Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 15374
Eingetragen
15.12.2015
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Die Beteiligung an Gesellschaften und Unternehmen aller Art, insbesondere an solchen mit den Tätigkeitsbereichen Vertrieb von Maschinen und Beschaffung von Maschinen, Maschinenbau, Bau und Handel von Maschinen, Export und Import von Maschinen, Service, Retrofit, Maschinenüberholungen, Immobilien, Immobilienentwicklung, Kauf und Verkauf von Immobilien sowie Vermietung von Mobilien und Immobilien. Gegenstand der Gesellschaft kann auch sein, Organ oder Organträger im Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses zu sein.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Eisler
seit 15.12.2015
Geschäftsführer
Alexander C. Eisler
seit 15.12.2015
Geschäftsführer
Friedrich K. Eisler
seit 15.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
45.00%
45.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FKE Beteiligungsgesellschaft mbH

Emskirchen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen

A. Grundlagen

1. Geschäftstätigkeit und Konzernstruktur

Der Schwerpunkt der Konzerntätigkeit liegt im Maschinenbau, ein geringer Umfang entfällt auf langfristige Immobilienverpachtung.

Der Konzern fertigt, handelt, serviciert und retrofittet Werkzeugmaschinen in den Sparten konventionelle bzw. zyklengesteuerte Präzisions-Werkzeugmaschinen, CNC-Präzisions-Werkzeugmaschinen und Radialbohrmaschinen.

Im Konzernbereich Immobilien wurden Gewerbeimmobilien errichtet und verpachtet. Im Bestand befinden sich großteils langfristig vermietete Gewerbeimmobilien im Retail- und Sozialbereich.

2. Marktlage der einzelnen Branchen der Unternehmen der Gruppe

a. Maschinenbau

Die Werkzeugmaschinenindustrie hat sich von der Corona bedingten Krise deutlich erholt. Weltweit stiegen die Aufträge im Jahr 2021 wieder kräftig an und übertrafen das Vorkrisenniveau.

Die deutsche Branche hatte ein Auftragsplus von 59 %. So konnten die Verluste aus dem Krisenjahr 2020 mehr als kompensiert werden. Allerdings bremsen weltweite Lieferengpässe für viele Komponenten die gute Auftragslage. Die Produktion konnte mit 6 % Zuwachs weniger ausgeweitet werden als es die Aufträge zugelassen hätten.

Corona-Pandemie und Russlands Krieg in der Ukraine

Die sehr gute Entwicklung der Aufträge setzte sich im 1. Quartal 2022 weiter fort. Eine deutliche Entspannung der Corona-Pandemie mit Lockerungen bis hin zur vollständigen Aufhebung von Restriktionen versprechen noch zu Jahresbeginn eine Fortsetzung der Erholung. Doch der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine verändert alles. Die direkten Effekte der Loslösung des Westens von Russland halten sich für die Werkzeugmaschinenindustrie jedoch in Grenzen. Der Anteil des russischen Marktes am Gesamtumsatz der deutschen Branche liegt unter 2 %.

Null-Covid-Politik Chinas und die Auswirkungen

Die indirekten Effekte, nämlich weitere Störung der Lieferketten und vor allem die stark gestiegenen Energiepreise sind erheblich. Auch durch die Null-Covid-Politik Chinas mit Lockdowns der Wirtschaftsmetropole Shanghai und vielen großen Städten wirken sich negativ auf die Lieferketten aus und belasten somit die Wirtschaft in Europa und in der Welt. Zudem ist in China durch diese Politik sowohl die industrielle Produktion als auch der Konsum betroffen. Dies hat erhebliche Relevanz für die Werkzeugmaschinenbranche. China ist mit Abstand größter Markt und zugleich größter Produzent. Zudem haben viele große internationale Player der Branche Produktionsstätten im Land.

Gute Auftragslage stützt im schwierigem Umfeld

Für beide Krisen besteht eine hohe Unsicherheit, wie lange sie andauern und wie stark die weiteren Auswirkungen sein werden. In einem schwierigen Umfeld kann sich die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie aber auf eine sehr gute Auftragslage stützen, wobei die verschärfte Engpasssituation das Mitziehen der Produktion weiter bremsen und auch bis ins nächste Jahr hinein verschieben wird. Im Grundsatz aber ist die Erholung aus einem sehr kritischen Pandemiejahr 2020 deutlich schneller als damals befürchtet gelungen.

Ausblick

Mittelfristig zeichnet sich aber durchaus ein gutes Umfeld ab. Aufgrund des wirtschaftlichen Wandels und Transformationsprozesses ergeben sich zahlreiche Geschäftspotenziale. Dazu gehören die steigende Digitalisierung, die Elektromobilität, die Energiewende, die Medizintechnik und ein anhaltender Trend zur Automatisierung. Der Investitionsbedarf ist enorm und wird verstärkt durch eine vermehrte Lokalisierung der Produktion, die sich aus den Erfahrungen der Pandemie und der Anfälligkeit von weltweiten Lieferketten ergibt.

