WKB Beteiligung GmbH
Friedrich-K.-Eisler-Straße 1, 91448 Emskirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Eisler seit 15.12.2015 | Geschäftsführer |
Alexander C. Eisler seit 15.12.2015 | Geschäftsführer |
Friedrich K. Eisler seit 15.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FKE Beteiligungsgesellschaft mbHEmskirchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, EmskirchenA. Grundlagen 1. Geschäftstätigkeit und Konzernstruktur Der Schwerpunkt der Konzerntätigkeit liegt im Maschinenbau, ein geringer Umfang entfällt auf langfristige Immobilienverpachtung. Der Konzern fertigt, handelt, serviciert und retrofittet Werkzeugmaschinen in den Sparten konventionelle bzw. zyklengesteuerte Präzisions-Werkzeugmaschinen, CNC-Präzisions-Werkzeugmaschinen und Radialbohrmaschinen. Im Konzernbereich Immobilien wurden Gewerbeimmobilien errichtet und verpachtet. Im Bestand befinden sich großteils langfristig vermietete Gewerbeimmobilien im Retail- und Sozialbereich. 2. Marktlage der einzelnen Branchen der Unternehmen der Gruppe a. Maschinenbau Die Werkzeugmaschinenindustrie hat sich von der Corona bedingten Krise deutlich erholt. Weltweit stiegen die Aufträge im Jahr 2021 wieder kräftig an und übertrafen das Vorkrisenniveau. Die deutsche Branche hatte ein Auftragsplus von 59 %. So konnten die Verluste aus dem Krisenjahr 2020 mehr als kompensiert werden. Allerdings bremsen weltweite Lieferengpässe für viele Komponenten die gute Auftragslage. Die Produktion konnte mit 6 % Zuwachs weniger ausgeweitet werden als es die Aufträge zugelassen hätten. Corona-Pandemie und Russlands Krieg in der Ukraine Die sehr gute Entwicklung der Aufträge setzte sich im 1. Quartal 2022 weiter fort. Eine deutliche Entspannung der Corona-Pandemie mit Lockerungen bis hin zur vollständigen Aufhebung von Restriktionen versprechen noch zu Jahresbeginn eine Fortsetzung der Erholung. Doch der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine verändert alles. Die direkten Effekte der Loslösung des Westens von Russland halten sich für die Werkzeugmaschinenindustrie jedoch in Grenzen. Der Anteil des russischen Marktes am Gesamtumsatz der deutschen Branche liegt unter 2 %. Null-Covid-Politik Chinas und die Auswirkungen Die indirekten Effekte, nämlich weitere Störung der Lieferketten und vor allem die stark gestiegenen Energiepreise sind erheblich. Auch durch die Null-Covid-Politik Chinas mit Lockdowns der Wirtschaftsmetropole Shanghai und vielen großen Städten wirken sich negativ auf die Lieferketten aus und belasten somit die Wirtschaft in Europa und in der Welt. Zudem ist in China durch diese Politik sowohl die industrielle Produktion als auch der Konsum betroffen. Dies hat erhebliche Relevanz für die Werkzeugmaschinenbranche. China ist mit Abstand größter Markt und zugleich größter Produzent. Zudem haben viele große internationale Player der Branche Produktionsstätten im Land. Gute Auftragslage stützt im schwierigem Umfeld Für beide Krisen besteht eine hohe Unsicherheit, wie lange sie andauern und wie stark die weiteren Auswirkungen sein werden. In einem schwierigen Umfeld kann sich die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie aber auf eine sehr gute Auftragslage stützen, wobei die verschärfte Engpasssituation das Mitziehen der Produktion weiter bremsen und auch bis ins nächste Jahr hinein verschieben wird. Im Grundsatz aber ist die Erholung aus einem sehr kritischen Pandemiejahr 2020 deutlich schneller als damals befürchtet gelungen. Ausblick Mittelfristig zeichnet sich aber durchaus ein gutes Umfeld ab. Aufgrund des wirtschaftlichen Wandels und Transformationsprozesses ergeben sich zahlreiche Geschäftspotenziale. Dazu gehören die steigende Digitalisierung, die Elektromobilität, die Energiewende, die Medizintechnik und ein anhaltender Trend zur Automatisierung. Der Investitionsbedarf ist enorm und wird verstärkt durch eine vermehrte Lokalisierung der Produktion, die sich aus den Erfahrungen der Pandemie und der Anfälligkeit von weltweiten Lieferketten ergibt. (Quelle: "Marktbericht 2021, Frankfurt am Main, Juni 2022 Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.) b. Immobiliensparte Deutschlands Metropolen