Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 33486
Eingetragen
4.10.2013
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenEinzelhandel mit Textilien
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Textilien und artverwandten Artikeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Breinig
seit 11.5.2023
Prokura
Dimitri Morozov
seit 11.5.2023
Prokura
Lothar Hiese
seit 9.6.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Falk & Ross Group Equity GmbH

Sembach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Falk & Ross Group Equity GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Falk & Ross Group Equity GmbH, Sembach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Falk & Ross Group Equity GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 28. Juli 2022

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kausch-Blecken von Schmeling, Wirtschaftsprüfer

Sommerrock, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software 7.399,06 98.393,70
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.036.609,36 1.274.318,93
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.552.956,51 3.774.882,29
4. Kundenstamm 85.492,18 559.310,51
5. Geleistete Anzahlungen 246.603,16 222.057,16
2.929.060,27 5.928.962,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 5.646.147,94 5.934.387,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.694.115,33 2.152.071,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 573.907,12 735.959,56
7.914.170,39 8.822.417,95
10.843.230,66 14.751.380,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 35.242.733,77 35.425.677,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.010.939,62 17.763.925,72
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.231.074,01 2.622.876,59
22.242.013,63 20.386.802,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.396.458,81 6.123.405,77
63.881.206,21 61.935.885,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.001.488,65 723.906,93
D. Aktive latente Steuern 73.920,04 105.611,51
75.799.845,56 77.516.784,51

Passiva

31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
./. Eigene Anteile -40.000,00 -40.000,00
960.000,00 960.000,00
II. Kapitalrücklage 39.285.012,50 39.285.012,50
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 845.654,80 -120.059,56
IV. Konzernverlustvortrag -34.307.700,62 -26.178.065,08
V. Konzernjahresfehlbetrag -597.427,23 -8.129.635,54
VI. Nicht beherrschende Anteile 6.845.720,03 5.440.460,33
13.031.259,48 11.257.712,65
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 17.866,71 106.342,95
2. Steuerrückstellungen 238.005,71 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.777.408,29 1.607.710,08
2.033.280,71 1.714.053,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.770.766,07 33.916.934,74
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 103.542,60 55.462,60
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.046.906,51 12.870.747,24
4. Sonstige Verbindlichkeiten 17.751.855,69 17.491.651,05
davon aus Steuern EUR 2.204.399,20 (Vj. EUR 2.816.211,58)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 297.300,92 (Vj. EUR 255.177,96)
60.673.070,87 64.334.795,63
D. Passive latente Steuern 62.234,50 210.223,20
75.799.845,56 77.516.784,51

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 174.991.268,04 165.921.759,77
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.438.076,43 1.104.783,79
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 140.214,08 (Vj. EUR 339.542,48)
176.429.344,47 167.026.543,56
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 133.256.206,16 131.287.260,94
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.426.860,16 12.512.207,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.241.512,36 2.169.981,89
davon für Altersversorgung EUR 90.010,46 (Vj. EUR 60.522,86)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.458.454,20 4.577.016,96
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.425.764,13 21.003.375,67
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 211.011,97 (Vi. EUR 516.052,22)
172.808.797,01 171.549.842,85
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.465,05 17.814,81
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.802.260,61 2.584.800,46
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. EUR 8.659,00)
-1.793.795,56 -2.566.985,65
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.331.105,06 480.339,80
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 116.297,23 (Vj. EUR 189.342,59)
10. Ergebnis nach Steuern 495.646,84 -7.570.624,74
11. Sonstige Steuern 85.785,20 59.478,59
12. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 409.861,64 -7.630.103,33
13. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn -1.007.288,87 -499.532,21
14. Konzernjahresfehlbetrag -597.427,23 -8.129.635,54

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernjahresfehlbetrag -597.427,23 -8.129.635,54
Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.458.454,20 4.577.016,96
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 319.227,68 -828.162,96
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 2.819.990,53 138.589,39
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.038.181,00 31.960.045,57
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.215.250,52 -23.272.253,31
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 378.214,21 0,00
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 1.228.481,86 1.571.737,33
Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuererträge (-) 1.447.402,29 669.682,39
Ertragsteuerzahlungen (-) / Ertragsteuererstattungen (+) -768.995,22 -1.366.682,44
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.462.417,84 5.320.337,39
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -343.590,75 -217.850,76
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 22.584,77 0,00
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -517.184,32 -485.259,09
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 149,17 0,00
Erhaltene Zinsen (+) 8.465,05 17.814,81
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -829.576,08 -685.295,04
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Finanzkrediten 3.465,02 14.832.227,73
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Finanzkrediten -6.149.633,69 -17.956.195,17
Gezahlte Zinsen (-) -1.236.946,91 -1.589.552,14
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -7.383.115,58 -4.713.519,58
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 249.726,18 -78.477,23
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 23.326,86 -92.802,14
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.123.405,77 6.294.685,14
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.396.458,81 6.123.405,77
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 6.396.458,81 6.123.405,77
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.396.458,81 6.123.405,77

Konzern-Eigenkapitalspiegel für 2021

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzverlust Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR EUR EUR EUR
31.12.2019 960.000,00 39.285.012,50 -26.178.065,08 764.332,95
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -8.129.635,54 0,00
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,00 0,00 0,00 -884.392,51
0,00 0,00 -8.129.635,54 -884.392,51
31.12.2020 960.000,00 39.285.012,50 -34.307.700,62 -120.059,56
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -597.427,23 0,00
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,00 0,00 0,00 965.714,36
0,00 0,00 -597.427,23 965.714,36
31.12.2021 960.000,00 39.285.012,50 -34.905.127,85 845.654,80
Mutterunternehmen
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Konzern-Eigenkapital
EUR EUR EUR
31.12.2019 14.831.280,37 5.223.384,16 20.054.664,53
Konzernjahresfehlbetrag -8.129.635,54 499.532,21 -7.630.103,33
Währungsumrechnungsdifferenzen -884.392,51 -282.456,04 -1.166.848,55
-9.014.028,05 217.076,17 -8.796.951,88
31.12.2020 5.817.252,32 5.440.460,33 11.257.712,65
Konzernjahresfehlbetrag -597.427,23 1.007.288,87 409.861,64
Währungsumrechnungsdifferenzen 965.714,36 397.970,83 1.363.685,19
368.287,13 1.405.259,70 1.773.546,83
31.12.2021 6.185.539,45 6.845.720,03 13.031.259,48

Konzernanhang für 2021

1. Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.

Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

2. Registerinformationen

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Falk & Ross Group Equity GmbH mit Sitz in Sembach im Handelsregister Kaiserslautern unter der Nummer HRB 30683 eingetragen.

3. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst neben dem Mutterunternehmen folgende Gesellschaften:

die Falk & Ross Group Europe GmbH, Sembach, Deutschland

die Tebram GmbH, Sembach (vormals: Frankfurt am Main), Deutschland

die Spirit Promotional Clothing S.A., Waterloo, Belgien

die Falk & Ross Group Polska Sp. z o.o., Krakau, Polen

die Falk & Ross Group France S.A.S., Lyon (vormals: Les Echets), Frankreich

die Falk & Ross Group Spain S.L., Girona (vormals: Celra), Spanien

die Falk & Ross Group Italia S.r.l., Mailand, Italien

die Falk & Ross Group (UK) Limited, Wednesbury (vormals: Linlithgow), Großbritannien

die B.T.C. Activewear Holdings Limited, Wednesbury, Großbritannien

die B.T.C. Activewear Limited, Wednesbury, Großbritannien

die Falk & Ross Group Hungary Kft., Budapest, Ungarn

Die Gesellschaft hält mittelbar 76% an der B.T.C. Activewear Holdings Limited, die ihrerseits 100% der Anteile an der B.T.C. Activewear Limited hält.

Die Anteile aller übrigen Tochtergesellschaften werden ebenfalls zu 100 % mittelbar von der Gesellschaft gehalten.

4. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge wurden dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet; der Restbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Umsätze, Aufwendungen und Erträge und konzerninterne Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Entgeltlich erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250 bis EUR 1.000 wird jährlich aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz der steuerliche Sammelposten gebildet und jeweils 20% p.a. im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Für Ersatzteile der Technischen Anlagen und Maschinen wurde ein Festwert gebildet.

Die im Vorratsvermögen vorhandenen Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus der überdurchschnittlichen Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Bei den derzeit bestehenden Fällen wird die sogenannte "Einfrierungsmethode" angewandt, bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden daher nicht erfolgswirksam erfasst. Ineffektivitäten werden erfolgswirksam als Rückstellung erfasst. Die Ermittlung der Effektivität erfolgt prospektiv nach der Methode des "Critica Term Matches" und retrospektiv mit der "hypothethischen Derivatemethode".

6. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte aus auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen) mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

7. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.

Für den Kundenstamm der im Geschäftsjahr 2010 übernommenen B.T.C. Activewear Ltd. wurde eine Nutzungsdauer von 12 Jahren zugrunde gelegt. Ebenso wurde für den in diesem Zusammenhang erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert eine Nutzungsdauer von 12 Jahren zu Grunde gelegt. Die erwartete Nutzungsdauer dieses in erster Linie kundenbezogenen Geschäfts- oder Firmenwerts wurde mittels Analyse der Entwicklung der Kundenbasis über mehrere historische Perioden hinweg bestätigt. Für Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung am 29. Mai 2009 wurde die Restnutzungsdauer auf 12 Jahre ab dem 1. März 2010 angepasst. Im Zusammenhang mit der Übernahme der B.T.C. Activewear Ltd. durchgeführte Vergleichsanalysen ergaben, dass die wirtschaftliche Nutzungsdauer dieser Geschäfts- oder Firmenwerte im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zu gering eingeschätzt wurde. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden somit über einen Zeitraum von 2009 bzw. 2010 bis 2022 abgeschrieben.

Im Berichtsjahr wurden keine Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände aktiviert, der Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 7 (Vj. TEUR 98).

Vorräte

Vorräte sind in Höhe von TEUR 16.048 gemäß dem zwischen der Falk & Ross Group Equity GmbH, Sembach, der Falk & Ross Group Europe GmbH, Sembach, sowie der Tebram GmbH, Sembach, als Kreditnehmer und dem Bankenkonsortium als Kreditgeber abgeschlossenen Kreditvertrag an die Kreditgeber sicherungsübereignet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.869 sind gemäß dem Kreditvertrag an die Kreditgeber sicherungsübereignet.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht.

Aktive latente Steuern

Der Berechnung der aktiven latenten Steuern wurden die lokalen Steuersätze der betroffenen Gesellschaften zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern wurden in Höhe von TEUR 74 (Vj. TEUR 106) auf sonstige temporäre Differenzen bei den ausländischen Tochtergesellschaften gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 1,0 Mio. und die Kapitalrücklage unverändert TEUR 39.285. Die Muttergesellschaft hält unverändert eigene Anteile in Höhe von TEUR 40, die direkt vom gezeichneten Kapital abgesetzt sind.

Darüber hinaus enthält das Eigenkapital Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.

Rückstellungen für Pensionen

Zum Stichtag bestehen ausländische Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 14), für die es kein Deckungsvermögen gibt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für die üblichen Verpflichtungen im Personalbereich, Jahresabschlussprüfung sowie ausstehende Rechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

in TEUR 31.12.2021
Restlaufzeit gesichert/ gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahren über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 159 27.612 0 2) 27.771 1)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 104 0 0 104
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.047 0 0 15.047
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.054 14.698 0 17.752
in TEUR 31.12.2020
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.962 14.955 2) 33.917
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 55 0 55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.871 0 12.871
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.281 14.211 17.492

1) Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 27.310 (Vj. TEUR 32.611) durch Abtretung der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen (einschließlich Forderungen aus Zentralregulierungsabkommen und Erstattungsansprüchen aus einer bestehenden Warenkreditversicherung) sowie durch Sicherungsübereignung des Warenlagers und Grundschulden Sembach gesichert.
2) Hiervon bestehen TEUR 0 (Vj. TEUR 465) aus der Inanspruchnahme einer Kreditlinie ohne feste Fälligkeit.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 14.698 (Vj. TEUR 14.133) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 62 (Vj. TEUR 210) resultieren im Wesentlichen aus dem im Zusammenhang mit dem Erwerb der B.T.C. Holdings Ltd. und ihrer Tochtergesellschaft B.T.C. Activewear Ltd. erworbenen Kundenstamm. Der Berechnung wurden die lokalen Steuersätze der betroffenen Gesellschaften zugrunde gelegt.

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
31.12.2021 74 -62 12
31.12.2020 106 -210 -104
Veränderung -32 148 116

8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

01.01. - 31.12.2021 01.01. - 31.12.2020
TEUR % TEUR %
- nach Sparten
Sport, Frottee, Babies, Schirme, Hemden, Pullis 18.171 10,4 17.619 10,7
T-Shirts 54.195 31,0 53.532 32,3
Sweat Shirts 43.324 24,7 38.044 22,9
Kappen, Taschen, Fleece, Pants 28.836 16,5 27.114 16,3
Jacken 13.605 7,8 13.436 8,1
Polos 16.648 9,5 15.458 9,3
Sonstige 212 0,1 719 0,4
174.991 100,0 165.922 100,0
- nach Regionen
Inland 29.702 17,0 34.617 20,8
Vereinigtes Königreich 61.905 35,4 58.557 35,3
Frankreich 13.811 7,9 14.807 8,9
Belgien 10.622 6,0 9.263 5,6
Österreich 3.651 2,1 3.443 2,1
Italien 5.713 3,3 4.745 2,8
Spanien 14.260 8,1 10.375 6,3
Polen 8.119 4,6 7.956 4,8
Ungarn 1.511 0,9 1.446 0,9
Übrige 25.697 14,7 20.713 12,5
174.991 100,0 165.922 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 1.438, Vj. TEUR 1.105) beinhalten im Wesentlichen Wechselkurserträge (TEUR 140, Vj. TEUR 340), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 261, Vj. TEUR 28) sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 244, Vj. TEUR 161).

