Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 15583
Eingetragen
29.1.2016
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit BekleidungGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Der Großhandel mit Textilien, insbesondere mit Bekleidung und Modeaccessoires aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Bruno Kindler
seit 18.9.2025
Prokura
Manuela Mitzkat
seit 29.1.2016
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TREDY Handels GmbHEigenbeteiligung
50.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
62.000 €
50.00%
Nettetal
31.000 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TREDY Handels GmbH

Brüggen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.462,83 2.775,62
II. Sachanlagen 337.410,20 365.555,94
365.873,03 368.331,56
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.464.807,47 1.688.306,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 275.848,96 908.249,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 185.192,82 177.079,29
2.925.849,25 2.773.635,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
3.291.722,28 3.141.967,14

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 62.000,00 62.000,00
II. Bilanzgewinn 506.708,77 361.175,32
568.708,77 423.175,32
B. Rückstellungen 322.270,16 155.259,92
C. Verbindlichkeiten 2.400.743,35 2.563.531,90
3.291.722,28 3.141.967,14

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.247.848,37 3.652.368,97
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.135.928,12 -1.827.547,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -400.478,12 -346.597,05
-2.536.406,24 -2.174.144,20
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -95.480,57 -90.299,62
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.422.900,97 -1.249.760,41
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.562,29 15,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -446,29 -14,37
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 194.176,59 138.165,76
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -46.873,14 320,67
9. Sonstige Steuern -1.770,00 -1.846,00
10. Jahresüberschuss 145.533,45 136.640,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der TREDY Handels GmbH ist auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet worden. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die TREDY Handels GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HRB 15583 eingetragen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear berechnet worden. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR sind im Zugangsjahr voll abgeschrieben worden. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten. Gründe für Abwertungen haben nicht vorgelegen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit Ihrem Nennwert angesetzt. Gründe für Abwertungen haben nicht vorgelegen. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital und der Nennbetrag eigener Anteile sind zu Nennwerten bilanziert. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen, die alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen berücksichtigen, erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den jeweils von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssätzen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Latente Steuern werden für sämtliche temporäre Differenzen zwischen Steuerbilanz und Handelsbilanz gebildet, soweit diese zu einer künftigen steuerlichen Be- oder Entlastung führen und sich im Zeitablauf ausgleichen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes einschließlich Solidaritätszuschlag von 15,8 % und des gewerbesteuerlichen Hebesatzes von aktuell 416 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Bei Steuerentlastungen wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Anlagevermögen

Eine Darstellung und Entwicklung der Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen enthält der beigefügte Anlagenspiegel.

3.2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 276 TEUR enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalkosten (90 TEUR), Jahresabschlusskosten (36 TEUR), Rückbauverpflichtungen (48 TEUR) sowie Nebenkosten (24 TEUR).

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von 1.631 TEUR (Vorjahr 1.623 TEUR). Die Restlaufzeit der Verpflichtungen variiert zwischen 12 und 84 Monaten.

4.2 Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 58 Angestellte (Vorjahr 55 Angestellte).

4.3 Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres bis heute wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Christina ten Napel-Bauer, Mönchengladbach, geführt.

4.4 Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

4.5 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Brüggen, den 28. Oktober 2024

Christina ten Napel-Bauer, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- /Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.002.012,41 31.410,00 0,00 1.033.422,41
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.272.842,15 82.560,52 27.983,19 1.327.419,48
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.148,13 0,00 3.148,13
2.274.854,56 117.118.65 27.983,19 2.363.990,02
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 999.236,79 5.722,79 0,00 1.004.959,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 907.286,21 89.757,78 3.886,58 993.157,41
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.906.523,00 95.480,57 3.886,58 1.998.116,99
Bilanzwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.462,83 2.775,62
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 334.262,07 365.555,94
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.148,13 0,00
365.873,03 368.331,56

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Die TREDY Handels GmbH ist im Großhandel mit Damenoberbekleidung und einem kleinen Rand-sortiment in Form von Accessoires tätig. Der überwiegende Teil unserer Kollektion besteht aus eigenen Entwürfen. Vom Design, über den Einkauf und die Qualitätssicherung finden alle Schritte bei uns im Hause statt.

Der Vertrieb erfolgt ausschließlich an unsere Schwestergesellschaft, die Tredy-fashion GmbH, Brüggen.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr von 55 auf 58 Mitarbeiter gestiegen.

Das Unternehmen wird von Frau Christina ten Napel-Bauer, Mönchengladbach, als Geschäftsführerin geführt. Die Firmenzentrale befindet sich am Standort Brüggen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Überblick

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 rückläufig. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 nur noch um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies ist vor allem auf die hohen Verbrauchspreise zurückzuführen. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2023 um 0,3 %. Grund hierfür sind insbesondere die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen. Die Inflationsrate lag 2023 mit 5,9 % nicht so hoch wie 2022, doch insgesamt mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher Kaufkraftverluste hinnehmen.

