Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 20499 HB
Vorher
dbh Datenbank Bremische Häfen AG
Eingetragen
13.6.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von LogistikdienstleistungenBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
a) Das Entwickeln und Betreiben von Software zur rationellen Dokumentation für Transport, Umschlag, Zoll, Behandlung und Lagerung von Gütern der Logistik, b) das Entwickeln und Betreiben eines Hafen-Informations- und Dokumentationssystems mit Hilfe von Informationsverarbeitungsanlagen für und im Interesse von Unternehmen der Seehafenverkehrswirtschaft, c) das Entwickeln und Bereitstellen von Telekommunikations-Systemen und -Einrichtungen sowie d) die Beratung von Unternehmen in allen mit vorgenannten Aufgaben zusammenhängenden Fragen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Rust
seit 9.1.2026
Prokura
Maren Obermaier
seit 24.3.2025
Vorstandsmitglied
Holger Hübner
seit 30.1.2023
Prokura
Martin de Vries
seit 10.10.2019
Prokura
Marc Hasenbein
seit 10.10.2019
Prokura

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

dbh Logistics IT AG

Bremen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DBH LOGISTICS IT AG, BREMEN

1. Geschäftstätigkeit

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und damit die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 laut statistischem Bundesamt um etwa 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. (1) Im Marktumfeld von geopolitischen Spannungen ist die deutsche Wirtschaft damit erstmals seit der Corona Pandemie 2020 nicht weiter gewachsen. Die erwartete, positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft nach der Pandemie hat sich somit nicht weiter fortgesetzt. Hohe Energiepreise, wesentlich ausgelöst durch den Ukrainekrieg, führten zu außerordentlich hohen Energiekostensteigerungen und belasten energieintensive Branchen. Zusätzlich führte eine hohe Inflation zu geringer Nachfrage im In- und Ausland. Ein hohes Zinsniveau führte zu ungünstigen Finanzierungsbedingungen der Unternehmen. Im letzten Quartal 2023 löste der Krieg im Gaza Streifen weitere Effekte aus, wie beispielsweise die Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer. Als Folge leiten Reedereien ihre Schiffe um (2), die Transportketten werden damit negativ beeinflusst. In Summe beeinflussten diese Effekte die deutsche Wirtschaft deutlich, sodass ein Rückgang des BIP die Folge ist.

Besonders relevant für dbh sind dabei die Entwicklungen des deutschen Marktes für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK), der Logistik Branche sowie des Außenhandels. Alle genannten Entwicklungen wurden durch die multiplen Krisen beeinflusst, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung.

Die Entwicklung des ITK-Marktes im Bereich Software liegt mit 9,4 % (3) Wachstum deutlich über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Bereich IT-Service liegt das Wachstum mit 4,8 % (4) ebenfalls weiterhin über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Beide Werte liegen unter den Vorjahreswerten und zeigen einerseits die weiterhin hohe Bedeutung der Digitalisierung, andererseits jedoch eine abnehmende Dynamik. Eine wahrnehmbare Unsicherheit im Markt führt zu einer Abnahme der Dynamik und damit zu einem Rückgang des Wachstums.

Die Logistik Branche hatte im Vorjahr noch deutliche Zuwächse zu verzeichnen, das Umsatzwachstum für das Jahr 2023 beträgt lediglich 2,5 % und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert (8,5 %) (5). Zu berücksichtigen ist, dass dieser Wert wesentlich von gestiegenen Kosten, die an Kunden weitergegeben werden, geprägt ist. (6) Zu differenzieren ist hier speziell Seefracht, Luftfracht und Containerumschlag, die für dbh relevant sind, im Gegensatz zum Landverkehr. So ist die Anzahl umgeschlagener TEU in Bremerhaven auf 4,1 Mio. TEU in 2023 um ca. 10 % (7) gesunken. In Wilhelmshaven, dem zweiten für dbh wichtigen Hafen, wurden 0,53 Mio. TEU in 2023 umgeschlagen und damit etwa 22 % weniger als im Vorjahr. (8)

Dazu passend hat sich auch der Außenhandel negativ entwickelt gegenüber dem Vorjahr: Die Exporte sanken um 1,42 %, die Importe sogar um 9,7 % (9).

Die dbh konnte sich in diesem herausfordernden Umfeld gut positionieren und von der negativen Entwicklung abkoppeln. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 14,4 % gesteigert werden, das Umsatzziel gem. Wirtschaftsplan wurde erreicht. Die Kosten liegen bei TEUR 26.496, gegenüber dem Wirtschaftsplan wurden die Investitionen eingehalten. Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt bei TEUR 3.839 gegenüber geplanten TEUR 3.771, damit im Wirtschaftsplan und mit 16 % deutlich über dem Vorjahresergebnis.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf war wesentlich von den unterschiedlichen Krisen beeinflusst und verlief im Großen und Ganzen kontinuierlich. Das Projektgeschäft verlief im Wesentlichen unverändert positiv. Der Geschäftsverlauf kann als insgesamt gut bezeichnet werden. Die insbesondere im Bereich Hafen bestehende Abhängigkeit von den Umschlagsmengen in Bremerhaven und Wilhelmshaven hat zu einer deutlichen Reduzierung der Erlöse in diesem Bereich geführt.

Die Erfahrungen der Unternehmen zeigen, Digitalisierung ist wichtig, die Investitionsbereitschaft ist daher ungebrochen hoch. Dies gilt im Wesentlichen für alle Software-Bereiche bei dbh, aber auch für das Thema Hosting von Fremd Applikationen.

Die strategische Ausrichtung, das Unternehmen auf mehrere Standbeine zu stellen, hat sich weiter bewährt. Strategisch umfassende, technologische Modernisierungen sind in Bearbeitung und führen neben dem Projektgeschäft zu einer hohen Auslastung. Es wird weiterhin an der Vernetzung der Systeme und beteiligten Akteure sowie dem weiteren Ausbau des Produktportfolios hin zum Full-Service Anbieter gearbeitet.

Das inzwischen breite Portfolio, mit hohen technologischen Anforderungen sowie vielfältigen Kundenanforderungen, führt zu einer hohen Auslastung und bisweilen langen Lieferzeiten. Das Unternehmen ist in allen Bereichen, sowohl beim Umsatz, als auch bei der Mitarbeiteranzahl, weiter gewachsen.

2.1. Customs Solutions

Im Bereich Customs Solutions sind die Lösungen und Produkte der dbh zusammengefasst, die sich mit allen Themen aus Zoll und Außenwirtschaft sowie Versand befassen. Für dbh stehen dabei die Produkte Advantage Customs, Advantage Compliance und Advantage Delivery sowie die dazugehörigen SAP Solutions mit einem Fokus auf Industrie, Handel und Logistik im Mittelpunkt.

