Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 58166
Vorher
Deukalion Einhundertsiebenunddreißigste Vermögensverwaltungs-GmbHStatkraft Germany Zwei GmbH
Eingetragen
24.10.2007
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernWärme- und KältehandelElektrizitätshandel
Gegenstand
Die Energieerzeugung, einschließlich der Produktion und des Verkaufs von Elektrizität, des Haltens und Verwaltens von Grundstücken sowie der Durchführung aller damit verbundenen Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronald van Eldik
seit 27.6.2025
Geschäftsführer
Prokura
Malte Dr. Schwoon
seit 5.7.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Helmut FleischerMillennium Office GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Statkraft Trading GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlage des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Statkraft Trading GmbH ist eine Gesellschaft des Statkraft-Konzerns (Statkraft AS, Oslo/Norwegen), Europas größtem Erzeuger erneuerbarer Energien. Der Konzern entwickelt, baut und betreibt Wasser-, Wind-, Solar-, Gas- und Fernwärmekraftwerke und ist zudem ein bedeutender Akteur an den europäischen Energiehandelsbörsen mit besonderer Expertise auf dem Gebiet des physischen und finanziellen Energiehandels sowie im bilateralen Strommarkt.

Die Statkraft Trading GmbH erzielt Umsätze aus Serviceleistungen - in den Bereichen Kraftwerkeinsatz, Energiehandel und Origination - im Wesentlichen für die Gesellschafterin Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf. Die Statkraft Markets GmbH handelt mit Strom und Brennstoffen in Kontinentaleuropa sowie Emissionszertifikaten weltweit. In Deutschland erzeugt die Statkraft Markets GmbH Strom aus eigenen Kraftwerken. Die Erzeugung von Strom erfolgt in klimafreundlichen Solar-, Laufwasser-, Pumpspeicher-, Biomasse- und Gaskraftwerken.

Aus vorgenanntem Grunde ist die Lage der Gesellschaft unmittelbar abhängig von den Bedarfsanforderungen der Statkraft Markets GmbH und weniger von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder dem Geschäftsverlauf im Hinblick auf die eigenen Umsätze. Jedoch sind die Dienstleistungen der Statkraft Trading GmbH nach wie vor außerordentlich wichtig für die Geschäfte der Statkraft Markets GmbH.

Im Folgenden werden die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Geschäftsverlauf der Statkraft Markets GmbH, wie diese im Jahresabschluss der Statkraft Markets GmbH zum 31. Dezember 2023 enthalten sind, beschrieben:

" GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Europa

Der Europäische Green Deal (EGD) stellt das Klima an die Spitze der Agenda der Europäischen Kommission. Der beispiellose Umfang des EGD zielt darauf ab, die europäischen Volkswirtschaften und Gesellschaften so zu verändern, dass diese nachhaltig werden, ohne dabei ihre Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen. Mit dem europäischen Klimagesetz wurde die Verwirklichung des Klimaziels der EU, die Emissionen in der EU bis 2030 um mindestens 65 % zu senken, zu einer rechtlichen Verpflichtung. Die EU will bis 2050 klimaneutral werden. Als Zwischenziel hat die EU-Kommission nun vorgeschlagen, Europas Emissionen bis 2040 um mindestens 80 Prozent gegenüber 1990 reduzieren.

Im Sommer 2021 hatte die EU-Kommission mit "Fit for 55" ein Paket an Richtlinien und Maßnahmen veröffentlicht, um das vorgeschlagene Ziel von 55 % zu erreichen. Darunter fallen die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Emissionshandel und eine Überarbeitung der Energiesteuerrichtlinie, um den grünen Übergang zu unterstützen. Die EU hat 2023 eine neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie erlassen, wonach der Anteil erneuerbarer Energiequellen am Gesamtenergieverbrauch der EU bis 2030 auf 42,5 % gesteigert werden soll. Mit der Richtlinie sollen die Verfahren für die Erteilung von Genehmigungen für erneuerbare Anlagen beschleunigt und die Frist für die Genehmigung neuer Anlagen in bestimmten Gebieten reduziert werden.

Deutschland

Mit dem im Jahr 2020 in Kraft getretenen Gesetz zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung setzte sich Deutschland zum Ziel, bis spätestens 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Der Ausstieg sollte laut Koalitionsvertrag idealerweise auf 2030 vorgezogen werden. Angesichts der geopolitischen Lage hatte Deutschland die Laufzeit der letzten drei Kernkraftwerke über Ende 2022 hinaus bis zum 15. April 2023 verlängert. Auch für Reserve-Kohlekraftwerke wurde eine Laufzeitverlängerung von April 2023 auf März 2024 beschlossen. Der Bundestag hat zugleich ein Gesetz für einen schnelleren Ausstieg aus der Braunkohle im Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) bis 2030 befürwortet.

