Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 19908
Eingetragen
25.8.2003
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenFleischverarbeitung a. n. g.Herstellung von Würzmitteln und Soßen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Fleisch- und Wurstwaren sowie Feinkosterzeugnisse aller Art

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Krüger
seit 16.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Dr. Friedrichs-Ring 2a Zwickau
77.28%
Sachsische Versicherung
22.72%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Dr. Friedrichs-Ring 2a Zwickau
Germany
77.28%
Sachsische Versicherung
Germany
22.72%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pikant GmbH

Zwickau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 23.245,23
B. Anlagevermögen 1.864.282,31 1.916.324,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.360,70 3.412,06
II. Sachanlagen 1.861.921,61 1.910.412,62
III. Finanzanlagen 0,00 2.500,00
C. Umlaufvermögen 957.251,09 1.825.307,87
I. Vorräte 223.726,90 388.767,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 723.936,86 1.425.257,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.587,33 11.283,30
D. Rechnungsabgrenzungsposten 13.547,97 21.604,52
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 285.845,35 573.025,70
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.120.926,72 4.359.508,00

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Verlustvortrag 673.025,70 381.862,30
III. Jahresüberschuss 287.180,35 -291.163,40
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 285.845,35 573.025,70
B. Rückstellungen 107.434,00 86.819,00
C. Verbindlichkeiten 3.013.492,72 4.272.689,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.120.926,72 4.359.508,00

Anhang


 
(offenzulegende Fassung)

der Pikant GmbH, Zwickau
für das Geschäftsjahr 2009
_________________________________

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte nach handels- und steuerrechtlichen Vorschriften und unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages. Dabei fanden die Grundsätze der Einzelbewertung und der Vorsicht Beachtung. Bei der Bilanzierung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern-Prinzip) ausgegangen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen der Gesellschaft wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode und entsprechen hinsichtlich der Abschreibungsdauer den steuerlichen Vorschriften. Geringwertige Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis Euro 150,00 wurden sofort als Betriebsausgabe behandelt. Für geringwertige Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,01 und Euro 1.000,00 wurde gem. § 6 Absatz 2a EStG ein Sammelposten gebildet und jährlich zu einem Fünftel abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten aktiviert, wobei die steuerliche Wertuntergrenze angesetzt wurde. Die Ermittlung erfolgte bei den fertigen Erzeugnissen retrograd.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen aktiviert. Spezielle Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Schecks wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden unter Beachtung des § 253 Absatz 1 HGB in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden gemäß § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

2.1. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes und
Anlagevermögen


Für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes fielen in den Vorjahren erhebliche Personalkosten an, die Aufwendungen im Sinne des § 269 HGB darstellen. Die in Vorjahren aktivierten Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen wurden gemäß § 282 HGB zu je einem Viertel abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Aufwendungen zur Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes sind in dem als Anlage beigefügtem Anlagenspiegel dargestellt.

2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

2.3. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Position "Sonstige Vermögensgegenstände" enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 90.945,00 (Vorjahr: Euro 66.815,14).

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt Euro 34.960,98 (Vorjahr: Euro 30.000,00), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von Euro 30.000,00 (Vorjahr: Euro 30.000,00) die unter der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen sind.

2.4. Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Unterschiedsbeträge nach § 250 Absatz 3 HGB (Disagio bzw. Zinsanteile von Mietkaufverbindlichkeiten) in Höhe von insgesamt Euro 9.694,92 (Vorjahr Euro 13.220,34), die über die Zinsfestschreibungsdauer der entsprechenden Darlehen linear abgeschrieben bzw. aufgelöst werden. Im Jahr 2009 wurden Abschreibungen auf Disagio in Höhe von Euro 3.525,42 vorgenommen.

2.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
  

 
Euro
Rückstellungen für Personalkosten
65.309,00
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung
37.000,00
Rückstellung für ausstehende Rechnungen
3.125,00
Archivierungsrückstellung
2.000,00
 
107.434,00



Für rückständige Urlaubsverpflichtungen sowie für im Folgejahr absetzbare Überstunden, die auf einem Zeitkonto gesammelt werden, wurde unter Berücksichtigung des Lohnes bzw. Gehaltes der jeweiligen Arbeitnehmer einschließlich der darauf entfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung eine entsprechende Rückstellung für Personalkosten gebildet.

Die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten berücksichtigt die zu erwartenden Kosten für die Erstellung der Jahresabschlüsse der Geschäftsjahre 2008 und 2009.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden. Die Rückstellungen sind durch Berechnungen und geeignete Schätzungen der Gesellschaft nachgewiesen.

2.6. Verbindlichkeitenspiegel
  

 
Gesamt
Restlaufzeiten
 
davon durch Pfand- und ähnliche Rechte besichert
 
 
31.12.2009
bis zu einem Jahr
von mehr als fünf Jahre
 
 
Euro
Euro
Euro
Euro
 
 
3.013.492,72
2.031.776,54
498.304,35
1.265.063,33
 
(Vj.:
4.272.689,00
2.952.254,19
795.952,53
1.623.926,20
)



Sicherheiten:
Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 1.265,06 sind durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Dabei wurden folgende Sicherheiten gewährt:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten:
Die Besicherung erfolgte im Wirtschaftsjahr 2009 und im Vorjahr jeweils in vollem Umfang (TEUR 1.265,06, Vj.: TEUR 1.573,93) durch Grundschuldeintragungen, Sicherungsübereignung von Inventar und Verkaufsforderungen, Globalzession von Warenlieferungen und Forderungen, Abtretung der Ansprüche aus den Lebensversicherungen (TEUR 250,00), betragsmäßig beschränkte Einzelbürgschaften des Gesellschafters (bis zu einer Höhe von insgesamt TEUR 570,00) sowie ein persönliches Schuldanerkenntnis des Gesellschafters.

3. Sonstige Angaben

3.1. Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Frank Weigel, Diplom- Ingenieurökonom.

3.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind Verpflichtungen aus Leasingverträgen wie folgt zu nennen:
  

Belastung 2009
TEUR
73,5
gesamte Belastung Folgejahre
TEUR
90,7



Weitere Haftungsverhältnisse und Verpflichtungen nach § 251 HGB sind nicht bekannt.

3.3. Beteiligungen

Die Pikant GmbH war bis zum 28. September 2009 zu 20% an der SFW GmbH beteiligt. Das Eigenkapital der SFW GmbH beträgt per 31.12.2009 Euro 833.452,77. Der Jahresüberschuss des Jahres 2009 beläuft sich auf Euro 798.967,38.

Zwickau, 6. April 2011

_______________________________
Frank Weigel
Geschäftsführer

Festestellung und Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss wurde am 11. April 2011 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
  

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