Die Erträge aus der Auflösung von nicht benötigten Rückstellungen sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen sind periodenfremd. Insgesamt sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 528 (Vj. TEUR 385) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Transportkosten (TEUR 7.299, Vj. TEUR 7.434), Immobilienkosten (TEUR 2.768, Vj. TEUR 2.817), Marketingkosten (TEUR 457, Vj. TEUR 1.734), Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 2.683, Vj. TEUR 2.833), Kosten für Zeitarbeit (TEUR 335, Vj. TEUR 112), Versicherungskosten (TEUR 704, Vj. TEUR 717), Bankgebühren (TEUR 1.008, Vj. TEUR 702), Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 260, Vj. TEUR 733) und Wechselkursaufwendungen (TEUR 211, Vj. TEUR 516). Die Bankgebühren beinhalten Kosten für die Refinanzierung in Höhe von TEUR 751 (Vj. TEUR 422).

In diesen Aufwendungen sind neben den Wertberichtigungen auf Forderungen weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 128 (Vj. TEUR 29) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Jahr 2021 sind TEUR 18 (Vj. TEUR 65) periodenfremde Steuererträge und TEUR 56 (Vj. TEUR 2) periodenfremde Steueraufwendungen angefallen.

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen außergewöhnlichen Aufwendungen sowie außergewöhnlichen Erträge.

Latente Steuern

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden latente Steuererträge in Höhe von TEUR 116 (Vj. TEUR 190) erfasst.

9. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Die sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die nichtzahlungswirksamen Zinsen für das Gesellschafterdarlehen (TEUR 565), die Veränderung des den anderen Gesellschaftern zuzurechnenden Gewinns (TEUR 1.405) im Eigenkapital, die Veränderung der latenten Steuern (TEUR -116) sowie die Veränderungen der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung (TEUR 966).

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten". Ende Dezember 2021 verfügte der Falk & Ross Konzern über Bankguthaben und Kassenbestände in Höhe von EUR 6,4 Mio.

Wesentliche zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge gab es nicht.

10. Erläuterungen zum Konzern-Eigenkapitalspiegel

Vom erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen zum 31. Dezember 2021 wie im Vorjahr keine Beträge zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung, weiterhin unterliegen TEUR 7 (Vj. TEUR 130) aus der Aktivierung selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände einer theoretischen Gewinnausschüttungssperre, die jedoch aufgrund der frei verfügbaren, für Ausschüttungen auflösbaren Rücklagen entsperrt werden.

Sonstige Angaben

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) ein, um sich gegen Währungsrisiken abzusichern. Es handelt sich bei diesen Derivaten um Finanztitel, die ausschließlich außerhalb der Börse zwischen der Gesellschaft und Kreditinstituten abgewickelt werden.

Das gesicherte Währungsrisiko bezieht sich auf die Schwankungen des EURO/US-Dollar-Kurses innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Durch den Abschluss von Termingeschäften zu einem festgelegten Währungskurs im Zeitpunkt der Warenbestellung werden die Risiken aus möglichen Schwankungen des Wechselkurses ab dem Zeitpunkt der Warenbestellung minimiert.

Zum Stichtag bestanden 9 Devisentermingeschäfte mit einem Nominalbetrag von insgesamt TUSD 1.285 mit Fälligkeit im ersten Halbjahr 2022.

Aufgrund von Nachteilhaftigkeit dieser Devisentermingeschäfte wurde zum Bilanzstichtag eine Drohverlustrückstellung in Höhe des beizulegenden Zeitwerts von insgesamt TEUR 15 (Vj. TEUR 10) in den sonstigen Rückstellungen gebildet.

Zum Bilanzstichtag existieren außer den oben genannten Devisentermingeschäften keine sonstigen derivativen Finanzinstrumente.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 1.910 sonstige finanzielle Verpflichtungen mit Laufzeiten bis 2026.

Außerbilanzielle Geschäfte

Konsignationslagervereinbarungen Zweck Zur Optimierung des Working Capitals wurden mit einigen Lieferanten Konsignationslagervereinbarungen getroffen.
Risiken Keine wesentlichen Risiken.
Vorteile Ware kann je nach Bedarf aus dem Lager entnommen werden, somit geringere Kapitalbindung im Vorratsvermögen.
Operating-Leasing Zweck Miet- und Leasingverträge wurden abgeschlossen, um Zahlungsabflüsse, die bei einem Erwerb von Vermögensgegenständen sofort anfallen würden, in die Zukunft zu verlagern.
Risiken Keine wesentlichen Risiken (Vertragsbindung über i.d.R. 2-3 Jahre).
Vorteile Der Konzern trägt kein Risiko des Werteverzehrs.

Die finanziellen Auswirkungen dieser außerbilanziellen Geschäfte sind für die Beurteilung der Finanzlage nicht wesentlich.

Weitere außerbilanzielle Geschäfte, die wesentlich für die Beurteilung der Finanzlage sind, bestehen nicht.

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 107
Steuerberatungsleistungen 19
126

Organe

Zu Geschäftsführern im Berichtsjahr waren bestellt:

 

Lothar Hiese, Bad Heilbrunn, CEO

 

Carl-Johan Forsberg, Bergisch Gladbach, CFO

 

Didier Jules L. Collignon, Waterloo, Belgien, CSO

 

Stephen Michael Pope, Tosside, Skipton, Großbritannien, COO

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.134.

Dem Beirat gehören folgende Personen an:

 

Nick Money-Kyrle, Managing Partner der Fynamore Advisers LLP, London, Großbritannien (Vorsitzender des Beirats)

 

Stephen G. Ross, Kaufmann, Kindsbach (bis 5. Januar 2021)

Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 0 (Vj. TEUR 35).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug 417 , davon waren 189 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich und 228 Mitarbeiter bei den ausländischen Tochtergesellschaften angestellt.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Angabe gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die Tochtergesellschaften Falk & Ross Group Europe GmbH, Sembach, und Tebram GmbH, Sembach (vormals: Frankfurt am Main), werden durch Gesellschafterbeschluss gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung des Jahresabschlusses befreit.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Am 24. Februar 2022 fand ein widerrechtlicher Übertritt der Grenzen des ukrainischen Staatsgebiets durch das russische Militär statt, woraus sich ein bis heute andauernder Krieg entwickelt hat, der die Erholung der Weltwirtschaft von den Folgen der Corona-Krise ausgebremst hat. Bis heute sind sowohl die Preise für Energie und Rohstoffe als auch die Inflation stark gestiegen.

