Alphabet International GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph von Meyer seit 4.2.2022 | Prokura |
Uwe Hildinger seit 19.8.2020 | Geschäftsführer |
Martin Dr. Stremplat seit 7.8.2013 | Geschäftsführer |
Christoph Wibbeke seit 3.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alphabet Fuhrparkmanagement GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des UnternehmensDie Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ist einer der führenden Fuhrparkmanagement- und Leasingdienstleister in Deutschland für Fuhrparks ab einer Größe von 50 Fahrzeugen. Als All-Brand-Captive bietet das Unternehmen der BMW Group seinen Kunden Pkw und leichte Nutzfahrzeuge aller Marken und ermöglicht so herstellerübergreifende Lösungen für das Mobilitätsmanagement im Rahmen diverser Fuhrpark- und Business-Mobility-Konzepte. Die markenübergreifende Positionierung und das breite Leistungsspektrum ermöglichen eine verbesserte Umsetzung der funktionalen, ökonomischen und ökologischen Anforderungen der Kunden. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH steht für individuelle und innovative Mobilitätslösungen von Beratung und Finanzierung über Full-Service-Leasing-Konzepte auf nationaler und internationaler Ebene bis hin zu ganzheitlichen Business Mobility-Dienstleistungen rund um die Themen Elektromobilität und CO 2 -Optimierung, digitale Services sowie flexible Leasinglösungen. Dabei kooperiert die Gesellschaft mit Schwesterunternehmen, die in allen wichtigen europäischen Märkten vertreten sind. Das Serviceangebot reicht von der strategischen Beratung über klassische Dienstleistungen wie Fahrzeugwartung bis hin zu nachhaltigen E-Mobility-Lösungen, umfassenden digitalen Lösungen wie beispielsweise der Alphabet App für Fahrer sowie webbasierten Monitoringtools, um den Mobilitätsalltag der Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Die verschiedenen Services können flexibel kombiniert werden, um den individuellen Kundenanforderungen vollumfänglich gerecht zu werden. Durch den Erhalt der Erlaubnis für das Finanztransfergeschäft ist die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH gut gerüstet, weiterhin flexibel auf Kundenanforderungen eingehen zu können. Die überwiegende Finanzierungsform für Abnehmer von Fahrzeugflotten sind Kilometerleasingverträge. Bei diesen werden die Laufzeit der Verträge und die Laufleistung der Fahrzeuge festgelegt. Am Nutzungsende vermarktet die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH die Leasingrückläufer entweder durch ihre Remarketing-Organisation oder übergibt diese an Händler, mit denen eine Rückkaufvereinbarung besteht. Für den Kunden besteht der Vorteil darin, dass er kein Vermarktungsrisiko trägt. Zusätzlich ermöglicht die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH Teilamortisationsverträge mit Andienungsrecht. Das Full-Service-Konzept beinhaltet die Wartungs- und Reparaturangebote im Rahmen des Werkstattservices, das Treibstoffmanagement sowie verschiedene Angebote für Räder und Reifen (Reifenservice). Hinzu kommen Angebote zum Versicherungs- und Schadenmanagement. Zudem bietet die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH die Möglichkeit der Schadendeckung als Alternative zur Kaskoversicherung für Leasingfahrzeuge aus dem eigenen Hause an. Hierbei übernimmt die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH die Kasko-Risiken selbst. Darüber hinaus bietet die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH umfangreiche Flottenmanagementfunktionen, beispielsweise einen Fahrzeugkonfigurator sowie ein webbasiertes Flottenreporting. Die Abwicklung von Steuern und Gebühren vervollständigt das Leistungsangebot. Die Grundlage des Full-Service-Leasings ist die professionelle und individuelle Analyse der Kundenbedürfnisse. Neben funktionalen Aspekten berücksichtigt die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH dabei auch die motivierende Wirkung von Dienstwagen und arbeitet entsprechende Konzepte aus. Die Geschäftsführung ist überzeugt davon, dass vor allem die individuelle, persönliche Beratung, die Kundennähe und ganzheitliche sowie nachhaltige Lösungen zur Unternehmensmobilität ausschlaggebend für die Kundenloyalität sind. Das Unternehmen hat mit der Alphabet App eine innovative App für Smartphones im Bereich Fleet Management auf dem Markt. Die App dient als Mobilitätsberater für Fahrer und Fuhrparkmanager. Dazu zählen zum Beispiel eine GPS-Suche von nahegelegenen Service-Partnern, 24-Stunden-Service-Hotline, ein Unfall-Reporting im Schadensfall, Schnellzugriff auf Vertragsdaten oder die integrierte Servicekarte, die bei Bedarf per Mail versendet werden kann. Mit dem Produkt Alphabet Rent wird den Kunden ein vielseitiges Mietwagenangebot zur Verfügung gestellt, welches sich sowohl für die Interimsmobilität als auch als flexible Ergänzung zur eigenen Leasingflotte eignet. Hier werden hochwertige Fahrzeuge deutschlandweit zur Verfügung gestellt. Im Bereich der E-Mobilität bietet die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ganzheitliche Lösungen, mit der elektrifizierte Fahrzeuge wie BEV (batterieelektrische Fahrzeuge) und PHEV (Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge) nach einer Bedarfsanalyse in eine bestehende Flotte integriert werden können. Auf Wunsch wird das Angebot mit passenden Ladelösungen und der Unterstützung für ein professionelles Energiemanagement ergänzt. Um dem Anspruch der Kunden auch im Falle komplexer Anforderungen gerecht zu werden, bietet die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH verschiedene Beratungsleistungen an. Hierbei werden die Kunden u.a. zu den Themen E-Car Policy und CO 2 -Optimierung von Fachspezialisten individuell und bedarfsorientiert beraten. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist fest in der unternehmerischen Agenda verankert. Daher steht die Entwicklung nachhaltiger Produkte und Services im Fokus. Mit acht Geschäftsstellen in Deutschland - inklusive eines eigenen Teams für Behörden, Sonderkunden und internationale Kunden - setzt die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH gezielt auf Kundennähe und direkte Betreuung vor Ort. Als Unternehmen der BMW Group erfüllt die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH dieselben hohen Qualitäts- und Prozessstandards wie die Konzernmutter BMW AG. Der Hauptsitz befindet sich in München. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH beauftragt die BMW Bank GmbH, München, mit der Übernahme bestimmter Tätigkeiten im Rahmen von Geschäftsbesorgungs- und Dienstleistungsverträgen, z.B. in den Bereichen Personalwesen, Meldewesen oder Treasury. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Lage Die Weltwirtschaft hat sich 2023 besser entwickelt als zu Beginn des Jahres noch erwartet. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Berichtsjahr 2023 bei 3,1 %. 1 Während die USA und China mehr Wachstum verzeichneten als im Vorjahr, schwächte sich das Wirtschaftswachstum in Europa ab. In der Eurozone lag das Wachstum im Jahr 2023 wegen der hohen Inflationsraten und dadurch sinkender Nachfrage bei 0,5 %. In Deutschland war mit einem Minus von 0,3 % ein schrumpfendes BIP zu verzeichnen. 2 Zu dieser Entwicklung trugen neben den steigenden Preisen auch die rückläufige Exportnachfrage und niedrige Investitionen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus bei. Dank der besser als erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2023 haben sich auch die internationalen Automobilmärkte gut entwickelt. Weltweit stiegen die Zulassungszahlen um 8,3 % auf 77,3 Mio. Fahrzeuge. 3 2.2 Branchenspezifische Lage Der Gesamtmarkt für neue Pkw in Deutschland vergrößerte sich im Berichtsjahr um 7,3 % auf ca. 2.845 Tausend Neuzulassungen. Von den zehn zulassungsstärksten Marken verzeichneten nur Ford (-11,2 %) und Fiat (-2,7 %) rückläufige Zulassungszahlen. Die fünf Marken mit den höchsten Zulassungszahlen wuchsen stärker als der Gesamtmarkt: wie im Vorjahr entfielen die meisten Neuzulassungen auf VW (+7,9 %), gefolgt von Mercedes (+13,7 %), Audi (+15,7 %), BMW (+11,2 %) und Škoda (+17,1 %). 4 Im gewerblichen Flottenmarkt setzte sich die schleppende Auslieferung bestellter Fahrzeuge im Geschäftsjahr 2023 zunächst fort. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres wurden dann viele Fahrzeuge aus dem hohen Auftragsbestand an Kunden übergeben, so dass die Neuzulassungen im gewerblichen Flottenmarkt deutlich über dem Vorjahr lagen. Am Jahresende wurde mit rund 977 Tausend Pkw Neuzulassungen ein neuer Rekordwert erreicht. Bei leichten Nutzfahrzeugen ergab sich im gewerblichen Flottenmarkt ein Zuwachs um 10,6 % gegenüber dem Vorjahr. 5 Im Geschäftsjahr 2023 wurden Änderungen beim Umweltbonus wirksam: bereits ab 1. Januar 2023 entfiel die staatliche Förderung von Plug-in-Hybrid Fahrzeugen für gewerbliche Kunden, seit dem 1. September 2023 entfiel für diese Kundengruppe auch die Förderung für batterieelektrische Automobile. 6 Der Anteil von PHEV am Neugeschäft der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ging im Geschäftsjahr 2023 auf 11,6 % zurück (i. Vj. 19,5 %). 7 Die Nachfrage nach BEV Fahrzeugen war durch die Veränderung der staatlichen Förderung gekennzeichnet. Dataforce spricht bei den BEV Zulassungen von einer "Achterbahnfahrt". Dennoch wurden im gewerblichen Flottenmarkt 2023 insgesamt mehr BEV zugelassen als im Vorjahr, ihr Anteil stieg von 16,6 % auf 18,7 %. 5 Die Alphabet Kunden waren 2023 bei BEV weniger zurückhaltend und der Anteil am Neugeschäft vergrößerte sich deutlich von 5,5 % in 2022 auf 14,2 %. 7 2.3 Analyse der Geschäftsentwicklung 2.3.1 Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2022 führten Lieferengpässe von Neufahrzeugen zu Auslieferungsproblemen, welche einen hohen Auftragsbestand zum Start ins Jahr 2023 begünstigten. Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Lieferschwierigkeiten weitestgehend behoben werden. Dies hat unter anderem dazu beigetragen, dass der relevante Flottenmarkt laut Dataforce einem Rekord von 976.696 (i.VJ: 868.447 Einheiten) Neuzulassungen erreicht hat und somit deutlich um 12,5 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist. Überhaupt wurden erstmals in einem Kalenderjahr mehr Firmenwagen als Privatfahrzeuge zugelassen. Das Neugeschäft der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 55.541 Verträgen (i. Vj. 41.061) deutlich über dem Vorjahr (+35,3 %). Der Vertragsbestand erhöhte sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 leicht um 4,5 % auf 169.348 Verträge (i. Vj. 162.051). Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge am Neugeschäft konnte im Berichtsjahr erneut mit +348,4 % deutlich gesteigert werden und betrug 7.877 Einheiten (i. Vj. 2.261 Einheiten). Die Zahl der bestellten, aber noch nicht ausgelieferten Fahrzeuge (Bestellbuch) hat sich aufgrund der besseren Verfügbarkeit zum Jahresende 2023 auf 29.767 Einheiten verringert und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert (i. VJ. 36.334, -18,1 %). Nach der Fahrzeugknappheit in 2022 hat sich die Verfügbarkeit im Verlauf des Jahres 2023 wieder entspannt. Trotz sinkender Preise bleibt das Preisniveau bei Gebrauchtfahrzeugen verhältnismäßig hoch. Allerdings ist das Verkaufsergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, wohingegen die Anzahl der Verkäufe zugenommen hat. Die Forderungsausfälle der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH lagen auch im Geschäftsjahr 2023 auf niedrigem Niveau. Die Refinanzierung der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH erfolgte über konzerninterne Darlehen der BMW Group. Im ersten Halbjahr 2023 ist der Marktzins weiter gestiegen, bevor er im IV. Quartal 2023 deutlich gesunken ist. Die Refinanzierungskosten waren entsprechend dieser Zinsentwicklung höher als in der Vergleichsperiode 2022. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH kam im Geschäftsjahr 2023 ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nach und verfügte zum Bilanzstichtag über ausreichend Liquidität, um ihre bestehenden Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Folgende Übersicht zeigt die Veränderung ausgewählter Bilanzposten der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH:
Die Bilanzsumme der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH erhöhte sich solide im Geschäftsjahr 2023 um EUR 375,3 Mio. auf EUR 4.545,4 Mio. Im Wesentlichen ist das auf den soliden Anstieg des Leasingvermögens auf EUR 4.346,9 Mio (+8,5 %) zurückzuführen. Der Vertragsbestand bewegte sich mit 169.348 Einheiten (+ 4,5 %) leicht über dem Vorjahresniveau. Die leicht divergierende Entwicklung zwischen Leasingvermögen und Vertragsbestand ergab sich aus dem Mix der verschiedenen Fahrzeugmodelle und deren Anschaffungskosten. Dabei entspricht das Leasingvermögen zum 31. Dezember 2023 einem Anteil von 95,6 % (i. Vj. 96,1 %) an der Bilanzsumme. Auf der Passivseite zeigte sich einerseits bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ein moderater Rückgang durch die Reduzierung des Tagesgeldes bei der BMW Bank GmbH (EUR 57,0 Mio.; i. Vj. EUR 61,0 Mio.). Gleichzeitig erfolgte ein deutlicher Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 399,2 Mio. auf EUR 3.968,2 Mio.. Dieser ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Darlehensverbindlichkeiten um EUR 295,0 Mio. gegenüber der BMW Finance N.V., Den Haag/ Niederlande, sowie auf die Zunahme der Ergebnisabführung an die Alleingesellschafterin Alphabet International GmbH um EUR 81,5 Mio. zurückzuführen. Aufgrund der genannten Geschäftsentwicklung in 2023 stieg das direkt refinanzierte und betreute Leasingvermögen mit Restbuchwerten um 8,5 % auf EUR 4.311,9 Mio. Diese Entwicklung zeigt sich analog auch in den Finanzverbindlichkeiten, die im Wesentlichen aus Darlehen gegenüber der BMW Finance N.V., Den Haag/ Niederlande, bestehen, mit einer soliden Zunahme von 8,5 % auf EUR 3.704,0 Mio. Die Verzinsung dieser Positionen lag hierbei in einer Bandbreite zwischen -0,108 % und +4,565 %. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH sicherte einen Teil der Zinsänderungsrisiken aus den Grundgeschäften auf Portfoliobasis ab. Als Sicherungsinstrumente dienten hierbei Payer Swaps. Insgesamt wurde ein Grundgeschäftsvolumen in Höhe von EUR 459,0 Mio. der Aktivseite (aus dem Leasinggeschäft) sowie ein Grundgeschäftsvolumen in Höhe von EUR 449,8 Mio. der Passivseite (im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) einbezogen. Zum Geschäftsjahresende 2023 lag bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ein Bestellobligo für anzuschaffende Neufahrzeuge in Höhe von EUR 1.232,5 Mio. (i. Vj. EUR 1.344,6 Mio.) vor, wovon EUR 165,5 Mio. auf die Konzernmutter BMW AG entfallen. Weitere sonstige Haftungsverhältnisse, welche Einfluss auf die Vermögenslage haben können, bestanden nicht. 2.3.3 Ertragslage Folgende Übersicht zeigt ausgewählte Aspekte der Gewinn- und Verlustrechnung der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH:
Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein leichter Anstieg der Leasingerträge um EUR 76,5 Mio. auf EUR 2.267,3 Mio. verzeichnet. Dies resultierte im Wesentlichen aus den um EUR 167,2 Mio. gestiegenen Erträgen aus dem Beendigungsgeschäft. Die Leasingaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 1.267,8 Mio. und sind somit leicht gegenüber dem Vorjahr um EUR 44.0 Mio. gesunken. In dieser Position werden im Wesentlichen die Restbuchwerte der veräußerten Fahrzeuge sowie die Aufwendungen aus dem Wartungs- und Dienstleistungsgeschäft erfasst. Per Saldo stieg das Leasingergebnis deutlich auf EUR 999,5 Mio. (+13,7 % gegenüber Vj.). Das Zinsergebnis ist deutlich um EUR 46,9 Mio. auf EUR -72,2 Mio. gesunken. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Refinanzierungszinssätze zurückzuführen. Bei den Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen war mit EUR 94,6 Mio. ein leichter Zuwachs von EUR 4,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 90,2 Mio.) zu verzeichnen. Dies ergab sich im Wesentlichen aus höheren sonstigen IT-Aufwendungen (EUR +5,9 Mio.). Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 521 (i. Vj. 514) Mitarbeiter. Die Aufwendungen aus Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Leasingvermögen haben sich um EUR 97,6 Mio. auf EUR 839,8 Mio. deutlich erhöht. Hierin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von EUR 164,4 Mio. (i. Vj. EUR 112,2 Mio). Der Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen ist im Vorjahresvergleich um EUR 36,8 Mio. deutlich gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen aus der Zuschreibung des Leasingvermögens gegenüber dem Vorjahr (EUR +34,4 Mio.) aufgrund des Wegfalls der dauerhaften Wertminderung zurückzuführen. Gleichzeitig sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gestiegen, welche überwiegend aus den höheren Aufwendungen aus der Schadenabwicklung (EUR +6,4 Mio.) resultieren. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 107,2 Mio. (i. Vj. EUR 25,6 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass im Geschäftsjahr 2023 keine Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken erfolgte, während sich die Dotierung des Fonds im Vorjahr auf EUR 75,0 Mio. belief. 2.3.4 Zusammenfassende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH verzeichnete im Jahr 2023 entsprechend der Prognose einen deutlichen Anstieg ihres Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit. Anders als im Vorjahr war keine Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken notwendig, was die Zunahme des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit wesentlich beeinflusste. Allerdings ergab sich auch für das um die Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken bereinigte Ergebnis ein solider Anstieg um 6,5 % auf EUR 107,2 Mio. (i. Vj. 100,6 Mio.). Die Bilanzsumme der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH hat sich solide auf EUR 4.545,4 Mio. erhöht. Das Neugeschäftsvolumen ist trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage, die durch inflationsbedingte Preiserhöhungen sowie niedrigere Investitionen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus geprägt war, deutlich um 35,3 % gestiegen. Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass das Geschäftsjahr 2023 trotz der herausfordernden konjunkturellen Lage zufriedenstellend abgeschlossen wurde. 2.3.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Geschäftsentwicklung hat die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH verschiedene betriebswirtschaftliche Kennzahlen definiert. Diese umfassen die Eigenkapitalrendite (RoE), das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit, die Neugeschäftseinheiten, den Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge sowie den Vertragsbestand. Diese Kennzahlen werden regelmäßig der Geschäftsführung berichtet und von dieser überwacht. Die Leistungsindikatoren der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH stellen sich im Vergleich zu den prognostizierten Werten im Vorjahr wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Eigenkapitalrendite mit 27,2 % gegenüber dem Vorjahr entgegen der Prognose leicht vermindert. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist, wie prognostiziert, gegenüber dem Vorjahr deutlich um 318,1 % auf EUR 107,2 Mio. (i. Vj. EUR 25,6 Mio.) gestiegen. Anders als im Vorjahr (EUR 75,0 Mio.) fand im Geschäftsjahr 2023 keine Dotierung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken statt, was sich sichtbar in den finanziellen Leistungsindikatoren niederschlägt. Im Neugeschäft konnte in 2023 entsprechend der Prognose ein deutliches Wachstum verzeichnet werden. Der Vertragsbestand ist zum Geschäftsjahresende wie prognostiziert gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Positiv zu erwähnen ist, dass sich der Anteil von batterieelektrischen Fahrzeugen am Neugeschäft entgegen der ursprünglichen Prognose deutlich erhöht hat (>100,0 %). 3 Chancen- und RisikoberichtAls Risiken versteht die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH die Ungewissheit über zukünftige Entwicklungen interner oder externer Ereignisse, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele auswirken können. Chancen sind mögliche Erfolge, die über die festgelegten Ziele hinausgehen und die Geschäftsentwicklung auf diese Weise begünstigen können. Risiken und Chancen sind untrennbar miteinander verbunden. So ist etwa die Wahrnehmung von Chancen in dynamischen Märkten oder neuen Geschäftsfeldern stets mit Risiken verbunden. Wirtschaftliche Chancen für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ergeben sich aus einer positiven Konjunkturentwicklung, da diese in der Regel mit einer gestiegenen Nachfrage nach Fahrzeugen einhergeht, an der die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH durch die angebotenen Finanzdienstleistungsprodukte partizipiert. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch die Erweiterung des Produktportfolios mit neuen innovativen Fahrzeugderivaten der BMW AG der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH die Chance bietet, über die angebotenen Finanzdienstleistungen an einer stärkeren Nachfrage nach Fahrzeugen teilzuhaben. Die zunehmende Akzeptanz und weitere Verbreitung elektrischer Antriebssysteme eröffnen zudem strategische Chancen für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH. Beispielsweise können durch die Entwicklung von Finanzdienstleistungen für innovative Mobilitätskonzepte wie Auto Abo, die Begleitung der Kunden rund um die Einführung einer maßgeschneiderten Elektromobilität (bspw. E-Mobility-Consulting) und weiterführende Services (z.B. Carbon Manager) zukünftig neue Wachstumsfelder durch die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH erschlossen werden. Aufgrund verschiedener Einflüsse der letzten Jahre, wie COVID-19-Pandemie, Russland-Ukraine-Krieg oder Nahostkonflikt, steht die Weltwirtschaft vor diversen Herausforderungen, welche sich auch unmittelbar auf die deutsche Wirtschaft auswirken. Für 2024 erwarten zahlreiche Prognoseinstitute, wie das Institut der deutschen Wirtschaft, ein weiteres Rezessionsjahr für Deutschland. 9 Ursächlich hierfür ist neben den weltweiten Krisen auch der Haushaltsstreit und damit verbunden die Reduktion der Staatsausgaben. Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung des Standortes Deutschland und die noch immer hohen Refinanzierungskosten führen zu einem deutlichen Investitionsrückgang 10 . Der Anstieg der Insolvenzen bei mittleren und größeren Unternehmen wird sich gemäß Creditreform in 2024 fortsetzen. 11 Auch wenn sich die Inflationsraten deutlich mäßigen, so befindet sich der Konsumklimaindex auf einem sehr niedrigen Niveau. 12 Für 2024 rechnen wir nicht mit einer deutlichen Verbesserung, nachdem für eine positivere volkswirtschaftliche Entwicklung unter anderem auch wesentliche Konsumimpulse fehlen. Aufgrund der Halbleiterkrise, dem allgemeinen Mangel an Teilen und der deutlichen Erhöhung der Neuwagenpreise bei niedrigen Rabatten waren die Gebrauchtwagenpreise der Alphabet in 2022 und 2023 auf einem Allzeithoch. Für 2024 erwarten wir einen deutlichen Rückgang der Vermarktungspreise, da die Rabatte für Neuwagen bereits Ende 2023 wieder deutlich gestiegen sind und auch die Standtage von Gebrauchtwagen stetig zunehmen. Herausfordernd sind außerdem die größer werdenden Anforderungen hinsichtlich des Klimawandels und daraus entstehender ESG-Risiken. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH setzt sich fortlaufend kritisch mit Nachhaltigkeitsaspekten auseinander. Dies gilt neben der Betrachtung von physischen und transitorischen Klima- und Umweltrisiken auch für die Themen soziale Verantwortung und Unternehmensführung. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH sieht den Umgang mit ESG-Risiken als wichtig an und steht als Teil der Wertschöpfungskette der BMW Group mit dieser in engem Austausch, um im Rahmen einer gesamthaften und umfassenden nachhaltigen Unternehmensstrategie der Gruppe die notwendigen Anpassungen an ihren Prozessen und Methoden vorzunehmen. Für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH können sich aufgrund folgender Sachverhalte innerhalb der BMW Group Auswirkungen ergeben. Der Europäische Gerichtshof hat sich jüngst in mehreren Entscheidungen zu Abgasreinigungssystemen in Diesel-Fahrzeugen geäußert und die Anforderungen an deren Rechtfertigung wesentlich verschärft. Die Auslegung der regulatorischen Anforderungen an Emissionskontrollsysteme ist infolge der neuen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs in Entwicklung begriffen. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass die etablierte Verwaltungspraxis der Zulassungsbehörden von vielen Seiten hinterfragt wird. Diese Entwicklung führt auch zu einer Neubewertung der in Deutschland wegen des Emissionsverhaltens von BMW und MINI Diesel-Fahrzeugen anhängigen Zivilverfahren. Nach der bisherigen gefestigten Rechtsprechung der nationalen Gerichte in Deutschland konnte ein Schadensersatzanspruch nur auf Basis einer vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung geltend gemacht werden. In seinen jüngsten Urteilen betreffend Verfahren gegen andere Hersteller hat der Bundesgerichtshof unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs entschieden, dass ein Hersteller auch wegen fahrlässiger Verletzung von EU-Homologationsnormen und unter weitgehender Umkehr der Beweislast zu Lasten des Herstellers in Anspruch genommen werden kann. Es ist mit einer Erhöhung des Aufwands und der Komplexität in der Verteidigung im Einzelfall, einer steigenden Zahl neuer Verfahren, erhöhten Rechtsrisiken und einem erhöhten finanziellen Aufwand für die BMW Group zu rechnen. Des Weiteren hat das KBA in einem Bescheid aus dem Februar 2024 festgestellt, dass zwei Funktionalitäten des Emissionskontrollsystems des BMW Fahrzeugmodells X3 mit 2,0-Liter-Dieselmotor (EU5) aus dem Produktionszeitraum September 2010 bis März 2014 nicht mit den gesetzlichen Anforderungen übereinstimmen. Das KBA vertritt dabei die Auffassung, diese Funktionalitäten seien als unzulässige Abschalteinrichtungen zu bewerten. Die BMW Group hat gegen diesen Bescheid fristgerecht Widerspruch eingelegt. Abhilfemaßnahmen werden derzeit mit den zuständigen Zulassungsbehörden abgestimmt. Darüber hinaus prüft die BMW Group, ob und inwieweit Funktionalitäten des Emissionskontrollsystems dieses und anderer früherer Diesel-Fahrzeugmodelle im Einklang mit gesetzlichen Anforderungen stehen, und tauscht sich dazu mit den zuständigen Behörden aus. Auch vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Entwicklung in der Rechtsprechung ist es möglich, dass weitere Behörden und/oder Gerichte Funktionalitäten des Emissionskontrollsystems bemängeln oder als nicht übereinstimmend mit den gesetzlichen Anforderungen bewerten. Die entsprechenden Prüfungen werden einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass diesbezüglich zu etwaigen zu treffenden Maßnahmen sowie möglichen Auswirkungen auf behördliche und zivilrechtliche Verfahren und gegebenenfalls damit verbundene finanzielle Risiken zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen getroffen werden können. Aufgrund der dargestellten Sachverhalte könnten sich für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH künftig Auswirkungen auf die Restwerte der betroffenen Fahrzeuge im Portfolio sowie erhöhte Rechtsrisiken ergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Anhaltspunkte für finanzielle Auswirkungen vor. 3.1 Risikomanagementsystem Das Risikomanagement ist bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH bedeutender Bestandteil aller Geschäftsprozesse, um die Unternehmenssteuerung und Zielerreichung zu unterstützen. Zum Risikomanagement tragen unter anderem organisatorische Sicherungsmaßnahmen in der Aufbau- und Ablauforganisation der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH bei. Diese sind zum einen die Einhaltung der Funktionstrennung zwischen Markt und Marktfolgebereich und zum anderen klare Kompetenzvorgaben, gestaffelt nach Hierarchiestufen sowie ein durchgängiges Internes Kontrollsystem (IKS). Die Geschäftsführer der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH sind, unabhängig von der internen Zuständigkeitsregelung, gemeinsam für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und deren Weiterentwicklung verantwortlich. Diese Verantwortung umfasst die Festlegung angemessener Strategien unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit sowie die Einrichtung angemessener interner Kontrollverfahren und damit die Zuständigkeit für alle wesentlichen Elemente des Risikomanagements. In der Risikostrategie werden die risikopolitischen Grundsätze festgehalten sowie interne und externe Einflüsse und die daraus resultierenden Maßnahmen für das Risikomanagement beschrieben. Die Darstellung und Steuerung des Risikoappetits sowie die Beschreibung und Operationalisierung der Risikokultur der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH erfolgen ebenso in der Risikostrategie. Vorgelagert zur Ableitung der Risikostrategie findet jährlich die Durchführung der Risikoinventur statt. Hier werden Risiken (inkl. ESG-Risiken), denen die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ausgesetzt ist, identifiziert und auf ihre Wesentlichkeit beurteilt. Wesentliche Risiken werden über ein Limitsystem innerhalb des Risikotragfähigkeitskonzeptes gesteuert und mindestens monatlich überwacht sowie an die Geschäftsführung in Form eines monatlichen Risikoberichts kommuniziert. Zur Ermittlung des Eigenkapitalbedarfs findet mindestens jährlich ein ausführlicher mehrjähriger Kapitalplanungsprozess unter Berücksichtigung von adversen Szenarien statt. Besondere Entwicklungen werden ad-hoc an die Mitglieder des Risikoausschusses berichtet. Dieser setzt sich aus den stimmberechtigten Mitgliedern (CEO, CFO, CRO) und weiteren beratenden Mitgliedern (Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, Geschäftsbereichsleiter Operations, Leiter Controlling und Mitarbeitern des Risikocontrollings und der Risikosteuerung) zusammen. Für die steuerungsrelevanten Risikoarten sind sogenannte Frühwarnindikatoren definiert. Bei Überschreiten bestimmter Grenzwerte wird ein festgelegter Eskalationsprozess in Gang gesetzt. Zusätzlich erfolgen Analysen unter Extremszenarien in Form von Stresstests, die außergewöhnliche, aber plausibel mögliche Ereignisse simulieren. Diese werden mindestens jährlich durchgeführt. Die Stresstests umfassen sowohl risikoartenspezifische als auch inverse oder risikoartenübergreifende Szenarien (z.B. Stresstest für einen wirtschaftlichen Abschwung oder Stresstest bezüglich möglicher Effekte aus ESG-Risiken). Die Ergebnisse und potenzielle Maßnahmen werden der Geschäftsführung im Rahmen des Risikoausschusses präsentiert. Die ordnungsgemäße Handhabung der operativen Geschäftstätigkeit wird durch einen Neue Produkte/Märkte-Prozess (NPP) sichergestellt. Der Prozess regelt die Maßnahmen, die vor der Aufnahme von Geschäften mit neuen Produkten, in neuen Märkten oder bei seit Längerem nicht mehr durchgeführten Geschäften eingeleitet werden müssen. Dadurch sollen neue Risiken oder Veränderungen bestehender Risiken frühzeitig erkannt und ein möglicher Schaden von der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH abgewendet werden. Im Zuge der volkswirtschaftlichen Unsicherheiten gab es keine grundlegenden Änderungen des Risikomanagementsystems. Gestiegene Kosten im Bereich der Servicedienstleistungen (z.B. Wartung und Reifen oder Eigentragungsrisiko) sowie die Verteuerung der Refinanzierungskosten wurden jedoch in der Preissetzung berücksichtigt. Ebenso wurde darauf geachtet, dass trotz positiver Risikosituation (bislang noch geringe Ausfälle und hohe Vermarktungsergebnisse am Gebrauchtwagenmarkt) die derzeitigen temporären Effekte nicht unmittelbar in einer Auflösung der Risikovorsorge münden. 3.2 Risikoarten Im Folgenden werden alle für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH wesentlichen Risikoarten dargestellt und die Steuerung sowie die Überwachung innerhalb der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH beschrieben. Sämtliche wesentliche Risiken mit Ausnahme des Zahlungsunfähigkeitsrisikos sind in der Risikotragfähigkeitsrechnung berücksichtigt. Eine Besonderheit stellen ESG-Risiken dar. ESG-Risiken können nicht separat betrachtet werden, sondern wirken auf die bestehenden Risikoarten ein. Dementsprechend ist der Einfluss von ESG-Risiken für eine Risikoart relevant, wenn sie die Risikohöhe beeinflussen kann. 3.2.1 Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiken werden bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH mögliche Wertverluste aufgrund des Ausfalls oder der Bonitätsverschlechterung eines Vertragspartners (Flottenkunde, Kontrahent, Restwertgarant) verstanden. Daneben kann sich durch die Wertminderung einer Sicherheit ein Sicherheitenrisiko ergeben. Die Adressenausfallrisiken werden in Kredit-, Kontrahenten-, Restwertgaranten- sowie Sicherheitenrisiko unterteilt. 3.2.1.1 Kreditrisiko Kreditrisiken entstehen bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH dadurch, dass ein Kunde seine vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nur teilweise erfüllen kann. Das Kreditrisiko stellt die größte Komponente innerhalb der Adressenausfallrisiken dar. Unter den Kreditrisiken ist auch das Migrationsrisiko inkludiert, welches die Verschlechterung der Bonität eines Kunden abbildet und somit den Wertberichtigungsbedarf erhöht. Die Forderungsverluste bzw. Ausbuchungen betragen gesamthaft per Dezember 2023 0,008 % des Portfolios. Die Bonitätsprüfung der Flottenkunden erfolgt durch interne Ratingverfahren. Das Ratingergebnis stellt neben der Prüfung der Kapitaldienstfähigkeit die wesentliche Grundlage für die Kreditentscheidung dar. Weiterhin bestimmt das Zahlungsverhalten sowie die Ratingeinstufung die Aufnahme eines Kunden in die Intensivbetreuung oder Problemkreditbearbeitung. Zudem sind die Kompetenzregelungen und die Wertberichtigung an das ermittelte Rating gekoppelt. Die nachfolgende Tabelle stellt die Verteilung der erteilten Kreditlinien nach Ratingklassen per Dezember dar:
Die Steuerung der Kreditrisiken erfolgt zum einen durch eine bereits zum Zeitpunkt der Kreditentscheidung durchgeführte Kalkulation barwertiger Standardrisikokosten. So ist der erwartete Verlust bewusst als Kostenfaktor in der Preisgestaltung berücksichtigt. Zum anderen werden während der Kreditlaufzeit entstehende Bonitätsveränderungen durch Risikovorsorgeverfahren abgedeckt. Die Bildung der Risikovorsorge unterliegt einem Stufenplan. So wird mit zunehmendem Kreditrisiko (z.B. bei Bonitätsverschlechterung oder Verschlechterung der volkswirtschaftlichen Lage) eine höhere Risikovorsorge gebildet. Insgesamt existieren 3 Stufen. Während in Stufe 1 die PD (Probability of Default) auf eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 12 Monaten kalibriert ist, wird in Stufe 2 eine PD auf Basis der Restlaufzeit des Vertrages abgeleitet. In Stufe 3 befinden sich Verträge im Ausfallstatus. Der unerwartete Verlust wird über ein Credit Value at Risk Modell (CVaR-Modell) berechnet. Das Modell simuliert eine Verlustverteilung in Anlehnung an das CreditMetrics Modell. Die Ableitung der PD erfolgt unter Berücksichtigung von Migrationsrisiken in Abhängigkeit der volkswirtschaftlichen Entwicklung. Ebenso berücksichtigt das Modell Konzentrationsrisiken. Zur Abbildung des Verwertungsrisikos werden konservative LGDs (Loss Given Default) herangezogen. Als EAD (Exposure at Default) werden bei Operate Lease Verträgen die barwertigen ausstehenden Leasingraten und bei Finance Lease Verträgen das gesamte Exposure herangezogen. 3.2.1.2 Kontrahentenrisiko Das Kontrahentenrisiko stellt in der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH das Risiko eines Ausfalls des Vertragspartners von getätigten Tages- und Termingeldanlagen sowie aus dem Abschluss von Derivaten dar und ist in seiner Eigenart und Steuerung den oben genannten Kreditrisiken gleichzusetzen. Die Abteilung Treasury der BMW Bank GmbH steuert nach Vorgabe der Geschäftsführung der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH das Zinsänderungsrisiko der Gesellschaft durch Abschluss von Zinsderivaten. Durch die abgeschlossenen Produkte entstehen bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH Kontrahentenrisiken, die wesentlich sind. Aus Handelsgeschäften in Form von Payer Swaps entstehende Adressenausfallrisiken werden bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH sowohl auf Portfolioebene (CVaR-Limit) mit Hilfe eines wertorientierten Ansatzes als auch auf Einzelkreditnehmerebene begrenzt (Kontrahentenlimite). Die einzelnen Kontrahenten werden einer eingehenden Bonitätsprüfung unterzogen und daraus Limite abgeleitet. Die Einhaltung der Kontrahentenvolumenlimite ist bei Abschluss der Geschäfte durch das Treasury der BMW Bank GmbH zu gewährleisten und wird durch das Risikocontrolling auf täglicher Basis kontrolliert. Im Risikobericht wird der CVaR sowie die Auslastung der Kontrahentenlimite berichtet. 3.2.1.3 Restwertgarantenrisiko Autohändler sowie Fahrzeughersteller geben Restwertgarantien für einen Teil des Portfolios der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH. Dabei garantieren Restwertgaranten einen bestimmten Restwert, zu dem sie das Fahrzeug am Ende der Vertragslaufzeit unabhängig vom aktuellen Marktwert zurückkaufen. Die Bonität von Restwertgaranten wird vor Abschluss der Garantie überprüft und regelmäßig überwacht. Es werden risikobasierte Limite für jeden Restwertgaranten vergeben. Das Risiko der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH besteht in der möglichen Zahlungsunfähigkeit des Restwertgaranten und potenziell geringeren Vermarktungserlösen im Falle der Eigenvermarktung des Fahrzeugs. Für erwartete Verluste wird eine indirekte Restwertrisikorückstellung gebildet, unerwartete Verluste aus den Restwertgarantien werden im CVaR berücksichtigt. Für die Restwertrisikorückstellung wird der garantierte Restwert mit der aktuellen Marktprognose am Ende der Laufzeit verglichen. Dies entspricht dem wahrscheinlichen Verlust bei Insolvenz des Garantiegebers. Dieser Unterschiedsbetrag wird mit der Ausfallwahrscheinlichkeit gemäß Händlerrating multipliziert. Der Umfang an Restwertgarantien wird unter anderem im Risikobericht adressiert. 3.2.1.4 Sicherheitenrisiko Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH fordert in Abhängigkeit der Bonität eine Sicherheit, um den ausstehenden Forderungsbetrag nach Fahrzeugverwertung im Falle des Ausfalls abzudecken. Für die gestellten Sicherheiten erfolgt eine Ermittlung der Werthaltigkeit durch die Abteilung Kreditwesen unter anderem in Abhängigkeit von der Bonität des Sicherheitengebers, die mindestens jährlich überprüft wird. Der Verwertungserlös von Sicherheiten wird in der Validierung der Ausfallverlustquote (LGD) berücksichtigt und fließt somit in die Modelle (z.B. CVaR oder Wertberichtigung) mit ein. 3.2.2 Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken bezeichnen den potenziellen Verlust aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Parametern. