Lohmann Animal Health Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolas Zahorsky seit 24.4.2025 | Prokura |
Luise Maria Gryschok seit 5.1.2022 | Geschäftsführer |
Stefan Gehlhaar seit 26.6.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Elanco Holdings LLC, eine nach den Gesetzen des Bundesstaates Indiana, Vereinigte Staaten von Amerika ordnungsgemäß gegründete und bestehende Gesellschaft (Kapitalgesellschaft nach US-amerikanischem Recht) | 89.90% |
Lohmann Animal Health International Inc. | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lohmann Animal Health GmbHCuxhavenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lohmann Animal Health GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lohmann Animal Health GmbH, Cuxhaven - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lohmann Animal Health GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 31. März 2025 EY
GmbH & Co. KG
Schier, Wirtschaftsprüfer Flathmann, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023(1) Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Lohmann Animal Health GmbH mit Sitz in Cuxhaven im Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt unter der Nummer HRB 203284 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Bilanz wurde das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig linear abgeschrieben. Bei der Software, den Lizenzen und den gewerblichen Schutzrechten wird eine voraussichtliche Nutzungsdauer von einem bis zehn Jahren unterstellt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert. Die Abschreibung des unbeweglichen Sachanlagevermögens erfolgt linear. Sie bemisst sich bei Gebäuden nach einer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 20 und 33 Jahren und bei den Außenanlagen nach einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis 33 Jahren. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgte die Abschreibung linear. Die zugrunde gelegte voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen fünf und 20 Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen zwischen drei und 25 Jahren. Bis zum 31. Dezember 2015 wurden die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410 im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2016 werden Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 in einem steuerlichen Sammelposten auch in der Handelsbilanz aus Vereinfachungsgründen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt mit 20% jährlich über fünf Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder, im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung, zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der Ausleihungen erfolgt zum Nennwert. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Das Wahlrecht, angemessene Teile der Verwaltungskosten nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB (sofern im Zeitraum der Herstellung angefallen) einzubeziehen, wurde ausgeübt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Pensionsrückstellungen Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen auf Altersversorgung (Projected-Unit- Credit-Methode). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Dabei wurden als Rechnungszins 1,83% p.a. (Vorjahr: 1,78% p.a.), für künftige Gehaltssteigerungen 3,0% p.a. (Vorjahr: 3,0% p.a.), für erwartete Rentensteigerungen 2,5% p.a. (Vorjahr: 2,5% p.a.) sowie die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bezogen auf den Zinssatz wurde die Vereinfachungsregel gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB genutzt, nach der für die Abzinsung pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt wird. Aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften ist für die handelsbilanzielle Bewertung der Pensionsrückstellungen seit dem Geschäftsjahr 2016 anstelle des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ein 10-Jahres- Durchschnittszinssatz anzuwenden. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz (3) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in einer Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. (4) Anteile an verbundenen Unternehmen Beteiligungsliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB:
1 Vor Ergebnisabführung
(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 13.221) und Forderungen aus Ergebnisabführung (TEUR 15.826). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ebenso wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 5.519 enthalten. Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. (6) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 29 und unterliegt einer Ausschüttungssperre (Entsperrung durch Gewinnvortrag und frei verfügbare Rücklagen). (7) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen und Personalaufwendungen. (8) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.128 (Vorjahr: TEUR 1.881) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 30.334 (Vorjahr: TEUR 20.015) handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus einem Cashpooling-Vertrag. Wie im Vorjahr sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 1.402) enthalten. Die Restlaufzeit sämtlicher Verbindlichkeiten beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Sicherheiten für Verbindlichkeiten wurden mit der Ausnahme branchenüblicher Eigentumsvorbehalte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nicht gewährt. (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und vor allem die gewonnene Flexibilität. Risiken bestehen in der Laufzeitbindung. Daneben besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 2.021 (Vorjahr: TEUR 7.044). (10) Haftungsverhältnisse Mit Schreiben vom 31. Dezember 2022 verpflichtete sich die Gesellschaft gegenüber der PT Elanco Animal Health Indonesia, Jakarta Utara, Indonesien, diese finanziell so auszustatten, dass sie in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen zum jeweiligen Fälligkeitstag nachzukommen. Zum Unterzeichnungsdatum des Jahresabschlusses wird nicht mit einer Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung gerechnet, da die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft stabil ist. Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Die Gesellschaft hat Sicherheiten für Kreditverbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gestellt. Diese stellen sich wie folgt dar:
Diese Verbindlichkeiten valutieren zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 3.472 Mio. (USD 3.838 Mio.) bei dem verbundenen Unternehmen. Zum aktuellen Zeitpunkt wird die Wahrscheinlichkeit der konkreten Inanspruchnahme, aufgrund der Bonität der Unternehmensgruppe sowie der Planungsrechnungen, als gering eingestuft. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (11) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich nach Produktarten wie folgt untergliedern:
Sonstige Angaben (12) Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. (13) Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt TEUR 115 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. (14) Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft:
Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind einzelvertretungsberechtigt und sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da die Bezüge nicht wesentlich von dem durch Rechenvorgang feststellbaren Durchschnittsbetrag abweichen. (15) Mitarbeiterzahl Der Personalbestand setzte sich im Geschäftsjahr im Durchschnitt wie folgt zusammen:
(16) Konzernverhältnisse Vom 24. September 2018 bis 20. Januar 2021 war die Gesellschaft 100%ige Tochtergesellschaft der Lohmann Animal Health International Incorporated, Waterville, USA. Seit dem 20. Januar 2021 hat die Lohmann Animal Health International Incorporated durch die Abtretung der Geschäftsanteile 10,1% der Beteiligung an der Lohmann Animal Health GmbH. Die Elanco GmbH mit Sitz in Cuxhaven, Deutschland besitzt 89,9% der Beteiligung an der Lohmann Animal Health GmbH. Die Gesellschaft gehört zum Konzern von ELANCO Animal Health Incorporated, Greenfield, Indiana, USA (der größte Kreis von Unternehmen). ELANCO wird an der New Yorker Börse gehandelt. ELANCO Animal Health Incorporated erstellt einen Konzernabschluss nebst Lageberichterstattung, in den die Lohmann Animal Health International Incorporated sowie ihre unmittelbare Tochtergesellschaft Lohmann Animal Health GmbH, Cuxhaven, sowie die Lohmann Animal Health Beteiligungs GmbH, Cuxhaven einbezogen sind. (17) Konzernzugehörigkeit Elanco Animal Health Incorporated, Greenfield, USA stellt einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird (der kleinste und größte Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist über die Webseite von Elanco unter https://investor.elanco.com/ verfügbar. (18) Nachtragsbericht Dieser Nachtragsbericht enthält die zwischen dem Ende des Geschäftsjahres 2023 und dem Unterzeichnungsdatum des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für 2023 eingetretenen Ereignisse. Die Belieferung Russlands und der Ukraine konnte in 2022 trotz der entstehenden Kriegssituation fortgesetzt werden. Transportwege für essenzielle Produkte sind regulatorisch zugelassen. Der Verkauf erfolgt mittelbar über die Elanco- Konzerngesellschaften. Allerdings musste die Belieferung Russlands zum 1. September 2023 eingestellt werden, weil die russischen Behörden das GMP-Zertifikat nicht verlängert hatten. Zur Vorbereitung auf den Lieferstopp wurde an die russische Elanco Affiliate ein sogenannter "Bridging Stock" ausgeliefert, der die lokale Lieferfähigkeit längst möglich aufrechterhalten soll. Eine Nachinspektion ist im März 2024 erfolgreich bestanden worden, wodurch die Belieferung Russlands fortgeführt werden konnte. (19) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Cuxhaven, 31. März 2025 gez. Luise Maria Gryschok Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231 Grundlagen und Geschäftsmodell der Gesellschaft Elanco, die Tiermedizin-Sparte der Eli Lilly and Company (NYSE: LLY), hat die Lohmann SE (mittlerweile umbenannt in ,Lilly Holding GmbH') und ihre Tochtergesellschaft Lohmann Animal Health GmbH (im Folgenden kurz ,Lohmann'), ein privat geführtes Unternehmen mit Sitz in Cuxhaven, im April 2014 akquiriert. Elanco wurde 1954 als Geschäftsbereich von Eli Lilly and Company gegründet. Im