Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 8790
Eingetragen
19.9.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Führung, die Verwaltung, der Erwerb und die Veräußerung von Gesellschaften im Inund Ausland, die sich schwerpunktmäßig auf den Gebieten industrieller Fertigung, Vertrieb und Dienstleistungen insbesondere im Bereich "Regenerative Energien" betätigen. Die Gesellschaft kann auf den in diesem Absatz genannten Geschäftsgebieten auch selbst tätig werden.

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Heinz Haller
seit 14.8.2009
Prokura
Marc Dr. Sielemann
seit 6.4.2009
Vorstandsmitglied
Karsten Kühl
seit 29.12.2008
Prokura
Frank Liebelt
seit 26.9.2008
Prokura
Prokura
Eberhard Dr. Voss
seit 28.5.2008
Vorstandsmitglied
Andreas Gelzer
seit 27.2.2008
Prokura
Jörg Scholle
seit 27.2.2008
Prokura
Vorstandsmitglied
Prokura
Husemann Dr. Husemann
seit 24.5.2006
Prokura
Ralf Peters
seit 24.5.2006
Prokura
Thomas Richterich
seit 24.5.2006
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nordex AG

Norderstedt

KONZERNABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2007

GESCHÄFTBERICHT 2007

INHALTSVERZEICHNIS

Kennzahlen/Organigramm

Der Vorstand

Brief an die Aktionäre

Der Aufsichtsrat

Bericht des Aufsichtsrats

DieAktie

Das Geschäftsjahr im Überblick

Zusammengefasster Lagebericht und Konzernlagebericht

Wirtschaftliches Umfeld

Geschäftsentwicklung

Ergebnissituation

Vermögens- und Finanzlage

Investitionen F&E

Mitarbeiter

Vergütungssystem

Ausblick

Risiko- und Chancenbericht

Angaben nach §§ 289 Abs. 4; 315 Abs. 4 HGB

Ereignisse nach Abschluss der Berichtsperiode

Corporate Governance Bericht

Konzernabschluss

Bilanz

Gewinn- und -verlustrechnung

Kapitalflussrechnung

Eigenkapitalveränderungsrechnung

Konzernanhang

Entwicklung der langfristigen Aktiva

Beteiligungsliste

Bestätigungsvermerk

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Einzelabschluss Nordex Aktiengesellschaft

Bilanz

Gewinn- und -verlustrechnung

AG

Anhang

Entwicklung der langfristigen Aktiva

Beteiligungsliste

Bestätigungsvermerk

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Glossar

Termine/Impressum

KENNZAHLEN IM ÜBERBLICK

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20043 2005 2006
Auftragseingang Mio. € 237 395 767
Umsatz Mio. € 214 309 514
Anlagenbau Auslandsanteil % k. A. 55 75
Gesamtleistung Mio. € 217 319 552
EBITDA1 Mio. € -9,7 11,8 29,6
EBIT1 Mio. € -21,7 0,1 16,6
Cashflow2 Mio. € -4,6 9,9 112,4
Investitionen Mio. € 12,4 9,0 19,2
Ergebnis je Aktie -0,62 -0,15 0,21
Mitarbeiter 0 689 721 814
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2007
Auftragseingang 1.220
Umsatz 747
Anlagenbau Auslandsanteil 89
Gesamtleistung 807
EBITDA1 54,2
EBIT1 40,1
Cashflow2 80,3
Investitionen 28,7
Ergebnis je Aktie 0,74
Mitarbeiter 1.304

1 Nach Bereinigung von Sonderbelastungen in den Geschäftsjahren 2004 und 2005

2 Veränderung der liquiden Mittel

3 Als ob Geschäftsjahr 2004 (ungeprüfter Abschluss)

DER VORSTAND

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Thomas Richterich, Vorstandsvorsitzender
Verantwortlich für die Bereiche: Finanzen, Controlling, Engineering, Personal, Recht, Kommunikation, IT.
Geboren 1960, Studium Betriebswirtschaftslehre, 1989 Eintritt in den MAN-Konzern, 1994-1999 unterschiedliche Leitungsfunktionen MAN Gutehoffnungshütte AG, 1998-2000 kaufmännischer Geschäftsführer Ferrostaal Industrial Plant Services GmbH, 2000-2002 Babcock Borsig AG unterschiedliche Leitungsfunktionen, 2002 kaufmännischer Geschäftsführer Babcock Borsig Power GmbH, seit 2002 Vorstand Nordex AG, seit 2003 Sprecher des Vorstands, seit August 2005 Vorstandsvorsitzender Nordex AG.
Ulric Bernard Schäferbarthold, Finanzvorstand
Verantwortlich für die Bereiche: Finanzen und Rechnungswesen.
Geboren 1970, Studium Wirtschaftswissenschaften, 1996-2005 Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei Warth & Klein, 2005-2007 Leiter Finanzen und Rechnungswesen Nordex AG, seit April 2007 Finanzvorstand Nordex AG
Carsten Risvig Pedersen, Vertriebsvorstand
Verantwortlich für die Bereiche: Vertrieb, Tendermanagement, Auslandsgesellschaften. Geboren 1963, Studium Wirtschaftswissenschaften, 1987-2000 geschäftsführender Gesellschafter Nordex GmbH, seit 2001 Vorstand Nordex AG.
Dr. Hansjörg Müller, Vorstand Operations
Verantwortlich für die Bereiche: Produktion, Einkauf, Projektmanagement, Service und Qualität. Geboren 1966, Studium technische Betriebswirtschaftslehre, 1993 Eintritt in den Siemens-Konzern, dort unterschiedliche Leitungsfunktionen Siemens Nixdorf-Gruppe, 1998-2000 Leiter des Geschäftszweigs „Behörden/Öffentliche Auftraggeber" von Siemens Business Services, 2001-2004 Projektmanager Roland Berger Strategy Consultants im Competence Center „Restrukturierung" für Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, seit 2004 Vorstand Nordex AG.

BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

heute können wir auf eines der erfolgreichsten Jahre unserer Firmengeschichte zurückblicken. In der Berichtsperiode ist Nordex das dritte Jahr in Folge schneller gewachsen als der Markt. Der durchschnittliche jährliche Zuwachs im Umsatz betrug seit dem Jahr 2004 rund 51 %. Im Berichtsjahr erhöhte sich der Umsatz auf 747 Mio. Euro. Dabei haben wir unser Geschäft weiter ins Ausland verlagert. Der Exportanteil stieg auf annähernd 90%. Damit verbunden waren erhebliche Anstrengungen beim Aufbau von Unternehmensstrukturen in den neuen Wachstumsmärkten. Das betrifft etwa unsere Aktivitäten in China, wo Nordex zwei neue Werke etabliert hat. Gut 400 Mitarbeiter sind heute in Fernost für die Gruppe tätig. Auch in Großbritannien und Italien haben wir unsere Mannschaften deutlich verstärkt. So konnten wir in diesen Ländern einen Marktanteil von 34 beziehungsweise 14% erreichen.

Erfolg messen wir jedoch nicht allein am Umsatzwachstum. Ganz wesentlich ist für mich, dass wir auf diesem Weg auch die Ergebnisqualität verbessern. Und das ist uns gut gelungen. So haben wir das Betriebsergebnis im Jahr 2007 um 142 % auf über 40 Mio. Euro verbessert und die Umsatzrendite von 3,2 auf 5,4% erhöht. Hier kam uns einerseits die aktuelle Marktsituation entgegen, in der wir uns auf die profitableren Projekte konzentriert haben. Andererseits konnte Nordex Skaleneffekte realisieren.

Besonders erfreulich ist aus meiner Sicht die geringe Kapitalbindung bei der Finanzierung des starken operativen Wachstums. Die so genannte Working Capital-Quote stabilisierte sich auf dem weiterhin niedrigen Niveau von 2,3%. Das ist vor allem auf hohe Anzahlungen für kurzfristig zu liefernde Aufträge zurückzuführen. Zudem erhielt Nordex rund 121 Mio. Euro als Reservierungsgebühren für Rahmenverträge, die in den nächsten Jahren zu erfüllen sind. So stieg die Netto-Liquidität auf 212 Mio. Euro. Im hohen Liquiditätsbestand spiegelt sich auch die im Juli erfolgreich abgeschlossene Kapitalerhöhung wider, bei der wir einen Netto-Emissionserlös von rund 74 Mio. Euro erzielt haben.

Damit sind wir bestens gerüstet, um auch im laufenden Jahr profitabel zu wachsen. Der Maßstab lautet weiterhin "plus 50%". Die Projekte hierfür sind durch unseren Auftragsbestand von fast 3 Mrd. Euro bis Ende 2009 gesichert. Eine "Punktlandung" im Umsatz ist aufgrund von Unsicherheiten bei der finalen Baugenehmigung von einigen Projekten jedoch nur schwer zu prognostizieren. Unser Umsatzziel für 2008 liegt zwischen 1,2 und 1,0 Mrd. Euro. Abhängig davon, ob wir das obere oder das untere Ende der Bandbreite erreichen, erwarten wir eine Umsatzrendite zwischen sechs und acht Prozent.

Für das Jahr 2011 hält das Management unverändert an einer Zielmarge von neun bis zwölf Prozent und einem Umsatzniveau zwischen 2,5 und 4,0 Mrd. Euro fest. Für diese Wachstumsperspektive haben wir im Januar 2008 den Ausbau unserer Werke in Rostock gestartet. Dem folgen Neubauten und Erweiterungen in China und den USA. So wollen wir unsere Kapazität bis zum Jahr 2011 auf 4.500 MW/Jahr etwa vervierfachen und weiter in die neuen Wachstumsregionen Nordamerika und China vordringen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

 

Thomas Richterich, Vorstandsvorsitzender

DER AUFSICHTSRAT

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Yves Schmitt, Berlin Vorsitzender des Aufsichtsrats, Vorsitzender des Präsidiums und Mitglied im Audit Committee, CMP Capital Management-Partners GmbH (Geschäftsführender Gesellschafter), CMP Fonds I GmbH (Geschäftsführer), TAP Management GmbH (Geschäftsführer), Turn-Around Partners GmbH & Co. KGaA (Vorstand), Schmitt Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs GmbH (Geschäftsführender Gesellschafter)
Jens-Peter Schmitt, Haan Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats, Mitglied im Präsidium und im Audit Committee, Rechtsanwalt
Dr.-Ing. Hans Fechner, Düsseldorf
Vorsitzender des Ausschusses „Strategie und
Technik“,
Sprecher der Geschäftsführung der G. Siempelkamp
GmbH & Co. KG, Sprecher der Geschäftsführung
der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau
GmbH & Co. KG
Martin Rey, Weßling Vorsitzender des Audit Committee und Mitglied im Präsidium, Geschäftsführer Babcock & Brown GmbH, Excecutive Director Babcock & Brown Ltd.
Jan Klatten, München Mitglied im Ausschuss „Strategie und Technik", Geschäftsführender Gesellschafter Momentum Beteiligungsgesellschaft mbH
Dr.-Ing. Hans Seifert, Krailling Mitglied im Ausschuss „Strategie und Technik", Geschäftsführer Vinco Beteiligungs GmbH

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Der Aufsichtsrat hat in der Berichtsperiode die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. Durch regelmäßige schriftliche und mündliche Berichte unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend über die Lage der Nordex AG und ihrer Beteiligungsgesellschaften, ihre Entwicklung und alle wesentlichen Geschäftsvorgänge.

Der Aufsichtsrat kam im Laufe des Geschäftsjahres 2007 zu vier Ordentlichen Sitzungen sowie mehrmals in seinen Ausschüssen (Präsidium, Audit Committee, Strategie und Technik) zusammen. Weitere Beschlüsse wurden im schriftlichen Verfahren gefasst. Gegenstand der Berichterstattung und Beratung waren alle bedeutsamen geschäftspolitischen Vorgänge, die Finanzplanung, die Kosten- und Ertragslage, Auftragsrisiken, die Entwicklung in den einzelnen Beteiligungsgesellschaften, die Investitionsplanung, die internationale Expansion der Gesellschaft in neue Märkte sowie wesentliche Personalentscheidungen.

SCHWERPUNKTE DER BERATUNGEN IM AUFSICHTSRAT

In seiner 26. Ordentlichen Sitzung vom 30. März 2007 erörterte der Aufsichtsrat an erster Stelle den Jahres- und Konzernabschluss der Nordex AG für das Geschäftsjahr 2006. Der anwesende Wirtschaftsprüfer ging dabei insbesondere auf die Ergebnisse zu den festgelegten Prüfungsschwerpunkten ein. Dies betraf die Gewährleistungsrückstellungen, die Materialbeschaffungslage sowie die eingegangenen Lieferverpflichtungen gegenüber Kunden. In diesem Zusammenhang wurden auch erforderliche Maßnahmen bei der geplanten Kapazitätserweiterung diskutiert. Anschließend berichtete der Vorstand über die Entwicklung des Auftragseingangs, über den Fortschritt bei der Lokalisierung der Aktivitäten in China und über die aktuelle Finanzplanung. Hierbei wurden auch die langfristigen Finanzierungserfordernisse in puncto Working Capital, Investitionen und Avalbedarf thematisiert. Der Aufsichtsrat bestellte sodann den bisherigen Bereichsleiter Finanzen, Herrn Schäferbarthold, zum Finanzvorstand. Bislang hatte der Vorstandsvorsitzende diese Funktion in Personalunion zum Vorsitz erfüllt.

Im Vorfeld der Hauptversammlung am 15. Mai 2007 kam der Aufsichtsrat zu seiner 27. Ordentlichen Sitzung zusammen. Hier erläuterte der Vorstand die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2007, das sich hinsichtlich Neugeschäft und Ergebnis leicht über Plan entwickelte. Das Quartal zeichnete sich wiederum durch hohe erhaltene Anzahlungen und Reservierungsgebühren aus. Bezogen auf die Beschaffungsmarktlage wies der Vorstand auf Pläne von Lieferanten hin, ihre Kapazitäten auszubauen. Nach der Genehmigung von zustimmungspflichtigen Großaufträgen wurde das Finanzierungskonzept der Werkserweiterung in Rostock erörtert. Diese sollte aus Sicht des Vorstands durch eine Kapitalerhöhung begleitet werden. Abschließend wurde die Einführung eines neuen Prämiensystems für Führungskräfte diskutiert und beschlossen. Ziel dieser Maßnahme ist die langfristige Bindung von wichtigen Mitarbeitern.

In der 28. Ordentlichen Sitzung vom 11. September 2007 berichtete der Vorstand eingangs über den Geschäftsverlauf im zweiten Quartal 2007. Der Auftragseingang stieg in dieser Periode auf rund 700 Mio. Euro. Das Neugeschäft sei durch steigende Deckungsbeiträge gekennzeichnet. Da die Fertigungskapazitäten nicht mit der Nachfrageentwicklung Schritt halten könnten, müsse man inzwischen einige Anfragen ablehnen. Die Eigenkapitalquote sei nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung auf 48 % gestiegen. Andererseits erhöhte sich das Working Capital in Folge eines Aufbaues von Lagerbeständen für kurzfristig zu liefernder Aufträge. Durch Projektverschiebungen und Anlaufkosten in neuen Märkten sei das Ergebnis belastet. Bezogen auf die Aktivitäten in China gab der Vorstand einen aktuellen Statusbericht über den Stand der lokalen Beschaffung. Hieran schloss sich die Diskussion um die gruppenweite externe Beschaffung von Engpasskomponenten an. Weiterhin berichtete der Vorstand über den Stand der Verhandlungen über erweiterte Finanzierungslinien, im Wesentlichen im Avalbereich für die langfristige Absicherung des wachsenden Geschäftsvolumens.

Am 27. November 2007 kam der Aufsichtsrat zu seiner 29. Ordentlichen Sitzung zusammen. Hier informierte der Vorstand zunächst über den aktuellen Geschäftsverlauf im dritten Quartal 2007. Das Neugeschäft sei zum Oktober 2007 weiter auf 963 Mio. Euro gestiegen, die Deckungsbeiträge der Projekte lägen oberhalb des Zielwertes. Bezogen auf den Umsatz müssten im vierten Quartal Projektverschiebungen aufgearbeitet werden, bei einem frühen Wintereinbruch würde das Risiko dabei vor allem im Bereich Transport und Errichtung liegen. Zudem wurde der Bedarf an Rückstellungen für potenzielle Projekt- und Produktrisiken erörtert. Der anschließende Tagesordnungspunkt betraf das Budget für das Geschäftsjahr 2008. Schwerpunkt war dabei unter anderem das Investitionsbudget. Ferner wurde die Entwicklung der Aktivitäten in China und der Werksausbau in Rostock thematisiert. In diesem Zusammenhang wurde der Beschluss zum Grundstückserwerb für den ersten Teilbauabschnitt getroffen. Im Anschluss diskutierten Aufsichtsrat und Vorstand Optionen bei der Erweiterung der internen Wertschöpfungskette. Als Prüfungsschwerpunkt für den Jahresabschluss 2007 legte der Aufsichtsrat u.a. die Nordex UK Limited fest.

Besetzung des Aufsichtsrats

Im Berichtszeitraum haben keine Veränderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrats stattgefunden.

Erläuterungen nach § 171 Abs. 2 Satz 2 AktG i.V.m. §§ 289 Abs. 4; 315 Abs. 4 HGB

Der Aufsichtsrat hat die Angaben der Gesellschaft nach §§ 289 Abs. 4; 315 Abs. 4 HGB mit dem Vorstand erörtert. Nach eigener Beurteilung ist der Aufsichtsrat zum Ergebnis gekommen, dass diese Angaben vollständig und zutreffend sind.

Konzernabschlussprüfung

Der Jahresabschluss der Nordex AG und der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 sowie der zusammengefasste Bericht über die Lage der Nordex AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2007 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Hauptversammlung am 15. Mai 2007 gewählten und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses beauftragten Abschlussprüfer, der Ernst & Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen worden. Ebenso wurde der Abhängigkeitsbericht vom Abschlussprüfer geprüft und blieb ohne Beanstandungen.

Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht für die Nordex AG und den Konzern, der Geschäftsbericht, der Abhängigkeitsbericht, die Berichte des Abschlussprüfers den Jahresabschluss und den Abhängigkeitsbericht betreffend, sind allen Aufsichtsratsmitgliedern vor der Bilanz feststellenden Sitzung am 7. April 2008 ausgehändigt worden. Die Vorlagen wurden in der Sitzung in Gegenwart der Wirtschaftsprüfer, die die Prüfungsberichte unterzeichnet haben, umfassend beraten; die Prüfer haben für Fragen zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat und sein Prüfungsausschuss haben dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Bericht über die Lage der Nordex AG und des Konzerns sowie den Abhängigkeitsbericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 gebilligt; der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Unternehmensleitungen, allen Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen seinen Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Norderstedt, den 7. April 2008

Der Aufsichtsrat

Yves Schmitt, Vorsitzender

DIE AKTIE

Der Kurs der Nordex Aktie (ISIN: DE000A0D6554) ist im Berichtszeitraum von 13,52 Euro um 133% auf 31,55 Euro gestiegen. Damit lag die Wertsteigerung deutlich über der des Aktiensegments. So stieg der deutsche Technologie-Index Tec DAX im Jahr 2007 um rund 30%. Auch im Vergleich zu den fünf anderen gelisteten Turbinenherstellern entwickelte sich Nordex bezogen auf die Kursentwicklung überdurchschnittlich positiv. Lediglich ein dänischer Wettbewerber konnte einen vergleichbaren Wertzuwachs verzeichnen.

Ihren vorläufigen Höchststand von fast 39 Euro erreichte die Aktie am 7. November 2007. Im Rahmen der amerikanischen Hypothekenkrise (Subprime) gerieten die Wertpapiere von Nordex überdurchschnittlich stark unter Druck. Diese hohe Volatilität kennzeichnete die Aktie bereits beim Kursanstieg zu Jahresbeginn.

Die insgesamt positive Kursentwicklung der Nordex war wesentlich durch ein profitables Wachstum im operativen Geschäft getragen. So steigerte Nordex sein Neugeschäft und den Umsatz unterjährig im hohen zweistelligen Bereich und erhöhte gleichzeitig seine Profitabilität. Zudem verbesserten sich die Marktaussichten durch neue nationale und internationale Zielvorgaben für den Ausbau erneuerbarer Energien. Analysten führen die Kursentwicklung teilweise auch auf Spekulationen um eine bevorstehende Konsolidierung der Branche nach dem Übernahmekampf um einen Wettbewerber zurück. Im Mai hatte Nordex mitgeteilt, dass seine Hauptaktionäre Goldman Sachs und CMP Capital Management-Partners, einen möglichen Verkauf ihrer Aktien prüfen.

AKTIONÄRSSTRUKTUR

Aktienanzahl: 66.845.000

Die vorstehenden Angaben basieren jeweils auf den zuletzt erhaltenen Meldungen von Aktionären nach dem WpHG, wobei nach Über- bzw. Unterschreiten von meldepflichtigen Schwellen (nach Inkrafttreten des Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes "TUG" zum 20. Januar 2007: 3,5, 10, 15, 20, 25, 30, 50, 75%) Ver-änderungen hinsichtlich des von Aktionären gehaltenen Anteilsbesitzes nicht meldepflichtig sind, so dass die tatsächlich von Aktionären gehaltenen Aktien der Gesellschaft von den in der Tabelle gemachten Angaben abweichen können. Zuletzt mitgeteilte Beteiligungen unter der meldepflichtigen Schwelle von 3% werden nicht separat ausgewiesen, sondern sind im Streubesitz enthalten.

Im Jahr 2007 nahmen insgesamt vier bedeutende Investmentbanken ihre Coverage von Nordex neu auf. Dies waren: Lehman Brothers, Crédit Agricole Cheuvreux, Goldman Sachs und Merrill Lynch. Dadurch erhöhte sich die Aufmerksamkeit an den internationalen Finanzmärkten. Dem gestiegenen Interesse von potenziellen Investoren kam Nordex durch die Teilnahme an Kapitalmarktkonferenzen in den Finanzzentren in Europa und Übersee entgegen. In vielen Einzelgesprächen und durch eine gezielte Pressearbeit informierte die Investor Relations auch private Aktionäre über die Entwicklung der Gesellschaft. Diese Aktivitäten wurden von Aktionären positiv bewertet. So erreichte Nordex bei einer Leserumfrage des Anlegermagazins „Börse Online" zum Thema „Best Investor Relations 2007" den zweiten Platz.

Die hohe Nachfrage für Aktien aus dem Bereich regenerative Energie veranlasste die Deutsche Börse im Spätsommer den ÖkoDax einzuführen. Der Index umfasst die zehn deutschen Industrieunternehmen aus diesem Segment mit dem höchsten Börsenwert aus der Windindustrie ist nur Nordex vertreten. Unterschiedliche Banken haben bereits Indexzertifikate auf den Markt gebracht und den Umsatz der Aktie weiter erhöht.

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung platzierte Nordex am 19. Juli 2007 2,5 Mio. neue Aktien. Das Emissionsvolumen war innerhalb kurzer Zeit überzeichnet. Den Nettoerlös von etwa 74 Mio. Euro will Nordex vorrangig für die Erweiterung seiner Werke verwenden.

NORDEX GEGEN TECDAX

DAS GESCHÄFTSJAHR IM ÜBERBLICK

Januar 2007

Nordex startet mit einem Großauftrag aus Schottland im Wert von rund 60 Mio. Euro in das neue Jahr. Am 24. Januar öffnet die Gesellschaft in Dongying, China, ein neues Werk. Auf 8.400 Quadratmetern werden hier Rotorblätter für die 1,5 MW Anlagen gefertigt, die Nordex in China bereits seit Ende 2006 lokal produziert. Der französische Kraftwerkskonzern Areva gibt ein Übernahmeangebot für den Windturbinenhersteller Repower ab. Areva ist zu diesem Zeitpunkt mit rund 30% bereits der größte Aktionär von Repower.

Februar 2007

Suzlon und Matifer, der zweitgrößte Aktionär von Repower, überbieten Areva mit einem Gegenangebot für Repower.

März 2007

Nordex unterzeichnet weitere Großaufträge in England, Italien und erstmals in der Türkei. In Summe kommen damit Projekte über mehr als 200 Mio. Euro neu unter Vertrag.

Die Staaten der Europäischen Union beschließen ihre Emissionen von Treibhausgasen bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Referenzjahr 1990 um 20% zu reduzieren. Damit wollen sie eine Anschlussregelung zum Kyoto-Protokoll schaffen. Das Protokoll regelt eine Reduktion um 8% bis zum Jahr 2012. Gleichzeit soll der Anteil erneuerbarer Energien in der EU auf 20% des Gesamtenergieaufkommens steigen.

Der Aufsichtsrat der Nordex AG bestellt Bernard Schäferbarthold mit Wirkung zum 1. April 2007 zum Finanzvorstand der Gesellschaft. Bis dahin hatte Thomas Richterich diese Position in Personalunion mit dem Vorstandsvorsitz ausgeübt.

April 2007

Im ersten Quartal 2007 ist der Umsatz planmäßig um 20% gestiegen, der Jahresüberschuss erhöhte sich um 80 %. Nordex schließt seinen bislang größten Rahmenvertrag ab. Für den Großkunden Babcock & Brown sollen Projekte mit einer Gesamtleistung von 640 Megawatt geliefert werden.

Mai 2007

Nordex kehrt erfolgreich nach Schweden zurück und gewinnt zwei Aufträge im Wert von zusammenfast 50 Mio. EUR. Die beiden Nordex-Großaktionäre Goldman Sachs und CMP Capital Management-Partners mandatieren eine Investmentbank, um einen möglichen Verkauf von Aktien der Gesellschaft zu prüfen.

Juni 2007

Zum Wiedereinstieg in den US-Markt errichtet Nordex in Hewitt, Minnesota, eine N90/2500 US, die an die amerikanischen Klima- und Netzbedingungen angepasst ist. Nach erfolgreichen Tests, sollen erste größere Projekte vereinbart werden. Im Jahr 2009 steht der Aufbau von Werken in den USA auf dem Programm. Nordex kündigt gemeinsam mit der Landespolitik Investitionen über rund 86 Mio. Euro am Stammsitz Rostock an. Die Kapazitäten sollen hier etwa verdreifacht werden.

Juli 2007

Im ersten Halbjahr 2007 erhöhte Nordex seinen Umsatz um rund 30% und verdoppelte das Ergebnis vor Steuern auf 15,3 Mio. Euro. Nordex schließt eine Kapitalerhöhung um 2,5 Mio. Euro neue Aktien erfolgreich ab. Hieraus nimmt die Gesellschaft neue Mittel in Höhe von rund 74 Mio. Euro ein, die vorrangig für den Werksausbau verwendet werden sollen.

August 2007

Auf der Branchenmesse "Husum Wind" stellt Nordex seine neueste Turbinenentwicklung vor. Die so genannte N100/2500 ist eine auf Binnenlandstandorte optimierte 2,5 MW Turbine mit einer gegenüber der N90 um 23% vergrößerten Rotorfläche. Der französische Kraftwerkskonzern Alstom übernimmt den Windturbinenhersteller Ecotécnia aus Spanien.

September 2007

Weitere internationale Großaufträge für Nordex: Kunden aus Italien und China ordern Windturbinen mit rund 80 MW Leistung.

Areva, beim Bietergefecht um Repower unterlegen, übernimmt Multibrid, den Entwickler einer Offshore-Anlage.

Oktober 2007

Ein weiterer Großauftrag, der über 100 Mio. Euro schwer ist, kommt wiederum aus Italien.

Die Chinesische Regierung kündigt umfassende Schritte zur Förderung eines umweltverträglichen Wachstums an. Energieeinsparungen und eine Modernisierung des Kraftwerksparks (auch durch erneuerbare Energien) stehen auf der Agenda. Der Energieversorger RWE kündigt an, ab 2008 jährlich mindestens eine Mrd. Euro in erneuerbare Energie zu investieren.

November 2007

Die Nachfrage aus China zieht für an: Regionale Energieversorger beauftragen die Gesellschaft mit dem Bau von zwei 50 MW-Windparks. Die Gesellschaft kündigt auf der Fachmesse "Windpower Shanghai" weitere Investitionen in seine Werke an. Nach erfolgreichenTests der US-N90 unterzeichnet Nordex einen Großauftrag mit BP Alternative Energy über einen 150 MW-Windpark, der im Jahr 2009 in den USA errichtet werden soll.

Dezember 2007

Die USA vertagen die Entscheidung über eine Verlängerung des PTC (Steuergutschrift für Produzenten erneuerbarer Energie, die bis zum 31.12.2008 begrenzt ist). Die deutsche Bundesregierung legte den Kabinettentwurf für ein novelliertes Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vor. Danach soll die Offshore-Vergütung vorübergehend auf 14 Cent/kWh steigen. Betreiber moderner Anlage an Land sollen bis zu 8,7 Cent/kWh erhalten.

Zeitgleich erhält Nordex die Zusage für die Lieferung des ersten kommerziellen Offshore-Windparks in Deutschland. Speziell für Windparks im Binnenland errichtet Nordex erstmals einen 120 Meter hohen Hybridturm (Beton/Stahlrohr). Der größte Betreiber von Windparks Iberdrola bringt seine Windtochter Renovables an die Börse, um weiteres Wachstumskapital zu generieren. Die Emission ist mehrfach überzeichnet. Mit dem gleichen Ziel geht Hansen Transmissions, der zweitgrößte Hersteller von Getrieben für Windturbinen, an die Börse.

ANZAHL DER NORDEX-ANLAGEN WELTWEIT: 3270 STÜCK. GESAMT-NENNLEISTUNG: 3900 MW. HIERDURCH VERMIEDENE EMISSION VON KLIMA-GIFT: ETWA 7 MIO. TONNEN PRO JAHR. LUFT NUTZEN UND SIE SO ZUGLEICH SAUBER HALTEN, DAS IST AUCH EIN KLUGER "RETURN ON INVEST"

ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT UND KONZERN-LAGEBERICHT 2007

1. WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Die Weltkonjunktur hat sich im Berichtsjahr weiterhin stabil entwickelt. Auf Basis vorläufiger Zahlen des VDMA, ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2007 international real um 5,2 % gewachsen. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in Schwellenländern wie China (+11 %), Indien (+9%) und Russland (+7,5%) zurückzuführen. Die entwickelten Volkswirtschaften in der EU (+2,9%) und die Vereinigten Staaten (+1,9%) bildeten vor diesem Hintergrund eine solide Basis.

Ein moderater Anstieg der Zinssätze auf den Finanzmärkten hatte keinen spürbar negativen Einfluss auf die Konjunktur. Selbst die amerikanische Hypothekenkrise (Subprime), die den Kapitalmarkt im vierten Quartal des Jahres 2007 unter Druck setzte, hat die Realwirtschaft (noch) nicht erreicht. Ob sich weitere Abschreibungen jedoch zu einer Wachstumsbremse entwickeln werden, ist derzeit nicht ausgemacht. Bisher haben Banken in diesem Zusammenhang rund 100 Mrd. US-$ abgeschrieben. Nach Einschätzung von Standard & Poor's könnten sich weitere Verluste von bis zu 165 Mrd. US-$ ergeben.

Eine weiterhin robuste Nachfrage zeigte sich auch in der Windindustrie. Nach vorläufigen Erhebungen des Global Wind Energy Council (GWEC) wurden im Jahr 2007 weltweit rund 20.000 Megawatt (MW) neue Leistung errichtet (2006: 15.000 MW). Das entspricht einem Wachstum von rund 33%. Ein guter Teil der im Berichtsjahr realisierten Projekte wurde bereits im Jahr 2006 bei den Herstellern beauftragt.

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REGION 2007 BIP
EU 2,9 %
Deutschland 2,6 %
USA 1,9 %
China 11,0%
Indien 9,0 %
Welt 5,2 %

VDMA 12/2007

MARKTENTWICKLUNG IN 2007 NACH REGIONEN

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LAND NEUE MW 2007 NEUE MW 2006 VERÄNDERUNG KUMULIERTE MW
USA 5.244 2.450 + 114% 16.800
China 3.500 1.330 + 163% 6.000
EU 27 8.554 7.580 + 13% 56.500
Andere 2.800 3.640 -23% 14.700
Total 20.098 15.000 +34% 94.000
- davon:
Spanien 3.515 1.600 + 120% 14.800
Deutschland 1.667 2.230 -25% 22.300
Frankreich 888 810 + 10% 2.500
Italien 603 417 +45% 2.720
Großbritannien 427 630 -32% 2.330
offshore 210 200 +5% 1.090

(Quelle: GWEC 2008)

Die hohe Nachfrage, die nach wie vor die Neubaukapazitäten überschreitet, ist im Kern aus folgenden Gründen massiv gestiegen:

Die Stromgestehungskosten fossil gefeuerter Kraftwerke haben sich massiv verteuert, da die Brennstoffkosten gestiegen sind. So hat sich Rohöl seit 2004 um den Faktor 3,2 von 29,6 US-$ auf rund 100 US-$ verteuert. Ausschlaggebend waren ein Rückgang der Ölreserven, die stark gestiegene Nachfrage aus den Schwellenländern China und Indien sowie die Sorge um ein knapperes Angebot vor dem Hintergrund wachsender politischer Spannungen in den Förderregionen.

Die Emission von Treibhausgasen wird in immer mehr Staaten unter strenge Auflagen gestellt. So werden die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in der kommenden Allokationsrunde für das Europäische Emissionshandelssystem (ETS) deutlich weniger Emissionsrechte vor allem nicht mehr kostenlos ausgeben. Sollten der Rechtehandel weltweit verpflichtend werden und der Preis pro Tonne CO2 Emission auf rund 30 Euro steigen, würde Strom aus Windenergie günstigere Herstellungskosten haben als Kohle- und Gaskraftwerke (Quelle: EER). Derzeit liegt der Zertifikatspreis an der Strombörse bei 19 Euro pro Tonne (Quelle: EEX, Februar 2008). In mehr als 20 US-Bundesstaaten haben die Regierungen klare Zielvorgaben für den Anteil der eingespeisten Energie aus regenerativen Quellen gesetzt. Diese so genannten Renewable Portfolio Standards (RPS) sehen bei Unterschreitung der Ziele allerdings noch keine Sanktionen oder etwa den Erwerb von Emissions-Zertifikaten vor. Vergleichbare Instrumente gibt es auch in China, wo die Regierung in 2010 rund 10% des Strombedarfs regenerativ decken will und in 2020 schon 15%. Zurzeit liegt die Quote bei 8% (inklusive Wasserkraft). Die Steuerungswirkung ist in China jedoch größer, da sich die Energieversorger in Staatsbesitz befinden.