Am 19. Juli 2022 wurde die Anschlussfinanzierung durch die Unterzeichnung des neugefassten Konsortialkreditvertrags mit den gleichen Kreditgebern wieder verlängert. Im Rahmen dieser Anschlussfinanzierung steht der Muttergesellschaft Falk & Ross Group Equity GmbH und den Tochtergesellschaften Falk & Ross Group Europe GmbH und Tebram GmbH unverändert eine Betriebsmittellinie (Tranche A) in Höhe von EUR 30,0 Mio., eine Import-Akkreditivlinie (Tranche C) in Höhe von EUR 6,0 Mio. sowie ein endfälliger Barkredit (Tranche D) in Höhe von EUR 10,0 Mio. zur Verfügung. Im Rahmen der Anschlussfinanzierung sind auf Basis des Konzernabschlusses der Falk & Ross Group Equity GmbH bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten, deren Nichteinhaltung zu einem Sonderkündigungsrecht der Kreditgeber führt.

Daneben sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Sembach, den 27. Juli 2022

Die Geschäftsführung der Falk & Ross Group Equity GmbH

Lothar Hiese

Carl-Johan Forsberg

Didier Collignon

Stephen Pope

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2021 Währungsumrechnungsdifferenzen Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software 182.507,73 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.836.934,76 66.740,28 410.526,32
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 31.825.798,46 131.623,32 0,00
4. Kundenstamm 5.756.936,11 402.224,17 0,00
5. Geleistete Anzahlungen 222.057,16 0,00 106.658,00
43.824.234,22 600.587,77 517.184,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 8.959.804,74 20.462,76 23.048,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.150.889,29 89.752,25 145.172,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.051.159,63 74.310,12 175.369,63
23.161.853,66 184.525,13 343.590,75
66.986.087,88 785.112,90 860.775,07
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchung Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software 0,00 0,00 182.507,73
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 35.664,17 6.278.537,19
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 31.957.421,78
4. Kundenstamm 0,00 0,00 6.159.160,28
5. Geleistete Anzahlungen -82.112,00 0,00 246.603,16
-82.112,00 35.664,17 44.824.230,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 0,00 74.193,72 8.929.122,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.112,00 801.734,38 8.666.191,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 221.940,91 5.078.898,47
82.112,00 1.097.869,01 22.674.212,53
0,00 1.133.533,18 67.498.442,67
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2021 Währungsumrechnungsdifferenzen Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software 84.114,03 0,00 90.994,64 0,00 175.108,67
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.562.615,83 46.732,58 666.361,26 33.781,84 5.241.927,83
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 28.050.916,17 122.644,90 2.230.904,20 0,00 30.404.465,27
4. Kundenstamm 5.197.625,60 374.783,55 501.258,95 0,00 6.073.668,10
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
37.895.271,63 544.161,03 3.489.519,05 33.781,84 41.895.169,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 3.025.417,39 11.986,82 270.310,05 24.739,92 3.282.974,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.998.818,25 72.789,10 386.620,03 486.150,93 6.972.076,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.315.200,07 65.698,55 312.005,07 187.912,34 4.504.991,35
14.339.435,71 150.474,47 968.935,15 698.803,19 14.760.042,14
52.234.707,34 694.635,50 4.458.454,20 732.585,03 56.655.212,01
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Software 7.399,06 98.393,70
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.036.609,36 1.274.318,93
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.552.956,51 3.774.882,29
4. Kundenstamm 85.492,18 559.310,51
5. Geleistete Anzahlungen 246.603,16 222.057,16
2.929.060,27 5.928.962,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 5.646.147,94 5.934.387,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.694.115,33 2.152.071,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 573.907,12 735.959,56
7.914.170,39 8.822.417,95
10.843.230,66 14.751.380,54

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Der Konzern der Falk & Ross Group Equity GmbH (kurz: Falk & Ross oder Falk & Ross-Gruppe) ist ein Distributor unveredelter Textilien in den Bereichen Merchandising, Promotion und Workwear in Europa. Zu den vertriebenen Textilien zählen u.a. T-Shirts, Sweatshirts, Polo Shirts, Fleeces, Jacken, Kappen und Taschen und andere Textilien. Unsere Geschäftskunden veredeln die Textilien durch Bedrucken, Beflocken, Besticken und andere Verfahren und verkaufen diese veredelten oder unveredelten Textilien wiederum an ihre Endkunden, die sie in den Bereichen Werbung und Merchandising, als Arbeits- oder Sportkleidung einsetzen.

Die Textilien werden von mehr als 35 internationalen Markenlieferanten bezogen, zu den größten Lieferanten zählten im abgelaufenen Geschäftsjahr The Cotton Group (B&C), Fruit of the Loom (inklusive Russell), Gildan, Bella und Result.

Die Falk & Ross-Gruppe betreibt in 2021 ein Distributionsnetzwerk in Europa bestehend aus vier Distributionszentren in Deutschland, Großbritannien, Spanien und Polen und eigenen Niederlassungen in neun europäischen Ländern.

Als Ergänzung zum Bezug von diesen Fremdprodukten bieten wir selbst entwickelte Produkte an, die wir in Asien produzieren lassen.

Die Bestellungen haben im Durchschnitt einen Wert im unteren dreistelligen Bereich und bestehen in der Regel aus Produkten verschiedener Hersteller und Verschiedener Artikel, Farben und Größen. Unsere Kunden erwarten die Auslieferung der bestellten Waren überwiegend innerhalb von 24 Stunden.

Struktur des Konzerns

Die Steuerung des Konzerns erfolgt durch die Falk & Ross Group Equity GmbH mit Sitz in Sembach bei Kaiserslautern. In dieser Funktion ist die Muttergesellschaft vor allem für die strategische Ausrichtung und Entwicklung des Konzerns, die Unternehmensfinanzierung und das gruppenweite Risikomanagement zuständig. Das operative Geschäft wird in den jeweiligen Tochtergesellschaften betrieben.

Zum Konsolidierungskreis des Falk & Ross Konzerns gehören neben der Falk & Ross Group Equity GmbH insgesamt elf unmittelbare und mittelbare Tochtergesellschaften. Die meisten ausländischen Tochtergesellschaften werden über die Falk & Ross Group Europe GmbH, Sembach, gehalten, deren alleiniger Gesellschafter die Falk & Ross Group Equity GmbH ist.

Im Berichtsjahr ergaben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beträgt 417, davon sind 189 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich und 228 Mitarbeiter bei den ausländischen Tochtergesellschaften angestellt.

Unsere Mitarbeiter sind der wichtigste nichtfinanzielle Leistungsfaktor des Unternehmens.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Aus Konzernabschlusssicht stellen die Umsatzerlöse, das Konzernjahresergebnis sowie der operative Cashflow die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Einflussfaktoren auf das Geschäft und die Entwicklung der Rahmenbedingungen

Zu den Erfolgsfaktoren für ein profitables Wachstum gehören für Falk & Ross als europaweit agierendem Distributor in der Textilbranche neben der strategischen Ausrichtung insbesondere die Entwicklung und Perspektiven des wirtschaftlichen Umfeldes sowie branchenspezifische Trends.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und in der Eurozone sowie sämtliche Konjunkturzahlen des Jahres 2021 stehen weiterhin unter dem Einfluss der COVID-19 Krise. Diese entwickelten sich im Jahr 2021 deutlich positiver im Vergleich zum Vorjahr.