sind 2021 auf unterschiedliche Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem zunehmenden Demografiewandel geprägt. Im Segment Wohnen steigen die Mieten weiterhin - wenn auch leichter als in den Vorjahren an. Im Büromarkt erscheint trotz moderat gestiegener Leerstände die Flächennachfrage stabil. Hier werden in den Folgejahren stagnierende Mieten erwartet. Im Einzelhandel hat die Pandemie den Strukturwandel vorangetrieben, es schlägt sich die vermehrte Konkurrenz durch Online-Shopping in Mietrückgang und Abnahme der Verkaufsflächen nieder. Aufgrund der Alterung der deutschen Bevölkerung verändert sich der Immobilienbedarf. Wenn die "Babyboomer" in den Ruhestand gehen, wird die Nachfrage nach Büroarbeitsplätzen sinken. Dagegen wird sich der Einzelhandel und der Wohnungsmarkt zunehmend an die Bedürfnisse der Senioren und einer vermehrten Pflegebedürftigkeit einstellen müssen. (Quelle: "Immobilienmarkt Deutschland 2021/22", DZ HYP.) B. Der Konzern im Jahre 2021 - Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr gibt es hinsichtlich des Konsolidierungskreises keine Veränderungen zum Vorjahr. 1. Ertragslage Der Konzernumsatz, der im Wesentlichen auf den Werkzeugmaschinenbau entfällt, hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 61,7 Mio. EUR auf 64,4 Mio. EUR erhöht (4,4 %). Der Absatz bei Weiler und Kunzmann hat sich durch das Abflauen der Corona-Krise merklich erholt. Der erzielte Umsatz liegt damit um 2,4 Mio. EUR über der Prognose des Vorjahres. Das Produktionsprogramm 2021 konnte annähernd absolviert werden. Die Exportquote beträgt 24,6 %. Der Auftragseingang des Maschinenbaubereiches - als die bedeutendste Unternehmenssparte im Konzern - hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 41,0 % (Vorjahr -30,0 %) erhöht und erreicht damit nahezu das Niveau vom Vorvorjahr. Der Auftragsbestand hat sich zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr auf 25,1 Mio. EUR um mehr als das Doppelte stark erhöht. Die Betriebsleistung (Umsatz + Bestandsveränderung) ist mit 62,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % angestiegen. Diese erfreuliche Entwicklung schlägt sich auch auf das Ergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern im Vergleich zum Vorjahr 2020 mit TEUR 650 zu TEUR 3.098 in diesem Jahr nieder und liegt damit deutlich über der Vorjahresprognose. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 1.121 gestiegen. Dies resultiert stark aus Entwicklung der Währungskurse. Daneben sind hierin erhaltene staatliche Zuschüsse enthalten. Der Materialaufwand ist im Zusammenhang mit der Zunahme der Betriebsleistung um TEUR 1.171 angewachsen. Der leichte Anstieg des Personalaufwands um TEUR 167 begründet sich durch einen kapazitätsbedingten Stellenabbau auf der einen und Gehaltsanpassungen auf der anderen Seite. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um TEUR 663 reduziert werden. Ein entscheidender Einflussfaktor für diesen Rückgang waren deutlich niedrigere Provisionen im Geschäftsjahr, die sich durch den Produktmix der Verkäufe erklären lassen. Darüber hinaus sind die Währungsverluste im Geschäftsjahr deutlich geringer ausgefallen. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleichszeitraum um 6,1 % auf 74,8 Mio. EUR erhöht. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr etwas geringer und die planmäßigen Abschreibungen sind um TEUR 64 gesunken. Die Vorräte sind gestiegen (TEUR 346), und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (- TEUR 1.152) haben sich trotz Anstieg des Auftragseingangs und der Betriebsleistung reduziert. Im gesamten Konzern wird weiterhin Wert auf ein konsequentes Lager- und Forderungsmanagement gelegt. 