Die gesetzlich fixierten Einspeisesysteme, die z. B. in Deutschland und Frankreich in Kraft sind, wurden im letzten Jahr in ihrer Tarifstruktur angepasst.

Die 33%-ige Steigerung im Anlagenneubau der Windindustrie lag über den Erwartungen von Marktbeobachtern, die konservativere Annahmen über den Kraftwerksausbau hatten. Das gilt vor allem für die USA, China und Spanien. Das Geschäft in den Vereinigten Staaten ist vor allem durch Energieversorger und andere große Kraftwerksbetreiber dominiert. Obwohl der so genannte PTC (Production Tax Credit), eine Steuergutschrift für Produzenten von „grünem" Strom, nur bis Ende 2008 gültig ist, gibt es derzeit kein Anzeichen für eine Abschwächung der Nachfrage für neue Windparks. Zum einen gehen viele Marktbeobachter von einer Anschlussregelung aus, die noch in der ersten Jahreshälfte 2008 beschlossen werden könnte. Andererseits sollte sich die Mehrzahl der geplanten Projekte auch ohne die Steuergutschrift rechnen. Die Kapazität der neu errichteten Anlagen in den USA lag im Berichtsjahr bei durchschnittlich 1,65 MW. Für Nordex eröffnet das gute Chance, seine 2,5 MW-Technologie in hohen Stückzahlen an amerikanische Kunden zu vertreiben.

Die Nachfrage in China ist vor allem durch das enorme Wachstum der Wirtschaft getrieben. Den Bedarf nach zusätzlichen Stromquellen versucht das Land möglichst auf Basis heimischer Energieträger zu decken. Das sind heute vor allem Kohle- und Wasserkraftwerke. Die Regierung setzt jetzt aber vermehrt auch auf Windenergie. Entsprechend der National Development and Reform Commission, kurz NDRC, der obersten staatlichen Planungsbehörde, muss die Regierung bis 2020 etwa 280 Milliarden US-$ in den Ausbau „grüner" Kraftwerke investieren, um ihr Ziel zu erreichen, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 auf 15% zu erhöhen. Die staatlichen Energieversorger handeln bereits heute nach dieser Maßgabe. Für ausländische Anbieter sind lokaleWertschöpfungsstrukturen wesentlich, um bei Ausschreibungen der NDRC zum Zuge zu kommen.

Die Märkte in Europa haben sich mit Ausnahme von Spanien wie erwartet entwickelt. Das starke Wachstum in Spanien (+120 %) wurde durch eine im Mai 2007 beschlossene Veränderung in den Einspeisetarifen (Dekret 661/2007) hervorgerufen. Da die Neuregelung erst im Januar 2008 in Kraft getreten ist, haben die Projektentwickler ihre Investitionen vorgezogen und möglichst alle baureifen Projekte schon im Berichtsjahr realisiert. Während sich der Neubau in Deutschland, auf hohem Niveau, erneut reduzierte
(-25%), stiegen die Neuinstallationen in Italien deutlich (+45%). Entscheidend für diesen gegensätzlichen Trend war das Marktpreisniveau in den jeweiligen Ländern. Hohe Einspeisepreise für „grünen" Strom in Italien (Strommarktpreis plus grüne Zertifikate) standen einem degressiven Tarif in Deutschland gegenüber.

Dies hat auch die deutsche Bundesregierung erkannt und in der EEG-Novelle eine Anhebung der Tarife vorgesehen. Offshore soll der Tarif von 9,1 ct/kWh auf zunächst 14 ct/kWh steigen, onshore für moderne Anlagen von 8,1 ct/kWh auf 8,7 ct/kWh. Das Parlament muss die Novelle noch verabschieden, ehe das Gesetz ab 2009 in Kraft treten kann. Frankreich hat sich als drittgrößter Markt in Europa etabliert. Ein gegenüber Deutschland höherer Kapazitätsfaktor (Volllastquote eines Kraftwerks im Jahr) von im Durchschnitt 25% sowie höhere Vergütungen für die Einspeisung von erneuerbarem Strom machen Frankreich auch auf die nächsten Jahre zu einem attraktiven Markt. Der Rückgang in Großbritannien (-32%) basiert vor allem auf Unsicherheiten über die Vergütungshöhen für Onshore Windparks, die erst in der zweiten Jahreshälfte 2007 ausgeräumt worden sind.

Die positive Konjunkturentwicklung hat im Jahr 2007 zu einem wesentlichen Aufschwung im produzierenden Gewerbe geführt. So geht der VDMA für den Maschinenbau in der Europäischen Union von einem 8%-igen realen Umsatzwachstum aus, in Deutschland lag der Anstieg sogar bei etwa 11 %. Dies schlug sich nachfragebedingt in steigenden Rohmaterialkosten nieder. So verteuerten sich Grobbleche im Jahr 2007 um rund 15%. Das spiegelte sich auch bei den Anbietern von Turmblechen wieder. Diese zogen ihre Preise um 8 bis 28 % an. Zum Jahresende stabilisierten sich die Preise auf hohem Niveau.

Auch die Beschaffungskosten von Kernkomponenten der Windenergieanlagen, wie beispielsweise Getriebe, stiegen weiter an. Neben den Rohmaterialkosten, war die massiv gestiegene Nachfrage dafür verantwortlich. Weitere Effekte gingen von den Investitionen der Sublieferanten aus. So erwartet der Fachdienst BTM Consult in den nächsten drei Jahren etwa eine Verdreifachung der Kapazitäten bei Windgetrieben. Allein der zweitgrößte Getriebehersteller will in diesem Zeitraum bis zu 650 Mio. Euro in den Ausbau seiner Werke investieren.

Aufgrund gestiegener Preise für regenerativ erzeugten Strom hat sich im Berichtsjahr die Situation auf den Absatzmärkten für Turbinenhersteller einerseits verbessert. Andererseits mussten die Hersteller steigende Kosten beim Rohmaterial und bei Komponenten kompensieren.

2. GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Als Konzernobergesellschaft der Nordex-Gruppe hat die Nordex AG eine Holdingfunktion. Eine wesentliche Aufgabe der Nordex AG ist die Finanzierung der Konzerngesellschaften durch die Gewährung von Barmitteln und Garantien. Darüber hinaus erbringt die Nordex AG für diverse Tochtergesellschaften Verwaltungsdienstleistungen vor allem in den Bereichen Finanzierung, Recht und IT. Die Konzernobergesellschaft hat mit der Nordex Energy GmbH als wesentlicher inländischer Konzerngesellschaft sowie mit der Nordex-Grundstücksverwaltung GmbH als weiterer inländischer Konzerngesellschaft Ergebnisabführungsverträge geschlossen.

Der um 80% auf 19,5 Mio. Euro gestiegene Umsatz (2006: 10,8 Mio. Euro) der Nordex AG geht im Wesentlichen auf die erhöhte Konzernumlage an ausländische Tochtergesellschaften zurück, die die Erbringung von Konzernverwaltungsdienstleistungen und die Gewährung von Vertragserfüllungsgarantien betraf. Im Geschäftsjahr 2007 erreichte die Nordex AG eine deutliche Ergebnisverbesserung. Der Jahresüberschuss betrug 9,4 Mio. Euro (2006: Jahresfehlbetrag -0,9 Mio. Euro) wovon 9,3 Mio. Euro auf die Ergebnisabführung der Nordex Energy GmbH und der Nordex-Grundstücksverwaltung GmbH in 2007 entfallen. Die Ergebnisverbesserung der Nordex AG ist neben den gestiegenen Umsatzerlösen und der gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Mio. Euro erhöhten Ergebnisabführung vor allem auf den unterproportionalen Anstieg der Personalkosten (32%) und auf das um 261 % gestiegene Zinsergebnis zurückzuführen. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen bezogen auf den Umsatz unterproportional um rund 68% auf 16,1 Mio. Euro (2006: 9,6 Mio. Euro). Die auf das Jahresergebnis der Nordex AG zu bildenden Rückstellungen für Ertragssteuern führten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem Steueraufwand von rund. 2 Mio. Euro bei der Gesellschaft.

Das Eigenkapital der Nordex AG ist zum Bilanzstichtag um rund 64% auf 217,5 Mio. Euro gestiegen (31.12.2006: 132,4 Mio. Euro). Ein Wesentlicher Effekt war dabei die Platzierung von 2,5 Mio. neuer Aktien zum Stückpreis von 30,30 Euro und ein sich hieraus ergebender Netto-Emissionserlös von rund 74 Mio. Euro. Bei einer auf 233,2 Mio. Euro gestiegenen Bilanzsumme (31.12.2006: 150,9 Mio. Euro) erhöhte sich die Eigenkapitalquote der Nordex AG auf 93,3 % (31.12.2006: 87,7%).

Das Neugeschäft der Nordex-Gruppe erhöhte sich in der Berichtsperiode um rund 60% auf 1.220 Mio. Euro (2006: 767 Mio. Euro). Bezogen auf den Jahresumsatz stieg die "book-to-bill" Quote auf 1,6 (2006: 1,5). Das heißt, die Nachfrage stieg stärker als Nordex seine Produktion ausweiten konnte. Unverändert zum Vorjahr setzt die Gesellschaft strenge Kriterien für die Buchung eines Auftrags. Diese fünf Kriterien lauten:

ein bindender Liefervertrag liegt vor,

eine Baugenehmigung ist erteilt,

der Netzanschluss ist gesichert,

die Finanzierung ist gesichert und

Nordex hat eine Anzahlung in Höhe von etwa 20 % des Auftragswertes erhalten.

Gleichzeitig vereinbarte das Unternehmen mit einigen Großkunden Rahmenverträge über Lieferkontingente, die im oben genannten Auftragseingang nicht enthalten sind. Für diese Verträge erhält Nordex in der Regel eine Reservierungsgebühr von 5 bis 10% (s. Liquiditätsentwicklung). Ein Beispiel hierfür ist der im April 2007 mit Babcock & Brown unterzeichnete Rahmenvertrag über bis zu 640 MW. Der Lieferzeitraum erstreckt sich von Mitte 2008 bis 2011.

Der Auslandsanteil im Neugeschäft ist im Jahr 2007 weiter auf rund 94% gestiegen (2006: 86%). Im Schwerpunkt hat Nordex seine neuen Aufträge mit Kunden aus Europa abgeschlossen (90%). In Italien erhöhte sich das Volumen massiv auf 440 Mio. Euro (2006: 73 Mio. Euro). Mit neuen Aufträgen im Wert von 257 Mio. Euro entwickelte sich das Geschäft in Großbritannien ebenfalls sehr positiv (2006: 224 Mio. Euro). In Frankreich hat sich das Neugeschäft auf das immer noch hohe Niveau von 123 Mio. Euro reduziert (2006: 293 Mio. Euro). Dies ist unter anderem dadurch begründet, dass Nordex France für einenTeil ihrer im Jahr 2007 selbst entwickelten Projekte noch keine endgültigen Lieferverträge schloss. Insgesamt handelt es sich dabei um sechs Windparks mit einer Gesamtleistung von fast 70 MW. Zudem hat Nordex in Europa erste Großaufträge aus Schweden, Polen und der Türkei unterzeichnet. Insgesamt zeigt sich eine Verschiebung des Neugeschäftes in Märkte, in denen Kraftwerksbetreiber höhere Turbinenpreise akzeptieren können, da diese ihrerseits in der Lage sind, den "grünen" Strom zu einem höheren Preis abzusetzen.

Von strategischer Bedeutung ist die Ausweitung des Neugeschäfts im Wachstumsmarkt China. Der Auftragseingang stieg hier um den Faktor Sieben auf 122 Mio. Euro (2006: 18 Mio. Euro). Im Zuge der geplanten Rückkehr in den US-Markt hat Nordex im November 2007 einen Großauftrag über 150 MW aus den USA gezeichnet. Dieses Projekt ist trotz erhaltener Anzahlung nicht im Auftragseingang des Berichtsjahres reflektiert, da die finale Baugenehmigung noch nicht vorliegt. Das Projekt soll im Jahr 2009 realisiert werden.

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AUFTRAGSEINGANG NACH REGION
in Mio. Euro
2006 2007
Deutschland 106 74
Frankreich 293 123
Großbritannien/Irland 224 257
Italien 73 440
sonstiges Europa 36 204
China 18 122
RoW 17 0
gesamt 767 1.220

Der Großteil des Neugeschäfts (80%) betrifft Bestellungen für die Großanlagen-Familie N80/N90/ N100 (2.300/2.500 kW). Hierin enthalten sind erste Aufträge für die N100, die Nordex im Herbst 2007 als Weiterentwicklung der N90 auf den Markt gebracht hat. Die wieder gestiegene Bedeutung der S70/S77 (1.500 kW) begründet sich aus dem Vertriebserfolg in China. Ihr Anteil stieg von 11 % auf 15%. Seit Mitte 2007 vertreibt und produziert Nordex diese Anlagenklasse nur noch in Asien. Die N60/1300 kW, das älteste Produkt im Programm, hat die Gesellschaft bereits aus dem aktiven Vertrieb genommen. Projekte aus Großbritannien, Bulgarien und China sollen mit dieser Anlage noch beliefert werden.

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AUFTRAGSEINGANG NACH TURBINEN
in Mio. Euro 2006 2007
N80/N90/N100 648 976
S70/S77 83 183
N60 36 61
gesamt 767 1.220

Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 142% auf 2,9 Mrd. Euro (2006: 1,2 Mrd. Euro). Das Auftragsbuch setzt sich dabei aus 1,0 Mrd. Euro fester Aufträge (2006: 531 Mio. Euro) und 1,9 Mrd. Euro (2006: 674 Mio. Euro) bedingter Aufträge zusammen. Letztere sind in der Regel Rahmenverträge, für die Nordex bereits eine Reservierungsgebühr erhalten hat. Weitere Projekte im Volumen von 130 Mio. Euro hatte sich die Gesellschaft zum Bilanzstichtag vertraglich gesichert.

Produktion deutlich gesteigert

Im Berichtsjahr erhöhte Nordex seine Produktionsleistung gegenüber demVorjahr deutlich. In der Turbinenmontage stieg der Output um rund 37 % auf 800 MW (2006: 584 MW). Die Entwicklung in der Rotorblattproduktion war noch positiver. Hier stieg der Output nach Megawattleistung um 68% auf 368 MW. Dadurch erhöhte sich der Eigenfertigungsanteil der Gruppe für Rotorblätter auf 46% (2006: 38%). In Europa lag die Eigenfertigung bei 35%.

Der Output der neuen Turbinenmontage in China lag mit 65 MW unter Plan und trug zur Leistung der Gruppe etwa 8% bei. Dagegen produzierte das Werk in Rostock mehr Großanlagen als geplant. Im Bereich Rotorblatt erreichte China die geplante Produktionsleistung und konnte die lokal produzierten Anlagen vollständig mit eigenen Rotorblättern versorgen. Auch in Europa soll der Eigenfertigungsanteil deutlich steigen. Derzeit baut Nordex sein Werk in Rostock aus und will die Kapazität für Rotorblätter im laufenden Jahr etwa verdreifachen.

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PRODUKTIONSLEISTUNG
(IN MW) 2006 2007
Turbinen 584 800
- davon China 65 (8 %)
Rotorblätter 219 368
- davon China 114 (31%)
Eigenfertigung Rotorblätter 38% 46%

Errichtungsleistung erhöht

Die Lieferung bzw. Errichtung neuer Anlagen erhöhte sich ebenfalls wieder deutlich. Im Jahr 2007 hat Nordex Turbinen mit zusammen 676 MW Leistung an seine Kunden geliefert (2006: 505 MW). Das entspricht einem Wachstum von rund 34%. Der Auslandsanteil erhöhte sich von 79 auf 88%. Dabei erreichte das Unternehmen in einigen seiner Kernabsatzgebiete zweistellige Marktanteile: Großbritannien 34% (143,4 MW), Frankreich 21% (190,5 MW), Italien 14% (85,5 MW).

Umsatz ausgeweitet

Im Berichtsjahr hat die Nordex-Gruppe ihren Umsatz um rund 45 % auf 747 Mio. Euro ausgeweitet (2006: 514 Mio. Euro). Unterjährig aufgetretene Verschiebungen konnte die Gesellschaft im wesentlichen im vierten Geschäftsquartal aufarbeiten. Das zeigt sich im deutlich gestiegenen Quartalsumsatz von 254 Mio. Euro. Die Realisierung einiger Projekte hat sich jedoch in den Monat Januar 2008 hinein verschoben, da die Errichtung durch extreme Wetterbedingungen zum Teil nicht mehr möglich war. Dies betraf rund 2% des für 2007 geplanten Umsatzvolumens, was sich auch im Anstieg der Bestandsveränderungen auf 47,3 Mio. Euro widerspiegelt (2006: 32 Mio. Euro). Die Gesamtleistung erhöhte sich demzufolge auf 806 Mio. Euro (2006: 552 Mio. Euro).

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UMSATZ PRO QUARTAL 2007
(in Mio Euro) QUARTALSUMSATZ
Q1/2007 151
Q2/2007 172
Q3/2007 170
Q4/2007 254

Rund 95% der Umsätze stammen aus dem Anlagen-Neubau, die verbleibenden rund 5% im Wesentlichen aus dem Servicegeschäft. Im Neuanlagenbau profitierte Nordex vor allem von der hohen Nachfrage für Kraftwerke in Europa und China. Etwa 89% der Umsätze gehen auf Auslandsprojekte zurück (Vorjahr: 75%). Wichtigste Regionen waren dabei Frankreich (215 Mio. Euro), Großbritannien (157 Mio. Euro) und Italien (134 Mio. Euro). In den USA wurde im Jahr 2007 nur ein kleineres Projekt realisiert.

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UMSATZ IMANLAGENBAU NACH REGIONEN
2006 2007
anderes Europa 95% 97%
Rest of World 5% 3%

In den Hauptabsatzregionen von Nordex war ein fortgesetzter Trend zu größeren Anlagen festzustellen. Entsprechend stieg die Bedeutung der N80/N90 (2.300 bzw. 2.500 kW) weiter von 78 auf 81 % am Gruppenumsatz. Dies ging zu Lasten der kleineren Anlagen, die zukünftig mit wenigen Ausnahmen vor allem in Asien und anderen neuen Märkten errichtet werden. Die Produktion der S70/S77 wurde inzwischen vollständig nach China verlagert. In Europa und zukünftig in den USA konzentriert sich die Gesellschaft auf den Vertrieb und die Produktion von Turbinen der oberen Leistungsklasse.

Beschaffungsmarkt bleibt eng

Auch im Jahr 2007 waren unterjährig immer wieder Engpässe bei der Beschaffung von Kernkomponenten (Getriebe, Lager) in der Windindustrie zu verzeichnen, da die Kapazitäten der Lieferanten annähernd zu 100% ausgelastet waren. Durch enge Kooperationen mit seinen Lieferanten und eine frühzeitige und kontinuierliche Kontingentabstimmung war Nordex in der Lage, ausreichend viele Komponenten zu beziehen. Grundsätzlich sichert Nordex seinen Beschaffungsbedarf langfristig über Rahmenverträge mit den relevanten Lieferanten ab. Aus diesem Rahmen ruft die Gesellschaft konkrete Mengen ab, sobald sie ihrerseits verbindliche Bestellungen erhält. Insgesamt basiert das System auf einer "2+1-Lieferantenstrategie" Neben zwei Hauptlieferanten soll mindestens ein weiterer Partner qualifiziert sein, eventuelle Fehlmengen abzudecken.

Nordex geht davon aus, dass im laufenden Jahr neue Kapazitäten bei seinen Lieferanten entstehen insbesondere die Getriebelieferanten investieren derzeit intensiv in neue Werke. Trotzdem bleibt die Versorgung mit Kernkomponenten bei der derzeit hohen Nachfrage für alle Turbinenhersteller mittelfristig angespannt. Deshalb qualifiziert Nordex neue Lieferanten. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist dabei der Aufbau von Strukturen in China und den USA. Dies steht im Zusammenhang mit dem Ausbau bzw. Aufbau der eigenen Werke.

ERGEBNISSITUATION

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) der Nordex-Gruppe verbesserte sich um 142% auf 40,1 Mio. Euro (2006: 16,6 Mio. Euro). Die Umsatzrendite stieg damit auf 5,4 % (2006: 3,2 %). Ursächlich für die Ergebnisverbesserung waren vor allem Skaleneffekte. So verbesserten sich die Personalaufwandsquote von 7,6% auf 6,8% und die Abschreibungsquote von 2,4% auf 1,7%. Der Saldo aus Sonstigen Betrieblichen Erträgen und Aufwendungen im Verhältnis zur Gesamtleistung stieg gegenüber dem Vorjahr leicht von 6,2 % auf 7,0 %.

Weitere positive Effekte auf die Profitabilität gingen von den gestiegenen Deckungsbeiträgen der im Berichtsjahr realisierten Projekte aus. Mit anderen Worten, die im Laufe des Jahres gestiegenen Materialkosten konnte Nordex überkompensieren. In Folge dessen reduzierte sich die Materialquote leicht von 80,9 % auf 79,5 %, damit stieg auch der Rohertrag um 56% auf 165,7 Mio. Euro (2006: 105,7 Mio. Euro).

Das Konzernergebnis wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 4,9 Mio. Euro durch Anlaufverluste der chinesischen Konzerngesellschaften belastet. Ursächlich hier war insbesondere die noch nicht vollständig abgeschlossene Lokalisierung auf der Beschaffungsseite. Andererseits waren die Produktionskapazitäten bereits in 2007 auf ein Produktionsvolumen ausgelegt, das voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2009 erreicht werden wird.

Die Liquidität erhöhte sich zum Bilanzstichtag um 61% auf 212 Mio. Euro (2006: 132 Mio. Euro). So konnte Nordex sein Finanzergebnis weiter auf -1,1 Mio. Euro verbessern (2006: -3,9 Mio. Euro). Das Finanzergebnis ist im Wesentlichen durch eine Wertminderung von 1,0 Mio. Euro auf die Anteile am Windpark Qingdao Huawei Wind Power Co. Ltd., Qingdao belastet. Der Zinsaufwand resultiert in erster Linie aus der Inanspruchnahme von Avalkreditlinien für Projektanzahlungen und Vertragserfüllungsgarantien. Im Geschäftsjahr 2007 aktivierte die Nordex AG aufgrund der verbesserten Ertragserwartungen zusätzlich 18,4 Mio. Euro latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Nach Berücksichtigung geleisteter Steuern und passiver latenter Steuern resultiert hieraus in Summe ein Steuerertrag von 8,9 Mio. Euro (2006: -0,1 Mio. Euro).

Der Jahresüberschuss im Konzern stieg zum 31. Dezember 2007 um 35,4 Mio. Euro auf 48,0 Mio. Euro (2006: 12,6 Mio. Euro). In diesem Jahresüberschuss ist ein Minderheitenanteil von minus 0,9 Mio. Euro enthalten. Das Ergebnis der Aktionäre beträgt demnach 48,9 Mio. Euro und entspricht einem um 252% verbesserten Ergebnis je Aktie von 0,74 Euro (2006: 0,21 Euro).

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Das Eigenkapital im Nordex-Konzern stieg um 83% auf 271,8 Mio. Euro (31.12.06: 148,5 Mio. Euro). Zu dieser Entwicklung trug die im Juli 2007 erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung mit 75,8 Mio. Euro bei. Weitere 48,9 Mio. Euro stammen aus dem Jahresergebnis 2007. Auf Basis der auf 703,8 Mio. Euro erhöhten Bilanzsumme (2006: 457,4 Mio. Euro) ergab sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 38,6% (31.12.06: 32,5%).

Die Liquidität erhöhte sich zum Bilanzstichtag, um 61 % auf 212 Mio. Euro (2006: 132 Mio. Euro). Neben den Erträgen aus der Kapitalerhöhung waren hier vor allem hohe Anzahlungen für in Umsetzung befindliche und zukünftige Projekte verantwortlich. In der Regel kann Nordex Reservierungsgebühren für zukünftige Projekte durchsetzen. Die Reservierungsgebühren stiegen zum Bilanzstichtag um 157% auf 120,9 Mio. Euro (2006: 47,1 Mio. Euro). Bezogen auf die Brutto-PoC-Forderungen verbesserte sich die Anzahlungsquote insgesamt (Projektanzahlungen und Reservierungsgebühren) auf 138% (2006: 135%). Dies spiegelte sich auch in der Working Capital-Quote, die sich trotz starken Wachstums auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres von 2,3% stabilisiert hat. Vor Reservierungsgebühren lag die Quote mit 17,2% im Zielkorridor.

Die Bankverbindlichkeiten betrugen 1,1 Mio. Euro (31.12.06: 1,2 Mio. Euro) und betreffen in Anspruch genommene Barkreditlinien. Zum 31.12.2007 verfügt der Konzern über nicht in Anspruch genommene Bar- und Avalkreditlinien in Höhe von 37,5 Mio. Euro (31.12.2006: 18,4 Mio. Euro).

Die von den finanzierenden Banken zur Verfügung gestellten Barkredite werden einheitlich mit EURIBOR zzgl. 150 Basispunkten maximal jedoch 7% p.a. verzinst. Die von der Nordex-Gruppe in Anspruch genommenen Avalkredite werden einheitlich mit 1,5% p.a. vergütet. Die der Nordex-Gruppe seit 18.05.2007 erhöht gewährten Avalkredite i.H.v. 255,5 Mio. Euro und kombinierten Bar- und Avalkredite i.H.v. 48,6 Mio. Euro haben eine Befristung bis zum 3. April 2009. Abweichend hiervon wurden die von Euler Hermes Kreditversicherungs AG und Zürich Versicherung AG (Deutschland) gewährten Avallinien von insgesamt 45 Mio. Euro zunächst nur bis einschließlich 7. April 2008 zugesagt und sollen jährlich verlängert werden. Die von der KfW gewährte Avallinie i.H.v. 25 Mio. Euro ist zunächst befristet bis 30.06.2008 gewährt worden. Die Commerzbank AG hat 20 Mio. Euro Avallinie und 10 Mio. Euro kombinierte Bar- und Avallinie zunächst befristet bis 30.04.2008 gewährt. Die Commerzbank AG beabsichtigt nach Ablauf der Frist, die Verlängerung der von ihr eingeräumten Bar- und Avallinien wohlwollend zu prüfen. Im Übrigen kann eine Kündigung der übrigen Bar- und Avallinien nur aus außerordentlichem Grund erfolgen (Nichteinhaltung vereinbarter Covenants). Bedingt durch das steigende Geschäftsvolumen und die angespannte Beschaffungsmarktlage hat Nordex seinen Vorratsbestand im Laufe des Jahres kontinuierlich erhöht. Zum Bilanzstichtag stieg der Lagerbestand um 64% auf 231,8 Mio. Euro (2006: 141,2 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen erhöhten sich, ebenfalls bedingt durch das gestiegene Geschäftsvolumen, um 28% auf 99,2 Mio. Euro (2006: 77,6 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 19% auf 78,9 Mio. Euro (2006: 66,5 Mio. Euro). Da die Skontoverzinsung in der Regel höher ausfällt als kurzfristige Guthaben-Zinsen, strebte Nordex keine Erhöhung der Lieferantenkredite an. Das langfristige Vermögen stieg um 38% auf 124,5 Mio. Euro (2006: 90,4 Mio. Euro). Ausschlaggebend für die Veränderung gegenüber dem Vorjahr waren hier vor allem die Sachanlageinvestitionen und aktivierte Entwicklungsaufwendungen. Das langfristige Vermögen war am Bilanzstichtag mit rund 218% durch Eigenkapital gedeckt (2006: 164%)

Trotz höherer Lagerbestände erzielte die Nordex-Gruppe einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 29,1 Mio. Euro (2006: 65,3 Mio. Euro). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug minus 24,5 Mio. Euro (2006: -18,8 Mio. Euro). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist nach der Kapitalerhöhung mit 75,7 Mio. Euro (2006: 66,0 Mio. Euro) positiv.

INVESTITIONEN

Im Geschäftsjahr 2007 erhöhte der Konzern seine Investitionen um 49 % auf 28,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,2 Mio. Euro). Zugänge in Sachanlagen machten davon rund 15,3 Mio. Euro aus. Dies waren im Einzelnen etwa 7,0 Mio. Euro für Betriebs- und Geschäftsausstattung, 3,4 Mio. Euro für technische Anlagen und Maschinen, 2,7 Mio. Euro für geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sowie 2,3 Mio. Euro für Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte. Wesentliche Aspekte waren dabei Zugänge im Bereich Software und Lizenzen für eine gruppenweite Prozessintegration, Werkzeuge für die Produktion großer Rotorblätter in Rostock sowie neue Rotorblattformen für das Werk in China. Auf die Zugänge in den Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau mit 2,7 Mio. Euro hatte der Werksausbau in Rostock mit rd. 1,3 Mio. Euro noch keine wesentlichen Effekte auf die Zugänge im Sachanlagevermögen, da der Baustart erst im Januar 2008 erfolgte. Die Zugänge im Bereich Immaterielle Vermögenswerte schlugen mit 13,1 Mio. Euro zu Buche. Schwerpunkt waren dabei die aktivierten Entwicklungsaufwendungen, die sich um 51 % auf 10,3 Mio. Euro erhöhten (2006: 6,8 Mio. Euro). Die Zugänge bei den sonstigen immateriellen Vermögenswerten betrugen 2,9 Mio. Euro.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Bei der Entwicklung neuer Produkte konzentrierte sich das Engineering im Berichtsjahr auf die Erweiterung der 2,5 MW Plattform (N80/N90). Mit der N100/2500 (100 Meter Rotordurchmesser) hat Nordex im Herbst 2007 eine Erweiterung der Baureihe N80/90 eingeführt, die für schwächere Windstandorte geeignet ist. Damit wird Nordex alle typischen Standortkategorien (IEC 1 bis 3) mit einer Turbinenfamilie abdecken. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die 2,5 MW-Plattform nochmals erweitert. Das betraf die Baugruppen Rotorblatt, Rotornabe und Maschinenträger, Pitch- und Azimutsystem sowie die Betriebsführung. Insbesondere für Großanlagen an Binnenlandstandorten wurde ein 120 Meter hoher Hybridturm (Beton/Stahl) entwickelt und die ersten Prototypen wurden errichtet. Die im Juni 2007 in den Vereinigten Staaten errichtete US-Version der N90 wurde umfangreich vermessen und getestet. Bei den Arbeiten an einer nächsten Anlagengeneration, in der Leistungsklasse oberhalb von 3 MW Nennleistung, lag der Schwerpunkt in der Gesamtauslegung des Systems und der Prüfung von Optionen in den Teilsystemen.

In der Produktweiterentwicklung für bestehende Anlagen befasste sich Nordex mit der Anpassung seiner Turbinen an weitere internationale Netzanforderungen. In diesem Zusammenhang wurde auch eine neue Betriebsführungssoftware entwickelt.

Im Jahr 2007 erhöhte Nordex die Zahl seiner Patentanmeldungen (nationale Erstmeldungen) auf 31 (2006: 19).

QUALITÄTSSICHERUNG

Seit 1992 sichert und verbessert Nordex seine internen Geschäftsprozesse und sein Qualitätsmanagement-System nach ISO 9001. Im Berichtsjahr erfolgte die Rezertifizierung nach ISO 9001 durch das Bureau Veritas Quality International (BVQI). Eine planmäßige Überprüfung des Qualitätsmanagementsystems durch die Zertifizierungsgesellschaft BVC" nach DIN ISO 9001 findet im Frühjahr 2008 statt. Ein weiterer Schwerpunkt der Qualitätssicherung lag bei diversen Lokalisierungsprojekten in China. Die Qualifizierung neuer Lieferanten erfolgte mit dem Ziel, einen Großteil der Komponenten für die chinesische Fertigung vor Ort zu beschaffen. In Europa wurden vergleichbare Projekte realisiert, um die Liefersicherheit zu erhöhen. Im betrieblichen Vorschlagswesen haben die Mitarbeiter im Konzern 68 Verbesserungsvorschläge eingereicht (2006: 39).

MITARBEITER

Die Zahl der Mitarbeiter im Konsolidierungskreis stieg zum Bilanzstichtag um 59% auf 1.597 (31.12.06: 1005). Zudem beschäftigte der Konzern 193 Leiharbeitnehmer (31.12.06: 182), diese waren vorrangig in der Produktion und im Service eingesetzt. Der Personalaufbau eigener Mitarbeiter erfolgte vor allem bei den Auslandsgesellschaften und bei den operativen Einheiten. In China stieg die Zahl der Beschäftigten auf 401 (31.12.06: 44). Allein in den beiden neuen Werken waren zum Jahresende 2007 insgesamt 333 Mitarbeiter tätig. In Frankreich erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um 27 auf 101 und in Großbritannien um 22 auf 39 Personen. In der Produktion (inkl. China) waren zum Bilanzstichtag rund 700 eigene Mitarbeiter beschäftigt (31.12.06: 284). Auch das Projektmanagement baute seine Mannschaft überdurchschnittlich stark aus. Die Belegschaft erhöhte sich um rund 62 %. Der Anteil der Fremdkräfte soll im laufenden Jahr wieder zugunsten eigener Mitarbeiter reduziert werden.

Im Berichtsjahr hat der Konzern seine Programme zur internen Mitarbeiterqualifikation weiter ausgebaut. Im Jahr 2007 wurde der inzwischen dritte Durchgang des Führungskräftetrainingsprogramms gestartet, das damit schon rund 100 Mitarbeiter durchlaufen haben. Zudem wurde ein zweiter Traineelehrgang mit wiederum sechs Hochschulabsolventen gestartet. Die "Nordex-Academy" ist Anfang 2008 in neue, größere Gebäude gezogen, die auch einen Produktionslehrbetrieb in eigener Halle umfassen. Um dezentrale Schulungen nach einheitlichem Standard zu ermöglichen, wurden erste Module für ein eLearning-Programm realisiert. Weitere spezifische Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen wurden an den Standorten durchgeführt.

