Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Abfall-Service Osterholz GmbH
Siemensstraße 4B, 27711 Osterholz-Scharmbeck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Patzer seit 21.10.2020 | Prokura |
Christof von Schroetter seit 4.1.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Landkreis Osterholz | 51.00% |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Abfall-Service Osterholz GmbHOsterholz-ScharmbeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ABFALL-SERVICE OSTERHOLZ GMBH, OSTERHOLZ-SCHARMBECKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Abfall-Service Osterholz GmbH, Osterholz-Scharmbeck1. Allgemeine Angaben Die Abfall-Service Osterholz GmbH hat ihren Sitz in Osterholz-Scharmbeck. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter der HRB 121008 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss der Abfall-Service Osterholz GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Geschäfts- und Firmenwert wurde mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Software und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - bei abnutzbaren Anlagegegenständen -, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die in der Regel nach der linearen Methode berechnet werden, bewertet. Die Nutzungsdauern der einzelnen abnutzbaren Anlagegegenstände werden auf der Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauern geschätzt. Die Nutzungsdauern werden den amtlichen Abschreibungstabellen entnommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250,00 EUR werden als Aufwand erfasst. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert von 250,00 EUR bis 800,00 EUR werden als Zugang erfasst und im selben Jahr vollständig abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Bank- und Kassenbestände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Barwert unter Zugrundelegung des maßgeblichen Zinssatzes der Deutschen Bundesbank angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu ihrem Erfüllungsbetrag. 3. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 2.232 TEUR. Es ist in voller Höhe eingezahlt. Die Gesellschafter haben auf der Gesellschafterversammlung am 2. Juni 2023 beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 an die Gesellschafter auszuschütten. Die Pensionsrückstellungen betreffen arbeitsrechtliche Verpflichtungen aus einer Pensionskasse. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen in Höhe von 558 TEUR (Vorjahr: 742 TEUR) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, in Höhe von 2.083 TEUR (Vorjahr: 1.873 TEUR) eine Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren und in Höhe von 1.103 TEUR (Vorjahr: 1.025 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren auf. Im Übrigen weisen die Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reparaturen für den Fuhrpark (941 TEUR; VJ: 949 TEUR), Instandhaltung von Anlagen (478 TEUR; VJ: 541 TEUR), Raumkosten (261 TEUR; VJ: 301 TEUR), Leasing Fahrzeuge, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (328 TEUR; VJ: 284 TEUR), Rechts- und Beratungskosten (207 TEUR; VJ: 109 TEUR) und für Versicherungen und Beiträge (220 TEUR; VJ: 211 TEUR). 5. Sonstige Angaben a. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 waren 100,50 (Vorjahr: 101,25) Mitarbeiter beschäftigt. b. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dipl.-Wirt.-Ing. Christof von Schroetter, Bremen. Von der Angabe der Bezüge für die Geschäftsleitung wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. c. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. d. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 241.306,17 EUR auszuschütten.
Osterholz-Scharmbeck, den 20. April 2024 gez. von Schroetter, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Abfall-Service Osterholz GmbH, , Osterholz-ScharmbeckGeschäfts- und Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliches Umfeld Vor dem Hintergrund mittelbarer Folgen der andauernden russischen Aggression gegen die Ukraine, der gestiegenen (Leit-)Zinsen, der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, eines hohen Krankenstands, aber auch zunehmender struktureller Herausforderungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung wurde die deutsche Wirtschaft stärker als andere große westliche Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Dennoch ist es auf europäischer und insbesondere auch auf nationaler Ebene in kürzester Zeit gelungen, den Ausfall russischer Energielieferungen zu kompensieren und Energiebedarfe - wo möglich - effizient zu reduzieren. Nie zuvor in der deutschen Nachkriegsgeschichte hat das Land seine Energieversorgung in so kurzer Zeit in solch einem Umfang neu organisieren müssen. Nachdem Deutschland im Jahr 2022 die unmittelbaren ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie weitgehend überwunden hatte, ist es im Laufe des Jahres 2023 gelungen, Versorgungsengpässe zu vermeiden und auf rückläufige Energiepreise hinzuwirken. Wirtschaftliches Umfeld der Abfall-Service Osterholz GmbH Die Abfall-Service Osterholz GmbH (ASO oder auch kurz "Gesellschaft") ist vom Landkreis Osterholz