Alle Produkte haben sich im Jahr 2023 positiv entwickelt. Insgesamt wuchs der Bereichsumsatz im zweistelligen Prozentbereich, mit einer erheblichen zusätzlichen Anzahl von Neukunden. Sowohl im Hinblick auf Umsatz, als auch Kundenwachstum, konnte der Bereich damit einen wachsend positiven Beitrag zur Fortentwicklung und zum Ergebnis von dbh beitragen.

Im Mittelpunkt von Advantage Customs standen die neuen und zum großen Teil neu zu entwickelnden Zollmodule des deutschen und europäischen Zolls, die erhebliche Ressourcen in der Software-Entwicklung und Kundenbetreuung erforderten. ATLAS 9.1, NCTS 2, AES 3.0, ICS 2 sowie die damit verbundenen Terminvorgaben führten zu einer hohen Auslastung und intensiven Kundenbetreuung.

Webinare und Schulungen wurden von den Kunden stark nachgefragt und in einem rasant gestiegenen Umfang erfolgreich bereitgestellt. Besonders hervorzuheben ist die neue, moderne Oberfläche, die über das Web nutzbar ist.

Modernisierungen im Hinblick auf neue Oberflächen und Cloudlösungen wurden auch in den anderen Produkten durchgeführt. Advantage Compliance und Advantage Delivery profitierten dabei von einer gestiegenen Kundennachfrage mit dazu gehörenden Projekten und konnten weitere Services bei Transportdienstleistern und Themen wie Exportkontrolle zur Verfügung stellen.

Bei SAP wurden die ersten SAP-Cloud-Lösungen bei Kunden produktiv gesetzt. Der Hauptschwerpunkt der Kundenprojekte verlagerte sich deutlich vom klassischen ECC- in das S4/HANA-Umfeld.

2.2. Port Solutions

Im Bereich Port Solutions werden alle Produkte mit Bezug zum Hafen und den Branchen Schifffahrt und Häfen zusammengefasst. Im Jahr 2023 wurde die dbh Strategie 2025 fortgeführt und Investitionen abgesichert. In der Strategie 2025 wird sich der Bereich Port Solutions in den kommenden Jahren weiter auf Kernaufgaben und Kunden in den bremischen Häfen und Wilhelmshaven konzentrieren und dafür sowohl fachliche als auch technologische Anpassungen an den Systemen vornehmen.

Der z. T. deutlichen Rückgänge der Umschlagszahlen 2023 in Bremerhaven und Wilhelmshaven haben in einigen Segmenten zu ca. 30 % weniger Transaktionen in den Port Community Systemen geführt.

Die neuen Entwicklungstechnologien SonarQube und GitLab zur Qualitätssteigerung und nachhaltiger Softwareentwicklung sind in der Verbreitung, als auch in den Entwicklungsprozessen, stärker zum Einsatz gekommen. Die Umstellung der modernen Betriebsarchitektur unter den Docker-Deploymentstrategien ist weiterentwickelt worden.

Das Projekt "PRINOS" (Entwicklung für das bremische Hafeneisenbahnsystem) ist im Jahr 2023 weiterverfolgt worden. Die geplante Produktionseinführung ist Anfang 2023 in zwei Betriebsstätten (Bremen Grolland und Bremen Inlandshafen) erfolgreich durchgeführt worden. Die für Ende 2023 geplante Einführung in Bremerhaven wurde auf Q1/2024 verschoben.

Die Kooperation mit der Dakosy AG unter dem Marketingnamen "GERMAN-PORTS" ist in 2023 fortgesetzt worden. Der Service "e-Freistellung" befindet sich weiterhin im Status Pilotbetrieb und wird mit ausgewählten Partnern ausgiebig getestet.

Aufgrund höherer Sicherheitsanforderungen in den deutschen Seehäfen wird in Zusammenarbeit mit den Terminalbetreibern, Reedern und Behörden der Prozess "Secured Release Order" entwickelt, um die aktuellen Freistellungsprozesse in den deutschen Seehäfen weiter abzusichern. In Q2/2024 wird der erste Prototyp mit den Pilotkunden in Produktion getestet.

Das Produkt "portservices" wird im Kundenkreis der Automobilhersteller und Zulieferer weiter vermarktet. Das Portfolio für Automobilhersteller ist in 2023 durch zusätzliche Services und Leistungen erweitert worden. Auch hier werden die Weiterentwicklung und Vermarktung fortgeführt.

Die anspruchsvollen ATLAS-Änderungen im Bereich AES 3.0 sind in Time zum 03.10.2023 innerhalb des Port Community Systems erfolgreich und ohne Störungen in Produktion übernommen worden.

Mit dem Pilotsystem aus dem Förderprojekt "Binnteligent" konnte in 2023 eine weitere Zollanforderung für die Freizone in Bremerhaven abgebildet werden.

Mit dem Modernisierungsprojekt "BREPOS 4" konnte im September 2023 mit dem Hafenamt ein 3,5 Jahre lang geplantes Projekt begonnen werden. In dem Projekt wird sukzessive die Bestandsanwendung "BREPOS 3" in eine moderne Mircoservice-Umgebung migriert.

2.3. Forwarding Solutions

Im Bereich Forwarding Solutions werden alle Speditionssoftware Produkte in der Seefracht und Luftfracht bei dbh zusammengefasst. Die Strategie 2025 für den Bereich Forwarding Solutions beinhaltet die Modernisierung der Speditionssoftware Fiduz und die Migration aller weiteren Softwareprodukte für unsere Kunden aus der Speditionsbranche auf Fiduz.

In 2023 wurden weiterhin erfolgreich etliche TA-LOGISTIC User auf Fiduz migriert. Darüber hinaus wurden neue Kunden für Fiduz akquiriert und Bestandskunden mit neuen Modulen und Funktionen ausgestattet. Profitieren konnten wir ebenfalls von unserem eigenen Rechenzentrum, indem eine Vielzahl unserer Kunden die Softwareprodukte durch uns betreiben lassen.

In 2023 lag der Fokus der Produktentwicklung auf der Modernisierung von Fiduz. Das Feedback unserer Kunden aufgreifend haben wir die Art und Weise der Entwicklung im ersten Quartal 2023 geändert. Bis dahin wurde Fiduz sukzessive modernisiert und direkt an die Kunden ausgeliefert, sodass Fiduz derzeit ein hybrides Produkt aus alten und neuen Komponenten ist. Die weiteren Modernisierungsschritte werden nun erst vollständig zu Ende entwickelt und im Anschluss ausgeliefert. In den Entwicklungsprozess werden unsere Kunden in unterschiedlichen Formaten, in Expertenrunden, Entscheidertagen sowie in Pilotprojekten intensiv eingebunden, gemeinsam werden Anforderungen an Fiduz erarbeitet und bei der Modernisierung berücksichtigt.

So wurde am neuen Stammdatenbereich, als auch am Luftfracht- sowie Seefrachtmodul kontinuierlich weiterentwickelt. Darüber hinaus wurden diverse Schnittstellen technologisch und funktional neu konzeptioniert und umgesetzt.