VERGÜTUNGSSYSTEM

Die Angestellten der Nordex-Gruppe erhalten ein Jahresgehalt, das in zwölf Monatsgehältern ausgezahlt wird, gewerbliche Mitarbeiter einen monatlichen Grundlohn zuzüglich Überstunden, Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge. Diese Zuschläge sind im Rahmen von Gesamtbetriebsratsvereinbarungen mit der Arbeitnehmervertretung vereinbart worden. In der Produktion sind zudem flexible Arbeitszeitmodelle im Rahmen von Arbeitszeitkonten möglich, sodass Überstundenzuschläge nur ausnahmsweise anfallen. Die Arbeitsverträge der Führungskräfte enthalten neben dem Grundgehalt in der Regel erfolgsabhängige variable Vergütungsbestandteile auf Basis von Zielvereinbarungen. In Einzelfällen gewährt Nordex geldwerte Vorteile an Mitarbeiter. Beispiele sind die Dienstwagenregelung, Essenszuschüsse und Ausbildungsbeihilfen. Ein Aktienoptionsprogramm für Mitarbeiter wird derzeit von der Gesellschaft vorbereitet und soll im laufenden Jahr umgesetzt werden. Hierzu wird die Verwaltung der Hauptversammlung im Mai 2008 eine Erhöhung des Bedingten Kapitals zum Beschluss vorschlagen.

Für die Mitarbeiter der deutschen Standorte hat Nordex mit seinem Gesamtbetriebsrat ein neues Entgeltsystem vereinbart, das nicht mehr nach Ost und West oder nach gewerblich und angestellt unterscheidet, sondern nach dem spezifischen Anforderungsprofil für die Stelle. Sämtliche Stellen sind 10 Entgeltgruppen zugeordnet. Mit dieser Maßnahme will Nordex die Transparenz erhöhen und die Motivation der Mitarbeiter stärken. Zudem bietet Nordex seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung an, die mit maximal zehn Prozent auf den umgewandelten Betrag bezuschusst wird. Die Bezüge des Vorstands teilen sich auf in feste und erfolgsabhängige, variable Vergütungsbestandteile. Die Bemessungsgrundlage der variablen Vergütungsbestandteile ist dabei das Ergebnis des Gesamtkonzerns. Der variable Anteil beträgt zwischen 40% und 50% der Gesamtbezüge. Neben einem Dienstwagen, der auch zur privaten Nutzung zur Verfügung steht, werden Altersvorsorgebeträge bis zu einer maximalen Höhe der gesetzlichen Rentenversicherung gewährt. Darüber hinaus gibt es keine wesentlichen weiteren Nebenleistungen. Die Vorstandsverträge haben eine Laufzeit zwischen drei und fünf Jahren. In einem Fall besteht eine Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ende des Kalenderjahres.

AUSBLICK

Der VDMA geht in seiner Konjunkturprognose für das Jahr 2008 von einem leichten Rückgang der Wachstumsdynamik im Bruttoinlandsprodukt auf 4,8% (2007: 5,2%) aus. Für den Euroraum prognostiziert der Verband plus zwei Prozent. Die Entwicklung in den USA stehe aufgrund der drohenden Konsumzurückhaltung privater Haushalte vor höheren Risiken. Die Aussichten für den internationalen Maschinenbau schätzt der VDMA positiver ein. So erwarten die Experten für den Sektor insgesamt einen um rund 5% steigenden Umsatz (real). Für China gehen die Schätzungen von einem Wachstum im hohen zweistelligen Bereich aus. Diese Erwartungen bestätigt auch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. So haben sich die Konjunkturerwartungen für Deutschland im Februar 2008 deutlich verbessert. Der international ausgerichtete Maschinenbau bewertet seine Lage in der Umfrage positiv.

Als Teilsegment des Maschinenbaus steht insbesondere die Windindustrie vor weiteren Wachstumsjahren. Einige Analysten haben ihre ohnehin guten Erwartungen nochmals nach oben angepasst. So prognostiziert MAKE Consulting bis 2012 ein durchschnittliches, jährliches Wachstum der Neuerrichtungen oberhalb von 11 %. Dabei gehen sie in ihrer jüngsten Studie (Februar 2008) davon aus, dass einzelne Märkte deutlich schneller wachsen. Beispiele hierfür sind Irland (+47%), Kanada (+31 %), Großbritannien (+27%), Portugal (+22%), Polen (+20%) und China (+16%). Durch den Markteintritt in Volumenmärkten wie den USA, ergeben sich für Nordex aber auch in Absatzgebieten ohne hohe Wachstumsdynamik neue Absatzpotenziale. Insgesamt ist hier zu beachten, dass die Studien zum Windindustriemarkt in der Regel nicht die Nachfrage, sondern die erwarteten Neuinstallationen abbilden, die damit bereits potenzielle Lieferengpässe berücksichtigen.

Nordex plant auch mittelfristig schneller als der Markt zu wachsen. Unter der Voraussetzung stabiler Marktverhältnisse hält das Management bis zum Jahr 2011 ein Umsatzwachstum von jährlich 50 % im Mittel für realisierbar. Auf dieser Basis ist das Wachstum des Konzerns über das Jahr 2009 ausreichend mit Aufträgen gesichert. Bei einem Teil der im laufenden Jahr und darüber hinaus geplanten Projekte kann es jedoch zu Verschiebungen kommen, wenn sich etwa die finalen Baugenehmigungen oder der Netzanschluss verzögern sollten. Dies kann die so genannten bedingten Aufträge betreffen. Vor dem Hintergrund dieser Unsicherheiten ist im Jahr 2008 eine Umsatzbandbreite von 1,2 bis 1,0 Mrd. Euro möglich.

Das operative Ergebnis (EBIT) soll sich weiter verbessern. Ausschlaggebend hierfür sind auch in diesem Jahr höhere Deckungsbeiträge der bereits gebuchten und zu realisierenden Projekte. Zum Zweiten verbessert sich die Ergebnisqualität durch Skaleneffekte. Das betrifft unter anderem einen unterproportional steigenden Personalaufwand. Aus diesem Grund ist die Profitabilität unmittelbar an die Umsatzentwicklung gekoppelt. Sollte Nordex die obere Bandbreite im Umsatz erreichen, ist eine Marge von bis zu acht Prozent erreichbar. Ein Umsatz an der unteren Bandbreite korrespondiert mit einer EBIT-Marge von rund 6%, da dann bereits die Strukturen für das höhere Umsatzvolumen aufgebaut sein werden.

Insbesondere durch den im Januar 2008 begonnenen Werksausbau in Rostock werden die Investitionen im laufenden Jahr deutlich steigen. Bis zum Jahr 2010 will Nordex allein an diesem Standort insgesamt 86 Mio. Euro investieren. Ein weiteres Investitionsprogramm ist ab Mitte 2008 für den Ausbau der Werke in China geplant. In Summe sind für China über die nächsten Jahre Investitionen in Höhe von rund 50 Mio. Euro vorgesehen. Ziel ist es, die Kapazitäten auf 2.500 MW/Jahr (Werk Rostock) beziehungsweise 800 MW/Jahr (Werke China) auszubauen.

Der Vorstand geht bezüglich der zukünftigen Entwicklung der Nordex AG aufgrund der positiven Geschäftserwartungen bei der Nordex Energy GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, von einer weiteren Ergebnisverbesserung aus.

Angesichts der Unsicherheit jeglicher Prognosen über die zukünftige Entwicklung weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen sollten.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Unternehmen sind in ihrem wirtschaftlichen Handeln Risiken ausgesetzt. Unter den Bedingungen einer komplexen Umwelt und der Notwendigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen, um unternehmerische Chancen zu realisieren, ist eine vollständige Abwehr aller potenziellen Risiken nicht möglich. Allerdings können Frühwarnsysteme risikobewusstes Handeln fördern und die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken reduzieren. Das verlangt auch das "Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" (KonTraG).

Die Nordex AG verfügt über ein entsprechendes System. Hierin werden alle erkennbaren Risiken der Nordex-Gruppe zusammengefasst, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzieller Schadenshöhe qualifiziert. Risikobeauftragte aus den zentralen operativen und strategischen Abteilungen sind für die fortlaufende Beobachtung und die Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen verantwortlich. Das Risikomanagement wurde als integraler Bestandteil in die Kernprozesse implementiert. So ist eine durchgängige Risikoverfolgung vom Angebots bis zum Serviceprozess sichergestellt. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die mitlaufende Kalkulation während der Projektabwicklung sowie die Risikoverfolgung in der Gewährleistungsphase. Zudem werden halbjährlich umfangreiche Risikoinventuren durchgeführt, um die Tendenz der Risikosituation im Unternehmen laufend bewerten zu können.

Allgemeine Risiken

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko, d.H. das Risiko, aufgrund einer mangelhaften Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen zu können, wird durch die Treasury-Abteilung der Nordex AG gesteuert. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel bereitgehalten, um konzernweit sämtliche geplanten Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Hierzu melden die Konzerngesellschaften wochenweise ihre mittelfristig geplanten Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge. Darüber hinaus wird eine Liquiditätsreserve für ungeplante Mindereingänge oder Mehrausgaben vorgehalten. Die Liquidität wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die Anlage überschüssiger Mittel erfolgt hauptsächlich in Form von Tages- oder Termingeld. Im Weiteren stehen Bankkreditlinien zur Verfügung. Darüber hinaus wird durch die Konzerngesellschaften der voraussichtliche Avalbedarf auf der Basis der aktuellen Vertriebsplanung an die Treasury-Abteilung der Nordex AG gegeben. Die Zentralabteilung gleicht den Avalbedarf mit den zur Verfügung stehenden Avallinien ab und stellt benötige Avale über die Banken zentral für die Konzerngesellschaften aus.

Währungsrisiken

Zahlungsströme in Fremdwährung werden generell als Risikopositionen erfasst. Die Konzerngesellschaften berichten ihr Währungsexposure zentral an die Nordex AG. Die Absicherung der Fremdwährungsgeschäfte erfolgt ausschließlich über die Treasury-Abteilung der Nordex AG. Dadurch ist sichergestellt, dass alle aktuellen Fremdwährungspositionen und damit das potenzielle Fremdwährungsrisiko laufend überwacht werden.

Zur Begrenzung der Risiken aus Wechselkursschwankungen werden teilweise derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Ein Halten solcher Instrumente zu Spekulationszwecken ist nicht zulässig. Sicherungsgeschäfte werden nur abgeschlossen, wenn dem Sicherungsgeschäft ein entsprechendes Grundgeschäft gegenüber steht. Der Abschluss dieser Geschäfte erfolgt zentral bei der Nordex AG als Konzernobergesellschaft. Geschäftspartner der Nordex AG bei Kontrakten über derivative Finanzinstrumente sind ausschließlich in- und ausländische Banken mit einwandfreier Bonität. Durch diese Kontrahenten-Anforderung werden Ausfallrisiken der Zahlungsverpflichtungen von Vertragspartnern weitgehend abgesichert. Alle Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten unterliegen einer strengen Überwachung, die insbesondere durch eine strikte Funktionstrennung, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist.

Kreditrisiken

Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle wesentlichen Neukunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, so dass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Im Konzern bestehen keine wesentlichen Konzentrationen von Ausfallrisiken. Das maximale Ausfallrisiko ist auf den jeweiligen Buchwert der Forderung begrenzt. Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.

Wesentliche Risiken

Die wesentlichen Risiken werden in den folgenden Abschnitten beschrieben, wobei deren Reihenfolge keine Aussage über deren Wertigkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit oder des potenziellen Schadensausmaßes beinhaltet.

Schutzrechte

Zu den wesentlichen Risiken gehören die Schutzrechte eines Wettbewerbers auf die generelle Einhaltung von Netzanschlussbedingungen für Windenergieanlagen. Gegen diese Schutzrechte haben Nordex, einige Wettbewerber und ein Energieversorger Einspruch eingelegt. Sofern diese Schutzrechte Bestand haben sollten, müssten Hersteller von Anlagen, die diese Bedingungen erfüllen, gegebenenfalls Lizenzgebühren an den Inhaber des Patents entrichten.

Lieferantenrisiko/Rohstoffrisiko

Die zweite Gruppe wesentlicher Risiken ergibt sich aus der derzeit angespannten Situation auf dem Lieferantenmarkt. Durch Lieferengpässe könnte der Produktionsprozess gestört werden und zur verspäteten Errichtung von Windparks führen. Damit könnte Nordex u.a. in Vertragsstrafen geraten und zudem seine Wachstumsziele verfehlen. Durch seine Mehrlieferantenstrategie, eine frühzeitige Kontingentabstimmung mit den Lieferanten und die Qualifizierung neuer Partner konnte Nordex die Versorgungssicherheit bis heute weitgehend absichern. Hiermit verbindet sich das weitere Risiko von Qualitätsmängeln durch die Beschaffung von Komponenten bei neuen, weniger erfahrenen Lieferanten. Für die Qualifizierung neuer Lieferanten sind nach einem festgelegten Prozess die Qualitätssicherung und das Engineering zuständig.

Im Zusammenhang mit dem starken Wachstum der Nachfrage hat Nordex Lieferverträge bis zum Jahr 2010 unterzeichnet. Preisrisiken bestehen in diesem Zusammenhang insbesondere bei der Stahl- und Kupferpreisentwicklung. In der Vertriebskalkulation sind Annahmen hinsichtlich möglicher Preissteigerungen getroffen worden. Die antizipierten Steigerungen können in der Vertriebskalkulation bei den Materialkosten unterschätzt worden sein, da die Einkaufsorganisation in Hinsicht auf diese neuen Herausforderungen noch im Um- bzw. Ausbau begriffen ist. Bislang konnte Nordex das Materialpreisrisiko duch eine Indexierung der Lieferverträge und steigende Verkaufspreise bewältigen.

Personelles Risiko

Für die Abwicklung des stark wachsenden Geschäftsvolumens muss Nordex vor allem in den operativen Bereichen neue Personalstrukturen aufbauen, neue Stellen mit qualifizierten Fachkräften besetzen und diese in die Betriebsabläufe der Gesellschaft einführen. Hier bestehen die Risiken, dass die Rekrutierung qualifizierter Kräfte nicht im ausreichenden Maß gelingt und das beim Training auf die spezifische Stelle Verzögerungen auftreten. Zur Bewältigung dieser Aufgaben hat Nordex ein Personalmarketing aufgebaut, externe Berater beauftragt und die eigene Schulungs-Akademie erweitert.

Lokalisierungsrisiko

Das fünfte Risiko betrifft die Tochtergesellschaften in China. Sollten sich die Lokalisierungsprojekte verschieben, könnten die erwarteten Deckungsbeiträge aus laufenden Projekten geringer ausfallen als geplant.

Netzanschlussrisiko

Als sechstes Risiko sieht die Gesellschaft die Nichteinhaltung von Netzanschlussrichtlinien an. Hierdurch könnte ein Umsatzrisiko entstehen. Falls bestehende Parks nur noch mit reduzierter Leistung betrieben werden dürften, wären auch Ertragsausfälle von Nordex zu erstatten. Die Lösung dieses technischen Themas ist gegenwärtig ein Arbeitsschwerpunkt im Engineering.

Risiko der Verlustvortragsabzugsbeschränkung

Als ein weiteres wesentliches Risiko werden die Auswirkungen eines möglichen Anteilsverkaufs der bisherigen Großaktionäre auf die aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge gesehen. Die bisherige Regelung zum Mantelkauf in § 8 Abs. 4 KStG ist durch eine neue Vorschrift in § 8 c KStG ersetzt worden. Das wird zukünftig dazu führen, dass ein Anteilseignerwechsel den Verlustabzug beschränken kann.

Die Neuregelung setzt eine zweistufige Verlustbeschränkung vor:

quotaler Untergang des Verlustabzugs bei Anteils- oder Stimmrechtsübertragung von mehr als 25% bis zu 50% an einen Erwerber oder diesem nahe stehende Person bzw. an eine Erwerbergruppe mit gleichgerichteten Interessen (quotaler Verlustuntergang in Höhe des schädlichen Anteilserwerbs).

Bei Übertragung von mehr als 50% der Anteile oder Stimmrechte: vollständiger Untergang des Verlustabzugs.

Gemäß § 34 Abs. 7 b KStG findet die neue Verlustabzugsbeschränkung erstmals für Anteilsübertragungen nach dem 31. Dezember 2007 Anwendung.

Bei einer Anteilsübertragung von mehr als 50% an einen Erwerber nach dem 1. Januar 2008 entfällt die Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge ohne weitere Prüfung. Bei einer Anteilsübertragung von mehr als 25% bis 50% entfallen die Verluste anteilig.

Chancen

Die wachsende Bedeutung des Klimawandels in der öffentlichen Diskussion führt zu weitreichenden politischen Entscheidungen in den OECD-Staaten und in einigen Schwellenländern, die den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien betreffen. Dies könnte zu einer weiteren Verbesserung der Absatzsituation führen. So könnte ein europaweiter Zertifikatshandel für Strom aus erneuerbaren Quellen die Nachfrage für Windturbinen erhöhen, da Strom aus Windenergie eine der preiswertesten Erzeugungsarten darstellt.

Die erhöhte Vergütung für Strom aus Offshore-Windparks in Deutschland könnte dieses Nachfrage-Segment ankurbeln. Nordex ist bereits als Lieferant des ersten kommerziellen Parks im deutschen Seegebiet qualifiziert.

Insbesondere für Staaten, die derzeit nicht über wirksame Fördersystemen für erneuerbare Energien verfügen, ist der internationale Handel mit CO2-Zertifikaten relevant. Sollte die Klimadebatte zu einer adäquaten Bewertung dieser Zertifikate führen, könnten neue Absatzregionen erschlossen werden.

Der Aufbau von Aktivitäten in der Projektentwicklung in Schweden, Polen und der Türkei bietet zusätzliche Chancen in Bezug auf das Geschäftsvolumen und die Profitabilität der Projekte.

Durch deutlich verbesserte Referenzen im Service, könnte der Bereich mit der Betreuung von Fremdanlagen beauftragt werden.

Abweichungen positiver oder negativer Art von sämtlichen hier genannten Chancen und Risiken sind in Anbetracht der Unsicherheit jeglicher Prognose der künftigen Entwicklung immanent.

Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Berichtspflichtige Rechtsgeschäfte und Massnahmen, die die Gesellschaft auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens (oder mit diesem verbundenen Unternehmen) getroffen oder unterlassen hat, haben im berichtspflichtigen Zeitraum des Geschäftsjahres 2007 nicht vorgelegen.

Angaben nach §§ 289 Abs. 4; 315 Abs. 4 HGB

Aus den zum 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Änderungen der §§ 289 Abs. 4; 315 Abs. 4 HGB ergeben sich für den Lagebericht folgende weitere Angabepflichten:

Im Berichtszeitraum wurde das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft von 64.345.000,- Euro, eingeteilt in 64.345.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals I durch Ausgabe von 2.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien um 2.500.000,- Euro auf 66.845.000,- Euro erhöht. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2007 ein Genehmigtes Kapital I von 13.586.250,- Euro entsprechend 13.586.250 Anteilen, ein Bedingtes Kapital I von 15.086.250,- Euro entsprechend 15.086.250 Anteilen sowie ein Bedingtes Kapital II von 1.000.000,- Euro entsprechend 1.000.000 Anteilen, jeweils mit einem rechnerischen Anteil von 1,00 Euro je Anteil.

Den von Aktionären der Gesellschaft übermittelten WPHG-Mitteilungen ist zu entnehmen, dass ein Teil der Finanzinvestoren der Nordex AG über eine Aktionärsvereinbarung Stimmrechtsbindungen eingegangen sind. Die zugrunde liegenden Vereinbarungen liegen der Gesellschaft nicht vor.

Zum Bilanzstichtag 2007 haben folgende Gesellschaften über einen Anteilsbesitz von mehr als 10% der Stimmrechte an der Nordex AG verfügt. Der CMP Fonds I GmbH, Berlin, verfügte über 17.092.529 Aktien und damit über einen Anteil von 25,57% der Stimmrechte. Die Stichting Administratiekantoor GS NDX Investment Trust, Amsterdam, verfügte über 11.185.879 Aktien und damit über einen Anteil von 16,73% der Stimmrechte.

Die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist in §§ 84 und 85 AktG gesetzlich geregelt; § 7 der Satzung der Gesellschaft entspricht der gesetzlichen Regelung.

Änderungen der Satzung der Gesellschaft bedürfen gem. § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Abweichend von der gesetzlichen Regelung genügt für die Beschlussfassung über eine Satzungsänderung entsprechend § 19 der Satzung der Gesellschaft die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen sowie die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals, soweit nicht gesetzlich eine höhere qualifizierte Mehrheit hinsichtlich Stimmen und/oder vertretenem Kapital vorgeschrieben ist. § 25 der Satzung der Gesellschaft macht von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch, den Aufsichtsrat zur Vornahme von Fassungsänderungen der Satzung zu ermächtigen.

Im Rahmen des Genehmigten Kapitals I sowie der Bedingten Kapitalia I und II, wovon das Bedingte Kapital I von der Hauptversammlung am 15. Mai 2007 beschlossen wurde, und die im Berichtszeitraum (mit Ausnahme der Inanspruchnahme des Genehmigten Kapitals I im Geschäftsjahr 2007 zum Zwecke der Durchführung der Barkapitalerhöhung um 2.500.000 neue Aktien) nicht in Anspruch genommen wurden, ist der Vorstand befugt, neue Aktien der Gesellschaft auszugeben. Die Befugnisse des Vorstands sind entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen iVm § 4 der Satzung der Gesellschaft sowie den zugrunde liegenden Beschlüssen der Hauptversammlung wie folgt gefasst:

Genehmigtes Kapital I

Der Vorstand ist ermächtigt (vgl. § 4 (2) der Satzung der Gesellschaft), das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. April 2011 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 16.086.250,- Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I); nach der im Berichtszeitraum durchgeführten Barkapitalerhöhung umfasst die Ermächtigung noch die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital I um bis zu insgesamt 13.586.250,- Euro. Der Vorstand wurde dabei ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschliessen. Der Ausschluss des Bezugsrechts ist insbesondere in folgenden Fällen zulässig:

bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien, insbesondere zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen und Beteiligungen;

wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des bei Beschlussfassung über die Ausnutzung des Genehmigten Kapitals I vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne des § 203 Abs. 1 und Abs. 2 i.V. m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet; und für Spitzenbeträge.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital I festzulegen, insbesondere den weiteren Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe.

Bedingtes Kapital I

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. April 2012 einmalig oder mehrfach sowohl auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen mit Wandlungsrechten und/oder Wandlungspflichten (Wandelanleihen) als auch Optionsschuldverschreibungen (Optionsanleihen) (zusammen und einzeln auch "Schuldverschreibungen") zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern der Schuldverschreibungen Wandlungs- bzw. Optionsrechte auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals in Höhe von insgesamt bis zu 15.086.250,- Euro nach näherer Maßgabe der Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen (zusammen und einzeln auch "Anleihebedingungen") zu gewähren. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Schuldverschreibungen darf 300.000.000,- Euro und die Laufzeit der gewährten Schuldverschreibungen darf zwanzig Jahre nicht überschreiten.

Bei der Ausgabe der Schuldverschreibungen steht den Aktionären ein Bezugsrecht zu. Die Schuldverschreibungen können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschliessen,

um die Schuldverschreibungen einzelnen Investoren oder strategischen Partnern zur Zeichnung anzubieten, soweit der Anteil der aufgrund der Schuldverschreibungen auszugebenden Aktien im Sinne von §§ 221 Abs. 4 Satz 2; 186 Abs. 3 Satz 4 AktG 10% des bei der Beschlussfassung über die Ausnutzung dieser Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis den nach anerkannten Methoden der Finanzmathematik ermittelten theoretischen Börsenmarktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Auf den Betrag von 10% des Grundkapitals ist der Betrag anzurechnen, der auf Aktien entfällt, die aufgrund einer entsprechenden Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG in den der Ausnutzung vorangegangenen 12 Monaten ausgegeben und/oder veräußert werden; und um Spitzenbeträge, die sich auf Grund des Bezugsverhältnisses ergeben, vom Bezugsrecht der Aktionäre auf die Schuldverschreibungen auszuschließen.

Das festzusetzende Umtauschverhältnis ergibt sich aus der Division des Nennbetrags oder eines etwa darunter liegenden Ausgabebetrags einer einzelnen Schuldverschreibung durch den festgesetzten Wandlungs- oder Optionspreis und kann auf eine volle Zahl auf- oder abgerundet werden. Das Umtauschverhältnis sowie der Wandlungs- oder Optionspreis für eine Aktie können variabel, z.B. in Abhängigkeit von der Entwicklung des Börsenkurses während der Laufzeit, festgesetzt werden. Der Wandlungs- oder Optionspreis muss jedoch mindestens 95% des durchschnittlichen, an der Frankfurter Wertpapierbörse im Xetra-Handel (bzw. einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) festgestellten Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft ("Mindestpreis") betragen, und zwar an den letzten zehn Börsenhandelstagen vor demTag der Beschlussfassung des Aufsichtsrats über die Zustimmung zur Begebung der Schuldverschreibungen oder für den Fall der Einräumung eines Bezugsrechts auf die Schuldverschreibungen während der Tage, an denen die Bezugsrechte ausgeübt werden können (mit Ausnahme der letzten fünf Kalendertage vor Ablauf der Bezugsfrist).

Das Umtauschverhältnis sowie der Wandlungs- oder Optionspreis können auch aufgrund einer Verwässerungsschutzklausel nach näherer Bestimmung der Anleihebedingungen dann ermäßigt werden, wenn die Gesellschaft während der Wandlungs- oder Optionsfrist unter Einräumung eines ausschliesslichen Bezugsrechts an ihre Aktionäre oder durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln das Grundkapital erhöht oder weitere Wandelanleihen begibt bzw. Optionsrechte gewährt oder garantiert und den Inhabern schon bestehender Wandlungs- oder Optionsrechte kein Bezugsrecht eingeräumt wird, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde. Die Anleihebedingungen können darüber hinaus für den Fall der Kapitalherabsetzung eine Anpassung der Wandlungs- und Optionsrechte und -pflichten vorsehen.

Die Anleihebedingungen können auch das Recht der Gesellschaft vorsehen, bei Endfälligkeit der Schuldverschreibungen (dies umfasst auch eine Fälligkeit wegen Kündigung) den Anleihegläubigern ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren. In diesem Fall kann der Wandlungs- bzw. Optionspreis nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen dem durchschnittlichen, an der Frankfurter Wertpapierbörse im Xetra-Handel (bzw. einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) festgestellten Schlusskurs der Aktien der Gesellschaft während der zehn Börsentage vor oder nach demTag der Endfälligkeit entsprechen, auch wenn dieser Durchschnittskurs unterhalb des oben genannten Mindestpreises liegt.

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Schuldverschreibungen, insbesondere Zinssatz, Art der Verzinsung, Zuzahlungen, Verwässerungsschutz, Laufzeit, Ausgabekurs, Ausübungszeiträume, Stückelung, Wandlungs- bzw. Optionspreis, Erfüllungsarten sowie Kündigung der Schuldverschreibungen festzusetzen; § 9 Abs. 1 AktG bleibt in allen Fällen unberührt. Die Anleihebedingungen können vorsehen, dass die Gesellschaft dem Berechtigten in Erfüllung des Wandlungs- bzw. Optionsrechts anstelle von neuen Aktien unter Inanspruchnahme des Bedingten Kapitals I auch eigene Aktien gewähren kann. Ferner kann vorgesehen werden, dass die Gesellschaft den Wandlungs- und Optionsberechtigten nicht Aktien der Gesellschaft gewährt, sondern den Gegenwert in Geld zahlt.

Bedingtes Kapital II

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Dezember 2008 bis zu 1.000.000 Stück Bezugsrechte auf Aktien an der Nordex AG nach Maßgabe der nachfolgenden Bedingungen ("Aktienoptionsplan") auszugeben. Die Eckpunkte des Aktienoptionsplanes lauten wie folgt:

(1) Kreis der Bezugsberechtigten

Im Rahmen des Aktienoptionsplanes werden Rechte zum Bezug von auf den Inhaber lautenden Stammaktien der Gesellschaft ("Bezugsrechte") an Mitglieder der Geschäftsführungen verbundener Unternehmen, die im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft gemäß §§ 15 ff. AktG stehen und ihrerseits nicht börsennotiert sind ("Nordex-Gruppe"), sowie an Führungskräfte und sonstige Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben, wobei die Bezugsberechtigten nicht zugleich Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sein dürfen. Insgesamt werden für alle Bezugsberechtigten zusammen während der Laufzeit des Aktienoptionsplanes bis zum 30. April 2011 maximal 1.000.000 Bezugsrechte ("Gesamtvolumen") ausgegeben. Die Bezugsrechte sind auf die einzelnen Gruppen der Bezugsberechtigten wie folgt aufzuteilen:

(a) für Mitglieder der Geschäftsführungen von Unternehmen der Nordex-Gruppe im In- und Ausland bis zu 700.000

(b) für Führungskräfte und Mitarbeiter der Gesellschaft bis zu 300.000

Der genaue Kreis der Berechtigten aus diesen beiden Gruppen und der Umfang der ihnen jeweils zum Bezug anzubietenden Aktienoptionen werden durch den Vorstand der Gesellschaft festgelegt, der sich hierbei an der individuellen Leistung der Berechtigten und deren Leistungsvermögen orientieren soll.

(2) Erwerbszeiträume

Die Gewährung der Bezugsrechte ist auf vier Zeitfenster im Jahr beschränkt ("Erwerbszeiträume"). Die Bezugsrechte dürfen zugeteilt werden binnen 21 (einundzwanzig) Tagen nach demTag der Bekanntgabe der Ergebnisse eines abgelaufenen Geschäftsjahres, oder binnen 21 (einundzwanzig) Tagen nach dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse des jeweiligen Quartals eines laufenden Geschäftsjahres, spätestens jedoch jeweils zwei Wochen vor dem Ende des dann laufenden Quartals und letztmalig in dem auf den Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2008 folgenden Erwerbszeitraum. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Bekanntgabe der Ergebnisse ist die erste Veröffentlichung der endgültigen Ergebniszahlen zum jeweiligen Quartal bzw. Geschäftsjahr.

Der Tag der Zuteilung der Bezugsrechte ("Zuteilungstag") wird durch den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats bestimmt.

(3) Laufzeit der Bezugsrechte, Wartezeit und Ausübungszeiträume

Die Bezugsrechte haben eine Laufzeit von höchstens vier Jahren ab dem Zuteilungstag, können erstmals aber nach Ablauf einer Wartezeit ausgeübt werden. Die Wartezeit beträgt zwei Jahre nach dem Zuteilungstag.

Die Ausübung der Bezugsrechte ist auf zwei Zeitfenster im Jahr beschränkt („Ausübungszeiträume"). Die Bezugsrechte dürfen ausgeübt werden (i) binnen 28 (achtundzwanzig) Tagen nach dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse eines abgelaufenen Geschäftsjahres, oder (ii) binnen 28 (achtundzwanzig) Tagen nach dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals eines laufenden Geschäftsjahres, letztmalig jedoch in dem auf denTag der Bekanntgabe der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010 folgenden Ausübungszeitraum. Außerhalbdieser Ausübungszeiträume ist die Ausübung der Bezugsrechte unzulässig.

Im Übrigen müssen die Inhaber der Bezugsrechte die Beschränkungen beachten, die sich aus den allgemeinen Rechtsvorschriften, wie z. B. dem Wertpapierhandelsgesetz (Insiderrecht) ergeben.

(4) Inhalt der Bezugsrechte, Erfolgsziel und Ausübungspreis

(a) Inhalt und Erfolgsziel

Die Bezugsrechte können innerhalb ihrer Laufzeit unter Beachtung von vorstehender Ziff. 3 nur ausgeübt werden, wenn der Aktienkurs der Stammaktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse im Xetra-Handel (bzw. einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an den zehn dem Tag der Ausübung der Bezugsrechte vorangehenden Börsenhandelstagen den Basispreis um mindestens 20% übersteigt. Die gewährten Optionsrechte können nur ausgeübt werden, solange der Bezugsberechtigte in einem ungekündigten Anstellungsverhältnis mit der Gesellschaft oder Nordex-Gruppe steht. Für den Todesfall, den Fall der Erwerbs- und Berufsunfähigkeit, der Pensionierung sowie den Fall der nicht kündigungsbedingten Beendigung des Anstellungsverhältnisses können Sonderregelungen vorgesehen werden.

(b) Ausübungspreis

Die Bezugsrechte werden ohne Gegenleistung gewährt. Bei Ausübung der Bezugsrechte ist für jedes ausgeübte Bezugsrecht ein Ausübungspreis zu zahlen. Der Ausübungspreis für eine Stammaktie der Gesellschaft bei Ausübung eines Bezugsrechts entspricht dem Basispreis. Basispreis ist das arithmetische Mittel der an der Frankfurter Wertpapierbörse im Xetra-Handel (bzw. einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) festgestellten Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an den letzten zehn Börsenhandelstagen vor dem jeweiligen Zuteilungstag der Bezugsrechte. § 9 Abs. 1 AktG bleibt unberührt.

(5) Erfüllung des Bezugsrechts

Bezugsrechte können auch anstatt durch die Ausgabe von neuen Stammaktien der Gesellschaft aus dem hierfür geschaffenen Bedingten Kapital II wahlweise, sofern die Voraussetzungen dafür vorliegen, durch die Übertragung eigener Aktien der Gesellschaft oder einen Barausgleich erfüllt werden.

Die Bedingungen des Aktienoptionsplanes sollen so gestaltet sein, dass diese Wahlmöglichkeit für die Gesellschaft besteht. Ein evtl. Barausgleich soll dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ausübungspreis und dem Eröffnungskurs der Stammaktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse im Xetra-Handel (bzw. einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) am Tag der Ausübung des Bezugsrechts entsprechen.

(6) Weitere Regelungen

Zur Festlegung der weiteren Optionsbedingungen, also der Einzelheiten für die Gewährung, Ausgestaltung und Erfüllung von Bezugsrechten sowie der Ausübungsbedingungen ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt. Dies gilt auch für die Bestimmung eines Verwässerungsschutzes für den Fall von Kapitalmaßnahmen der Gesellschaft. Der Verwässerungsschutz hat in Übereinstimmung mit kapitalmarktrechtlichen Gepflogenheiten zu erfolgen, sofern nicht das Gesetz selbst einen Anpassungsmechanismus vorsieht.

