Greenyard Fresh Germany GmbH
Universitätsallee 16, 28359 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Wendt seit 6.8.2025 | Prokura |
Jan Alexander Petersen seit 6.8.2025 | Prokura |
Jan Lischka seit 20.7.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Greenyard Fresh DFM Germany GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UNIVEG Deutschland GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013I. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und AusweismethodenDer Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: 1. Bilanzierung und Bewertung der AktivpostenEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter EUR 500; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 500,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter, deren Netto-Einzelwerte mehr als EUR 500,00 und bis zu EUR 1.000,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte sind mit den Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Verderb wurde auf die Waren eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % für Inlandsforderungen und 2 % für Auslandsforderungen auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der PassivpostenDas Gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,9 % (Vj. 5,06 %) bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % (Vj. 2,0 %) zugrunde gelegt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die (jeweilige) Restmietdauer und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Da zwischen der Gesellschaft (Organ) und der UNIVEG Germany GmbH & Co. KG, Bremen, (Organträger) ein Gewinnabführungsvertrag besteht, erfolgt die Bilanzierung von latenten Steuern auf Ebene des Organträgers. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist als Anlage 1a beigefügt. FinanzanlagenDie Angaben zu den Finanzanlagen gemäß § 285 Nr. 11 HGB sind in einer Aufstellung des Anteilsbesitzes gesondert erläutert, die diesem Anhang als Anlage 3a beigefügt ist. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig mit Ausnahme der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Auszahlungsansprüchen aus Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von TEUR 2.605, die entsprechend den gesetzlichen Regelungen bis 2017 in gleichmäßigen Beträgen zur Auszahlung kommen werden. Das Guthaben wurde mit einem Zinsfuß von 0,38 % (Vorjahr 0,11 %) abgezinst. Die Forderung ist in Höhe von TEUR 657 innerhalb eines Jahres fällig. Im Berichtsjahr erfolgte eine Auszahlung in Höhe von TEUR 657 für 2013. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Cashpooling mit UNIVEG Belgium NV, Sint Katelijne Waver/Belgien (TEUR 144.336) sowie aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.012). Nach der Übernahme der Unternehmensgruppe wurde ein Vertrag zwischen UNIVEG Belgium NV, Sint Katelijne Waver/Belgien, und der UNIVEG Deutschland GmbH geschlossen, der die freien Mittel der Gesellschaft auffängt und dem zentralen Cash Management der gesamten Unternehmensgruppe dient. Es besteht vertraglich jederzeit ein Zugriffsrecht auf die abgeführten flüssigen Mittel. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt TEUR 48.805 und ist voll eingezahlt. PensionsrückstellungenDie Pensionsrückstellungen beinhalten zum 31. Dezember 2013 eine Rückstellung für mittelbare Verpflichtungen i.H.v. TEUR 1.552. Hierbei handelt es sich um den anteiligen Unterdeckungsbetrag der Gustav-Scipio-Stiftung für Pensionslasten gegenüber Betriebsangehörigen der UNIVEG Deutschland GmbH und deren Hinterbliebenen. Hierfür wurde bis einschließlich 2010 unter Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Pensionsrückstellung gebildet. SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen betreffen:
Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Risiken in Höhe von TEUR 2.900, die aus Feststellungen der Betriebsprüfung für die Jahre 2005 bis 2008 resultieren. Sie umfassen auch die Kosten für erwartete Rechtsverfahren. Finale Steuerbescheide liegen derzeit noch nicht vor. Da die Feststellungen der Betriebsprüfung Veranlagungsjahre betreffen, in denen die UNIVEG Deutschland GmbH noch nicht zum UNIVEG-Konzern gehörte, sind die Steuernachzahlungen nebst Zinsen in Höhe von TEUR 820 entsprechend der Kaufvertragsvereinbarung von der ehemaligen Anteilseignerin zu tragen. Es besteht daher innerhalb des UNIVEG Konzerns ein Erstattungsanspruch gegenüber der ehemaligen Anteilseignerin in Höhe der zu entrichtenden Steuernachzahlung sowie der entstandenen Zinsen. Ein Ergebniseffekt ergibt sich somit auf Konzernebene nicht. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig und nicht mit Sicherheiten gemäß § 285 Nr. 1 b) HGB belegt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr. Im Einzelnen setzen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt aus Lohn- und Umsatzsteuern (TEUR 248) des Monats Dezember sowie kreditorische Debitoren (TEUR 798). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Eine weitere Aufgliederung nach § 285 Nr. 4 HGB entfällt, da eine einheitliche Verkaufsorganisation für die Märkte besteht und die Umsatzerlöse nahezu vollständig auf den Markt Deutschland entfallen. Sonstige betriebliche Erträge
Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen TEUR 1.075 (Vorjahr TEUR 1.767) auf periodenfremde Erträge. Diese betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen sowie Zahlungseingänge auf abgeschriebene Forderungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 219 (Vorjahr: TEUR 2.318) auf periodenfremde Aufwendungen. Diese betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für IHK Beitragsnachzahlungen für Vorjahre sowie Abschreibungen auf Forderungen. Erträge aus GewinnabführungsverträgenAusgewiesen werden die Erträge aus der Übernahme der Jahresergebnisse aufgrund von Gewinnabführungsverträgen mit den folgenden Gesellschaften:
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Bei den Zinsen nach § 233a AO handelt es sich um periodenfremde Aufwendungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Von den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen TEUR 470 (Vorjahr: TEUR 17) auf periodenfremde Aufwendungen. Die Steuererstattungen des Vorjahres werden als Saldogröße aus Erstattungen und Nachzahlungen dargestellt und betreffen die Geschäftsjahre 2001 bis 2010. HaftungsverhältnisseEs bestehen Eventualverpflichtungen und Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften, Patronatserklärungen und ähnlichen Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 3.774 (Vorjahr: TEUR 3.369). Gegenüber der UNIVEG Austria GmbH, Wien/Österreich, hat die Gesellschaft eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 abgegeben. Hierin erklärt die UNIVEG Deutschland GmbH die UNIVEG Austria GmbH in einer Weise finanziell auszustatten, dass ein ordnungsgemäßer Ablauf der Geschäfte der Gesellschaft sichergestellt werden kann. Aufgrund der vorliegenden Mehrjahresplanung und der vom UNIVEG-Konzern gewährten Nachrangdarlehen wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung derzeit als gering angesehen. Die UNIVEG Deutschland GmbH ist Trägerunternehmen der Gustav Scipio Stiftung im Sinne des BetrAVG. Angesichts der Vermögenslage der Gustav Scipio Stiftung und der Zahl der Pensionsberechtigten wurde eine Nachschusszahlung in Höhe von TEUR 79 für den Zeitraum von Februar 2014 bis Juni 2014 geleistet. Die gesamtschuldnerische Mithaftung der Gesellschaft für die Pensionsansprüche von Berechtigten eines weiteren Trägerunternehmens beträgt TEUR 834. Aufgrund der veröffentlichten Jahresabschlüsse des weiteren Trägerunternehmens wird das Risiko einer Inanspruchnahme als gering angesehen. Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Wartungs- und Lizenzverträgen in Höhe von jährlich TEUR 9.953 (Vorjahr TEUR 9.673). Davon resultieren TEUR 1.981 (Vorjahr TEUR 2.091) aus Verträgen mit verbundenen Unternehmen. Die Mietverträge für Räumlichkeiten mit einer jährlichen Verpflichtung von TEUR 7.050 (Vorjahr TEUR 6.500) sind auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Davon entfallen TEUR 1.981 (Vorjahr TEUR 2.091) auf verbundene Unternehmen. TEUR 1.271 (Vorjahr TEUR 1.115) entfallen jährlich auf Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge und Maschinen mit Laufzeiten bis 2018. Die restlichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.632 (Vorjahr TEUR 2.058) betreffen Mieten für Anlagevermögen, Garagen, Grundstücke und andere bewegliche Anlagegüter. V. Sonstige AngabenGeschäftsführungGeschäftsführungsmitglieder sind die Kaufleute: Dr. Peer John, Bremen, kaufmännischer Geschäftsführer Francis Kint, Kraainem/Belgien, kaufmännischer Geschäftsführer Thomas Averhoff, Reinbek, kaufmännischer Geschäftsführer Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils gemeinschaftlich mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2013 TEUR 676. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen belaufen sich zum 31. Dezember 2013 auf TEUR 6.063 (Vorjahr TEUR 5.801). Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfer beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 190 und für Steuerberatungsleistungen TEUR 10. Sonstige Leistungen im Sinne des § 285 Satz 1 Nr. 17 Ziff. b und d HGB wurden in 2013 durch den Abschlussprüfer nicht erbracht. Weitere Aufwendungen sind nicht entstanden. AufsichtsratDer Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Koen Sticker, Roese-Lare/Belgien (Vorsitzender) Chief Operating Officer Jean-Paul Van de Velde, Antwerpen/Belgien Rechtsanwalt Dr. Mark Hoenike, Hamburg Rechtsanwalt Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2013 keine Bezüge. MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2013 im Jahresdurchschnitt 242 (Vorjahr 229) kaufmännische und 298 (Vorjahr 273) gewerbliche Mitarbeiter. Langfristige VerträgeDie UNIVEG Deutschland GmbH hat mit verschiedenen Tochtergesellschaften Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen, wonach die Tochtergesellschaften verpflichtet sind, das jeweilige Jahresergebnis in voller Höhe an die Muttergesellschaft auszukehren. Im Gegenzug hat sich die UNIVEG Deutschland GmbH dazu verpflichtet, entstehende Jahresfehlbeträge auszugleichen. Zu diesen Ergebnisabführungsverträgen wurde am 20. September 2010 ein Änderungsvertrag zur Anpassung an die aktuelle Rechtslage durch das BilMoG abgeschlossen. Die Eintragung der Änderung im Handelsregister erfolgte am 11. November 2010. Die Gesellschaften, mit denen Ergebnisabführungsverträge bestehen, sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes als Anlage zum Anhang kenntlich gemacht. KonzernverhältnisseGesellschafterinnen der UNIVEG Deutschland GmbH sind die UNIVEG Germany GmbH & Co. KG, Bremen mit 94 % der Anteile und die Cherry B.V., Rotterdam/Niederlande mit 6 % der Anteile. Die UNIVEG Germany GmbH & Co. KG ist mittelbar eine 100% Tochtergesellschaft der UNIVEG Nederland Exploitatie B.V., Ridderkerk, Niederlande, die als eine 100 % Tochtergesellschaft der FieldLink N.V., Sint-Katelijne-Waver/Belgien, keinen Konzernabschluss erstellt. Der FieldLink N.V., Sint-Katelijne-Waver/Belgien, Konzern erstellt einen Konzernabschluss, der nach § 291 HGB befreiende Wirkung für die deutsche Konzernobergesellschaft UNIVEG Germany GmbH & Co. KG hat und damit auch mittelbar befreiende Wirkung für die Tochtergesellschaften entfaltet. Dieser Konzernabschluss wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger offen gelegt. Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen dem nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der Fieldlink N.V. und einem Konzernabschluss nach HGB bestehen in folgenden Punkten:
ErgebnisverwendungsvorschlagDer in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 12.151.331,17 wird in voller Höhe mit dem Verlustvortrag verrechnet.
Bremen, den 19. Juni 2014 Thomas Averhoff Dr. Peer John Francis Kint Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2013
ErläuterungenNeben den aufgelisteten Beteiligungen werden lediglich Zwergenanteile im Wesentlichen an einigen Großmarktgesellschaften gehalten.
1) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der UNIVEG Deutschland GmbH, dargestellt ist das
Jahresergebnis vor Gewinnabführung/Verlustausgleich.
