Lileysol AGLiquidiert

Reitbahn 1, 91522 Ansbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 4936
Vorher
PRO Systemhaus für erneuerbare Energien AG
Eingetragen
12.5.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
Die Entwicklung und der Vertrieb von kompletten Hard- und Software- sowie IT (Informationstechnologie) -lösungen im Bereich der erneuerbaren Energien, ferner der Handel mit Bauelementen für erneuerbare Energien, der Bau und die Planung von Anlagen und Systemen zur Gewinnung von erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik, Solar-Thermie, Wärmetechnik, Elektroantriebe, einschließlich der Beratung (ausgenommen erlaubnispflichtige Rechts- und /oder Steuerberatung) und Entwicklung auf diesem Sektor.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Daniel Sommer
seit 12.5.2010
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lileysol AG

(vormals: PRO Systemhaus für erneuerbare Energien AG)

Ansbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 31.03.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 75.703,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.352,00
II. Sachanlagen 21.359,00
III. Finanzanlagen 52.992,00
B. Umlaufvermögen 216.534,13
I. Vorräte 69.194,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 147.139,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 200,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 940,83
Bilanzsumme, Summe Aktiva 293.177,96

Passiva

31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 50.201,90
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 10,10
III. Gewinnvortrag 191,80
B. Rückstellungen 17.219,31
C. Verbindlichkeiten 225.756,75
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 225.756,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 293.177,96

Anhang



1. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Der Jahresabschluss der Lileysol AG  ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt und gegliedert. Von größenabhängigen Erleichterungen (§§ 286, 288, 326 HGB) wird nur im Rahmen der Offenlegung Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 II HGB (Gesamtkostenverfahren) aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 I HGB.

Die Gesellschaft wurde mit Satzung vom 31.03.2010 gegründet; das Wirtschaftsjahr ist daher ein Rumpfwirtschaftsjahr für die Zeit vom 31.03.2010 bis 31.12.2010. Das Wirtschaftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Vorjahreszahlen sind nicht vorhanden.

  
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorge-nommen.
Für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten im Bereich von 150,00 € bis 1.000,00 € wurde nach § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten eingerichtet. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150 EUR wurden sofort abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Finanzanlagevermögen

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten aus der Ausgliederung eines Teilbetriebes zu Buchwerten angesetzt.

Vorratsvermögen

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht veranlaßt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden nur in die Bewertung einbezogen, soweit mit solchen zu rechnen ist.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.


3. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Eine Forderung mit einer kalkulierten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ist mit 39,5 TEUR (45 % des Nennbetrages) angesetzt. Der Vorstand bewertete die Risiken der Durchsetzung und die Vermögenslage des Anspruchsgegners mit höchster Vorsicht und kam daher zur Abwertung auf 45 %. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 1,0 T€.

Vortrag auf neue Rechnung

Der Vortrag auf neue Rechnung entwickelte sich wie folgt:

Jahresüberschuss 202 EUR
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 10 EUR
Vortrag auf neue Rechnung 192 EUR



Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten neben Rückstellung für Steuern, Beträge für Verpflichtungen aus Aufstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen als auch für Prozesskosten. Die angenommene Restlaufzeit der Rückstellungen beträgt weniger als ein Jahr.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten haben durchgängig eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind nach einem diesbezüglichen Darlehensverzicht mit Besserungsabrede über den Betrag von 39,0 TEUR nicht auszuweisen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 3 TEUR gegenüber verbundenem Unternehmen; sonstige Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von 29,9 TEUR solche gegenüber verbundenem Unternehmen, in Höhe von 6,8 TEUR solche aus Steuern und in Höhe von 0,3 TEUR solche aus sozialer Sicherheit.


4. Sonstige Pflichtangaben

Organe der Gesellschaft

a) Mitglieder des Vorstandes sind:

Daniel Sommer (Rechtsanwalt)
Michael Eyrisch (Versicherungsmakler)

Die Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

b) Mitglieder des Aufsichtsrates sind:
 
Hartmut Krüger (Vorsitzender, Rechtsanwalt)
Nadja Sommer (Rechtsanwältin)
Niels von Livonius Freiherr von Eyb (Rechtsanwalt)

c) An folgendem Unternehmen hat die Lileysol AG Anteile von mehr als 20 v.H.:

  

Name
Sitz
Beteiligungsquote
Gezeichnetes Kapital
Jahresergebnis 2010
 
 
%
Euro
Euro
Soley Solar GmbH
Burgoberbach
100,00
25.000,00
226




d) Aus dem Mietvertrag über die Geschäftsräume der Gesellschaft resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 30,5 TEUR und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 10,1 TEUR.

e) Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden nicht.


5. Unterzeichnung gem. § 245 HGB

Burgoberbach, den 08.04.2011

Der Vorstand:

Michael Eyrisch und Daniel Sommer


6. Bericht des Aufsichtsrates

Der Jahresabschluss wurde seitens des Aufsichtsrates geprüft. Über das Ergebnis der Prüfung wurde seitens des Aufsichtsratsvorsitzenden schriftlich an die Hauptversammlung berichtet (Bericht vom 19.04.2011). Dieser Bericht wurde dem Vorstand zugeleitet am 11.06.2011; der Aufsichtsrat empfiehlt darin, den Jahresüberschuss, soweit er nicht in eine gesetzliche Rücklage einzustellen ist, auf neue Rechnung vorzutragen.
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2011 festgestellt.

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