(Quelle: "Marktbericht 2021, Frankfurt am Main, Juni 2022 Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.)

b. Immobiliensparte

Deutschlands Metropolen sind 2021 auf unterschiedliche Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem zunehmenden Demografiewandel geprägt. Im Segment Wohnen steigen die Mieten weiterhin - wenn auch leichter als in den Vorjahren an. Im Büromarkt erscheint trotz moderat gestiegener Leerstände die Flächennachfrage stabil. Hier werden in den Folgejahren stagnierende Mieten erwartet. Im Einzelhandel hat die Pandemie den Strukturwandel vorangetrieben, es schlägt sich die vermehrte Konkurrenz durch Online-Shopping in Mietrückgang und Abnahme der Verkaufsflächen nieder.

Aufgrund der Alterung der deutschen Bevölkerung verändert sich der Immobilienbedarf. Wenn die "Babyboomer" in den Ruhestand gehen, wird die Nachfrage nach Büroarbeitsplätzen sinken. Dagegen wird sich der Einzelhandel und der Wohnungsmarkt zunehmend an die Bedürfnisse der Senioren und einer vermehrten Pflegebedürftigkeit einstellen müssen.

(Quelle: "Immobilienmarkt Deutschland 2021/22", DZ HYP.)

B. Der Konzern im Jahre 2021 - Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr gibt es hinsichtlich des Konsolidierungskreises keine Veränderungen zum Vorjahr.

1. Ertragslage

Der Konzernumsatz, der im Wesentlichen auf den Werkzeugmaschinenbau entfällt, hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 61,7 Mio. EUR auf 64,4 Mio. EUR erhöht (4,4 %). Der Absatz bei Weiler und Kunzmann hat sich durch das Abflauen der Corona-Krise merklich erholt. Der erzielte Umsatz liegt damit um 2,4 Mio. EUR über der Prognose des Vorjahres. Das Produktionsprogramm 2021 konnte annähernd absolviert werden. Die Exportquote beträgt 24,6 %.

Der Auftragseingang des Maschinenbaubereiches - als die bedeutendste Unternehmenssparte im Konzern - hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 41,0 % (Vorjahr -30,0 %) erhöht und erreicht damit nahezu das Niveau vom Vorvorjahr. Der Auftragsbestand hat sich zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr auf 25,1 Mio. EUR um mehr als das Doppelte stark erhöht.

Die Betriebsleistung (Umsatz + Bestandsveränderung) ist mit 62,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % angestiegen. Diese erfreuliche Entwicklung schlägt sich auch auf das Ergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern im Vergleich zum Vorjahr 2020 mit TEUR 650 zu TEUR 3.098 in diesem Jahr nieder und liegt damit deutlich über der Vorjahresprognose.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 1.121 gestiegen. Dies resultiert stark aus Entwicklung der Währungskurse. Daneben sind hierin erhaltene staatliche Zuschüsse enthalten.

Der Materialaufwand ist im Zusammenhang mit der Zunahme der Betriebsleistung um TEUR 1.171 angewachsen. Der leichte Anstieg des Personalaufwands um TEUR 167 begründet sich durch einen kapazitätsbedingten Stellenabbau auf der einen und Gehaltsanpassungen auf der anderen Seite. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um TEUR 663 reduziert werden. Ein entscheidender Einflussfaktor für diesen Rückgang waren deutlich niedrigere Provisionen im Geschäftsjahr, die sich durch den Produktmix der Verkäufe erklären lassen. Darüber hinaus sind die Währungsverluste im Geschäftsjahr deutlich geringer ausgefallen.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleichszeitraum um 6,1 % auf 74,8 Mio. EUR erhöht.

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr etwas geringer und die planmäßigen Abschreibungen sind um TEUR 64 gesunken.

Die Vorräte sind gestiegen (TEUR 346), und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (- TEUR 1.152) haben sich trotz Anstieg des Auftragseingangs und der Betriebsleistung reduziert. Im gesamten Konzern wird weiterhin Wert auf ein konsequentes Lager- und Forderungsmanagement gelegt.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Auf der Passivseite haben sich die Werte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie folgt verändert:

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.819 angestiegen. Dabei resultiert ein Anstieg von TEUR 639 aus den Steuerrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 1.183 gestiegen, insbesondere im Bereich Personal und bei den ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 405 ebenfalls gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die kurzfristigen liquiden Mittel übersteigen weiterhin deutlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die bestehenden langfristigen Darlehen wurden im Geschäftsjahr planmäßig getilgt. Im Jahr 2020 hat WEILER eine Innen- und Außenrundschleifmaschine für über TEUR 700 angeschafft. Aufgrund der äußerst attraktiven LfA Kredite wurde diese durch einen Fixzinskredit in Höhe von TEUR 671 finanziert, um eine optimal günstige Finanzierung zu haben. Im Jahr 2021 wurde eine weitere Produktionsmaschine beschafft, trotz der schwierigen Situation. WEILER hat konjunkturazyklisch in die Zukunft investiert. Diese Maschine wurde auch durch einen LfA Fixzinskredit finanziert, da die Konditionen nochmals attraktiver waren.