September 2018 erfolgte die Abspaltung von Elanco aus dem Eli Lilly Konzern und der Börsengang (NYSE: ELAN). Zunächst wurde ein Minderheitsanteil von 18 Prozent an die Börse gebracht. Die restlichen 82 Prozent wurden im Jahr 2019 veräußert. Mit diesem Schritt kann sich Elanco vollkommen als unabhängiges Unternehmen auf die Tiergesundheit fokussieren. Damit Elanco ihre Marktanteile noch weiter ausbauen und stärken kann, wurde im August 2019 eine Vereinbarung zum Erwerb des Tiergesundheitsgeschäfts von Bayer Animal Health getroffen. Die Integration von Bayer Animal Health wurde im Juli 2021 abgeschlossen. Somit ist Elanco ein globales, innovationsgetriebenes Unternehmen, das Produkte und Dienstleistungen zur Verbesserung der Tiergesundheit und der Proteinproduktion in mehr als 90 Ländern vermarktet. Das Produktportfolio umfasst mehr als 200 Marken. Elanco beschäftigt weltweit zum 31. Dezember 2023 circa 9.300 Mitarbeiter und produziert seine Produkte in 18 globalen Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten, Europa und einigen anderen Ländern. Elancos Produkte werden in mehr als 90 Ländern verkauft. Lohmann ist Anbieter von Geflügelimpfstoffen mit Schwerpunkt auf die Herstellung von Impfstoffen, die zur Vorbeugung von Tierkrankheiten in der Lebensmittelproduktion beitragen. Die Lohmann Animal Health GmbH betreibt am Standort Cuxhaven eine Produktion für Geflügelimpfstoffe. Als Besonderheit ist zu nennen, dass der GMP-Standard (GMP: Good Manufacturing Practice) erfüllt wird. Dies ist notwendige Voraussetzung, um pharmazeutische Produkte in der Europäischen Union vertreiben zu können. Der Vertrieb der Geflügelimpfstoffe erfolgt für den Weltmarkt grundsätzlich über die konzerninternen Vertriebseinheiten von Elanco. Lohmann erzielt somit ausschließlich Umsätze mit Schwestergesellschaften. Das Produktportfolio der Gesellschaft lässt sich in virale und bakterielle Impfstoffe für Geflügel untergliedern. Wesentliche Impfstoffe sind:
1.1 Ziele und Strategien Elancos Mission ist es denjenigen, die Tiere züchten und halten, ein umfassendes Angebot an Tiergesundheitsprodukten und Wissensdiensten zur Verfügung zu stellen, die sie befähigen, die globalen Herausforderungen einer vielfältigen und sich verändernden Welt zu bewältigen. Dies unterstützt die Vision von Elanco in Bezug auf Food & Companionship Enriching Life unter Beibehaltung der Werte von Integrität, Exzellenz und Respekt für die Menschen. Elanco konzentriert sich auf seine strategischen Planbereiche Innovation, Portfolio und Produktivität (IPP). Durch diesen strategischen Plan wird Elanco Innovationen beschleunigen, um die größten Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, einen attraktiveren Portfolio-Mix zu schaffen und daran zu arbeiten, das beste Tiergesundheitsunternehmen zu werden:
Mit dieser Vision möchte Elanco ein bedeutendes Tiergesundheitsunternehmen erster Klasse werden. Lohmann konzentriert sich im Rahmen dieser Strategie auf das Marktgebiet Geflügelimpfstoffe. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Tiergesundheitsstrategie von Elanco konzentriert sich auf die Identifikation und Entwicklung vielversprechender Technologien und potenzieller Produkte aus internen und externen Quellen, um unerfüllte Bedürfnisse von Tierärzten, Lebensmittelherstellern und Tierhaltern zu adressieren. Unsere Tiergesundheitswissenschaftler nutzen auch Entdeckungen aus unseren Laboren für die menschliche Gesundheit, um Produkte zu entwickeln, die die Gesundheit und das Wohlbefinden von Nutztieren und Haustieren verbessern. Am Standort Cuxhaven (Lohmann Animal Health GmbH) unterstützen wir die Entwicklung von neuen Geflügelimpfstoffen und die Optimierung bestehender Impfstoffe. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Allgemein Im Oktober 2023 führte das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) turnusgemäß eine GMP-Prüfung durch. Diese Rezertifizierung wurde erfolgreich abgeschlossen, so dass das GMP-Zertifikat bis zum Jahr 2027 verlängert wurde. 2.2 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 stark abhängig von hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr 2022 verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich um 0,4% sank. 2 Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben nahmen um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr ab und entfernten sich damit wieder vom Vorkrisenniveau von 2019. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7%). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Diese Entwicklungen waren auch maßgeblich für die Abnahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3% gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz von Elanco ist bei einem geschätzten globalen Gesamtmarktvolumen für Veterinärmedizin von ca. USD 61 Mrd. 2 im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr mit USD 4,4 Mrd. stabil geblieben. Es wird bis zum Jahr 2032 mit einem Anstieg des Gesamtmarktvolumens auf ca. USD 149 Mrd.2 gerechnet. Dies entspricht einem kontinuierlichen Wachstum von 10,5% p.a. 2
2 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr.