Zwei weitere Schwerpunkte wurden im Jahr 2023 auf die Themen Testautomation und Betrieb von Fiduz in der Cloud gelegt. Die neuen Komponenten von Fiduz werden nun zu einem großen Teil automatisiert mit Ranorex getestet und durchlaufen erst in einer Endabnahme manuelle Qualitätssicherungsmaßnahmen.

Der Cloudbetrieb wurde ausgebaut und so ist es nun möglich, das modernisierte Fiduz mit Kubernetes in unserem Rechenzentrum oder bei anderen Cloudanbieter zu orchestrieren. Dieser s. g. Multicloud Betrieb stellt besondere Anforderung an die technologische Infrastruktur, bietet zukünftig jedoch neue Möglichkeiten im Betrieb und wird daher weiter ausgebaut.

2.4. Vertrieb, Marketing

Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Auftragseingang im Vertrieb erneut gesteigert werden. Die in den letzten beiden Jahren erfolgte Digitalisierung der Vertriebsprozesse hat hierzu einen Beitrag geleistet. Der im vergangenen Jahr begonnene nächste Schritt ist die Weiterentwicklung des Webshops für unsere Kunden und die Anbindung an das Kundenserviceportal.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Vermarktung der dbh-Lösungen an Neukunden gelegt. Insbesondere durch die erfolgreiche Teilnahme an den Messen LogiMAT und transport logistic konnten zahlreiche Neukunden gewonnen werden. Nicht selten wurden diese mit dem gesamten Portfolio der dbh ausgestattet.

Insgesamt konnten über den Vertrieb 100 Neukunden gewonnen werden und darüber hinaus hat der Bestandskundenverkauf eine bemerkenswert hohe Quote erreicht. Besonders hervorzuheben ist die positive Entwicklung der Auftragseingänge bei den Zolllösungen und der Speditionslösung Fiduz, die sich weiterhin auf hohem Niveau bewegen. Zusätzlich konnten maßgebliche Kunden im Umfeld der Versandlösung akquiriert werden.

Das Jubiläumsjahr von dbh 2023 sowie zwei große Messen der Branche prägten die Marketingaktivitäten und die Partner- und Kundenansprache konnte deutlich intensiviert werden.

Im Hinblick auf die Veränderung im digitalen Marketing durch Datenanalyse und KI-Technologien ist es das Ziel, ein tiefes Verständnis für die Kunden zu entwickeln, um maßgeschneiderte Marketingbotschaften zu erstellen, die deren Bedürfnissen und Interessen entsprechen. Die Veränderungen im Bereich der digitalen Marketinglandschaft und der Einsatz von KI eröffnen neue Chancen und Möglichkeiten. Diese Veränderungen gilt es anzunehmen und die Marketingstrategien weiter neu auszurichten.

2.5. Einkauf, Vertragsmanagement

Die zunehmende Komplexität der Prozesse, steigender Kostendruck sowie erhöhtes Einkaufvolumen machten es erforderlich, den Einkauf bei dbh als eigenes Team im Jahr 2023 zu professionalisieren. Die Einführung eines strategischen Einkaufs und damit die Zentralisierung der Einkaufsaktivitäten bei dbh konnten im Jahr 2023 abgeschlossen werden. Bereits im ersten Jahr konnten die Kosten für beschaffte Materialien und Dienstleistungen deutlich minimiert werden. Erreicht wurde dies durch Verhandlungen mit Lieferanten, die Identifizierung von kostengünstigeren Alternativen und die Implementierung von effizienten Beschaffungsprozessen sowie effektiven Kostenkontrollmechanismen.

Unterstützend wurde das Vertragsmanagement, sowohl bezogen auf Kunden-, als auch Lieferantenverträge professionalisiert. In enger Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wie dem Rechnungswesen, dem Einkauf und dem Vertriebsinnendienst wurden effizientere Strukturen und Arbeitsweisen zu den Themen Vertragsverhandlungen, Verantwortlichkeiten und Prüfungen entwickelt und implementiert.

Dies führte zu einer Optimierung der internen Prozesse und einer verbesserten abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit. Durch den Austausch von juristischem Fachwissen und die Entwicklung gemeinsamer Prozesse bei Vertragsabwicklung und im Claim Management konnten Synergien geschaffen und die Leistungsfähigkeit sowie die rechtliche Sicherheit bei den Kollegen und gegenüber Kunden gesteigert werden.

Besondere Erfolge konnten durch die erfolgreiche Führung von Vertragsverhandlungen mit bedeutenden Großkunden erzielt werden. Diese Verhandlungen legten die Grundlage für langfristige und strategisch wichtige Partnerschaften.

2.6. IT Services

Im Bereich IT Services werden alle Themen rund um den IT Betrieb von dbh eigenen und fremden Applikationen in den dbh Rechenzentren, im Multicloud Betrieb sowie der Customer Support gebündelt.

Die erwarteten Krisen spielten 2023 eine geringere Rolle. Energiepreise trieben die Inflation, beeinträchtigten jedoch unsere Services weniger deutlich als befürchtet. Die Energieversorgung blieb stabil, ebenso wie der Einkaufs- und Beschaffungsprozess. Es gab keine wesentlichen Einschränkungen, weder in der Verfügbarkeit noch bei der Beschaffung. Die Installation der RZ-Klimaanlage wurde bewusst zurück gestellt, da bei der Einführung des Nachhaltigkeitskonzeptes neue Erkenntnisse erwartet werden und mit Unterstützung der Energieberatung neu geplant werden kann.

Cyberkriminalität beeinträchtigte das operative Geschäft stark. Die Anzahl der Angriffe steigt deutlich, die Professionalität der Angreifer nimmt zu und die Komplexität steigt ebenfalls. Ressourcen für Kundenprojekte wurden dadurch gebunden, allerdings bietet ein erhöhter Bedarf an Sicherheit auch die Möglichkeit für zusätzliche Erlöse. Ein IT-Sicherheitsvorfall bei einem Kunden in 2023 bot eine ideale Gelegenheit zur Überprüfung unseres Notfallmanagements.

Anfang 2023 hat es erneut Änderungen bei den Führungskräften von IT-Services gegeben. Das Team Customer Services wird seit Anfang September von einem neuen Teamleiter geführt.

Der Qualitätssicherungsprozess ist im Rahmen des Qualitätsmanagements überprüft worden, um die Auslieferungsqualität und Automatisierung in der Softwareentwicklung zu verbessern. Daraus folgten Änderungen der Aufbauorganisation, die am 01.01.2024 abgeschlossen wurde.

Im Projekt Multi Cloud Management konnten wichtige Erkenntnisse gesammelt werden, die einen langfristigen Betrieb über eigene Rechenzentrums-Infrastruktur und die fremder Anbieter, wie beispielsweise Microsoft, ermöglichen.

Die Migration der Servicemanagementprozesse in Jira-Servicemanagement wurde Anfang Februar 2023 abgeschlossen. Nun ist eine durchgängige Werkzeugunterstützung vom First-Level-Support bis zu den Entwicklern des Third-Level-Supports in einem Service Tool möglich.