Der Cashflow laufender Geschäftstätigkeit hat sich durch den Abbau von Forderungen gegenüber dem Vorjahr nochmal erhöht. Die liquiden Mittel wuchsen um TEUR 4.785 (29,9 %.).

4. Personal

Im abgelaufenen Jahr haben sich Umsatz und Betriebsleistung erhöht und sind aber noch einiges vom Vorkrisenstand entfernt. Generell werden im konjunkturabhängigen Werkzeugmaschinengeschäft Auftragsspitzen wie schon in den vergangenen Jahren über Arbeitszeitkonten, befristete Einstellungen und den Einsatz von Leiharbeitskräften bewältigt. Der Personalstand betrug zum Stichtag 580 Mitarbeiter gegenüber 599 Mitarbeiter im Jahr 2020. Die praktizierte Arbeitszeitflexibilisierung bietet mit den Zeitgutschriften einen Puffer gegen Kurzarbeit und Arbeitsplatzverluste für die Zukunft und die Möglichkeit die Betriebsleistung auch dementsprechend zu erhöhen.

5. Zusammenfassende Beurteilung

Umsatz und Betriebsleistung sind gestiegen und machen Hoffnung auch im Jahr 2022 weiter zusteigen. Das Ergebnis hat sich dadurch ebenfalls gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Im Jahr 2021 hat sich die Krise um die Corona Pandemie beruhigt. Unsicherheiten für uns alle bleiben erhalten. Wir haben bestmöglich versucht durch diese noch nie dagewesene Krise zu kommen. Die Gruppe hat keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen müssen, da wir alles Mögliche unternommen haben, unseren Mitarbeitern in dieser Krise stabile Arbeitsplätze zu geben.

Leider zeichnet sich im Jahr 2022 wie oben beschrieben die nächste Krise ab. So werden die Unsicherheiten und Unabwägbarkeiten nicht weniger.

Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung des Konzerns trotz allem weiterhin als zufriedenstellend.

6. Forschung und Entwicklung

Der Konzern führte die Entwicklungen im Bereich Maschinenbau weiter fort. In den Jahren 2020 und 2021 wurden dafür 1,3 bzw. 1,0 Mio. EUR ausgegeben. Weiler beschäftigt sich weiter intensiv mit der (Weiter-)Entwicklung und der Forschung im Bereich der Energieeffizienz. Es wird an allen Maschinen gearbeitet, um diese auf den modernsten und effizientesten Standard zu bringen bzw. zu halten. Wir setzen aber nicht nur modernste Technik und auch Software für diesen Zweck in unseren Produkten ein. Der Konzern setzt auch in der eigenen Fertigung und Montage auf modernste Technologie. Es wird auch im hohen Ausmaß regenerative Energie im gesamten Produktions- und Bürobereich eingesetzt.

Wir haben sehr viel in die Digitalisierung unserer Produkte investiert und dementsprechend neue Produkte für die Ausbildung begonnen zu entwickeln. Wir haben komplett neue Systeme für die Ausbildung entwickelt und haben diese Ende 2021 den ersten Kunden vorgestellt. Dies beinhaltet die Vernetzung der Ausbildungsmaschinen mit einer Lernplattform, die sowohl für die WEILER als auch für KUNZMANN Maschinen geschaffen wurde. Das Ganze ist noch mit einem Stateviewer in Verbindung gebracht worden, damit der Ausbilder und der Auszubildende einen bestmöglichen Überblick über den Status "seiner" Maschine hat.

Der Konzern versucht in allen Bereichen seit dem Jahr 2006 den CO 2 Ausstoß zu reduzieren und auch mit Hilfe der Neuentwicklungen und Weiterentwicklungen der bestehenden Maschinenreihen zu unterstützen.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Risiken der zukünftigen geschäftlichen Entwicklungen liegen im Rahmen der allgemeinen Unwägbarkeiten unserer unternehmerischen Aktivitäten und der branchenspezifischen Umstände.