(7) Besteuerung

Sämtliche Steuern, die bei der Ausübung der Bezugsrechte oder bei Verkauf der Aktien an der Gesellschaft durch die Bezugsberechtigten fällig werden, tragen die Bezugsberechtigten.

(8) Berichtspflicht

Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung über jede Ausnutzung des Aktienoptionsplanes und die den Bezugsberechtigten eingeräumten Bezugsrechte berichten.

Mit der pro+pro Energiesysteme GmbH & Co. KG, welche zwischenzeitlich in der REpower Systems AG aufgegangen ist, hat die Nordex Energy GmbH einen Lizenzvertrag abgeschlossen, der Nordex auf unbestimmte Zeit berechtigt, Windenergieanlagen vomTyp S70 und S77 zu fertigen und zu vertreiben, außerdem diese Windenergieanlagen uneingeschränkt weiterzuentwickeln.

Die Lizenzgeberin kann den Lizenzvertrag außerordentlich kündigen, sofern ein direkter Wettbewerber des Lizenzgebers sich direkt oder indirekt mit einem Anteil von mindestens 25 % am stimmberechtigten Kapital des Lizenznehmers oder des ihn beherrschenden Unternehmens, also der Nordex AG beteiligt. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung des Lizenzvertrags könnte nach Auffassung der Gesellschaft über die bereits erfolgte, teilweise Neuentwicklung der Anlagen hinaus durch technische Änderungen, die mit vertretbarem Aufwand möglich wären, die Fertigung und der Vertrieb dieser Windenergieanlagen ohne Nutzung des lizenzierten Know-hows fortgesetzt werden.

Im Falle eines Übernahmeangebotes wurde mit einem Mitglied des Vorstands vereinbart, dass es zur Weiterzahlung des Grundgehaltes sowie der variablen Zielvergütung ohne Prüfung der Zielerreichung bis zum 30. Juni 2008 kommt, ohne dass eine Anrechnung anderweitiger Vergütungen erfolgt.

Ereignisse nach Abschluss der Berichtsperiode

Das Neugeschäft der Nordex-Gruppe entwickelte sich auch im laufenden Jahr ungebrochen positiv. So erhielt Nordex im Januar 2008 neue Aufträge im Volumen von 150 MW beziehungsweise 65 MW aus China und den USA. Dem folgten im Februar 2008 Großaufträge über 330 MW und 215 MW aus Italien und Spanien. Zudem ist Nordex in Polen der Markteintritt gelungen. Hier vereinbarte der Konzern insgesamt vier Lieferverträge, der größte umfasst einen Windpark im Volumen von 50 MW Nennleistung.

Die US-Regierung hat den PTC bislang noch nicht über das Jahr 2008 hinaus verlängert. Im Februar scheiterte eine entsprechende Initiative vom Kongress am Senat. Ziel war es, den PTC im Rahmen des Konjunkturanreizprogramms („economic stimulus package") zu verlängern. Der Konfliktpunkt liegt bislang im Gegenfinanzierungsmodell.

Im Frühjahr 2008 hat die "Nordex Academy" neue Gebäude bezogen. Auf über 1.100 Quadratmetern sollen hier in Zukunft deutlich mehr Fortbildungskurse für Mitarbeiter angeboten werden.

Zweigniederlassungen

Der Sitz der Nordex Aktiengesellschaft befindet sich in Rostock, in Norderstedt unterhält die Gesellschaft eine Zweigniederlassung mit dem Sitz der Hauptverwaltung der Nordex AG.

 

Rostock, im März 2008

T. Richterich, Vorstand, Vorsitzender

C. Pedersen, Vorstand

H. Müller, Vorstand

B. Schäferbarthold, Vorstand

CORPORATE GOVERNANCE BERICHT

Am 8. August 2002 ist das Transparenz- und Publizitätsgesetz (§ 161 AktG) in Kraft getreten, das Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Gesellschaft verpflichtet, einmal jährlich zu erklären, ob dem Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen des Kodex nicht angewendet werden. Inhalt des Kodex sind die wesentlichen gesetzlichen Vorschriften zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften sowie international anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Diese "Unternehmensverfassung" ist bewusst flexibel gefasst, um branchen- und unternehmensspezifische Bedürfnisse zu berücksichtigen. Einerseits ist dies durch so genannte "Kann"-Anregungen und "Soll"-Empfehlungen möglich. Zum anderen können Unternehmen auch von Soll-Empfehlungen begründet abweichen. Infolge der seit 2. Juni 2005 wirksamen Änderungen im Kodex weist Nordex auch Abweichungen von Anregungen aus (s. Punkt 2.3.4), stellt die Vergütung des Aufsichtsrats im Corporate Governance Bericht dar und hat die Entsprechenserklärungen der letzten fünf Jahre auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Die Nordex AG begrüßt die Einführung des Corporate Governance Kodex als transparentes und allgemeinverbindliches Regelwerk. Die Entsprechenserklärung ist auch im Internet veröffentlicht unter: www.nordexonline.com/investorrelations

Entsprechenserklärung des Vorstands und Aufsichtsrats zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (in seiner Fassung vom 14. Juni 2007) wurde im Geschäftsjahr 2007 mit nachfolgend aufgeführten Abweichungen entsprochen. Auch in Zukunft will die Gesellschaft entsprechend verfahren.

2.3.4 Übertragung der Hauptversammlung

Nordex bietet bislang keine Übertragung der Hauptversammlung über moderne Kommunikationsmittel (z.B. Internet) an. Die Gesellschaft weicht von dieser Anregung ab, weil sie der Auffassung ist, dass bei dem bislang geringen Interesse ihrer Aktionäre an derartigen Angeboten die Kosten nicht gerechtfertigt sind. Zudem ist nur ein geringer Teil der Aktionäre mit der notwendigen Technologie ausgestattet, um die Versammlung in Echtzeit am Bildschirm verfolgen zu können. Zurzeit hält Nordex Pressearbeit als Mittel zur Kommunikation der auf der Hauptversammlung geführten Debatte für zielführender.

3.8 D&O-Versicherung

Nordex verzichtet auf einen Selbstbehalt bei der D&O-Versicherung (Directorsand-Officers-Haftpflichtversicherung) für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder. Nordex ist der Überzeugung, dass die Mitglieder der Gremien alles tun, um Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Die Verantwortung und Motivation, in diese Richtung zu wirken, wird nicht durch einen Selbstbehalt bei der D&O-Versicherung gefördert. Zudem hat ein möglicher, angemessener Selbstbehalt auch auf die Versicherungsprämie keine Auswirkungen.

4.2.3 und 4.2.4 und 4.2.5 Individualisierter Ausweis der Bezüge

Nachdem die Hauptversammlung der Gesellschaft gemäß § 286 Abs. 5 HGB von ihrem Recht Gebrauch gemacht und beschlossen hat, dass die in § 285 Abs. 1 Nr. 9 lit. a) Satz 5 bis 9 und § 314 Abs. 1 Nr. 6 lit. a) Satz 5 bis 9 HGB verlangten Angaben zum individualisierten Ausweis der Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder der Gesellschaft im Anhang der Jahres- und Konzernabschlüsse, beginnend mit dem am 1. Januar 2006 beginnenden Geschäftsjahr für fünf Jahre, also bis einschließlich dem Geschäftsjahr 2010, unterbleiben, weist Nordex die Bezüge der Vorstandsmitglieder einschließlich der Leistungen, die Vorstandsmitglieder von Dritten im Hinblick auf ihre Tätigkeit als Vorstandsmitglieder gewährt worden sind, weiterhin nicht individualisiert aus. Das Unternehmen geht nicht davon aus, dass die Details des Vergütungssystems eine zentrale Information für die Kapitalmärkte darstellen. Allerdings weist die Gesellschaft darauf hin, dass drei Vorstandsmitglieder Anteile an der Nordex AG halten: Thomas Richterich (Vorsitzender) und Dr. Hansjörg Müller (Operations) sind über stille Unterbeteiligungen (ohne Stimm- und Veräußerungsrecht) bei den Finanzinvestoren mit 206.143 bzw. 164.915 Aktien investiert und damit über die Aktienkursentwicklung angebunden. Carsten Pedersen (Vertrieb) hält direkt 99.000 Aktien und indirekt, durch seine 50%ige Beteiligung an der Nordvest A/S, 2.612.551 Aktien. Darüber hinaus sind Thomas Richterich (Vorsitzender) und Dr. Hansjörg Müller (Vorstand Operations) am Veräußerungserlös im Falle einer Veräußerung der von den Aktionären CMP Capital Management-Partners und Goldman Sachs gehaltenen Aktien an der Gesellschaft beteiligt (Übergewinnbeteiligung).

5.4.5 Aufsichtsratsvergütung

Der Aufsichtsrat erhält derzeit keine erfolgsabhängige Vergütung. Über eine entsprechende Neuregelung der Vergütung soll die Hauptversammlung im Mai 2008 beschließen. Die individualisierte Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung der Gesellschaft veröffentlicht ("www.nordex.online.com/onlineservice). Sie beträgt 15.000 Euro pro Jahr für jedes Aufsichtsratsmitglied. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrags.

4.3.2 und 5.5.2 Potenzielle Interessenkonflikte

In zwei Fällen üben Aufsichtsräte der Nordex AG bei Geschäftspartnern von Nordex eine Organfunktion aus. In einem Fall hält ein Vorstandsmitglied an einem Geschäftspartner Gesellschaftsanteile. In allen drei Fällen ergeben sich keine wesentlichen Interessenskonflikte. Im Einzelnen:

Die Siempelkamp Gießerei GmbH & Co. KG beliefert Nordex mit Gussteilen für Windenergieanlagen. Die G. Siempelkamp GmbH & Co. KG hält als Konzernführungsgesellschaft der Siempelkamp-Gruppe 100% der Anteile an der Siempelkamp Gießerei GmbH & Co. KG. Als Sprecher der Geschäftsführung der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG ist das Aufsichtsratsmitglied der Nordex Dr. Hans Fechner nicht in die entsprechenden operativen Fachentscheidungen der Siempelkamp Gießerei GmbH & Co. KG einbezogen und nimmt im Einzelnen keinen Einfluss auf die Ausgestaltung dieser Geschäftsbeziehungen.

Der Nordex Aufsichtsrat Martin Rey ist Executive Director der Babcock & Brown Ltd., Sydney, und Geschäftführer der Babcock & Brown GmbH, München. Im Jahr 2007 haben Gesellschaften aus der Babcock & Brown-Gruppe Windenergieanlagen von Nordex erworben. Herr Rey war nicht persönlich in die Vertragsverhandlungen zwischen Nordex und Babcock & Brown einbezogen und hat hierauf keinen bestimmenden Einfluss ausgeübt.

Das Vorstandmitglied der Nordex AG Carsten Pedersen ist an der Welcon A/S beteiligt. Welcon zählte im Berichtsjahr zu den Turmlieferanten der Nordex-Gruppe. Die Einkaufsbeziehungen zu Welcon sind streng marktkonform gestaltet. Bestellungen werden erst nach intensiven Preis- und Leistungsvergleichen ausgelöst. In diese Fachentscheidungen ist Herr Pedersen als Vertriebsvorstand nicht involviert. Da Welcon zu den leistungsfähigsten Turmherstellern in Nordeuropa zählt, gehört das Unternehmen seit Jahren zum Lieferantenkreis von Nordex.

Zudem ist der Nordex Vertriebsvorstand Carsten Pedersen Aufsichtsratsmitglied beim dänischen Projektentwickler Greentech Energy A/S, ein Unternehmen das im Jahr 2007 Anlagen bei Nordex bestellt hat. Herr Pedersen war an der Ausgestaltung der Lieferverträge beidseitig nicht direkt und maßgeblich beteiligt.

Abschließend weist Nordex darauf hin, dass Aufsichtsräte persönliche Mandate mit Geheimhaltungspflichten wahrnehmen.

7.1.2 Veröffentlichungsfristen

Nordex erfüllt die Zulassungsfolgepflichten des Prime Standards. Diese Transparenzstandards der Deutschen Börse zählen zu den strengsten in Europa. Unter anderem schreibt die Börsenordnung vor, dass die Unternehmen ihren Jahresabschluss vier Monate und Quartalsberichte zwei Monate nach Ende des Berichtszeitraums publizieren müssen. Nordex ist der Auffassung, dass die vom Kodex geforderte 90 beziehungsweise 45 Tage-Regel nicht notwendig zu einer höheren Transparenz führt. Zudem ist die Einhaltung kürzerer Fristen durch die Abrechnungsmodalitäten im Maschinen- und Anlagenbau nur schwer realisierbar. Ihre Quartalsberichte wird die Gesellschaft auch weiterhin innerhalb der branchenüblichen Frist von 60 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums veröffentlichen.

Director's Dealings

In der Berichtsperiode haben Organmitglieder folgende Transaktionen mit Nordex-Aktien durchgeführt, über die Nordex jeweils unverzüglich unterrichtet hat.

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DATUM PERSON POSITION STÜCKZAHL-
AKTION
BÖRSEN-
PLATZ
23.11.2007 Dr. Hansjörg Müller Vorstand Operations 4.500 Verkauf Xetra
23.08.2007 Jens-Peter Schmitt Mitglied des Aufsichtsrats 5.280 Erwerb Xetra
16.08.2007 Jens-Peter Schmitt Mitglied des Aufsichtsrats 11.250 Verkauf Xetra
13.04.2007 Nordvest A/S Juristische Person in enger Beziehung zu Vorstandsmitglied 40.171 Verkauf Xetra
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DATUM PREIS PRO AKTIE VOLUMEN
23.11.2007 30,52 € 137.340 €
23.08.2007 29,93 € 158.030 €
16.08.2007 24,60 € 276.750 €
13.04.2007 27,03 € 1.081.200 €

KONZERNBILANZ (IFRS) zum 31. Dezember 2007

Aktiva

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(Anhang) 31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Flüssige Mittel (1) 212.187 131.909
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen (2) 99.158 77.606
Vorräte (3) 231.828 141.197
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte (4) 9.528 6.447
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte (5) 26.544 9.924
Kurzfristige Aktiva 579.245 367.083
Sachanlagen (6) 35.236 27.837
Geschäfts- oder Firmenwert (7) 9.960 9.960
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen (8) 15.379 11.731
Sonstige immaterielle Vermögenswerte (9) 3.417 876
Langfristige Finanzanlagen (10) 3.854 7.156
Langf ristige finanzielle Vermögenswerte (11) 702 757
Sonstige langfristige Vermögenswerte (12) 5.694 320
Latente Steueransprüche (13) 50.282 31.721
Langfristige Aktiva 124.524 90.358
Aktiva 703.769 457.441

Passiva

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (14) 78.884 66.480
Rückstellungen für Ertragssteuern (15) 2.612 1.209
Sonstige kurzfristige Rückstellungen (16) 34.352 31.690
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten (17) 6.863 954
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (18) 279.232 185.100
Kurzfristige Passiva 401.943 285.433
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (19) 1.124 1.199
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (20) 486 262
Sonstige langfristige Rückstellungen (21) 2.326 2.621
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten (22) 7.811 7.953
Latente Steuerschulden (13) 18.232 11.260
Langfristige Passiva 29.979 23.482
Gezeichnetes Kapital 66.845 64.345
Kaptialrücklage 156.010 82.760
Sonstige Eigenkapitalbestandteile -15.706 -14.770
Fremdwährungsausgleichsposten 824 324
Minderheitenanteile 1.439 2.291
Konzernergebnisvortrag 13.576 786
Konzernergebnis 48.859 12.790
Eigenkapital (23) 271.847 148.526
703.769 457.441

KONZERN-GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG (IFRS) für 2007

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(Anhang) 01.01.2007 -31.12.2007 01.01.2006 -31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Umsatzerlöse (25) 747.456 513.649
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen (26) 59.319 38.604
Gesamtleistung 806.775 552.253
Sonstige betriebliche Erträge (27) 10.302 8.460
Materialaufwand (28) -641.089 -446.527
Personalaufwand (29) -54.986 -41.782
Abschreibungen (30) -14.022 -13.019
Sonstige betriebliche Aufwendungen (31) -66.846 -42.828
Betriebsergebnis (EBIT) 40.134 16.557
Abschreibungen auf Finanzanlagen (32) -1.000 -1.845
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (32) 5.249 1.755
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (32) -5.317 -3.778
Finanzergebnis (32) -1.068 -3.868
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 39.066 12.689
Ertragssteuern (33) 8.941 -101
Konzernjahresüberschuss 48.007 12.588
Ergebnis der Minderheiten (34) -852 -202
unverwässertes/verwässertes Ergebnis der Aktionäre 48.859 12.790
unverwässertes/verwässertes Ergebnis je Aktie*) (35) 0,74 0,21

*) Auf der Basis von durchschnittlich 65,595 Mio. Aktien (i.V. 62,042 Mio. Aktien)

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (IFRS) 2007

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01.01.2007 -31.12.2007 01.01.2006 -31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Laufende Geschäftstätigkeit:
Jahresergebnis 48.007 12.588
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 15.022 14.864
- /+ Ab-/Zunahme der Pensionsrückstellungen 37 45
- /+ Zu-/Abnahme der sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen 3.770 -19.881
+ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 226 40
- /+ Zu-/Abnahme der Vorräte -90.631 -70.146
+/- Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen, Leistungen und künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -47.638 -34.375
- /+ Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 111.875 163.439
+/- Veränderung latenter Steuern -11.589 -1.307
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 29.079 65.267
Investitionstätigkeit:
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens/immateriellen Anlagevermögens 637 210
+ Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 3.559 157
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen/immaterielle Anlagevermögen -28.473 -19.075
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -188 -126
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -24.465 -18.834
Finanzierungstätigkeit:
+ Einzahlung aufgrund Kapitalerhöhung 75.750 71.840
+ Veränderung Finanzverbindlichkeiten -75 -5.858
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 75.675 65.982
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 80.289 112.415
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 131.909 19.493
+ Finanzmittelbestand aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises 0 4
+ Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestands -11 -3
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode (Flüssige Mittel gemäß Konzernbilanz) 212.187 131.909

Das Jahresergebnis enthält geleistete Zinsen und ähnliche Aufwendungen von 5.317 TEuro (i. V. 3.778 TEuro) sowie erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge von 5.249 TEuro (i.V. 1.755 TEuro). Die Cashflows aus Ertragsteuern betragen 111 TEuro (i.V. 90 TEuro)

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (IFRS) für 2007

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Gezeichnetes Kapital- Sonstige Fremd-
Kapital rücklage Eigenkapital- währungs-
bestandteile ausgleichs-
posten
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Stand 1. Januar 2007 64.345 82.760 -14.770 324
Einstellung Konzernergebnis Geschäftsjahr 2006 in den Konzernergebnisvortrag 0 0 0 0
Barkapitalerhöhung 2.500 73.250 0 0
Verrechnung von Kapitalerhöhungskosten 0 0 -1.269 0
Bewertung Finanzinstrumente 0 0 333 0
Kursdifferenzen 0 0 0 500
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses 2.500 73.250 -936 500
Ergebnis der Aktionäre 2007 (ohne Ergebnis der Minderheiten) 0 0 0 0
Minderheitenanteile 2007 0 0 0 0
Periodenergebnis 0 0 0 0
Stand 31. Dezember 2007 66.845 156.010 -15.706 824
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Minder- Konzern- Konzern- Summe
heiten- ergebnis- ergebnis Eigen-
anteil vortrag kapital
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Stand 1. Januar 2007 2.291 786 12.790 148.526
Einstellung Konzernergebnis Geschäftsjahr 2006 in den Konzernergebnisvortrag 0 12.790 -12.790 0
Barkapitalerhöhung 0 0 0 75.750
Verrechnung von Kapitalerhöhungskosten 0 0 0 -1.269
Bewertung Finanzinstrumente 0 0 0 333
Kursdifferenzen 0 0 0 500
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses 0 12.790 -12.790 75.314
Ergebnis der Aktionäre 2007 (ohne Ergebnis der Minderheiten) 0 0 48.859 48.859
Minderheitenanteile 2007 -852 0 0 -852
Periodenergebnis -852 0 48.859 48.007
Stand 31. Dezember 2007 1.439 13.576 48.859 271.847

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Gezeichnetes Kapital- Sonstige Fremd-
Kapital rücklage Eigenkapital- währungs-
bestandteile ausgleichs-
posten
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Stand 1. Januar 2006 58.819 16.446 -13.025 427
Einstellung Konzernergebnis Geschäftsjahr 2005 in den Konzernergebnisvortrag 0 0 0 0
Barkapitalerhöhung 5.526 66.314 0 0
Verrechnung von Kapitalerhöhungskosten 0 0 -900 0
Unterschiedsbetrag aus Erstkonsolidierung 0 0 -512 0
Bewertung Finanzinstrumente 0 0 -333 0
Kursdifferenzen 0 0 0 -103
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses 5.526 66.314 -1.745 -103
Ergebnis der Aktionäre 2006 (ohne Minderheitenanteile) 0 0 0 0
Minderheitenanteile 0 0 0 0
Periodenergebnis 0 0 0 0
Stand 31. Dezember 2006 64.345 82.760 -14.770 324
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Minder- Konzern- Konzern- Summe
heiten- ergebnis- ergebnis Eigen-
anteil vortrag kapital
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Stand 1. Januar 2006 0 9.003 -8.217 63.453
Einstellung Konzernergebnis Geschäftsjahr 2005 in den Konzernergebnisvortrag 0 -8.217 8.217 0
Barkapitalerhöhung 0 0 0 71.840
Verrechnung von Kapitalerhöhungskosten 0 0 0 -900
Unterschiedsbetrag aus Erstkonsolidierung 0 0 0 -512
Bewertung Finanzinstrumente 0 0 0 -333
Kursdifferenzen 0 0 0 -103
Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses 0 -8.217 8.217 69.992
Ergebnis der Aktionäre 2006 (ohne Minderheitenanteile) 0 0 12.790 12.790
Minderheitenanteile 2.291 0 0 2.291
Periodenergebnis 2.291 0 12.790 15.081
Stand 31. Dezember 2006 2.291 786 12.790 148.526

KONZERNANHANG (IFRS) FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2007 BIS 31. DEZEMBER 2007

ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

Allgemeine Angaben

Die Nordex Aktiengesellschaft (Nordex AG), eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht, und ihre Tochtergesellschaften entwickeln, fertigen und vertreiben Windenergieanlagen, insbesondere Großanlagen im Megawatt-Bereich. Die Nordex Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Rostock, Deutschland, die Hauptverwaltung befindet sich in 22848 Norderstedt, Bornbarch 2, Deutschland.

Die Aktien der Nordex AG sind im Teilbereich des geregelten Handels mit weiteren Zulassungspflichten (Tec Dax) der Deutschen Börse zugelassen. Das Nominalkapital beträgt zum 31. Dezember 2007 66.845.000,00 Euro (31.12.2006: 64.345.000,00 Euro) und teilt sich auf in 66.845.000 (31.12.2006: 64.345.000) nennwertlose Stückaktien zu einem rechnerischen Anteil von je 1,00 Euro.

Der Konzernabschluss der Nordex AG für das Geschäftsjahr 2007 wurde am 13. März 2007 durch Beschluss des Vorstands zur Veröffentlichung freigegeben. Der Konzernabschluss wurde noch nicht gemäß §§ 170 ff. AktG gebilligt.

Der Konzernabschluss der Nordex AG und ihrer Tochtergesellschaften wurde gemäß § 315a HGB in Übereinstimmung mit International Financial Reporting Standards - „IFRS", wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Dabei wurden alle zum 31. Dezember 2007 verbindlichen International Financial Reporting Standards und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee angewandt.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips. Der Konzernabschluss wird inTEuro aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2007 wendet die Nordex AG wie im Vorjahr auch das Gliederungsprinzip der Bilanz nach kurzfristigen und langfristigen Vermögenswerten und Schulden gemäß IAS 1 an.

Bei der Nordex AG und allen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Im Übrigen entsprechen die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden den im Vorjahr angewandten Methoden.

Auswirkungen von neuen Rechnungslegungsstandards — Im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendete Standards

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2007 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten IFRS Standards und Interpretationen angewendet. Keine der neuen Rechnungslegungsvorschriften hatte einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Sie führten jedoch teilweise zu zusätzlichen Angaben:

IAS 1 Darstellung des Abschlusses

Im August 2005 hat das IASB eine Änderung an IAS 1 (Presentation of Financial Statements) vorgenommen, die die offen zu legenden Angaben bezüglich des Kapitals der Gesellschaft betrifft. Demnach müssen im Anhang für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen, Erläuterungen zum Kapitalmanagement erfolgen. Diese Änderung zu IAS 1 Darstellung des Abschlusses wurde aufgrund der Einführung von IFRS 7 notwendig.

IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben

Dieser Standard verlangt Angaben, die es dem Abschlussadressaten ermöglichen, die Bedeutung der Finanzinstrumente für die Finanzlage und die Ertragskraft des Konzerns sowie die Art und das Ausmaß der aus diesen Finanzinstrumenten resultierenden Risiken zu beurteilen. Die hieraus resultierenden neuen Angaben ziehen sich durch den gesamten Abschluss durch. Die betreffendenVergleichsinformationen wurden angepasst.

IFIRC 8 Anwendungsbereich von IFRS 2

Diese Interpretation fordert die Anwendung von IFRS 2 für alle Transaktionen, bei denen ein Unternehmen einige oder alle erhaltenen Güter oder Dienstleistungen nicht spezifisch identifizieren kann. Dies gilt insbesondere, wenn die Gegenleistung für durch das Unternehmen gewährte Eigenkapitalinstrumente geringer zu sein scheint als der beizulegende Zeitwert. Die Anwendung dieser Interpretation hatte keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

IFRIC 9 Neubeurteilung eingebetteter Derivate

Gemäß IFRIC 9 muss das Unternehmen einen Vertrag über ein strukturiertes Instrument stets zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses daraufhin beurteilen, ob ein eingebettetes Derivat vorliegt. Eine Neubewertung ist nur zulässig bei einer erheblichen Änderung von Vertragsbedingungen, wenn es dadurch zu einer signifikanten Änderung der Zahlungsströme kommt. Da im Konzern keine vom Basisvertrag zu trennenden, eingebetteten Derivate vorliegen, hatte diese Interpretation keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

IFRIC 10 Zwischenberichterstattung und Wertminderung

In der Interpretation wird geregelt, dass ein im Rahmen eines Zwischenabschlusses erfasster Wertminderungsaufwand für den Geschäfts- oder Firmenwert, für gehaltene Eigenkapitalinstrumente oder finanzielle Vermögenswerte, die zu Anschaffungskosten bilanziert werden, im Folgeabschluss nicht rückgängig gemacht werden darf. Diese Interpretation hatte keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Neu herausgegebene Rechnungslegungsvorschriften

IFRS 8 Geschäftssegmente

Im November 2006 hat das IASB IFRS 8 (Operating Segments) veröffentlicht, der den bisherigen Standard zur Segmentberichterstattung IAS 14 (Segment Reporting) ersetzen wird. Die Anerkennung dieses Standards durch die Europäische Union erfolgte im November 2007. Nach IFRS 8 werden die zu veröffentlichenden Segmentinformationen aus den Informationen, die das Management intern zur Beurteilung der Segmentleistung und Segmentabgrenzung nutzt, abgeleitet. IFRS 8 ist erstmals für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen, anzuwenden. Die Nordex-Gruppe hat auf eine vorzeitige Anwendung von IFRS 8 verzichtet und wendet weiterhin IAS 14 Segmentberichterstattung an. Der neue Standard wird keinen wesentlichen Einfluss auf die Art und Weise der Veröffentlichung von Finanzinformationen über die Geschäftsbereiche des Konzerns haben.

IFRIC 11 IFRS 2 - Geschäfte mit eigenen Aktien und Aktien von Konzernunternehmen

Die IFRIC Interpretation 11 wurde im November 2006 veröffentlicht uns ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. März 2007 beginnen. Gemäß dieser Interpretation sind Vereinbarungen, nach denen Mitarbeitern Rechte an Eigenkapitalinstrumenten eines Unternehmens gewährt werden, auch dann als aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente zu bilanzieren, wenn das Unternehmen die Instrumente von einem Dritten erwirbt oder wenn die Anteilseigner die benötigten Eigenkapitalinstrumente bereitstellen. Da in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen keine aktienbasierten Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente gewähren, hat diese Interpretation keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

IFRIC 13 Kundenbonusprogramme

Die IFRIC Interpretation 13 wurde im Juni 2007 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2008 beginnen. Gemäß dieser Interpretation sind den Kunden gewährte Prämien als eigener Umsatz separat von der Transaktion zu bilanzieren, im Rahmen derer sie gewährt wurden. Da die Nordex-Gruppe derzeit keine Kundenbonusprogramme aufgelegt hat, werden aus dieser Interpretation keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.

IFRIC 14/IAS 19 Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts, Mindestfinanzierungsvorschrift und ihre Wechselwirkung

Die IFRIC Interpretation 14 wurde im Juli 2007 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2008 beginnen. Diese Interpretation gibt Leitlinien zur Bestimmung des Höchstbetrags des Überschusses aus einem leistungsorientierten Plan, der nach IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer als Vermögenswert aktiviert werden darf. Aufgrund des geringfügigen Umfangs von leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen in der Nordex-Gruppe, sind aus der erstmaligen Anwendung dieser Interpretation in der Zukunft keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu erwarten.

IAS 23 Fremdkapitalkosten

Im März 2007 hat das IASB den geänderten Standard IAS 23 veröffentlicht. Der Standard ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Der Standard fordert eine Aktivierung von Fremdkapitalkosten, die einem qualifizierten Vermögenswert zugerechnet werden können. Das Wahlrecht, diese Zinsaufwendungen sofort aufwandswirksam zu erfassen, wurde gestrichen. Als qualifizierter Vermögenswert wird ein Vermögenswert definiert, für den ein beträchtlicher Zeitaufwand erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen. Entsprechend den Übergangsvorschriften des Standards wird der Konzern diesen prospektiv anwenden. Demnach werden Fremdkapitalkosten ab dem 1. Januar 2009 auf qualifizierte Vermögenswerte aktiviert. Für bisher angefallene Fremdkapitalkosten, die sofort aufwandswirksam erfasst wurden, ergeben sich hieraus keine Änderungen. Aufgrund der geringfügigen Inanspruchnahme von Fremdkapitalmitteln im Geschäftsjahr der erstmaligen Anwendung sind aus der Anwendung dieser Neuregelung keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu erwarten.

Konsolidierungskreis

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 sind neben der Nordex AG alle wesentlichen verbundenen Unternehmen einbezogen. Die Abschlüsse der Tochterunternehmen werden unter Anwendung einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum gleichen Bilanzierungsstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens. Als verbundenes Unternehmen gilt ein Unternehmen, auf deren Geschäfts- und Finanzpolitik von der Nordex AG direkt oder indirekt ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann.

Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Gesellschaften:

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Name Kapital-/ Kapital-/ Eigen kapital Eigen kapital
Stimm- Stimm- Einzel- Einzel-
rechtsanteil rechtsanteil abschluss (IFRS) abschluss (IFRS)
31.12.2007 31.12.2006 31.12.2007 31.12.2006
% % '000 EURO '000 EURO
Nordex AG, Rostock (Konzernobergesellschaft)* - - 217.382 138.929
Nordex Energy GmbH, Norderstedt* 100,0 100,0 40.290 18.861
Nordex Grundstücksverwaltung GmbH, Norderstedt* 100,0 100,0 52 52
Nordex Energy B.V., Rotterdam/Niederlande 100,0 100,0 -655 -412
Nordex Energy Ibérica S.A., Barcelona/Spanien 100,0 100,0 -1.756 -1.188
Nordex USA Inc., Arlington, Texas/USA 100,0 100,0 -1.769 -1.485
Nordex UK Limited, Didsbury/United Kingdom 100,0 100,0 -1.588 -3.810
Nordex France S.A.S., La Plaine Saint-Denis/Frankreich 100,0 100,0 -1.151 -2.440
Nordex (Baoding) Wind Power Co. Ltd., Baoding/VR China 100,0 100,0 346 1.453
Nordex Italia Srl., Mailand/Italien 100,0 100,0 606 -987
Nordex (Dongying) Wind Power Equipment Manufacturing Co., Ltd., Dongying /VR China 100,0 100,0 -185 1.491
Nordex (Yinchuan) Wind Power Equipment Manufacturing Co. Ltd., Ningxia/VR China 50,0** 50,0** 2.533*** 4.269***

*) Das Eigenkapital der Gesellschaften wird nach Gewinnabführung dargestellt.

**) Der Nordex Energy GmbH steht bei Stimmrechtsgleichheit der beteiligten Gesellschaften die entscheidende Stimme im Board of Directors als höchstem Organ der Gesellschaft zu.

***) Entspricht 100% am Eigenkapital.

Zwischen der Nordex AG und den konsolidierten inländischenTochtergesellschaften bestehen steuerrechtlich wirksame Ergebnisabführungsverträge. Mit den inländischen Tochtergesellschaften bestehen sowohl körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche als auch umsatzsteuerliche Organschaft mit der Nordex AG.

Darüber hinaus wird an dieser Stelle auf die dem Anhang als Anlage beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2007 verwiesen.

Kapitalkonsolidierung

Für erstmals in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen wurde die Kapitalkonsolidierung nach der Erwerbsmethode zum Erwerbszeitpunkt durchgeführt (IFRS 3). Der Erwerbszeitpunkt war gem. IFRS 3.25 der Tag, an dem die Beherrschung des Reinvermögens und der Geschäftstätigkeit der in den Konsolidierungskreis einzubeziehenden Unternehmen auf die Nordex AG übergegangen ist. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens verrechnet. Danach verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte unter den langfristigen Aktiva ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte wurden erstmalig im Abschluss für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 2004 nach den Vorschriften zur 'limited retrospective application' gemäß IFRS 3.85 behandelt. Danach erfolgt seit dem 1. Oktober 2004 keine Abschreibung mehr über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren wie in den Vorjahren, sondern ein jährlicher Impairment Test.

Sonstige Konsolidierungsmaßnahmen

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen in Höhe von 142.306 TEuro (31.12.2006: 57.445 TEuro) gegeneinander aufgerechnet.

Konzerninterne Transaktionen sowie unrealisierte Gewinne und Verluste aus konzerninternen Transaktionen wurden eliminiert. Im Zuge der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie aus internen Umlagen stammenden Aufwendungen und Erträge in Höhe von 345.173 TEuro (01.01.-31.12.2006: 180.818 TEuro) gegeneinander aufgerechnet.