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013Die UNIVEG-Gruppe ist mit ca. 5.700 Mitarbeitern weltweit auf 5 Kontinenten tätig. Sie bietet Leistungen rund um frische Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand. Vor allem Obst und Gemüse, aber auch Blumen und Pflanzen, Convenience oder Logistik und Transport - UNIVEG bietet vollständige Lösungen für individuelle Kundenanforderungen. Die UNIVEG Deutschland-Gruppe, die zur weltweiten UNIVEG Gruppe mit Sitz in Belgien gehört, zählt in Deutschland und Österreich mit ca. 865 Mitarbeitern zu den bedeutendsten Unternehmen im täglichen Geschäft mit der Frische. Von der Warenbeschaffung aus den Herkunftsländern über das Reifen und Kühlen der Ware in speziellen Reifekammern oder Kühlhäusern bis zur verkaufsfertigen Zusammenstellung und Lieferung in handelsüblichen Verpackungen - die UNIVEG Deutschland GmbH ist die Logistikdrehscheibe für Obst und Gemüse, das die Verbraucher täglich frisch im deutschen und europäischen Lebensmitteleinzelhandel finden. Hierzu verfügt die UNIVEG Deutschland-Gruppe über 12 Handels- und Dienstleistungszentren mit einer Distributionsfläche von insgesamt ca. 105.000 qm. Durch die räumliche Lage der Handels- und Dienstleistungszentren und deren Verkehrsanbindung ist in Deutschland eine volle Flächendeckung gegeben. Erfahrene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewährleisten, dass die empfindliche Frischware sachgerecht und zügig umgeschlagen, gekühlt, gereift, verpackt oder kommissioniert wird. Nur durch den schnellen und kompetenten Umgang mit der Frucht gelingt es täglich, die Ware in der gewünschten Spezifikation, frisch und in bester Qualität an unsere Kunden zu liefern. BranchenentwicklungDie deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich im Jahr 2013 gut behauptet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), welches als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung gesehen werden kann, stieg allerdings nur leicht um 0,4%. In zahlreichen anderen europäischen Ländern wird für 2013 hingegen wieder mit einem schrumpfenden BIP gerechnet. Somit ist das deutsche Ergebnis zwar solide, aber im Vergleich der Jahre 2002 - 2012 (jahresdurchschnittlicher Anstieg 1,2%) eher als niedrig einzuschätzen. Die Verbraucher geben ihr Geld gerne aus, was die Steigerungsrate des privaten Konsums um 1% zeigt. Eine zentrale Rolle bei dieser Steigerung spielt die positive Lage am Arbeitsmarkt. Im Jahresdurchschnitt 2013 erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erneut einen Höchststand. Im Berichtsjahr blieb der Verbrauch an Frischgemüse mit 34,3kg stabil zum Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Obst stieg nur leicht von 43,1kg auf 43,2kg. Der Lebensmittelhandel und die Drogeriemärkte konnten ihre Umsätze im Berichtsjahr um 2,7 Prozent steigern. Die Gewinner waren hierbei die Lebensmittelvollsortimenter mit einer Umsatzsteigerung von 4,7 Prozent. Die Discounter konnten sich stabil um 2,4 Prozent steigern. Bereits seit Jahren zeichnet sich allerdings ab, dass immer weniger Menge an Obst und Gemüse verkauft wird. Das Wachstum der Branche ist also auf höhere Preise zurückzuführen. Beim Kauf von Obst und Gemüse fällt die Entscheidung der Verbraucher jeweils zur Hälfte durch Qualität und Preis. Neben dem Preis werden vor allem Geschmack, aber auch Nachhaltigkeit, fairer Handel und geringer Einsatz von Pestiziden von den Konsumenten als Kaufkriterium gewertet. Entwicklung des Unternehmens 2013Die UNIVEG-Gruppe bleibt im internationalen Fruchthandel eines der führenden Unternehmen und bildet ein einzigartiges Netzwerk zur Lieferung und Distribution von frischem Obst und Gemüse sowie Blumen und Pflanzen. Die weiterhin zunehmende Forderung des Lebensmitteleinzelhandels nach direkter und transparenter Belieferungen aus der Produktion kann durch diese Verbindung ideal erfüllt werden. Die direkte, weltweite Beschaffung von frischem Obst und Gemüse in Verbindung mit dem Distributionsnetz der UNIVEG Deutschland GmbH ist dabei einmalig und schafft ein erfolgreiches Differenzierungsmerkmal gegenüber dem internationalen Wettbewerb. Zudem haben sich in vielen Bereichen die Stärken der Eigenproduktion, die im Rahmen der UNIVEG-Gruppe zur Verfügung stehen, als vorteilhaft erwiesen. Aufgrund des steigenden Interesses des Verbrauchers an sicherem Obst & Gemüse aus nachhaltigem Anbau wurde hier der richtige Weg eingeschlagen. Wegen der Notwendigkeit von Nachweisen, dass Vorgaben des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) an diese Produkte konsequent, sicher und regelmäßig bereits im Ursprung umgesetzt werden, steigt die Wichtigkeit der eigenen Beschaffungsunternehmen, die diese Umsetzung garantieren. Die UNIVEG-Gruppe ist nicht nur Händler, sondern Anbauer von Obst & Gemüse und als der führende Lieferant von Top-Produkten bestens in der Lage, den hohen Anforderungen