Risiken für 2022 und die Folgejahre ergeben sich- mit ihrem generellen Einfluss auf die Wirtschaftslage Deutschlands und der EU- durch die Entwicklung des Ölpreises und der politischen Lage in Verbindung mit den Sanktionen gegen Russland. Die Pandemielage durch den Corona-Virus hat sich etwas entschärft, aber die neueste Krise um die permanent steigenden Energiepreise, der zunehmenden Inflation, den anhaltenden Krieg in der Ukraine tragen zur zunehmenden Sorge um die Zukunft bei. Die Auswirkungen auf die Wirtschaftslage in Deutschland und Europa werden trotz Stabilisierungsmaßnahmen der Regierung und der EU immer bedrohlicher.

Zur Begegnung des Bonitäts- und Ausfallrisikos besteht eine Warenkreditversicherung.

Risiken seitens des Beschaffungsmarktes, die sich ab Ende 2021 und weiter in 2022 durch Lieferengpässe gezeigt haben, führten zu Preisanstiegen sowie Kapazitätsbeschränkungen. Durch einen ausgewogenen Lagerbestand, langfristige Einkaufskontrakte sowie Verteilung der Einkaufsvolumina auf verschiedene Lieferanten wurden und werden auch weiterhin Abhängigkeiten vermieden. Des Weiteren wird das Geschäftsfeld Maschinenüberholung vom Hersteller weiter intensiviert, da wir hier weiterhin einen wachsenden Markt sehen und es auch ein wichtiger Punkt im Thema Nachhaltigkeit für die Unternehmensgruppe ist.

Durch die relative Unabhängigkeit gegenüber den Finanzmärkten bestehen finanzwirtschaftliche Risiken überwiegend in möglichen Währungsschwankungen. Wechselkursrisiken werden konservativ mit Termingeschäften abgesichert. Diese dienen für Exportgeschäfte als Kalkulationsgrundlage.

Chancen ergeben sich für den Bereich Maschinenbau aus der Fähigkeit, auf wechselnde Auftragseingänge zeitnah sehr flexibel reagieren zu können. Die von Kunden immer kürzer werdende Dispositionsfrist erfordert es jedoch, Möglichkeiten zu suchen, die Flexibilisierung der Arbeitszeiten weiter auszubauen.

In der Immobiliensparte bestehen fast ausschließlich langfristige Pachtverträge mit Wertanpassungsklauseln, so dass hier weder besondere Chancen noch Risiken erwartet werden, sondern eine kontinuierliche positive Entwicklung.

D. Voraussichtliche Entwicklung in den Jahren 2022/23

Für das Jahr 2022 ergab sich auf Grund der oben genannten Krisenlage keine Konjunkturbelebung, auch nicht für die Maschinenbausparte. Umsatz und Auftragseingang haben sich dennoch erholt. Anhaltende Lieferschwierigkeiten und gestiegene Beschaffungspreise aufgrund der Knappheit belasten auch weiterhin die Entwicklung. Stand Ende 2022 beträgt der Auftragseingang 99,6 Mio. EUR und daraus folgend der Auftragsbestand 48,3 Mio. EUR. Trotz der Krisenlage erwarten wir keine dramatischen Veränderungen bei Auftragseingang und Umsatz für das Jahr 2023.

Aufgrund dieser anhaltenden Krisen ist es weiterhin schwierig, zusätzlich zu der Situation der Finanzmärkte, der Entwicklung der Währungskurse und der allgemein steigenden politischen Unsicherheiten die Preise am Markt durchzusetzen.

Der Konzernumsatz im Jahr 2022 erhöht sich deutlich. Bis Ende 2022 liegen die Werte für Umsatz bei WEILER und KUNZMANN bei 74 Mio. EUR. Im Budget ist für das Jahr 2023 ein Konzernumsatz von über 100 Mio. EUR eingeplant.

Für 2022 wird mit einem Ergebnis vor Steuern im mittleren sechsstelligen Bereich gerechnet, wobei die Kostensteigerungen und die Verknappungen in der Beschaffung als auch die Lohn- und Gehaltssteigerungen Auswirkungen zeigen werden. Im Jahr 2023 wollen wir das Ergebnis vor Steuern wieder deutlich erhöhen. Deshalb halten wir zur Unterstützung der Prognosen weiterhin an unserem permanenten Verbesserungswesen und Projekten im Bereich der Kostenoptimierung fest.

Der Konzern bildet weiterhin auf guten Niveau aus, investiert in die Standorte in Deutschland und Tschechien und wird versuchen sich strategisch weiter in neuen Märkten in den Nischen erfolgreich zu positionieren.

Im Bereich der Immobiliensparte sind alle Flächen vollständig vermietet. Zum Werterhalt der Immobilien werden regelmäßig Renovierungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt.

 

Emskirchen, 15. Juni 2023

FKE Beteiligungsgesellschaft mbH
Emskirchen

gez. Alexander Eisler

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 11.234.917,01 11.391.944,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 252.353,67 266.590,19
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 252.352,16 266.588,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,51 1,51
II. Sachanlagen 10.854.855,55 11.008.865,79
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.378.169,33 6.950.650,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.870.921,81 2.175.810,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.219.425,18 1.438.751,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 386.339,23 443.653,20
III. Finanzanlagen 127.707,79 116.488,45
1. Beteiligungen 82.919,93 71.700,59
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 44.787,86 44.787,86
B. UMLAUFVERMÖGEN 60.618.957,30 56.200.358,15
I. Vorräte 25.690.091,05 25.344.316,23
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.461.539,66 9.692.370,70
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.181.777,44 13.834.550,22
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.041.679,53 1.793.030,71
4. Geleistete Anzahlungen 5.094,42 24.364,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.331.010,90 11.482.724,89
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.019.425,90 4.561.398,52
2. Sonstige Vermögensgegenstände 6.311.585,00 6.921.326,37
III. Wertpapiere 3.820.328,29 3.381.234,90
Sonstige Wertpapiere 3.820.328,29 3.381.234,90
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.777.527,06 15.992.082,13
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 277.680,62 194.010,02
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 2.648.500,00 2.670.200,00
  74.780.054,93 70.456.512,60

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL 41.676.479,58 42.404.444,17
I. Gezeichnetes Kapital 2.560.000,00 2.560.000,00
II. Gewinnrücklagen 47.360.000,00 48.750.000,00
III. Konzernbilanzverlust -4.617.522,46 -5.353.646,83
1. Konzernverlustvortrag -6.966.077,37 -6.370.766,48
2. Konzernjahresüberschuss 2.348.554,91 1.017.119,65
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 672.694,14 431.839,66
V. Nicht beherrschende Anteile -4.298.692,10 -3.983.748,66
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.951.395,36 4.132.286,32
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 147.590,00 150.268,00
2. Steuerrückstellungen 962.002,96 323.484,96
3. Sonstige Rückstellungen 4.841.802,40 3.658.533,36
C. VERBINDLICHKEITEN 27.081.938,99 23.846.237,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.880.841,01 2.791.721,77
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.629.906,81 2.998.051,22
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.748.990,97 1.344.299,20
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.977.802,96 8.887.751,18
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.844.397,24 7.824.413,74
- davon aus Steuern: EUR 1.687.381,24 (Vorjahr: EUR 880.938,86)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 514.775,79 (Vorjahr: EUR 686.537,70)    
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 70.241,00 73.545,00
  74.780.054,93 70.456.512,60

KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 64.391.268,19 61.687.170,04
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.496.527,87 -552.296,04
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 94.760,22 10.745,44
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.857.893,31 1.737.077,72
5. Materialaufwand -29.144.607,57 -27.972.031,53
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -27.168.173,71 -25.921.679,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.976.433,86 -2.050.351,65
6. Personalaufwand -25.589.876,59 -25.442.752,71
a) Löhne und Gehälter -20.441.024,29 -20.255.194,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.148.852,30 -5.187.558,69
- davon für Altersversorgung: EUR 485.153,35 (Vj.: EUR 594.220,11)    
7. Abschreibungen -1.734.471,27 -1.798.061,77
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.734.471,27 -1.798.061,77
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.194.931,22 -6.858.146,76
9. Erträge aus Beteiligungen 11.219,34 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 447,92 1.791,51
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 207.116,72 204.263,11
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -59.041,38 -43.222,18
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -244.898,18 -324.700,55
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -777.298,40 -513.286,22
15. Ergebnis nach Steuern 2.321.053,22 136.550,06
16. Sonstige Steuern -69.553,64 -74.616,97
17. Konzernjahresüberschuss 2.251.499,58 61.933,09
18. auf nicht beherrschende Anteile entfallender Jahresfehlbetrag 97.055,33 955.186,56
19. Konzernjahresüberschuss nach nicht beherrschenden Anteilen 2.348.554,91 1.017.119,65

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021 vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen

A. Allgemeine Angaben zum konzernabschluss

Die Gesellschaft ist unter HRB 5565 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Fürth eingetragen.

Der Konzernabschluss der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

B. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze

1. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Geringwertige Anlagegüter werden auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren jeweils mit 20 % der Anschaffungskosten abgeschrieben.

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Waren wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt werden, bewertet.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, in die auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen werden. Das Niederstwertprinzip wurde durch angemessene Abschläge zur Berücksichtigung geminderter Verkaufspreise sowie geminderter Verwertbarkeit beachtet.

Die Forderungen sind zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberechtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 - 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,87 % (Vj.: 2,3 %) verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2 % bzw. 1,75 % (Vj.: 2, % bzw. 1,75 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 3.825.