Grundsätze der Währungsumrechnung

Die Aktiva und Passiva der ausländischen Konzerngesellschaften, deren funktionale Währung nicht Euro ist, werden zum Bilanzstichtagskurs in Euro umgerechnet. Aufwendungen und Erträge werden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Sämtliche kumulierten Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung des Eigenkapitals von ausländischen Tochtergesellschaften, die aus Änderungen der Umrechnungskurse resultieren, werden erfolgsneutral verrechnet und im Eigenkapital separat ausgewiesen.

In ausländischer Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen worden sind, werden mit Stichtagskursen umgerechnet. Die hieraus resultierenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfasst.

Eine Aufstellung der für den Konzern wichtigsten Wechselkurse zum Euro ist nachfolgend dargestellt:

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Wechselkurse 1,- Euro entspricht Durchschnittskurse für das Geschäftsjahr Jahresendkurse zum 31. Dezember
2007 2006 2007 2006
USD 1,3719 1,2557 14,721 1,3218
GBP 0,6856 0,6818 0,7334 0,6729
Chinesische CNY 10,4196 10,0037 10,7524 10,3356

ANGABEN ZUR BILANZ UND KONZERN-GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG

Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände und kurzfristige Bankeinlagen mit Restlaufzeiten von bis zu drei Monaten.

Geschäfts- und Firmenwerte, aktivierte Entwicklungsaufwendungen und sonstige immaterielle Vermögenswerte

Unter den immateriellen Vermögenswerten des Anlagevermögens werden erworbene Lizenzen und Software sowie Entwicklungskosten neuer bzw. fortentwickelter Windenergieanlagen ausgewiesen. Darüber hinaus werden hier die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen maßgeblichen Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen.

Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte (Ausnahme: Geschäfts- und Firmenwerte) werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer oder höchstens bis zum Erlöschen des Rechts abgeschrieben.

Entwicklungsaufwendungen werden aktiviert, wenn der Konzern die technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswerts, damit dieser zur internen Nutzung oder zum Verkauf zur Verfügung steht, sowie die Absicht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen und ihn zu nutzen oder zu verkaufen, nachweisen kann. Ferner muss die Generierung eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens durch den Vermögenswert, die Verfügbarkeit von Ressourcen zur Vollendung des Vermögenswerts und die Fähigkeit, die dem Vermögenswert während seiner Entwicklung zurechenbaren Ausgaben zuverlässig ermitteln zu können, belegt werden. Die Herstellungskosten für diese Vermögenswerte umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie die produktionsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Die aktivierten Entwicklungsaufwendungen werden linear über den Zeitraum abgeschrieben, über den Umsätze aus dem jeweiligen Projekt erwartet werden, längstens über fünf Jahre.

Bei der Abschreibung der immateriellenVermögenswerte wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

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Nutzungsdauer Abschreibungssatz
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 5 Jahre 20%
Lizenzen, Software und ähnliche Rechte 2-5 Jahre 20-50%

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die immateriellen Vermögenswerte außerplanmäßig abgeschrieben. Bei Fortfall der Gründe fürWertminderungsaufwendungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Anhaltspunkte fürWertminderungsaufwendungen können z. B. Überalterung, Beschädigungen, Preisverfall oder Marktzinsänderungen sein.

Die Geschäfts- und Firmenwerte wurden im Geschäftsjahr 2003/2004 in Übereinstimmung mit IFRS 3.79 letztmalig planmäßig abgeschrieben. Seit dem Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 2004 wird entsprechend IAS 36 ein jährlicherWertminderungstest (Impairment Only Approach) durchgeführt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr 2007 nicht vorgenommen, da der erzielbare Betrag für das Segment Europa über dem Buchwert der Vermögenswerte des Segments zuzüglich dem Buchwert des Geschäfts- und Firmenwerts liegt.

Der erzielbare Betrag für das Segment Europa ist auf Basis des Nutzungswertes ermittelt worden. Der Nutzungswertermittlung für dieses Segment liegt als Basis das Budget 2008 sowie zwei weitere Planjahre, abgeleitet aus der Mittelfristplanung der Gesellschaft, zugrunde. Die Erträge jenseits der Drei-Jahres-Periode sind auf Basis einer stetigenWachstumsrate von 1 % p.a. extrapoliert worden. Der auf die Erträge angewendete Abzinsungssatz beträgt 10,6% und basiert auf einem risikolosen Zinssatz i.H.v 4,75%, einer Marktrisikoprämie i.H.v. 5% und einem Beta-Fator von 1,16.

Die Budgets berücksichtigen EBIT-Verbesserungen, die bei höherem Geschäftsvolumen unter Ausnutzung von Skaleneffekten erzielt werden können.

Die Segmentberichterstattung im Geschäftsjahr wurde im Vergleich zum Vorjahr geändert. Im Geschäftsjahr 2007 sind die Segmente Deutschland und Europa (ohne Deutschland) zum Segment Europa zusammengefasst worden. Die Neugliederung der Segmente basiert auf der Strategie, die Produktion in den jeweiligen Absatzregionen der Nordex zu lokalisieren. Neben der bestehenden Europaproduktion in Rostock, der im Vorjahr aufgebauten Produktion in Asien und dem für 2009 geplanten Aufbau von Produktionskapazitäten auf dem US-amerikanischen Markt wird die Nordex-Gruppe auf den für sie zentralen Absatzmärkten, Europa, Asien und Nordamerika mit Produktionsstätten vertreten sein. Da eine gesonderte Darstellung der Erlöse, Segmentergebnisse und Vermögenswerte der Region USA in 2007 noch keinen zusätzlichen Informationsgewinn liefert, wurde in Einklang mit IAS 14.35 auf eine gesonderte Darstellung dieser Region in 2007 verzichtet und diese mit der Region Asien zum Segment Rest of World zusammengefasst.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögenswerte linear vorgenommen.

Das wirtschaftliche Eigentum an Leasinggegenständen wird gemäß IAS 17 dann dem Leasingnehmer zugerechnet, wenn dieser im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken aus dem Leasinggegenstand trägt. Sofern die wesentlichen Chancen und Risiken bei der Nordex AG liegen, erfolgt eine Aktivierung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Höhe des beizulegenden Wertes des Leasinggegenstandes bzw. des niedrigeren Barwerts der Mindestleasingzahlungen. Der Leasinggegenstand wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer bzw. gegebenenfalls über die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben (IAS 17). Für die Anschaffung von Anlagevermögen gewährte Investitionszuschüsse und -zulagen werden in Übereinstimmung mit IAS 20.24 als Minderung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten behandelt.

Bei der Abschreibung der Sachanlagen wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

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Nutzungsdauer Abschreibungssatz
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten (Abschreibung nur auf Bauten) 10-33 Jahre 3-10%
Technische Anlagen und Maschinen 3-16 Jahre 6,25-33,33 %
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2-18 Jahre 5,56-50%

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die Sachanlagen außerplanmäßig abgeschrieben. Sind die Gründe für Wertminderungsaufwendungen entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst. Wesentliche Erneuerungen und Verbesserungen werden aktiviert.

Fremdkapitalkosten

Fremdkapitalkosten werden grundsätzlich in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

Finanzanlagen

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Eigenkapitalinstrumente werden, da kein aktiver Markt vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, mit ihren Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen ausgewiesen. Ausleihungen werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Für die Ermittlung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten wird in der Regel die Durchschnittsmethode angewendet. Die Herstellungskosten umfassen Vollkosten (IAS 2); sie werden auf der Grundlage einer Normalbeschäftigung ermittelt. Im Einzelnen enthalten die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Produktionskosten die Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich fertigungsbedingter Abschreibungen und Altersversorgungsaufwendungen. Darüber hinaus sind fertigungsbezogene Verwaltungsgemeinkosten in die Herstellungskosten eingeflossen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert (IAS 23). Bestandsrisiken im Zusammenhang mit einer geminderten Verwertbarkeit wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Ist der Nettoveräußerungswert der Vorräte zum Abschlussstichtag niedriger als deren Buchwert, werden die Vorräte auf den Nettoveräußerungswert abgeschrieben. Soweit bei früher abgewerteten Vorräten der Nettoveräußerungswert angestiegen ist, wird die daraus resultierende Wertaufholung als Minderung des Materialaufwands (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) oder Bestandserhöhung (unfertige, fertige Erzeugnisse) erfasst.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, die auf individueller Risikoeinschätzung sowie aufgrund von Erfahrungswerten ermittelt werden.

Die Bilanzierung von künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen ist nach der Percentage-of-Completion-Methode gem. IAS 11 vorgenommen worden, soweit ein kundenspezifischer Fertigungsauftrag vorlag. Dabei wird eine anteilige Gewinnrealisierung entsprechend dem Fertigstellungsgrad vorgenommen, wenn eine Ermittlung des Fertigungsgrades, der Gesamtkosten und der Gesamterlöse der jeweiligen Aufträge im Sinne von IAS 11 zuverlässig möglich ist. Der Fertigstellungsgrad der einzelnen Aufträge wird nach dem Cost-to-Cost-Verfahren (IAS 11.30a) ermittelt. Unter den genannten Voraussetzungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad anteilig die Gesamtauftragserlöse realisiert. Die Auftragskosten umfassen dem Auftrag direkt zurechenbare Kosten und Teile der Gemeinkosten. Für weitere Ausführungen zur Anwendung der PoC-Methodik verweisen wir auf die Erläuterungen zu den Umsatzerlösen.

Ertragsteuern/Latente Steuern

Ertragsteuern werden gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen der Länder, in denen der Konzern tätig ist, ermittelt.

Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften gebildet, soweit diese unterschiedlichen Wertansätze künftig zu einem höheren oder niedrigeren zu versteuernden Einkommen führen, als dies unter Maßgabe der Konzernbilanz der Fall wäre (temporäre Bewertungsdifferenzen).

Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten künftigen Nutzung bestehender steuerlicher Verlustvorträge ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Sicherheit gewährleistet ist. Die latenten Steuern wurden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden.

Für die Berechnung der inländischen latenten Steuern auf unterschiedlicheWertansätze derVermögenswerte und Schulden wurde ein Steuersatz von 30,0% (31.12.2006: 40,0%) herangezogen. Die aktiven latenten Steuern für inländische steuerliche Verlustvorträge wurden mit einem Steuersatz von 15,83% (31.12.2006: 26,38%) für Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag sowie 14,0% (31.12.2006: 16,67%) für Gewerbesteuer ermittelt.

Die Berechnung der aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge für die europäischenTochtergesellschaften erfolgte unter der Berücksichtigung der nationalen gültigen Steuersätze und ggf. vorliegenden zeitlichen Beschränkung der Nutzbarkeit. Die Ermittlung des latenten Steueranspruchs beruht auf einer Mittelfristplanung für die jeweilige Tochtergesellschaft.

Bei den außereuropäischen Gruppenunternehmen wurde auf eine Aktivierung von latenten Steuern auf Verlustvorträge, aufgrund Ungewissheit über deren zukünftiger Nutzbarkeit, verzichtet.

Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden grundsätzlich gemäß IAS 19 nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) berechnet. Danach werden der Ermittlung desVerpflichtungsumfangs erwartete zukünftige Gehalts- und Rentensteigerungen sowie weitere versicherungsmathematische Annahmen zugrunde gelegt. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden gemäß der Korridormethode amortisiert. Sie werden nicht berücksichtigt, soweit sie zehn Prozent des Verpflichtungsumfangs nicht übersteigen. Der den Korridor übersteigende Betrag wird über die durchschnittliche Restdienstzeit der aktiven Belegschaft ergebniswirksam verteilt und bilanziell erfasst.

Rückstellungen für Ertragsteuern und sonstige Rückstellungen

In den Rückstellungen für Ertragsteuern und sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe ihres wahrscheinlichen Eintritts berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage gewissenhafter Schätzungen. Eine Abzinsung langfristiger Rückstellungen, bei denen der Zeitpunkt des Mittelabflusses feststeht, wurde vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen werden in Höhe des Barwerts der Leasingraten passiviert.

Derivative Finanzinstrumente

Die Nordex-Gruppe ist bestrebt, Fremdwährungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb des Konzerns bei gleichen Währungen und Fristen gegeneinander zu verrechnen. Ist eine Aufrechnung nicht möglich, so werden Fremdwährungspositionen bzw. deren Spitzen von in- und ausländischen Banken angekauft bzw. an diese verkauft. Dient das Derivat der Währungssicherung erwarteter zukünftiger Zahlungsein- oder -ausgänge in Fremdwährung und sind die Voraussetzungen für Hedge-Accounting nicht gegeben, so erfolgt die Fair-Value-Bewertung des derivativen Finanzinstruments erfolgswirksam. Sind dagegen die Voraussetzungen für Hedge-Accounting gegeben (Cashflow-Hedge), so werden Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des derivativen Finanzinstruments in Anlehnung an IAS 39 erfolgsneutral in die sonstigen Eigenkapitalbestandteile (Bewertung Finanzinstrumente) eingestellt.

Die Gesellschaft hat Ausleihungen begeben und ist Verbindlichkeiten eingegangen, die jeweils zu festen Zinsen vertraglich abgeschlossen sind. Gesonderte Instrumente zum Management des Zinsänderungsrisikos setzt der Konzern nicht ein.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse umfassen Erlöse aus der Veräußerung von Windenergieanlagen, aus der kundenbezogenen Fertigung sowie Erlöse aus Dienstleistungsverträgen. Bei kundenbezogener Fertigung werden die Umsätze nach der Percentage-of-Completion-Methode dem Leistungsfortschritt entsprechend erfasst, wenn a) ein rechtsverbindlicher Kaufvertrag vorliegt, b) alle notwendigen Baugenehmigungen vorliegen, c) der Netzanschluss bzw. ein Netzanschlussvertrag vorhanden ist, d) die Finanzierung seitens des Kunden gesichert ist sowie e) die vereinbarte Anzahlung durch den Kunden geleistet worden ist. Die Erlöse aus Dienstleistungsverträgen werden realisiert, wenn die Dienstleistung erbracht ist.

Betriebliche Aufwendungen und Erträge

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Pauschaliert ermittelte Rückstellungen für Gewährleistungen werden bei Schlussrechnung der Windkraftprojekte gebildet. Entwicklungsaufwendungen werden im Jahr ihres Anfalls als Aufwand erfasst, sofern sie nicht nach IAS 38 zu aktivieren sind. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst.

Verwendung von Schätzungen und wesentlichen Ermessensentscheidungen

Die Erstellung von Abschlüssen in Übereinstimmung mit IFRS erfordert vom Management Annahmen und Schätzungen, die Auswirkungen auf ausgewiesene Beträge und damit im Zusammenhang stehende Angaben haben. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen des Managements basierend auf den gegenwärtigen Ereignissen und Maßnahmen erfolgen, kann es bei den tatsächlichen Ergebnissen zu Abweichungen von diesen Schätzungen kommen. Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Quellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, betreffen folgende Positionen: Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob der Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert ist. Dies erfordert eine Schätzung des Nutzungswerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss der Konzern die voraussichtlichen künftigen Cashflows aus der zahlungsmittelgenerierenden Einheit schätzen und darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln. Zum 31.12.2007 betrug der Buchwert des dem Segment Europa zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts rund 10 Mio. Euro. Weitere Einzelheiten hierzu sind unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei den immateriellen Vermögenswerten zu finden.

Der Konzern prüft mindestens einmal jährlich den Wertansatz der aktivierten Entwicklungsaufwendungen. Der Vorstand geht bei der Abschreibung von aktivierten Entwicklungsaufwendungen grundsätzlich von einer Nutzungsdauer von 5 Jahren aus. Darüber hinaus wird der voraussichtliche wirtschaftliche Nutzen der Entwicklung ermittelt, in dem die Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten geschätzt werden, denen die aktivierten Entwicklungsaufwendungen zugeordnet sind. Technisch überholte Entwicklungsmaßnahmen der Vergangenheit werden wertgemindert. Der Konzern hat zum 31.12.2007 Entwicklungsaufwendungen mit einem Restbuchwert in Höhe von 15.379 TEuro aktiviert (31.12.2006: 11.731 TEuro). Im Berichtsjahr wurden Entwicklungsaufwendungen mit historischen Herstellungskosten in Höhe von 4.956 TEuro (31.12.2006: 3.591 TEuro) als Abgang gezeigt. Im Geschäftsjahr 2007 wurden aufgrund von technischen Anpassungen aktivierte Entwicklungsaufwendungen aus Vorjahren mit einem Restbuchwert von 34 TEuro (31.12.2006: 51 TEuro) erfolgswirksam ausgebucht.

Die Nordex AG aktiviert latente Steuern auf Verlustvorträge der Konzernobergesellschaft. Die Ermittlung des latenten Steueranspruchs beruht auf einer Mittelfristplanung für den deutschen Teil der Nordex-Gruppe. Zum 31.12.2007 betragen die latenten Steuern auf Verlustvorträge 49,0 Mio. Euro (31.12.2006: 31,7 Mio. Euro). Durch die Unternehmenssteuerreform 2008 hat sich der bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge herangezogene Ertragssteuersatz geändert. Die aktiven latenten Steuern für inländische steuerliche Verlustvorträge wurden mit einem Steuersatz von 15,83% (i.Vj. 26,38%) für Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag sowie 14,00% (i.Vj. 16,67%) für Gewerbesteuer ermittelt. Unter Zugrundelegung der im Geschäftsjahr 2006 verwendeten Ertragsteuersätze sowie der bis zum 31.12.2006 geltenden Steuergesetzgebung wären aktive latente Steuern auf inländische Verlustvorträge i.H.v. EUR 60,4 Mio. entstanden.

Die europäischen Tochtergesellschaften aktivieren latente Steuern auf Verlustvorträge unter Berücksichtigung der national gültigen Steuersätze und ggf. vorliegenden zeitlichen Beschränkungen der Nutzbarkeit in Höhe von 1,1 Mio. Euro (31.12.2006: 0 Euro). Die Ermittlung des latenten Steueranspruchs beruht auf einer Mittelfristplanung für die jeweilige Tochtergesellschaft. Bei den außereuropäischen Gruppenunternehmen wurde auf eine Aktivierung von latenten Steuern auf Verlustvorträge, aufgrund Ungewissheit über deren zukünftige Nutzbarkeit, verzichtet.

ANGABEN ZUR BILANZ

(1) Flüssige Mittel

In diesem Bilanzposten sind nahezu ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten enthalten. Von den flüssigen Mitteln sind 413 TEuro (31.12.2006: 738 TEuro) auf einem Treuhandkonto bei einer Bank eingezahlt und nur teilweise frei verfügbar.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinsätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst. Kurzfristige Einlagen erfolgen für unterschiedliche Zeiträume, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Zahlungsmittelbedarf des Konzerns kurzfristig angelegt werden. Diese werden mit den jeweils gültigen Zinssätzen für kurzfristige Einlagen verzinst.

(2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen

Die Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Bruttoforderungen aus Lieferungen und Leistungen 54.234 36.419
abzgl. Wertberichtigungen -5.608 -7.089
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (netto) 48.626 29.330
Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen 50.532 48.276
99.158 77.606

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben in der Regel ein Zahlungsziel von 30 bis 90 Tagen. Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt.

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2007 2006
'000 EURO '000 EURO
Stand Wertberichtigungen am 1. Januar 7.089 6.481
Aufwandswirksame Zuführung 1.769 3.192
Inanspruchnahme -2.492 -2.474
Auflösung -758 -110
Stand Wertberichtigungen am 31. Dezember 5.608 7.089

Zum 31.12.2007 stellt sich die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie folgt dar:

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2007 2006
'000 EURO '000 EURO
Weder überfällige noch wertberichtigte Forderungen 6.475 4.974
Überfällige Forderungen, die nicht einzelwertberichtigt sind
Weniger als 30 Tage 20.081 13.337
30 bis 90 Tage 6.127 4.008
90 bis 360 Tage 13.864 3.990
360 Tage und mehr 1.394 1.351
Gesamt 41.466 22.686
teilweise einzelwertberichtigte Forderungen 685 1.670
Buchwert 48.626 29.330

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 346 TEuro (2006: 475 TEuro) Forderungen ausgebucht, die nicht wertberichtigt waren. Weitere Informationen über den Umgang mit Finanzrisiken sind in den Anmerkungen unter den sonstigen Erläuterungen im Punkt Kreditrisiko enthalten.

Unter den künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen sind unfertige Aufträge ausgewiesen, die nach der Percentage-of-Completion-Methode gem. IAS 11 bilanziert werden. Der Posten setzt sich aus den bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Auftragskosten und den anteilig entsprechend der Cost-to-Cost-Methode realisierten Auftragsgewinnen für die jeweiligen Aufträge zusammen. Erhaltene Anzahlungen für die bilanzierten Aufträge wurden abgesetzt. Aufträge, aus denen sich per Saldo ein Verlust ergibt, wurden im Rahmen einer verlustfreien Bewertung berücksichtigt.

Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurden auf künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen im Geschäftsjahr 2007 Abwertungen in Höhe von 4.589 TEuro (31.12.2006: 1.202 TEuro) vorgenommen.

Die Forderungen aus Fertigungsaufträgen entwickelten sich unter Berücksichtigung der Vorjahreswerte wie folgt:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Auf gelaufene Auftragskosten 426.886 241.507
Anteilig realisierte Auftragsgewinne inkl. Vortragseffekt 54.117 20.879
Zwischensumme 481.003 262.386
Abzüglich erhaltener Anzahlungen -430.471 -214.110
50.532 48.276

(3) Vorräte

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 119.295 82.791
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und Waren 95.128 47.796
Geleistete Anzahlungen 17.405 10.610
231.828 141.197

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen handelt es sich im Wesentlichen um produktionsbezogenes Material und Servicematerial. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen betreffen im Bau befindliche Windenergieanlagen sowie Vorleistungen für Projektentwicklungen, Rechte und Infrastruktur.

Der Buchwert der Vorräte beinhaltet Abwertungen in Höhe von 5.898 TEuro (31.12.2006: 5.646 TEuro). Die auf die Berichtsperiode entfallenden Wertminderungen auf Vorräte i.H.v. 1.283 TEuro (31.12.2006: 2.318 TEuro) wurden aufwandswirksam erfasst, 1.030 TEuro (2006: 1.677 TEuro) entfielen auf die erfolgswirksame Inanspruchnahme von in Vorperioden gebildeten Wertberichtigungen. Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Vorräte betrug 10.809 TEuro.

(4) Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte

Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Forderungen gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen und Beteiligungen 7.944 3.553
Bonusansprüche gegen Lieferanten 125 600
Kautionen 37 529
Debitorische Kreditoren 1.937 1.403
Sonstige Ausleihungen 60 1.117
Ausleihungen nicht einbezogener verbundener Unternehmen 169 181
Devisentermingeschäfte 499 0
Wertberichtigungen -1.243 -936
9.528 6.447

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr mit den nicht konsolidierten Auslandstöchtern sowie deren Finanzierung. Die Restlaufzeiten liegen, wie imVorjahr, unter einem Jahr.

Nordex hat den Ausweis der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte um Forderungen gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen und Beteiligungen sowie Bonusansprüche, Kautionen und Debitorische Kreditoren sowie dazugehörige Wertberichtigungen erweitert. Im Vorjahresabschluss waren diese unter den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen worden. Die Höhe der auf das Vorjahr entfallenden kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte beträgt 5.149 TEuro. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

(5) Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Rechnungsabgrenzungsposten 1.410 637
Steuererstattungsansprüche 17.524 5.013
Versicherungsansprüche 420 785
Tra nsportgestelle 1.734 0
Ansprüche gegen Lieferanten 2.320 1.500
Sonstige 3.391 3.792
Wertberichtigungen -255 -1.803
26.544 9.924

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Avalkosten und Versicherungen. Die Restlaufzeit beträgt, wie im Vorjahr, weniger als ein Jahr.

Bei den Ansprüchen gegen Lieferanten i.H.v. 2.320 TEuro handelt es sich mit 1.471 TEuro um Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Bezug von Rotorblättern, deren Lieferung im folgenden Geschäftsjahr erwartet wird. Damit zusammenhängend wurden weitere 4.528 TEuro für den Bezug von Rotorblättern in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 gezahlt, die unter den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen werden (siehe Punkt 12). Die geleisteten Zahlungen sind über lieferantenseitig erbrachte Garantien abgesichert.

Im Gegensatz zum Vorjahresausweis sind Forderungen gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen und Beteiligungen sowie Bonusansprüche, Kautionen und Debitorische Kreditoren sowie dazugehörige Wertberichtigungen unter den kurzfristigen finanziellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Der Vorjahresbetrag wurde entsprechend angepasst.

(6) Sachanlagen

Die aktivierten Sachanlagen einschließlich des bilanzierten Finanzierungsleasings setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 14.216 12.529
Technische Anlagen und Maschinen 6.030 5.568
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.519 6.015
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.471 3.725
35.236 27.837

Mit Datum vom 3.12./05.12.2001 hat die Nordex Energy GmbH mit der Atria Grundstückverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rostock KG einen Leasingvertrag über die Anmietung einer Produktionshalle und eines Verwaltungsgebäudes abgeschlossen. Darüber hinaus haben die Parteien mit Datum von 6. Dezember 2001 einen Ankaufsrechtsvertrag in Form eines aufschiebend bedingten Kaufvertrages geschlossen, der vorsieht, dass die Kaufoption zum Ende der Mietzeit oder zum Ende des 15. Mietjahres ausgeübt werden kann. Dieser Leasingvertrag wird als Finance Lease behandelt. Der im Anlagevermögen ausgewiesenen Produktionshalle und dem Verwaltungsgebäude (Nettobuchwert zum 31. Dezember 2007: 7.152 TEuro) stehen unter den sonstigen finanziellen VerbindlichkeitenVerpflichtungen aus künftigen Leasingzahlungen von 7.953 TEuro gegenüber. Aus dem Leasingvertrag für die Anmietung der Produktionshalle und des Verwaltungsgebäudes werden in den Folgeperioden folgende Leasingzahlungen fällig:

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Leasingzahlungen in Folgejahren <1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
'000 EURO '000 EURO '000 EURO
Leasingzahlungen 673 2.690 6.053
im Vorjahr 673 2.690 6.726
Abzinsungsbeträge 21 432 2.542
im Vorjahr 21 432 2.926
Barwerte 652 2.258 3.511
im Vorjahr 652 2.258 3.800

Verfügungsbeschränkungen für das bilanzierte Sachanlagevermögen haben im Geschäftsjahr 2007 in Form von Grundschulden in Höhe von 11,2 Mio. Euro (Vorjahr 11,2 Mio. Euro) auf Grundstücke der Gondelfertigung in Rostock bestanden. Die wesentlichen Leasingverträge beinhalten neben der aktivierten Immobilie insbesondere Kraftfahrzeuge (Operate Lease). Zum Bilanzstichtag 2007 ist die Nordex-Gruppe keinerlei Verpflichtung für den Erwerb von Sachanlagen eingegangen.

(7) Geschäfts- oder Firmenwerte

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der immateriellen Vermögenswerte erläutert. Der Geschäfts- oder Firmenwert beträgt unverändert zum Vorjahr 9.960 TEuro.

(8) Aktivierte Entwicklungsaufwendungen

Zum Bilanzstichtag sind Entwicklungsaufwendungen nach Abschreibungen in Höhe von 15.379 TEuro (31.12.2006: 11.731 TEuro) gemäß IAS 38 ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2007 wurden Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 10.252 TEuro neu aktiviert; zusätzliche im Geschäftsjahr 2007 angefallene Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 6.987 TEuro (31.12.2006: 4.428 TEuro) erfüllten nicht die Kriterien für eine Aktivierung.

(9) Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 14.077 10.861
kumulierte Abschreibungen -10.660 -9.985
3.417 876

Die Abschreibungen auf die sonstigen immateriellen Vermögenswerte betrugen im Geschäftsjahr 2007 779 TEuro (31.12.2006: 1.745 TEuro). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind in dem Posten Abschreibungen der Gewinn- und -Verlustrechnungen enthalten. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Erläuterungen unter Punkt (30).

Verpflichtungen für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten zum Bilanzstichtag ist die Nordex-Gruppe nicht eingegangen.

(10) Langfristige Finanzanlagen

Die langfristigen Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Beteiligungen 2.766 3.796
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.088 1.148
Sonstige Ausleihungen 0 2.212
3.854 7.156

Die Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Nordex Energy Equipment Services (Shanghai) Co. Ltd. 0 188
Nordex Windpark Beteiligung GmbH 25 25
Nordex Windpark Verwaltung GmbH 25 25
natcon7 GmbH 21 21
Quingdao Huawei Wind Power Co. Ltd. 2.506 3.506
Nordex Hellas Monoprosopi EPE 18 18
Komplementarselskabet Whitewater Invest I 91 0
Komplementarselskabet Whitewater Invest VII 37 0
Komplementarselskabet Whitewater Invest VIII 31 0
Atria Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rostock KG 5 5
Sonstige 7 8
2.766 3.796

Darüber hinaus wird an dieser Stelle auf die dem Anhang als Anlage beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2007 verwiesen.

Die Nordex Energy Equipment Services Co. Ltd., Shanghai, wurde im Geschäftsjahr 2007 liquidiert. Der Beteiligungsbuchwert in Höhe von 188 TEuro ist aus dem Finanzanlagevermögen abgegangen.

Die Beteiligung an der Qingdao Huawei Wind Power Co. Ltd. wurde im Berichtsjahr um 1.000 TEuro auf 2.506 TEuro wertberichtigt. Ursächlich hierfür waren verminderte Ertragserwartungen der Gesellschaft.

Bei den Zugängen der Beteiligungen handelt es sich um Anschaffungskosten für Anteile an drei Projektgesellschaften, die an drei Windkraftanlagen vom Typ N54 in den USA beteiligt sind. Die Kapitalmaßnahme resultierte aus einer im Geschäftsjahr 2007 geschlossenen Gesamtfinanzierungslösung mit Investoren eines US-amerikanischen Windparks in Palm Springs. Damit in Zusammenhang stehende sonstige Ausleihungen (zum 31.12.2006 i.H.v. 3.272 TEuro kurzfristiger und langfristiger Teil) wurden im Geschäftsjahr 2007 mit 1.537 TEuro an die Nordex-Gruppe zurückgezahlt. Die verbleibende Differenz i.H.v. 1.735 TEuro wurde aufwandswirksam in 2007 berücksichtigt.

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ein Darlehen an die Atria Grundstückverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rostock KG im Zusammenhang mit dem Leasingvertrag über die Anmietung einer Produktionshalle und eines Verwaltungsgebäudes.

(11) Langfristige finanzielle Vermögensgwerte

Die Langfristigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Sonstige langfristige Ansprüche 565 620
Kautionen 137 137
702 757

Nordex hat zum Bilanzstichtag 2007 die langfristigen finanziellen Vermögenswerte gesondert von den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen und den Vorjahresausweis entsprechend angepasst.

(12) Sonstige langfristige Vermögensgegenstände

Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Sonstige langfristige Forderungen gegenüber Kunden 1.166 320
Sonstige langfristige Forderungen gegenüber Lieferanten 4.528 0
5.694 320

Die sonstigen langfristigen Forderungen i.H.v. 4.528 TEuro beziehen sich auf Anzahlungen für die Lieferung von Rotorblättern in den Geschäftsjahren 2009 und 2010.

(13) Latente Steueransprüche und Latente Steuerschulden

Die Entwicklung der Bilanzpositionen Latente Steueransprüche und Latente Steuerschulden ist unter Punkt (33) Ertragsteuern dargestellt.

(14) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

(15) Rückstellungen für Ertragsteuern

Die Rückstellungen für Ertragsteuern in Höhe von 2.612 TEuro entfallen mit 2.570 TEuro auf die im Inland in die steuerliche Organschaft einbezogenen Gesellschaften Nordex AG, Nordex Energy GmbH und Nordex Grundstücksverwaltung GmbH. Sie betreffen mit 2.000 TEuro Rückstellungen für Ertragssteuern des abgelaufenen Geschäftsjahres 2007 und mit 570 TEuro ausgesetzte Steuerbeträge im Zusammenhang mit der abgeschlossenen Betriebsprüfung bei der Nordex AG sowie den inländischen zum Organkreis der Muttergesellschaft gehörenden verbundenen Unternehmen für die Geschäftsjahre 1999, 2000 und 2001. Darüber hinausgehende Rückstellungen in Höhe von 41 TEuro entfallen auf britische Ertragsteuern.

(16) Sonstige kurzfristige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

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01.01.2007 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Einzelgarantie 12.343 7.025 3.199 12.358 14.477
Pauschalgarantie, Service, Wartung 16.053 9.571 19 11.454 17.917
Übrige 3.294 2.367 806 1.837 1.958
31.690 18.963 4.024 25.649 34.352

Die Bildung der sonstigen Rückstellungen ist in Übereinstimmung mit IAS 37 vorgenommen worden. Es handelt sich um Verpflichtungen, die rechtlich oder wirtschaftlich bestehen, deren Ausgleich wahrscheinlich zu einem Abfluss von wirtschaftlichen Ressourcen führt und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann.

Die übrigen Rückstellungen beinhalten u.a. Aufwendungen für die Hauptversammlung, die Jahresabschlüsse und den Konzernabschluss der Nordex-Gruppe und deren Prüfung sowie für Prozessrisiken.

Im Gegensatz zum Vorjahresausweis sind sonstige Rückstellungen i.H.v. 2.326 TEuro in der Bilanzposition sonstige langfristige Rückstellungen ausgewiesen (siehe Punkt 21). Die Höhe der auf das Vorjahr entfallenden sonstigen langfristigen Rückstellungen beträgt 2.621 TEuro. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

(17) Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Verbindlichkeiten gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen 703 14
Abgegrenzte Schulden 1.044 422
Sonstige 5.116 518
6.863 954

Im Gegensatz zum Vorjahr wurden die Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen, abgegrenzte Schulden und Sonstige Verbindlichkeiten unter den kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die abgegrenzten Schulden beinhalten Verbindlichkeiten für ausstehende Rechnungen, die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten i.W. kreditorische Debitoren. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

(18) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Rechnungsabgrenzungsposten 2.136 1.693
Sonstige Steuerverbindlichkeiten 8.574 15.708
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 60 1.725
Erhaltene Anzahlungen 233.874 139.411
Abgegrenzte Schulden 31.171 23.421
Sonstige 3.417 3.142
279.232 185.100

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen im Voraus vereinnahmte Erlöse aus mit Kunden geschlossenen Serviceverträgen.