als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (örE) mit sämtlichen abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen als Dritter gem. § 22 KrWG zum Zweck der Entsorgung der Abfälle aller Privathaushalte im Landkreis beauftragt. Die Entsorgung der Abfälle der gewerblichen Bereiche und Unternehmen führt die ASO als Verpflichtete gem. § 72 Abs. 1 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) i. V. m. § 16 (2) Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW/-AbfG) durch. Die wirtschaftliche Aktivität der Gesellschaft umfasste im Geschäftsjahr 2023 ebenso wie in den Vorjahren die Erbringung aller abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Landkreis Osterholz als örE sowie für Abfallbesitzer aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushalten (Gewerbe). Im Vergleich zum allgemeinen konjunkturellen Verlauf entwickelte sich das Geschäft der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 schlechter als erwartet, was sich auch in einer seit 2022 niedrigen Umsatzrendite in Höhe von knapp 1,7 % (Vj.: 1,9 %) verdeutlicht. Eine Besonderheit stellt nach wie vor der Bereich des Makelns und der Vermarktung von Abfallströmen dar. Dieser Markt ist schon immer von starken Schwankungen gekennzeichnet und somit nur sehr schwer kalkulierbar. Insbesondere der Preis für die Vermarktung von Papier ist seit 2022 drastisch gesunken, sodass die Umsätze in diesem Bereich auf einem niedrigen Niveau sind. Da einige dem Wirtschaftsplan 2023 zugrundeliegenden Annahmen in Teilen nicht eingetreten sind, konnte der avisierte Jahresüberschuss in diesem Jahr leider nicht erreicht werden. Zusammenfassend kann dennoch von einer langfristig positiven Entwicklung des Unternehmens berichtet werden, die auch mittelfristig als gesichert angesehen werden kann. Unternehmensstrategie Das Geschäft der ASO konzentriert sich in erster Linie sowohl auf die ordnungsgemäße Sammlung, Erfassung und Entsorgung von Abfällen aus Privathaushalten, als auch aus gewerblichen Unternehmen. Diese beiden Bereiche stellen somit das Basisgeschäft der Gesellschaft dar. Die ASO arbeitet auf verschiedenen Gebieten mit weiteren strategischen Partnern zusammen. So ist die Fa. Schorfmann im sog. Ostkreis mit verschiedenen Aufgaben betraut und unterstützt im Bedarfsfall die ASO mit entsprechenden Dienstleistungen. Insbesondere sei aber an dieser Stelle die gute Zusammenarbeit mit dem Mitgesellschafter und Partner Fa. Nehlsen genannt. So führt die ASO beispielsweise für Fa. Nehlsen die Sammlung sowie den Umschlag der LVP-Abfälle (Gelber Sack) durch. Andererseits wird die Vermarktung der Wertstoffe in vielen Fällen mit und durch Fa. Nehlsen durchgeführt. Insgesamt besteht eine sehr zufriedenstellende Zusammenarbeit, die von gegenseitiger Anerkennung geprägt ist. Alle wesentlichen Aufgaben und Dienstleistungen werden mit eigenen Fahrzeugen, Geräten und Anlagen erledigt. Der Fuhrpark wurde mit Ausnahme der Corona-Jahre sukzessive erneuert und ist damit in einem technisch und qualitativ angemessenen Zustand. Ausfälle aufgrund des Alters der Fahrzeuge konnten im Berichtsjahr leider nicht vermieden werden. Im Berichtsjahr wurde ein Brennstoffzellen-LKW angeschafft, der in Zukunft vor allem im Bereich der Sammlung von Bioabfällen eingesetzt werden soll. Mit dieser Anschaffung erfüllt die ASO die Anforderungen der Clean Vehicles Directive (CVD) in Deutschland. Vermögenslage Unter Berücksichtigung der vorgeschlagenen Gewinnausschüttung für das Jahr 2023 in Höhe von 100 % des Jahresergebnisses und einer leicht gestiegenen Bilanzsumme vermindert sich die Eigenkapitalquote auf 50,9 % (Vj.: 51,7 %). Sie ist nach wie vor als absolut ausreichend zu bezeichnen. Eine fristenkongruente Finanzierung des langfristigen Anlagevermögens ist gegeben. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind vollständig durch kurzfristige Forderungen und liquide Mittel gedeckt. Grundsätzliche strukturelle Veränderungen in der Vermögensstruktur haben sich nicht ergeben. Die Gesellschaft befindet sich in geordneten finanziellen und bilanziellen Verhältnissen.
Finanzlage Der Bestand der liquiden Mittel liegt mit unverändert 5,9 % der Bilanzsumme auf einem akzeptablen Niveau und ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es wurde im Berichtszeitraum ein neues Darlehen in Höhe von 864 TEUR aufgenommen. Die durchschnittliche Schuldentilgungsdauer unserer langfristigen Verbindlichkeiten beträgt ca. 3,3 Jahre bezogen auf den Cashflow.
Ertragslage Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 ist im Wesentlichen durch die negative Entwicklung im Bereich des Makelns und der Vermarktung von Stoffströmen im Vergleich zum Vorjahr gekennzeichnet. Ferner konnte der Mengenrückgang im öffentlichen Bereich im Jahr 2022 noch nicht vollständig kompensiert werden. Die Entwicklung im Bereich der Umsätze im öffentlichen (+353 TEUR) und sonstigen gewerblichen Bereich (+123 TEUR) kann aufgrund des vorgesagten nur als befriedigend bezeichnet werden. Grundsätzliche strukturelle Veränderungen sind nicht erkennbar, sie bewegen sich im Bereich der jährlich möglichen Schwankungen.
