Spielwarenmesse eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Ulrich seit 4.8.2021 | Vorstandsmitglied |
Florian Hess seit 4.8.2021 | Vorstandsmitglied |
Jens Carsten Pflüger seit 4.8.2021 | Vorstandsmitglied |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spielwarenmesse eGNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2024
AnhangDer Jahresabschluss 2024 ist nach den Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung des BilRUG sowie unter Hinzuziehung der speziellen Vorschriften des Genossenschaftsgesetzes erstellt. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich mit folgender Ausnahme keine Änderungen. Das Konto der freiwilligen sozialen Leistungen (TEUR 62) und des Betriebsausfluges (TEUR 19) werden zur Verbesserung von Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und nicht mehr unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen (TEUR 84) wurden entsprechend angepasst. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres und des Vorjahres erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB n.F. i.V.m. Art. 75 EGHGB. Im Jahresabschluss wurde bei der Ermittlung von gerundeten Beträgen (volle Euro) die kaufmännische Rechenregel beachtet. Korrespondierende Summen wurden ungerundet berechnet und danach das jeweilige Ergebnis gerundet. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen der Finanzanlagen enthalten in Höhe des Buchwerts von TEuro 5.000 unter ihrem beizulegenden Zeitwert von TEuro 5.080 ausgewiesene Beträge. Die Wertpapiere des Anlagevermögens enthalten in Höhe des Buchwerts von TEuro 1.000 über ihrem beizulegenden Zeitwert von TEuro 957 ausgewiesene Beträge. Eine Abschreibung konnte aufgrund einer voraussichtlich nicht dauerhaften Wertminderung auf Basis einer Mindestverzinsung unterbleiben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungen werden zeitanteilig vorgenommen. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden-, und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt auf Basis von individuellen Leistungszusagen. Die Pensionsrückstellungen für die Leistungszusagen werden nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage, der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet. Hierfür sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Berechnung des Barwertes der Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zum 31.12.2024 zu Grunde: Abzinsungssatz: 1,9 % bei unterstellter Restlaufzeit von pauschal 15 Jahren Künftige Rentensteigerungen Anwärter: 1,00 % Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB sowie der Betrag zur Ausschüttungssperre beträgt Euro 19.626. In den Pensionsrückstellungen wurden Aktivvermögen mit einem beilzulegenden Zeitwert in Höhe von TEuro 322 verrechnet. Die Anschaffungskosten der Aktivvermögen und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden betragen TEUR 322. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Rückstellung für die Rückbauverpflichtung Feststände wurde mit dem maßgeblichen Zinssatz auf die Restlaufzeit des Mietvertrages diskontiert. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden mit 3 % berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden mit dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Abschlussstichtag unter Anwendung von §256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. C. Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024(alle Angaben in Euro)
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gg. verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 177(Vorjahr TEUR 160), sowie einen antizipativen Posten in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr TEUR 171) für eine Umsatzsteuerforderung. Die Genossenschaft besitzt Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an:
Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten (Posten über TEUR 100): - Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 532) - Rückstellung für den Rückbau der Rahmengestaltung im Feststandbereich (TEUR 382) - Rückstellung für die Nebenkostenabrechnung der Feststandteilnehmer (TEUR 134) II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen die Abhaltung der Spielwarenmesse sowie die Jahresmieten für die Feststände. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind - soweit nicht vorstehend erläutert - folgende periodenfremde und neutrale Erträge und Aufwendungen enthalten: Periodenfremde bzw. neutrale Erträge: insbesondere der Ertrag aus Auflösung Rückstellungen (TEUR 505, Vj: TEUR 1, sonstige betriebliche Erträge), der Ertrag aus Überbrückungshilfen (TEUR 0 Vj: TEUR 1.569, sonstige betriebliche Erträge), der Ertrag aus der Währungsumrechnung (TEUR 12, Vj: TEUR 9, sonstige betriebliche Erträge), der periodenfremde Ertrag (TEUR 17, Vj: TEUR 30, sonstige betriebliche Erträge), sowie der Ertrag aus Ausbuchungen (TEUR 39, Vj: TEUR 9, sonstige betriebliche Erträge). Periodenfremde bzw. neutrale Aufwendungen: insbesondere der Aufwand für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR 38, Vj: TEUR 45, sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen), der periodenfremde Aufwand (TEUR 8, Vj: TEUR 11, sonstige betriebliche Aufwendungen), der Aufwand für den Anlagenabgang (TEUR 10, Vj: TEUR 47, sonstige betriebliche Aufwendungen), sowie der Aufwand für Abschreibungen auf Forderungen (TEUR 145, Vj: TEUR 67, sonstige betriebliche Aufwendungen). E. Sonstige Angaben Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurde durchschnittlich 0,00 Auszubildende beschäftigt. Die Mietverpflichtungen betragen:
Es sind drei festverzinsliche Wertpapiere mit einem Nominalbetrag von insgesamt EUR 1.000.000,00, sowie drei Verpfändungsdepots (Kontokorrentkonten) mit einem Nominalbetrag von insgesamt EUR 322.409,19 als Sicherheiten für Pensionsverpflichtungen verpfändet. Mitgliederbewegung
Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Verlustvortrag Vorjahr unter Berücksichtigung der Vorwegzuweisung zu den anderen Ergebnisrücklagen wie folgt zu verwenden:
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbands: Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstands: Florian Hess, Nürnberg Jens Pflüger, Feucht Christian Ulrich, Nürnberg (Sprecher des Vorstands) Mitglieder des Aufsichtsrats: Axel Kaldenhoven, Berlin (Vorsitzender) Thomas Mersch, Bocholt (stellvertretender Vorsitzender) Beate Becker, Schwetzingen Paul Heinz Bruder, Fürth Dr. Rainer Noch, Wangen Frank R. Schneider, Neustadt/Coburg Britta Sieper, Wülfrath Uwe Weiler, Fürth Ehrenaufsichtsratsmitglieder: Volker Sieper, Lüdenscheid Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an
Nürnberg, 11. Februar 2025 Spielwarenmesse eG Der Vorstand Florian Hess Jens Pflüger Christian Ulrich Bericht des AufsichtsratsIm Geschäftsjahr 2024 hat sich der Aufsichtsrat am 21.3., 25.4., 27.6., 26.9., und 12.12. zur Beratung getroffen, um die Belange der Spielwarenmesse eG zu erörtern, zu überwachen und hierzu die entsprechenden Beschlüsse zu fassen. Im Wesentlichen haben sich die Meetings auf folgende Punkte konzentriert:
Die Generalversammlung fand satzungsgemäß am 25. April 2024 in Karlsbad statt. Die zur Wiederwahl stehenden Aufsichtsratsmitglieder Beate Becker, Frank R. Schneider und Britta Sieper wurden in ihren Ämtern für eine weitere Wahlperiode bestätigt. Das Aufsichtsratsgremium besteht aus acht Mitgliedern, aus deren Reihen Axel Kaldenhoven als Aufsichtsratsvorsitzender und Thomas Mersch als Stellvertreter einstimmig vom Aufsichtsrat gewählt wurden. Zwischen den Sitzungsterminen wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats vom Vorstand über alle wichtigen Vorgänge, Entscheidungen und Entwicklungen schriftlich, regelmäßig und umfassend informiert. Ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer wurde vom Aufsichtsrat beauftragt, regelmäßige Prüfungen des Geschäftsbetriebs vorzunehmen und dem Aufsichtsrat zu berichten. Die Prüfungen ergaben keine Beanstandungen. Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sind unter Einbeziehung der Buchführung vom Genossenschaftsverband Bayern e. V. im Februar und März 2025 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Genossenschaftsprüfer haben in der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. März 2025 über die Ergebnisse ihrer Prüfung ausführlich berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Bericht umfassend erörtert und vom Prüfungsergebnis zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2024, den Lagebericht und den Vorschlag für die Ergebnisverwendung geprüft und befürwortet den Vorschlag des Vorstands. Der Aufsichtsrat schlägt der Generalversammlung vor, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 zu genehmigen und spricht dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Genossenschaft seinen besonderen Dank für den geleisteten Einsatz aus.
Nürnberg, 20. März 2025 Der Aufsichtsrat Axel Kaldenhoven, Vorsitzender Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Der Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht entsprechen Gesetz und Satzung, sodass mit Datum vom 20.03.2025 der nachgenannte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Der Bestätigungsvermerk enthält keine Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung; hierüber wird ausschließlich im Prüfungsbericht berichtet. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Spielwarenmesse eG, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spielwarenmesse eG, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20.03.2025 Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Geschäftsverlauf Tätigkeit des Unternehmens Die Spielwarenmesse eG ist der Messeveranstalter und Marketingdienstleister für die Spielwarenbranche und weitere Konsumgütermärkte. Das Nürnberger Unternehmen veranstaltet die weltweit führende Spielwarenmesse ® in Nürnberg, die um das Angebot der Spielwarenmesse ® Digital ergänzt wird. Darüber hinaus gehört die Kids India in Mumbai zum Portfolio. Das Leistungsspektrum der Genossenschaft umfasst auch Industrieaktionen sowie das internationale Messeprogramm World of Toys by Spielwarenmesse eG, das Herstellern Gemeinschaftsbeteiligungen auf Fachmessen in Asien und den USA ermöglicht. Weltweit ist die Spielwarenmesse eG durch Repräsentanten in über 90 Ländern vertreten. Zusätzlich sind die Tochterunternehmen Spielwarenmesse Shanghai Co., Ltd. für die VR China und die Spielwarenmesse India Pvt. Ltd. für Indien zuständig. Zum Portfolio zählt ebenfalls die SEG Beteiligungs GmbH. Das Unternehmen hält 50 % an der Westpark Immobiliengesellschaft GmbH & Co. KG, welche der Eigentümer des Westparks ist. Zudem hat sie zu 100 % die BRANDmate GmbH übernommen, die das gleichnamige B2B-Networking Event für Licensing, Brand Partnerships und Collaborations 2024 in Offenbach veranstaltete. Zudem gehört der SEG Beteiligungs GmbH der Merz Verlag, welcher die SPIEL in Essen organisiert. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Im vergangenen Jahr hat Deutschland eine wirtschaftliche Schwächephase durchlaufen. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen verhinderten eine bessere Entwicklung. Neben hohen Energiekosten, einem noch immer erhöhten Zinsniveau und unsicheren wirtschaftlichen Aussichten zählte auch die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten zu den Gründen. Trotz einer abnehmenden Teuerungsrate und Lohnerhöhungen kamen die privaten Konsumausgaben kaum in Schwung. Sie stiegen preisbereinigt um 0,3 %. Laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes erwirtschaftete der Einzelhandel in Deutschland 2024 real 1,1 % mehr Umsatz. Dank eines starken zweiten Halbjahres verbuchte der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln real ein Umsatzplus von 1,4 %. Eine ähnliche Entwicklung verzeichnete der Internet- und Versandhandel. Dieser wuchs um 5,0 %. Entwicklung der Messebranche Die Messewirtschaft ist zurück in der Erfolgsspur und trotzt der Wirtschaftsflaute in Deutschland. Nach ersten Zahlen des Verbands der deutschen Messewirtschaft (AUMA) verzeichnet die Branche bei allen wichtigen Kennzahlen ein Wachstum. Im vergangenen Jahr wurden 322 Messen abgehalten. Zu diesen kamen insgesamt 11,7 Millionen Besucherinnen und Besucher. Verglichen mit den jeweiligen Vorveranstaltungen entspricht dies einem Plus von 9 %. Mit 205.000 Unternehmen weist die Ausstellerseite einen Zuwachs von 10 % auf. Außerdem vergrößerte sich die belegte Standfläche auf 7,1 Millionen Quadratmeter - eine Steigerung von 7 %. Insbesondere im messestarken ersten Quartal waren 50 Messen von Streiks im Nah-, Fern- und Flugverkehr betroffen. Etliche Messegäste konnten ihre Reise nicht antreten und waren gezwungen den Messebesuch zu verkürzen. Ohne diese Streiks hätten AUMA-Hochrechnungen zufolge bis zu 250.000 Menschen mehr Messen besucht. Entwicklung der Spielwarenbranche Nach einem schwierigen Jahr 2023 hat sich der weltweite Spielwarenumsatz wieder stabilisiert. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut Circana. 2024 verzeichnete die Branche einen minimalen Umsatzrückgang um 0,6 %. Die Entwicklungen in den zwölf von Circana untersuchten Ländern (G12) weisen jedoch starke Unterschiede auf. Der US-amerikanische Markt, auf den mehr als die Hälfte der Spielwarenverkäufe in den G12 entfallen, blieb mit einem Minus von 0,3 % nahezu unverändert. Den größten Rückgang in Europa verbuchten Spanien mit -5,0 %, UK mit -3,7 % sowie Belgien und Italien mit jeweils -3,4 %. In Deutschland gingen die Spielwarenumsätze um -2,3 % zurück. Als einziges europäisches Land verzeichneten die Niederlande ein Wachstum von 4,8 %. Im Jahresvergleich stabil blieb der durchschnittliche Verkaufspreis. Hier zeigt sich, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin auf günstigere Artikel fokussieren. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Lizenzspielwaren. Der Umsatz mit dieser Produktsparte stieg um 8 % und machte 34 % des gesamten Spielwarenmarktes aus. Entwicklung des Unternehmens Spielwarenmesse ® mit starkem internationalem Zuspruch Die Spielwarenmesse ® hat ihre Führungsrolle auf dem Weltmarkt erfolgreich behauptet: Vom 30. Januar bis zum 3. Februar 2024 kam die Branche auf dem Nürnberger Messegelände zu ihrem Leitevent des Jahres zusammen. 2.354 Aussteller aus 68 Ländern - und damit 10 % mehr als im Vorjahr - präsentierten ihre Innovationen und Produktideen. Die Brutto-Ausstellungsfläche betrug erneut 165.000 m 2. Statt wie bisher von Mittwoch bis Sonntag, wurde die Messe von Dienstag bis Samstag ausgetragen. Damit kam die Genossenschaft dem Wunsch von Industrie und Handel nach einem zusätzlichen Messetag unter der Woche nach. Die große Mehrheit der Aussteller zog ein positives Resümee. Die Zufriedenheitswerte blieben mit 91 % auf einem konstant hohen Niveau (2023: 92 %). 97 % erachteten ihre Teilnahme an der Messe für wichtig bis sehr wichtig. Damit stieg die Relevanz der Spielwarenmesse ® für die Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte. Darüber hinaus planten 85 % der Aussteller auch 2025 wieder dabei zu sein (2023: 87 %). Die Konzentration der Messeaktivitäten der Aussteller auf die Spielwarenmesse ® ist leicht gestiegen. 30% der Unternehmen (2023: 28 %) gaben an, nur auf der Spielwarenmesse ® und damit auf keiner anderen Fachmesse vertreten zu sein. Der Zuspruch von Firmen aus dem Ausland war groß: Mit insgesamt 1.914 ausländischen Unternehmen stieg der internationale Anteil im Vergleich zu 2023 um zwei Prozentpunkte auf 81 %. Das Ranking der Herkunftsländer führte China mit 410 Firmen an, gefolgt von Hongkong mit 147 Ausstellern. Die Plätze drei bis fünf belegten Großbritannien (128), die Niederlande (122) und Frankreich (118). Konstant zeigte sich die Besucherzahl. Mit 56.932 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus 124 Ländern kamen fast genauso viele wie im Vorjahr (57.643 aus 128 Ländern) nach Nürnberg. Der Auslandsanteil stieg um einen Prozentpunkt auf 67 %. Zu den Top 5 internationalen Besucherländen gehörten wie im Jahr zuvor Italien (3.129), Spanien (2.085), Großbritannien (1.906), die Niederlande (1.849) und Frankreich (1.830). Mit einem Entscheideranteil von 89 % unter den Einkäuferinnen und Händlern verzeichnete die Spielwarenmesse ® erneut eine sehr hohe Fachbesucherqualität. Auf einem hohen Niveau bleibt auch die Relevanz der Messe für den Handel. 89 % (2023: 88 %) gaben in einer Befragung an, dass ein Besuch des Branchenleitevents wichtig bis sehr wichtig für sie sei. Die Zufriedenheit unter den Händlerinnen und Einkäufern ist im Vergleich zu 2023 um drei Prozentpunkte auf 91 % gestiegen. Außerdem planten 70 % der Befragten, der Messe auch 2025 einen Besuch abzustatten. Parallel zur Spielwarenmesse ® fand am Messefreitag die zweite Ausgabe der Internationalen Spieleerfindermesse - Game Inventors Convention statt. 145 Spieleautorinnen und -autoren aus 18 Ländern (2023: 143 aus 20 Ländern) zeigten den anwesenden Verlagsteams ihre kreativen Spielideen. Einen Tag später fand erneut der OPEN DAY Modelleisenbahn & Modellbau in Halle 7A statt. Insgesamt 2.544 Endverbraucherinnen und Endverbraucher (2023: 4.214) nutzen die Gelegenheit, um Innovationen aus der gleichnamigen Produktgruppe zu entdecken. Erstmals war auch der Handverkauf gestattet. Aufgrund der geänderten Tagefolge fand der OPEN DAY statt an zwei nur noch an einem Tag statt. SPIEL Essen erstmalig ausverkauft und mit Rekordfläche Vom 3. bis zum 6. Oktober 2024 hat die SPIEL einmal mehr die internationale Brettspiel-Community in Essen versammelt. Mit insgesamt 204.000 Besucherinnen und Besuchern aus über 80 Nationen verzeichnete die weltgrößte Publikumsmesse für Brettspiele ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr (193.000). Damit war die SPIEL an allen Tagen komplett ausverkauft. Erstmals arbeitete das Team des Merz Verlags, ein Tochterunternehmen der Spielwarenmesse eG, mit Ticketkontingenten, um allen Spielbegeisterten ein angenehmes Messeerlebnis zu schaffen. Das Interesse auf Ausstellerseite war ebenfalls riesig. Bereits im Juni war die Ausstellungsfläche von 68.500 m 2 in den sechs genutzten Hallen der Messe Essen komplett belegt. Die thematische Hallenstruktur wurde nach dem herausragenden Feedback aus dem vergangenen Jahr beibehalten und weiter verbessert. Insgesamt 923 Unternehmen aus 52 Ländern stellten den Besucherinnen und Besuchern über 1.500 Neuheiten und Spiele-Highlights vor. Die ausstellenden Firmen zogen am Ende ein positives Resümee. Mit Alea, Frontmann der Rockband Saltatio Mortis, gab es zum ersten Mal ein offizielles Gesicht der SPIEL. Der Spieler ist Teil des Genreübergreifenden Projekts Finsterwacht, wobei Musik, Fantasyroman und Rollenspiel zusammenwirken. Diesem bisher einzigartigen Zusammenspiel dreier Kulturformen widmete die Messe einen ganzen Tag im Rahmen der SPIEL.talks - Finsterwacht. Premiere feierte auch der bekannte Miniaturen-Bemalwettbewerb "Golden Demon", den Games Workshop ausrichtete. Ebenfalls Teil des Messe-Programms waren die SPIEL.talks - Sustainability, bei denen Experten verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit im und ums Spiel vorstellten. Anklang fand auch der Educators Day, der rund 500 Menschen aus Bildung, Forschung, Erziehung und anderen edukativen Bereichen zu den internationalen Vorträgen anzog. Kids India festigt internationalen Stellenwert Mit ihrer zehnten Ausgabe hat die Kids India ihren Rang als internationale B2B-Messe für die indische Spielwarenbranche bestätigt. Vom 12. bis zum 14. September zog es 5.024 Fachbesucherinnen und -besucher aus 31 Ländern ins Jio World Convention Centre in Mumbai (2023: 5.313). Neben dem breiten Angebot an Produkten nahmen insbesondere der persönliche Austausch und die Möglichkeit des Networkings einen zentralen Stellenwert bei den Messeteilnehmenden ein. Wie im Vorjahr gaben 97 % an, mit ihrem Besuch der Kids India zufrieden zu sein. 96 % planen auch 2025 die Messe zu besuchen (2023: 94 %). Einen Rückgang gab es auf Ausstellerseite zu verzeichnen. Mit 127 Firmen stellten 33 weniger aus also noch im vergangenen Jahr. Mit Unternehmen u. a. aus Japan, Österreich, Sri Lanka und Südkorea konnte die Internationalität jedoch gesteigert werden. Neben etablierten Branchengrößen waren in Mumbai auch kreative Startups vertreten. Sie profitierten von der neuen Startup Area. Fünf Nachwuchsfirmen nutzten das Komplettpaket, das neben einem Stand auch die Teilnahme am Startup Pitch umfasste, wo sie ihre innovativen Produktideen vorstellten. Äußerst zufrieden mit der Qualität der Fachbesucherinnen und -besucher zeigten sich 96 % der Aussteller - drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 91 % berichteten zudem von erfolgreichen Verkaufsgesprächen (2023: 90 %). Darüber hinaus haben 95 % der Aussteller vor, auch 2025 an der Fachmesse teilzunehmen. Organisiert wurde die Kids India von der Spielwarenmesse India Pvt. Ltd., einer Tochtergesellschaft der Spielwarenmesse eG, und der Indo-German Chamber of Commerce. Die führenden Branchenverbände Sports Goods Export Promotion Council (SGEPC) und The All India Toy Manufacturers' Association (TAITMA) unterstützten die Veranstaltung. Gelungene World of Toys Teilnahmen in Hongkong und Tokio Das Auslandsmesseprogramm World of Toys by Spielwarenmesse eG bietet Herstellern die Möglichkeit, ihre Produkte auf den wichtigsten internationalen Spielwarenmärkten vorzustellen. Nach einer dreijährigen Pause konnte vom 8. bis 11. Januar 2024 wieder ein internationaler Gemeinschaftsstand auf der Hong Kong Toys & Games Fair realisiert werden. Acht Aussteller aus sechs Ländern nahmen das Rundumpaket der Genossenschaft wahr und präsentierten im stark frequentierten Concourse-Bereich vor Halle 1 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre dem Fachpublikum ihr Portfolio. Ende August brachte das World of Toys Programm interessierte Unternehmen auf die Tokyo Toy Show. Mit 32 Ausstellern aus sieben Ländern (2023: 30 aus acht Ländern) war der360 m 2 große Gemeinschaftsstand auf dem Tokyo Big Sight Messegelände erneut komplett ausgebucht. Die Messe, die vom 29. August bis 1. September stattfand, umfasste je zwei Fach- sowie Endverbrauchertage. Die Mehrheit der Aussteller auf dem World of Toys Pavillon wählte die Business Days für ihren Auftritt. Ein World of Toys Pavillons auf der Kids India kam nicht zustande, da sich der Zugang zum indischen Markt für ausländische Anbieter weiterhin äußerst schwierig gestaltet. Aufgrund der Verlegung des Messetermins an den Jahresanfang pausierte die Toy Fair New York in 2024. Die nächste Ausgabe mit einem World of Toys Pavillon findet vom 1. bis 4. März 2025 statt. BRANDmate verzeichnet wachsende Teilnehmerzahl Innovative Ideen und wegweisende Kooperationen: Die dritte BRANDmate ist ihrem Ruf als Markenfestival rund um Kooperationen, Partnerships und Licensing wieder gerecht geworden. Am 19. und 20. Juni brachte sie in Offenbach bei Frankfurt rund 800 Teilnehmende von mehr als 350 Unternehmen zum Networking und zur Entwicklung neuer Geschäftsideen zusammen. Damit verzeichnete das junge B2B-Networking-Event im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum: 2023 nutzten mehr als 750 Teilnehmende von rund 330 Unternehmen die Chance zum gemeinsamen Austausch. Individuell gestaltete Showrooms, interaktive Aktionen und Walking-Acts sorgten auf der BRANDmate für Stimmung. Zu den Ausstellern gehörten sowohl deutsche als auch international bekannte Entertainment-Unternehmen wie Hasbro, NBCUniversal, Mattel, Paramount, RTL CP, Seven.One Licensing, Warner Bros. und die WDR mediagroup. Zum ersten Mal als Aussteller dabei waren Crunchyroll, Lukas Podolskis Brand Strassenkicker, der Buch- und Spieleverlag Kosmos, EMP - der Versandhandel für Merchandising-Produkte - sowie Coca-Cola als Getränke-Sponsor. Auf zwei Themen-Bühnen vermittelten inspirierende Keynotes, Panels und Talks an beiden Tagen relevantes Wissen rund ums Thema Licensing. Zentrales Networking-Tool war erneut die Webseite der BRANDmate. Bereits vor der Veranstaltung hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Speeddating-Termine zu vereinbaren. Mit 3.400 Kontakten konnte auch hier eine Steigerung verbucht werden (2023: 2.800 Kontakte). Fachmesse Insights-X eingestellt Aufgrund einer fehlenden wirtschaftlichen Perspektive hat die Spielwarenmesse eG Ende März entschieden, die Insights-X nicht fortzusetzen. Von 2015 an brachte die Fachmesse alljährlich im Oktober Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bereich Papier-, Büro- und Schreibwaren (PBS) im Nürnberger Messezentrum zusammen. Obwohl die Veranstaltung nach der Pandemie wieder an Fahrt gewonnen hatte und zahlreiche Key-Player zurückgekehrt waren, konnte nicht das erforderliche Ergebnis erzielt werden. Die Insights-X wurde deshalb nach acht Ausgaben eingestellt. Personalentwicklung Im Jahr 2024 waren durchschnittlich 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeit und 13,25 in Teilzeit bei der Spielwarenmesse eG beschäftigt. Allen Angestellten bot die Genossenschaft ein individuell auf sie abgestimmtes Weiterbildungsprogramm und Inhouse-Schulungen, damit sie für künftige Herausforderungen in ihren Aufgabengebieten gewappnet sind. Beurteilung des Geschäftsverlaufs Die Geschäftsentwicklung kann insgesamt als sehr zufriedenstellend beurteilt werden. Abweichend von der Vorjahresprognose war das Jahresergebnis 2024 besser als das Vorjahresergebnis aufgrund einer unerwarteten Rückstellungsauflösung. Die Umsatzentwicklung 2024 verlief entsprechend der Vorjahresprognose. 2. Lage der Genossenschaft Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme weist im Berichtsjahr eine Steigerung um rd. € 9,7 Mio. auf rd. € 78,6 Mio. (Vorjahr rd. € 68,9 Mio.) aus.
Die Summe der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens (Zu- und Abgänge/Abschreibungen saldiert) mit rd. € 1,2 Mio. hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. € 0,1 Mio. leicht verringert. Die Investitionen betragen für immaterielle Vermögensgegenstände im IT Bereich T€ 97 und für das Sachanlagevermögen T€ 99. Die Summe der festverzinslichen Wertpapiere des Anlagevermögens mit insgesamt T€ 1,0 Mio. ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Fälligkeit der Wertpapiere erstreckt sich auf den Zeitraum der Jahre 2026 bis 2028. In den Finanzanlagen werden unverändert weiterhin zwei Forderungen in Höhe von jeweils € 2,5 Mio. mit einer Restlaufzeit von 7 und 8 Jahren ausgewiesen. Ebenfalls in den Finanzanlagen enthalten sind die Anteile an Tochterunternehmen in Nürnberg, Shanghai, Indien und Russland. Veränderungen im Bilanzansatz haben sich im Geschäftsjahr 2024 nicht ergeben. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 0,8 Mio. sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen, geleistete Anzahlungen für die Spielwarenmesse ® sowie für zwei Auslandsmessen im Geschäftsjahr 2025 enthalten. Die Summe der liquiden Mittel ist um € 9,7 Mio. auf rd. € 52,5 Mio. (Vorjahr rd. € 42,8 Mio.) deutlich gestiegen, vornehmlich bedingt durch die im Vergleich zum Vorjahr höheren erhaltenen Anzahlungen für die Spielwarenmesse ® 2025. Die Liquidität stellt sich durch die Kennzahlen nach Standard DRS21 wie folgt dar:
Das Eigenkapital beträgt rd. € 42,8 Mio. und entspricht 54,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr rd. € 36,8 Mio. entsprechen 53,4 %). Die Zunahme ist auf das positive Jahresergebnis zurückzuführen. Die Genossenschaft benötigt nach wie vor keine langfristigen Fremdmittel.
Die Summe der Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen mit einem Betrag von rd. € 2,0 Mio. hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 0,5 Mio. verringert, bedingt im Wesentlichen durch den Wegfall einer Pensionszusage. Die Steuerrückstellungen betragen rd. € 2,0 Mio., und beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. € 0,4 Mio. verringert und beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für den Rückbau der Feststände, für die Nebenkostenabrechnung der Feststände, für Personal sowie für Aufbewahrungspflichten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen rd. € 30,6 Mio. (Vorjahr rd. € 27,4 Mio.) und bestehen vornehmlich aus den erhaltenen Anzahlungen für die Spielwarenmesse ® 2025. Das Anlagevermögen kann nach wie vor vollständig aus Eigenkapital finanziert werden. Die Barliquidität deckt alle laufenden Verpflichtungen. Langfristige Mietverpflichtungen können aus den abgeschlossenen Mietverträgen und den Messeveranstaltungen gedeckt werden. Die Vermögens- und Finanzlage ist als solide und geordnet zu bezeichnen. Ertragslage Im Berichtsjahr sind die Umsatzerlöse preisbedingt um rd. € 2,7 Mio. auf rd. € 30,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Struktur innerhalb der Umsatzerlöse ist dabei im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und beinhaltet im Wesentlichen die Erlöse bei den Beteiligungspreisen für die Spielwarenmesse ® , die Erlöse im Feststandbereich, sowie die Erlöse der Beteiligungspreise für Auslandsmessen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen einen Betrag von rd. € 0,5 Mio. aus der Auflösung einer Rückstellung im Rahmen des Wegfalls einer Pensionszusage. Der Materialaufwand in Höhe von rd. € 12,5 Mio. mit den darin enthaltenen Mietaufwendungen für die Ausstellungsflächen der Spielwarenmesse ® und dem Bereich der Feststände ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr auf rd. € 5,1 Mio. angestiegen. Die Abschreibungen in Höhe von rd. € 0,3 Mio. haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 0,8 Mio. auf rd. € 5,9 Mio. gesunken und beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für die Auslandsvertretungen, für Werbemaßnahmen und für sonstige Verwaltungskosten. Das Finanzergebnis von rd. T€ 637 (Vorjahr rd. T€ 793) resultiert vornehmlich aus den Zinserträgen für Festgeldanlagen und für Kündigungsgelder. Die Ertragsteuern betragen in Summe rd. T€ 1.550 (Vorjahr rd. T€ 864). Nach Steuern wird ein Jahresüberschuss von rd. € 6,0 Mio. (Vorjahr rd. € 5,4 Mio.) ausgewiesen. Vom Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.924 sollen eine Dividende von in Höhe von T€ 948 ausgeschüttet und ein Betrag von T€ 950 den anderen Ergebnisrücklagen zugeführt werden. Der Restbetrag von T€ 26 verbleibt als Gewinnvortrag auf das nächste Geschäftsjahr. Für die Ausschüttung der Rückvergütung an die beteiligten Mitgliedsunternehmen der Genossenschaft ist ein Nettobetrag von T€ 972 vorgesehen. Die Ertragslage ist insgesamt als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Prognose des Vorjahres konnte hinsichtlich Umsatzentwicklung sowie Jahresergebnis voll erfüllt werden. Die Entwicklung in den vergangenen zwei Geschäftsjahren wird in der nachstehenden Tabelle anhand von Kennzahlen dargestellt:
3. Risikobericht Die Tätigkeit der Spielwarenmesse eG ist mit einer Reihe von Risiken verbunden, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln einhergehen. Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken beschrieben, durch die bei Eintreffen die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage sowie das wirtschaftliche Ergebnis negativ beeinflusst werden können. Für den jeweiligen Risikobereich werden die Instrumente und Maßnahmen erläutert, mit denen die Unternehmensleitung diesen Risiken begegnet. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Messewirtschaft hat sich nach zwei Jahren Corona-Pandemie wieder gut erholt. Inwieweit die Messelandschaft zukünftig durch Pandemiegeschehen tangiert werden könnte, kann momentan natürlich nicht prognostiziert werden. Darüber hinaus können einschneidende weltweite Krisen, wie der Ukraine-Krieg oder der Nahost-Konflikt, aufgrund der hohen internationalen Verflechtung der Spielwarenmesse auf Ausstellerseite aber auch auf Fachbesucherseite zu Teilnahmeausfällen und damit zu einer geringeren Flächenauslastung führen. Aufgrund der global strukturierten Finanzmärkte, der unterschiedlichen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen in den kontinentalen Volkswirtschaften, des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und möglicher Hemmnisse für den internationalen Handel (z. B. Zölle) kann es mittel- bis langfristig zu Umsatz- und Ertragseinbußen im Kerngeschäft des Unternehmens kommen. Dies kann sich aus der Verringerung der Flächenbelegung der Messegelände in Nürnberg und Essen, dem Rückgang der nationalen und internationalen Besucherzahlen zu den Messeveranstaltungen des Unternehmens sowie einer Veränderung der Auslandsaktivitäten des Unternehmens ergeben. Durch die ständige Überwachung des Geschäftsbetriebs und "Worst-Case-Betrachtung" der Unternehmensaktivitäten, eine gegebenenfalls notwendige Anpassung der Finanzbudgets und Kostenreduktion sowie durch die mögliche Verringerung der Auslandsaktivitäten auf ein risikoarmes Mindestmaß, sieht der Vorstand die Voraussetzung als gegeben, auf die Auswirkungen derartiger Einflüsse auf das Unternehmen und seine Dienstleistungen rechtzeitig reagieren und notwendige Maßnahmen einleiten zu können. Operative Risiken Zur Durchführung der jährlich stattfindenden Messen und Veranstaltungen in Nürnberg und Essen ist eine langfristige, vertraglich gebundene Anmietung von Hallenflächen und temporären Infrastrukturen sowie der Ankauf von Dienstleistungen und die damit verbundene vertragliche Bindung an die NürnbergMesse GmbH, die Messe Essen GmbH und andere Dienstleister erforderlich. Hinzu kommt v. a. das Risiko der infrastrukturellen Ausgestaltung des Veranstaltungsortes Nürnberg. Zunehmend verringern sich die internationalen Flugdirektanbindungen v. a. zu den europäischen Zentren. Insbesondere geht eine Gefährdung aus von den überzogenen Preisen und geforderten Mindestübernachtungen während der Messelaufzeit durch die lokale Hotellerie, wodurch v. a. kleinere Händler abgeschreckt werden und Einkaufsorganisationen ihre Teilnehmergruppen reduzieren. Dies könnte zur Folge haben, dass die aus der Durchführung erzielbaren Haupteinnahmen, wie Beteiligungsgebühren der ausstellenden Industrie und Eintrittserlöse der Fachbesucher, durch gesamtwirtschaftliche und lokale Faktoren negativ beeinflusst werden. Um die Veranstaltungsrisiken einschätzen zu können, bedient sich der Vorstand umfangreicher Markt- und Kundenanalysen sowie Ergebnisüberprüfungen und Evaluierungsmethoden. Zur Steuerung und Überwachung seiner Unternehmenspolitik im operativen Bereich entwickelt der Vorstand periodische Planungsrechnungen und Szenarien, in die alle zugänglichen Marktinformationen eingearbeitet werden. Die vom Vorstand entwickelte Unternehmensorganisation und die daraus resultierenden Gesamt- und Teilbudgets werden vom Aufsichtsrat geprüft, genehmigt und regelmäßig intern wie extern auf Einhaltung überwacht. Organisationsrisiken Flächendeckende Streiks, veränderte Umwelteinflüsse oder politisch- oder krankheitsbedingte Reiseeinschränkungen sowie pandemiebedingte Lockdowns können dazu führen, dass Großveranstaltungen wie Fachmessen und Kongresse vor nicht beinflussbaren Hindernissen stehen. Dies kann zu einem nennenswerten Beteiligungsrückgang, zu einer teilweisen Durchführungsgefährdung bis hin zur Stornierung einer gesamten Veranstaltung führen. Entsprechende Notfallmaßnahmen werden zeitgerecht mit den Infrastrukturanbietern abgestimmt. Ebenfalls steht der Vorstand in einem solchen Fall im engen Kontakt mit den relevanten Behörden und setzt die entsprechenden Empfehlungen organisatorisch um. Eine teilweise Veränderung der Messedauer oder Flächenbelegung oder eine komplette Absage der Veranstaltung wegen höherer Gewalt ist in den jeweiligen Teilnahmebedingungen der Veranstaltungen hinreichend geregelt. Die genannten Risiken könnten sich auch auf die eigene Belegschaft auswirken, was beispielsweise die Notwendigkeit von Kurzarbeit zur Folge haben könnte. Der Vorstand beobachtet die Unternehmensentwicklung kontinuierlich und entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Führungskreis fortlaufend ein entsprechendes Handlungskonzept. Wettbewerbsrisiken Nach der Pandemie sortiert sich das direkte Wettbewerbsumfeld der Spielwarenmesse eG im Kernmarkt Spielware neu. Bei den Branchenmessen finden Neubewertungen (New York, Hongkong) und Neubetonungen (Los Angeles) statt, deren Auswirkungen noch nicht abschließend zu beurteilen sind. Ein Aufleben nationaler Veranstaltungen (u. a. London, Mailand) ist zu beobachten und könnte v. a. die Besuchsintervalle der betroffenen Händler beeinflussen. Durch entsprechende Wettbewerbsbeobachtungen und Analysen, eine laufend weiterentwickelte Kommunikations-, Vertriebs- und Veranstaltungspolitik ist der Vorstand bestrebt, die Voraussetzungen für den Erhalt der Leitfunktion der Spielwarenmesse in Nürnberg auch für die Zukunft zu sichern und für die weiteren Veranstaltungen im Portfolio auszubauen. Terminrisiken Aufgrund der Aktivitäten anderer Marktteilnehmer im Messemarkt und durch den Effekt massiver Messeverschiebungen können bewusste oder unbewusste Terminüberschneidungen mit Wettbewerbsveranstaltungen im In- und Ausland nicht ausgeschlossen werden. Die Faktoren können dazu führen, dass die Genossenschaft Umsatzeinbußen erleidet. Der Vorstand ist bestrebt - durch regelmäßige Marktbeobachtung und Konsultationen mit anderen Veranstaltern - solche terminlichen Überlappungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Zinsrisiken Die Genossenschaft benötigt keine Bankverbindlichkeiten. Bei der vorliegenden Anlagenpolitik der liquiden Mittel der Genossenschaft ist der Vorstand bestrebt, durch breite Streuung der Finanzmittel auf mehrere Banken sowie durch Verteilung der Laufzeiten der Geldanlagen, die Ausfallrisiken zu minimieren. Der Aufsichtsrat kontrolliert regelmäßig die Anlagenpolitik der Genossenschaft. Kreditrisiken Kreditrisiken können sich aus den Forderungen gegenüber Ausstellern sowie gegenüber Feststandmietern ergeben. Durch eine vollständige Vorauszahlung der Beteiligungspreise in Verbindung mit kurzen Zahlungszielen innerhalb der Veranstaltungsvorbereitungsphase bei den Rechnungen an die Aussteller bzw. durch Bankgarantien für die Feststandmieter werden das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko und das Ausfallrisiko auf ein Mindestmaß reduziert. Investitionsrisiken Mit dem Aufbau oder den Zukauf neuer Messeprodukte und Dienstleistungen sowie der Gründung von Tochtergesellschaften können Investitionsrisiken nicht ausgeschlossen werden. Durch Definition eines soliden und konservativen Investitionskurses stellt der Vorstand sicher, dass es zu keiner Bestandgefährdung der Kapitalausstattung des Mutterunternehmens kommen kann. Zusätzlich wurde ein internes und externes Reporting- und Controllingverfahren entwickelt, um sicherstellen zu können, sehr frühzeitig Planungsabweichungen zu erkennen und notwendige Maßnahmen einzuleiten. Beteiligungsrisiken Die Genossenschaft hat folgende Beteiligungen in ihrem Portfolio:
Zur Minimierung der unternehmerischen Risiken dieser Beteiligungen erfolgt eine laufende Überwachung der einzelnen Tätigkeiten der Geschäftsführung durch den Vorstand und kompetente Dienstleister vor Ort. Der Vorstand leitet und überwacht die Aktivitäten der Unternehmen und bedient sich hierzu regelmäßiger Steuerungs- und Kontrollmethoden. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus den veränderten, politischen Rahmenbedingungen in den internationalen Regionen und deren Auswirkungen auf geostrategische Handlungen der Industrie sowie den Veränderungen von Währungskursverläufen und damit einhergehenden Auswirkungen auf das internationale Geschäftsergebnis der Genossenschaft. Der Vorstand bedient sich durch ständige Konsultation mit den ausländischen Tochterunternehmen und Beteiligungen eines festgelegten Reportingsystems, um zeitgerecht die notwendigen Anpassungsschritte vornehmen zu können. Risiken von World of Toys Die Spielwarenmesse eG organisiert internationale Gruppenbeteiligungen im Rahmen des World of Toys Programms an eigenen und fremden Messen im Ausland. Dadurch können sich Risiken durch Vorleistungen in Flächenanmietungen und Marketingaktivitäten ergeben, da bei Stornierung seitens der Aussteller eine Neuvermietung nicht immer möglich ist. Der Vorstand ist bestrebt, durch entsprechende vertragliche Regelungen die Vorableistungen für Flächenmieten und Kommunikationsaktivitäten zu minimieren. Risikomanagement Die genannten Maßnahmen zur Risikominimierung sind Bestandteil der Gesamtgeschäftspolitik des Vorstands, die er unter Beachtung von Gesetz und Satzung und in Abstimmung mit den Organen durchführt. Der Aufsichtsrat der Genossenschaft überwacht den Vorstand entsprechend der Satzung und der Geschäftsordnung. Darüber hinaus wird der Aufsichtsrat vom Vorstand quartalsweise und bei Bedarf unmittelbar über wesentliche Risiken schriftlich und mündlich informiert. Die Innenrevision der Genossenschaft wird durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Auftrag des Aufsichtsrates wahrgenommen. Zur angemessenen Steuerung der Risiken hat der Vorstand ein umfangreiches Risikomanagement-System eingeführt. Es besteht aus Risikoidentifizierung und -erhebung, Risikoportfolio, Risikomonitoring, Risikoreporting und Risikobewertung. Das Risikomanagementsystem wird halbjährlich kontrolliert und evaluiert. Der Vorstand geht davon aus, dass mit den beschriebenen Maßnahmen die Voraussetzungen für eine frühzeitige Erkennung von Risiken gegeben sind und somit die Unternehmensrisiken minimiert werden können. Zusammenfassend sind aktuell und unter Beachtung des Prognosezeitraum bis Ende 2025 keine bestandsgefährdenden Risiken für die Genossenschaft ersichtlich. 4. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Ausblick 2025/2026 Entwicklung der Messebranche Für 2025 sind nach Angaben des Dachverbands AUMA mehr als 310 Messen in Deutschland geplant. Darunter finden sich auch mehr als ein Dutzend Neuveranstaltungen zu Themen wie Pflege, Energie und Bau. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten bleiben Messen nach dem eigenen Internetauftritt das zweitwichtigste Marketinginstrument. Dies hat eine Befragung des AUMA unter 400 Unternehmen ergeben. Rund 60 % der befragten Firmen halten ihre Messeaktivitäten auch 2025 stabil. Es zeigt sich jedoch eine höhere Dynamik: 21 % der Unternehmen planen eine Erhöhung ihrer Messebeteiligungen, während 18 % diese reduzieren wollen. Zentrale Herausforderungen für künftige Messeteilnahmen sind neben wirtschaftlichen Unsicherheiten auch allgemein steigende Kosten. Vor diesem Hintergrund planen Firmen ihre Beteiligungen immer bewusster und gewichten die Qualität ihrer Messeauftritte stärker. Entwicklung der Spielwarenbranche Die anhaltende Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft sowie die Sorge der Verbraucherinnen und Verbraucher vor steigenden Lebenshaltungskosten und die damit verbundene Konsumzurückhaltung stellen die Branche vor große Herausforderungen. Dennoch blickt eine Mehrheit, der im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie organisierten Hersteller, verhalten positiv in die Zukunft. Für 2025 rechnen 22 % der befragten Unternehmen mit einem Umsatzplus, während 31 % von gleichbleibenden Umsätzen ausgehen. 47 % prognostizieren eine Verschlechterung. Der Einzelhandel sieht sich vor einem weiteren schwierigen Jahr. Im Vergleich zu 2024 erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) ein reales Umsatzplus von 0,5 %. Der Onlinehandel wird nach Prognosen des Verbands etwas deutlicher zulegen. Hier geht der HDE von einem realen Wachstum von 2 % aus. Einer Umfrage des Verbands unter knapp 700 deutschen Händlerinnen und Händlern zufolge, rechnen lediglich 22 % mit einem Umsatzplus. Knapp die Hälfte erwartet Ergebnisse, die unterhalb des Vorjahresniveaus liegen. Ausblick 2025/2026 Zielsetzungen des Unternehmens und Aktivitäten DIE GENOSSENSCHAFT Die Spielwarenmesse 2025 konnte ein geringes Flächenwachstum verzeichnen und die Besucherzahlen auf dem Vorjahresniveau stabil halten. Hervorzuheben ist die überraschend starke Präsenz des deutschen Handels. Als qualitativ hochwertig und nutzenstiftend für die Teilnehmende zeigten sich zahlreiche neue Formate sowohl bei den Angeboten für die Besucher als auch bei den Beteiligungsmöglichkeiten für die Aussteller. Insgesamt war trotz der eher negativen Marktsituation in vielen Ländern eine äußerst positive Stimmung spürbar, die sich auch in den guten Ergebnissen der Befragungen zur Messe widerspiegelten. Mit der enormen Stärke der SPIEL bietet sich inzwischen eine starke zusätzliche Absicherung unserer Genossenschaft. Auch zeigen sich wertvolle Synergieeffekte zwischen den Veranstaltungen, die durch einen zunehmend intensiven Austausch zwischen den jeweiligen Organisationsteams genutzt werden. Für 2025/2026 werden folgende Aufgaben im Fokus liegen:
Die Mitgliederstruktur der Genossenschaft kann weiterhin als stabil und geordnet bezeichnet werden. Der Schwerpunkt der zukünftigen Mitgliederpolitik liegt in der Fortsetzung der selektiven Auswahl von möglichen Bewerbern. Dabei steht der Nutzen einer Mitgliedschaft für die Genossenschaft deutlich im Vordergrund. DIE SPIELWARENMESSE ® Die Spielwarenmesse ® 2025 hat sich einmal mehr als der globale Treffpunkt für die ganze Branche erwiesen. Neben Bestnoten für die Quantität und Qualität der Besuchenden und vermehrten Geschäftsabschlüssen als "hard facts" konnte die Veranstaltung 2025 auch bei den immer wichtiger werdenden weichen Faktoren punkten. Das Networking mit bestehenden Kontakten und das Knüpfen neuer Beziehungen wurde durch zahlreiche Formate gefördert. Ob es auf der spektakulären ToyNight war, bei den musikalischen Live Acts, die zur Mittagszeit rund um das neu gestaltete Toy Business Forum für eine lockere Atmosphäre sorgten, auf der RedNight mit rund 100 Aussteller-Partys im ganzen Messegelände, in der Networking Area der LicenseLounge, bei der GamingHour der Internationalen Spieleerfindermesse am Messefreitag oder bei der Ausstellerehrung für langjährige Messejubilare - der Austausch mit der vielfältigen Spielwarenfamilie aus der ganzen Welt war der Spitzenreiter in der diesjährigen Bewertung der Messefunktionen durch die Aussteller. Insgesamt breitete sich die Spielwarenmesse 2025 zum ersten Mal in alle neuen Hallen des Nürnberger Messegeländes aus. Dabei konnte die wachsende Produktgruppe Schulbedarf, Schreibwaren, Kreatives Gestalten erstmalig eine eigene Halle bespielen, während andere Produktgruppen (Baby- und Kleinkindartikel, Lifestyleprodukte, sowie Sport, Freizeit, Outdoor) in den modernsten und architektonisch ansprechendsten Hallenbereichen ein attraktives neues Zuhause mit gutem Entwicklungspotential gefunden haben. In einem immer noch schwierigen Marktumfeld konnte die Spielwarenmesse 2025 mit ihrem positiven Spirit ein wichtiges und sehr optimistisches Signal aussenden und wir starten voller Vorfreude in die Vorbereitungen des 75. Messejubiläums im nächsten Jahr. Für die Spielwarenmesse 2026 haben wir uns viel vorgenommen:
DIE BETEILIGUNGEN UND AUSLANDSAKTIVITÄTEN DER GENOSSENSCHAFT SPIELWARENMESSE (SHANGHAI) CO., LTD. Für das Jahr 2024 wird ein positives Ergebnis erreicht. Dem Team der Spielwarenmesse Shanghai Ltd. Ist es auch zur Spielwarenmesse 2025 wieder gelungen, die Anzahl der chinesischen Aussteller mit hochwertigen Produkten zu steigern. SPIELWARENMESSE INDIA PVT. LTD. (MUMBAI) Die Durchführung der Kids India 2024 wurde wieder von der Indo-German Chamber of Commerce realisiert. Allerdings war das wirtschaftliche Ergebnis der Veranstaltung nicht zufriedenstellend. Eine intensive Analyse der Situation erbrachte als Ergebnis, dass aufgrund einer stark wachsenden Konkurrenz-Veranstaltung eine wesentlich höhere Präsenz von Seiten der Spielwarenmesse India erforderlich ist. Daher wurde zum 01.12. das Unternehmen reaktiviert, um die Kids India 2025 wieder in Eigenregie durchzuführen. SEG-BETEILIGUNGS GMBH (NÜRNBERG) Im Jahr 2024 wurde wieder eine gute Rendite durch die Beteiligung an der Westpark Immobilien GmbH & Co. KG erzielt. Diese beruht in erster Linie darauf, dass die vermietete Fläche konstant gehalten werden konnte. Weitere Beteiligungen: Merz Verlag GmbH & Co. KG (100%), BRANDmate GmbH (100% seit 10/2024). BRANDmate (NÜRNBERG) Die Veranstaltung für das Lizenzgeschäft und die Anbahnung von Kollaborationen hat sich inzwischen etabliert, benötigt aber weitere Wachstumsimpulse. In 2025 findet sie erstmalig im attraktiven Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen statt. Um noch stärker vom Messe-Know-How der Spielwarenmesse eG zu profitieren und die Effizienz zu erhöhen, wurde die Beteiligung an der BRANDmate GmbH auf 100 % erhöht und der Unternehmenssitz nach Nürnberg verlagert. SPIEL (ESSEN) Die Erfolgsgeschichte der weltgrößten Publikumsmesse für Brettspiele setzte sich in 2024 mit eindrucksvollen Zahlen fort: Zum ersten Mal seit Bestehen war die Messe an allen vier Tagen ausverkauft. 204.000 Brettspielbegeisterte aus über 80 Ländern trafen auf 923 Aussteller und bespielten über 1.500 Neuheiten an den Spieltischen. Zahlreiche inhaltliche Neuerungen stärkten den Erlebnischarakter des Spiele-Festivals: Ob es das allgegenwärtige Maskottchen Meeps war, das "offizielle Gesicht" der SPIEL in Gestalt des Frontmannes der Rock-Band Saltatio Mortis, Alea, oder der erstmalig auf der SPIEL ausgetragene Miniaturen-Bemalwettbewerb Golden Demon, die Fan-Gemeinde zeigte sich hellauf begeistert. Inhaltlich konnte die SPIEL durch die Vortragsprogramme zur Nachhaltigkeit und zum edukativen Wert von Brettspielen ihr Profil weiter schärfen. Mit diesem Ergebnis im Rücken laufen die Vorbereitungen der Veranstaltung 2025 erfolgversprechend: Hohes Ausstellerinteresse und eine gesteigerte internationale Strahlkraft sind gute Vorzeichen für die Entwicklung der Messe in diesem Jahr. Wobei das Veranstalterteam in Essen stets die Aufenthaltsqualität der Spiele-Community am Messegelände und in der Stadt im Auge behält, damit im Oktober 2025 ein weiteres Highlight für die weltweite Brettspielbranche gesetzt werden kann. WORLD OF TOYS Das Auslandsmesseprogramm World of Toys (WoT) by Spielwarenmesse eG bietet Spielwarenherstellern ein Rundum-Sorglos-Paket mit kompetentem Support für ihren Messeauftritt an wichtigen nationalen und internationalen Branchenmessen. Außerdem trägt es zur globalen Sichtbarkeit der Spielwarenmesse eG in Schlüsselmärkten bei. Der WoT Pavilion an der Tokyo Toy Show, die in 2024 erstmalig am Ende des Sommers stattfand, war mit 32 Ausstellern aus 7 Ländern ausgebucht und die Teilnehmenden waren zufrieden. Sie konnten einen umfassenden Marktüberblick über einen der größten Spielwarenmärkte Asiens gewinnen und wertvolle Kontakte knüpfen. Anfang 2025 waren wir mit unserem traditionsreichen WoT Pavilion direkt im Eingangsbereich der Hong Kong Toys & Trade Fair nicht zu übersehen. Mit 8 Ausstellern war die Gemeinschaftsbeteiligung zwar kleiner und auf der Messe ging es deutlich entspannter zu als vor Corona, doch zeigten sich die teilnehmenden Firmen mit den Impulsen für ihre Geschäfte im asiatischpazifischen Spielwarenmarkt zufrieden. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2025 steht nach einer Pause im letzten Jahr im März wieder New York auf dem Programm und Ende August erneut Tokyo. Prognose Ihre erfolgreiche Durchführung bringt die Spielwarenmesse im Jahr 2025 näher an das Vor-- Corona Niveau und führt zu einer wieder konstanten Ertragslage der Genossenschaft. Von einem leichten Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auszugehen. Das Jahresergebnis 2025 wird mit einem gleichbleibenden oder leichten Rückgang zum Vorjahr erwartet.
Nürnberg, den 11. Februar 2025 Spielwarenmesse eG Florian Hess, Vorstand Jens Pflüger, Vorstand Christian Ulrich, Sprecher des Vorstands |
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