Die abgegrenzten Schulden enthalten projektbezogene nachlaufende Kosten i.H.v. 24.771 TEuro (31.12.2006: 18.022 TEuro) und Personalverbindlichkeiten i.H.v. 6.387 TEuro (31.12.2006: 5.399 TEuro).

Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen, Abgegrenzte Schulden und Teile der Sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten sind in 2007 in die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten unter Anpassung des Vorjahresausweises umgegliedert worden.

(19) Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 1.124T Euro (31.12.2006: 1.199 TEuro) betreffen in Anspruch genommene Barkreditlinien. Zum 31.12.2007 verfügt der Konzern über nicht in Anspruch genommene Bar- und Avalkreditlinien in Höhe von 37.582 TEuro (31.12.2006: 18.354 TEuro).

Die von den finanzierenden Banken bereit gestellten Barkredite werden einheitlich zum EURIBOR zzgl. 150 Basispunkten maximal jedoch 7 % p.a. verzinst. Die von der Nordex-Gruppe in Anspruch genommenen Avalkredite werden einheitlich mit 1,5% p.a. vergütet. Die der Nordex-Gruppe seit 18.05.2007 gewährten Avalkredite i.H.v. 255,5 Mio. Euro und kombinierten Bar- und Avalkredite i.H.v. 48,6 Mio. Euro haben eine Befristung bis zum 3. April 2009. Abweichend hiervon wurden die von Euler Hermes Kreditversicherungs AG und Zürich Versicherung AG (Deutschland) gewährten Avallinien von insgesamt 45 Mio. Euro zunächst nur bis einschließlich 7. April 2008 zugesagt und sollen jährlich verlängert werden. Die von der KfW gewährte Avallinie i.H.v. 25 Mio. Euro ist zunächst befristet bis 30.06.2008 gewährt worden. Die Commerzbank AG hat 20 Mio. Euro Avallinie und 10 Mio. Euro kombinierte Bar- und Avallinie zunächst befristet bis 30.04.2008 gewährt. Die Commerzbank AG beabsichtigt nach Ablauf der Frist, die Verlängerung der von ihr eingeräumten Bar- und Avallinien wohlwollend zu prüfen. Im Übrigen kann eine Kündigung der übrigen Bar- und Avallinien nur aus außerordentlichem Grund erfolgen (Nichteinhaltung vereinbarter Covenants).

Die Nordex AG sowie die in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Tochtergesellschaften sind in einen Sicherheiten-Poolvertrag mit den finanzierenden Banken einbezogen. Die insgesamt bestellten Sicherheiten umfassen die Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Sicherungsübereignung des Lagerbestands, die Verpfändung der gehaltenen Beteiligungen an der Nordex Energy GmbH, an der Nordex Grundstücksverwaltung GmbH, an der Nordex Windpark Beteiligung GmbH sowie an der Nordex Energy B.V., AGB-Pfandrechte hinsichtlich der Kontenguthaben, die Sicherungsabtretung von Lizenzen, Know-how, Gebrauchsmustern, Patent- und sonstigen Schutzrechten sowie von Versicherungsansprüchen aus Gewährleistungs- und Gebäudeversicherungspolicen sowie die Einräumung von Grundschulden. Durch die Regelungen des Sicherheiten-Poolvertrages sind faktisch die gesamten bilanzierten und nicht bilanzierten Vermögenswerte als Sicherheiten für bestehende Kreditverbindlichkeiten verhaftet.

(20) Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Pensionsrückstellungen werden für leistungsorientierte Versorgungszusagen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter bei der Nordex AG (2 ehemalige Vorstände) und der Nordex Energy GmbH gebildet. Die Leistungen basieren auf individuellen Zusagen; sie bemessen sich in der Regel nach der Dauer der Zugehörigkeit und der Vergütung der Mitarbeiter; die Mitarbeiter haben keine eigenen Beiträge zu leisten.

Bei der Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

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Rechnungszins 5,25% (31.12.2006: 4,25%)
Rententrend 1,75% (31.12.2006: 1,5%)

Als biometrische Rechnungsgrundlage dienten die statistischen Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. K. Heubeck.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden gemäß der Korridormethode amortisiert. Sie werden nicht berücksichtigt, soweit sie zehn Prozent des Verpflichtungsumfangs nicht übersteigen. Der den Korridor übersteigende Betrag wird über die durchschnittliche Restdienstzeit der aktiven Belegschaft ergebniswirksam verteilt und bilanziell erfasst.Wegen nicht erfasster versicherungsmathematischer Verluste sind die bilanzierten Pensionsrückstellungen niedriger als der Barwert der Pensionsverpflichtungen:

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen 571 610
Nicht amortisierte versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) -85 -161
Bilanzausweis 486 449

Der Gesamtpensionsaufwand setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Laufender Dienstzeitaufwand 17 19
Zinsaufwand 26 25
Amortisation der versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste 16 19
59 63

Die bilanzielle Entwicklung der Nettoverpflichtungen lässt sich wie folgt herleiten:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Bilanzwert 01.01. 449 404
Pensionsaufwand 59 63
Rentenzahlungen -22 -18
Bilanzwert 31.12. 486 449

(21) Sonstige langfristige Rückstellungen

Sonstige langfristige Rückstellungen in Höhe von 2.664 TEuro (31.12.2006: 3.057 TEuro), für die konkrete Zahlungspläne bestehen, wurden abgezinst. Die Abzinsung erfolgte mit einem Rechnungszinsfuß von 4%. Der Barwert der abgezinsten Rückstellungen betrug am Bilanzstichtag 2007 2.326 TEuro (31.12.2006: 2.621 TEuro).

(22) Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten betreffen passivierte Leasingverpflichtungen. Diese haben in Höhe von 7.050TEuro eine Restlaufzeit von über fünf Jahren (31.12.2006: 7.274TEuro) sowie in Höhe von 761 TEuro eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren (31.12.2006: 679TEuro).

(23) Eigenkapital

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31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO
Gezeichnetes Kapital 66.845 64.345
Kapitalrücklage 156.010 82.760
Sonstige Eigenkapitalbestandteile -15.706 -14.770
Fremdwährungsausgleichsposten 824 324
Minderheitenanteile 1.439 2.291
Konzernergebnisvortrag 13.576 786
Konzernergebnis 48.859 12.790
271.847 148.526

Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft von 64.345.000 Euro eingeteilt in 64.345.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, wurde unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals I von 16.086.250 Euro durch Ausgabe von 2.500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien um 2.500.000 Euro auf 66.845.000 Euro erhöht. Das Grundkapital sowie die Anzahl der ausgegebenen Aktien haben sich im Berichtsjahr wie folgt verändert:

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GRUNDKAPITAL 2007 IN EURO 2006 IN EURO
Bestand am 01.01.2007 64.345.000 58.818.818
Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2.500.000 5.526.182
Bestand am 31.12.2007 66.845.000 64.345.000
AUSGEGEBENE AKTIEN NORDEXAG STCK. STCK.
Bestand am 01.01.2007 64.345.000 58.818.818
Ausgabe von Aktien im Rahmen der Barkapitalerhöhung 2.500.000 5.526.182
Bestand am 31.12.2007 66.845.000 64.345.000

Die Gesellschaft hat zum 31.12.2007 ein Genehmigtes Kapital I von 13.586.250 Euro, entsprechend 13.586.250 Aktien, ein Bedingtes Kapital I von 15.086.250 Euro, entsprechend 15.086.250 Aktien, sowie ein Bedingtes Kapital II von 1.000.000 Euro, entsprechend 1.000.000 Aktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil von 1 Euro je Aktie.

Das Genehmigte Kapital I hat sich im Berichtszeitraum durch Ausgabe von 2.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien im Rahmen der vorgenannten Kapitalmaßnahme um 2.500.000,- Euro auf 13.586.250,- Euro reduziert. Das Bedingte Kapital I wurde im Berichtszeitraum durch Beschluss der Hauptversammlung neu geschaffen.

Die Kapitalrücklagen i.H.v. 156.010 TEuro (31.12.2006: 82.760 Teuro) beinhalten Einstellungen aus dem Agio im Zusammenhang mit der oben beschriebenen Barkapitalerhöhung in Höhe von 73.250 TEuro.

In den sonstigen Eigenkapitalbestandteilen i.H.v. -15.706 TEuro (31.12.2006: -14.770 TEuro) ist dieVerrechnung von Kapitalerhöhungskosten mit -1.812 TEuro enthalten, die zu einer Abgrenzung des Steueraufwandes i.H.v. 543 TEuro geführt haben. ImWeiteren wurden in den sonstigen Eigenkapitalbestandteilen die Veränderungen des beizulegenden Zeitwertes von zu Sicherungszwecken eingesetzten Finanzinstrumenten (Cashflow-Hedge) i.H.v. 333 TEuro ausgewiesen.

In den Minderheitenanteilen sind Einlagen i.H.v. 2.291 TEuro sowie die Ergebnisanteile des Geschäftsjahres 2007 i.H.v. -852 TEuro von Dritten an der voll konsolidierten Gesellschaft Nordex (Yinchuan) Wind Power Equipment Manufacturing Co. Ltd., enthalten.

(24) Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten

Die nachfolgendeTabelle zeigt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten.

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31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
BUCHWERT BEIZULEGENDER BUCHWERT BEIZULEGENDER
ZEITWERT ZEITWERT
Finanzielle Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.626 48.626 29.330 29.330
2. Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte - Forderungen 9.029 9.029 6.477 6.477
3. Langfristige Finanzanlagen 3.854 3.854 7.156 7.156
4. Langfristige finanzielle Vermögenswerte - Forderungen 702 702 757 757
5. Flüssige Mittel 212.187 212.187 131.909 131.909
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
1. Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte - Derivate 499 499 0 0
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78.884 78.884 66.480 66.480
2. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.124 1.124 1.199 1.199
3. Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 6.863 6.863 621 621
4. Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 7.811 7.811 7.953 7.953
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
1. Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten - Derivate 0 0 333 333

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen haben kurze Restlaufzeiten. Deren Buchwerte zum 31.12.2007 entsprechen dem beizulegenden Zeitwert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten haben kurze Restlaufzeiten. Die bilanzierten Werte entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind mit dem Barwert der zukünftig fälligen Tilgungsleistungen am Bilanzstichtag bewertet. Die derivativen Finanzinstrumente wurden zum beizulegenden Zeitwert der Sicherungsinstrumente ermittelt.

ANGABEN ZUR GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG

(25) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind in den folgenden Regionen erzielt worden:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
Mio. Euro Mio. Euro
Europa 721,9 486,0
Rest of World 25,6 27,6
747,5 513,6

Unter den Umsatzerlösen sind Erlöse in Höhe von 453,7 Mio. Euro (2006: 268,3 Mio. Euro) aus der Anwendung der Percentage-of-Completion-Methode für kundenspezifische Fertigung nach IAS 11 ausgewiesen.

Die Umsatzerlöse sind in folgenden Kategorien erzielt worden:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
Mio.Euro Mio. Euro
Neuanlagenverkauf 709,2 479,6
Servicedienstleistungen 32,1 24,6
Sonstige 6,2 9,4
747,5 513,6

(26) Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen

Die aktivierten Eigenleistungen des Geschäftsjahres 2007 betragen 11.987 TEuro (2006: 7.056 TEuro) und betreffen mit 10.252 TEuro (2006: 6.820 TEuro) aktivierte Aufwendungen für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Windenergieanlagen. Die Bestandsveränderung des Geschäftsjahres 2007 beträgt 47.332 TEuro (2006: 31.548 TEuro).

(27) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Versicherungsentschädigungen 1.965 1.050
Erträge aus Währungskursgewinnen 2.519 450
Erhaltene Zuschüsse 1.146 905
Erträge aus Vergleichen 885 153
Übrige 3.787 5.902
10.302 8.460

Von den erhaltenen Zuschüssen entfallen 589 TEuro auf die in Vorjahren bereits durchgeführte Erweiterung der Rotorblattproduktion in Rostock und 526 TEuro für gewährte Zuschüsse in China.

(28) Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 516.398 351.987
Aufwendungen für bezogene Leistungen 124.691 94.540
641.089 446.527

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren aus fremdbezogenen Frachten, der Veränderung von Auftragsrückstellungen, aus Provisionen und Fremdleistungen für Auftragsabwicklung.

(29) Personalaufwand

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Löhne und Gehälter 46.243 35.217
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 8.743 6.565
54.986 41.782

Im Konzern waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:

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Geschäftsjahr Durchschnitt Stichtag
2007 1.304 1.597
Angestellte 657 849
gewerbliche Arbeitnehmer 647 748
2006 814 1.005
Angestellte 416 503
gewerbliche Arbeitnehmer 398 502
Veränderung gegenüber Geschäftsjahr 2006 490 592
Angestellte 241 346
gewerbliche Arbeitnehmer 249 246

(30) Abschreibungen

Die Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Abschreibungen auf Sachanlagen 6.673 4.963
Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsaufwendungen 6.570 6.311
Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte 779 1.745
14.022 13.019

In den Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsaufwendungen sind Wertminderungsaufwendungen nach IAS 36 in Höhe von 34 TEuro (31.12.2006: 51 TEuro) aufgrund von technischen Anpassungen enthalten.

(31) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Fremdleistungen 16.002 8.734
Reisekosten 7.270 4.696
Mieten und Pachten, Leasing 7.145 5.787
Rechts- und Beratungskosten 6.480 3.277
EDV-Kosten 3.432 1.835
Instandhaltung 2.741 1.188
Werbekosten 2.723 1.286
Telekommunikation 1.847 1.386
Versicherungen 1.363 704
Fortbildung 1.095 448
Übrige 16.748 13.487
66.846 42.828

(32) Finanzergebnis

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.000 -1.845
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.249 1.755
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.317 -3.778
Finanzergebnis -1.068 -3.868

In der Berichtsperiode wurden die Anteile am Windpark Qingdao Huawei Wind Power Co. Ltd., Qingdao, China nach IAS 36 mit TEUR 1.000 (2006: 1.087 TEuro) aufgrund verminderter Ertragserwartungen wertgemindert.

(33) Ertragsteuern

In den Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Erträge sowie die latenten Steuerabgrenzungen enthalten. Für die Berechnung des tatsächlichen Ertragsteueraufwands der Nordex-Gruppe wurden die zum Bilanzstichtag geltenden oder angekündigten Steuersätze herangezogen. Die latenten Steuern wurden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden.

Für die Berechnung der inländischen latenten Steuern wurde zum 31.12.2007 ein Steuersatz von 30,0% (31.12.2006: 40,0%) herangezogen. Die aktiven latenten Steuern für inländische steuerliche Verlustvorträge wurden mit einem Steuersatz von 15,83% (31.12.2006: 26,38%) für Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag sowie 14,0% (31.12.2006: 16,67%) für Gewerbesteuer ermittelt.

Die europäischen Tochtergesellschaften aktivieren latente Steuern auf Verlustvorträge unter Berücksichtigung der national gültigen Steuersätze und ggf. vorliegenden zeitlichen Beschränkungen der Nutzbarkeit. Die Ermittlung des latenten Steueranspruchs beruht auf einer Mittelfristplanung für die jeweilige Tochtergesellschaft.

Bei den außereuropäischen Gruppenunternehmen wurde auf eine Aktivierung von latenten Steuern auf Verlustvorträge, aufgrund Ungewissheit über deren zukünftige Nutzbarkeit, verzichtet.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
laufender Steueraufwand
Steuererstattung für Vorjahre 15 3
Anpassung der Rückstellungen für Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2007 -2.000 0
Ertragsteuern für Betriebsstätten -91 -76
Kapitalertragsteuer -29 -9
Französische Ertragsteuern 0 -715
Chinesische Ertragsteuern 0 -8
Britische Ertragsteuern -44 0
Gesamt -2.149 -805
Latente Steuern
Aus der Überführung von steuerlichen Einzelabschlüssen auf IFRS Bilanzierung -5.864 -2.445
Aus Konsolidierungsmaßnahmen -908 -1.945
Auf Verlustvorträge 18.377 5.700
Auf Kosten der Kapitalerhöhung -543 -600
Sonstige 28 -6
Gesamt 11.090 704
Steuerertrag (+)/ -aufwand (-) 8.941 -101

Nach derzeitiger Einschätzung des Vorstands sind bestehende körperschaftsteuerliche Verlustvorträge von 186 Mio. Euro (31.12.2006: 194 Mio. Euro) sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge von 196 Mio. Euro (31.12.2006: 204 Mio. Euro) bei der Nordex AG in Höhe von 164 Mio. Euro (31.12.2006: 80 Mio. Euro) bzw. 165 Mio. Euro (31.12.2006: 86 Mio. Euro) voraussichtlich nutzbar.

Diese Einschätzung und die Ermittlung der aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge beruht auf einer Mittelfristplanung für den deutschenTeil der Nordex-Gruppe, die der Unsicherheit künftiger Entwicklung Rechnung tragende Wertberichtigungen berücksichtigt. Eine zeitliche Nutzungsbeschränkung der steuerlichen Verlustvorträge sieht der Gesetzgeber nicht vor.

Zum 31. Dezember 2007 bestehen bei den ausländischen Tochtergesellschaften, die in den Konzernabschluss der Nordex AG einbezogen worden sind, die folgenden handelsrechtlichen Verlustvorträge, die im Wesentlichen den steuerlichen Verlustvorträgen entsprechen:

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Währung Verlustvorträge
Nordex Energy B.V. Euro -680
Nordex Energy Iberica S.A. Euro -1.817
Nordex USA Inc. Euro -2.536
Nordex UK Limited Euro -1.712
Nordex France S.A.S. Euro -1.191
Nordex Italia Srl. Euro -2.004
Nordex (Baoding) Wind Power Co. Ltd. Euro -1.326
Nordex (Dongying) Wind Power Equipment Manufacturing Co. Ltd. Euro -2.900
Nordex (Yinchuan) Wind Power Manufacturing Co. Ltd. Euro -2.108

Die aktiven und passiven latenten Steuern entfallen auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den Bilanzpositionen und auf steuerliche Verlustvorträge wie folgt:

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Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
31.12.2007 31.12.2006 31.12.2007 31.12.2006
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Anlagevermögen (abzgl. sonst. Verbindlichkeiten aus Finance Lease) 0 0 4.374 4.421
Forderungen aus Fertigungsaufträgen 0 0 13.751 6.792
Steuerliche Verlustvorträge 50.077 31.700 0 0
Sonstige 205 21 107 47
50.282 31.721 18.232 11.260

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitungsrechnung von dem im jeweiligen Geschäftsjahr erwarteten Steueraufwand bzw. -ertrag zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand bzw.
-ertrag. Bei der Ermittlung des erwarteten Steueraufwands bzw. -ertrags wird der im Geschäftsjahr 2007 gültige Konzernsteuersatz von 40,0 % mit dem Ergebnis vor Ertragsteuern lt. IFRS multipliziert.

Die Ursachen für die Abweichungen zwischen erwartetem und tatsächlichem Steueraufwand im Konzern stellen sich wie folgt dar:

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
'000 EURO '000 EURO
Ergebnis vor Ertragsteuern 39.066 12.689
Erwarteter Steueraufwand (-)/Steuerertrag (+) zum Steuersatz von 40% -15.626 -5.076
Steuereffekte aus Änderung des Steuersatzes 2.945 0
Steuererhöhung aufgrund steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen -433 -20
Anpassungen von in Vorjahren tatsächlich angefallenen Ertragsteuern 0 -81
Veränderung aktivierter latenter Steuern auf Verluste aus Vorjahren 18.377 5.700
Nutzung (+)/Nicht Aktivierung (-) steuerlicher Verlustvorträge 2.103 -632
Sonstige Steuereffekte -1.575 8
Tatsächlicher Steuerertrag (+)/-aufwand (-) 8.941 -101
Effektiver Steuersatz in % 22,9% -0,8%

(34) Ergebnis der Minderheiten

Der Ergebnisanteil fremder Gesellschafter am Konzernergebnis beträgt -852 TEuro (2006: -202 TEuro). Dieser entfällt vollständig auf den Anteil Dritter an der Nordex Yinchuan (Gondelproduktion) in China.

(35) Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie (Earnings per Share: EPS) wird als Quotient aus dem Konzernergebnis und dem gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres in Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Weder zum 31. Dezember 2007 noch zum 31. Dezember 2006 standen Aktien aus, die den Gewinn pro Aktie hätten verwässern können.

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
Konzern-Jahresüberschuss 48.007 TEuro 12.588 TEuro
- davon Minderheitenanteile -852 TEuro -202 TEuro
Konzern-Jahresüberschuss ohne Minderheitenanteile 48.859 TEuro 12.790 TEuro
Gewichteter Durchschnitt der Aktienzahl 65.595.000 62.042.424
Ergebnis je Aktie (EPS) 0,74 Euro 0,21 Euro

SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

Zielsetzung und Methoden des Finanzrisikomanagements

Das operative Geschäft sowie die Finanzierungstransaktionen der Nordex-Gruppe als international tätige Unternehmensgruppe unterliegen Finanzrisiken. Hierbei handelt es sich um Risiken, die sich insbesondere aus Wechselkursschwankungen ergeben. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen. Hierzu werden sowohl derivative als auch nicht derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Die derivaten Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungselemente genutzt und werden nicht für Handels- oder andere spekulative Zwecke eingesetzt. Der Abschluss dieser Geschäfte erfolgt zentral bei der Nordex AG als Konzernobergesellschaft.

Alle Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten unterliegen einer strengen Überwachung, die insbesondere durch eine strikte Funktionstrennung, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist. Die Grundzüge der Finanzpolitik werden jährlich vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Treasury Abteilung. Bestimmte Tranksaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag der aktuellen Risiko-Positionen informiert wird.

Geschäftspartner der Nordex AG bei Kontrakten über derivative Finanzinstrumente sind ausschließlich in- und ausländische Banken mit einwandfreier Bonität. Durch diese Kontrahenten-Anforderung werden Ausfallrisiken der Zahlungsverpflichtungen von Vertragspartnern abgesichert.

Die Wesentlichen durch den Konzern eingegangenen finanziellen Verbindlichkeiten mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumenteumfassen Kontokorrentkredite, Finanzierungs-Leasingverhältnissen sowie Schulden aus Lieferungen und Leistungen. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.

Zinsänderungsrisiko

Die Nordex AG unterliegt keinen wesentlichen Zinsrisiken, da die Nordex AG über keine wesentlichen zinssensitiven Vermögenswerten und Verbindlichkeiten verfügt.

Wechselkursrisiko

Aus der internationalen Ausrichtung des Konzerns resultiert, dass das operative Geschäft Wechselkursschwankungen unterliegt. Die wesentlichen Risiken bestehen vor allem zwischen dem Euro und dem USD, GBP und Chinesische CNY. Das Wechselkursrisiko des Konzerns entsteht primär im operativen Geschäft, wenn die einzelnen Konzernunternehmen ihre Aktivitäten nicht in ihrer jeweiligen funktionalen Währung abschließen. Zur Absicherung werden teilweise Devisentermingeschäfte bzw. Devisenoptionen abgeschlossen. Die Nordex war auf Grund dieser Sicherungsaktivitäten zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungsrisiken im operativen Bereich ausgesetzt.

Zur Darstellung von Marktrisiken wird nach IFRS 7 eine Währungssensitivitätsanalyse verlangt, die die Auswirkungen von hypothetischen Änderungen von relevanten Risikovariablen auf das Ergebnis und das Eigenkapital zeigen. Währungsrisiken entstehend durch Finanzinstrumente, die in einer von der funktionalen Währung abweichenden Währung denominiert und monetärer Art sind; wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung bleiben unberücksichtigt. Als relevante Risikovariable gelten grundsätzlich alle nicht funktionalen Währungen, in denen die Nordex-Gruppe Finanzinstrumente eingeht.

Die Fremdwährungssensitivität für die originären monetären Finanzinstrumente (flüssige Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) wird durch Simulation einer 10-prozentigen Aufwertung (Abwertung) aller Fremdwährungen gegenüber der funktionalen Währung berechnet. Diese simulierte Aufwertung (Abwertung) hätte zum 31.12.2007 zu einer Erhöhung (Reduzierung) der Euro-Gegenwerte und damit zu einer Auswirkung auf Ergebnis oder Eigenkapital von +8,0 Mio. Euro bzw. -9,7 Mio. Euro (31.12.2006: +1,9 Mio. Euro bzw. -1,7 Mio. Euro) geführt.

Zur Absicherung von Währungsrisiken werden Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen abgeschlossen. Kursänderungen der solchen Finanzinstrumenten zu Grunde liegenden Währungen wirken sich auf das sonstige Finanzergebnis aus.

Wenn die Fremdwährung gegenüber der funktionalen Währung zum 31.12. 2007 um 10% aufgewertet (abgewertet) gewesen wäre, wäre die Auswirkung auf das Ergebnis oder auf das Eigenkapital aus der Bewertung der Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen um -2,4 Mio. Euro niedriger bzw. +2,7 Mio. Euro höher ausgefallen (31.12.2006: -1,0 Mio. Euro bzw. +0,4 Mio. Euro ergebnisneutral).

Kreditrisiko

Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle wesentlichen Neukunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, wird grundsätzlich im Vorwege der Auftragsannahme durch ein standardisiertes Genehmigungsverfahren begegnet. Insbesondere erfolgt die Auftragsannahme grundsätzlich nur dann, wenn die Projektfinanzierung durch Kreditinstitute sichergestellt und/oder durch eine Bankgarantie bzw. eine Konzernbürgschaft unterlegt ist. Darüber hinaus sehen die Verträge vor, dass laufende Anzahlungen entsprechend dem jeweiligen Projektfortschritt zu leisten sind. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, so dass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Das maximale Ausfallrisiko ist auf den ausgewiesenen Buchwert begrenzt. Im Konzern bestehen keine wesentlichen Konzentrationen von Ausfallrisiken. Bei den sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.

Liquiditätsrisiko

Der Konzern überwacht laufend das Risiko eines Liquiditätsengpasses mittels eines Liquiditätsplanungs-Programms. Dieses berücksichtigt die Ein- und Auszahlungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Laufzeiten der Finanzinvestitionen und derfinanziellen Vermögenswerte (z. B. Forderungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte) sowie erwartete Zahlungsströme aus der Geschäftstätigkeit.

Das Ziel des Konzerns ist es, ein Gleichgewicht zwischen laufenden Ein- und Auszahlungen herzustellen. Gegebenenfalls entstehende kurzfristige Liquiditätsspitzen werden durch die kurzfristige Geldanlage oder durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten ausgeglichen. Zum 31. Dezember 2007 weisen die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf:

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Geschäftsjahr zum 31.12.2007 (31.12.2006) bis 3 Monate 3-12 Monate 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 (0) 0( 0) 1.124 (1.199) 0 (0) 1.124 (1.199)
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 76.223 (64.957) 2.661 (1.523) 0 (0) 0 (0) 78.884 (66.480)
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.754 (858) 109 (96) 761 (679) 7.050 (7.274) 14.674 (8.907)

Kapitalsteuerung

Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2007 271.847 TEuro. Eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts und die Sicherung der Liquidität sowie der Kreditwürdigkeit des Konzerns sind die wichtigsten Ziele des Finanzmanagement. Der Konzern überwacht sein Kapital mit Hilfe des eingesetzten Working-Capitals. Das Working-Capital umfasst die Summe aus Vorräten, Forderungen aus Fertigungsaufträgen und aus Lieferungen und Leistungen abzüglich erhaltene Anzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das angestrebte Ziel der Nordex-Gruppe ist es, die Working-Capital-Quote (Working-Capital in Bezug zur Gesamtleistung) unterhalb von 20 % zu halten.

Konzernkapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelbestand der Nordex-Gruppe im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer und investiver Tätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Konzernkapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand beinhaltet Kassenbestände und kurzfristige Bankeinlagen abzüglich kurzfristiger Bankverbindlichkeiten. Die Kassenbestände und Bankguthaben haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Veränderungen der Bilanzpositionen, die für die Entwicklung der Kapitalflussrechnung herangezogen werden, sind nicht unmittelbar aus der Bilanz ableitbar, da Effekte aus der Währungsumrechnung nicht zahlungswirksam sind und eliminiert werden. Die Ermittlung des Cash Flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit basiert auf der indirekten Methode, d.h. das Jahresergebnis vor Steuern wird um die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge bereinigt. Nach Berücksichtigung der Veränderungen des Working-Capitals und darüber hinaus gehenden Forderungen und Verbindlichkeiten sowie latente Steuern ergibt sich der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist trotz des gegenüber dem Vorjahr ausgeweiteten Geschäftsvolumens und des dadurch bedingten Lageraufbaus mit 29.079 TEuro positiv. Mit der Ausweitung des Geschäftsvolumens stieg der Mittelabfluss aus der Zunahme der Vorräte im Vergleich zum Vorjahr um -20.485 TEuro auf
-90.631 TEuro an. Gleichzeitig weiteten sich die Forderungen aus Fertigungsaufträgen und aus Lieferungen und Leistungen um 13.263 TEuro auf 47.638 TEuro aus. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr von -18.834 TEuro um -5.631 TEuro auf-24.465 TEuro. Die Ausweitung der Investitionen spiegelt zum einen das gestiegene Geschäftsvolumen wider, zum anderen wurden Investitionen für zukünftiges Wachstum der Nordex-Gruppe getätigt.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. 75.675 TEuro war durch die im Juli 2007 durchgeführte Kapitalerhöhung gekennzeichnet. Durch Ausgabe von 2.500.000 neuen Aktien flossen der Gesellschaft nach Abzug der Kosten rund 74.000 TEuro neue Mittel zu, die vorrangig für den Werksausbau unserer Produktionsstätten in Rostock verwendet werden sollen. Der Finanzmittelbestand umfasst Kassen- und Bankguthaben mit Restlaufzeiten von bis zu drei Monaten und betrug zum 31.12.2007 212.187 TEuro.

Leasingverhältnisse

Im Berichtsjahr 2007 sind Leasingzahlungen von 2.873 TEuro (31.12.2006: 2.348 TEuro) geleistet worden. Es handelt sich im Wesentlichen um Leasingzahlungen für PKW.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Operate-Leasing- und Mietverpflichtungen in Höhe von 8.197 TEuro (31.12.2006: 7.917 TEuro) mit folgenden Laufzeiten:

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Geschäftsjahr Fälligkeit < 1 Jahr Fälligkeit 1-5 Jahre Fälligkeit > 5 Jahre
'000 EURO '000 EURO '000 EURO
31.12.2007 2.474 5.448 275
31.12.2006 2.277 4.984 656

Die Verpflichtungen aus Miet- und Operate-Leasingverträgen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Kfz-Leasing.

Angaben zu nahe stehenden Personen und Unternehmen

In vier Fällen übten der Nordex-Gruppe nahe stehende Personen i.S.v. IAS 24.9 im Berichtsjahr 2007 bei Geschäftspartnern eine Organfunktion aus. Hieraus lassen sich jedoch keine Interessenskonflikte ableiten.

Im Einzelnen:

Die Siempelkamp Gießerei GmbH & Co. KG beliefert Nordex mit Gussteilen für Windenergieanlagen. Die G. Siempelkamp GmbH & Co. KG hält als Konzernführungsgesellschaft der Siempelkamp-Gruppe 100 % der Anteile an der Siempelkamp Gießerei GmbH & Co. KG. Als Sprecher der Geschäftsführung der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG ist das Aufsichtsratsmitglied der Nordex AG, Herr Dr.-Ing. Hans Fechner, nicht in die entsprechenden operativen Fachentscheidungen der Siempelkamp Gießerei GmbH & Co. KG einbezogen und nimmt im Einzelnen keinen Einfluss auf die Ausgestaltung dieser Geschäftsbeziehungen.

Der Nordex Aufsichtsrat Martin Rey ist Executive Director der Babcock & Brown Ltd., Sydney, und Geschäfts führer der Babcock & Brown GmbH, München. Im Jahr 2007 haben Gesellschaften aus der Babcock & Brown-Gruppe Windenergieanlagen von Nordex erworben. Herr Rey war nicht persönlich in dieVertragsverhandlungen zwischen Nordex und Babcock & Brown einbezogen und hat hierauf keinen bestimmenden Einfluss ausgeübt. Das Vorstandmitglied der Nordex AG Carsten Pedersen ist an der Welcon A/S beteiligt. Welcon zählte im Berichtsjahr zu den Turmlieferanten der Nordex-Gruppe. Die Einkaufsbeziehungen zu Welcon sind streng marktkonform gestaltet. Bestellungen werden erst nach intensiven Preis- und Leistungsvergleichen ausgelöst. In diese Fachentscheidungen ist Herr Pedersen als Vertriebsvorstand nicht involviert. Da Welcon zu den leistungsfähigsten Turmherstellern in Nordeuropa zählt, gehört das Unternehmen seit Jahren zum Lieferantenkreis von Nordex. Zudem ist der Nordex Vertriebsvorstand Carsten Pedersen Aufsichtsratsmitglied beim dänischen Projektentwickler Greentech Energy A/S, ein Unternehmen das im Jahr 2007 Anlagen bei Nordex bestellt hat. Herr Pedersen war an der Ausgestaltung der Lieferverträge beidseitig nicht direkt und maßgeblich beteiligt.

Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen per 31.12.2007

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Nahestehende Personen Unternehmen Geschäftsvorfall Offene Offene Umsatz Umsatz
Posten Posten
31.12.2007 31.12.2006 2007 2006
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
Dr. Hans Fechner G. Siempelkamp
GmbH & Co. KG
Lieferant von
Gussteilen
0 0 21 2.676
Martin Rey Babcock & Brown Ltd. Verkauf von
Windkraftanlagen
samt
Projektgesellschaften
1.881 6.424 82.389 61.409
Carsten Pedersen Welcon A/S Turmlieferant 3.535 -1.288 36.947 22.609
Carsten Pedersen Greentech Energy
Systems A/S
Verkauf von
Windkraftanlagen
771 0 40.131 3,9

Zur Absicherung der Forderungen verfügte die Nordex-Gruppe per 31.12.2007 über Garantien in Höhe von 8.680 TEuro (i.Vj. 26,0 Mio. Euro), die sich aus Bankavalen in Höhe von 348 TEuro (i.Vj. 26,0 Mio. Euro) sowie aus Patronatserklärungen in Höhe von 8.332 TEuro (i.Vj. 0 TEuro) zusammensetzten. Demgegenüber standen aus der Bestellung von Sicherheiten gegenüber nahe stehenden Personen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 189,5 Mio. Euro (i.Vj. 83,8 Mio. Euro). Hiervon entfielen zum 31.12.2007 16.736 TEuro (i.Vj. 25.548 TEuro) auf Bankgarantien und 172,7 Mio. Euro (i.Vj. 58,3 Mio. Euro) auf Patronatserklärungen. Während des Geschäftsjahres 2007 hielten CMP-Fonds 1 GmbH, Berlin, nachfolgend "CMP", und GS Equity Markets, L.P. (Bermuda), nachfolgend "GS", sowie weitere Aktionäre als Mitglieder eines Stimmenpools Anteile an der Gesellschaft.