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

2. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

Neben der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH sind die Tochterunternehmen wie folgt in den Konzernabschluss einbezogen worden:

Name Sitz Kapitalanteil
Vollkonsolidierung    
Weiler Werkzeugmaschinen GmbH * Emskirchen 99,94 %
Weiler Verwaltungsgesellschaft mbH Emskirchen 100,00 %
FAM Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG Emskirchen 100,00 %
AMF Immobilienverwaltungs-GmbH & Co. KG Emskirchen 100,00 %
AEE GmbH & Co. KG Emskirchen 100,00 %
Weiler Holoubkov s.r.o. * Holoubkov, Tschechien 99,94 %
Weiler Bohemia s.r.o. * Holoubkov, Tschechien 80,00 %
Weiler North Amerika Corp. Mount Peasant, SC, USA 100,00 %
WKB Beteiligung GmbH Emskirchen 100,00 %
Kunzmann Maschinenbau GmbH Remchingen-Nöttingen 100,00 %
assoziierte Unternehmen    
Flugplatz Herzogenaurach GmbH Herzogenaurach 25,00 %

Die mit * gekennzeichneten Tochtergesellschaften sind mit der erstmaligen Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen worden; die übrigen beim Erwerb der Anteile.

Die Gewinnanteile der Anteile an der Weiler Holoubkov s.r.o. und der Weiler Bohemia s.r.o. entsprechen nicht den Kapitalanteilen.

Die Kapitalkonsolidierung wurde gemäß § 301 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 290 Abs. 1 HGB als Vollkonsolidierung vorgenommen. Soweit die Erstkonsolidierung vor dem 1. Januar 2010 erfolgte, kam die Buchwertmethode nach § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. zur Anwendung.

Aus der Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen ergaben sich bei der Erstkonsolidierung aktivische Unterschiedsbeträge, die als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und linear abgeschrieben werden.

Das assoziierte Unternehmen wurde nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB mit dem anteiligen Eigenkapital des Unternehmens angesetzt.

Soweit wesentliche Verbunderfolge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den einbezogenen Gesellschaften existieren, wurden diese eliminiert.

Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter nach § 307 Abs. 1 HGB ist im Eigenkapital gesondert ausgewiesen.

Alle Gesellschaften schließen zum gleichen Bilanzstichtag am 31. Dezember ihr Geschäftsjahr ab.

3. Grundlagen der Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten werden zum Durchschnittskurs (Mittel aus Geld- und Briefkurs) des Buchungstages bewertet. Buchgewinne und -verluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

Für Zwecke der Konsolidierung erfolgt die Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Gesellschaften in Fremdwährung entsprechend § 308a HGB.

C. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum ergibt sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel.

2. Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Anschaffungskosten werden einzeln festgestellt. Bei den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind neben den Einzelkosten Gemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 aktiviert. Abschreibungen erfolgen einzeln auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis oder auf den niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung der Beschaffungs- und Absatzrisiken.

Die zum Stichtag ausgewiesenen Vorräte enthalten keine wesentlichen Zwischenergebnisse, so dass auf eine Eliminierung aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet wurde.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 5.158 (Vj.: TEUR 5.031) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

4. Abgrenzungsposten wegen voraussichtlicher Steuerentlastung nachfolgender Geschäftsjahre

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2021
TEUR
Latente Steuern aus Differenzen bilanzieller Wertansätze zwischen HB-II-Abschlüssen und den Steuerbilanzen:  
WEILER Holoubkov s.r.o, Holoubkov, Tschechische Republik 0
WEILER Werkzeugmaschinen GmbH, Emskirchen 2.636
FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen 12
Saldo der latenten Steuern 2.648

Der Berechnung wurde für inländische Steuern ein Steuersatz von 28,1 % zugrunde gelegt.

Die aktiven latenten Steuern auf unterschiedliche Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen insb. Abweichungen im Anlageverögen und bei den Rückstellungen.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubs- und Zeitguthaben von Mitarbeitern sowie Aufwendungen für Großreparaturen.

6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.

7. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Neubewertung im Rahmen der Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit dem Erwerb der Kunzmann Maschinenbau GmbH. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27,7 % zugrunde gelegt.

D. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Konzernumsatzerlöse

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen TEUR %
Werkzeugmaschinen 47.149,5 73,2
Ersatzteile und Kundendienst 12.970,6 20,1
Handelswaren 92,2 0,1
Immobilienerlöse und sonstige Erlöse 4.438,0 6,9
Erlösminderungen -259,0 -0,4
  64.391,3 100,0
Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten TEUR %
Inland 48.859,3 75,8
Ausland EU 7.199,3 11,3
sonstige Ausland 8.332,7 12,9
  64.391,3 100,0

2. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung bzw. aus der Währungsumrechnung

In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 614,2 (Vj. TEUR 103,4) enthalten. Die "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 119,5 (Vj. TEUR 469,9).