In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft im Jahr 2021 positiv und lag Ende des Jahres um 5,4% über dem Vorjahreswert.

Deutschland hat das Jahr 2021 mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung von 2,8% abgeschlossen. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind 2021 gegenüber dem Vorjahr im Jahresdurchschnitt um 3,1% gestiegen (Statistisches Bundesamt). Der GfK Konsumklima-Index lag im Dezember 2021 mit minus 1,8 Punkten deutlich über dem Vorjahresniveau (Dezember 2020 minus 6,8 Punkte).

Die Konjunkturentwicklung im Jahr 2021 in allen für Falk & Ross relevanten Märkten verlief positiv.

Branchenspezifische Entwicklungen

Entscheidend für das operative Geschäft von Falk & Ross sind neben den generellen gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren insbesondere die Entwicklungen in der Textilbranche, speziell im Bereich für Promotionstextilien und Arbeitskleidung sowie auf den Beschaffungsmärkten.

Die Entwicklung der Textilbranche in Deutschland verlief im Jahr 2021 positiv im Vergleich zum Vorjahr. Trotzdem sind die Auswirkungen der andauernden COVID-19 Krise der vergangenen zwei Jahre noch nicht überwunden und auch im Jahr 2021 noch deutlich zu spüren. Die Umsätze und die Exporte zeigen zwar deutliche Zuwächse, allerdings von einer niedrigeren Ausgangsbasis. Stark erschwert wird der Aufschwung zusätzlich durch die steigenden Rohstoff- und Energiepreise sowie Frachtkosten. Gerade diese Probleme werden im Jahr 2022 durch den Krieg in der Ukraine noch weiter verstärkt. Im Jahr 2021 konnte im Textilsektor ein Umsatzzuwachs von 5,5% gegenüber dem ersten Corona-Jahr 2020 verzeichnet werden. Das Bekleidungssegment wies im Jahr 2021 ein Umsatzplus von 3,0% im Vergleich zum Vorjahr auf, während das Textilsegment ein Umsatzplus von 6,9% gegenüber dem Vorjahr aufwies.

Die Auftragseingänge im Jahr 2021 folgten ebenfalls einem positiven Trend. Das Bekleidungssegment verzeichnete bei den Auftragseingängen im Jahr 2021 einen Zuwachs von 6,9% im Vergleich zum Vorjahr. Im Textilsegment erhöhten sich die Auftragseingänge um 8,6%.

Die Beschäftigtenzahlen sanken nach dem Jahr 2020 auch im Jahr 2021 weiter (Bekleidungssegment -6,5%, Textilsegment -3,3%). Dies korrespondiert mit der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden, die ebenfalls gesunken ist mit insgesamt einem Rückgang von 1,2% gegenüber dem Vorjahr.

Die Rohstoffpreise sind im Laufe des Jahres 2021 stark gestiegen. Der Baumwollpreis bewegte sich zwischen 0,78 USD pro Pfund (Ib) und 1,20 USD pro Pfund (Ib). Zum Jahresbeginn lag der Preis für die Baumwolle bei 0,79 USD pro Pfund (Ib) und zum Jahresende bei 1,13 USD pro Pfund (Ib).

Vergleich der Prognose aus der Vorperiode mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Auf Basis der Planung wurde für das Jahr 2021 eine Erhöhung der Umsatzerlöse auf € 186 Mio. prognostiziert. Tatsächlich lag der Umsatz der Falk & Ross-Gruppe im Geschäftsjahr 2021 aufgrund geringerer Nachfrage mit € 175,0 Mio., um € 11,0 Mio. oder 5,9% unter dem Niveau des Budgets, aber um € 9,1 Mio. oder 5,5% über dem Niveau des Vorjahres (2020: € 165,9 Mio.).

Der Jahresüberschuss der Falk & Ross-Gruppe im Jahr 2021 ist, wie erwartet, aufgrund der aktuell andauernden COVID-19 Krise, negativ ausgefallen. Dieser liegt mit minus € 0,6 Mio. um € 7,5 Mio. wie prognostiziert deutlich über dem Vorjahreswert von minus € 8,1 Mio.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2021 erzielt die Falk & Ross-Gruppe einen Umsatz von € 175,0 Mio. Damit liegt der Umsatz um € 9,1 Mio. oder 5,5% über dem Vorjahresniveau (2020: € 165,9 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen Ende 2021 mit € 1,4 Mio. um € 0,3 Mio. über dem Vorjahresniveau (€ 1,1 Mio.). Die Zunahme in der Position sonstige betriebliche Erträge resultiert im Wesentlichen aus den, im Vergleich zum Vorjahr, um € 0,2 Mio. höheren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie um € 0,1 Mio. höheren Erträgen aus der Anpassung von Forderungswertberichtigungen.

Die Materialaufwandsquote der Falk & Ross-Gruppe liegt mit 76,2% (2020: 79,1%) um 2,9%- Punkte unter dem Vorjahresniveau. Die wesentlichen Gründe für die niedrigere Materialaufwandsquote liegen in den, im Vergleich zum Vorjahr, höheren Lieferantenboni in Höhe von € 0,7 Mio., den höheren Lieferantenskonti in Höhe von € 0,6 Mio. sowie den positiven Beiträgen aus dem Projekt "Verbesserung der Kundenprofitabilität" verbunden mit den Effekten aus den Preiserhöhungen im Jahr 2021 (Verkäufe der niedriger bewerteten Bestände).

Der Personalaufwand liegt im Jahr 2021 mit € 15,7 Mio. absolut um € 1,0 Mio. oder 6,7% über dem Wert des Vorjahres. Wesentlicher Grund für die, im Vergleich zum Vorjahr, höheren Personalkosten liegt in einem deutlich geringeren Anteil an Kurzarbeit im Jahr 2021. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich von 515 im Vorjahr auf 417 reduziert.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen mit € 4,5 Mio. um € 0,1 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres. Davon betragen die Abschreibungen auf Firmenwert und Kundenstamm € 2,7 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit € 19,4 Mio. um € 1,6 Mio. aufgrund von Kosteneinsparungen unter dem Niveau des Vorjahres von € 21,0 Mio. Dies resultiert im Wesentlichen aus den, im Vergleich zum Vorjahr, geringeren Marketingkosten in Höhe von € 1,3 Mio. sowie aus den, im Vergleich zum Vorjahr, um € 0,2 Mio. niedrigeren Kommunikationskosten.

Das negative Finanzergebnis des Jahres 2021 von € 1,8 Mio. liegt um € 0,8 Mio. unter dem Vorjahreswert von € 2,6 Mio. Grund dafür sind die, im Vergleich zum Vorjahr, um € 0,7 Mio. niedrigeren Zinsen für die Gesellschafterdarlehen aufgrund einer Anpassung des Zinssatzes.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf € 1,3 Mio. in 2021 gegenüber € 0,5 Mio. im Vorjahr. Hierin sind € 0,1 Mio. (Vorjahr: € 0,2 Mio.) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern enthalten.