Bis einschließlich 22. Juli 2007 hielten CMP 26,65% sowie GS 17,44% der Anteile an der Gesellschaft eines insgesamt 47,88% der Aktien haltenden Pools unter der Stimmführung CMPs. Nach Abschluss einer Kapitalmaßnahme hielten sodann CMP 25,57% und GS 16,73% der Anteile an der Gesellschaft in dem dann 45,94% der Anteile umfassenden Pool. Die alleinige Stimmführung innerhalb des Pools oblag im gesamten Berichtszeitraum CMP, so dass CMP alleine herrschend im Sinne des § 17 AktG war.

Im Geschäftsjahr 2007 wurden im Interesse oder auf Veranlassung des herrschenden Unternehmens CMP-Fonds 1 GmbH, Berlin, oder einem mit ihm verbundenen Unternehmen keine berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte vorgenommen und auch keine anderen Maßnahmen getroffen oder unterlassen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Sofern Ereignisse nach dem Bilanzstichtag aufgetreten sind, die wirtschaftlich bis zum 31. Dezember 2007 verursacht waren, sind diese im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 berücksichtigt.

Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung für das Geschäftsjahr 2007 abgegeben und den Aktionären im Internet unter www.nordexonline.de/investorrelations zugänglich gemacht.

Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften

Die Nordex Energy GmbH, Norderstedt, und die Nordex Grundstücksverwaltung GmbH, Norderstedt, sind von der Offenlegung gemäß § 325 HGB unter Bezugnahme auf die Regelungen des § 264(3) HGB befreit.

Organe der Nordex AG

Für das Geschäftsjahr 2007 waren als Mitglieder des Aufsichtsrats bestellt:

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Yves Schmitt

(Vorsitzender des Aufsichtsrats)
CMP Capital Management-Partners GmbH (Geschäftsführender Gesellschafter)
CMP Fonds I GmbH (Geschäftsführer)
TAP Management GmbH (Geschäftsführer)
Turn-Around Partners GmbH & Co. KGaA (Vorstand)
Schmitt Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs GmbH (Geschäftsführender Gesellschafter)
Flemming Dental AG (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Lucia AG (Mitglied des Aufsichtsrats)

Jens-Peter Schmitt

(Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Rechtsanwalt

Dr.-Ing. Hans Fechner

Sprecher der Geschäftsführung der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG
Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG
Geschäftsführer der Siempelkamp Verwaltungs GmbH
Vorsitzender des Beirats der ATR Industrie-Elektronik GmbH & Co. KG*
Vorsitzender des Beirats derW. Strothmann GmbH*
Vorsitzender des Beirats der Siempelkamp Handling Systeme GmbH*
Mitglied des Beirats der Sicoplan N.V., Belgien*
Vorsitzender des Beirats der Siempelkamp Limited Partnership, USA*
Vorsitzender des Beirats der Siempelkamp srl., Italien*
Mitglied des Verwaltungsrats des RWTÜV e.V.
Mitglied des Aufsichtrats MEP Management + Equity Partners AG
Mitglied des Beirats der Deutsche Bank AG
* verbundene Unternehmen

Jan Klatten

Geschäftsführender Gesellschafter momentum Beteiligungsgesellschaft mbH

Martin Rey

Geschäftsführer Babcock & Brown GmbH
Excecutive Director Babcock & Brown Ltd.
Renerco AG (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
ZAAB Energy AG (Mitglied des Aufsichtsrats)
Brisa Auto-estradas de Portugal, S.A., Portugal (Mitglied des Aufsichtsrats)

Dr.-Ing. Hans Seifert

Geschäftsführer Vinco Beteiligungs GmbH
Blue Cap AG (Vorsitzender des Aufsichtsrats) EmQtecAG (Mitglied des Aufsichtsrats) Hallufix AG (Mitglied des Aufsichtsrats)

Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2007:

Thomas Richterich, Hamburg (Vorstandsvorsitzender)

Carsten Risvig Pedersen, Brande (Vertriebsvorstand)

Dr. Hansjörg Müller, Hamburg (Vorstand Operations)

Ulric Bernard Schäferbarthold, Köln (Vorstand Finanzen), ab April 2007

Zudem ist der NordexVertriebsvorstand Carsten Pedersen Aufsichtsratsmitglied beim dänischen Projektentwickler Greentech Energy A/S.

Den Organmitgliedern waren zum 31.12.2007 folgende Aktien zuzurechnen:

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Aktien
Carsten Pedersen Vorstand Vertrieb 99.000 sowie weitere 2.612.551 über eine 50%ige Beteiligung an der Nordvest A/S
Thomas Richterich Vorstandsvorsitzender 206.143*
Dr. Hansjörg Müller Vorstand Operations 164.915*
Yves Schmitt Vorsitzender des Aufsichtsrats 148.470**
Jan Klatten Aufsichtsrat 1.240.973***
Jens-Peter Schmitt Aufsichtsrat 5.280
Dr. Hans Seifert Aufsichtsrat 50.000

* stille Unterbeteiligung bei den Finanzinvestoren

** indirekt über eine Beteiligung an der CMP Fonds I GmbH

*** über eine Unterbeteiligung der momentum-capital Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH an der CMP Fonds I GmbH

Thomas Richterich (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Hansjörg Müller (Vorstand Operations) sind über stille Unterbeteiligungen (ohne Stimm- und Veräußerungsrecht) bei den Finanzinvestoren mit 206.143 bzw. 164.915 Aktien investiert und damit über die Aktienkursentwicklung angebunden. Carsten Pedersen (Vertrieb) hält direkt 99.000 Aktien und indirekt, durch seine 50%ige Beteiligung an der Nordvest A/S, 2.612.551 Aktien. Darüber hinaus sind Thomas Richterich und Dr. Hansjörg Müller am Veräußerungserlös im Falle einer Veräußerung der von den Aktionären CMP Capital Management-Partners und Goldman Sachs gehaltenen Aktien an der Gesellschaft beteiligt (Übergewinnbeteiligung).

Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands der Nordex Aktiengesellschaft

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Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2007 2006
EURO EURO
Bezüge des Aufsichtsrats 118.785 115.706
Bezüge des Vorstands 1.687.610 1.539.970

Die Bezüge des Vorstands teilen sich auf in feste und erfolgsabhängige, variable Vergütungsbestandteile.

Aufgrund der zwischen den an der Gesellschaft maßgeblich beteiligten Finanzinvestoren und einzelnen Vorstandsmitgliedern bestehenden stillen Unterbeteiligungen sind im Geschäftsjahr 2006 Gewinnbeteiligungen von insgesamt 1.680 TEuro gezahlt worden.

Die Gesellschaft ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 15.05.2006 vom individualisierten Ausweis der Bezüge einzelner Vorstandsmitglieder befreit. Die individualisierte Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung der Gesellschaft veröffentlicht (www.nordexonline.com/onlineservice). Sie beträgt 15.000 Euro pro Jahr für jedes Aufsichtsratsmitglied. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrags. Ferner haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Auslagenersatz.

Bezüge/Pensionsrückstellung ehemalige Vorstände

Für zwei ausgeschiedene Vorstandsmitglieder mit einer unverfallbaren Anwartschaft sind zum Bilanzstichtag 31.12.2007 Pensionsrückstellungen in Höhe von 169 TEuro (31.12.2006: 110 TEuro) gebildet worden.

Honorare des Abschlussprüfers

Die Honorare des Abschlussprüfers im Geschäftjahr 2007 betragen für die Abschlussprüfung 159 TEuro (Geschäftsjahr 2006: 145 TEuro), Steuerberatungsleistungen 12 TEuro (Geschäftsjahr 2006: 44 TEuro) sowie für sonstige Leistungen insgesamt 30 TEuro (Geschäftsjahr 2006: 0 TEuro).

 

Rostock im März 2008

T. Richterich, Vorstandsvorsitzender

C. Pedersen, Vorstand

H. Müller, Vorstand

B. Schäferbarthold, Vorstand

ENTWICKLUNG DER LANGFRISTIGEN AKTIVA IM KONZERN OHNE LATENTE STEUERN
für die Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2007

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangs- Zugänge Erstkonsoli- Abgänge Umglie- Endbestand
bestand dierung derung
01.01.2007 31.12.2007 31.12.2007
'000 EURO '000
EURO
'000
EURO
'000
EURO
'000
EURO
'000
EURO
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 16.554 2.300 0 0 188 19.042
Technische Anlagen und Maschinen 17.706 3.386 0 1.569 -228 19.295
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.769 6.945 0 299 70 25.485
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.725 2.703 0 562 -395 5.471
Summe Sachanlagen 56.754 15.334 0 2.430 -365 69.293
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 14.461 0 0 0 0 14.461
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 24.726 10.252 0 4.956 0 30.022
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 10.831 2.887 0 6 365 14.077
Summe immaterielle Vermögenswerte 50.018 13.139 0 4.962 365 58.560
Langfristige Finanzanlagen
Beteiligungen 5.642 160 0 191 0 5.611
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.148 0 0 60 0 1.088
Sonstige Ausleihungen 2.211 28 0 2.239 0 0
Summe langfristige Finanzanlagen 9.001 188 0 2.490 0 6.699
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 757 0 0 55 0 702
Sonstige langfristige Vermögenswerte 320 5.374 0 0 0 5.694
Summe langfristige Aktiva ohne latente Steuern 116.850 34.035 0 9.937 0 140.948
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Abschreibungen
Anfangs- Zugänge Erstkonsoli- Abgänge Umglie- Endbestand
bestand dierung derung
01.01.2007 31.12.2007
'000
EURO
'000 EURO '000
EURO
'000 EURO '000 EURO '000
EURO
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.025 727 0 0 74 4.826
Technische Anlagen und Maschinen 12.138 2.507 0 1.380 0 13.265
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.754 3.439 0 227 0 15.966
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 28.917 6.673 0 1.607 74 34.057
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 4.501 0 0 0 0 4.501
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 12.995 6.570 0 4.922 0 14.643
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 9.955 779 0 0 -74 10.660
Summe immaterielle Vermögenswerte 27.451 7.349 0 4.922 -74 29.804
Langfristige Finanzanlagen
Beteiligungen 1.845 1.000 0 0 0 2.845
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
Summe langfristige Finanzanlagen 1.845 1.000 0 0 0 2.845
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 0 0 0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 0 0 0 0 0
Summe langfristige Aktiva ohne latente Steuern 58.213 15.022 0 6.529 0 66.706
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Buchwert Buchwert
31.12.2007 31.12.2006
'000
EURO
_000
EURO
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 14.216 12.529
Technische Anlagen und Maschinen 6.030 5.568
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.519 6.015
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.471 3.725
Summe Sachanlagen 35.236 27.837
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 9.960 9.960
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 15.379 11.731
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 3.417 876
Summe immaterielle Vermögenswerte 28.756 22.567
Langfristige Finanzanlagen
Beteiligungen 2.766 3.797
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.088 1.148
Sonstige Ausleihungen 0 2.211
Summe langfristige Finanzanlagen 3.854 7.156
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 702 757
Sonstige langfristige Vermögenswerte 5.694 320
Summe langfristige Aktiva ohne latente Steuern 74.242 58.637

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangs- Zugänge Erstkonsoli- Abgänge Umglie- Endbestand
bestand dierung derung
01.01.2006 31.12.2006
'000 EURO '000
EURO
'000
EURO
'000
EURO
'000
EURO
'000
EURO
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 16.237 482 0 165 0 16.554
Technische Anlagen und Maschinen 14.508 2.250 2.086 1.024 -114 17.706
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.062 3.178 161 746 114 18.769
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65 3.544 181 65 0 3.725
Summe Sachanlagen 46.872 9.454 2.428 2.000 0 56.754
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 14.461 0 0 0 0 14.461
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 21.497 6.820 0 3.591 0 24.726
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 10.533 373 0 75 0 10.831
Summe immaterielle Vermögenswerte 46.491 7.193 0 3.666 0 50.018
Langfristige Finanzanlagen
Beteiligungen 5.666 7 0 31 0 5.642
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.153 0 0 5 0 1.148
Sonstige Ausleihungen 2.954 119 0 862 0 2.211
Summe langfristige Finanzanlagen 9.773 126 0 898 0 9.001
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 757 0 0 0 0 757
Sonstige langfristige Vermögenswerte 110 210 0 0 0 320
Summe langfristige Aktiva ohne latente Steuern 104.003 16.983 2.428 6.564 0 116.850
scroll
Abschreibungen
Anfangs- Zugänge Erstkonsoli- Abgänge Umglie- Endbestand
bestand dierung derung
01.01.2006 31.12.2006
'000
EURO
'000 EURO '000
EURO
'000 EURO '000 EURO '000
EURO
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.421 714 0 110 0 4.025
Technische Anlagen und Maschinen 10.922 1.996 11 791 0 12.138
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.148 2.235 7 636 0 12.754
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 25.491 4.945 18 1.537 0 28.917
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 4.501 0 0 0 0 4.501
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 10.224 6.311 0 3.540 0 12.995
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 8.210 1.745 0 0 0 9.955
Summe immaterielle Vermögenswerte 22.935 8.056 0 3.540 0 27.451
Langfristige Finanzanlagen
Beteiligungen 0 1.845 0 0 0 1.845
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
Summe langfristige Finanzanlagen 0 1.845 0 0 0 1.845
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 0 0 0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 0 0 0 0 0
Summe langfristige Aktiva ohne latente Steuern 48.426 14.846 18 5.077 0 58.213
scroll
Buchwert Buchwert
31.12.2006 31.12.2005
'000
EURO
'000
EURO
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 12.529 12.816
Technische Anlagen und Maschinen 5.568 3.586
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.015 4.914
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.725 65
Summe Sachanlagen 27.837 21.381
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 9.960 9.960
Aktivierte Entwicklungsaufwendungen 11.731 11.273
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 876 2.323
Summe immaterielle Vermögenswerte 22.567 23.556
Langfristige Finanzanlagen
Beteiligungen 3.797 5.666
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.148 1.153
Sonstige Ausleihungen 2.211 2.954
Summe langfristige Finanzanlagen 7.156 9.773
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 757 757
Sonstige langfristige Vermögenswerte 320 110
Summe langfristige Aktiva ohne latente Steuern 58.637 55.577

 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die Aktivitäten der Nordex-Gruppe erstrecken sich über die Entwicklung, der Produktion, den Service und den Vertrieb von Windenergieanlagen. Neben der Entwicklung und Produktion werden zur Unterstützung des Vertriebs Vorleistungen für die Projektentwicklung erbracht, entsprechende Rechte erworben und die Infrastruktur geschaffen, um Windenergieanlagen an geeigneten Standorten zu errichten. Bei der Nordex-Gruppe handelt es sich im Wesentlichen um ein Einproduktunternehmen, so dass ein sekundäres Berichtssegment aus diesem Grund nicht anzugeben ist. Hinsichtlich der Aufteilung der geographischen Segmente wurde die Segmentberichterstattung im Geschäftsjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr geändert. Im Geschäftsjahr sind die Segmente Deutschland und Europa (ohne Deutschland) zum Segment Europa zusammengefasst worden. Die Neugliederung der Segmente basiert auf der Strategie, die Produktion in den jeweiligen Absatzregionen der Nordex zu lokalisieren. Neben der bestehenden Europaproduktion in Rostock, der im Vorjahr aufgebauten Produktion in Asien und dem für 2009 geplanten Aufbau der Produktionskapazitäten auf dem US-amerikanischen Markt wird die Nordex auf den für sie zentralen Absatzmärkten, Europa, Asien und Nordamerika mit Produktionsstätten vertreten sein. Da eine gesonderte Darstellung der Erlöse, Segmentergebnisse und Vermögenswerte der Region USA in 2007 noch keinen zusätzlichen Informationsgewinn liefert, wurde auf eine gesonderte Darstellung der Region in 2007 verzichtet und diese mit der Region Asien zum Segment Rest of World zusammengefasst. Die Nordex AG übt eine reine Holdingfunktion aus und ist von daher keinem der beiden Segmente zugeordnet. Die Vergleichsangaben des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.

Das Segment Europa (insbesondere die Länder Frankreich, Großbritannien und Italien) ist für Nordex aktuell die stärkste Umsatzregion. Durch Harmonisierungsbestrebungen auf EU-Ebene nähern sich die Mitgliedstaaten der EU in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht einander an. Aus den EU-Ländern wird mittel bis langfristig Nachfrage nach Strom aus Windenergie erwartet. Nordex plant daher, seine Marktanteile auch zukünftig in Europa sukzessive auszubauen. Der asiatische Raum ist ebenso wie die USA von Nordex aus wachstumsperspektivischer Sicht zu beurteilen. Stark wachsende Nachfrage im asiatischen Raum hat Nordex dazu bewogen, in 2006 damit zu beginnen, die Gondel- und Rotorblattproduktion der Windkraftanlagen vom Typ S70/S77 in China aufzubauen mit dem Ziel, den asiatischen Markt von dort aus bedienen zu können. In den USA wird auch zukünftig von starkem Marktwachstum ausgegangen. Die Lokalisierung der Produktion ist für 2009 geplant.

Die Segmentumsätze beinhalten sowohl die Umsätze mit Dritten (Außenumsätze) als auch die Innenumsätze der Segmente zwischen den Regionen. Die Festsetzung der Preise für Lieferungen zwischen den einzelnen Segmenten erfolgt unter Beachtung des "at-arms-length"-Grundsatzes. Die Außenumsätze umfassen grundsätzlich die Umsätze nach dem Bestimmungsort der Verkäufe. Die Segmentergebnisse sind entsprechend den Außenumsätzen konsolidiert dargestellt. Nachfolgende Übersicht liefert die Überleitung der Segmentergebnisse auf das Betriebsergebnis (EBIT), des Segmentsvermögens auf das Unternehmensvermögen sowie der Segmentschulden auf die Unternehmensschulden:

Das Segmentergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beinhaltet die Segmenterlöse abzüglich zugehöriger Aufwendungen. Das Segmentvermögen beinhaltet sämtliche kurz- und langfristige Vermögenswerte mit Ausnahme von Ertragssteueransprüchen, aktiven latenten Steuern und verzinslichem Vermögen.

Die Segmentschulden beinhalten sämtliche Schuldposten mit Ausnahme von Ertragsteuerschulden, passiven latenten Steuern, verzinslichen Schulden und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing.

Der Wertminderungsaufwand gem. IAS 36 entfällt im Berichtsjahr auf die Beteiligung an der Qingdao Huawei Wind Power Co. Ltd., China. Im Vorjahr entfielen 758 TEuro auf die vollständige Abschreibung der 40%-igen Beteiligung an der Xi'an Nordex Wind Turbine Co. Ltd., China, und 1.087 TEuro auf die Wertberichtigung auf die Beteiligung an der Qingdao Huawei Wind Power Co. Ltd., China. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

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'000 EURO Europa Rest of World
2007 2006 2007 2006
angepasst angepasst
Umsatzerlöse
Externe Verkäufe 724.412 486.065 23.044 27.547
Verkäufe zw. Segmenten 0 0 36.672 9.807
Umsatzerlöse gesamt 724.412 486.065 59.716 37.354
Operatives Ergebnis (EBIT) 66.374 30.526 -5.458 1.152
Sonstige Informationen
Segmentvermögen 369.928 262.900 106.184 30.404
VerzinslichesVermögen 101.777 32.169 17.335 5.531
Ertragsteueransprüche/Aktive latente Steuern 1.268 1.520 0 0
Konzernvermögen 472.973 296.589 123.519 35.935
Segmentschulden 326.058 270.490 118.258 22.316
Ertragsteuerschulden/Passive latente Steuern 18.273 10.706 0 554
Verzinsliche Schulden 1.124 1.192 0 0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 7.811 7.953 0 0
Konzernschulden 353.266 290.341 118.258 22.870
Investitionen* 19.176 12.658 3.957 5.689
Abschreibungen* 11.803 12.500 813 43
Wertminderungsaufwand IAS 36 0 0 1.000 1.845

*In den Segmenten sind die Investitionen und Abschreibungen auf Aktivierte Entwicklungskosten enthalten. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

** Bei der Konzern-Holding sind das betriebliche Vermögen und die betrieblichen Schulden nach Kapital- und Schuldenkonsolidierung dargestellt. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

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'000 EURO Summe Konsolidierung
(Regionen)
2007 2006 2007
angepasst
Umsatzerlöse
Externe Verkäufe 747.456 513.612 0
Verkäufe zw. Segmenten 36.672 9.807 -36.672
Umsatzerlöse gesamt 784.128 523.419 -36.672
Operatives Ergebnis (EBIT) 60.916 31.678 0
Sonstige Informationen
Segmentvermögen 476.112 293.304 -55.467
VerzinslichesVermögen 119.112 37.700 0
Ertragsteueransprüche/Aktive latente Steuern 1.268 1.520 0
Konzernvermögen 596.492 332.524 -55.467
Segmentschulden 444.316 292.806 -55.467
Ertragsteuerschulden/Passive latente Steuern 18.273 11.260 0
Verzinsliche Schulden 1.124 1.192 0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 7.811 7.953 0
Konzernschulden 471.524 313.211 -55.467
Investitionen* 23.133 18.347 0
Abschreibungen* 12.616 12.543 0
Wertminderungsaufwand IAS 36 1.000 1.845 0
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'000 EURO Konsolidierung Konzern Gesamt Konzern-Holding**
(ohne Konzern-Holding)
2006 2007 2006 2007
angepasst angepasst
Umsatzerlöse
Externe Verkäufe 0 747.456 513.612 0
Verkäufe zw. Segmenten -9.807 0 0 0
Umsatzerlöse gesamt -9.807 747.456 513.612 0
Operatives Ergebnis (EBIT) 0 60.916 31.678 -20.782
Sonstige Informationen
Segmentvermögen -8.314 420.645 21.441,30 20.655
VerzinslichesVermögen 0 119.112 37.700 93.075
Ertragsteueransprüche/Aktive latente Steuern 0 1.268 1.520 49.014
Konzernvermögen -8.314 541.025 324.210 162.744
Segmentschulden -8.314 388.849 284.492 87.294
Ertragsteuerschulden/Passive latente Steuern 0 18.273 11.260 2.571
Verzinsliche Schulden 0 1.124 1.192 0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0 7.811 7.953 0
Konzernschulden -8.314 416.057 304.897 16,05
Investitionen* 0 23.133 18.347 5.528
Abschreibungen* 0 12.616 12.543 1.406
Wertminderungsaufwand IAS 36 0 1.000 1.845 0
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'000 EURO Konzern-Holding** Konzern Gesamt
2006 2007 2006
angepasst angepasst
Umsatzerlöse
Externe Verkäufe 37 747.456 513.649
Verkäufe zw. Segmenten 0 0 0
Umsatzerlöse gesamt 37 747.456 513.649
Operatives Ergebnis (EBIT) -15.121 40.134 16.556
Sonstige Informationen
Segmentvermögen 3.811 441.300 293.811
VerzinslichesVermögen 94.209 212.187 930.759
Ertragsteueransprüche/Aktive latente Steuern 30.201 50.282 31.721
Konzernvermögen 133.231 703.769 457.441
Segmentschulden 21.432 402.143 287.294
Ertragsteuerschulden/Passive latente Steuern 1.209 20.844 12.469
Verzinsliche Schulden 7 1.124 1.199
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 0 7.811 7.953
Konzernschulden 4.018 431.922 308.915
Investitionen* 854 28.661 19.201
Abschreibungen* 476 14.022 13.019
Wertminderungsaufwand IAS 36 0 1.000 1.845

AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZ ZUM 31. DEZEMBER 2007

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Währung Anteil am Kapital in % Ergebnis
01.01.2007 -31.12.2007
Eigenkapital
31.12.2007
Beteiligung über
Konsolidierte verbundene Unternehmen (Werte gemäß statutorischen Abschlüssen)
Nordex AG, Rostock (Konzernobergesellschaft)* Euro - 9.351.827,78 217.461.796,24 -
Nordex Energy B.V., Rotterdam, Niederlande Euro 100 -243.246,07 - 655.075,46 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex Grundstücksverwaltung GmbH, Norderstedt, Deutschland* Euro 100 0,00 52.000,00 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex Energy GmbH, Norderstedt, Deutschland* Euro 100 0,00 6.254.049,08 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex UK Limited, Didsbury, Großbritannien Euro 100 2.388.005,15 -1.588.433,25 Nordex Energy B. V.
Nordex USA Inc., Arlington, USA Euro 100 -468.920,60 -1.769.110,12 Nordex Energy B. V.
Nordex France SAS, La Plaine Saint-Denis, Frankreich Euro 100 425.735,16 -1.151.047,21 Nordex Energy B. V.
Nordex Energy Ibérica S.A., Barcelona, Spanien Euro 100 -568.016,28 -1.755.758,57 Nordex Energy B. V.
Nordex Italia Srl., Mailand, Italien Euro 100 -969.607,42 606.430,75 Nordex Energy B. V.
Nordex (Baoding) Wind Power Co. Ltd., Baoding, China Euro 100 -1.028.271,60 456.390,67 Nordex Energy GmbH
Nordex (Yinchuan) Wind Power Equipment Manufacturing Co.Ltd., Ningxia, China Euro 50 -458.068,52 3.745.249,75 Nordex Energy GmbH
Nordex (Dongying) Wind Power Equipment Manufacturing Co.Ltd., Dongying, China Euro 100 -2.790.435,47 -88.956,06 Nordex Energy GmbH
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen (Werte gemäß statutorischen Abschlüssen)
Nordex Windpark Verwaltung GmbH, Norderstedt, Deutschland Euro 100 -815,28 15.542,24 Nordex Aktiengesellschaft
natcon7 GmbH, Norderstedt, Deutschland*** Euro 75 751.720,95 1.156.032,46 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex Windpark Beteiligung GmbH, Norderstedt, Deutschland Euro 100 -112.534,45 -275.174,88 Nordex Aktiengesellschaft
Esquennois Energie EURL***** Euro 100 420,97 37.176,97 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien d Auneau SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -15.486,79 -2.174,39 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Harbonnieres/Framerville-Rainecourt, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.803,58 23.397,77 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Caulieres Eplessier Lamaronde S.A.S., Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.996,03 22.892,19 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Fresnes-en-Saulnois, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -44.621,83 -23.644,42 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Dehlingen, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.693,96 30.712,34 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien du Fouy, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -39.678,68 -6.276,75 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Crêtes, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -30.814,53 2.542,40 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Joyeuses, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -11.391,94 21.958,37 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Barbes d'Or, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -43.652,41 -10.302,10 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien du Chemin de Serrouville, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.580,58 30.785,66 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Mazeray et de Bignay, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.475,27 30.926,42 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Mistandines, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.199,11 30.147,86 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Croquettes, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.050,97 30.377,54 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de l'Alizier, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.693,44 30.718,99 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de la Chaussée de César Nord, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.693,44 30.740,61 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Affluent de la Canche, S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.256,61 33.743,39 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Fillières, S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.083,24 33.916,76 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Kerbach, S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.226,52 33.773,48 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de la Côte de Repy S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.346,44 33.653,56 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Laborde S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.421,71 33.578,29 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Landelles S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.389,84 33.610,16 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de l'Artois S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.532,86 33.467,14 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Marage-Zondrange S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.497,22 33.502,78 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Point de Vue S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.328,96 33.671,04 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Rimling-Erching S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.139,27 33.860,73 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Grivaudines S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.072,29 33.927,71 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Pelures Blances S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.076,82 33.923,18 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien du Bois Maurepas S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.631,41 33.368,59 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien d'Oberdorff S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.072,59 33.927,41 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Campagne S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.076,82 33.923,18 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex I S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex II S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex III S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex IV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex V S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex VI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex VII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien NordexVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex IX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex X S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XIV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XVII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XIX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXIV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXVI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXVII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXIX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXIV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXVI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXVII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 NordexWindpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXIX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 NordexWindpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XL S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLIV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLVI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLVII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLIX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex L S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
NPV Dritte Windpark GmbH & Co. KG, Norderstedt, Deutschland Euro 100 -416,23 46.139,64 Nordex Grundstücksverwaltung GmbH
Sechste Windpark Support GmbH & Co. KG, Osnabrück, Deutschland Euro 100 -1.040,22 -4.012,51 Nordex Grundstücksverwaltung GmbH
Nordex Hellas Monoprosopi EPE, Kifissia, Griechenland** Euro 100 -296.640,93 -3.455.194,75 Nordex Energy GmbH
Qingdao Huawei Wind Power Co. Ltd., Qingdao, China** Euro 67 -500.813,16 3.855.441,29 Nordex Energy GmbH
Beteiligungen (nicht konsolidiert) (Werte gemäß handelsrechtlichen Abschlüssen)
Atria Grundstücksverwaltungsgesellschaft GmbH & Co. Objekt Rostock KG (Kommanditbeteiligung)** Euro 94 -8.249,46 - 247.339,81 Nordex Energy GmbH
Xi'an Nordex Wind Turbine Co. Ltd., Xi an, China Euro 40 -875.734,48 764.321,80 Nordex Energy GmbH
Catalana D'Energies Renovables, S. L., Reus, Spanien Euro 33 -1.332,29 10.312,79 Nordex Energy Ibérica S. A.
Société d'Energie Éolienne de Cambon Sarl, La Martyre Frankreich*** Euro 50 -3.485,81 -2.809,13 Nordex France SAS
Parc d' Energie de Conlie P.E.C., Sarl, La Martyre, Frankreich*** Euro 50 0,55 1.058,97 Nordex France SAS
Société èolienne de Rouessè-Vassè S.E.R.V Sarl, Rouessè Vassè FR**** Euro 50 -119,88 -1.447,04 Nordex France SAS
Société Bretonne d'Energie d'Armorique SBEA Sarl, Pleyber Christ FR*** Euro 50 -25.756,99 - 24.889,11 Nordex France SAS
K/S Whitewater Wind Power Invest I, Komplementarselskabet Whitewater Invest I ApS****** Euro 30/90 -72.646,96 231.683,49 Nordex Energy GmbH
K/S Whitewater Wind Power Invest VII, Komplementarselskabet Whitewater Invest VII ApS****** Euro 10/90 -28.506,88 242.028,96 Nordex Energy GmbH
K/S Whitewater Wind Power Invest VIII, Komplementarselskabet Whitewater Invest VIII ApS****** Euro 10/90 -181.280,55 18.020,03 Nordex Energy GmbH

*) Gewinnabführungsvertrag; Jahresergebnis u. Eigenkapital vor Ergebnisabführung bzw. Ergebnisübernahme nach landesrechtlichen Vorschriften

**) Jahresabschluss 31.12.2006 (Geschäftsjahr vom 01.1.2006 bis zum 31.12.2006)

***) vorläufiger Abschluss zum 31.12.2007

****) Gesellschaften im Zeitraum 2007 gegründet, vorläufiger Abschluss

***** ) Gesellschaft im Zeitraum 2007 erworben; vorläufiger Abschluss

******) Anteile im Zeitraum 2007 erworben; Jahresabschluss 31.12.2006

BESTÄTIGUNGSVERMERK

"Wir haben den von der Nordex Aktiengesellschaft, Rostock, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichenVertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Hamburg, 14. März 2008

Ernst &Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Götze, Wirtschaftsprüfer

Lüdemann, Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

gemäß §§ 297 Abs. 2 Satz 4 und 315 Abs. 1 Satz 6 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

 

Rostock, im März 2008

T. Richterich, Vorstandsvorsitzender

C. Pedersen, Vorstand

H. Müller, Vorstand

B. Schäferbarthold, Vorstand

BILANZ zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

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31.12.2007 31.12.2006
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.200.494,40 308.511,07
II. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.630.573,76 446.527,90
III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 32.481.929,01 32.481.929,01
37.312.997,17 33.236.967,98
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 90.996.542,98 17.385.391,51
2. Sonstige Vermögensgegenstände 11.579.333,17 6.030.366,04
102.575.876,15 23.415.757,55
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 93.075.993,20 94.208.760,16
195.651.869,35 117.624.517,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 266.646,81 0,00
233.231.513,33 150.861.485,69

PASSIVA

31.12.2007 31.12.2006
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Grundkapital 66.845.000,00 64.345.000,00
II. Kapitalrücklage 156.009.866,00 82.759.866,00
III. Bilanzverlust -5.393.069,76 -14.744.897,54
217.461.796,24 132.359.968,46
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 121.033,00 110.339,00
2. Steuerrückstellungen 2.523.913,00 570.159,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.888.867,39 1.591.654,15
5.533.813,39 2.272.152,15
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15,88 6.850,44
2. Erhaltene Anzahlungen 7.500.000,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.939.730,93 722.610,55
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 485.800,44 15.232.012,38
5. Sonstige Verbindlichkeiten 310.356,45 267.891,71
- davon aus Steuern: 116.281,76 Euro (Vorjahr: 107.863,78 Euro)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 5.571,20 Euro (Vorjahr: 22,37 Euro)
10.235.903,70 16.229.365,08
233.231.513,33 150.861.485,69

GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG
vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

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01.01.2007 -31.12.2007 01.01.2006 -31.12.2006
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 19.547.520,34 10.816.789,02
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.369.764,47 613.065,33
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.233.069,80 -4.703.981,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -701.454,28 -540.543,23
- davon für Altersversorgung: 39.009,85 Euro (Vorjahr: 39.845,02 Euro)
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -1.443.257,31 -475.777,21
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -16.086.931,16 -9.587.641,37
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 9.270.752,62 1.416.235,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.321.328,20 2.252.048,90
- davon aus verbundenen Unternehmen: 3.694.980,09 Euro (Vorjahr: 1.172.635,25 Euro)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -723.649,32 -699.779,59
- davon an verbundene Unternehmen: 343.765,27 Euro (Vorjahr: 6.078,81 Euro)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -11.321.003,76 -909.584,60
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.967.574,98 -6.251,61
11. Sonstige Steuern -1.601,00 -791,42
12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 9.351.827,78 -916.627,63
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -14.744.897,54 -13.828.269,91
14. Bilanzverlust -5.393.069,76 -14.744.897,54

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss der Nordex Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Vorjahreszahlen in der Bilanz und Gewinn- und-Verlustrechnung wurden unverändert übernommen.