Der stationäre Modehandel hat sich 2023 überdurchschnittlich entwickelt. Es ergibt sich ein preis-bedingtes Umsatzplus von 2,6 % zum Vorjahr. Die Kundenfrequenz in den deutschen Innenstädten stieg zum Vorjahr um 4 %. Das milde Wetter Anfang 2023 und die noch im Vorjahr bestehenden Corona-Beschränkungen führten insbesondere in den Monaten Januar bis März zu einem deutlichen Umsatzanstieg im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten. Gegenläufig entwickelte sich das Weihnachtsgeschäft 2023 mit einem Umsatzrückgang von 6,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsatzentwicklung in 2023 zeigt, dass die verschiedenen Wetterlagen einen großen Einfluss auf den Modemarkt haben. Die Umsätze im Internet- und Versandhandel lagen nominal 1,4 % höher als im Vorjahr, real sind sie 0,4 % niedriger als 2022.

Für das Geschäftsjahr 2023 ist eine Umsatzsteigerung der TREDY Handels GmbH von ca. 6,4 % zu verzeichnen. Die Umsätze sind abhängig von der Schwestergesellschaft Tredy-fashion GmbH, die im Berichtsjahr ebenfalls eine höhere Umsatzsteigerung im Vergleich zur Branche zu verzeichnen hatte. Dadurch hat unsere Schwestergesellschaft Tredy-fashion GmbH mehr Ware bei uns eingekauft.

2.2 Ertragslage

Der Rohertrag ist im Geschäftsjahr 2023 um 650 TEUR auf 4.160 TEUR gestiegen, was durch die erhöhten Weiterberechnungen an die Tredy-fashion GmbH in Folge der gestiegenen Umsatzerlöse begründet ist. Die Personalkosten stiegen um 362 TEUR auf 2.536 TEUR, was vor allem auf Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen zurückzuführen ist. Die übrigen Aufwendungen stiegen ebenfalls um 174 TEUR, was im Wesentlichen im Anstieg aus Aufwendungen für Nebenkosten (+54 TEUR), Warenabgabe und Frachten (+79 TEUR), sowie aus Zöllen und Einfuhrabgaben (+37 TEUR) begründet liegt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von 146 TEUR (im Vorjahr: 137 TEUR).

2.3 Vermögenslage

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 569 TEUR und hat sich um 146 TEUR erhöht. Die Bilanzsumme hat sich von 3.141 TEUR auf 3.292 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt mit 17,3 % rd. 3,8 %-Punkte über dem Vorjahresniveau.

Folgende wesentliche Veränderungen haben sich im Geschäftsjahr ergeben:

Die Vorräte haben sich stichtagsbedingt um 777 TEUR erhöht.

Die Kundenforderungen haben sich um 558 TEUR auf 60 TEUR verringert.

Die sonstigen Rückstellungen sind um 121 TEUR auf 276 TEUR gestiegen

Die Lieferantenverbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag um 58 TEUR auf 2.122 TEUR gestiegen.

Die übrigen Passiva haben sich um 220 TEUR verringert

Die Finanzlage hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

2023
TEUR
Jahresüberschuss 146
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 95
Veränderung der Rückstellungen 167
Cashflow i.e.S. 408
Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 24
Veränderung der Aktiva -145
Veränderung der Passiva -162
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 125
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -86
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -31
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -117
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 8
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 177
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 185

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut. Wir haben unsere finanziellen Verpflichtungen stets erfüllt.

2.5 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Die Lage der Gesellschaft ist in 2023 und darüber hinaus bis zur Erstellung des Lageberichts sehr zufriedenstellend. Das geplante Umsatzplus wurde nicht vollständig erreicht, liegt aber mit 6,4 % deutlich über dem Branchendurchschnitt. Dementsprechend wurde das geplante Jahresergebnis in Höhe von 163 TEUR nicht vollständig erreicht und wir schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 146 TEUR.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Chancen und Risiken

Unser Unternehmen unterliegt Risiken, die untrennbar mit der Geschäftstätigkeit der Schwester-gesellschaft verbunden sind. Wir sind bestrebt, diese Risiken auf ein akzeptables Maß zu begrenzen. Das Risikomanagement darf jedoch das Potential aus künftigen Geschäftschancen nicht verstellen.

Im Rahmen unseres Risikomanagements ist die Erstellung und Überwachung einer Jahresplanung auf Monatsbasis, die auf der Grundlage der Markteinschätzungen und Erfahrungen der Geschäftsführung aufgestellt wird, von entscheidender Bedeutung. Zum Liquiditätsmanagement wird eine fortlaufende Liquiditätsplanung auf Wochenbasis erstellt.