In den "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" sind Aufwendungen aus Abzinsung in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 4) enthalten.

3. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Posten enthält Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 22 (Vj. Ertrag TEUR 105).

E. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfond entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten".

F. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2022
TEUR
2023-2025
TEUR
ab 2026
TEUR
Gesamt
TEUR
Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen 357 269 12 638

2. Derivative Finanzinstrumente

Angaben zu Finanzinstrumenten:

Art/Kategorie Nominalbetrag
TEUR
Beizulegender Zeitwert
TEUR
Buchwert
TEUR
In Bilanzposten TEUR
Währungsbezogene Geschäfte 1.366 1.310 - -

3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen

2021
gewerbliche Arbeitnehmer 311
Angestellte 235
Arbeitnehmer 546
Auszubildende 31

4. Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Konzernabschlussprüfers für Leistungen im Geschäftsjahr 2021 setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 55,6
Sonstige Beratungsleistungen 5,0
  60,6

5. Gesellschaftsorgane

Als Geschäftsführer der Muttergesellschaft war im Berichtszeitraum bestellt:

Herr Friedrich K. Eisler, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer

Herr Michael Eisler, MBA, Geschäftsführer

Herr Mag. Alexander C. Eisler, Geschäftsführer

Die Pflichtangaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB werden hinsichtlich Geschäftsführerbezüge unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

6. Konzernzugehörigkeit

Die nach § 285 Nr. 11 bzw. § 313 Abs. 2 HGB angabepflichtigen Unternehmensverbindungen sind bereits unter Punkt B.2 näher erläutert.

Die FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Weiler Verwaltungsgesellschaft mbH, Emskirchen, ist persönlich haftende Gesellschafterin der folgenden in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften:

FAM Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG, Emskirchen

AMF Immobilienverwaltungs-GmbH & Co. KG, Emskirchen

AEE GmbH & Co. KG, Emskirchen

Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften nehmen die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch:

Weiler Werkzeugmaschinen GmbH, Emskirchen

Weiler Verwaltungsgesellschaft mbH, Emskirchen

FAM Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG, Emskirchen

AMF Immobilienverwaltungs-GmbH & Co. KG, Emskirchen

AEE GmbH & Co. KG, Emskirchen

WKB Beteiligung GmbH, Emskirchen

Kunzmann Maschinenbau GmbH, Remchingen-Nöttingen

7. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

8. Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen

 

Emskirchen, 15. Juni 2023

gez. Dipl.-Kfm. Friedrich K. Eisler, Geschäftsführer

gez. Herr Michael Eisler, MBA, Geschäftsführer

gez. Mag. Alexander C. Eisler, Geschäftsführer

VERBINDLICHKEITEN 31.12.2021 Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
gesamt
EUR
Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR
Art
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.345.620,29 1.334.851,89 200.368,83 2.880.841,01 2.880.841,01 Grundschuld
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.629.906,81 0,00 0,00 4.629.906,81    
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.748.990,97 0,00 0,00 1.748.990,97    
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.477.802,96 0,00 7.500.000,00 8.977.802,96 7.500.000,00 Globalzession auf bestimmte Forderungen
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.012.292,26 230.404,97 5.601.700,00 8.844.397,23    
  12.214.613,29 1.565.256,86 13.302.068,83 27.081.938,98 10.380.841,01  
VERBINDLICHKEITEN VORJAHR Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
gesamt
EUR
Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR
Art
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.904.306,33 662.384,30 225.031,14 2.791.721,77 2.291.721,77 Grundschuld
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.998.051,22 0,00 0,00 2.998.051,22    
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.344.299,20 0,00 0,00 1.344.299,20    
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.387.751,18 7.500.000,00 0,00 8.887.751,18 7.500.000,00 Globalzession auf bestimmte Forderungen
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.262.939,06 0,00 5.561.474,68 7.824.413,74    
  9.897.346,99 8.162.384,30 5.786.505,82 23.846.237,11 9.791.721,77  
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2021
EUR
Währungsumrechnung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.909.178,21 40.769,16 85.900,41 0,00 0,00 2.035.847,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.882.924,07 0,00 0,00 0,00 0,00 10.882.924,07
  12.792.102,28 40.769,16 85.900,41 0,00 0,00 12.918.771,85
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.762.398,48 95.333,07 8.005,47 0,00 0,00 24.865.737,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.770.883,13 98.186,87 805.359,49 66.001,02 312.000,00 7.920.428,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.719.205,72 180.438,27 308.589,05 682.919,05 0,00 11.525.313,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 443.653,20 7.329,95 247.356,08 0,00 -312.000,00 386.339,23
  43.696.140,53 381.288,16 1.369.310,09 748.920,07 0,00 44.697.818,71
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 71.700,59 0,00 11.219,34 0,00 0,00 82.919,93
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 44.787,86 0,00 0,00 0,00 0,00 44.787,86
  116.488,45 0,00 11.219,34 0,00 0,00 127.707,79
  56.604.731,26 422.057,32 1.466.429,84 748.920,07 0,00 57.744.298,35
Abschreibungen
Stand am 1.1.2021
EUR
Währungsumrechnung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibung
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.642.589,53 38.830,25 102.075,84 0,00 0,00 1.783.495,62
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.882.922,56 0,00 0,00 0,00 0,00 10.882.922,56
  12.525.512,09 38.830,25 102.075,84 0,00 0,00 12.666.418,18
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.811.747,95 56.538,76 619.280,98 0,00 0,00 18.487.567,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.595.072,29 51.245,59 469.186,50 65.997,72 0,00 5.049.506,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.280.454,50 150.171,35 543.927,95 655.690,29 -12.974,70 10.305.888,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  32.687.274,74 257.955,70 1.632.395,43 721.688,01 -12.974,70 33.842.963,16
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  45.212.786,83 296.785,95 1.734.471,27 721.688,01 -12.974,70 46.509.381,34
Buchwerte
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 252.352,16 266.588,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,51 1,51
  252.353,67 266.590,19
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.378.169,33 6.950.650,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.870.921,81 2.175.810,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.219.425,18 1.438.751,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 386.339,23 443.653,20
  10.854.855,55 11.008.865,79
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 82.919,93 71.700,59
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 44.787,86 44.787,86
  127.707,79 116.488,45
  11.234.917,01 11.391.944,43

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
TEUR
2020
TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit    
Periodenergebnis (einschließlich auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne) 2.251 62
Abschreibungen (+)/ Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.734 1.798
Zunahme (+)/ Abnahme (-) der Rückstellungen 1.178 -1.664
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/ Erträge (-) 0 4
Gewinn (-)/ Verlust (+) aus Anlagenabgängen -60 -46
Zunahme (-)/ Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 92 4.610
Zunahme (+)/ Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 3.059 -835
Zinsaufwendungen (+)/ Zinserträge (-) 38 120
Sonstige Beteiligungserträge (-) -12 -2
Ertragsteueraufwand (+)/ Ertragsteuerertrag (-) 777 513
Ertragsteuerzahlungen (-)/ Ertragsteuererstattungen (+) 578 318
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.635 4.878
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit    
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -86 -9
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 87 184
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.369 -1.451
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
Auszahlungen (-) für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
Einzahlungen (+) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 1.404
Auszahlungen (-) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -498 0
Erhaltene Zinsen (+) 81 81
Erhaltene Dividenden (+) 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.785 209
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    
Auszahlungen an Gesellschafter (-) -3.061 -67
Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Finanzkrediten 1.200 691
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Finanzkrediten -1.111 -1.417
Gezahlte Zinsen (-) -92 -100
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.064 -893
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 4.786 4.194
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 15.992 11.798
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.778 15.992
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds    
Liquide Mittel 20.778 15.992
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.778 15.992

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Konzernbilanzverlust Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Summe
Stand am 31.12.2019 2.560 45.100 -2.719 575 45.516
Einstellung   3.650 -3.650   0
Ausschüttung          
Konzernjahresüberschuss     1.017   1.017
Sonstige Veränderungen     -2   -2
Währungsumrechnung       -143 -143
Stand am 31.12.2020 2.560 48.750 -5.354 432 46.388
Einstellung   1.610 -1.610   0
Ausschüttung   -3.000     -3.000
Konzernjahresüberschuss     2.349   2.349
Sonstige Veränderungen     -3   -3
Währungsumrechnung       241 241
Stand am 31.12.2021 2.560 47.360 -4.618 673 45.975
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
Stand am 31.12.2019 6 -154 -2.972 -3.120 42.396
Einstellungen       0 0
Ausschüttungen       0 0
Konzernjahresüberschuss     -955 -955 62
Sonstige Veränderungen         -2
Währungsumrechnung   91   91 -52
Stand am 31.12.2020 6 -63 -3.927 -3.984 42.404
Einstellungen       0 0
Ausschüttungen       0 -3.000
Konzernjahresüberschuss     -97 -97 2.252
Sonstige Veränderungen         -3
Währungsumrechnung   -218   -218 23
Stand am 31.12.2021 6 -281 -4.024 -4.299 41.676

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 15. Juni 2023

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer

gez. Schulz, Wirtschaftsprüferin

Der Konzernabschluss wurde am 16. Juni 2023 gebilligt.

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