SIG Euro Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Deborah Untheim seit 2.10.2025 | Prokura |
Helene Mensler seit 2.10.2024 | Prokura |
Agnes Brigitte Goldschmidt seit 6.7.2023 | Prokura |
Vincent van den Broek seit 27.7.2020 | Geschäftsführer |
Markus Nopper seit 9.12.2016 | Geschäftsführer |
Georg Philippen seit 19.9.2013 | Prokura |
Jörg Rudolf Karl Hafenrichter seit 16.5.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SIG Euro Holding GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIG Information Technology GmbHLinnichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Darstellung des UnternehmensSIG ist ein führender Anbieter von nachhaltigen, innovativen und vielseitigen Verpackungslösungen. Wir arbeiten partnerschaftlich mit unseren Kunden zusammen, um Lebensmittel auf sichere, nachhaltige und bezahlbare Weise zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern in aller Welt zu bringen. Wir sind ein Systemanbieter, der Standbeutel, Kartonpackungen und Bag-in-Box vertreibt. Dank unserer vielseitigen Technologie und unserer Fähigkeit zur Produktinnovation können wir unseren Kunden kategorie- und kanalübergreifende Lösungen anbieten und flexibel und schnell auf die Bedürfnisse der Verbraucher und des Marktes eingehen. Die SIG wurde 1853 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Neuhausen, Schweiz. Der Geschäftszweck der SIG Information Technology GmbH (SIG IT) besteht in der Erbringung von IT-Dienstleistungen für die Gesellschaften der SIG-Gruppe. Sie entwickelt und betreibt alle globalen IT-Anwendungen. Einen Schwerpunkt bildet hierbei SAP, ergänzt um weitere Anwendungen, Systeme und Dienstleistungen im Umfeld von Web, Dokumentenmanagement, Portal-Lösungen, Netzwerk- und Kommunikationsdiensten, BDE, MDE und CAD. Für die deutschen Gesellschaften werden darüber hinaus IT-Dienstleistungen im Umfeld der elektronischen Arbeitsplätze erbracht. Der Unternehmenssitz der SIG IT befindet sich in Linnich. Die Gesellschaft hat keine Niederlassungen oder Zweigniederlassungen im Ausland. Zur Wahrnehmung Ihrer Aufgaben in den Auslandsgesellschaften bedient sie sich der IT-Mitarbeiter der jeweiligen lokalen SIG-Gesellschaften. Die Geschäftsbeziehungen zu den SIG-Gesellschaften sind im Rahmen von Dienstleistungsverträgen und Projektvereinbarungen geregelt und werden mit im Vorhinein festgelegten Aufschlägen abgerechnet. Die SIG IT bezieht diverse Dienstleistungen in den Support-Funktionen Buchhaltung, Finanzen, Steuern, Einkauf, Gebäudemanagement und Personal von Schwestergesellschaften. Mit der Gesellschafterin SIG Euro Holding GmbH besteht seit 2001 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes UmfeldDie Gesellschaft erbringt ihre Dienstleistungen fast ausschließlich für am Markt tätige Konzerngesellschaften. Das Geschäft unserer Kunden im Lebensmittelbereich wird kaum von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst. Die Nachfrage nach internen Dienstleistungen in den oben genannten Bereichen hängt unabhängig davon nur sehr indirekt von der Marktentwicklung ab. GeschäftsverlaufDer Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der gestiegenen Nachfrage der angebotenen Dienstleistungen gesteigert werden. Die Kostenstruktur wurde stetig analysiert und optimiert, so dass die angefallenen Kosten unter den budgetierten Werten lagen. Dies führte zu einer Verbesserung des Jahresüberschusses vor Gewinnabführung. Die Gesellschaft unterhält keine direkten Geschäftsbeziehungen mit Russland und wurde daher durch den Krieg in der Ukraine nur indirekt durch die gestiegene Inflation und Beschaffungspreise negativ beeinflusst. Äußerst schwierig gestaltete sich die Personalsuche für offene Stellen; hier zeigte sich die Angebotsknappheit und die damit einhergehenden Gehaltsforderungen. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 lag vor allem auf der weitergehenden Integration der zugekauften Unternehmen Evergreen und Scholle IPN sowie in der Unterstützung von weiteren Wachstumsprojekten bzw. Software-Einführungen an neuen Standorten. Unter anderem wurden wesentliche und IT-sicherheitsrelevante Systeme von Evergreen und Scholle IPN mit denen der SIG konsolidiert. Eine komplette Integration der SAP-Software der ehemaligen Evergreen Standorte wird in den nächsten Jahren erfolgen. Im ersten Halbjahr wurde SAP ECC im neuen Produktionswerk in Mexiko sowie für eine Vertriebsgesellschaft in Singapur erfolgreich eingeführt. Im 2. Halbjahr stand die Implementierung von SAP ECC in der Vertriebsgesellschaft in Indien an. Des Weiteren wurde in 2023 die Entscheidung getroffen, das ERP-System in den kommenden Jahren für den gesamten Konzern von SAP ECC auf SAP S/4 HANA umzustellen. Analyse der Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft wurde fast ausschließlich mit SIG Konzerngesellschaften erzielt. Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr bei 28,6 Mio. € (Vorjahr 24,3 Mio. €) und entsprachen den Erwartungen der Geschäftsführung. Dabei hängt die Entwicklung der Umsatzerlöse aufgrund des bestehenden Cost-Plus Verfahrens mit den verbundenen Unternehmen von der Entwicklung der weiter zu belastenden Kosten ab. Die aktivierten Eigenleistungen verringerten sich auf 47 Tsd €. Die Personalkosten lagen im Berichtsjahr mit 7,5 Mio. € um 0,1 Mio. € leicht über dem Vorjahresniveau. Wesentlicher Grund hierfür waren erhöhte Gehaltskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 16,6 Mio. € (Vorjahr 14,1 Mio. €). Der Kostenanstieg wird vorwiegend durch gestiegene Software-Jahresgebühren, verursacht durch Preiserhöhungen der Lieferanten und eine gestiegene Nutzeranzahl innerhalb der SIG-Gruppe sowie durch gestiegene I&O (Infrastructure and Operations) Kosten getrieben. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag liegen bei 0,8 Mio. € und resultieren ausschließlich aus ausländischen Quellensteuern. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt im Berichtsjahr 1,6 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €) und liegt innerhalb der Erwartungen des Managements. Analyse der Vermögens- und Finanzlage Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme um 1,2 Mio. € auf 14,0 Mio. € gestiegen. Hauptgrund für die Erhöhung der Bilanzsumme waren gestiegene Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2,1 Mio. €) infolge des jährlichen True-Up Prozesses zum Jahresende. Gegenläufig haben sich das Anlagevermögen, die Forderungen gegen die Gesellschafterin und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entwickelt. Das Anlagevermögen hat sich hauptsächlich aufgrund der Abschreibung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände um 0,2 Mio. € reduziert. Bei den Forderungen gegen die Gesellschafterin handelt es sich hauptsächlich um Forderungen aus dem konzerninternen Cash-Pooling, die um 0,3 Mio. € gesunken sind. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist um 0,4 Mio. € zurückgegangen. Dieser beinhaltet hauptsächlich Abonnementgebühren für Software-Lizenzen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages liegt das Eigenkapital unverändert bei 2,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat sich jedoch infolge der gestiegenen Bilanzsumme auf 19,3 % reduziert (Vorjahr 21,1 %). Die Rückstellungen haben sich auf 4,9 Mio. € vermindert (Vorjahr 5,2 Mio. €). Die darin enthaltenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind minimal um ca. 13 Tsd. € gestiegen, wohingegen sich die sonstigen Rückstellungen aufgrund geringerer personalbezogener Rückstellungen und