Die Bundesregierung hat unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 Aktivitäten aufgenommen, um die Energieversorgung in Deutschland zu sichern und gleichzeitig die Abhängigkeit von Russland, z.B. beim Energieträger Gas, zu reduzieren. Hierzu gehören u.a. die Diversifizierung der Lieferländer, der Ausbau von LNG-Terminals, zahlreiche Einsparmaßnahmen und der massive Ausbau erneuerbarer Energien. Seit dem 23. Juni 2022 gilt die Alarmstufe des "Notfallplans Gas für die Bundesrepublik Deutschland", da die Gaslieferungen aus Russland deutlich zurückgegangen sind. Für den Winter 2023/24 galt die Gasversorgung in Deutschland als gesichert. Die Gasspeicher waren im Januar 2024 noch durchschnittlich zu 82 Prozent gefüllt. Deutschland hat die Eigentümerschaft an vormals russischen Gasspeicher-Unternehmen übernommen, um die Versorgung zu gewährleisten. Zudem wurden Verträge mit neuen Gas-Lieferländern geschlossen. Zurzeit werden sechs LNG-Terminals realisiert bzw. sind schon teilweise in Betrieb.

Die Bundesregierung plant, kurzfristig neue Gaskraftwerkskapazitäten von bis zu viermal 2,5 Gigawatt (GW) auszuschreiben. Die neuen Kraftwerke sollen zunächst mit Erdgas und später Wasserstoff betrieben werden können. Etwa ab 2035 sollen sie vollständig auf Wasserstoff umgestellt werden. Zudem wurde vereinbart, dass Konzepte für einen marktlichen, technologieneutralen Kapazitätsmechanismus erarbeitet werden, die bis spätestens 2028 operativ sein sollen.

Die Entwicklung wird von der Statkraft Markets GmbH ständig beobachtet und bei der Bewertung der eigenen Gaskraftwerke berücksichtigt.

Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland soll massiv beschleunigt werden. Im Jahr 2030 sollen 80 % des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen, und bereits im Jahr 2035 soll die Stromversorgung fast vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Die dafür notwendigen Gesetzesänderungen wurden auf den Weg gebracht. So wurden Ausbaupfade, Strommengenpfade und Ausschreibungsmengen für Windenergie an Land und Solarenergie angehoben. Planungs- und Genehmigungsverfahren für erneuerbare Anlagen wurden verkürzt und erleichtert. Die installierte Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen stieg 2023 um 17 GW auf eine Gesamtleistung von knapp 170 GW. Der Zubau der Solarleistung hat sich 2023 mit 14,1 GW im Vergleich zum Vorjahreszubau fast verdoppelt. Die im Jahr 2023 zugebaute Windleistung liegt mit 2,9 GW über dem Vorjahresniveau. In diesem Zubauwert sind von den neu in Betrieb genommenen Anlagen die stillgelegten Anlagen abgezogen. Die installierte Gesamtleistung am Jahresende 2023 beträgt damit 60,9 Gigawatt. Bis 2030 soll sich die installierte Leistung auf 115 Gigawatt steigern. In 2023 ging außerdem ein Windpark auf See mit 27 Windenergieanlagen neu in Betrieb.

Ein nationales Brennstoffemissionshandelsgesetz, mit dem eine CO 2 -Bepreisung mit Lenkungswirkung in den Sektoren außerhalb des Europäischen Emissionshandels eingeführt wurde, trat im Januar 2021 in Kraft. Es verpflichtet Unternehmen, die mit Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Benzin, Kohle und Diesel handeln, für den Treibhausgas-Ausstoß ihrer Produkte ab 2021 Zertifikate zu erwerben. Hierfür zahlen sie einen CO 2 -Preis. Dieser startete mit EUR 25 pro Tonne CO 2 und soll bis zum Ende des Jahres 2025 stufenweise auf EUR 55 ansteigen. Ab dem Jahr 2026 soll es ein Versteigerungsverfahren mit einem festgelegten Preiskorridor mit einem Mindest- und einem Höchstpreis geben.

Deutschland soll zudem zur Wasserstoff-Wirtschaft werden. Bis 2030 will die Bundesregierung 10 GW Elektrolysekapazität aufbauen. Hierfür soll der Markthochlauf von Wasserstoff beschleunigt, eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut und Wasserstoffanwendungen z.B. in der Industrie und im Verkehr etabliert werden.