019 vom 15. Januar 2024
2.3 Geschäftsverlauf 2.3.1 Überblick Das Ziel des Geschäftsjahres zum 31.12.2023 war es, die Nummer 1 in der Wertschöpfungskette für unsere Kunden zu werden. Unsere zentrale Herausforderung war es, Effektivität und Effizienz zu steigern, um operative Exzellenz zu etablieren. Aus Fertigungsperspektive bemühen wir uns um strategische Entscheidungen, um unseren Kunden eine ständige Versorgung mit unseren Produkten zu bieten, bei gleichzeitig höchster Qualität der Produktion und Fokussierung auf die Effizienz unserer Fertigungsprozesse. Es wurde stets das Ziel verfolgt, die Produktivität zu erhöhen, um unsere Produkte zu wettbewerbsfähigen Kosten für unsere Kunden zur Verfügung zu stellen. Seit Anfang des Jahres 2023 haben sich die Energie- und Gaspreise wieder reduziert. Allerdings kam es im Jahr 2023 zu Produktionsausfällen im Bakterial- und Viralbereich aufgrund von Maschinenschäden und Kontaminationen. Dies hatte einen negativen Effekt auf den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023. In 2024 hat sich die Produktion langsam von den Maschinenschäden erholt. Die fortschreitende Integration in die Elanco-Organisation spiegelt sich auch in der Verteilung der Umsatzerlöse wider. Seit 2016 erfolgt der Vertrieb der Produkte mehrheitlich durch andere Konzerngesellschaften und nur noch vereinzelt über externe Distributoren aufgrund von regulatorischen Beschränkungen. Dieser Trend hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Die Umsatzerlöse über externe Distributoren wurden auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus haben wir im Zuge der Integration auch zahlreiche interne Kontrollen und Richtlinien umgesetzt, die nach Einschätzung der Geschäftsführung sicherstellen sollen, dass alle unsere Geschäftsprozesse transparent und ethisch sind, sich an den Verhaltenskodex von Elanco halten und den lokalen Gesetzen entsprechen. Mehr Details siehe 2.4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. 2.3.2 Ertragslage Während die Umsatzerlöse aus dem operativen Geschäft um EUR 2,2 Mio. gesunken sind, sind die Umsatzerlöse insgesamt aufgrund von Transferpreisanpassungen gegenüber dem Vorjahr von EUR 50,3 Mio. auf EUR 54,2 Mio. leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei TEUR 483 und sind damit unter dem Vorjahresniveau von TEUR 606. Die Materialaufwandsquote ist mit 10,06% zum Vorjahr mit 10,68% vergleichbar. Der Personalaufwand ist mit EUR 12 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 12,5 Mio.) leicht gesunken, ebenso wie die Mitarbeiterzahl. Auch die Personalaufwandsquote liegt mit 22,19% leicht unter dem Vorjahr mit 24,93%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund von Aufwendungen im Zusammenhang mit Produktionsausfällen und Kontaminierungen im Vorjahresvergleich von EUR 21,9 Mio. auf EUR 23,6 Mio. leicht erhöht. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit dem Tochterunternehmen Lohmann Animal Health Beteiligungs GmbH, Cuxhaven. Das negative Ergebnis der Lohmann Animal Health Beteiligungs GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 569 (Vorjahr: TEUR 865) deutlich reduziert. Dies liegt insbesondere an einem gestiegenen Zinsertrag der Lohmann Animal Health Beteiligungs GmbH. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 187 auf TEUR 1.124 deutlich erhöht. Dies ist bedingt durch die Auszahlung einer Dividende in Höhe von EUR 48,3 Mio. in 2022. Die Dividendenzahlung führte zu einem negativen Cashpooling-Saldo in den letzten vier Monaten des Jahres 2022, welcher das gesamte Jahr 2023 weiter bestand und auf den entsprechend Zinsen zu zahlen waren. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5,1 Mio. aus. 2.3.3 Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr durch die Anschaffung von Anlagevermögen und den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen deutlich um EUR 12,0 Mio. auf EUR 117,9 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite hat sich das Sachanlagevermögen durch planmäßige geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau um insgesamt EUR 6,1 Mio. erhöht. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Abfülllinie. Die Finanzanlagen sind mit EUR 10,6 Mio. auf Vorjahresniveau. Das Vorratsvermögen hat sich bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um EUR 0,5 Mio. auf EUR 2,6 Mio. leicht erhöht. Daneben ist der Bestand an unfertigen Erzeugnissen um EUR 4,4 Mio. auf EUR 4,8 Mio. gesunken und der Bestand an fertigen Erzeugnissen im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 1,2 Mio. um EUR 0,4 Mio. leicht gestiegen. Insgesamt hat sich der Bestand des Vorratsvermögens damit von EUR 12 Mio. auf EUR 8,5 Mio. verringert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von EUR 21 Mio. um EUR 8 Mio. auf EUR 29 Mio. deutlich erhöht. Dies ist bedingt durch die am Jahresende durchgeführten Transferpreisanpassungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit EUR 6,0 Mio. im Vergleich mit dem Vorjahr (EUR 5,2 Mio.) leicht gestiegen. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem 31.12.2022 von EUR 1,6 Mio. um EUR 0,4 Mio. auf EUR 1,2 Mio. leicht verringert. Der operative Cashflow weist einen positiven Wert von EUR 9,7 Mio. aus. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit weist einen negativen Wert von EUR 10,1 Mio. aus. Einen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gab es in 2023 nicht. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 68 % (Vorjahr: 71 %). Die Pensionsrückstellungen sind gemäß dem Pensionsgutachten mit EUR 3,6 Mio. fast unverändert gegenüber dem Vorjahr (EUR 3,8 Mio.). Die Steuerrückstellungen haben sich von EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,9 Mio. erhöht. Die sonstigen Rückstellungen sanken von EUR 3,1 Mio. um EUR 1,6 Mio. und belaufen sich nun auf EUR 1,5 Mio.. Im Wesentlichen bestehen die sonstigen Rückstellungen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Rückstellungen für den Personalbereich. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich über selbst erwirtschaftete Mittel und den Konzernverbund. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um EUR 0,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 1,9 Mio.) auf EUR 1,2 Mio. reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich deutlich erhöht (EUR 30 Mio.; Vorjahr: EUR 20 Mio.). Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist unter anderem bedingt durch einen Anstieg der Cashpool-Verbindlichkeit um EUR 7,5 Mio., im Wesentlichen resultierend aus Investitionen für die Anlagen im Bau. Zudem sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 2,5 Mio. aufgrund höherer Weiterbelastungen des Konzernverbunds gestiegen. 