Mit Einführung des Bereiches Corporate Technology ist die Trennung des IT-Betriebs und Informationssicherheit erfolgt. Diese Trennung schaffte Ressourcen für strategische Entwicklung. Es wurden zusätzliche Bedarfe identifiziert und die Aufbauorganisation muss weiterhin kontinuierlich angepasst werden.

2.7. Corporate Technology

Der Bereich Corporate Technology hat nach der Gründung 2022 mit Beginn des Jahres 2023 seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Bereiches ist es, übergreifende technische Themen zielgerichtet weiterzuentwickeln, um diese leichter in den Produktbereichen einsetzen zu können. Der Bereich wurde zunächst mit den vier Teams Informationssicherheit, Innovation, Web-Oberflächen und Java-Basistechnologie gestartet.

Im Team Informationssicherheit mussten in der ersten Jahreshälfte die Aktivitäten auf die erfolgreiche Bewältigung eines Sicherheitsvorfalls für einen großen Kunden konzentriert werden. Zudem konnte das erste ISO-27001-Überwachungsaudit erfolgreich abgeschlossen werden. Mit externer Unterstützung wurde ein Notfallhandbuch erstellt, mit dem dbh zukünftig besser auf Vorfälle aller Art reagieren kann. Für die Produktentwicklung wurde ein Regelprozess zur Aktualisierung von Drittanbieterkomponenten in den dbh-Produkten etabliert, sodass 2023 alle bekannten kritischen Sicherheitslücken geschlossen werden konnten. In der zweiten Jahreshälfte wurde eine e-Learning-Plattform eingeführt, mit der durch interaktive monatliche Kampagnen die Mitarbeitenden zu Sicherheitsthemen (z. B. Phishing) verstärkt sensibilisiert werden konnten.

Das Team Innovation hat im Jahr 2023 mit den Vorbereitungen für den Betrieb der dbh-Produkte in der Software-Container-Umgebung Kubernetes begonnen. Mit Hilfe dieser Technologie soll es zukünftig einfach möglich sein, Systeme in gleicher Weise in den eigenen Rechenzentren oder bei einem Cloud-Anbieter (z. B. Microsoft Azure, Google Cloud Platform) zu betreiben, um so flexibel auf sich ändernde Betriebsanforderungen reagieren zu können. Hierfür mussten zahlreiche weitere Technologien evaluiert und für die dbh-Produkte nutzbar gemacht werden, wie beispielsweise die Message-Bus-Technologie Kafka, die für eine ortsunabhängige Datenkommunikation unabdingbar ist. Als Ergebnis konnten bereits das neue Produkt Fiduz wie auch erste Lösungen aus dem Bereich Port Solutions prototypisch erfolgreich unter Kubernetes betrieben werden.

Die Aktivitäten im Team Web-Oberflächen waren 2023 vorrangig auf die Unterstützung bei der Modernisierung des Produktes Advantage Customs ausgerichtet. Durch die Arbeiten der Vorjahre konnten dort zwei große Module vollständig in Web-Technologie umgesetzt werden. Da diese mit der Version 19 erstmalig von unseren Kunden produktiv genutzt wurde, war hier sowohl vor als auch nach der Auslieferung, intensive Entwicklung nötig, um eine erfolgreiche Produkteinführung zu gewährleisten. Darüber hinaus wurden weitere Teams aus den Bereichen Customs und Port Solutions beim Einsatz der entwickelten Web-Technologie unterstützt. Vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem Projekt BREPOS 4 konnten neue Anforderungen anderer Nutzergruppen erkannt und in die dbh-weite Lösung integriert werden. Regelmäßige Review-Treffen mit externen Experten sorgten dabei für die Qualitätssicherung.

Das Team der Java-Basistechnologie, auf der die Produkte in den Bereichen Customs und Port Solutions aufbauen, hat 2023 ebenfalls intensiv die Produkteinführung der Advantage Customs Version 19 unterstützt. So musste für die Nutzung der Web-Oberflächen im Produkt u. a. ein integrierter Web-Browser verfügbar gemacht werden, sodass sich die neuen Module möglichst nahtlos dort einfügen, gleichzeitig aber auch zukünftig losgelöst in einem Web-Browser einsetzbar sind.

Als weitere Hauptaufgabe waren Anforderungen aus der Informationssicherheit umzusetzen, wie die Anbindung an zentrale Authentifizierungsserver und die Aktualisierung von Drittanbieterkomponenten mit Sicherheitslücken. Für das Produkt Advantage Delivery wurde ein zusätzliches umfangreiches Konzept zur Steuerung der Zugriffssicherheit entwickelt. Erste Schritte zur Vereinfachung und Standardisierung der Build-Umgebung zum Bau der dbh-Produkte konnten zudem bereits abgeschlossen werden.

2.8. Personal

Der Fachkräftemangel wird zunehmend intensiver spürbar. Interne Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und um dem Fachkräftemangel zu begegnen wurden intensiviert. So ist beispielsweise der Personalbereich vom Recruiting, über das Onboarding neuer Mitarbeitenden, bis hin zu Personalakten und der Zeiterfassung vollständig in einer Software digitalisiert.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dbh Logistics IT AG belief sich 2023 zum Bilanzstichtag auf 284 Personen an den Standorten Bremen, Dortmund, Hamburg, Lübeck, Neu-Isenburg, Wilhelmshaven und Würzburg.

21 der Mitarbeitenden befinden sich zurzeit in einem laufenden Ausbildungsverhältnis. Die konsequente Förderung und Investition in Ausbildungsplätze sichert den Fachkräftebestand der wesentlichen Unternehmensbereiche. Die Anzahl der weiblichen Mitarbeiter beläuft sich auf ca. 25 %.

Geführt wurde dbh im Jahr 2023 von dem Vorstand Marco Molitor.

Die Fluktuationsrate von dbh betrug inkl. der arbeitgeberseitigen Kündigungen und unter Berücksichtigung der Zugänge im Geschäftsjahr 2023 11,5 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr (10,38 %) leicht gestiegen. Die Volatilität des Arbeitsmarktes insbesondere im IT-Umfeld nach der Pandemie ist weiter deutlich spürbar und ist im Branchenumfeld nicht unüblich. Vorrangiges Ziel ist es, die Fluktuation ab 2024 auf ca. 5 % zu senken.

Im Jahr 2023 konnte dbh 55 neue Mitarbeiter gewinnen.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der dbh

Die Umsatzerlöse der dbh stiegen im Jahr 2023 um 14,4 % auf EUR 29,8 Mio. Die Umsatzrendite bezogen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der dbh liegt 2023 bei 12,8 % (Vorjahr 12,7 %).

Der Pro-Kopf-Umsatz betrug 2023 TEUR 105 (Vorjahr TEUR 97).