des LEH in Bezug auf Produktverfügbarkeit, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Einhaltung der Rückstandshöchstmengen gerecht zu werden. Das Bananengeschäft der UNIVEG Deutschland GmbH wird weiterhin zentral über die UNIVEG Handelsgesellschaft GmbH gesteuert und abgewickelt. Auf der Basis eines langfristig abgeschlossenen Vertrages zwischen Chiquita und UNIVEG arbeiten beide Firmen weiterhin erfolgreich im Bananengeschäft zusammen. Die Warenversorgung durch Chiquita in Verbindung mit der Reifung und dem Vertrieb von Chiquita Bananen durch die UNIVEG Deutschland GmbH ist dadurch auch langfristig gewährleistet. Für den Bereich Bananen sind zwei unterschiedliche Geschäftsfelder zu unterscheiden. Zum einen tritt die UNIVEG Deutschland GmbH als Dienstleister für Chiquita auf. Zum anderen verkauft sie selber Bananen an diverse Kunden des deutschen Lebensmitteleinzelhandels. Diese Preise werden durch weltweite Parameter (Produktionsmengen, weltweite Nachfrage, Wetter, Absatzsituation in Europa) beeinflusst. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Forderung des Lebensmitteleinzelhandels nach einer direkten Beschaffung erfolgt der Einkauf von Bananen mittlerweile direkt in den Produktionsländern Lateinamerikas. Hierfür wurden strategische Partnerschaften mit Produzenten in Ecuador und Kolumbien geschlossen. Die dabei notwendige Festpreisbindung in Verbindung mit Wechselkursschwankungen (Dollar/Euro) stellt für die Zukunft ein zusätzliches Ergebnisrisiko dar. Gleichzeitig bietet sich hierdurch die einmalige Chance, den Kunden das gesamte Portfolio anbieten zu können und schneller auf kurzfristige Anforderungen reagieren zu können. Auf dieser Basis konnte auch die Erfolgsgeschichte der UNIVEG-Eigenmarke "1x1 Premium Bananen" fortgesetzt werden. Neben der bewährt guten Qualität hat auch die Implementierung von sozialen Systemen in den Anbauregionen durch die Mitarbeiter des UNIVEG-QM-Teams dazu geführt, dass die Kunden des deutschen Lebensmitteleinzelhandels den "Klassiker unter den Bananen" verstärkt nachfragen. Zudem hat UNIVEG sein Bananen-Portfolio mit zwei Bio-Marken ("1x1 Premium Bio Bananen" und "Biolé Premium Bio Bananen") sowie mit der neuen Marke "Fairclass" für Bio Fairtrade Bananen abgerundet. Hinzu kommt noch die Marke "Banaloco" für Standard Bananen. Es wurden durchdachte Gesamtkonzepte für die jeweiligen Marken erstellt und erfolgreich eingeführt. Durch diese Vielzahl an Maßnahmen ist es der UNIVEG Deutschland GmbH gelungen, das operative Bananengeschäft 2013 nochmals zu steigern. Die Absatzmengen konnten erneut gesteigert werden. Gleichzeitig lag das Preisniveau 2013 merklich über den Preisen des Vorjahres. Insbesondere die erste Jahreshälfte 2013 hat zu diesen positiven Ergebnissen geführt. Auch wenn Mengen und Preise im zweiten Halbjahr 2013 eher enttäuschend waren, war das Jahr 2013 unter dem Strich sehr erfolgreich. Auf der Kostenseite führte insbesondere die gestiegene EEG-Umlage zu einer merklichen Steigerung der Kostensituation. Da die Bananenreifung einen intensiven Einsatz von Energie erfordert, sind die Möglichkeiten der Kosteneinsparung hier nur eingeschränkt möglich. Durch den Einsatz modernster Technik beim Bau von neuen Reifekammern kann dieser Entwicklung aber zukünftig entgegengewirkt werden. Die relativen Transportkosten verliefen unterstützt durch stabile bis leicht rückläufige Treibstoffkosten nur leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg der absoluten Transportkosten gegenüber dem Vorjahr ist daher volumengetrieben. Die Beschaffungspreise für elektrische Energie an den Strommärkten sind in 2013 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der durch den Gesetzgeber vorgegebene Anstieg der Umlage für erneuerbare Energien (EEG-Umlage) führte aber gegenüber dem Vorjahr zu einem Kostenanstieg von ca. 16% für UNIVEG als Nutzer elektrischer Energie. Sowohl durch die gezielte Investition in energieoptimierte Kälte-, Reifeanlagen und -Steuerungen als auch durch diverse Energieeinsparungsprojekte konnte der Stromverbrauch bei einer Mengensteigerung von 2,5% um ca. 1% gesenkt werden. InvestitionenIm Berichtsjahr wurden Investitionen von insgesamt TEUR 1.524 (Vorjahr TEUR 2.158) getätigt, die sich aufteilen in immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 75 (Vorjahr TEUR 41) und Sachanlagen TEUR 1.449 (Vorjahr TEUR 2.117). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um Software und damit verbundene Lizenzen. Die Investitionen in Sachanlagen betreffen im Wesentlichen geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (TEUR 773), technische Anlagen und Maschinen (TEUR 367) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 306). Neben Ersatzinvestitionen in die Betriebsausstattung konnte auch in 2013 unsere Packstationen weiterhin erneuert und erweitert werden. Neben der unternehmensweiten Erneuerung unserer Energieoptimierung wird auch die Erweiterungsinvestition in modernste Reife- und Kühltechnik an den Standorten Bremen, Hamburg und Leipzig zu einer verbesserten und energieeffizienten Leistung führen MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 298 gewerbliche (Vorjahr 273) und 242 kaufmännische Mitarbeiter (Vorjahr 229), insgesamt somit 540 Mitarbeiter (Vorjahr 502). Die Personalkosten belaufen sich auf TEUR 26.030 (Vorjahr TEUR 24.784) und umfassen Löhne, Gehälter, soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung. Darstellung der LageSeit dem Geschäftsjahr 2012 besteht zwischen der UNIVEG Deutschland GmbH und der Gesellschafterin UNIVEG Germany GmbH & Co. KG ein Ergebnisabführungsvertrag. Dieser ist am 16. Mai 2012 im Handelsregister eingetragen worden. Das Geschäftsjahr 2013 war geprägt durch ein kaltes und nasses Frühjahr, das deutliche Produktionseinbußen nach sich zog. Als Folge konnten Produktionskapazitäten nicht oder erst später ausgelastet werden. Durch die rückläufige Produktionsmenge stiegen die Erzeugerpreise zum Teil im zweistelligen Bereich an und konnte über den Großhandel an die Konsumenten weitergegeben werden. Diese außerordentliche Preisentwicklung ließ den Preis für frisches Obst und Gemüse auf ein Ausnahmeniveau in den letzten acht Jahren ansteigen und führte zu einem deutlichen Umsatzanstieg der UNIVEG Deutschland GmbH. Gegenläufig wurde das Ergebnis durch die Einführung einer neuen Software und damit einhergehenden gestiegenen IT-Kosten belastet. Abweichungen zum prognostizierten Ergebnis ergaben sich darüber hinaus durch Einmaleffekte, die nicht in erwarteter Höhe zum Tragen gekommen sind. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss - vor Ergebnisabführung - von TEUR 12.807 (Vorjahr TEUR 24.005) erzielt. Die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin belief sich auf TEUR 656. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. 7,9 % gestiegen. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) hat sich von TEUR 92.559 in 2012 auf TEUR 98.131 ebenfalls erhöht. Die Materialaufwandsquote (als Verhältnis zwischen Materialaufwand und Umsatzerlösen) der UNIVEG Deutschland GmbH beträgt 88,7 % und liegt somit leicht über dem Vorjahr (88,4 %). Die Gesellschaft hat ein positives Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 6.863 (Vorjahr TEUR 5.647) erzielt. Der Betriebsleistung von TEUR 867.719 (Vorjahr TEUR 804.350) standen Aufwendungen zu deren Erzielung in Höhe von TEUR 860.856 (Vorjahr TEUR 798.703) gegenüber. Das ordentliche Unternehmensergebnis ist von einem geringeren Beteiligungsergebnis von TEUR 6.652 (Vorjahr TEUR 9.699) beeinflusst und beträgt TEUR 15.575 (Vorjahr TEUR 17.244). Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 12.807 (Vorjahr TEUR 24.005) ist durch ein neutrales Ergebnis von TEUR -2.691 (Vorjahr TEUR 6.537) negativ beeinflusst. Die wesentlichen Inhalte des neutralen Ergebnisses sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 839 (Vorjahr TEUR 1.406) sowie Aufwendungen für Risiken aus Betriebsprüfungen, Klageverfahren und Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 3.368 (Vorjahr TEUR 17). Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum vorhergehenden Stichtag um TEUR 2.876 erhöht. Der bilanzielle Wert des Anlagevermögens hat sich im Berichtsjahr um TEUR 563 verringert. Ursache hierfür sind im Wesentlichen Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.038. Gegenläufig hat sich das Anlagevermögen durch Investitionen um TEUR 1.524 erhöht. Das Umlaufvermögen ist im Berichtsjahr um TEUR 3.439 gestiegen. Wesentliche Faktoren sind die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 9.614 sowie der Vorräte um TEUR 1.080. Gegenläufig sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.297 sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 5.742 gesunken. Die Eigenkapitalquote (Relation des Eigenkapitals zur Bilanzsumme) ist aufgrund des positiven Ergebnisses von 35,8 % zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 auf 40,4 % im Berichtsjahr gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um TEUR 4.766 vermindert ebenso wie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 9.114. Der Cashflow der UNIVEG Deutschland GmbH ist mit TEUR -95 (Vorjahr TEUR 29.400) negativ. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 6.847 (Vorjahr TEUR 218). Entsprechend der im Geschäftsjahr 2013 getätigten Investitionen ergibt sich ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR -1.451 (Vorjahr Mittelzufluss TEUR 9.531). Aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ein Mittelabfluss von insgesamt TEUR -5.491 (Vorjahr Mittelzufluss TEUR 19.651). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Insgesamt betrachtet hat sich die Gesellschaft vor dem Hintergrund der angespannten Lage in der Branche positiv entwickelt. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungAufgrund der rückläufigen Volumina im Bereich Obst und Gemüse herrscht auf Kundenseite ein breites Interesse für neue Ansätze und Konzepte. Dies bestätigt sich in den diversen Jahresgesprächen der UNIVEG Deutschland-Gruppe mit ihren Kunden. Auch in 2013 wurden diverse Verpackungslinien, insbesondere im Bereich Bananen, kreiert, die einen umfassenden Konzeptverkauf mit Flyern, Rezeptvorschlägen und Internetseiten ermöglichen und somit besondere Kundenbindung schaffen. Gerade die Visualisierung am Point of Sale nimmt immer mehr an Bedeutung zu und Verpackungen mit ansprechendem Design sind ein Mehrwert für unsere Kunden, da sie den Verbraucher direkt erreichen. Die UNIVEG Deutschland-Gruppe sieht sich daher gut gerüstet, auch in Zukunft auf die verschiedensten Anforderungen der Kunden reagieren und sie mit neuen Konzepten überzeugen zu können. Wir können auf die UNIVEG-eigene Produktion, fest verbundene Produzenten, eine leistungsfähige Beschaffung und ein etabliertes Qualitätsmanagement zurückgreifen. Dieses können unsere Kunden als deutlichen Mehrwert verbuchen, da wir ihnen so aus einer Hand die Möglichkeit der Direktbeschaffung anbieten. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Produktion können wir unseren Lieferanten den Zugang zu technischen Ressourcen und Betreuung verschaffen, Verbesserungen bei Qualität, Erträgen und Lebensmittelsicherheit erreichen und mehr nachhaltige Lieferkettenkonzepte für unsere LEH-Kunden entwickeln. Darüber hinaus trägt die UNIVEG Deutschland-Gruppe durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Produzenten dafür Sorge, dass präventiv für eine bessere Qualität in der Produktion gesorgt wird. Hierbei muss eine kompromisslose RückVerfolgbarkeit vom Anbau bis zur Anlieferung bei dem Kunden gewährleistet werden. Die UNIVEG Deutschland-Gruppe hat (nicht zuletzt auch für die gesamte UNIVEG-Gruppe) zukunftsweisende Projekte zur Qualitätssicherung in der Erzeugung gestartet; hierbei wird auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH), den Produzenten, aber auch mit den Herstellern von Pflanzenschutzmitteln besonderer Wert gelegt. Die bei der UNIVEG Deutschland-Gruppe bestehende Abteilung Quality Assurance (QA) ist nicht nur zuständig für die Qualitätssicherung der UNIVEG Deutschland-Gruppe, sondern darüber hinaus auch innerhalb der gesamten UNIVEG-Gruppe für die zentrale Koordination der Aktivitäten verantwortlich. Die bereits bestehenden Kompetenzen werden zu diesem Zweck kontinuierlich weiterentwickelt. Darüber hinaus werden im Bereich QA auch spezielle technische Instrumente weiter entwickelt und verfügbar gemacht, um den Informationsfluss zwischen den Konzerngesellschaften zu optimieren. Die Distributions- und Handelsplattform der UNIVEG Deutschland-Gruppe in Duisburg bietet gute Voraussetzungen für eine regionale Expansion. Durch die zentrale Lage im Verkehrsfluss der Importware aus Übersee können auch bundesweite Abnehmer bedient werden und Verkehrsströme unserer Ware im deutschen