Der den nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn hat sich von € 0,5 Mio. im Vorjahr auf € 1,0 Mio. im Berichtsjahr erhöht.

In Summe führt dies zu einem Konzernjahresfehlbetrag von € 0,6 Mio. nach € 8,1 Mio. im Vorjahr.

Finanz- und Vermögenslage

Cashflow

Das Konzernjahresergebnis beträgt im Berichtsjahr 2021 minus € 0,6 Mio. Die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens betragen € 4,5 Mio. im Jahr 2021. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um € 2,2 Mio. erhöht. Die sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen betragen im Jahr 2021 € 2,8 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um € 2,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Verluste aus den Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens betragen im Berichtsjahr € 0,4 Mio. Die Zins- und Ertragssteueraufwendungen betragen im Jahr 2021 € 1,2 Mio. (Vj. € 1,6 Mio.) bzw. € 1,4 Mio. (Vj. € 0,7 Mio.). Dem gegenüber stehen die Ertragssteuerzahlungen in Höhe von € 0,8 Mio. (Vj. € 1,4 Mio.) Dies sind die wesentlichen Faktoren, die zu einem positiven Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Jahr 2021 in Höhe von € 8,5 Mio. (Vj. € 5,3 Mio.) führen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt im Berichtszeitraum € 0,8 Mio. (Vj. € 0,7 Mio.) und setzt sich im Wesentlichen aus den Investitionen in das Sachanlagevermögen (€ 0,3 Mio.) sowie Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände (€ 0,5 Mio.) zusammen.

Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt € 7,4 Mio. (Vj. € 4,7 Mio.). Die Inanspruchnahme der Betriebsmittellinie in Deutschland hat sich, im Vergleich zum Vorjahr, um € 5,3 Mio. reduziert. In Großbritannien ist die Nutzung der Betriebsmittellinie ebenfalls um € 0,5 Mio. zurückgegangen. Ein weiterer Grund für den Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit im Jahr 2021 sind die geleisteten Zinszahlungen an Kreditinstitute in Höhe von € 1,2 Mio. (Vj. € 1,6 Mio.).

Kapitalstruktur

Zum Bilanzstichtag bilanziert die Falk & Ross-Gruppe Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 18 (Vj. € 0,1 Mio.), Steuerrückstellungen in Höhe von € 0,2 Mio. (Vj. € 0,0 Mio.) und sonstige Rückstellungen in Höhe von € 1,8 Mio. (Vj. € 1,6 Mio.).

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR 31.12.2021
Restlaufzeit gesichert/ gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahren über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 159 27.612 0 2) 27.771 1)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 104 0 0 104
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.047 0 0 15.047
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.054 14.698 0 17.752
in TEUR 31.12.2020
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.962 14.9552) 33.917
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 55 0 55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.871 0 12.871
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.281 14.211 17.492

1) Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 27.310 (Vj. T€ 32.611) durch Abtretung der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen (einschließlich Forderungen aus Zentralregulierungsabkommen und Erstattungsansprüchen aus einer bestehenden Warenkreditversicherung) sowie durch Sicherungsübereignung des Warenlagers und Grundschulden Sembach gesichert.
2) Hiervon bestehen T€ 0 (Vj. T€ 465) aus der Inanspruchnahme einer Kreditlinie ohne feste Fälligkeit.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen € 14,7 Mio. (Vj. € 14,1 Mio.) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt.

Die Gruppe verfügt Ende Dezember 2021 über Bankguthaben und Kassenbestände in Höhe von € 6,4 Mio. (Vj. € 6,1 Mio.), über freie Linien unter der Betriebsmittellinie des Konsortialkreditvertrages von € 12,7 Mio. (Vj. € 12,4 Mio.) und der Invoice Discount Facility zuzüglich Überziehungslimits des laufenden Kontos der BTC Activewear Ltd. von € 9,4 Mio. (Vj. € 10,4 Mio.).

Insgesamt verfügt die Gruppe Ende Dezember 2021 über € 28,5 Mio. freie Liquidität in Form von liquiden Mitteln und nicht gezogenen Kreditlinien. Die Liquidität ist ausreichend, damit der Kapitaldienst uneingeschränkt erbracht werden kann.

Investitionen

Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen belaufen sich im Berichtsjahr 2021 auf € 0,9 Mio. Hauptbestandteile sind Investitionen in die Erweiterung der technischen Anlagen und Maschinen, der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der EDV- Software.

Bilanzstruktur

Die immateriellen Vermögensgegenstände belaufen sich auf € 2,9 Mio. nach € 5,9 Mio. im Vorjahr und haben sich im Wesentlichen durch planmäßige Abschreibungen verringert. Die größten Posten sind hier die Geschäfts- oder Firmenwerte (€ 1,6 Mio. nach € 3,8 Mio. im Vorjahr) und Software (€ 1,0 Mio. nach € 1,3 Mio. im Vorjahr).

Das Sachanlagevermögen liegt mit € 7,9 Mio. um € 0,9 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres (€ 8,8 Mio.).

Das Vorratsvermögen von € 35,2 Mio. ist um € 0,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr gesunken (31. Dezember 2020: € 35,4 Mio.). Die Bestände der Eigenmarken liegen zum Jahresende bei € 5,8 Mio. und somit um € 2,1 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres von € 7,9 Mio. Die Bestände an Produkten der Fremdmarken haben sich demnach um € 1,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die gebildeten Wertberichtigungen belaufen sich auf € 2,7 Mio. nach € 2,8 Mio. per 31. Dezember 2020.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von € 20,0 Mio. (31. Dezember 2020: € 17,7 Mio.) sind im Vergleich zum Vorjahr korrespondierend zum Umsatzanstieg gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von € 2,6 Mio. im Jahr 2020 auf € 2,2 Mio. zum 31. Dezember 2021 reduziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist um € 0,3 Mio. im Vergleich zum Vorjahr auf € 1,0 Mio. gestiegen.

Die aktiven latenten Steuern sind mit € 0,1 Mio. unverändert zum Vorjahr.

Die Bilanzsumme der Falk & Ross-Gruppe beträgt zum Jahresende 2021 € 75,8 Mio. und liegt damit um € 1,7 Mio. unter dem Wert vom 31. Dezember 2020.

Das Eigenkapital der Falk & Ross-Gruppe liegt zum 31. Dezember 2021 bei € 13,0 Mio. (Vj. € 11,3 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt somit 17,2% im Vergleich zu 14,5% im Vorjahr (einschließlich der Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt € 27,7 Mio. oder 36,6%). Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 960 (Vj. T€ 960) und die Kapitalrücklage T€ 39.285 (Vj. T€ 39.285). Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung beträgt € 0,8 Mio. nach minus € 0,1 Mio. im Vorjahr. Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Betrag von € 6,8 Mio. (Vj. € 5,4 Mio.).

