PRINZ GMBH & CO. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Schwarz seit 21.1.2020 | Geschäftsführer |
Michael Biermann seit 1.2.2017 | Prokura |
Helmut Michael Billmann seit 24.9.2008 | Geschäftsführer |
Oliver Prinz seit 5.3.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% | |
| 13.00% | |
| 12.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
10 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 10 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBHPlettenbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Grundlagen Die Firma PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBH, Plettenberg, ist in das Handelregister des Amtsgerichts Iserlohn unter der Nummer HRB 2879 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Plettenberg. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 01.01. bis zum 31.12. eines jeden Jahres. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den für große Gesellschaften geltenden Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Die gesetzlich zulässigen Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB (Vj.: mittelgroß) werden für die Aufstellung des Anhangs teilweise und für Zwecke der Offenlegung in vollem Umfang in Anspruch genommen. Die Bilanz ist gem. § 266 HGB gegliedert. Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Zu den Angaben im Sinne von § 285 Nrn. 9a) und 9b) HGB über die Bezüge von aktiven oder ehemaligen Mitgliedern von Organ- oder Überwachungsgremien unserer Gesellschaft wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da sich bei dem kleinen Kreis der betreffenden Personen in unserer Gesellschaft ansonsten die Bezüge der einzelnen Organmitglieder feststellen ließen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung, Ausweisstetigkeit Von den Aktivierungswahlrechten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie für aktive latente Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zum Bilanzstichtag der Ansatz gesunkener Kurswerte geboten war. In Vorjahren vorgenommene Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden bei Wegfall des Abschreibungsgrundes zurückgenommen (Wertaufholung), wobei die ursprünglichen Anschaffungskosten die Obergrenze bilden. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten und die Aufwendungen für Anlagenpacht einbezogen sind, unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen des Umlaufvermögens werden zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt und beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die zu Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag führen. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) auf der Basis eines Zinsfußes von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), eines Rententrends von 1,00 % (Vorjahr: 1,00 %) sowie der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G von Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit den Erfüllungswerten bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Soweit Aktiva und Passiva oder Aufwendungen und Erträge ursprünglich auf Fremdwährung lauten, werden sie gem. § 256a HGB umgerechnet. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde das Stetigkeitsgebot beachtet, die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. Der Grundsatz der Ausweisstetigkeit wurde beachtet. Die Anwendung der dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgt unter Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit. 3. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Gesellschaft zeigt die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB in einer gesonderten Darstellung im Anhang. Bei der Offenlegung wird der Anlagenspiegel nach dem Anhang gezeigt. Verrechnung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Aktiva und Passiva) Pensionsrückstellungen Der Wert der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.902,6 wurde gem. § 246 Abs. 