Bei der Kalkulation unserer Verkaufspreise sind wir abhängig von der Entwicklung der Rohstoffpreise, insbesondere der Preise für Baumwolle, wobei dieser Preis u. a. auch von der jeweiligen Ernte abhängt. Um dem entgegenzusteuern, bauen sich unsere Lieferanten ein bestimmtes Pensum an Rohstoffen auf Lager auf. Dieses ist von Lieferant zu Lieferant unterschiedlich hoch. Im Falle eines plötzlichen Rohstoffmangels reicht dieser Bestand für etwa drei bis vier Monate aus, um weiter produzieren zu können. Dieses ermöglicht es uns, sich auf ggf. neue Situationen einzustellen.

Da die TREDY Handels GmbH nur einen einzigen Abnehmer, die Tredy-fashion GmbH, hat, beeinflusst der Absatz der Schwestergesellschaft das eigene Jahresergebnis sowie die Chancen und Risiken der Gesellschaft.

Ein nicht beeinflussbares Absatzrisiko der Schwestergesellschaft geht von der Wetterlage aus, z. B. verringert ein langer Winter mit anschließend schnellem Übergang auf sommerliche Temperaturen die Absatzmöglichkeiten für die Übergangsmode. Ebenso kann ein langer Sommer die Absatzmöglichkeiten an höherpreisigen Jacken und Strickwaren verzögern und zu höheren Abschriften führen. Neben der Wetterlage beeinflusst auch die zeitliche Terminierung von Feiertagen, wie z. B. Ostern, in einigen Bundesländern die Kaufkraft, vor allem, wenn die Feiertage auf die Wochentage und nicht auf das Wochenende fallen. Auch die Ferienzeit nimmt Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden.

Ein weiteres Absatzrisiko unserer Schwestergesellschaft geht von neu entstehenden Verkaufsflächen und damit jeweils lokal einhergehender Konkurrenz aus. Hier sind nicht zuletzt Outlet-Center zu nennen.

Ein wesentliches Risiko unserer Geschäftstätigkeit ist das Sortiment. Dabei kommt es einerseits darauf an, mit den von uns entworfenen Kollektionen sowie auch zugekaufter Sortimentsergänzungsware den Modegeschmack der Kundinnen der Tredy-fashion GmbH zu treffen. Andererseits gehen zu lange Vorlaufzeiten in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten mit dem Risiko einher, nicht in ausreichendem Maße auf kurzfristige Modetrends, z. B. Modefarben, reagieren zu können.

Die Umsätze unserer Schwestergesellschaft werden überwiegend aus Bargeschäften und durch Zahlung mit Kredit- und EC-Karten generiert, sodass Ausfallrisiken aus den Warenumsätzen begrenzt sind.

Ein weiteres Risiko besteht in einem Cyberangriff auf die IT-Systeme der Gesellschaft, da diese zur Abwicklung ihres Geschäfts auf funktionierende IT-Systeme angewiesen ist. Cyberangriffe können in Form von Phishing sowie der Aktivierung bereits im Netzwerk vorhandener Schadprogramme auftreten. Dies kann zu betriebsbedingten Störungen führen, wie etwa eine Nicht-Verfügbarkeit von Dienstleistungen über das Internet sowie die Verschlüsselung und/oder der Verlust von betrieblichen Daten. Die Gesellschaft hat hierzu im Laufe des Jahres 2022 ein Sicherheitsmanagementsystem implementiert. Die Gesellschaft beobachtet fortlaufend die Bedrohungssituation und reagiert durch Anpassung der vorhandenen Sicherheitskonzepte. Zusätzlich wird das Personal regelmäßig für das Thema sensibilisiert.

Es besteht weiterhin das Risiko bei unserer Schwestergesellschaft Tredy-fashion GmbH von zurück-haltendem Einkaufsverhalten ihrer Kunden durch den Ukraine-Krieg, die hohe Inflation und durch Energiekostensteigerung. Hierzu hat die Gesellschaft diverse Energiesparmaßen umgesetzt.

Die geplanten Renovierungen bestehender Filialen unserer Schwestergesellschaft Tredyfashion GmbH sollen aufgrund der damit einhergehenden gesteigerten Attraktivität für Kunden zu einer Umsatzsteigerung führen. Durch den direkten Verkauf der Waren an unsere Schwestergesellschaft gehen wir für die Tredy Handels GmbH ebenfalls von einer Umsatzsteigerung aus.

Darüber hinaus sehen wir die Chance, unser Angebot durch Sortimentserweiterungen zu vergrößern und somit den Umsatz zu erhöhen.

3.2 Prognose

In 2024 Jahr gibt es keine geplante Expansion der Schwestergesellschaft Tredy-fashion GmbH, Brüggen. Wir gehen für das Jahr 2024 von einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem Jahresergebnis nach Steuern von rd. 32 TEUR aus.

 

Brüggen, den 28. Oktober 2024

gez. Christina ten Napel-Bauer, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TREDY Handels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TREDY Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TREDY Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreterin für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzliche Vertreterin ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die gesetzliche Vertreterin dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der gesetzlichen Vertreterin zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 28. Oktober 2024

PKF Fasselt
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

A.Schienstock, Wirtschaftsprüfer

N.Schienstock, Wirtschaftsprüferin

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