Die Nettofinanzverbindlichkeiten ohne nachrangige Gesellschafterdarlehen belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf € 21,4 Mio. nach € 27,8 Mio. zum Jahresende 2020. Die Reduktion resultiert im Wesentlichen aus einem positiven Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die seit März 2020 andauernde COVID-19 Krise hatte auch im Jahr 2021 noch negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Falk & Ross-Gruppe, wenngleich sich die Umsätze im Jahr 2021 wieder etwas erholen konnten und um 5,5% über dem Jahr 2020 lagen. Durch die, im Vergleich zum Vorjahr, höheren Lieferantenboni und -skonti, die positiven Beiträge aus dem Projekt "Verbesserung der Kundenprofitabilität" verbunden mit den Effekten aus den Preiserhöhungen im Jahr 2021 konnte die Rohertragsmarge im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Zusätzlich leisteten die weiterhin konsequente Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen zur Kostenreduktion, Effizienzsteigerung und Verbesserung des Liquiditätsmanagements in der Falk & Ross-Gruppe einen positiven Beitrag zum Periodenergebnis des Jahres 2021.

Dies führte im Jahr 2021 zu einem Konzernjahresfehlbetrag von € 0,6 Mio. nach einem Konzernjahresfehlbetrag von € 8,1 Mio. im Vorjahr.

Nachtragsbericht

Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Konzernanhang.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose zur voraussichtlichen Entwicklung

Die Europäische Kommission geht in der Eurozone von einer positiven Entwicklung der Wirtschaft im Jahr 2022 aus und erwartet hier einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung von rund 2,7%. Die deutsche Wirtschaft wird nach Meinung der Europäischen Kommission im Jahr 2022 um 1,6% und im Jahr 2023 um 2,4% wachsen. Für das Jahr 2022 geht die Europäische Kommission für alle Länder des Konsolidierungskreises von Falk & Ross von einer positiven Entwicklung der Wirtschaftsleistung zwischen 1,6% (Deutschland) und 4,0 % (Spanien) aus.

Aufgrund der derzeitigen Vielzahl von Unsicherheiten wie Supply Chain-Themen, hohen Inflation, COVID-19 sowie Krieg in der Ukraine ist die Entwicklung für den Rest des Jahres 2022 für die Falk & Ross-Gruppe nur schwer einzuschätzen.

Falk & Ross plant im Jahr 2022 mit einer Erhöhung der Umsatzerlöse auf € 199 Mio. Dies liegt um etwa € 24,0 Mio. über dem Niveau des Vorjahres.

Im Jahr 2022 rechnen wir mit einer leichten Reduktion im Bereich der Personalkosten. Die Personalkosten werden im Jahr 2022 um € 0,5 Mio. unter dem Niveau des Jahres 2021 liegen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden aufgrund der im Jahr 2022 auslaufenden Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und den Kundenstamm mit € 3,2 Mio. um € 1,3 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Jahr 2022 aufgrund der geplanten Wiederaufnahme der durch die COVID-19 Krise in den Jahren 2020 und 2021 auf Eis gelegten Marketingaktivitäten wie Messen oder Trade Shows über dem Niveau des Jahres 2021 liegen. Insgesamt erwarten wir eine Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in einer Größenordnung von etwa € 0,3 Mio. im Vergleich zum Jahr 2021.

Das Finanzergebnis wird im Jahr 2022 mit minus € 1,8 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Für das Jahr 2022 planen wir mit einem deutlich positiven Konzernjahresergebnis.

Darüber hinaus können politische und wirtschaftliche Unwägbarkeiten, insbesondere im Zusammenhang mit den o.g. Faktoren, auf die Falk & Ross keinen Einfluss hat, jedoch dazu führen, dass die tatsächliche Unternehmensentwicklung von den Prognosen abweicht.

Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Falk & Ross ist im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit einer Vielzahl von Risiken und Chancen ausgesetzt, die stets mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Die Geschäftsführung ist bestrebt, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu kontrollieren und durch geeignete Gegenmaßnahmen zu reduzieren. Gleichzeitig sollen Chancen, die sich aus den Entwicklungen der Märkte ergeben, konsequent genutzt werden, ohne die damit verbundenen Risiken außer Acht zu lassen, um ein akzeptables Risikoprofil zu wahren.

Die Risikopolitik von Falk & Ross orientiert sich an dem Ziel, die Stellung des Konzerns in den Märkten zu sichern und auszubauen, um den Unternehmenswert langfristig zu erhöhen. Risiken werden nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Geschäftsaktivitäten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Wertsteigerung für Falk & Ross mit sich bringen. Voraussetzung dafür ist stets, dass die Risiken überschaubar und beherrschbar bleiben.

Zur Transparenz und konsequenten Steuerung der Unternehmensrisiken hat Falk & Ross ein Risikomanagementsystem eingeführt. Außerdem hat die Geschäftsführung für die vielfältigen organisatorischen, technischen und kaufmännischen Abläufe ein internes Kontrollsystem eingerichtet, das im Wesentlichen auf dem Prinzip der Funktionstrennung, demzufolge Unternehmensprozesse nicht in einer Hand vereint sind, basiert. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt mittels einer zertifizierten Konsolidierungssoftware. Für die Berichterstattung der Tochtergesellschaften an die Muttergesellschaft werden standardisierte Reporting-Packages verwendet, die alle Angaben für einen vollständigen HGB-Konzernabschluss enthalten.

Branchen- und marktbezogene Risiken

Eine Verschlechterung der Konjunktur in den Hauptmärkten in Kontinentaleuropa könnte sich negativ auf die Nachfrage nach Textilien im Bereich Promotion und Workwear auswirken, mit daraus resultierenden Absatzrückgängen und Ergebnisdruck als Folgen. Wesentliche Märkte, in denen Falk & Ross tätig ist, sind zudem von intensivem Wettbewerb geprägt, der sich zukünftig noch verschärfen könnte. Entsprechend ergeben sich Chancen bei einer Verbesserung der Konjunktur.

Rohstoff - und sonstige Preisrisiken

Angebots- und Nachfrageschwankungen auf den Zuliefer- bzw. Rohstoffmärkten können zu Lieferengpässen, Qualitätsmängeln bei der Roh- und Fertigware und erhöhten Logistik- und Herstellungskosten führen, die nicht oder nicht vollständig über höhere Preise kompensiert werden können.

Strategische Risiken

Falk & Ross entwickelte sich in der Vergangenheit unter anderem erfolgreich am Markt, weil der Konzern flexibel auf Veränderungen reagiert. Sollte es Falk & Ross einmal nicht gelingen, Veränderungen schnell zu erfassen, die richtige Preisgestaltung vorzunehmen oder erfolgreich neue Marken oder Produkte einzuführen, könnte sich das nachteilig auf die Wettbewerbsposition auswirken.

Refinanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass Zahlungsverpflichtungen aufgrund unzureichender Verfügbarkeit liquider Mittel nicht oder nicht termingerecht erfüllt werden können. Um die Zahlungsfähigkeit und die finanzielle Flexibilität sicherzustellen, wurde eine kurzfristige rollierende Liquiditätsvorschau etabliert, die die Liquiditätszu- und -abflüsse abbildet. Darüber hinaus verfügt Falk & Ross über Kreditlinien, um Liquiditätsbedarfe abzudecken.