Der Jahresüberschuss vor Steuern liegt bei TEUR 3.840 (Vorjahr TEUR 3.314).

dbh hat seit 2004 regelmäßig Dividenden an ihre Aktionäre ausgezahlt. Vorstand und Aufsichtsrat planen, in der Hauptversammlung eine Dividende von EUR 3,50 (Vorjahr EUR 3,50) je Aktie vorzuschlagen sowie eine Sonder-Dividende von EUR 0,50 (Vorjahr 1,00 je Aktie aufgrund des 50-jährigen Firmenjubiläums in 2023).

Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei 59,6 % (Vorjahr 55,7 %). Die langfristigen Vermögenswerte liegen bei TEUR 4.618.

Der Forderungsbestand lag zum Stichtag mit TEUR 3.616 auf üblichem Niveau. Grundsätzlich ist das Cash-Management darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen gemäß den vereinbarten Zahlungszielen zu vereinnahmen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag bei TEUR 3.667 (Vorjahr TEUR 3.213).

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen TEUR 580 (Vorjahr TEUR 1.173).

Die Eigenkapitalrendite hat sich um 0,2 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr auf 25,1 % erhöht.

Die positive Unternehmensentwicklung seit 1998 konnte somit auch im Jahr 2023 fortgesetzt werden. In einem volatilen Marktumfeld, geprägt von multiplen Krisen und mit weiterhin hoher Wettbewerbsintensität konnte dbh erneut ein gutes Ergebnis erreichen. Die Planungen gehen für 2024 von einer erneut positiven Entwicklung aus.

4. Voraussichtliche Entwicklung und wesentliche Chancen und Risiken

Für 2024 ist ein Umsatz von EUR 31 Mio. bei einer Umsatzrendite von 12,3 % geplant. Gegenüber 2023 entspricht dies einer Umsatzsteigerung um 4,4 %.

Das dbh Management geht in der ersten Jahreshälfte weiterhin von multiplen Krisen, wie beispielsweise den Kriegen in der Ukraine und im Gazastreifen sowie gestörten Lieferketten u. a. durch verlängerte Seetranporte durch Angriffe der Huthi Rebellen im Roten Meer aus. Zudem leiten sich weitere Krisen, wie beispielsweise die Energiekrise sowie Spannungen zwischen den USA und Europa einerseits und Russland und China andererseits ab. Die wirtschaftlichen und operativen Auswirkungen sind bereits jetzt spürbar, der genaue Umfang ist letztlich aber noch nicht einschätzbar.

Unabhängig davon ist insbesondere in den Bereichen Customs Solutions und Forwarding Solutions von einer weiterhin anwachsenden Wettbewerbsintensität auszugehen.

Der Bereich Port Solutions ist weiterhin abhängig von der Entwicklung der Transportmengen über Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven. Eine Verlagerung von Transportströmen von Bremerhaven /Wilhelmshaven in andere Häfen, beispielsweise nach Rotterdam und Antwerpen oder in die Mittelmeer Häfen oder eine Reduzierung der Mengen insgesamt, haben direkte Auswirkungen auf das Sendungsvolumen.

Der Weg, für Projektspitzen auf externes Personal zu setzen, ist weiterhin ein geeignetes Mittel zur Projektabwicklung. Mit Kunden werden langfristige Vertragsverhältnisse angestrebt.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken werden Personalentwicklungskonzepte, ein eigener Weiterbildungskatalog, eigenentwickelte Fortbildungsprogramme "dbh Impuls" und "dbh Fokus", sowie ein weiterhin professionalisiertes Recruiting umgesetzt. Darüber hinaus wurden die guten Erfahrungen mit dem Konzept "New Work" weiterentwickelt. Es besteht weiterhin ein "Sharded-Desk" System, die Flexibilität wird weiter ausgebaut.

Das Jahr 2024 wird noch mehr als die vergangenen Jahre von vielen politischen, als auch wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt sein. An der Verfolgung der Strategie 2025 wird aber auch in einem weiteren herausfordernden Jahr in allen Bereichen konsequent festgehalten.

Im Bereich Forwarding Solutions bedeutet das, neben der erfolgreichen Akquise und Implementierung neuer Kunden und der Umstellung von TA LOGISTICS Kunden auf Fiduz, bleibt die Modernisierung und Weiterentwicklung von Fiduz das zentrale Element.

Zum Ende des Jahres 2024 werden wir die Version 1 des "neuen" Fiduz auf den Markt bringen. Für die Verkehrsarten Luft- und Seefracht werden die modernisierten Bereiche Stammdaten, Auftragsabwicklung und Faktura zur Verfügung stehen. Fiduz wird technologisch dann eines der modernsten Produkte am deutschen Markt sein. Das Design und die Handhabung von Fiduz wird sich durch einfache und intuitive Bedienbarkeit auszeichnen.

Im Bereich der Informationssicherheit wird im kommenden Jahr ein Schwerpunkt der Ausbau der Sicherheitskonzepte und -technologien mit externer Unterstützung sein, um dbh zunehmend resilient gegen die weiterhin existente Bedrohung durch Cyber-Angriffe zu machen. Ergebnisse daraus werden auch in den sicheren Aufbau der produktiven Software-Container-Umgebung mit ihren Komponenten fließen, um den zukünftigen Betrieb der dbh-Produkte in dieser Technologie zu gewährleisten.

Für die Java-Basistechnologie werden weiterhin Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt, um die Produkte dauerhaft auf dem Stand der Technik zu halten und Entwicklungspotential zu bieten. Dabei ist die Integration der Ergebnisse des Innovationsteams von großem Nutzen. Durch die übergreifende Standardisierung zu einem einheitlichen Erscheinungsbild der dbh-Anwendungen soll zukünftig eine noch größere Qualität bei der Integration unterschiedlicher dbh-Produkte und Dienstleistungen erzielt werden.

Im Projekt PRINOS ist die produktive Einführung in Bremerhaven für das 1. Quartal 2024 geplant.

Aufgrund der höheren Schmuggleraktivitäten in den deutschen Seehäfen wird in Zusammenarbeit mit den Terminalbetreibern, Reedern und Behörden der Prozess "Secured Release Order" weiterentwickelt, um die aktuellen Freistellungsprozesse in den deutschen Seehäfen abzusichern. In Q2/2024 wird der erste Prototyp mit den Pilotkunden in Produktion getestet.

Mit dem Pilotsystem aus dem Förderprojekt "Binnteligent" konnte in 2023 eine weitere Zollanforderung für die Freizone in Bremerhaven abgebildet werden. Die Importanmeldung für Binnenschiffsverladungen geht in Q1/2024 in Produktion.

Die in 2024 geplanten Änderungen zum Thema "WKS" sind in die Entwicklungsplanung übernommen worden. Der Produktionstermin ist in Q4/2024 geplant, welcher auch Auswirkungen für ALPO und die Importplattform BIP haben werden.