3. Finanz- und Liquiditätslage Auf der Passivseite haben sich die Werte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie folgt verändert: Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.819 angestiegen. Dabei resultiert ein Anstieg von TEUR 639 aus den Steuerrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 1.183 gestiegen, insbesondere im Bereich Personal und bei den ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 405 ebenfalls gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die kurzfristigen liquiden Mittel übersteigen weiterhin deutlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die bestehenden langfristigen Darlehen wurden im Geschäftsjahr planmäßig getilgt. Im Jahr 2020 hat WEILER eine Innen- und Außenrundschleifmaschine für über TEUR 700 angeschafft. Aufgrund der äußerst attraktiven LfA Kredite wurde diese durch einen Fixzinskredit in Höhe von TEUR 671 finanziert, um eine optimal günstige Finanzierung zu haben. Im Jahr 2021 wurde eine weitere Produktionsmaschine beschafft, trotz der schwierigen Situation. WEILER hat konjunkturazyklisch in die Zukunft investiert. Diese Maschine wurde auch durch einen LfA Fixzinskredit finanziert, da die Konditionen nochmals attraktiver waren. Der Cashflow laufender Geschäftstätigkeit hat sich durch den Abbau von Forderungen gegenüber dem Vorjahr nochmal erhöht. Die liquiden Mittel wuchsen um TEUR 4.785 (29,9 %.). 4. Personal Im abgelaufenen Jahr haben sich Umsatz und Betriebsleistung erhöht und sind aber noch einiges vom Vorkrisenstand entfernt. Generell werden im konjunkturabhängigen Werkzeugmaschinengeschäft Auftragsspitzen wie schon in den vergangenen Jahren über Arbeitszeitkonten, befristete Einstellungen und den Einsatz von Leiharbeitskräften bewältigt. Der Personalstand betrug zum Stichtag 580 Mitarbeiter gegenüber 599 Mitarbeiter im Jahr 2020. Die praktizierte Arbeitszeitflexibilisierung bietet mit den Zeitgutschriften einen Puffer gegen Kurzarbeit und Arbeitsplatzverluste für die Zukunft und die Möglichkeit die Betriebsleistung auch dementsprechend zu erhöhen. 5. Zusammenfassende Beurteilung Umsatz und Betriebsleistung sind gestiegen und machen Hoffnung auch im Jahr 2022 weiter zusteigen. Das Ergebnis hat sich dadurch ebenfalls gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Im Jahr 2021 hat sich die Krise um die Corona Pandemie beruhigt. Unsicherheiten für uns alle bleiben erhalten. Wir haben bestmöglich versucht durch diese noch nie dagewesene Krise zu kommen. Die Gruppe hat keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen müssen, da wir alles Mögliche unternommen haben, unseren Mitarbeitern in dieser Krise stabile Arbeitsplätze zu geben. Leider zeichnet sich im Jahr 2022 wie oben beschrieben die nächste Krise ab. So werden die Unsicherheiten und Unabwägbarkeiten nicht weniger. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung des Konzerns trotz allem weiterhin als zufriedenstellend. 6. Forschung und Entwicklung Der Konzern führte die Entwicklungen im Bereich Maschinenbau weiter fort. In den Jahren 2020 und 2021 wurden dafür 1,3 bzw. 1,0 Mio. EUR ausgegeben. Weiler beschäftigt sich weiter intensiv mit der (Weiter-)Entwicklung und der Forschung im Bereich der Energieeffizienz. Es wird an allen Maschinen gearbeitet, um diese auf den modernsten und effizientesten Standard zu bringen bzw. zu halten. Wir setzen aber nicht nur modernste Technik und auch Software für diesen Zweck in unseren Produkten ein. Der Konzern setzt auch in der eigenen Fertigung und Montage auf modernste Technologie. Es wird auch im hohen Ausmaß regenerative Energie im gesamten Produktions- und Bürobereich eingesetzt. Wir haben sehr viel in die Digitalisierung unserer Produkte investiert und dementsprechend neue Produkte für die Ausbildung begonnen zu entwickeln. Wir haben komplett neue Systeme für die Ausbildung entwickelt und haben diese Ende 2021 den ersten Kunden vorgestellt. Dies beinhaltet die Vernetzung der Ausbildungsmaschinen mit einer Lernplattform, die sowohl für die WEILER als auch für KUNZMANN Maschinen geschaffen wurde. Das Ganze ist noch mit einem Stateviewer in Verbindung gebracht worden, damit der Ausbilder und der Auszubildende einen bestmöglichen Überblick über den Status "seiner" Maschine hat. Der Konzern versucht in allen Bereichen seit dem Jahr 2006 den CO 2 Ausstoß zu reduzieren und auch mit Hilfe der Neuentwicklungen und Weiterentwicklungen der bestehenden Maschinenreihen zu unterstützen. C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Risiken der zukünftigen geschäftlichen Entwicklungen liegen im Rahmen der allgemeinen Unwägbarkeiten unserer unternehmerischen Aktivitäten und der branchenspezifischen