geringerer Rückstellungen für fehlende Rechnungen um 0,4 Mio. € abgebaut haben. Die Zunahme der Verbindlichkeiten um 1,6 Mio. € auf 6,4 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und der Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin, die aufgrund der höheren Gewinnabführung gestiegen ist. Zum Bilanzstichtag bestehen, wie zum Vorjahresstichtag, keine nennenswerten Bankverbindlichkeiten. Gesamtaussage Das Finanzmanagement der SIG IT richtet sich im Wesentlichen auf das Kostenmanagement. Die Kostenstruktur des Unternehmens (u.a. Personalkosten, externe Dienstleistungen, etc.) wird regelmäßig und zeitnah analysiert, um die konzerninternen Dienstleistungen zu marktgerechten Preisen anbieten zu können. Die Forderungen resultieren hauptsächlich aus konzerninternen Umsätzen. Diese werden von den SIG-Gesellschaften innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Aufgrund der mit den SIG-Gesellschaften abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen, die eine garantierte Marge beinhalten, schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gesichert ein. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch eine Einbindung in das konzernweite Finanzmanagement- und Cash-Pooling-System abgesichert. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungGrundlagen des SIG-Risikomanagements sind geregelte Geschäftsprozesse, eine klare Zuordnung von Zuständigkeiten in der Organisation sowie angemessene Berichtssysteme, die eine zeitnahe Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen für die Geschäftsführung und das Managementteam gewährleisten. Chancen und Risiken Da das Geschäftsvolumen der Gesellschaft von den für andere Konzerngesellschaften zu erbringenden vertraglich vereinbarten Dienstleistungen abhängt und die dabei anfallenden Kosten nach dem Cost-Plus Verfahren weiterbelastet werden, besteht für die Gesellschaft kein Ergebnisrisiko. Etwaige Verluste werden durch die Gesellschafterin aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages ausgeglichen. Risiken im IT-Bereich resultieren vor allem aus der Nichtverfügbarkeit von IT-Systemen und IT-Anwendungen sowie aus dem Verlust oder der Manipulation von Daten. Dies kann negative Konsequenzen für die Geschäftsprozesse zur Folge haben. Um IT-Risiken zu minimieren, hat die Gesellschaft stabile, redundant ausgelegte IT-Systeme und Backup-Verfahren, Viren- und Zugangsschutzsysteme implementiert, die zusammen mit unseren Partnern ständig geprüft, aktualisiert und weiterentwickelt werden. Es wird kontinuierlich an der Optimierung der Geschäfts- und Managementprozesse sowie an der Kosteneffizienz gearbeitet. Darüber hinaus wird derzeit aufgrund der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung der SIG-Gruppe kein Hinweis auf besondere Chancen oder bestandsgefährdende Risiken gesehen. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2024 liegt der Schwerpunkt auf dem gestarteten SAP S/4 HANA-Projekt. Es findet eine Aufnahme und Bewertung der Ist-Prozesse sowie die Definition der zukünftigen Geschäftsprozesse statt. Außerdem werden weitere notwendige vorbereitende Schritte im existierenden SAP ECC System durchgeführt. Aufgrund des geplanten Produktionsstarts unseres neuen Packstoffwerkes in Inden im 4. Quartal 2024 wird das dort eingesetzte SAP ECC um notwendige Module erweitert. Aufgrund des andauernden Wachstums der SIG Gruppe und der dargestellten Risikoausprägung der Gesellschaft erwarten wir eine steigende Nachfrage der angebotenen Dienstleistungen. Es wird davon ausgegangen, dass der Krieg in der Ukraine und die Situation im Nahen Osten keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben werden. Infolgedessen erwarten wir stark steigende Umsätze und damit einhergehende Ertragszuwächse.