ATLAS 10.1 mit Neuerungen bei Wiederausfuhr und Nacherhebung, Erstattung und Erlass (NEE) sowie die Fortführung von ICS 2 auch für den maritimen Bereich oder auch Themen wie Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) sind wesentliche Bestandteile für die Software-Entwicklung und Beratung, die überwiegend mit dem neuen Release Advantage Customs 20 im Jahr 2024 zur Verfügung gestellt werden. Die Modernisierung der Produktpalette im Bereich Customs Solutions wird weiter fortgeführt und im Rahmen von Produktauslieferungen und Kundenprojekten den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Cloudlösungen werden insbesondere bei den SAP Solutions einen Schwerpunkt bekommen. Alle Produkte des Bereiches Customs Solutions sollen im Jahr 2024 auf dem Wachstumspfad bleiben und ihre gute Marktposition festigen und ausbauen.

Im Vertrieb wird der Fokus auf dem Abschluss der Digitalisierung des Kaufprozesses für den Kunden liegen. Für die Vermarktung von IT-Dienstleistungen wie Managed Hosting sehen wir 2024 gute Wachstumschancen. Daneben steht weiterhin der Vertrieb der dbh-Produkte an Neukunden im Fokus, insbesondere die Versandlösung und der vollständig modernisierten Speditionslösung Fiduz.

Der strategische Einkauf wird perspektivisch noch höher die ökologischen Aspekte bei der Beschaffung von Materialien und Dienstleistungen berücksichtigen. Weiterhin ist es Ziel einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität des Unternehmens zu leisten, indem die Beschaffungsaktivitäten effektiv und effizient gestaltet werden. In diesem Zusammenhang wird auch das Lieferantenbeziehungsmanagement neu aufgebaut.

Das Vertragsmanagement wird sich 2024 mit dem Abschluss der Umstellung der bestehenden Softwarelösung und der Automatisierung von Arbeitsabläufen befassen, um die Qualität wiederkehrender Aufgaben im Vertragsmanagement weiter zu rationalisieren und menschliche Fehler zu reduzieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird die weitere Digitalisierung bestehender Verträge sein.

Die Marke dbh wird sich auf ihre Werte und ihre Vision besinnen und ihr Narrativ bewusst aufbauen.

Die dbh verfügt über ein systematisches und effizientes Risikomanagement, das die frühzeitige Erkennung von Planabweichungen und Verfehlungen von Zielen ermöglicht. Betriebswirtschaftliche Auswertungen, Kostenträgerrechnung sowie umfangreiche Kennzahlen bilden die Säulen des Frühwarnsystems.

Dem operativen Management obliegt die Verantwortung zur Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken, dem Vorstand und der Bereichsleitung Finanzen die Kontrolle.

Zum 31. Dezember 2023 befinden sich 44 Managementrisiken im aktiven Status (Vorjahr: 46) die im System Omnitracker dokumentiert sind. Zum Jahresende gab es drei Risiken mit dem Status ́hohe Priorität ́.

Bei allen Risiken mit ́hoher ́ bzw. ́mittlerer ́ Priorität wird an der Rückstufung gearbeitet.

Die Umsetzung der strategischen Maßnahmen wird mittels Objectives & Key Results (OKR) gelöst, um damit einer größeren Agilität und Transparenz gerecht werden zu können. Die Dokumentation der OKRs erfolgt zentral in JIRA.

Die monatlichen Berichterstattungen der Bereichsleiter an den Vorstand enthalten Informationen zur betriebswirtschaftlichen Situation und zur aktuellen Risikolage. Darauf aufbauend berichtet der Vorstand vierteljährlich an den Aufsichtsrat.

5. Nachhaltigkeit

Als zukunftsorientierter IT-Dienstleister übernimmt dbh Verantwortung für den Klimaschutz. Obwohl Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) immer energieeffizienter werden, steigt der Strombedarf und die damit verbundenen Emissionen weiter an. (10) Den Einfluss der eigenen Geschäftstätigkeit auf das Klima so gering wie möglich zu halten ist daher wesentlich, um diesen Trend aufzuhalten.

Durch die Erstellung einer jährlichen CO 2 e-Bilanz sowie der konsequenten Verfolgung einer Klimastrategie, möchte dbh dieser Verantwortung nachkommen. Die Erstellung der jährlichen CO 2e-Bilanz erfolgt jeweils im Jahresverlauf des Folgejahres, sodass im Lagebericht jeweils auf den letzten, vorliegenden Bericht Bezug genommen wird, aktuell die CO 2 e-Bilanz des Jahres 2022.

Da alle wesentlichen Faktoren in die Bilanz miteinbezogen werden sollen, wurde die Bilanz 2021 um den Faktor der Mitarbeitendenmobilität ergänzt. Es erfolgte daher eine Korrektur der CO 2 e-Gesamtemissionen für 2021 auf 1.127 t. Für die neue Bilanz 2022 wurden bereits alle wesentlichen Faktoren berücksichtigt. Dabei sind die Scopes wie folgt zugeordnet:

Scope 1: Brennstoffe, Fuhrpark, Kältemittel

Scope 2: Fernwärme, Strom (standort- und marktbasiert)

Scope 3: Einkauf, Anlagegüter, Energie- und brennstoffbezogene Aktivitäten, Abfall, Dienstreisen, Mitarbeitendenmobilität

Chart

Erwartungsgemäß sind die CO 2 e-Emissionen gegenüber dem Jahr 2021 deutlich gestiegen. Insgesamt betragen die Emissionen für das Jahr 2022 1.940 t, was einer Steigerung von 72 % entspricht. Zu begründen ist dies durch das Unternehmenswachstum gegenüber dem Vorjahr sowie der reduzierten Nutzung der Bürostandorte und Dienstreisen während der Pandemie. Zudem fällt der Einkauf im Jahr 2022 mehr ins Gewicht, da hier größere Hardware-Anschaffungen getätigt wurden. Die Erhöhung der Scope 1 und 2-Emissionen sind deutlich geringer und belaufen sich auf lediglich 13 %.

Chart

dbh verfolgt weiterhin das Ziel bis 2025 klimaneutral zu sein.

Hierfür wurde die Entwicklung des Transformationskonzeptes im Jahr 2023 verfolgt, sodass dieses zum 31.03.2024 abgeschlossen werden kann. Dies beinhaltet eine konsequente Reduktionsstrategie der Scope 1 und 2-Emissionen, welche bis 2025 um mindestens 40 % basierend auf der neuen Bilanz 2022 reduziert werden sollen.

Zur Erreichung dieses Ziels werden unter anderem Maßnahmen ergriffen, wie die Umstellung auf Ökostrom, Elektrifizierung des Fuhrparks und Nutzung von energieeffizienterer Hardware. Hierbei spielen vor allem Effizienzmaßnahmen im Rechenzentrum eine Rolle. Auch die Mitarbeitenden sollen motiviert werden, sich klimaschonend zu verhalten. Hierfür wurden am Standort Bremen erste "Green Nudges" entwickelt, welche einen schonenden Umgang mit Ressourcen fördern.