Preisentwicklung auf den Großhandelsmärkten

Der Strompreis in Deutschland lag während des Berichtsjahres durchgängig unter dem des Vorjahres.

Nachdem der Strompreis im Verlauf des ersten Kalenderhalbjahres deutlich abgesunken war, fand im zweiten Kalenderhalbjahr wieder ein leichter Anstieg statt.

Der durchschnittliche Preis für Spotlieferungen (Baseload-Strom) an der European Energy Exchange (EEX) lag mit 95,2 EUR/MWh um 136,3 EUR/MWh unter dem Durchschnitt (mit 231,5 EUR/MWh) des Jahres 2022.

Auch die Gaspreise verzeichneten 2023 einen sehr deutlichen Rückgang und lagen im Durchschnitt 91,8 EUR/MWh unter den Vorjahrespreisen. Am virtuellen Handelspunkt Trading Hub Europe (THE) notierten die Preise im Durchschnitt bei 41,1 EUR/MWh im Jahr 2023 (Vorjahr: 132,9 EUR/MWh).

Die Preise im Emissionsmarkt verzeichneten einen Anstieg auf Rekordniveau. Die durchschnittlichen EUA-Spotpreise 2023 lagen bei 89,30 EUR/t und somit um 8,98 EUR/t höher als im Vorjahr (80,32 EUR/t).

Entwicklungen im Bereich der Kraftwerksanlagen

Der Einsatz der Gaskraftwerke im Jahr 2022 hatte sich trotz hoher Gaspreise und öffentlichen Diskussionen um Gasknappheit als äußerst robust erwiesen. Grund dafür war eine Kombination verschiedener Ursachen. Die im Rahmen des Kohleausstiegs vereinbarten Kraftwerksstillegungen in Deutschland, aber auch eine ungewöhnlich niedrige Verfügbarkeit von Kernkraftwerken in Frankreich und zusätzlich noch niedrige Erzeugungsmengen aus Wasserkraftwerken in der Alpenregion ebenso wie in weiten Teilen Skandinaviens führten zu einer fast im gesamten Jahresverlauf außergewöhnlich niedrigen Angebotssituation flexibler Erzeugungskapazitäten in Kontinentaleuropa. Dadurch waren Gaskraftwerke, wie schon in den Jahren zuvor, insbesondere in windarmen oder besonders kalten Perioden zur Deckung der Nachfrage unverzichtbar.

Die Diskussion um eine Gasmangellage ist im Jahr 2023 deutlich abgeschwächt und die Speicher in Deutschland waren durch die koordinierte Beschaffung der Gasnetzbetreiber in der EU stark gefüllt. Wie schon im Jahr 2022, ist auch im Jahr 2023 noch viel Energieproduktion durch Gaskraftwerke in Deutschland gedeckt worden. Dies findet klassisch in windarmen und kalten Perioden des Jahres statt, war aber auch besonders im ersten Teil des Jahres 2023 noch durch eine verringerte Verfügbarkeit aus französischen Kernkraftwerken getrieben. Die Laufzeiten unserer Gaskraftwerke waren zufriedenstellend.

Während die Gaspreise im Jahreshöhepunkt des Jahres 2022 einen Preis von knapp 250 EUR/MWh erreichten, gab es im Jahr 2023 keine dreistelligen Preise mehr. Im Jahresmittel kostete die Megawattstunde Gas (PEGAS) knapp über 40 EUR/MWh. Im Jahresverlauf waren Gaspreise mit 80 EUR/MWh im Januar am höchsten, wonach ein nachhaltiger Abwärtstrend der Großhandelspreise für Gas einsetzte. Die Versorgungslage mit Gas in Deutschland war, durch volle Speicher und niedrige Temperaturen bedingt, gesichert. Darüber hinaus hat sich insbesondere im letzten Quartal 2023 mit sehr milden Temperaturen und einem sehr stabilen Trend der Abverkauf am Gasmarkt fortgesetzt, so dass wir seither geringere Preise feststellen als sie noch in 2022 während des Ausbruchs des Ukraine-Krieges herrschten.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Gaspreise in Deutschland in 2023 von ihren Höchstpreisen in 2022 heruntergekommen sind, sich aber noch signifikant über dem Vorkrisenniveau befanden."

