, insbesondere von Objektiven.

Wesentliche Standorte sind:

Hauptsitz/Produktionsstandort: Weiden Büro: Berlin, Augsburg Niederlassungsstandorte/Tochtergesellschaften: Weiden, Prag, Paris, Brüssel, Leipzig Vertriebsgesellschaften im Firmenverbund: Hawk LA in Los Angeles, USA

Außerdem bestehen Vertriebspartnerschaften an den Standorten London und Marrakesch, so wie in Budapest.

Die Vantage Film GmbH unterscheidet sich deutlich vom Markt durch die Konzentration auf Objektiv-und Kameratechnik und die in diesem Bereich bestehende erhebliche Kompetenz von Geschäftsführung und Mitarbeitern.

Die Strategie der Vantage Film GmbH bezieht sich auf:

- Ausbau und Festigung der Marktanteile - separierte Geschäftsbereiche - leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter

Durch gezielte Diversifikation und weiterhin Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten in der Optikfertigung weiterhin gut auslasten.

Durch das bereits in den Vorjahren strategisch angelegte Teilelager gab es keine Engpässe oder Beeinträchtigungen durch die zunehmende Verlängerung der Lieferzeiten durch allgegenwärtigen Personalengpass.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Durch die seit dem Frühjahr 2022 bestehende Konfliktsituation in der Ukraine hat die Gesamtwirtschaft in Deutschland und ganz Europa einen Einbruch erfahren, von dem man sich im Berichtsjahr langsam erholt.

Entwicklung der Branche

Der Fernsehbereich entwickelt sich weiterhin überproportional wegen der Streamingdienste wie Netflix, Amazon und dergleichen. Hier werden normalerweise mit großem finanziellem Aufwand vor allem Fernsehserien produziert.

Im Zusammenhang mit der Verwendung digitaler Kameratechnik wird der Einsatz anamorphotischer Technologien, auch in Verbindung mit neuen Aufnahmeformaten, immer beliebter.

Im Frühjahr 2022 hat der Angriff Russlands auf die Ukraine begonnen, der bislang unverändert anhält.

Die Gesamtwirtschaft ist insbesondere wegen der Auswirkungen auf Energie- sowie Material- und Rohstofflieferungen unterschiedlich stark betroffen .

Viele Unternehmen leiden unter steigenden Rohstoffpreisen. Außerdem sind in vielen Fällen die Lieferketten gestört oder Absatzmärkte durch Sanktionen nicht mehr erreichbar. Wir sind glücklicherweise in keinem dieser Bereiche tangiert.

In den Vereinigten Staaten hat sich im Berichtsjahr 2023 in der Filmindustrie eine länger andauernde Streiksituation über rund 5 Monate ergeben, bis sich im November 2023 eine Einigung zwischen den Filmschaffenden und den Studios ergeben hat und somit die Filmproduktion mit nicht unerheblichen Verschiebungen aktuell wieder aufgenommen werden konnte.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Der Umsatz für das Gesamtjahr 2023 erreicht mit 22,5 Mio. € einen sehr guten Wert. Damit wird das Vorjahr mit 19,4 Mio. € deutlich übertroffen.

Der Gesamtverleihumsatz in 2023 erreicht insgesamt über 8,7 Mio. € und liegt damit knapp unter dem Vorjahr in dem 9,4 Mio. € erreicht wurden, Dies ist sicherlich der Streit Situation in den USA geschuldet, welche zu enormen Ausfällen in der Filmbranche geführt hat.

Der Verkauf trägt mit guten Umsatzzahlen im Berichtsjahr sowie einem exzellenten Eingang von zum Ergebnis Wachstum, es wurde ein Verkaufes Umsatz von 12,5 Mio. € erzielt.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Vantage Film GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 wieder positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Der Umsatz mit Euro 22,5 Mio. ist im Vergleich zum Vorjahr (19,4 Mio.) um 3,1 Mio. angestiegen.

Vom Umsatz entfielen Euro 7,2 Mio. auf das Inland und Euro 14,8 Mio. auf das Ausland.