Da auch die Scope-3-Emissionen nach Möglichkeiten reduziert werden sollen, wird für 2024 geplant, den Einkauf klimafreundlich zu gestalten und Güter nach Nachhaltigkeitskriterien auszuwählen. Darüber hinaus wurde bereits ein Mülltrennungssystem eingeführt. Zudem wurde ein Mobilitätsbudget konzeptioniert, welches zukünftig zur erhöhten Nutzung klimafreundlicher Verkehrsmittel führt. Um die konsequente Umsetzung der Maßnahmen auch langfristig zu verfolgen, wurde eine Nachhaltigkeitsmanagerin eingestellt und ein Nachhaltigkeitsteam gegründet. Dadurch werden die Mitarbeitenden in die Entwicklungen mit eingebunden

6. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 sind diverse Förderanträge bei unterschiedlichen Trägern eingereicht worden, positive Rückmeldungen liegen bisher noch nicht vor.

Neben der Teilnahme an Forschungsprojekten investiert dbh jährlich einen zweistelligen Prozentsatz des Umsatzes in nachhaltige Technologieentwicklung, sowohl im Bereich der Softwareentwicklung, als auch im Betrieb und der IT Security.

Die dbh eigene, JAVA-basierte Entwicklungsplattform wird kontinuierlich erweitert und modernisiert, zuletzt um eine moderne Weboberfläche. Eine eigene Basis-Technologie Abteilung optimiert permanent die zentrale JAVA-Entwicklungsumgebung, führt Modernisierungen ein und stellt diese den jeweiligen Fachbereichen als Instrument zur Verfügung. Daraus resultiert eine kontinuierliche, technologische Weiterentwicklung. Ein Strategiekreis "Technologie" betrachtet laufend technologische Innovationen und setzt bei entsprechender Eignung dieser Innovationen Pilotprojekte auf.

Zu Beginn des Jahres 2023 hat der neue Bereich "Corporate Technology" mit derzeit 17 Mitarbeitenden seinen Betrieb aufgenommen. Zum neuen Bereich gehören die Themen dbh Basis Technologie, Oberflächengestaltung, technologische Innovationen und Informationssicherheit. Mit der Schaffung eines eigenen Bereiches werden insbesondere die technologischen Themen und die Aspekte der Informationssicherheit schneller und zielgerichteter ausgerichtet werden können, Innovationen können dynamischer verfolgt werden.

 

Bremen, im März 2024

dbh Logistics IT AG

gez. Marco Molitor, Vorstand

(1) Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024 (Stand: Februar 2024)

(2) Quelle: Tagesschau, "Weniger Schiffe im Roten Meer" vom 11.01.2024 (Stand: Februar 2024)

(3) Quelle: BITKOM, ITK-Marktzahlen (Stand: Januar 2024)

(4) Quelle: BITKOM, ITK-Marktzahlen (Stand: Januar 2024)

(5) Quelle: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V., Logistikumsatz und Beschäftigung (Stand: Februar 2024)

(6) Quelle: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V., Logistikumsatz und Beschäftigung (Stand: Februar 2024)

(7) Quelle: Veröffentlichte Tischvorlage für die Sitzung des Bremer Senats am 23.01.2024 durch die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (Stand: 23.01.2024)

(8) Quelle: Pressemitteilung "Licht und Schatten in den niedersächsischen Häfen", veröffentlicht in der DVZ am 19.02.2024

(9) Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 44 vom 05.02.2024 (Stand: 08.02.2024)

(10) Quelle: TAB - Themen und Projekte - Energie und Umwelt - Energieverbrauch der IKT-Infrastruktur (tab-beim-bundestag.de) (abgerufen am 28.02.2024)

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DBH LOGISTICS IT AG, BREMEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.618.040,82 3.579.564,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 437.148,50 826.358,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 437.146,50 826.356,50
II. Sachanlagen 1.228.915,00 1.300.922,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.228.915,00 1.300.922,00
III. Finanzanlagen 2.951.977,32 1.452.284,26
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 444.028,52 444.028,52
2. Übrige Finanzanlagen 2.507.948,80 1.008.255,74
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.266.622,26 11.894.228,57
I. Vorräte 11.034,84 2.050,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.674.166,76 2.783.920,73
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.581.420,66 9.108.257,84
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 709.958,16 519.408,41
17.594.621,24 15.993.201,74

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 11.547.113,42 10.117.384,13
I. Gezeichnetes Kapital 267.023,00 267.023,00
II. Kapitalrücklage 201.069,00 201.069,00
III. Gewinnrücklagen 175.897,50 175.897,50
IV. Bilanzgewinn 10.903.123,92 9.473.394,63
1. Gewinnvortrag 8.271.792,00 7.255.989,04
2. Jahresüberschuss 2.631.331,92 2.217.405,59
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.668.869,64 3.606.201,90
C. VERBINDLICHKEITEN 2.333.273,58 2.224.013,95
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 45.364,60 45.601,76
17.594.621,24 15.993.201,74

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 25.978.930,96 23.432.173,47
2. Personalaufwand -17.669.981,39 -16.289.419,35
a) Löhne und Gehälter -14.863.498,47 -13.264.878,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.806.482,92 -3.024.540,75
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.036.125,40 -995.710,18
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.646.200,51 -2.886.430,87
5. Erträge aus Beteiligungen 154.612,36 49.616,90
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.951,66 4.902,30
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.195.732,26 -1.084.323,18
8. Ergebnis nach Steuern 2.644.455,42 2.230.809,09
9. Sonstige Steuern -13.123,50 -13.403,50
10. Jahresüberschuss 2.631.331,92 2.217.405,59
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.271.792,00 7.255.989,04
12. Bilanzgewinn 10.903.123,92 9.473.394,63

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DBH LOGISTICS IT AG, BREMEN

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die dbh Logistics IT AG, Bremen, ist beim Amtsgericht Bremen unter HRB 20499 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den Befreiungsvorschriften des HGB wurde zum Teil Gebrauch gemacht.

Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte wurden unverändert beibehalten.

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) weiterhin zu beachten.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an, die für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt, sofern sich keine wesentlichen Abweichungen ergeben. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit in den Aufwand gebucht wurden.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die übrigen Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten bilanziert.

Vorräte

Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko, bewertet.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel werden zu Anschaffungskosten (in der Regel zu Nennwerten) bilanziert.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter diesem Posten wird zukünftige Geschäftsjahre betreffender Aufwand aktiviert. Die Abgrenzung erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, bestehen, werden die sich daraus ergebenden Steuerbe- bzw. -entlastungen als Latente Steuern angesetzt. Latente Steuern werden verrechnet angesetzt und nicht abgezinst. Von dem Wahlrecht, einen Überhang an aktiven latenten Steuern anzusetzen, wird nicht Gebrauch gemacht.