Geschäftsverlauf

Die Statkraft Trading GmbH hatte im Geschäftsjahr eine positive Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Es haben sich keine bedeutenden Änderungen in der von der Gesellschaft erbrachten Leistung ergeben. Die betrieblichen Aufwendungen konnten auf Grund des mit der Gesellschafterin bestehenden Dienstleistungsvertrags weitergereicht werden. Aufgrund eines guten, aber im Bereich Trading & Origination nicht so überdurchschnittlich guten Geschäftsverlaufs wie im Vorjahr bei der Statkraft Markets GmbH und der daraus resultierenden niedrigeren personalbezogenen Aufwendungen, sind durch den Dienstleistungsvertrag bei der Statkraft Trading GmbH die Umsätze und auch das Ergebnis gesunken.

Lage

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Statkraft Trading GmbH wird als reine Personal-Dienstleistungsgesellschaft im Statkraft-Konzern nicht über finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert, sondern reagiert auf Bedarfsanforderungen der Statkraft Markets. Die Erlösstruktur der Statkraft Trading GmbH ist somit ausschließlich von Umsätzen aus erbrachten Dienstleistungen an die Statkraft Markets GmbH geprägt. Der Dienstleistungsvertrag ist dergestalt, dass sämtliche Kosten plus einer festgelegten Marge an die Statkraft Markets GmbH abgerechnet werden. Finanzielle Leistungsindikatoren wie Umsatz, EBIT etc. werden daher nicht zur Unternehmenssteuerung eingesetzt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bei den Rückstellungen ergibt sich der Rückgang durch niedrigere personalbezogene Rückstellungen, während der Rückgang des Umlaufvermögens auf gesunkene Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten steht im Zusammenhang mit niedrigeren Verbindlichkeiten aus Gewinnabführungsverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin.

Mit der Statkraft Markets GmbH besteht seit 2008 ein Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund der Ergebnisabführung blieb das Eigenkapital mit TEUR 25 unverändert.

Die Statkraft Trading GmbH ist in das konzernweite Cash-Pooling eingebunden. Cash-Pool-Inhaber ist die Statkraft AS, Oslo/Norwegen. Zum Stichtag belief sich die Forderung aus dem Cash-Pool auf TEUR 33.642 (Vorjahr: TEUR 53.546).

Die Vermögenslage ist somit wie in den Vorjahren geprägt von zum einen personalbezogenen Rückstellungen und zum anderen Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Umsatzerlöse sanken deutlich um Mio. EUR 51,9 auf Mio. EUR 49,6 im Vergleich zum Vorjahr (Mio. EUR 101,5). Sie stehen in Verbindung mit Weiterbelastungen im Zusammenhang mit dem Dienstleistungsvertrag mit der Statkraft Markets GmbH und sind aufgrund von niedrigeren Weiterbelastungen infolge von niedrigeren operativen Personalkosten und Mitarbeitergratifikationen gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge mit TEUR 90 sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.306) gesunken und beinhalten hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von personalbezogenen Rückstellungen. Der starke Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr außerordentliche Erträge aus einem Betriebsübergang enthalten waren.

Die Personalaufwendungen sind von Mio. EUR 91,3 in 2022 auf Mio. EUR 43,8 in 2023 gesunken. Im Wesentlichen führten niedrigere Mitarbeitergratifikationen zu dieser Entwicklung.

Das Ergebnis vor Abführung betrug TEUR 2.331 (Vorjahr: TEUR 6.725); aufgrund des mit der Statkraft Markets GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird erneut ein Jahresüberschuss von Null ausgewiesen.

Personal

Zum 31. Dezember 2023 belief sich die Anzahl der Angestellten und gewerblich Angestellten auf 151. Im Jahresdurchschnitt waren 144 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Statkraft-Konzern und die Statkraft Trading GmbH streben ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld an und fördern die Gleichbehandlung bei der Einstellung neuer Mitarbeiter und in der Personalpolitik. Die Statkraft Markets GmbH und deren Tochterunternehmen sind in ganz Europa tätig und beschäftigen Personal aus verschiedenen Ländern. Dieses internationale Umfeld ist sehr attraktiv für neue Mitarbeiter und wirkt sich positiv auf das Erschließungspotenzial neuer europäischer Märkte aus.

Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeitern für ihre ausgezeichneten Leistungen im Jahr 2023.

Klima und Umwelteinwirkungen

Statkraft wendet international bewährte Vorgehensweisen im Umgang mit der Umwelt an und das Umwelt-Managementsystem des Konzerns richtet sich nach den Bestimmungen der ISO 14001.

In 2023 wurden bei der Statkraft Trading GmbH keine umweltbelastenden Vorfälle registriert.

Prognosebericht

Im vorangegangenen Jahr hatten wir für 2023 auf Basis einer gleichbleibenden Bedarfsanforderung ein deutlich niedrigeres Ergebnis als 2022 prognostiziert. Das Ergebnis der Gesellschaft vor Ergebnisabführung liegt mit TEUR 2.331 deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres (TEUR 6.725) und erfüllt somit die Prognose.

Auf Basis einer gleichbleibenden Bedarfsanforderung und ausbleibender Sondereffekte wird für das Jahr 2024 ein ähnliches positives Ergebnis wie für 2023 (TEUR 2.331) prognostiziert. Das Ergebnis der Gesellschaft wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Statkraft Markets GmbH abgeführt. Die Gesellschaft geht von einem moderaten Mitarbeiterwachstum aus.

Zwar sind die Folgen von außenpolitischen Entwicklungen nur schwer absehbar, aber die Gesellschaft erwartet keine unmittelbaren Auswirkungen, da sie nur in geringem Maße abhängig vom gesamtwirtschaftlichen Umfeld ist.

Chancen und Risiken

Die Chancen und Risiken der Gesellschaft sind ebenfalls durch die Statkraft Markets GmbH geprägt.

So besteht das Risiko, dass die Bedarfsanforderungen mittel- bis langfristig für die von der Statkraft Trading GmbH erbrachten Dienstleistungen in der Zukunft steigen oder aber auch sinken können. Die Chancen und Risiken der Gesellschaft ergeben sich aus der engen Verbindung mit der Geschäftstätigkeit der Statkraft Markets GmbH und den sich daraus ergebenden Bedarfsanforderungen und sind weitgehend gleichlautend mit den bei dieser Gesellschaft getroffenen Feststellungen, die nachfolgend wiedergegeben werden (Quelle: Jahresabschluss 31. Dezember 2023 der Statkraft Markets GmbH):

" Gesamtbeurteilung der Risiko- und Chancensituation

Die Geschäftsführung schätzt die Entwicklung der Gesellschaft aufgrund der nachgenannten Chancen und Risiken als nicht gefährdet ein, sondern geht weiterhin von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft aus.

Chancen und Risiken aus Commodity-Preisschwankungen

Für den Bereich Trading & Origination werden zugleich Risiken und Chancen in der Marktentwicklung gesehen. Falsche Einschätzungen zu künftigen Preisentwicklungen können negative Auswirkungen in den einzelnen Portfolios nach sich ziehen. Neue und innovative Produkte bieten aber auch die Chance eines zusätzlichen Wertbeitrags.

Die Risikosteuerung erfolgt mittels eines Limit-Systems. Dabei ist der Abschluss der Handelskontrakte nur innerhalb dieser zulässigen Limits erlaubt. Das Limit-System ist nach Limits für das Preisänderungsrisiko und das (Adressaten-)Ausfallrisiko (siehe weiter unten) getrennt. Die im volatilen Strom- und Gasmarkt auftretenden Marktpreisrisiken werden durch das Value-at-Risk-Verfahren (VaR) und Profit-at-Risk-Analysen (PaR) gemessen. Das Middle Office überwacht die offenen Positionen der Portfolios sowie die Gesamtrisikoposition der Gesellschaft. Bei Überschreitung des Risikomandates sorgt das Middle Office für die Schließung von offenen Positionen und die Minimierung der Risiken aus ungesicherten Positionen.

Die Risiken aus der Veräußerung von Umweltzertifikaten und Herkunftsnachweisen, die zum Bilanzstichtag in den Vorräten enthalten sind, werden als niedrig angesehen, da nach der Erfahrung des Managements diese Zertifikate im Sommer des Folgejahres jeweils von Stromversorgern besonders nachgefragt werden, damit diese ihren Verpflichtungen nachkommen können.

Chancen ergeben sich aus der erwarteten Marktkonsolidierung und der Innovationsführerschaft der Statkraft Markets GmbH.

Auch in 2023 lagen die Kosten für das Bilanzkreismanagement von erneuerbaren Energien deutlich über dem Vorkrisenniveau. Im Vergleich zu 2022 hat sich aber insbesondere das Risiko durch geringere Großhandelspreise reduziert, extreme Preisspitzen traten nicht auf und haben daher die Kosten durch die Bilanzierung nicht unkontrolliert ansteigen lassen.

Im Jahr 2023 wurden die über europäische Länder hinweg harmonisierte Beschaffung und koordinierte Aktivierung von Regelleistung ("MARI" und "PICASSO") eingeführt. In diesem Zuge ist die Vergütung der Regelarbeit auf sog. "Marginal Pricing" umgestellt worden, d.h. die teuerste aktivierte Einheit setzt den Preis für alle aktivierten Kraftwerke fest. Diese höheren Preise werden auf den Ausgleichsenergiepreis umgelegt und führen zu einer stärkeren Volatilität der Ausgleichsenergiepreise.

Zukünftig sind auch weiterhin Preisspitzen durch Extremsituationen, beispielsweise durch unvorhergesehene Kraftwerksausfälle oder durch unvermeidbare Prognosefehler bei Erneuerbaren Energien im Markt, möglich. Hier zeigen sich auf Seiten der Anlagenbetreiber von flexiblen Anlagen Erlöspotentiale, während sich für Marktteilnehmer von fluktuierenden Energieträgern erhebliche finanzielle Risiken in der untertägigen Bilanzierung auftun. Die europäische Erweiterung der Regelleistungskooperation sollte insgesamt aber dafür sorgen, dass auch die Regelleistungsausführung im europäischen Binnenmarkt stattfindet und lokale Preisspitzen daher in Anzahl und Ausmaß deutlich abnehmen. Um das Risiko für die Vermarkter von Erneuerbaren Energien kalkulierbar zu halten, sollten hier weiterhin Preisobergrenzen in den Regelarbeitsmärkten herrschen."

Die Statkraft Trading hat derzeit nur einen Vertrag mit der Statkraft Markets GmbH; aus dieser Situation ergibt sich das Risiko der Vertragsbeendigung durch die Statkraft Markets, jedoch auch eine Chance auf weitere Verträge mit neuen Kunden. Die Geschäftsführung schätzt jedoch diese Chance und dieses Risiko aufgrund der Zugehörigkeit beider Gesellschaften zum Statkraft Konzern und aufgrund dessen, dass die Statkraft Markets die alleinige Gesellschafterin der Statkraft Trading ist, als sehr gering ein.

Risikomanagement

Die Statkraft Trading GmbH als reine Personal-Dienstleistungsgesellschaft ist kaum eigenen operativen Risiken ausgesetzt. Über bestehende Dienstleistungsverträge sind Bereiche wie beispielsweise Finance und IT an Konzerngesellschaften ausgelagert, die über eigene Risikomanagementsysteme verfügen.

Die Gesellschaft erwirtschaftet ihre Erlöse nahezu ausschließlich mit ihrer Muttergesellschaft Statkraft Markets GmbH; somit sind die Risiken der Statkraft Trading GmbH besonders eng mit der Statkraft Markets GmbH verknüpft. Die Statkraft Markets GmbH befasst sich mit Handelsaktivitäten, die mit einer Reihe von Risiken verbunden sind. Hierzu zählen insbesondere Marktpreisrisiken, Kontrahentenausfallrisiken, operative Risiken sowie Risiken im Zusammenhang mit IT-Systemen. Diesen Risiken wirkt die Statkraft Markets GmbH mit einem hoch priorisierten Risikomanagement entgegen.

 

Düsseldorf, den 18. September 2024

Stefan-Jörg Göbel

Dr. Malte Schwoon

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.578,78 0,00
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.086.351,20 999.648,55
1.299.929,98 999.648,55
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.178,29 18.703,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.284.963,11 82.920.370,48
3. Sonstige Vermögensgegenstände 155.314,26 514.812,61
40.454.455,66 83.453.887,01
41.754.385,64 84.453.535,56

Passiva

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 26,01 26,01
25.026,01 25.026,01
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.086.351,20 999.648,55
2. Sonstige Rückstellungen 36.720.483,29 75.372.789,35
37.806.834,49 76.372.437,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.219,27 5.040,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.538.551,09 7.278.854,73
3. Sonstige Verbindlichkeiten 344.754,78 772.176,33
davon aus Steuern: EUR 309.434,22 (Vorjahr: TEUR 759)
3.922.525,14 8.056.071,65
41.754.385,64 84.453.535,56

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 49.580.963,52 101.471.309,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 89.690,26 2.306.394,74
davon Währungskursgewinne: EUR 26.255,29 (Vorjahr: TEUR 27)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.618.965,59 4.495.691,22
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 41.666.232,37 88.992.177,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.182.820,69 2.304.195,28
davon für Altersversorgung: EUR 10.743,83 (Vorjahr: TEUR 152)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.450,57 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.504.845,43 1.320.319,24
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.654.362,40 196.145,28
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.654.361,06 (Vorjahr: TEUR 158)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46,11 136.131,87
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 95)
9. Ergebnis nach Steuern 2.330.655,42 6.725.334,25
10. Sonstige Steuern 0,00 0,00
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -2.330.655,42 -6.725.334,25
12. Jahresergebnis 0,00 0,00