2.3.4 Liquidität Die Liquidität der Gesellschaft ist durch ein Pooling Agreement zwischen der Elanco Financing (Netherlands) BV, Utrecht, Niederlande, und Lohmann jederzeit sichergestellt. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage als stabil. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Zuge des monatlichen Berichtswesens wird ein fest definiertes Kennzahlensystem aus den verschiedenen Unternehmensbereichen erstellt und an den Konzern berichtet. Somit ist eine plan-konforme Lieferung von Produkten an die Kunden sichergestellt und es kann bei ggf. auftretenden Planabweichungen gegengesteuert werden. Die wesentlichen, für die Steuerung der Gesellschaft maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie CAPEX (Investitionen). In 2023 hat Lohmann die Produkte in 66 Länder geliefert. Die Liefermenge von Impfstoffdosen hat sich aufgrund der ungeplanten Maschineausfälle und Kontamination um 5% gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Nachfrage im Bacterial-Bereich ist nach wie vor sehr groß, weshalb ab dem Jahr 2025 die Produktion der viralen Impfstoffe durch eine neue Abfülllinie ergänzt wird. "Healthy Purpose TM " ist ein Nachhaltigkeitsengagement mit dem Fokus, das Wohlbefinden der Tiere zu fördern, sowie der Menschen und des Planeten. In diesem Zusammenhang wurde Elanco im Oktober 2020 zum ersten Tiergesundheitsunternehmen, das bis 2030 zu erfüllende Nachhaltigkeitsverpflichtungen geäußert hat. Elancos Healthy Purpose baut auf vier miteinander verbundene Themen: Gesündere Tiere, gesündere Menschen, gesünderer Planet und gesünderes Unternehmen. Elanco ist entschlossen den ökologischen Fußabdruck zu senken. In 2023 hat Elanco mehr als 12% 3 des Stroms aus erneuerbaren Quellen bezogen. Das Abfallaufkommen war um 11% 3 niedriger, während 91% des Abfallaufkommens im Jahr 2023, einschließlich Produktionsabwasser, wiederverwendet oder recycelt wurde. Elanco spendet ungenutzte Produkte an Dutzende von gemeinnützigen Notunterkünften, Kliniken und andere Organisationen weltweit, statt diese zu entsorgen. Die Entwicklung der Mitarbeiter wird bei halbjährlichen Besprechungen überprüft. Elanco bietet einen Lehrplan mit grundlegenden Kursen an, um Mitarbeitern zu helfen, die gemeinsame Führungssprache besser zu verstehen und Fähigkeiten zu entwickeln. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird durch regelmäßige Umfragen wie "Voice of the Employee" abgefragt. Elancos Ergebnis stand im Jahr 2023 bei 67% (Vorjahr: 66%). 3 Elanco verfolgt drei wichtige Gesundheits- und Sicherheitskennzahlen: Meldepflichtige Verletzungs- und Krankheitsrate, Arbeitsunfall- und Krankheitsrate sowie arbeitsbedingte Todesfälle. Alle Metriken werden monatlich an allen Standorten verfolgt, sowohl für "Remote"- als auch für Außendienstmitarbeiter. Im Vergleich zum Basisjahr 2021 hat sich die Anzahl der Verletzungen um 15% reduziert. Elanco strebt eine Reduzierung um 30% bis 2025 an. Im Bereich Korruption und Bestechung hat Elanco einen etablierten Prozess, um gemeldeten Bedenken nachzugehen. Im Bereich Compliance sind Onlinekurse für alle Mitarbeiter gefordert. Alle Mitarbeiter von Elanco werden jährlich zu unserem Verhaltenskodex geschult, der die Schlüsselprinzipien unserer 11 Unternehmensrichtlinien anspricht, einschließlich Antikorruption, Third-Party-Management, ethische Interaktionen mit externen Parteien und Datenschutz 4.