Das Unternehmen hat ein Jahresergebnis von TEuro 2.340 vor Ertragssteuern erzielt. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um TEuro 1.039 übertroffen.

Die Gesamtleistung ist von Euro Mio. 22,7 um 8,4 % auf Euro Mio. 23,5 angestiegen.

Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung benötigten Einzelteile erforderlich, in einem erheblichen Umfange Lagerhaltung zu betreiben.

Diese Notwendigkeit besteht unverändert. Die Komplexität der Bauteile und die hohen Qualitätsanforderungen an die Lieferungen führen dazu, dass wir zur stetigen Erhaltung einer reibungslosten Produktions- und unserer Fähigkeit, kurzfristig Reparaturen ausführen zu können, einen ausreichenden Lagerbestand vorhalten müssen.

Die Wertbeständigkeit des Lagerbestands ist gewährleistet, eine Wertminderung z.B. aus technischen Gründen ist nicht zu erwarten.

Durch unverändert steigende Rohstoffpreise ist eher von der Bildung weiterer stiller Reserven im Vorratsvermögen auszugehen.

Der Lagerbestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen hat sich im Berichtsjahr um TEuro 389 vermindert.

Das Ergebnis nach Steuern hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von TEuro 869,99 auf TEuro 1.683,00 erhöht. Dies entspricht einer Verbesserung.

2. Finanzlage

Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der direkten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 2 (DRS 2) entspricht.

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt.

Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der Vantage Film GmbH wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und abflüsse verändert haben.

Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr verändert haben.

Kapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des

Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 2 (DRS2)

Gliederungsschema I ("Direkte Methode")

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
Einzahlungen von Kunden für den Verkauf von Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen 20.801.724,77 21.680.768,30
- Auszahlungen an Liefernanten und Beschäftigte 17.576.694,43 19.997.416,34
+ Sonstige Einzahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.896.847,84 2.964.467,47
- Sonstige Auszahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 783.357,88 498.035,97
+/- Ertragsteuerzahlungen -184.942,71 -707.927,35
= Cashflow aus der laufenden Tgeschäftstätigkeit 6.153.577,59 3.441.856,11
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Sachanlagevermögens 1,00 319,00
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 71.275,58 12.184,87
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 5.531.283,17 2.014.162,93
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.460.008,59 -2.002.297,06
+ Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter (Dividenden, erwerb eigener Anteile, Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) 546.268,77 426.722,87
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 5.152.842,42 2.148.964,44
+ Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen (Finanz-) Krediten 5.979.569,83 4.505.694,12
- Gezahlte Zinsen 699.530,97 586.632,72
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.072.527,15 -3.370.085,27
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 6,17, 22) -1.378.956,15 -1.930.526,22
- Wechselkurs-, konsolidiegskreis und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 1.715,16 6.682,02
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.636.833,90 712.989,70
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode -4.014.074,89 -2.636.833,90

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf -2.002 TEuro (Vorjahr: - 607 TEuro).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -3,4 Mio. Euro (Vorjahr:-2,8 Mio. Euro).

Wir rechnen damit, auch künftig mit Hilfe der beteiligten Kreditinstitute unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Der Eigenkapitalanteil konnte von 27,3 % auf 29,6 % weiter erhöht werden.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Unsere Maßnahmen führten zu einem strukturierten Finanzbild. Das Anlagevermögen und der Warenbestand waren zu 100 % durch langfristiges Kapital gedeckt.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von Vantage Film GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 43.655.637,96 Euro. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (42.164.606,13 Euro) nur unwesentlich erhöht.

An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31.12.2023 einen Anteil von 46,3 %.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 3,8 Mio. €

Im Wesentlichen wurde investiert in: Betriebs- und Geschäftsausstattung und Filmtechnik zum Verleih.

25,1 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 11,0 Mio. Euro und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. Euro vermindert.

Flüssige Mittel umfassen 657,0 TEuro.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 29,6 % gekennzeichnet. Im Vorjahr waren es 27,3 %.

Das Eigenkapital hat sich um 1,4 Mio. Euro auf 12,9 Mio. Euro erhöht.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird wie folgt ausgeführt:

Die Entwicklung des Unternehmens in den ersten Monaten des Jahres 2024 war wieder sehr erfolgreich.

Vantage plant für das Geschäftsjahr ein weiterwachsendes Geschäft. Treiber ist dabei der hohe Auftragsbestand im Verkauf, der über das Jahr abzuarbeiten ist.

In bestimmten Bereichen der Teileversorgung wird aktuell eher Lagerbestand aufgebaut, um die Lagerverfügbarkeit von Bauteilen so erfolgreich wie in der Vergangenheit abzusichern.

Auf der Investitionsseite sind für den Verleihpark dringend benötigte und seit längerem bestellte Kameras der neuesten Generation nun im Markt verfügbar und laufen dem Betrieb zu. Damit lassen sich auch die im Jahr 2023 noch vergleichsweise hohen Fremdmietkosten zukünftig reduzieren.

Mit unverändert 79 Mitarbeitern per 31.12.2023 war unser Unternehmen gut aufgestellt.

Bis Ende des laufenden Jahres erwarten wir einen weiteren Zugang von Mitarbeitern.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 besteht auch wegen der außergewöhnlich erfolgreichen Akquise im Verkaufsbereich eine sehr gute Prognose.

Darüber hinaus sind im Januar bis März 2024 bereits zusätzliche Aufträge im Verkaufsbereich eingegangen und ebenso mit Anzahlungen unterlegt. In der Folge sind Anpassungen in der Fertigungskapazität bereits in Vorbereitung, um den hohen Auftragsbestand möglichst zügig abarbeiten zu können.

Auch die aktuelle Liquiditätslage wird durch mehrere Effekte positiv beeinflusst. So gab es keinerlei Zahlungsausfälle von Debitoren während der Pandemiezeit. Ferner sind alle erhaltenen Aufträge mit Anzahlungen unterlegt, mit entsprechend positiver Wirkung auf die Liquidität. Insgesamt besteht eine sinkende Gesamtverschuldung im Vergleich zur "Vor-Corona-Zeit".

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die VantageFilm GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Das Risikomanagementsystem wurde teilweise konzipiert, um den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entsprechen zu können.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und eingesetzt:

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung,

- das Risikocontrolling und - das Risikoreporting.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien - den Einsatz zuverlässiger Software

- Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Risiken aus der Geopolitik

Die von der Geopolitik ausgehenden Risiken werden im Geschäftsmodell 2023 insgesamt überschaubar eingeschätzt (keine direkte Abhängigkeit von Energielieferungen wie, Gas, kein relevantes Russlandgeschäft. Die Auswirkungen des aktuellen Nahost-Konflikts sind im Moment kaum zu spüren.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen reduziert.

Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Die meisten Zahlungen werden jedoch in Euro abgewickelt.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Vantage Film GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind nur zu einem geringen Umfang in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Die Film- und Fernsehbranche ist weitgehend von der Konjunkturentwicklung entkoppelt.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln .

- Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern

- Verschlechterung der Qualität des Materials - das Fehlen innovativer Produkte Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.

- Überschreiten des mit Banken vereinbarten Kreditrahmens - fehlende Kreditsicherheiten - steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele Personalrisiken

Die Vantage Film GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Vor allem in Entwicklung und Fertigung besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Datenschutzmaßnahmen und Datensicherheit

Im Unternehmen sind Datenschutzmaßnahmen umgesetzt, um die möglichst große Ausfallsicherheit und die maximale Verfügbarkeit der Datenschutzverarbeitungsanlage sicher zu stellen. Gleichzeitig soll ein maximal möglicher Schutz gegen Angriffe von Dritten gewährleistet werden.

Absicherung eigener Liegenschaften

Die eigenen Liegenschaften sind aufwendig gegen Einbruch und Diebstahl geschützt. Jeder eventuelle Versuch unbefugten Zutritts in der Branche bzw. bei Wettbewerbern oder Kunden wird durch ein Expertenteam analysiert, um die bestehenden Maßnahmen anzupassen bzw. zu verbessern.

Umweltrisiken

Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch den Einfluss externer Umweltfaktoren gefährdet.

Bestandsgefährdende Risiken

Es sind keine Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu sehen.