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
B. Summe Aktiva 1,00 1,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
C. Summe Passiva 1,00 1,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Sitz der Statkraft Trading GmbH ist Düsseldorf. Die Gesellschaft ist unter der Registernummer HRB 58166 im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, unverändert zum Vorjahr, maßgebend.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Planmäßige Abschreibungen werden linear nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Bei dem Sachanlagevermögen werden überwiegend die folgenden Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden zugrunde gelegt:

Bilanzposten Nutzungsdauer
in Jahren
Abschreibungsmethode
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-16 linear

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn der Grund für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen ist.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto EUR 250,00 werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Nettowert von mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 wird im Sachanlagevermögen ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Der Posten ist insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Bewertung der wertpapiergebundenen Pensionsverpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB. Die Höhe der Altersversorgungsverpflichtung richtet sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen. Zur Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen wurden entsprechende Mittel in Spezialfonds angelegt, die ausschließlich aus der Umwandlung von Gehaltsbestandteilen resultieren und demnach arbeitnehmerfinanziert sind. Für den Bilanzausweis werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB so weit verrechnet ausgewiesen, wie die angelegten Mittel dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der sich aus dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital ergibt. Der nicht verrechnete Teil der Rückdeckungsversicherung wird unter Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten bzw. einem etwaigen niedrigerem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung künftiger Kostensteigerungen angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Aufgrund der steuerlichen Organschaft werden die latenten Steuern im Jahresabschluss der Statkraft Germany GmbH, Düsseldorf, als Organträgerin ausgewiesen.

Als Verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Statkraft AS, Oslo/Norwegen, einbezogen werden, und die Gesellschaften, an denen die Statkraft AS, Oslo/Norwegen, direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält, die aber aufgrund eines Wahlrechts nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.643 29.374
davon gg. die Gesellschafterin Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf 4.866 28.865
Forderungen aus Cash-Pool gegen Statkraft AS, Oslo/Norwegen 33.642 53.546
Forderungen gegen verbundene Unternehmen gesamt 40.285 82.920

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Anschaffungskosten sowie die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen die Pensionen betreffend sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Anschaffungskosten
TEUR
Beizulegender Zeitwert
TEUR
Rückdeckungsversicherung Pensionen 1.035 1.091

Vor Verrechnung der Rückdeckungsansprüche in Höhe von TEUR 1.091 (Vorjahr: TEUR 1.063) betragen die Pensionsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.177 (Vorjahr: TEUR 2.063). Im Geschäftsjahr 2023 wurden Erträge und Aufwendungen aus § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 193 (Vorjahr: TEUR 38) verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeitergratifikationen in Höhe von TEUR 35.471 (Vorjahr: TEUR 74.038) sowie sonstige personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.222 (Vorjahr: TEUR 1.251).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.208 554
davon ggü. der Gesellschafterin Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf 251 0
Verbindlichkeiten aus Gewinnabführungsverpflichtung ggü. der Gesellschafterin Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf 2.331 6.725
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gesamt 3.539 7.279

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr und im Vorjahr im Wesentlichen im Zusammenhang mit Dienstleistungen an die Gesellschafterin Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf, erzielt. Die Umsätze teilen sich auf in Dienstleistungen an die Statkraft Markets GmbH in Höhe von TEUR 43.452 (Vorjahr: TEUR 95.294) und Projekttätigkeiten an verschiedene Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 6.129 (Vorjahr: TEUR 6.177).

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 27) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 179) enthalten, die periodenfremd sind.

Personalaufwendungen

Von den Aufwendungen für soziale Abgaben entfallen TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 152) auf Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 21) enthalten. Unrealisierte Währungskursverluste aus der Bewertung sind in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge in Höhe von TEUR 1.532 (Vorjahr: TEUR 155) aus dem In-House Banking enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 95) aus dem Cash-Pool und TEUR 193 (Vorjahr: TEUR 37) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorare

Das auf den Abschlussprüfer Deloitte GmbH für das Geschäftsjahr 2023 entfallende Gesamthonorar beträgt TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 14) und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfung.

Geschäftsführung und Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Stefan-Jörg Göbel (Senior Vice President Country Manager Germany), Düsseldorf,

Dr. Carsten Poppinga (Senior Vice President Trading & Origination), Düsseldorf, (bis 27. März 2023)

Dr. Malte Schwoon (Vice President Energy Management Continent), Düsseldorf,

Charbel Abi Daher Düsseldorf (Senior Vice President Trading in MT), Düsseldorf, (27. März 2023 bis 9. Januar 2024)

Die Geschäftsführer üben neben der Tätigkeit bei der Statkraft Trading GmbH verschiedene Funktionen innerhalb der Statkraft-Gruppe aus.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 haben alle Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung für 2023 betrugen TEUR 23.298 (Vorjahr: TEUR 3.437). Es bestehen Pensionsverpflichtungen für ehemalige Geschäftsführer in Höhe von TEUR 671 (Vorjahr: TEUR 657).