Aufgrund der Neuregelung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurden die Wahlrechte zur Bildung von sog. "Aufwandsrückstellungen" aufgehoben. Vor dem 1. Januar 2010 passivierte Aufwandsrückstellungen werden fortgeführt, bis die Aufwendungen anfallen oder der Grund für die Bildung entfällt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zukünftige Geschäftsjahre betreffende Erträge. Die Abgrenzung erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit.

2. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Im Rohergebnis sind Miet- und Leasingraten für Hardware und Software in Höhe von TEUR 1.341 (Vorjahr: TEUR 961) enthalten.

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 54).

4. Sonstige Angaben

Vorstand

Dem Vorstand gehörte im Geschäftsjahr 2023 an:

Herr Marco Molitor, Bremen

Herr Molitor ist hauptberuflich für die Gesellschaft tätig.

Unter Bezugnahme auf § 286 Absatz 4 HGB wird die Angabe der Gesamtbezüge für den Vorstand unterlassen.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören an:

Herr Hillert Onnen, Vorsitzender, ehemaliger Vorstand BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG, Bremen

Herr Jens Bieniek, stellv. Vorsitzender, ehemaliger Vorstand BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG, Bremen

Herr Andreas Schrön, Beiratsvorsitzender IDSP GmbH & Co. KG, Bremen

Herr Uwe Allerheiligen, stellvertretender Beiratsvorsitzender IDSP GmbH & Co. KG, Bremen

Herr Holger Banik, Geschäftsführer Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Oldenburg

Herr Jakub Piotrowski, CIO, BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG, Bremen

Herr Rüdiger Rempe, ehemaliger Geschäftsführer Addicks & Kreye Holding GmbH, Bremen

Herr Hans-Christian Specht, geschäftsführender Gesellschafter GEBRÜDER SPECHT GmbH & Co. KG Bremen

Herr Thomas Markwirtz, Geschäftsführer nwi nordwest international Servicegesellschaft mbH, Bremen

Im Berichtsjahr wurden Vergütungen an den Aufsichtsrat in Höhe von TEUR 94 geleistet.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 283 Mitarbeiter angestellt.

Angaben zu den Aktien und zum Kapital

Das voll erbrachte Grundkapital der Gesellschaft ist in 267.023 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) aufgeteilt. Die Aktien sind als Namensaktien ausgegeben. Jede Aktie gewährt eine Stimme.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.294, die mit TEUR 481 auf Kfz-Leasing, mit TEUR 1.234 auf Büromieten und mit TEUR 186 auf Versicherungen und Beiträge entfallen. Davon sind TEUR 1.824 innerhalb eines Jahres fällig. Die zugrundeliegenden Verträge haben eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren.

5. Ergebnisverwendung

Auf Vorschlag des Vorstands soll aus dem Jahresüberschuss eine Dividende von EUR 3,50 je Aktie zuzüglich einer Sonderdividende von EUR 0,50 ausgeschüttet werden. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Bremen, 12. März 2024

gez. Marco Molitor, Vorstand

Weitere Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 19. Juni 2024 festgestellt.

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 2.641.278,08 0,00 0,00 2.641.278,08
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 6.681.229,47 6.000,00 129.445,38 6.557.784,09
9.322.507,55 6.000,00 129.445,38 9.199.062,17
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.818.869,85 573.559,61 239.794,32 6.152.635,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 444.028,52 0,00 0,00 444.028,52
2. Übrige Finanzanlagen 1.008.255,74 1.499.693,06 0,00 2.507.948,80
1.452.284,26 1.499.693,06 0,00 2.951.977,32
16.593.661,66 2.079.252,67 369.239,70 18.303.674,63
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 2.641.276,08 0,00 0,00 2.641.276,08
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 5.854.872,97 395.179,00 129.414,38 6.120.637,59
8.496.149,05 395.179,00 129.414,38 8.761.913,67
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.517.947,85 640.946,40 235.174,11 4.923.720,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
13.014.096,90 1.036.125,40 364.588,49 13.685.633,81
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 437.146,50 826.356,50
437.148,50 826.358,50
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.228.915,00 1.300.922,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 444.028,52 444.028,52
2. Übrige Finanzanlagen 2.507.948,80 1.008.255,74
2.951.977,32 1.452.284,26
4.618.040,82 3.579.564,76

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die dbh Logistics IT AG, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der dbh Logistics IT AG, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dbh Logistics IT AG, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 28. März 2024

FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Noodt, Wirtschaftsprüfer

gez. Kersten, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

(gem. § 171 AktG)

Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr 2023 (Amtsperiode 2022 - 2027) aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Aufsichtsrat

Hillert Onnen

Jens Bieniek

Rüdiger Rempe

Andreas Schrön

Uwe Allerheiligen

Holger Banik

Thomas Markwitz

Jakub Piotrowski

Hans-Christian Specht

Der Aufsichtsrat hat die Entwicklung von dbh im Geschäftsjahr 2023 mit 4 Sitzungen begleitet und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben vollständig ausgeführt.

Ausführlich befasste sich der Aufsichtsrat mit der strategischen Weiterentwicklung der Speditionssoftware Fiduz, der sich ändernden IT-Bedrohungslage und einem sich daraus ergebenden, neuen IT-Sicherheitskonzept sowie dem 50-jährigen Bestehen von dbh.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat schriftlich und mündlich über die Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle regelmäßig und umfassend informiert.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den gesetzlichen Vorschriften und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung vom Vorstand aufgestellt und von der FIDES Treuhand GmbH & Co. KG, Bremen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Jahresabschluss, Lagebericht und der Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns 2023 wurden intensiv geprüft.

Auf der Jahresabschlusssitzung des Aufsichtsrates am 24.04.2024 war der gesetzliche Vertreter des von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfers, FIDES Treuhand GmbH & Co. KG, anwesend und hat die Ergebnisse seiner Abschlussprüfung umfassend erläutert.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zur Kenntnis genommen und ihm aufgrund der einwandfreien Ergebnisse zugestimmt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns an.

Der Jahresabschluss 2023 ist damit gebilligt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand von dbh Logistics IT AG seine Anerkennung für das gute Ergebnis und die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens aus.

Die Anerkennung verbindet der Aufsichtsrat mit dem Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre im Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit.

 

Bremen, im April 2024

DER AUFSICHTSRAT

gez. Hillert Onnen, Vorsitzender

Beschluss über Ergebnisverwendung

Die Hauptversammlung hat am 19. Juni 2024 beschlossen, den Bilanzgewinn 2023 wie folgt zu verwenden:

1. Bilanzgewinn EUR 10.903.123,92
2. Ausschüttung an die Aktionäre (267.023 Aktien á EUR 3,50 je Aktie zuzüglich einer Sonderdividende von EUR 0,50 je Aktie) EUR 1.068.092,00
3. Einstellung in Gewinnrücklagen EUR 0,00
4. Gewinnvortrag EUR 9.835.031,92
5. Zusätzliche Aufwendungen auf Grund des Beschlusses EUR 0,00

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