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert (zugleich Anschaffungskosten) des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 214,4 saldiert und mit TEUR 1.688,2 ausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens entspricht ausweislich des dazu eingeholten versicherungsmathematischen Gutachtens dem auch steuerlich anzusetzenden Aktivwert. Dieser wird entsprechend dem Gutachten unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Auf die verrechneten Aufwendungen und Erträge aus den saldierten Aktiv- und Passivposten wird bei den Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung eingegangen. Hinsichtlich der Pensionsrückstellungen wurde von dem Wahlrecht gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB, den durch die Erstanwendung des BilMoG entstandenen Unterdeckungsbetrag ratierlich anzusammeln, kein Gebrauch gemacht. Der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften ergibt sich wie folgt: scroll
Der o.g. Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte, die sonstigen Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 1.998,3 durch die Abtretung von Forderungen besichert. 4. Erläuterungen zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Verrechnung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Aufwendungen und Erträge) Pensionsrückstellungen: Die unter der Position "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" saldiert ausgewiesenen Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen i. H. v. TEUR 31,4 beinhalten Aufwendungen aus der Anpassung der Zinsaufwandskomponente i. H. v. TEUR 33,7 sowie Zinserträge aus dem Deckungsvermögen i. H. v. TEUR 2,3. 5. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Art: Leasingverträge Zweck: Bilanzverkürzung zur Verbesserung der Bilanzstruktur und damit auch Verbesserung der Eigenkapitalquote Risiken: Zeitlich gestreckte Liquiditätsbelastung Vorteile: Finanzierungsmöglichkeit Finanzielle Auswirkung: Der Verpflichtungsumfang aus Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 61,5 (einschließlich Zinsanteil) 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse scroll
Gem. § 285 Nr. 27 HGB sind im Anhang zu den ausgewiesenen Haftungsverhältnissen die Gründe der Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme anzugeben. Bei drohender Inanspruchnahme wäre an Stelle der Angabe eines Haftungsverhältnisses aufwandswirksam Vorsorge zu treffen gewesen. Vorliegend betreffen die Haftungsverhältnisse ausschließlich die Gestellung von Sicherheiten für den Darlehensnehmer eines Kreditinstituts. Da dieser seinen Verpflichtungen gegenüber den Kreditgebern im Berichtsjahr jederzeit nachgekommen ist, wurde eine Inanspruchnahme der Berichtsgesellschaft zum Bilanzstichtag als nicht überwiegend wahrscheinlich eingeschätzt. Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine Tatsachen bekannt geworden, die Anlass geben würden, diese Beurteilung zu modifizieren. Sonstige finanzielle Verpflichtungen scroll
7. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter scroll
Geschäftsführung Herr Dipl.-Ing. (FH) Michael Billmann, Schwabach, Herr Dipl.-Kfm. Oliver Prinz, Plettenberg, Herr Stephan Schwarz, Wuppertal (Vorsitzender). Herr Billmann, Herr Prinz und Herr Schwarz vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Darüber hinaus ist Herr Prinz von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer üben ihre Organtätigkeit jeweils hauptberuflich aus. Im Innenverhältnis sind Herr Prinz und Herr Schwarz schwerpunktmäßig für den kaufmännischen Bereich und Herr Billmann für den technischen Bereich zuständig. Beirat Die Gesellschaft hat gemäß § 6 des Gesellschaftsvertrages einen Beirat. Mitglieder im Geschäftsjahr waren die Herren: Herr Dipl.-Volksw. Theophil Graband, Privatier, Nürnberg, Herr Hans-Jürgen Hemrich, Unternehmer, Schondorf am Ammersee, Herr Dipl.