Die aufgeführten Risiken stellen, auch aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen, derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

E. Forschung und Entwicklung

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert.

F. Bestehende Zweigniederlassungen/Auslandsgeseilschaften

Die Niederlassungen sind in den vergangenen Jahren konstant gewachsen.

Es bestehen Zweigniederlassungen in: Berlin, Augsburg und Leipzig

Des Weiteren bestehen ausländische Vertriebsgesellschaften in: Prag, Paris und Brüssel. Darüber hinaus Vertriebspartnerschaften mit London und Marrakesch, sowie in Budapest.

 

Weiden, den 22,07.2024

Wolfgang Bäumler, Geschäftsführer der Vantage Film GmbH

Peter Martin, Geschäftsführer der Vantage Film GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 20.200.517,92 16.406.070,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.150.173,92 4.030.094,45
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.235.841,00 3.706.416,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 885.005,92 292.446,45
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.327,00 31.232,00
II. Sachanlagen 15.550.344,00 11.875.976,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.550.344,00 11.875.976,00
III. Finanzanlagen 500.000,00 500.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500.000,00 500.000,00
B. Umlaufvermögen 23.021.477,92 25.285.344,05
I. Vorräte 10.979.354,45 11.332.715,57
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 56.245,40 81.585,60
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.342.939,59 9.777.478,98
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.544.757,62 1.473.650,99
4. geleistete Anzahlungen 35.411,84 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.385.076,10 12.720.580,49
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.405.797,08 725.529,69
2. Forderungen gegen Gesellschafter 175,76 0,00
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.057.184,81 10.580.395,13
4. sonstige Vermögensgegenstände 921.918,45 1.414.655,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 134.302,19 136.786,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 657.047,37 1.232.047,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.944,91 54.375,69
D. Aktive latente Steuern 369.820,21 418.815,94
Aktiva 43.654.760,96 42.164.606,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.924.494,16 11.507.570,66
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.450.783,40 1.450.783,40
1. andere Gewinnrücklagen 1.450.783,40 1.450.783,40
III. Gewinnvortrag 8.056.787,26 7.482.705,21
IV. Jahresüberschuss 1.416.923,50 574.082,05
B. Einlagen stiller Gesellschafter 2.515.000,00 2.795.000,00
C. Rückstellungen 622.255,59 613.263,64
1. Steuerrückstellungen 304.000,59 306.023,64
2. sonstige Rückstellungen 318.255,00 307.240,00
D. Verbindlichkeiten 26.388.372,36 26.074.991,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.096.022,99 19.982.938,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.847.653,63 8.117.171,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.248.369,36 11.865.766,08
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.243.092,11 3.094.557,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.243.092,11 3.094.557,52
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.577.893,35 783.341,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.577.893,35 783.341,40
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 125.851,41 68.231,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 125.851,41 68.231,60
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.294.579,67 1.498.121,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.294.579,67 1.498.121,96
6. sonstige Verbindlichkeiten 1.050.932,83 647.800,54
davon aus Steuern 501.133,04 105.134,72
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.745,71 5.237,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 947.178,38 544.046,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 193.754,45 103.754,45
E. Passive latente Steuern 1.204.638,85 1.173.780,75
Passiva 43.654.760,96 42.164.606,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 22.508.224,21 19.378.685,03
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 979.993,44 -1.377.608,42
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.001.421,33 1.894.431,65
4. sonstige betriebliche Erträge 120.355,85 849.395,08
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 46.762,75 50.498,76
5. Materialaufwand 4.577.991,39 4.040.751,67
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.453.700,87 3.932.892,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 124.290,52 107.858,70
6. Personalaufwand 5.119.017,04 4.770.931,54
a) Löhne und Gehälter 4.411.117,26 4.085.122,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 707.899,78 685.808,87
davon für Altersversorgung 27.199,15 26.173,92
7. Abschreibungen 3.295.641,03 3.069.005,66
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.295.641,03 3.069.005,66
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.473.880,24 9.776.140,13
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 133.358,19 38.463,04
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 224.005,09 248.709,39
davon aus verbundenen Unternehmen 194.197,30 216.780,41
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.067.161,69 790.230,03
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 657.129,38 431.799,20
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 79.853,83 1.100,15
12. Ergebnis nach Steuern 1.683.192,27 869.971,34
13. sonstige Steuern 19.166,42
14. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 266.268,77 276.722,87
15. Jahresüberschuss 1.416.923,50 574.082,05