Die Gewinn- und -Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 der Nordex Aktiengesellschaft wird im elektronischen Bundesanzeiger und Unternehmensregister unter www.ebundesanzeiger.de bzw. www.unternehmensregister.de veröffentlicht.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unter 410,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegendenWert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgt in Übereinstimmung mit § 6 a EStG. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Währungsumrechnungen

Fremdwährungsguthaben werden mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Die Berücksichtigung von Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Entstehens unter Berücksichtigung der Verluste aus Kursänderungen.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen sind im Anlagespiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind Softwareprogramme und Lizenzen ausgewiesen. Der Posten 'Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung' betrifft im Wesentlichen Büroausstattungen.

(2) Anteile an verbundenen Unternehmen

Hierunter sind folgende direkte verbundene Unternehmen der Nordex Aktiengesellschaft ausgewiesen.

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Buchwert 31.12.2007
'000 EURO
Nordex Energy GmbH, Norderstedt 31.632
natcon7 GmbH 750
Nordex Windpark Beteiligung GmbH, Norderstedt 25
Nordex Energy B.V., Rotterdam 25
Nordex Grundstücksverwaltung GmbH, Norderstedt 25
Nordex Windpark Verwaltung GmbH 25
32.482

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie imVorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Clearingkonten, über die alle Unternehmen der Nordex-Gruppe Liquidität zur Verfügung gestellt bekommen.

(4) Guthaben bei Kreditinstituten

Zum Bilanzstichtag bestanden die flüssigen Mittel aus Guthaben bei Kreditinstituten.

(5) Eigenkapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft von 64.345.000,- Euro eingeteilt in 64.345.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, wurde unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals I von 16.086.250,- Euro durch Ausgabe von 2.500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien um 2.500.000,- Euro auf 66.845.000,- Euro erhöht.

Das Grundkapital sowie die Anzahl der ausgegebenen Aktien haben sich im Berichtsjahr wie folgt verändert:

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Grundkapital '000 EURO
Bestand am 1. Januar 2007 64.345
Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2007 2.500
66.845
Kapitalrücklage
Bestand am 1. Januar 2007 82.760
Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2007 73.250
156.010
Bilanzverlust
Verlustvortrag -14.745
Jahresergebnis 9.352
-5.393
Eigenkapital zum 31. Dezember 2007 217.462

Die Gesellschaft hat zum 31.12.2007 ein Genehmigtes Kapital I von 13.586.250,- Euro entsprechend 13.586.250 Anteilen, ein Bedingtes Kapital I von 15.086.250,- Euro entsprechend 15.086.250 Anteilen sowie ein Bedingtes Kapital II von 1.000.000,- Euro entsprechend 1.000.000 Anteilen, jeweils mit einem rechnerischen Anteil von 1,00 Euro je Anteil.

Das Genehmigte Kapital I hat sich im Berichtszeitraum durch Ausgabe von 2.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien im Rahmen der vorgenannten Kapitalmaßnahme um 2.500.000,- Euro auf 13.586.250,- Euro reduziert.

Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum nachfolgende Mitteilungen entsprechend § 21 Abs. 1 WpHG erhalten und entsprechend § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG bekannt gemacht:

a) Der Stimmrechtsanteil der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main/ Deutschland, als Tochtergesellschaft der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main/ Deutschland, an der Gesellschaft hat am 22.01.2007 die Schwelle von 5% unterschritten und betrug sodann 4,71 %.

b) Der Stimmrechtsanteil der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main/ Deutschland, als Tochtergesellschaft der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main/ Deutschland, an der Gesellschaft hat am 15.02.2007 die Schwelle von 3% unterschritten und betrug sodann 2,81 %.

c) Der Stimmrechtsanteil der Morgan Stanley & Co. International Limited, Wilmington/ USA, an der Gesellschaft hat am 29.03.2007 die Schwelle von 3% unterschritten und betrug sodann 2,22%.

Zugleich hat auch der Stimmrechtsanteil der nachfolgend genannten Holdinggesellschaften die Schwelle von 3% unterschritten und betrug sodann 2,22%, wobei die vorgenannten, sämtlich durch die Morgan Stanley & Co. International Limited direkt gehaltenen Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Nr. 1 WpHG jeder der nachgenannten Gesellschaften zuzurechnen sind, und zwar über die jeweils unter der jeweiligen Gesellschaft genannte Gesellschaft:

(i) Morgan Stanley, The Corporation Trust Company, Wilmington/ USA

(ii) Morgan Stanley International Holdings Inc., The Corporation Trust Company Corporation, Wilmington/USA

(iii) Morgan Stanley International Limited, London/ United Kingdom (iv) Morgan Stanley Group (Europe), London/ United Kingdom (v) Morgan Stanley UK Group, London/ United Kingdom

d) Der Stimmrechtsanteil der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main/ Deutschland, als Tochtergesellschaft der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main/ Deutschland, an der Gesellschaft hat am 31.12.2007 die Schwelle von 3% überschritten und betrug sodann 3,01 %.

ANLAGESPIEGEL DER NORDEX AG zum 31. Dezember 2007

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Bruttowerte
Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2007 Zugänge Abgänge
EURO EURO EURO
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 684.984,11 3.328.147,59 5.226,65
684.984,11 3.328.147,59 5.226,65
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.012.201,23 2.199.837,43 14.543,00
1.012.201,23 2.199.837,43 14.543,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 38.405.106,08 0,00
38.405.106,08 0,00 0,00
40.102.291,42 5.527.985,02 19.769,65

(6) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (1.928 TEuro) insbesondere für Tantiemen und Urlaub sowie Rückstellungen für Kosten im Zusammenhang mit der Hauptversammlung, dem Jahresabschluss und dessen Prüfung (328 TEuro) und Rückstellungen für Zinsen aus der Betriebsprüfung (232 TEuro).

(7) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 15,88 Euro (Vorjahr: 7 TEuro).

Besicherung der Bar- und Avalkredite

Die Nordex Aktiengesellschaft ist in einen Sicherheiten-Poolvertrag zwischen den aval- und kreditfinanzierenden Banken einbezogen. Die insgesamt bestellten Sicherheiten umfassen die Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Sicherungsübereignung des Lagerbestands, die Verpfändung der gehaltenen Beteiligungen an der Nordex Energy GmbH, an der Nordex Grundstücksverwaltung GmbH, an der Nordex Windpark Beteiligung GmbH sowie an der Nordex Energy B.V., AGB-Pfandrechte hinsichtlich der Kontenguthaben, die Sicherungsabtretung von Lizenzen, Know-how, Gebrauchsmustern, Patent- und sonstigen Schutzrechten sowie von Versicherungsansprüchen aus Gewährleistungs- und Gebäudeversicherungspolicen sowie die Einräumung von Grundschulden. Durch die Regelungen des Sicherheiten-Poolvertrages sind faktisch die gesamten bilanzierten und nicht bilanzierten Vermögenswerte als Sicherheiten für bestehende Kreditverbindlichkeiten verhaftet.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

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Abschreibungen Nettowerte
Anschaffungs- und
Herstellungskosten
Abschreibungen Zugänge Abgänge Abschreibungen Buchwert Buchwert
31.12.2007 01.01.2007 31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006
EURO EURO EURO EURO EURO EURO EURO
4.007.905,05 376.473,04 431.082,81 145,20 807.410,65 3.200.494,40 308.511,07
4.007.905,05 376.473,04 431.082,81 145,20 807.410,65 3.200.494,40 308.511,07
3.197.495,66 565.673,33 1.012.174,50 10.925,93 1.566.921,90 1.630.573,76 446.527,90
3.197.495,66 565.673,33 1.012.174,50 10.925,93 1.566.921,90 1.630.573,76 446.527,90
38.405.106,08 5.923.177,07 0,00 5.923.177,07 32.481.929,01 32.481.929,01
38.405.106,08 5.923.177,07 06,0 0,00 5.923.177,07 32.481.929,01 32.481.929,01
45.610.506,79 6.865.323,44 1.443.257,31 11.071,13 8.297.509,62 37.312.997,17 33.236.967,98

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

In der Nordex Aktiengesellschaft bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten gegenüber Dritten zugunsten konsolidierter und nicht konsolidierter verbundener Unternehmen in Höhe von 2,5 Mrd. Euro (31.12.2006: 855,8 Mio. Euro). Die Gestellung von Sicherheiten der Gesellschaft entsprechen den vertraglichen Verpflichtungen, die Tochtergesellschaften gegenüber Dritten eingegangen sind. Auf die gesamtschuldnerische Haftung für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen gegenüber Banken in Zusammenhang mit Bankavalen entfielen EUR 266,6 Mio. (31.12.2006: EUR 221,8 Mio.). Den herausgelegten Sicherheiten sowie der gesamtschuldnerischen Haftung aus Bankavalen steht ein Bestand fester und bedingter Kundenaufträge von EUR 2,9 Mrd. gegenüber. Sofern eine Zahlungsverpflichtung aus den abgegebenen Garantien erwartet wird, würden entsprechende Rückstellungen gebildet.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 955 TEuro (Vorjahr 827 TEuro) aus Miet- und Leasingverträgen und verteilt sich auf die Folgejahre wie folgt:

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2008 2009-2012 nach 2012 Summe
'000 EURO '000 EURO '000 EURO '000 EURO
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
339 (194) 616 (633) 0 (0) 955 (827)

IV. ANGABEN ZUR GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse enthalten Konzernumlagen für Dienstleistungen (14.043 TEuro) sowie Provisionen für ausgestellte Vertragserfüllungsbürgschaften für (5.450TEuro).

(2) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Umsatzsteuererstattung Vorjahre (362 TEuro) sowie aus Währungskursgewinnen (675TEuro).

(3) Personalaufwand

In der Nordex Aktiengesellschaft waren folgende Mitarbeiter (ohne Vorstände) beschäftigt:

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Geschäftsjahr Durchschnitt Stichtag
2007 80 95
2006 55 66

(4) Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs sind aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

(5) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hierunter sind im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten von 5.617 TEuro, Versicherungskosten von 746 TEuro, Mieten und Leasing von 580 TEuro sowie Werbekosten von 2.159 TEuro und Kosten der EDV von 2.840 TEuro enthalten.

(6) Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen die Gewinnabführung der Nordex Energy GmbH (9.254TEuro) sowie der Nordex Grundstücksverwaltung GmbH (17 TEuro) aufgrund der mit diesen Gesellschaften bestehenden Ergebnisabführungsverträgen.

(7) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Im Geschäftsjahr beinhalten die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge im Wesentlichen Zinserträge aus Bankguthaben (2.498 TEuro) sowie in Höhe von 3.695 TEuro Zinserträge von verbundenen Unternehmen.

(8) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Bei den Zinsaufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Zinsenaufwendungen von verbundenen Unternehmen (344 TEuro ) sowie Avalprovisionen.

V. SONSTIGE ANGABEN

(1) Anteilsbesitz

Die vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes ist diesem Anhang beigefügt.

(2) Corporate Governance Erklärung

Die Gesellschaft hat die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung für das Geschäftsjahr 2007 abgegeben und den Aktionären im Internet unter www.nordexonline.de/investorrelations zugänglich gemacht.

(3) Angaben zu den Unternehmensorganen der Nordex Aktiengesellschaft

Für das Geschäftsjahr 2006 waren als Mitglieder des Aufsichtsrats bestellt:

Yves Schmitt (Vorsitzender des Aufsichtsrats)

CMP Capital Management-Partners GmbH (Geschäftsführender Gesellschafter)

CMP Fonds I GmbH (Geschäftsführer)

TAP Management GmbH (Geschäftsführer)

Turn-Around Partners GmbH & Co. KGaA (Vorstand)

Schmitt Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs GmbH (Geschäftsführender Gesellschafter)

Flemming Dental AG (Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Lucia AG (Mitglied des Aufsichtsrats)

Jens-Peter Schmitt (Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats) Rechtsanwalt

Dr.-Ing. Hans Fechner

Sprecher der Geschäftsführung der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG

Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG

Geschäftsführer der Siempelkamp Verwaltungs GmbH

Vorsitzender des Beirats der ATR Industrie-Elektronik GmbH & Co. KG*

Vorsitzender des Beirats der W. Strothmann GmbH*

Vorsitzender des Beirats der Siempelkamp Handling Systeme GmbH*

Mitglied des Beirats der Sicoplan N.V., Belgien*

Vorsitzender des Beirats der Siempelkamp Limited Partnership, USA*

Vorsitzender des Beirats der Siempelkamp srl., Italien*

Mitglied des Verwaltungsrats des RWTÜV e.V.

Mitglied des Aufsichtrats MEP Management + Equity Partners AG

Mitglied des Beirats der Deutsche Bank AG

* verbundene Unternehmen

Jan Klatten

Geschäftsführender Gesellschafter momentum Beteiligungsgesellschaft mbH

Martin Rey

Geschäftsführer Babcock & Brown GmbH

Excecutive Director Babcock & Brown Ltd.

Renerco AG (Vorsitzender des Aufsichtsrats)

ZAAB Energy AG (Mitglied des Aufsichtsrats)

Brisa Autoestradas de Portugal, S.A., Portugal (Mitglied des Aufsichtsrats)

Dr.-Ing. Hans Seifert

Geschäftsführer Vinco Beteiligungs GmbH
Blue Cap AG (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
EmQtecAG (Mitglied des Aufsichtsrats) Hallufix AG (Mitglied des Aufsichtsrats)

Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2007:

Thomas Richterich, Hamburg (Vorstandsvorsitzender)

Carsten Risvig Pedersen, Brande (Vertriebsvorstand)

Dr. Hansjörg Müller, Hamburg (Vorstand Operations)

Ulric Bernard Schäferbarthold, Köln (Vorstand Finanzen), ab April 2007

Zu dem ist der Nordex Vertriebsvorstand Carsten Pedersen Aufsichtsratsmitglied beim dänischen Projektentwickler Greentech Energy AS.

Den Organmitgliedern waren zum 31.12.2007 folgende Aktien zuzurechnen:

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Aktien
Carsten Pedersen Vorstand Vertrieb 99.000 sowie weitere 2.612.551 über eine 50%ige Beteiligung an der Nordvest A/S
Thomas Richterich Vorstandsvorsitzender 206.143*
Dr. Hansjörg Müller Vorstand Operations 164.915*
Yves Schmitt Vorsitzender des Aufsichtsrats 148.470**
Jan Klatten Aufsichtsrat 1.240.973***
Jens-Peter Schmitt Aufsichtsrat 5.280
Dr. Hans Seifert Aufsichtsrat 50.000

* stille Unterbeteiligung bei den Finanzinvestoren

** indirekt über eine Beteiligung an der CMP Fonds I GmbH

*** über eine Unterbeteiligung der momentum-capital Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH an der CMP Fonds I GmbH

Thomas Richterich (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Hansjörg Müller (Vorstand Operations) sind über stille Unterbeteiligungen (ohne Stimm- und Veräußerungsrecht) bei den Finanzinvestoren mit 206.143 bzw. 164.915 Aktien investiert und damit über die Aktienkursentwicklung angebunden. Carsten Pedersen (Vertrieb) hält direkt 99.000 Aktien und indirekt, durch seine 50%ige Beteiligung an der Nordvest A/S, 2.612.551 Aktien. Darüber hinaus sind Thomas Richterich und Dr. Hansjörg Müller am Veräußerungserlös im Falle einer Veräußerung der von den Aktionären CMP Capital Management-Partners und Goldman Sachs gehaltenen Aktien an der Gesellschaft beteiligt (Übergewinnbeteiligung).

(4) Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands der Nordex Aktiengesellschaft

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Geschäftsjahr 2007 Geschäftsjahr 2006
Euro Euro
Bezüge des Aufsichtsrats 118.785 115.706
Bezüge des Vorstands 1.687.610 1.539.970

Die Bezüge des Vorstands teilen sich auf in feste und erfolgsabhängige, variable Vergütungsbestandteile. Die Gesellschaft ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 15.05.2006 vom individualisierten Ausweis der Bezüge einzelner Vorstandsmitglieder befreit.

Die individualisierte Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung der Gesellschaft veröffentlicht (www.nordexonline.com/onlineservice). Sie beträgt 15.000 Euro pro Jahr für jedes Aufsichtsratsmitglied. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrags. Ferner haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Anspruch auf Auslagenersatz.

(5) Bezüge/Pensionsrückstellung ehemalige Vorstände

Für zwei ausgeschiedene Vorstandsmitglieder mit einer unverfallbaren Anwartschaft sind zum Bilanzstichtag 31.12.2007 Pensionsrückstellungen in Höhe von 121 TEuro (Vorjahr: 110 TEuro) gebildet worden.

(6) Honorare des Abschlussprüfers

Die Honorare des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2007 betragen für die Abschlussprüfung 81 TEuro (Vorjahr 75 TEuro), Steuerberatungsleistungen 13 TEuro (Vorjahr 44 TEuro) sowie für sonstige Leistungen insgesamt 30 TEuro (Vorjahr: 0 TEuro).

(7) Verwendung des Bilanzergebnisses der Nordex Aktiengesellschaft

Der Bilanzverlust der Nordex Aktiengesellschaft wird auf neue Rechnung vorgetragen.

(8) Devisentermingeschäfte/Devisenswaps

Zum Bilanzstichtag lagen keine Devisentermingeschäfte vor.

 

Rostock, im März 2008

Der Vorstand

 

T. Richterich, Vorstandsvorsitzender

C. Pedersen, Vorstand

H. Müller, Vorstand

B. Schäferbarthold, Vorstand

AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZ ZUM 31. DEZEMBER 2007

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Währung Anteil am Kapital in % Ergebnis 01.01.2007 -31.12.2007 Eigenkapital 31.12.2007 Beteiligung über
Konsolidierte verbundene Unternehmen (Werte gemäß statutorischen Abschlüssen)
Nordex AG, Rostock (Konzernobergesellschaft)* Euro - 9.351.872,78 217.461.796,24 -
Nordex Energy B.V., Rotterdam, Niederlande Euro 100 -243.246,07 - 655.075,46 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex Grundstücksverwaltung GmbH, Norderstedt, Deutschland* Euro 100 0,00 52.000,00 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex Energy GmbH, Norderstedt, Deutschland* Euro 100 0,00 6.254.049,08 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex UK Limited, Didsbury, Großbritannien Euro 100 2.388.005,15 -1.588.433,25 Nordex Energy B. V.
Nordex USA Inc., Arlington, USA Euro 100 -468.920,60 -1.769.110,12 Nordex Energy B. V.
Nordex France SAS, La Plaine Saint-Denis, Frankreich Euro 100 -425.735,16 -1.151.047,21 Nordex Energy B. V.
Nordex Energy Ibérica S.A., Barcelona, Spanien Euro 100 -568.016,28 -1.755.758,57 Nordex Energy B. V.
Nordex Italia Srl., Mailand, Italien Euro 100 -969.607,42 606.430,75 Nordex Energy B. V.
Nordex (Baoding) Wind Power Co. Ltd., Baoding, China Euro 100 -1.028.271,60 456.390,67 Nordex Energy GmbH
Nordex (Yinchuan) Wind Power Equipment Manufacturing Co. Ltd., Ningxia, China Euro 50 -458.068,52 3.745.249,75 Nordex Energy GmbH
Nordex (Dongying) Wind Power Equipment Manufacturing Co. Ltd., Dongying, China Euro 100 -2.790.435,47 -88.956,06 Nordex Energy GmbH
Nicht konsolidierte verbundene Unternehmen (Werte gemäß statutorischen Abschlüssen)
Nordex Windpark Verwaltung GmbH, Norderstedt, Deutschland Euro 100 -815,28 15.542,24 Nordex Aktiengesellschaft
natcon7 GmbH, Norderstedt, Deutschland*** Euro 75 751.720,95 1.156.032,46 Nordex Aktiengesellschaft
Nordex Windpark Beteiligung GmbH, Norderstedt, Deutschland Euro 100 -112.534,45 -275.174,88 Nordex Aktiengesellschaft
Esquennois Energie EURL***** Euro 100 420,97 37.176,97 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien d Auneau SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -15.486,79 -2.174,39 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Harbonnieres/Framerville-Rainecourt, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.803,58 23.397,77 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Caulieres Eplessier Lamaronde S.A.S., Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.996,03 22.892,19 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Fresnes-en-Saulnois, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -44.621,83 -23.644,42 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Dehlingen, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.693,96 30.712,34 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien du Fouy, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -39.678,68 -6.276,75 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Crêtes, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -30.814,53 2.542,40 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Joyeuses, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -11.391,94 21.958,37 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Barbes d'Or, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -43.652,41 -10.302,10 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien du Chemin de Serrouville, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.580,58 30.785,66 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Mazeray et de Bignay, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.475,27 30.926,42 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Mistandines, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.199,11 30.147,86 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Croquettes, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -3.050,97 30.377,54 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de l'Alizier, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.693,44 30.718,99 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de la Chaussée de César Nord, SAS, Paris, Frankreich*** Euro 100 -2.693,44 30.740,61 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Affluent de la Canche, S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.256,61 33.743,39 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Fillières, S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.083,24 33.916,76 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Kerbach, S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.226,52 33.773,48 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de la Côte de Repy S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.346,44 33.653,56 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Laborde S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.421,71 33.578,29 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Landelles S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.389,84 33.610,16 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de l'Artois S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.532,86 33.467,14 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Marage-Zondrange S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.497,22 33.502,78 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Point de Vue S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.328,96 33.671,04 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Rimling-Erching S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.139,27 33.860,73 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Grivaudines S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.072,29 33.927,71 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien des Pelures Blances S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.076,82 33.923,18 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien du Bois Maurepas S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.631,41 33.368,59 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien d'Oberdorff S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.072,59 33.927,41 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien de Campagne S.A.S, Paris, Frankreich**** Euro 100 -3.076,82 33.923,18 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex I S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex II S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex III S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex IV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex V S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex VI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex VII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex VIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex IX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex X S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 -107,43 36.892,57 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 NordexWindpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XIV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XVII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XIX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
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Parc Éolien Nordex XXXVII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XXXIX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XL S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLIV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLV S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLVI S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLVII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLVIII S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex XLIX S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
Parc Éolien Nordex L S.A.S., Paris, Frankreich**** Euro 100 0,00 37.000,00 Nordex Windpark Beteiligung GmbH
NPV Dritte Windpark GmbH & Co. KG, Norderstedt, Deutschland Euro 100 -416,23 46.139,64 Nordex Grundstücksverwaltung GmbH
Sechste Windpark Support GmbH & Co. KG, Osnabrück, Deutschland Euro 100 -1.040,22 -4.012,51 Nordex Grundstücksverwaltung GmbH
Nordex Hellas Monoprosopi EPE, Kifissia, Griechenland** Euro 100 -296.640,93 -3.455.194,75 Nordex Energy GmbH
Qingdao Huawei Wind Power Co. Ltd., Qingdao, China** Euro 67 -500.813,16 3.855.441,29 Nordex Energy GmbH
Beteiligungen (nicht konsolidiert) (Werte gemäß handelsrechtlichen Abschlüssen)
Atria Grundstücksverwaltungsgesellschaft GmbH & Co. Objekt Rostock KG (Kommanditbeteiligung)** Euro 94 -8.249,46 - 247.339,81 Nordex Energy GmbH
Xi'an Nordex Wind Turbine Co. Ltd., Xi an, China Euro 40 -875.734,48 764.321,80 Nordex Energy GmbH
Catalana D'Energies Renovables, S. L., Reus, Spanien Euro 33 -1.332,29 10.312,79 Nordex Energy Ibérica S. A.
Société d'Energie Éolienne de Cambon Sarl, La Martyre Frankreich*** Euro 50 -3.485,81 -2.809,13 Nordex France SAS
Parc d' Energie de Conlie P.E.C., Sarl, La Martyre, Frankreich*** Euro 50 0,55 1.058,97 Nordex France SAS
Société èolienne de Rouessè-Vassè S.E.R.V Sarl, Rouessè Vassè FR**** Euro 50 -119,88 -1.447,04 Nordex France SAS
Société Bretonne d'Energie d'Armorique SBEA Sarl, Pleyber Christ FR*** Euro 50 -25.756,99 - 24.889,11 Nordex France SAS
K/S Whitewater Wind Power Invest I, KomplementarselskabetWhitewater Invest I ApS****** Euro 30/90 -72.646,96 231.683,49 Nordex Energy GmbH
K/SWhitewater Wind Power Invest VII, Komplementarselskabet Whitewater Invest VII ApS****** Euro 10/90 -28.506,88 242.028,96 Nordex Energy GmbH
K/S Whitewater Wind Power Invest VIII, Komplementarselskabet Whitewater Invest VIII ApS****** Euro 10/90 -181.280,55 18.020,03 Nordex Energy GmbH

*) Gewinnabführungsvertrag; Jahresergebnis u. Eigenkapital vor Ergebnisabführung bzw. Ergebnisübernahme nach landesrechtlichen Vorschriften

**) Jahresabschluss 31.12.2006 (Geschäftsjahr vom 1.01.2006 bis zum 31.12.2006)

***) vorläufiger Abschluss zum 31.12.2007

****) Gesellschaften im Zeitraum 2007 gegründet, vorläufiger Abschluss

***** ) Gesellschaft im Zeitraum 2007 erworben; vorläufiger Abschluss

******) Anteile im Zeitraum 2007 erworben; Jahresabschluss 31.12.2006

BESTÄTIGUNGSVERMERK

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und-Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns der Nordex Aktiengesellschaft, Rostock, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Hamburg, 14. März 2008

Ernst &Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Götze, Wirtschaftsprüfer

Lüdemann, Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

gemäß §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Rostock, im März 2008

T. Richterich, Vorstandsvorsitzender

C. Pedersen, Vorstand

H. Müller, Vorstand

B. Schäferbarthold, Vorstand

GLOSSAR

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Avale Bürgschaften.
Azimut

Horizontale Windrichtungsnachführung vom Maschinenhaus einer Windenergieanlage.

Bruttoinlands-Produkt (BIP) Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Das BIP gibt alle neu zur Verfügung stehenden Waren und Dienstleistungen zu ihren aktuellen Marktpreisen an, die im Inland innerhalb eines Jahres von In- und Ausländern hergestellt wurden.
Book to bill Quote Anteil der Neuaufträge zu Umsätzen in einer Periode. Eine „Bookto bill" Quote größer 1 gilt als Indikator für eine steigende Auslastung.
Coverage Bezeichnet die regelmäßige Aktienanalyse einer Investment Bank für ein börsennotiertes Unternehmen.
Corporate Governance Die deutsche Regierungskommission Corporate Governance hat im Jahr 2002 einen Kodex aufgestellt, der national und international anerkannte Standards fairer und verantwortungsvoller Unternehmensführung regelt. Nach § 161 Aktiengesetz muss jedes börsennotierte Unternehmen eine „Entsprechenserklärung" zum Kodex veröffentlichen.
Deckungsbeitrag Auftragswert minus Projekt bezogene Materialkosten.
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before Interest and Tax).
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das EEG regelt seit 1. April 2000 die Einspeisung von regenerativer Energie in das deutsche Stromnetz.
Eigenkapitalquote Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Gilt als Messgröße zur Ermittlung des „werthaltigen" bilanziellen Vermögens einer Gesellschaft.
Generator Der Generator einer Windenergieanlage wandelt mechanische in elektrische Energie um.
Getriebe Das Getriebe liegt zwischen der langsamen Rotorwelle und der schnellen Generatorwelle. Es bewirkt, dass die Generatorwelle bis zu 90 mal schneller läuft als die Rotorwelle.
GWEC Global Wind Energy Council internationaler Dachverband für Windernergie.
Kapazitätsfaktor Rechnerischer Stundenanteil pro Jahr an dem eine Windenergieanlage an einem gegebenen Standort Volllastbetrieb erreichen kann.
Kilowatt (kW) Leistung ist Energie pro Zeiteinheit und wird in Watt gemessen. Kilowatt gleich 1.000 Watt.
MW Megawatt gleich 1.000 Kilowatt.
Neugeschäft Auftragseingang.
Offshore-Anlagen Im Küstengewässer errichtete Windenergieanlagen. Durch die stärkeren und konstanteren Windverhältnisse über dem Meer, kann der Offshore-Einsatz sinnvoll sein. Diesen Vorteilen stehen höhere Kosten für Fundamente und Netzanschluss gegenüber.
Onshore-Anlagen Auf dem Festland errichtete Anlagen.
Pitchregelung Regelung der Windenergieanlage durch Drehung des Rotorblattes um die Längsachse.
POC Die Umsatzrealisierung erfolgt nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen nach dem Fertigstellungsgrad eines Auftrags (Percentage of Completions-Methode).
PTC Production Tax Credit. Der PTC garantiert eine Steuergutschrift auf die in den USA zu zahlende Ertragssteuer für Unternehmen, die im Land Windenergieanlagen betreiben. Derzeit liegt der PTC bei 1,9 US-Cents pro Kilowattstunde.
Reservierungsgebühren Gebühren für die Bereitstellung von Produktionszeitfenstern für zukünftig zu liefernde Projekte.
Rotor Der Rotor einer Windenergieanlage besteht aus den Flügeln und der Nabe. Nordex Windenergieanlagen besitzen immer drei Flügel. Der Rotor wird an die Hauptwelle montiert.
TecDAX

Technologie-Index der Frankfurter Wertpapierbörse. Im März 2003 hat die Deutschen Börse AG mit der Neusegmentierung des deutschen Aktienmarktes den TecDAX als neuen Index für die 30 größten Technologiewerte unterhalb des DAX 30 eingeführt.

TEuro Tausend Euro.
VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau.
Verlustvortrag Ein Verlustvortrag ist die Summe der Verluste, die in den abgelaufenen Wirtschaftsjahren angefallen sind und nicht mit positiven Einkünften verrechnet werden konnten. Diese Verluste können auf spätere Wirtschaftsjahre vorgetragen werden. In steuerlicher Hinsicht verbindet man damit die Absicht, diese Verluste mit Gewinnen, die man in der Zukunft erwartet, zu verrechnen. In einem künftigen Veranlagungszeitraum senken also Verluste, die in früheren Veranlagungszeiträumen erzielt wurden, die Steuern, die eigentlich auf den Gewinn dieses Veranlagungszeitraums entfallen würden.
Volllaststunden Der Ertrag einer Turbine ist von der Windgeschwindigkeit abhängig. Zwischen 13 und 15 m/s kommen Turbinen auf ihre max. Leistung. Mit der Anzahl der theoretisch erreichbaren Volllaststunden im Jahr wird die Standortqualität für Windparks beurteilt. Die Bandbreite liegt zwischen 1.800 (Deutschland) und 2.900 Stunden (Großbritannien).
Windpark Windparks bestehen aus mehrerenWindenergieanlagen, die gemeinsam betrieben werden.
Working Capital Bezeichnet das in der Realisierungsphase eines Auftrags eingesetzte Kapital des Auftragnehmers.
Zertifizierung Windenergieanlagen werden nach bestimmten Richtlinien zertifiziert. Dies stellt sicher, dass die Maschinen korrekt berechnet sind und ihre Betriebsführung sicher ist. In Deutschland sind der Germanische Lloyd (GL) bzw. der TÜV Nord die maßgeblichen Zertifizierungsstellen.

FINANZKALENDER

Bericht über das erste Quartal 2008

26. Mai 2008

Hauptversammlung in Rostock

27. Mai 2008

Bericht über das erste Halbjahr 2008 mit Telefonkonferenz

21. August 2008

Bericht über das dritte Quartal 2008 mit Telefonkonferenz

20. November 2008

Aktien von Organmitgliedern

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Aktien
Carsten Pedersen Vorstand Vertrieb 99.000 sowie weitere 2.612.551 über eine 50%ige Beteiligung an der Nordvest A/S
Thomas Richterich Vorstandsvorsitzender 206.143*
Dr. Hansjörg Müller Vorstand Operations 164.915*
Yves Schmitt Vorsitzender des Aufsichtsrats 148.470**
Jan Klatten Aufsichtsrat 1.240.973***
Jens-Peter Schmitt Aufsichtsrat 5.280
Dr. Hans Seifert Aufsichtsrat 50.000

*stille Unterbeteiligung bei den Finanzinvestoren

**indirekt über eine Beteiligung an der CMP Fonds I GmbH

*** über eine Unterbeteiligung der momentumcapital Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH an der CMP Fonds I GmbH

Thomas Richterich (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Hansjörg Müller (Vorstand Operations) sind über stille Unterbeteiligungen (ohne Stimm- und Veräußerungsrecht) bei den Finanzinvestoren mit 206.143 bzw. 164.915 Aktien investiert und damit über die Aktienkursentwicklung angebunden. Carsten Pedersen (Vertrieb) hält direkt 99.000 Aktien und indirekt, durch seine 50%ige Beteiligung an der Nordvest A/S, 2.612.551 Aktien. Darüber hinaus sind Thomas Richterich und Dr. Hansjörg Müller am Veräußerungserlös im Falle einer Veräußerung der von den Aktionären CMP Capital Management-Partners und Goldman Sachs gehaltenen Aktien an der Gesellschaft beteiligt (Übergewinnbeteiligung).

Impressum:

Nordex AG

Bornbarch 2

22848 Norderstedt

Tel.: +49 40 50098-100

Fax.:+49 40 50098-101

Investor Relations:

Ralf Peters

Tel.: +49 40 50098-522

Fax.:+49 40 50098-333

E-Mail: rpeters@nordexonline.com

Gestaltung: Heuer & Sachse Werbeagentur GmbH, Paul-Dessau-Straße 3c, 22761 Hamburg

Fotos: C. Moirenc/CNR und Nordex

Lithografie: LITHOKONTOR WENIG GmbH, Hamburg, www.lithokontor.de

Druck: Druckerei Siepmann, Hamburg

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