Umstände. Risiken für 2022 und die Folgejahre ergeben sich- mit ihrem generellen Einfluss auf die Wirtschaftslage Deutschlands und der EU- durch die Entwicklung des Ölpreises und der politischen Lage in Verbindung mit den Sanktionen gegen Russland. Die Pandemielage durch den Corona-Virus hat sich etwas entschärft, aber die neueste Krise um die permanent steigenden Energiepreise, der zunehmenden Inflation, den anhaltenden Krieg in der Ukraine tragen zur zunehmenden Sorge um die Zukunft bei. Die Auswirkungen auf die Wirtschaftslage in Deutschland und Europa werden trotz Stabilisierungsmaßnahmen der Regierung und der EU immer bedrohlicher. Zur Begegnung des Bonitäts- und Ausfallrisikos besteht eine Warenkreditversicherung. Risiken seitens des Beschaffungsmarktes, die sich ab Ende 2021 und weiter in 2022 durch Lieferengpässe gezeigt haben, führten zu Preisanstiegen sowie Kapazitätsbeschränkungen. Durch einen ausgewogenen Lagerbestand, langfristige Einkaufskontrakte sowie Verteilung der Einkaufsvolumina auf verschiedene Lieferanten wurden und werden auch weiterhin Abhängigkeiten vermieden. Des Weiteren wird das Geschäftsfeld Maschinenüberholung vom Hersteller weiter intensiviert, da wir hier weiterhin einen wachsenden Markt sehen und es auch ein wichtiger Punkt im Thema Nachhaltigkeit für die Unternehmensgruppe ist. Durch die relative Unabhängigkeit gegenüber den Finanzmärkten bestehen finanzwirtschaftliche Risiken überwiegend in möglichen Währungsschwankungen. Wechselkursrisiken werden konservativ mit Termingeschäften abgesichert. Diese dienen für Exportgeschäfte als Kalkulationsgrundlage. Chancen ergeben sich für den Bereich Maschinenbau aus der Fähigkeit, auf wechselnde Auftragseingänge zeitnah sehr flexibel reagieren zu können. Die von Kunden immer kürzer werdende Dispositionsfrist erfordert es jedoch, Möglichkeiten zu suchen, die Flexibilisierung der Arbeitszeiten weiter auszubauen. In der Immobiliensparte bestehen fast ausschließlich langfristige Pachtverträge mit Wertanpassungsklauseln, so dass hier weder besondere Chancen noch Risiken erwartet werden, sondern eine kontinuierliche positive Entwicklung. D. Voraussichtliche Entwicklung in den Jahren 2022/23 Für das Jahr 2022 ergab sich auf Grund der oben genannten Krisenlage keine Konjunkturbelebung, auch nicht für die Maschinenbausparte. Umsatz und Auftragseingang haben sich dennoch erholt. Anhaltende Lieferschwierigkeiten und gestiegene Beschaffungspreise aufgrund der Knappheit belasten auch weiterhin die Entwicklung. Stand Ende 2022 beträgt der Auftragseingang 99,6 Mio. EUR und daraus folgend der Auftragsbestand 48,3 Mio. EUR. Trotz der Krisenlage erwarten wir keine dramatischen Veränderungen bei Auftragseingang und Umsatz für das Jahr 2023. Aufgrund dieser anhaltenden Krisen ist es weiterhin schwierig, zusätzlich zu der Situation der Finanzmärkte, der Entwicklung der Währungskurse und der allgemein steigenden politischen Unsicherheiten die Preise am Markt durchzusetzen. Der Konzernumsatz im Jahr 2022 erhöht sich deutlich. Bis Ende 2022 liegen die Werte für Umsatz bei WEILER und KUNZMANN bei 74 Mio. EUR. Im Budget ist für das Jahr 2023 ein Konzernumsatz von über 100 Mio. EUR eingeplant. Für 2022 wird mit einem Ergebnis vor Steuern im mittleren sechsstelligen Bereich gerechnet, wobei die Kostensteigerungen und die Verknappungen in der Beschaffung als auch die Lohn- und Gehaltssteigerungen Auswirkungen zeigen werden. Im Jahr 2023 wollen wir das Ergebnis vor Steuern wieder deutlich erhöhen. Deshalb halten wir zur Unterstützung der Prognosen weiterhin an unserem permanenten Verbesserungswesen und Projekten im Bereich der Kostenoptimierung fest. Der Konzern bildet weiterhin auf guten Niveau aus, investiert in die Standorte in Deutschland und Tschechien und wird versuchen sich strategisch weiter in neuen Märkten in den Nischen erfolgreich zu positionieren. Im Bereich der Immobiliensparte sind alle Flächen vollständig vermietet. Zum Werterhalt der Immobilien werden regelmäßig Renovierungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt.
Emskirchen, 15. Juni 2023 FKE
Beteiligungsgesellschaft mbH
gez. Alexander Eisler KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021AKTIVA
KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021 vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, EmskirchenA. Allgemeine Angaben zum konzernabschluss Die Gesellschaft ist unter HRB 5565 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Fürth eingetragen. Der Konzernabschluss der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. B. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze 1. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Geringwertige Anlagegüter werden auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren jeweils mit 20 % der Anschaffungskosten abgeschrieben. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Waren wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt werden, bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, in die auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen werden. Das Niederstwertprinzip wurde durch angemessene Abschläge zur Berücksichtigung geminderter Verkaufspreise sowie geminderter Verwertbarkeit beachtet. Die Forderungen sind zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberechtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 - 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,87 % (Vj.: 2,3 %) verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2 % bzw. 1,75 % (Vj.: 2, % bzw. 1,75 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 3.825. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. 2. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze Neben der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH sind die Tochterunternehmen wie folgt in den Konzernabschluss einbezogen worden:
Die mit * gekennzeichneten Tochtergesellschaften sind mit der erstmaligen Konsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen worden; die übrigen beim Erwerb der Anteile. Die Gewinnanteile der Anteile an der Weiler Holoubkov s.r.o. und der Weiler Bohemia s.r.o. entsprechen nicht den Kapitalanteilen. Die Kapitalkonsolidierung wurde gemäß § 301 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 290 Abs. 1 HGB als Vollkonsolidierung vorgenommen. Soweit die Erstkonsolidierung vor dem 1. Januar 2010 erfolgte, kam die Buchwertmethode nach § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. zur Anwendung. Aus der Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen ergaben sich bei der Erstkonsolidierung aktivische Unterschiedsbeträge, die als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und linear abgeschrieben werden. Das assoziierte Unternehmen wurde nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB mit dem anteiligen Eigenkapital des Unternehmens angesetzt. Soweit wesentliche Verbunderfolge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den einbezogenen Gesellschaften existieren, wurden diese eliminiert. Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter nach § 307 Abs. 1 HGB ist im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Alle Gesellschaften schließen zum gleichen Bilanzstichtag am 31. Dezember ihr Geschäftsjahr ab. 3. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden zum Durchschnittskurs (Mittel aus Geld- und Briefkurs) des Buchungstages bewertet. Buchgewinne und -verluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Für Zwecke der Konsolidierung erfolgt die Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Gesellschaften in Fremdwährung entsprechend § 308a HGB. C. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum ergibt sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel. 2. Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Anschaffungskosten werden einzeln festgestellt. Bei den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind neben den Einzelkosten Gemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 aktiviert. Abschreibungen erfolgen einzeln auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis oder auf den niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung der Beschaffungs- und Absatzrisiken. Die zum Stichtag ausgewiesenen Vorräte enthalten keine wesentlichen Zwischenergebnisse, so dass auf eine Eliminierung aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet wurde. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 5.158 (Vj.: TEUR 5.031) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 4. Abgrenzungsposten wegen voraussichtlicher Steuerentlastung nachfolgender Geschäftsjahre Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Der Berechnung wurde für inländische Steuern ein Steuersatz von 28,1 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern auf unterschiedliche Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen insb. Abweichungen im Anlageverögen und bei den Rückstellungen. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubs- und Zeitguthaben von Mitarbeitern sowie Aufwendungen für Großreparaturen. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. 7. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Neubewertung im Rahmen der Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit dem Erwerb der Kunzmann Maschinenbau GmbH. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27,7 % zugrunde gelegt. D. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Konzernumsatzerlöse
2. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung bzw. aus der Währungsumrechnung In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 614,2 (Vj. TEUR 103,4) enthalten. Die "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 119,5 (Vj. TEUR 469,9). In den "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" sind Aufwendungen aus Abzinsung in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 4) enthalten. 3. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Posten enthält Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 22 (Vj. Ertrag TEUR 105). E. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfond entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten". F. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Derivative Finanzinstrumente Angaben zu Finanzinstrumenten:
3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
4. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Konzernabschlussprüfers für Leistungen im Geschäftsjahr 2021 setzt sich wie folgt zusammen:
5. Gesellschaftsorgane Als Geschäftsführer der Muttergesellschaft war im Berichtszeitraum bestellt: Herr Friedrich K. Eisler, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer Herr Michael Eisler, MBA, Geschäftsführer Herr Mag. Alexander C. Eisler, Geschäftsführer Die Pflichtangaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB werden hinsichtlich Geschäftsführerbezüge unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 6. Konzernzugehörigkeit Die nach § 285 Nr. 11 bzw. § 313 Abs. 2 HGB angabepflichtigen Unternehmensverbindungen sind bereits unter Punkt B.2 näher erläutert. Die FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Weiler Verwaltungsgesellschaft mbH, Emskirchen, ist persönlich haftende Gesellschafterin der folgenden in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften: FAM Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG, Emskirchen AMF Immobilienverwaltungs-GmbH & Co. KG, Emskirchen AEE GmbH & Co. KG, Emskirchen Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften nehmen die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch: Weiler Werkzeugmaschinen GmbH, Emskirchen Weiler Verwaltungsgesellschaft mbH, Emskirchen FAM Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG, Emskirchen AMF Immobilienverwaltungs-GmbH & Co. KG, Emskirchen AEE GmbH & Co. KG, Emskirchen WKB Beteiligung GmbH, Emskirchen Kunzmann Maschinenbau GmbH, Remchingen-Nöttingen 7. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. 8. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen
Emskirchen, 15. Juni 2023 gez. Dipl.-Kfm. Friedrich K. Eisler, Geschäftsführer gez. Herr Michael Eisler, MBA, Geschäftsführer gez. Mag. Alexander C. Eisler, Geschäftsführer
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FKE Beteiligungsgesellschaft mbH, Emskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 15. Juni 2023 Rödl
& Partner GmbH
gez. Prof. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer gez. Schulz, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss wurde am 16. Juni 2023 gebilligt. |
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