3 Elanco Environmental, Social & Governance
Report 2023
3 Nachtragsbericht Zu Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf den Anhang (Anlage 3). 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognose- und Chancenbericht Die wirtschaftliche Entwicklung der Lohmann Animal Health GmbH wird durch den erfolgreichen Absatz der Produkte durch die entsprechenden Konzernvertriebseinheiten entscheidend beeinflusst. Die Nachfrage nach viralen und bakteriellen Produkten blieb im Berichtszeitraum auf stabilem Niveau. Im Jahr 2024 führte der Rückgang bei den viralen Produkten zu einem höhen Rückgang des Versandvolumens. Dieser Rückgang ist auf eine Kombination aus Produktionsleistung und der Tatsache zurückzuführen, dass wir in den ersten acht Monaten des Jahres nicht nach Russland liefern konnten. Im Gegensatz dazu stieg das Versandvolumen für bakterielle Produkte im Vergleich zu 2023 um 16 % an. Insgesamt erwarten wir, dass sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzen wird. Dies ist das Ergebnis einer Offensive zur Wiedererlangung von Marktanteilen, die in der zweiten Jahreshälfte 2017 eingeleitet wurde, im Jahr 2020 ihre Auswirkungen zeigte und auch in den darauffolgenden Jahren fortgesetzt wurde. Für 2025 wird erwartet, dass die Verfügbarkeit von Produktionskapazitäten ab April aufgrund einer Anpassung des Schichtmodells zu einer Steigerung der Auslieferungen führen wird. Elanco prüft auch Möglichkeiten, neue und bestehende Produkte für Lohmann zur Herstellung und Qualitätsprüfung innerhalb der EU zu liefern. Die Geschäftsführung sieht Lohmanns starke Position als EU-GMP-Standort als Garantie für die Zukunft als wichtigen Teil von Elanco, allerdings mit einem sich weiterentwickelnden Geschäftsmodell. Aufgrund der erhöhten Nachfrage im Jahr 2023 und des erwarteten kontinuierlichen Wachstums im globalen Markt der Tiergesundheit für die nächsten 10 Jahre von 10,5%5, wird ein Anstieg der Nachfragesituation für die von Lohmann gefertigten Produkte erwartet. Im Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von ca. EUR 58,5 Mio. generiert, sowie insgesamt EUR 1,2 Mio. für Investitionen ausgegeben. Zu Beginn des Jahres 2025 wurde eine erhöhte Anzahl von Maschinenausfällen und abgebrochenen Chargen verzeichnet. Aufgrund der erwarteten Stabilisierung und der Anpassung des Schichtplans ab April 2025 wird für das Geschäftsjahr 2025 ein Umsatz von ca. EUR 66 Mio. erwartet. Für 2025 planen wir ein Budget i.H.v EUR 2,3 Mio. für CAPEX Projekte. 4.2 Risikobericht Die Lohmann Animal Health GmbH ist in das interne Kontrollsystem des Elanco-Konzerns eingebunden und dementsprechend werden auch Revisionen durchgeführt. Als letzter Schritt der Eigenständigkeit von Lilly zu Elanco wurde im Februar 2021 im Rahmen des Projekt Stallion SAP S4/Hana implementiert. Darüber hinaus wurden eigene Tools eingeführt (z.B.: AuditBoard, Blackline, Veeva), von denen die Geschäftsführung positive Effekte auf die Compliance erwartet. Elanco ist mit Risiken wie einer erhöhten Generikakonkurrenz, Nahrungsmittel- und Tiersicherheitsrisiken sowie mit Faktoren, die die globalen Agrarmärkte betreffen und wiederum mit anderen Risiken verbunden sind, konfrontiert. Das operative Segment Tiergesundheit könnte unter anderem durch neu aufkommende Beschränkungen und Verbote für den Einsatz von antibakteriellen Mitteln bei Tieren, die zur Lebensmittelerzeugung genutzt werden, beeinträchtigt werden. Darüber hinaus können wahrgenommene negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit in Verbindung mit dem Verzehr von Lebensmitteln, die von Tieren stammen, die wiederum unsere Produkte verwenden, entstehen. Des Weiteren können Risiken entstehen durch die verstärkte Regulierung oder verminderte staatliche Unterstützung in Bezug auf die Aufzucht und Verarbeitung von Tieren, die zur Lebensmittelerzeugung genutzt werden. Des Weiteren kann ein Ausbruch von Infektionskrankheiten, die von Tieren übertragen werden, auftreten. Auch ungünstige Wetterbedingungen und die Verfügbarkeit von natürlichen Ressourcen sowie ungünstige globale Wirtschaftsbedingungen, die sich auf die Agrarmärkte auswirken können, oder ein Scheitern unserer Forschungs- und Entwicklungs-, Akquisitions- und Lizenzierungsbemühungen, um neue Produkte zu generieren, können zu negativen Auswirkungen führen. Die Nichtbeachtung dieser Risiken könnte erhebliche negative Folgen auf unsere Ertrags- und Ergebnissituation haben. 