K. Anhang

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Vantage Film GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Weiden i.d.OPf.
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Weiden i. d. OPf.
Register-Nr.: 1313

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalaufwand wurde in angemessener Höhe ebenfalls berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Lagen niedrigere Tageswerte vor, wurden diese angesetzt. Beim Ansatz der Herstellungskosten sind anteilige Verwaltungs- und Sozialkosten einbezogen worden. Anteilige Fremdkapitalzinsen sind mit einbezogen worden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, wurden mit angemessenen Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrads mit anteiligen Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB bewertet. Bestandsrisiken aus Lagerdauer und Gängigkeit der Erzeugnisse wurden angemessen berücksichtigt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt Euro 2.000.000,00 und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Die Eigenkapitalpositionen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Tageskurs bei Entstehung der Verbindlichkeit bilanziert, sofern am Stichtag kein höherer Wert zugrunde zu legen war. Andernfalls wurde eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag vorgenommen.

Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 21.637.005,91 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 24.237.403.59 Euro

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 648 T Euro.

Davon entfallen 648 T Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 7.006.571,15 Euro (Vorjahr 8.725.204,69 Euro)

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 175,76 Euro (Vorjahr: 63.341,33 Euro)

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 10.563.898,90 Euro (Vorjahr: 14.105.470,55 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 15.302.504,80 Euro (Vorjahr: 11.969.520,53 Euro).

Sonstige Angaben zu den Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 501.133,04 Euro (Vorjahr: 105.134,72 Euro) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 2.745,71 Euro (Vorjahr: 5.237,51 Euro) enthalten.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 834.818,64 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 79.853,83 Euro.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft ist mit der BM INT. GdbR Gesamtschuldner für Darlehen in Höhe von 181.059,48 Euro.

Die Darlehen werden in der BM INT. GdbR bilanziert, das Risiko für die Inanspruchnahme für die Vantage Film GmbH wird von der Geschäftsführung als ausgesprochen gering eingeschätzt, da es sich um die Finanzierung der im Rahmen der Betriebsaufspaltung selbst genutzten Immobilie handelt.

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 181.059,48
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 181.059,48
Summe 181.059,48

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.585 T Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Leasing und Mietkäufe

Diese Geschäfte wurden zur Liquiditätsschonung getätigt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter/Angestellte 77,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 77,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 65,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Erster Geschäftsführer: Herr Peter Märtin ausgeübter Beruf: kaufmännischer Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Herr Wolfgang Bäumler ausgeübter Beruf: technischer Geschäftsführer
Befreiung nach § 181 BGB: Die Geschäftsführer Herr Peter Märtin und Herr Wolfgang Bäumler sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zum Bilanzstichtag belief sich der von der Vantage Film GmbH an die Geschäftsführung ausgereichte Kredit auf 632.418,63 Euro (Vj. 1.104.910,98 Euro). Die Kredite werden mit 1,75 % p. a. verzinst und haben eine unbestimmte Laufzeit. Geschäfte mit Gesellschaftern und nahestehenden Personen werden stets zu üblichen Marktpreisen vorgenommen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
Vantage Paris SARL 100,00% 89.555,00 2.089.841,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht zu berichten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.416.923,50 Euro. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Weiden, den 31. März 2025

sonstige Berichtsbestandteile

 

gezeichnet von Herrn Peter Märtin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Vantage Film GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vantage Film GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vantage Film GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschrif ten und dem IDW Prüfungsstandard für weniger komplexe Einheiten: Prüfungsurteil, Berichterstattung und Archivierung (IDW PS KMU 7 (09.2022)).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungs berichtssetzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hin gewiesen wird. Wir weisen dies bezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Weiden, 24.07.2024

defacto GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Georg Schemela, Wirtschaftsprüfer

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