Linnich, 28. Oktober 2024 SIG Information Technology GmbH, Linnich Geschäftsführung Vincent van den Broek Markus Nopper Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 4050 in das Handelsregister des Amtsgerichts Düren eingetragen. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Linnich. Alleiniger Gesellschafter der SIG Information Technology GmbH ist die SIG Euro Holding GmbH, Linnich. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Gliederung von Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und einzelne davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten bilanziert und werden nach Fertigstellung entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. In die Herstellungskosten selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und der durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen einbezogen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt, die unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen wurden. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert bewertet. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wird handelsrechtlich die steuerliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG analog angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Übersicht über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern in Jahren:
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Betrag zum 31. Dezember 2023 bilanziert, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach den Richttafeln Heubeck 2018 G nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelt. Sie wurden zum 31. Dezember 2023 gem. Art. 75 Abs. 6 EGHGB i. V. m. § 253 Abs. 2 HGB n. F. mit dem zum Zeitpunkt der Ermittlung der Pensionsrückstellungen für den Dezember 2023 erwarteten von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,78 % p.a.). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,80 % (Vorjahr 2,80 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,30 % (Vorjahr 2,30 %) zugrunde gelegt sowie eine unveränderte Fluktuation in Höhe von 2,0 % p. a. unterstellt. Der von der Deutschen Bundesbank im Dezember 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,74 % (Vorjahr 1,44 %). Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach den Richttafeln Heubeck 2018 G auf Grundlage der Verlautbarung IDW RS HFA 3 vom 19.06.2013 unter Berücksichtigung der HGB-Vorschriften gebildet. Dabei wurden folgende Bewertungsannahmen getroffen: Rechnungszinsfuß 1,01 % p.a. (Vorjahr 0,48 % p.a.) und Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,80 % p.a. (Vorjahr 2,80 % p.a.). Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach den Richttafeln Heubeck 2018 G unter Anwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Method) und unter Berücksichtigung der HGB-Vorschriften gebildet. Dabei wurden folgende Bewertungsannahmen getroffen: Fluktuation 2,0 % p.a., Rechnungszinsfuß 1,74 % p.a. (Vorjahr 1,44 % p.a.), Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,80 % p.a. (Vorjahr 2,80 % p.a.). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden, beim Erfassen des Geschäftsvorfalls mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Zum Bilanzstichtag werden gem. § 256a HGB Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden das Anschaffungswertprinzip (§ 253 Abs.1 Satz 1 HGB) und das Imparitätsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) nicht beachtet. Die Gesellschaft bilanziert aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit der SIG Euro Holding GmbH als Organgesellschaft keine eigenen latenten Steuern. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel in der Anlage I zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind, wie zum Vorjahresstichtag, keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen, wie zum Vorjahresstichtag, ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.286 (Vorjahr TEUR 3.581) bestehen aus sonstigen Forderungen im Rahmen des konzerninternen Cash-Poolings und damit verbundenen Zinsforderungen in Höhe von TEUR 2.787 (Vorjahr TEUR 3.109) sowie aus Forderungen im Zusammenhang mit Steuerverrechnungen im Rahmen der Organschaft in Höhe von TEUR 499 (Vorjahr TEUR 472). Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 500. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 2.200. Jahresergebnis Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags vollständig an die SIG Euro Holding GmbH abgeführt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen lauten in Summe über TEUR 5.055 (Vorjahr TEUR 5.109). Dabei ist die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Diese Vermögensgegenstände wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens (ermittelt je nach Anlageform nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bzw. aufgrund von Kurswerten zum Stichtag) beträgt für die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen TEUR 554 (Vorjahr TEUR 547) und liegt somit in etwa TEUR 3 über den Anschaffungskosten und damit in dieser Höhe grundsätzlich der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre unterliegen. Da die frei verfügbaren Rücklagen der Gesellschaft jedoch höher sind, kommt diese Sperre nicht zur Anwendung. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB war die Neufassung von § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss 2016 anzuwenden. Die hieraus sich ergebende Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 4.039 (Vorjahr TEUR 4.026) liegt um TEUR 55 (Vorjahr TEUR 253) unter dem Ansatz, der sich zum 31.12.2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittssatzes ergeben hätte. Obwohl dieser Betrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB grundsätzlich für Ausschüttungen gesperrt ist, wurde der Betrag im Rahmen der Ergebnisabführung berücksichtigt, da er keiner Abführungssperre unterliegt. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Finanzergebnis erfasst. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und für ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.397 (Vorjahr TEUR 4.786) sind zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023, wie zum Vorjahresstichtag, keine Verbindlichkeiten enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten haben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie zum Vorjahresstichtag, aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber dem Gesellschafter besteht zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.605 (Vorjahr TEUR 401). Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Liquiditätsgründen werden bestimmte Vermögensgegenstände gemietet bzw. geleast. Besondere Risiken ergeben sich hieraus nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Von der Befreiungsklausel des § 288 Absatz 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Andere aktivierte Eigenleistungen In den aktivierten Eigenleistungen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 252) sind Aufwendungen für Entwicklungskosten von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen enthalten. Grundsätzlich unterliegen diese Erträge der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre. Da die frei verfügbaren Rücklagen der Gesellschaft jedoch höher sind, kommt die Sperre nicht zur Anwendung. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 1) sowie aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2) enthalten. Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Erträge aus der Ausbuchung von Altverbindlichkeiten (Vorjahr TEUR 62) vereinnahmt worden. Personalaufwand
Im Personalaufwand sind im Berichtsjahr Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Abschreibungen In den Abschreibungen sind, wie im Vorjahr, keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 3 aus dem Abgang von Anlagevermögen (Vorjahr TEUR 1) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 16 (Vorjahr TEUR 1) und die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2). Finanzergebnis In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr TEUR 1) enthalten. Der von verbundenen Unternehmen in Rechnung gestellte Zinsaufwand liegt im Berichtsjahr bei TEUR 6 (Vorjahr TEUR 6) und ist in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Ein sich aus den Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens ergebender Ertrag in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr Aufwand TEUR 1) wurde nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zusammen mit den Zinszuführungen aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen langfristigen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 77 (Vorjahr TEUR 69) unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der Saldo beläuft sich auf TEUR 70 (Vorjahr TEUR 70). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Ertragsteuern beinhalten mit TEUR 772 (Vorjahr TEUR 727) ausschließlich ausländische Quellensteuer. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Darüber hinaus war im Jahresquartalsdurchschnitt 1 (Vorjahr 0) Auszubildender beschäftigt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres, die für den Jahresabschluss von Relevanz wären. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der SIG Information Technology GmbH wird in den nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der SIG Group AG, Neuhausen am Rheinfall, Schweiz, einbezogen. Die SIG Group AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss (Annual Report) kann bei der SIX Swiss Exchange unter dem Ticker "SIGN:SWX" abgerufen werden und wird zudem auf der Unternehmens-Homepage (https://www.sig.biz/en/responsibility/cr-reports) der SIG Group AG zur Verfügung gestellt. Zwischen der Gesellschaft und der SIG Euro Holding GmbH (vormals SIG Euro Holding AG & Co. KGaA) besteht mit Wirkung vom 1. Januar 2001 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, wonach die Gesellschaft verpflichtet ist, ihren gesamten Gewinn an die SIG Euro Holding GmbH abzuführen. Für die Verlustübernahme gelten die Vorschriften des § 302 des Aktiengesetzes in seiner jeweils gültigen Fassung. Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten auf das Ende eines jeden Geschäftsjahres der Gesellschaft, frühestens auf den 31.12.2024, gekündigt werden. Von dem Kündigungsrecht wurde kein Gebrauch gemacht.
Linnich, 28. Oktober 2024 SIG Information Technology GmbH, Linnich Geschäftsführung Vincent van den Broek Markus Nopper Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SIG Information Technology GmbH, Linnich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIG Information Technology GmbH, Linnich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIG Information Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 12. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Herting, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Seifert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 19.11.2024 festgestellt. |
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