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 135 Angestellte (Vorjahr: 144) und acht gewerbliche Angestellte (Vorjahr: sechs).

Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergeben, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten, wenn sie früher eingetreten wären.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Statkraft AS, Oslo/Norwegen , zum 31. Dezember 2023 einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Der größte Konsolidierungskreis, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist der Konzernabschluss der Statkraft SF, Oslo/Norwegen.

Der Konzernabschluss der Statkraft AS ist erhältlich beim Registergericht (Regnskapsregisteret) in Oslo/Norwegen unter der Registernummer 987 059 699.

Der Konzernabschluss der Statkraft SF ist erhältlich beim Registergericht (Regnskapsregisteret) in Oslo/Norwegen unter der Registernummer 962 986 277.

Die Geschäftsführung beabsichtigt, den Konzernabschluss der Statkraft AS, aufgestellt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), in elektronischer Form unter Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf/HRB 37885/Amtsgericht Düsseldorf, beim Unternehmensregister nach den für den nach § 291 HGB entfallenden Konzernabschluss und Konzernlagebericht maßgeblichen Vorschriften in englischer Sprache einzureichen.

Abweichungen zum deutschen Recht in Bezug auf den Jahresabschluss der Statkraft Trading GmbH können sich aufgrund einer unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen und aus der Bildung latenter Steuern auf diese unterschiedliche Bilanzierung und Bewertung ergeben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Aufgrund des mit der Statkraft Markets GmbH, Düsseldorf, bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags wird das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 2.331 (Vorjahr: TEUR 6.725) an diese abgeführt und ein Jahresüberschuss von Null ausgewiesen.

 

Düsseldorf, den 18. September 2024

Die Geschäftsführung

Stefan-Jörg Göbel

Dr. Malte Schwoon

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 235.029,35 0,00 0,00 235.029,35
0,00 235.029,35 0,00 0,00 235.029,35
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 999.648,55 86.702,65 0,00 0,00 1.086.351,20
999.648,55 86.702,65 0,00 0,00 1.086.351,20
Insgesamt 999.648,55 321.732,00 0,00 0,00 1.321.380,55
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Zugänge/ Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 21.450,57 0,00 0,00 21.450,57
0,00 21.450,57 0,00 0,00 21.450,57
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 0,00 21.450,57 0,00 0,00 21.450,57
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.578,78 0,00
213.578,78 0,00
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.086.351,20 999.648,55
1.086.351,20 999.648,55
Insgesamt 1.299.929,98 999.648,55

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Statkraft Trading GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Statkraft Trading GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Statkraft Trading GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund-

sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 18. September 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Benedikt Brüggemann, Wirtschaftsprüfer

gez. Niklas Polster, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift

über die außerordentliche Gesellschafterversammlung der

Statkraft Trading GmbH

Derendorfer Allee 2 a, D-40476 Düsseldorf

(AG Düsseldorf HRB 58166)

Die Statkraft Markets GmbH mit Sitz in Düsseldorf, Handelsregisternummer HRB 37885, ist die alleinige Gesellschafterin der Statkraft Trading GmbH mit Sitz in Düsseldorf.

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller gesetzlichen und satzungsmäßigen Formen und Fristen halte ich hiermit eine außerordentliche Gesellschafterversammlung

ab und beschließe wie folgt:

1.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gesellschaft, der mit einer Bilanzsumme von € 41.754.385,64 abschließt, wird festgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 weist einen Jahresüberschuss von € 2.330.655,42 aus.

2.

Das Jahresergebnis 2023 in Höhe von € 2.330.655,42 wird aufgrund des mit Wirkung zum 01.01.2008 abgeschlossenen Ergebnis- und Gewinnabführungsvertrages an die Statkraft Markets GmbH abgeführt.

3. Der Geschäftsführung wird für ihre Tätigkeiten während des Geschäftsjahres 2023 Entlastung erteilt.

4. Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 ist die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Georg-Glock-Straße 22, 40474 Düsseldorf bestellt.

Damit ist die Gesellschafterversammlung beendet.

Im Falle von Widersprüchen zwischen dem deutschen und dem englischen Wortlaut dieser Niederschrift hat der deutsche Text Vorrang.

 

Düsseldorf, 19.09.2024

Statkraft Markets GmbH

Ronald van Eldik

Malte Schwoon

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