4.2.1 Absatzrisiko Mit Übergang der Vertriebsaktivitäten auf die Vertriebsgesellschaften im Konzern wird das Absatzrisiko als gering bewertet. Lohmann ist aber mittelbar vom Erfolg der weltweit agierenden Konzernvertriebsgesellschaften abhängig. 4.2.2 Forderungsausfallrisiko Da primär Umsätze mit Schwestergesellschaften getätigt werden, schätzt die Gesellschaft das Forderungsausfallrisiko als sehr gering ein. 4.2.3 Operationelles Risiko Das operationelle Risiko resultiert aus der Produktion der viralen und bakteriellen Impfstoffe. Dabei kommen biotechnologische Verfahren zum Einsatz, die - insbesondere bei der Produktion viraler Impfstoffe aus embryonierten, spezifisch-pathogenfreien Hühnereiern - rohstoffbedingten Qualitätsschwankungen unterliegen. Zur Reduzierung der Variabilität und Steuerung der Prozessergebnisse werden die Impfstoffe gemäß geltenden Regularien (GMP - Good Manufacturing Practice) und unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse hergestellt. Die Produktionsprozesse unterliegen einem Qualitätsmanagementsystem, welches u.a. eine ständige Überprüfung der Prozesslasten und des Prozessoutputs sicherstellt (z.B. Prozessvalidierung, Qualitätskontrolle). Erforderliche Anpassungen wirtschaftlicher und/oder wissenschaftlicher Art werden durch eine enge Zusammenarbeit verschiedenster Fachabteilungen in Projektteams unter Berücksichtigung der GMP-Regularien vorgenommen. 4.2.4 Liquiditäts- und Währungskursrisiko Das Liquiditätsrisiko impliziert die Gefahr der Verknappung finanzieller Mittel und Schwierigkeiten bei der Tilgung von Verbindlichkeiten. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch ein Pooling Agreement zwischen der Elanco Financing (Netherlands) BV, Utrecht, Niederlande, und Lohmann jederzeit sichergestellt. Währungsrisiken, insbesondere aus Warenbezugsverpflichtungen, bestehen grundsätzlich nur in geringem Umfang, da der überwiegende Teil des Wareneinkaufs in EUR stattfindet. Die Verkaufsrechnungen werden großenteils in stabilen Währungen (EUR, USD, CHF) ausgestellt. 4.2.5 Russisch-ukrainischer Krieg Die Belieferung Russlands und der Ukraine konnte in 2023 trotz der anhaltenden Kriegssituation weitestgehend fortgesetzt werden. Transportwege für essenzielle Produkte sind regulatorisch zugelassen. Der Verkauf erfolgt mittelbar über die Elanco- Konzerngesellschaften. Allerdings musste die Belieferung Russlands zum 1. September 2023 eingestellt werden, weil die russischen Behörden das GMP-Zertifikat nicht verlängert haben. Eine Nachinspektion wurde im März 2024 durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Zur Vorbereitung auf den Lieferstopp wurde an die russische Elanco Gesellschaft ein sogenannter "Bridging Stock" ausgeliefert, der die lokale Lieferfähigkeit längst möglich aufrechterhalten soll. Der Umsatz bis Ende August 2023 betrug EUR 4 Mio. Das GMP-Zertifikat wurde nach der erfolgreich bestandenen Prüfung im März 2024 verlängert und somit kann die Belieferung unserer russischen Kunden wieder aufgenommen werden. Die erste Lieferung konnte im August 2024 stattfinden. Die Ukraine konnte weiter beliefert werden, hier ist jedoch die Nachfrage aufgrund rückläufiger Geflügelproduktionsmengen zurückgegangen. 4.2.6 Gesamtaussage Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Als Produktionsgesellschaft ist Lohmann zudem in die globalen Konzernstrukturen von Elanco eingebunden. Daher wird die Risikolage der Gesellschaft insgesamt als gering eingestuft.
Cuxhaven, 31. März 2025 gez. Luise Maria Gryschok |
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