Die notwendige Anschlussfinanzierung wurde am 19. Juli 2022 abgeschlossen, wodurch die Finanzierung des Konzerns wieder mittelfristig sichergestellt ist.

Ferner existiert noch ein weiteres Risiko aus der Finanzierung der englischen Gesellschaften, da diese nicht an ein bestimmtes Kalenderdatum gebunden ist und somit seitens der Bank jederzeit mit einer Kündigungsfrist von neun Monaten kündbar ist. Dieses Risiko kann aber aufgrund der nachhaltigen Ertragsstärke der englischen Gesellschaften und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den lokalen Kreditgebern als sehr gering erachtet werden.

Zinsänderungsrisiken

Falk & Ross unterliegt Zinsrisiken in der Eurozone und in Großbritannien. Falk & Ross nutzt bei Bedarf zur Absicherung der sich daraus ergebenden Risiken derivative Finanzinstrumente zur Zinsabsicherung variabel verzinslicher Kredite. Zu weiteren Details verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang.

Währungsrisiken

Durch die internationale Ausrichtung der geschäftlichen Aktivitäten von Falk & Ross können Risiken aufgrund von Wechselkursschwankungen eintreten. Falk & Ross fakturiert in Kontinentaleuropa überwiegend in Euro, in Großbritannien in Britischem Pfund. Der Großteil des jeweiligen Beschaffungsvolumens wird in Euro bzw. Britischem Pfund fakturiert. Eine Ausnahme hiervon bildet die direkte Beschaffung für die Eigenmarken, die überwiegend in USD erfolgt. Zur Absicherung der daraus resultierenden Risiken werden in angemessenen Umfang USD-Termingeschäfte abgeschlossen, um unkalkulierbare Risiken zu minimieren.

Falk & Ross betreibt keinen Handel mit Finanzinstrumenten, sondern eine gezielte Absicherung der sich ergebenden Risiken aus dem operativen Geschäft. Die abgeschlossenen und neu abzuschließenden Finanzinstrumente werden von der Geschäftsführung kontinuierlich überwacht und überprüft. Zu weiteren Details verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang.

Kreditrisiken

Kreditrisiken bestehen gegenüber Finanzinstituten und gegenüber Kunden. Das Kreditrisiko gegenüber Finanzinstituten entsteht im Wesentlichen durch die Anlage liquider Mittel. Bei Finanzinstrumenten ist Falk & Ross einem Ausfallrisiko ausgesetzt, das aus der möglichen Nichterfüllung einer Vertragspartei entstehen kann. Zur Minimierung dieses Risikos werden Finanzinstrumente nur mit Kontrahenten mit guter Bonität abgeschlossen. Das Kreditrisiko gegenüber Kunden besteht in der Einräumung von Zahlungszielen und dem damit einhergehenden Ausfallrisiko. Zur Minimierung des Ausfallrisikos im operativen Geschäft werden die Außenstände zentral und fortlaufend überwacht. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer regelmäßigen Bonitätsprüfung unterzogen. Darüber hinaus wird dem Risiko durch den Abschluss von Warenkreditversicherungen begegnet.

Absatz- und Warenbestandsrisiko

Falk & Ross kann Fehleinschätzungen bei der Vorhersage des tatsächlichen Kundenbedarfs und des Abverkaufs nicht ausschließen. Das Unternehmen begegnet diesem Risiko mit einer ständigen Beobachtung von Absatz- und Warenbestandsmengen, um etwaigen Fehlentwicklungen frühzeitig entgegensteuern zu können. Im Jahr 2021 wurde ein neues Bestandsmanagementsystem, mit dem Ziel bei niedrigeren Beständen eine höhere Verfügbarkeit der Produkte sicherstellen zu können, implementiert.

Qualitätsrisiko

Die Sicherstellung einer hohen und gleichbleibenden Qualität der Produkte erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten. In diesem Zusammenhang entstehen Beschaffungs-, Produktions- und Logistikrisiken. Ein Risikofaktor ist die Einhaltung von Qualitätsstandards. Die Lieferanten werden zur Einhaltung hoher Qualitätsstandards, arbeitsrechtlicher Vorgaben und international anerkannter Standards von Arbeitsbedingungen verpflichtet. Dabei obliegt die Qualitätskontrolle in erster Linie dem jeweiligen Hersteller, der die Ware fertigt und prüft. Daneben finden weitere Qualitätskontrollen beim Wareneingang in den Distributionszentren von Falk & Ross statt.

IT-Risiken

Die Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit moderner IT-Systeme ist für die Steuerung der Geschäftsprozesse und eine effektive Absatz- und Kostenkontrolle unerlässlich. Insbesondere die IT-Systeme im Bereich der Warenwirtschaft als auch speziell im Vertrieb über den Webshop sind für Falk & Ross von hoher Bedeutung. Ein Ausfall dieser IT-Systeme würde eine Beeinträchtigung der Geschäftsprozesse, den Rückgang des Geschäftsvolumens und hohe Kosten zur Folge haben. Falk & Ross überprüft regelmäßig die Sicherheit aller wesentlichen IT-Systeme durch externe Audits, des Weiteren wird auch zukünftig gezielt in den Ausbau und die Weiterentwicklung der IT-Systeme investiert, um die jederzeitige Funktionsbereitschaft der Systeme sowie die Effektivität der Prozesse zu steigern.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken resultieren typischerweise aus den Themenfeldern Arbeitsrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Produkthaftung, Gewährleistung sowie durch neue gesetzliche Regelungen, Änderungen bestehender Regelungen oder deren Auslegung. Um diesen Risiken angemessen und frühzeitig zu begegnen, werden potenzielle Risiken soweit erforderlich auch unter Einbeziehung externer Spezialisten analysiert.

Personalrisiken

Falk & Ross pflegt eine Unternehmenskultur, die maßgeblich von einem guten Umgang mit allen Mitarbeitern lebt und profitiert. Dem Risiko des Verlusts von Führungs-/Fachkräften begegnet Falk & Ross mit Weiterentwicklung der Unternehmensstrukturen, Schaffung eines guten Arbeitsklimas, attraktive Entgeltvereinbarungen und das Aufzeigen von Entwicklungschancen.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Zusammenfassend bestehen keine wesentlichen Risiken, die einzelne Konzerngesellschaften und/oder den Konzern in seinem Bestand ernsthaft bedrohen. Die notwendige Anschlussfinanzierung wurde am 19. Juli 2022 abgeschlossen, wodurch die Finanzierung des Konzerns wieder mittelfristig sichergestellt ist.

 

Sembach, den 27. Juli 2022

Geschäftsführung der Falk & Ross Group Equity GmbH

Lothar Hiese

Carl-Johan Forsberg

Didier Collignon

Stephen Pope

Nachrichten & Medien

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