UNIVEG-Netzwerk gebündelt werden. Die Verbraucher legen immer Wert auf den Geschmack eines Produktes, sodass die Erweiterung unserer Kernkompetenz, der Reifung und Veredelung, auf das Produktfeld der klimakterischen Früchte einen wichtigen Schritt zur Diversifizierung unseres Angebotes darstellt. Die ersten Schritte in der Prozess- und Anlagenentwicklung sind die Grundlage für unsere Marktpositionierung in den Folgejahren. Die Beschaffungsstrategie wurde speziell auf ausgewählte Sorten und Ursprungsländer konzentriert und optimiert, um die Früchte auszusuchen, die sich am besten zur Reifung eignen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresNach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle gesondert zu berichten wäre. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftEine direkte Verbindung zum Feld, d.h. die konsequente und nachhaltige Steuerung der Prozesse vom Anbau bis in den LEH ist unumgänglich. Engagement im Anbau, der Produktbegleitung und Qualitätssicherung hat sich als richtig erwiesen. Investitionen in Mitarbeiter und unsere Infrastruktur unterstreichen unser Engagement und sind die Basis für die Zukunft. Das abgelaufene Jahr zeigte weiterhin eine Sensibilität unserer Märkte für Preise und Qualitäten und hier vor allem die Erwartungen an die Lebensmittelsicherheit. Auch die globale Situation in der Beschaffung wird immer schwieriger. Binnenmärkte wie beispielsweise China als Produzent allgemeiner Frucht beanspruchen immer mehr Ware für sich selbst, während gleichzeitig die Nachfrage überall steigt. Zudem kaufen sie landwirtschaftliche Flächen in anderen Ländern, um die Versorgung ihres Landes langfristig sicherzustellen - Experten sprechen vom sogenannten "Land Grabbing". Aufgrund der speziellen Anforderungen bezüglich Qualität oder Rückstandshöchstmengen bei niedrigen Preisen wird der deutsche Markt für Exporteure immer unattraktiver. Daher werden wir in Zukunft mit höheren Preisen auf der Beschaffungsseite und knapperen Verfügbarkeiten rechnen müssen. Aus diesem Grund sind insbesondere in der Obst- und Gemüse-Branche langfristige Vereinbarungen mit Produzenten unumgänglich, um auch künftig ausreichend sichere Ware für den deutschen Markt beschaffen zu können. Mit unseren neuen Marken, die unser Portfolio im Bereich Bananen ergänzen, werden wir unsere Position im Jahr 2014 deutlich ausbauen können. Unseren Kunden bieten wir weiterhin die direkte Verbindung zu unseren langfristigen Partnern und umfassendes Knowhow in der Abdeckung der gesamten Lieferkette. Der Bereich der vorgereiften, klimakterischen Früchte hat sich sehr erfolgreich entwickelt und bietet weiterhin ein enormes Wachstumspotenzial. Es wird verstärkt am Point of Sale die Marken kommuniziert, die für hervorragende Warenqualität und Premium Reifung stehen und den Konsumenten ein besonderes Geschmackserlebnis ermöglichen. Im Rahmen der kontinuierlichen Ersatzinvestitionen der UNIVEG Deutschland-Gruppe in die Infrastruktur, Reife- und Verpackungsanlagen liegt unser zusätzliches Augenmerk auf der Erweiterung unseres Reifevolumens für klimakterische Früchte. Für das Geschäftsjahr 2014 dürfte weiterhin von einem guten, jedoch nicht herausragenden Preisniveau ausgegangen werden. Infolgedessen ist bei vergleichbaren Mengen mit einem Umsatzrückgang von 2,4 % gegenüber 2013 zu rechnen. Durch die allgemeine Teuerung werden steigende Personal- und Transportkosten zu einem Ergebnisrückgang führen. Weiterhin beeinflussen höhere Energiekosten bedingt durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) das erwartete Ergebnis 2014 negativ. Die Geschäftsführung sieht sich für das nächste Geschäftsjahr gut aufgestellt und erwartet für 2014 unter Würdigung aller Chancen und Risiken des Marktes ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen TEUR 5.300 und TEUR 5.700. Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein Ergebnis auf ähnlichem Niveau prognostiziert.
Bremen, den 19. Juni 2014 Thomas Averhoff Dr. Peer John Francis Kint BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der UNIVEG Deutschland GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, 19. Juni 2014 Ernst
& Young GmbH
Monsees, Wirtschaftsprüfer Prill, Wirtschaftsprüfer |
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