A= ohne Einbeziehung sonstiger ordentlicher betrieblicher Erträge B= mit Einbeziehung sonstiger ordentlicher betrieblicher Erträge Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren einschließlich des Geschäftsführers durchschnittlich 101 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Abfall-Service Osterholz GmbH beschäftigt. Des Weiteren sind vier Angestellte nach wie vor beim Landkreis Osterholz angestellt und der ASO bei- bzw. gestellt, organisationsmäßig also dem Geschäftsführer der ASO und disziplinarrechtlich dem Landkreis Osterholz unterstellt. Zum Bilanzstichtag waren fünf Auszubildende bei der ASO beschäftigt. Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Die Risiken, die sich aus dem Geschäftsbetrieb der ASO ergeben könnten, werden mit einem der Größe und der Art des Geschäftes angemessenen Risikomanagementsystem überwacht und gesteuert. Im Wesentlichen stützt sich die Überwachung dabei auf detaillierte Auswertungen aus dem Controlling. Ziel der Geschäftsführung ist es, in erster Linie Risiken zu vermeiden bzw. in einem verantwortbaren Umfang zu halten und zu begrenzen, ohne sich eventuell ergebenden Geschäftschancen dadurch zu verschließen. Spezieller Risikobericht Der Bestand des Unternehmens ist, wie bereits an anderer Stelle gesagt, im Wesentlichen durch Rahmenverträge gesichert. Diese sichern die auskömmliche Auslastung der bei dem Unternehmen vorhandenen Kapazitäten. Gleichzeitig limitiert die mehrheitlich kommunale Anteilsituation an der Gesellschaft die unbegrenzte Möglichkeit der Ausweitung des Geschäftes auf weitere Bereiche und Regionen. Grundsätzlich bewegt sich die Gesellschaft jedoch erfolgreich in dem für sie abgesteckten Rahmen/Umfeld. Wie auch an anderer Stelle dieses Berichtes zu ersehen ist, kann die Liquidität der ASO als gesichert betrachtet werden. Finanzierungen von Anlagen und Gebäuden erfolgen i.d.R. über längerfristige fristenkongruente Kredite. Technologisch gut aufgestellt hat die ASO in der Vergangenheit gezeigt, dass sie alle ihr gestellten Aufgaben weitestgehend zuverlässig erledigen konnte. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass dies auch für die Zukunft gilt. Aufgrund der im Rahmen der Corona Krise und des Ukraine Krieges u.a. stark gestiegenen Beschaffungs- und auch Energiekosten für Strom, Gas und Diesel stellt diese Entwicklung nach wie vor ein Risiko für das Unternehmen dar. Wie in der Vergangenheit kann und muss zum Thema Risiken u. a. auch die Volatilität des Wertstoffmarktes genannt werden. Diese Entwicklungen sind seitens der Geschäftsführung nicht beeinflussbar und ließen sich lediglich durch Nichtteilnahme an diesem Markt absolut vermeiden. Insofern ist an dieser Stelle ein Abwägen von Risiken und Chancen geboten. Weitere Risiken, die die Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig beeinflussen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Generell ermöglicht das Risikomanagement der ASO ein frühzeitiges Identifizieren und Steuern eventueller Geschäftsrisiken. Prognosebericht Die Nachwirkungen des Ukraine-Krieges werden auf die Entwicklung der Leistungen der Abfall-Service Osterholz GmbH auch im Geschäftsjahr 2024 spürbar sein. Aufgrund des Vorgesagten wird eine eher durchwachsene Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024 erwartet und ein Jahresergebnis, das sich aus heutiger Sicht auf dem im Wirtschaftsplan dargestellten Ergebnis in Höhe von 2.203,8 TEuro bewegen wird. Das Jahresergebnis ist vom Verkauf von Grundstücken und der ehemaligen Rottehalle an die Kommunale Entsorgungsanstalt Nord-Niedersachsen gkAöR (KENN) geprägt.
Osterholz-Scharmbeck, den 15. April 2024 gez. von Schroetter, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 22.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Abfall-Service Osterholz GmbH, Osterholz-Scharmbeck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Abfall-Service Osterholz GmbH, Osterholz-Scharmbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Abfall-Service Osterholz GmbH, Osterholz-Scharmbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Delmenhorst, den 30. April 2024 KOMMUNA-TREUHAND
GMBH
gez. Dipl.-Bw. Lothar Jeschke, Wirtschaftsprüfer gez. Matthias Blümel, Wirtschaftsprüfer |
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