-Ing. J. Wolfgang Kirchhoff, Unternehmer, Iserlohn (Vorsitzender). Herr Kirchhoff und Herr Hemrich üben den angegebenen Beruf hauptberuflich aus. Ergebnisverwendung Nach § 5 Absatz 4 des Gesellschaftsvertrages sind 30 % des Jahresüberschusses einer Gewinnrücklage zuzuführen. Der satzungsmäßigen Rücklage werden somit EUR 24.800,00 zugeführt. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den nach der gesellschaftsvertraglich vorgesehenen Dotierung verbleibenden Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Plettenberg, 25.04.2024 PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBH gez. Schwarz gez. Prinz gez. Billmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBHA. Grundlagen des Unternehmens Die Firma P R I N Z VERBINDUNGSELEMENTE GMBH, im Nachfolgenden PRINZ genannt, ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft des produzierenden Gewerbes. Das Unternehmen fertigt am Standort Plettenberg Kaltumformteile aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. Damit ist PRINZ ein fester Bestandteil in der Lieferkette, die u.a. die Automobil-, Werkzeug-, Bau- und Haushaltsgeräteindustrie beliefert. Die damit verbundenen Geschäftsprozesse umfassen Konstruktion, Projektierung, Fertigung, Qualitätswesen, Vertrieb, Einkauf und Verwaltung. Die zur Produktion notwendigen Anlagen und Maschinen befinden sich im Anlagevermögen der P R I N Z GMBH & CO. KG und wurden wie schon seit Jahrzehnten im Jahr 2023 von der Firma PRINZ gepachtet. Wie schon im Vorjahr wurde PRINZ auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nach den Normen IATF 16949 und DIN ISO 14001 zertifiziert. Damit stellt PRINZ sicher, dass sowohl die von außen an das Unternehmen gestellten Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen als auch die internen Ansprüche, möglichst ressourceneffizient und nachhaltig zu arbeiten, erfüllt sind. B. Bericht über den Wirtschafts- und Geschäftsverlauf im Jahr 2023 I. Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2023 1. Externe Faktoren: gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei leicht rückläufigen hohen Inflationsraten gezeichnet. Geprägt wurde das Wirtschaftsjahr, wie schon in den Vorjahren, von außerordentlichen externen Faktoren. Der wesentlichste Einfluss ging in diesem Jahr nicht mehr von dem die Vorjahre bestimmenden SARS-CoV-2 Virus aus, sondern von dem seit Februar 2022 herrschenden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dieser trieb gerade zu Beginn des Jahres die Kosten für Strom und Gas im Bereich der privaten Haushalte in die Höhe. Laut Statistischem Bundesamt mussten private Haushalte im ersten Halbjahr mit Strompreisen ca. 21,0 %, mit Gaspreisen sogar 31,3 % über dem Vorjahresniveau rechnen. Die damit einhergehenden gestiegenen Verbraucherpreise hatten wesentlichen Einfluss auf die Konsumausgaben und insbesondere auf die Investitionen in das Baugewerbe, die im Vorjahresvergleich um 2,1 % zurückgingen. Allein der Umsatz des Baugewerbes ging 2023 um 5,3 % zurück. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes sieht die Ursache hierfür in den historisch hohen Einkaufspreisen für Baumaterial, Fachkräftemangel und den vergleichsweise stark gestiegenen Bauzinsen als noch andauernde Reaktion auf die hohe Inflationsrate des Vorjahres. Im Berichtsjahr lag die durchschnittliche Inflationsrate noch bei 5,9 % nach durchschnittlich 6,9 % im Vorjahr und damit noch immer auf sehr hohem Niveau. Um diesen Preisanstieg auf das durch die Zentralbanken benannte Zielniveau von 2,0 % zu reduzieren, erhöhte die Deutsche Bundesbank den Basiszinssatz. Im gesamten Jahr 2022 betrug dieser noch -0,88 %, im ersten Halbjahr 2023 schon 1,62 % und im zweiten Halbjahr des abgelaufenen Jahres bereits 3,12 %. Daraus abgeleitet ergeben sich erschwerte Finanzierungskonditionen in vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft sowohl für den privaten als auch industriellen Sektor. Die Investitionen in Ausrüstungen, wie Maschinen und Fahrzeuge sind im Vorjahresvergleich um 3,0 % gestiegen. Dabei lieferte insbesondere die Automobilbranche mit Hinsicht auf Produktionsmengen und Neuzulassungen positive Nachrichten. Der Absatz und die Neuzulassungen von PKW in Deutschland ist 2023 auf niedrigem Niveau zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Laut Meldungen des Kraftfahrtbundesamtes vom 04.01.2024 wurden im Berichtsjahr 2,84 Millionen Neuwagen zugelassen, dies bedeutet einen Anstieg von 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr, das mit 1,1 % ebenfalls einen Anstieg verzeichnen konnte. 2. Interne Faktoren: Bericht über die Einflüsse auf die Firma P R I N Z PRINZ hat seinen Sitz in Südwestfalen, eine der leistungsstärksten industriellen Regionen der Bundesrepublik. Der Standort Plettenberg ist ländlich gelegen und, wie andere ländliche Regionen auch, geprägt von einer in den letzten Jahren zunehmenden Bevölkerungsabwanderung, speziell hinsichtlich jüngerer Mitmenschen, hin zu großstädtischen Ballungsräumen. Dies wirkt sich nicht zuletzt auf das strategische Personalmanagement der Firma PRINZ aus. PRINZ achtet in seiner vorgelagerten Lieferkette auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Das vergleichsweise hohe Lohn- und Gehaltsniveau in Deutschland wirkt sich dabei durchschlagend auf die inländisch produzierten Produktpreise aus. Als anhaltenden Belastungsfaktor stellt sich die seit dem 02.12.2021 bestehende Vollsperrung der Talbrücke Rahmede auf der Autobahn A45 zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord dar. Die Sprengung der Brücke erfolgte nicht, wie angekündigt, im Dezember 2022, sondern erst im Mai 2023. Die dadurch eingetretene Verzögerung zieht sich möglicherweise durch das gesamte Bauprojekt durch. Bereits jetzt führt diese angespannte Verkehrssituation zu Überbelastungen der Umgehungsstraßen, die zum Teil phasenweise für Wartungs- und Reparaturarbeiten gesperrt werden mussten, was die infrastrukturelle Lage noch zusätzlich belastet. Die umfangreichen Verkehrsbehinderungen wirken sich durch Verzögerungen auf die vor- wie auch nachgelagerten Lieferketten der Firma PRINZ aus. Es ist zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht abzusehen, wann mit einer Besserung und Entspannung der Verkehrssituation zu rechnen ist. Es zeigt sich jedoch, dass PRINZ, wie auch andere Unternehmen der Region, die auf eine funktionierende Logistik angewiesen sind, ebenfalls abhängig von einer intakten Verkehrsinfrastruktur ist. Da auch unternehmensinterne Veränderungen ihren Niederschlag im Jahresabschluss finden, wäre darüber an dieser Stelle in bedeutenden Fällen zu berichten. Grundlegende Unternehmens- oder bilanzpolitische Entscheidungen sind in keinem nennenswerten Umfang im abgelaufenen Geschäftsjahr zu verzeichnen gewesen. II. Finanzielle Leistungsindikatoren - Analyse des Geschäftsverlaufs Für eine aussagekräftige Analyse der Ertragslage im Lagebericht bereinigen wir die Posten der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung um solche Geschäftsvorfälle, die bei unserer Gesellschaft nicht regelmäßig auftreten und die bei betriebswirtschaftlicher Betrachtungsweise jeweils maßgeblichen Einfluss auf das Jahresergebnis hätten (ab ca. 1 % der Gesamtleistung). Bei Zugrundelegung dieses Maßstabes waren keine weiteren Bereinigungen vorzunehmen. Der Rohertrag, bestehend aus dem Saldo aus Gesamtleistung und Materialaufwand, beträgt für das Berichtsjahr T€ 17.056,2 (Vorjahr T€ 19.191,5). Die Personalaufwandsquote, die im Berichtsjahr 60,6 % (Vorjahr 56,8 %) vom Rohertrag beträgt, ist gestiegen, der absolute Personalaufwand (ohne Leiharbeitskräfte) liegt mit T€ 10.338,2 um T€ 568,6 unter dem Vorjahreswert von T€ 10.906,8. Aus Gründen der Flexibilität setzen wir wo möglich und sinnvoll weiterhin auf Leiharbeitskräfte. Die Anzahl der Auszubildenden ist von 9 auf 7 gesunken. Auch die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Beschäftigten (i. S. v. § 267 HGB, d.h. ohne Geschäftsführung und Auszubildende) ist mit 160 zum Vorjahr (162) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit einem Anteil am Rohertrag von 38,7 % um 4,7 %-Punkte über dem Vorjahresanteil von 34,0 %. Absolut erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um moderate T€ 83,1 auf T€ 6.601,2 (Vorjahr T€ 6.518,1) u.a. bedingt durch gestiegene Vertriebskosten. Nach Verrechnung des Zinsergebnisses und der sonstigen Steuern (die als Betriebsaufwand behandelt werden) ergibt sich als aussagekräftige globale Kenngröße das „Betriebsergebnis vor Ertragsteuern“ mit T€ + 186,5, somit eine Verschlechterung um T€ - 1.679,7 nach T€ 1.866,2 im Vorjahr. Die ergebnisabhängigen Ertragsteuern sanken im Jahr 2023 um T€ 511,6 auf T€ 104,1. Neben den vorgestellten Kennzahlen zur Ertragslage werden zur Erläuterung der Vermögens- und Finanzlage noch die hierzu wichtigsten Kennziffern angesprochen: Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 61,5 %, demgegenüber für den vorangegangenen Stichtag 59,1 %. Auf hohem Niveau bedeutet dies einen moderaten Anstieg um 2,4 %-Punkte. Auch die Vorratsintensität (Vorräte / Bilanzsumme) ist mit 64,3 % gegenüber dem Vorjahr (63,5 %) leicht gestiegen. Die Kapitalbindung in den Beständen ist hoch, aber branchenüblich. Der Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen und abzgl. Zuschreibungen) gilt als Maßgröße für die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens und soll daher ebenfalls mit in die Analyse einbezogen werden. Für 2023 wurde ein betrieblicher Cash-Flow von T€ + 82,4 nach T€ + 1.259,5 im Vorjahr erzielt. Gute Fremdfinanzierungsmöglichkeiten sind aufgrund der guten Eigenkapitalquote weiterhin jederzeit gegeben. Zusammenfassend lässt sich zu Geschäftsverlauf und -ergebnis auf Basis vorstehender Analyse feststellen, dass es der Gesellschaft gelungen ist, trotz aller bestehenden gesamtwirtschaftlichen Risiken noch ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erwirtschaften. Die besprochenen stichtagsbezogenen Indikatoren zur Vermögens- und Finanzlage zeigen, dass sich das Unternehmen in solider Verfassung befindet. III. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zum 31.12.2023 beschäftigte die Firma PRINZ 171 Mitarbeitende (ohne Zeitarbeitende). Davon entfielen 45 auf die Verwaltung inklusive 2 Auszubildenden und 3 Geschäftsführern und 126 auf die Produktion inkl. 5 Auszubildenden. Insgesamt beschäftigte PRINZ 12 Mitarbeitende auf Teilzeitbasis. Die Zufriedenheit und die Gesundheit aller Mitarbeitenden sowie deren Angehöriger sind dem Unternehmen besonders wichtig. Hierzu bietet PRINZ den Einsatz sogenannter Pflegelotsen als Unterstützung seiner Mitarbeitenden an, die pflegebedürftige Angehörige im Familienumfeld haben. Ebenso können Mitarbeitende im Schichtbetrieb einen versetzten Schichtbeginn nutzen, um private und familienbezogene Angelegenheiten bestmöglich zu erledigen. Umfangreiche Mobile-Office-Angebote durch fortschreitende Digitalisierung und die Beachtung einer ausgewogenen Work-Life-Balance seiner Mitarbeitenden zeichnen den Arbeitgeber PRINZ ebenso aus. Diese Maßnahmen dienen dem Ziel, auch weiterhin als familienfreundliches Unternehmen attraktiv zu bleiben und als solches im Jahr 2024 rezertifiziert zu werden. Seit dem 01.09.2023 können Mitarbeitende das Angebot des Fahrradleasings im Rahmen einer Entgeltumwandlung in Anspruch nehmen. Dies wird durch die Möglichkeit des Aufladens der Elektrofahrräder im Firmengebäude ergänzt und auch schon von einigen Beschäftigten angenommen. Durch konsequente Weiterbildung der Mitarbeitenden werden Voraussetzungen für neue Produkte und Verfahren geschaffen, um auch weiterhin innovativ zu sein und darüber hinaus zukunftsorientiert das Verantwortungsbewusstsein, die fachliche Kompetenz und die Unternehmensbindung aller Mitarbeitenden zu fördern. Die gezielte Gewinnung von neuen, motivierten und engagierten Mitarbeitenden stellt sich, bedingt durch die Abwanderung junger Mitmenschen in den Großstadtraum, die aktuelle Infrastrukturproblematik auf der Autobahn A45 und den demographischen Wandel, zunehmend als Herausforderung für das Unternehmen dar. PRINZ stellt sich mit frühzeitigem Erkennen und Planen von Nachbesetzung bestehender Arbeitsplätze und Besetzung von neu gegründeten Stellen dieser Herausforderung. Im Mittelpunkt der Unternehmenspolitik stehen die Kundenzufriedenheit, der Umwelt- und Datenschutz sowie die Arbeitssicherheit. Der schonende Ressourceneinsatz nimmt bei PRINZ im Sinne der Nachhaltigkeit einen besonderen Platz ein. Eine vertrauensvolle und nachhaltige Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern ist wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik. Damit erreicht PRINZ die Einhaltung aller geltenden Rechtsvorschriften und Auflagen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. PRINZ hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Digitalisierung weiter vorangetrieben und bereits in diversen Prozessen erfolgreich integriert. Das Thema „papierloses Arbeiten“ prägt dabei die Digitalisierungsprozesse ganz im Sinne einer umweltfreundlichen Nachhaltigkeit. So wurde 2023 ein vollkommen digitalisierter Rechnungsworkflow eingeführt. PRINZ wird auch künftig durch eine funktionierende IT-Infrastruktur weiter an der optimalen Nutzung von digitalen Prozessen arbeiten. Durch die strengen Qualitätsansprüche, die PRINZ an seine Produkte stellt, versucht sich das Unternehmen kundenorientiert optimal am Absatzmarkt zu positionieren. Um den innovativen Kundenanfragen weiterhin gerecht zu werden, wurden für die mögliche Erweiterung der Produkt- und Prozesspalette des Unternehmens strukturelle Veränderungen im Bereich des Produkt- und Projektmanagements durchgesetzt, um den Absatzmarkt bestmöglich sondieren zu können. Prozessoptimierungen, Ausbau der Digitalisierung und Rationalisierung waren auch 2023 Schlüsselelemente, um größtmögliche Effizienz zu erzielen. C. Zusammenfassende Aussage der Geschäftsführung Die Firma PRINZ hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang erlitten. Insbesondere in den Bereichen Elektromobilität, Bau und Fahrrad sind rückläufige Stückzahlen in wesentlichem Ausmaß zu verzeichnen. Nur teilweise konnte dieser Rückgang durch erhöhte Abrufe im Bereich der konventionellen Antriebstechnologie kompensiert werden. Das Unternehmen hat in 2023 Anfragen für interessante Neuprojekte erhalten, die zur Erweiterung der Produktpalette führen können. Dadurch zeigt sich weiterhin, dass PRINZ für seine innovativen und sich ständig weiterentwickelnden Kunden nach wie vor der richtige Geschäfts- und Ansprechpartner ist. Auf das Geschäftsjahr 2023 zurückblickend hätten die Auswirkung der negativen Konjunkturentwicklung auf das Jahresergebnis deutlich schlechter sein können, dennoch ist die Geschäftsführung mit dem Ergebnis, das hinter den eigengesteckten Zielen zurückblieb, nicht zufrieden. Die Auswirkungen der hohen Warenpreise und Personalkosten von 2023 werden sich voraussichtlich auch auf 2024 übertragen. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen diesen Herausforderungen gewachsen und weiterhin gut aufgestellt, um auch künftig erfolgreich zu sein. D. Berichterstattung zum Risikomanagement I. Finanzinstrumente Die Geschäftspolitik der Firma P R I N Z ist von dem Grundsatz geprägt, die unvermeidbaren Risiken jeder unternehmerischen Tätigkeit auch für den Bereich der Finanzinstrumente durch möglichst frühzeitige Identifikation finanzwirtschaftlicher Risiken gering zu halten. Dazu dient u.a. der Einsatz eines möglichst akkuraten und vollumfänglichen Planungs- und Controlling-Instrumentariums. II. Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Zahlungsstromschwankungsrisiken Berichtspflichtige Risiken der genannten Arten zu Finanzinstrumenten, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung von Belang wären, bestehen zum Zeitpunkt der Berichtserstattung im Hause P R I N Z nicht. III. Wesentliche Chancen und Risiken Die Auswirkungen des angespannten China - Taiwan Verhältnisses und des Angriffskriegs Russlands in der Ukraine als auch die inflationsgetriebenen Kostensteigerungen werden an vielen Unternehmen nicht spurlos vorbeigehen. Daraus resultierend, besteht ein erhöhtes Risiko der Insolvenz von Kunden und Lieferanten. Der Transformationsprozess in der Automobilindustrie wird jedoch auch neue Chancen bieten. Vorteilhaft ist, dass die Produkte der Firma PRINZ in allen Antriebsarten eingesetzt werden können. PRINZ wird auch zukünftig seine Kernkompetenzen stärken und dort, wo langfristige Perspektiven erkennbar sind, gezielt investieren. Bzgl. weiterer Erläuterungen verweist das Unternehmen auf die Ausführungen der Vorjahre, die vom Grundsatz unverändert weiter gelten. Auf der Zulieferseite ist PRINZ einem strukturellen, mittelstandstypischen Risiko ausgesetzt, welches insbesondere beim Draht, der gerade in Zeiten prosperierender Konjunktur eine starke Verhandlungsposition hat, als Verkäufermarkt sehr deutlich wird. Verstärkt wird dies durch die Tatsache, dass bei vielen weiteren der Zulieferbetriebe in vielfältiger Form sich ständig verteuernde Rohstoffe verschiedenster Art oder Energieträger einfließen bzw. genutzt werden müssen und dadurch Kostensteigerungen an der Tagesordnung sind. Die energieintensiven bezogenen Dienstleistungen, z. B. der Vergütungsprozess haben ebenfalls erheblichen Einfluss auf die Kostenstruktur. Die in 2023 gestiegenen Kosten für diese Dienstleistung stellen ein gewisses Risiko auf die Deckungsbeiträge der Produkte dar, da diese Kostensteigerungen nicht immer unmittelbar an die Kunden weitergegeben werden können. Preissenkende Verhandlungen gestalten sich aufgrund der hohen Effektivkosten der Dienstleister weiterhin schwierig. Auch den gestiegenen Personalkosten kann nur dann erfolgreich entgegengewirkt werden, wenn mindestens in gleichem Maße Produktivitätssteigerungen erreicht werden können. Ein gewisses strukturelles Risiko wird PRINZ auf Dauer als typischen Mittelständler kundenseitig begleiten, da die Firma sich einem in wichtigen Bereichen eher von größeren, marktstarken Unternehmen dominierten Absatzmarkt gegenübersieht. Extrem wichtig ist deshalb insbesondere ein gutes Forderungsmanagement, denn nur so kann das Gefahrenpotential bzgl. Forderungsausfälle rechtzeitig erkannt werden. Die Entwicklungen in den Partnerländern China und USA und verstärkt die Russland-Ukraine Krise mit den entsprechenden Auswirkungen sind als die den weiteren Verlauf des Unternehmens entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken zu bewerten. Da die weitere Entwicklung im Detail nicht abzusehen ist, überprüft PRINZ ständig die vorhandenen Informationen sowie ihre möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen. Wo möglich und sinnvoll sind Notfallpläne und präventive Maßnahmen für die Firma erarbeitet. Die möglichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsverlaufs künftiger Jahre können heute nicht detaillierter abgeschätzt und folgerichtig in den Planzahlen nur andeutungsweise verarbeitet werden. Ein denkbares Wechselkursrisiko kann außer Betracht gelassen werden. Risiken aus der Anhebung des Zinsniveaus und gerade des Basisleitzinses der Bundesbank von -0,88 % im Vorjahr zu 3,12 % zum 31.12.2023 bestehen im Bereich der Pacht des Anlagevermögens. Die Höhe der Pachtzahlungen sind u.a. an den Basiszinssatz gekoppelt. Ein entsprechender Anstieg der Zinsen führt zur erhöhten Belastung der Liquidität des Unternehmens. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen aber weiterhin als sehr liquide an und damit dieser Herausforderung bestens gewachsen. Rechtliche Risiken sind nicht bekannt und nicht absehbar. Im Rahmen des betrieblichen Versicherungskonzeptes sind die existentiellen und liquiditätsgefährdenden wirtschaftlichen Risiken aus dem Anlage- und Umlaufvermögen und aus der gesetzlichen Haftpflicht privatrechtlichen Inhalts gegenüber Dritten sachgerecht geordnet und ausreichend versichert. Risiken des zukünftigen Geschäftes ergeben sich aus der weiteren Entwicklung der Markt- und Wettbewerbsverhältnisse der Automobilindustrie. Die Planbarkeit ist aufgrund politischer Entscheidungen nur sehr schwer möglich. Gefahren beinhalten aber nicht nur die beschriebenen Verwerfungen, sondern auch die Einflüsse der Weltpolitik und der Transformationsprozess. Die gegenwärtig zwar stark beworbene, in ihrer genauen Umsetzung jedoch noch wenig konkrete Tendenz hin zu neuen Antriebstechnologien ist in ihren Auswirkungen ebenso nur schwer prognostizierbar wie die internationale Diskussion über politische, wirtschaftliche und soziale Konflikte und Sanktionen sowie über Klima- und Umweltschutz, welche alle zusammen massive Auswirkungen auf viele Unternehmen haben werden. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, diese vor dem Unternehmen stehenden Herausforderungen erfolgreich zu bestehen und auch die daraus resultierenden Chancen zu erkennen und vorteilbringend zu nutzen. E. Prognosebericht zur künftigen Entwicklung des Unternehmens I. Prognose zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2024 ff. Die allgemeine Konjunkturaussicht für 2024 ist von eher pessimistisch zu beurteilenden Szenarien geprägt. Das Institut der deutschen Wirtschaft erwartet für das kommende Wirtschaftsjahr einen Rückgang der inländischen Wirtschaftsleistung. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 0,5 % zurückgehen und damit das zweite Jahr in Folge eine schrumpfende Wirtschaft bedeuten. Damit stünde Deutschland im Außenvergleich mit anderen Wirtschaftsgroßmächten isoliert dar, denn in den USA (+1,25 %), China (+4,0 %) und Frankreich (+0,75 %) werde jeweils mit einem Wirtschaftswachstum gerechnet. Diese Entwicklung schwächt den Wirtschaftsstandort Deutschland noch zusätzlich. Als Belastungsfaktor stellt sich dazu die Haushaltsdebatte in der Bundesregierung dar, die die Unternehmen stark verunsicherte und die für 2024 geplanten Investitionen in spätere Jahre verschoben haben. Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung im Vergleich zum Berichtsjahr 2023 von folgenden Entwicklungstendenzen aus:
II. Forschung und Entwicklung P R I N Z befindet sich in einem ständigen Prozess der Optimierung, Weiterentwicklung und Rationalisierung von Fertigungsprozessen. Dazu wird laufend intern geforscht und auch der unternehmensexterne Markt nach Innovationen und deren Einsatzfähigkeit im Hause P R I N Z sondiert. Dies dient dem Ziel die stets steigenden Qualitäts- und Nachhaltigkeitsansprüche zu erfüllen.
gez. Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBH, Plettenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBH, Plettenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBH, Plettenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Attendorn, den 26. April 2024 ATTENDORNER TREUHAND GmbH Heimeroth, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendung Der Vorschlag über die Ergebnisverwendung ergibt sich aus dem Anhang. Der Beschluss über die Ergebnisverwendung erfolgte gem. dem o. g. Vorschlag. Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der PRINZ VERBINDUNGSELEMENTE GMBH wurde in der Gesellschafterversammlung am 24. Mai 2024 festgestellt. |
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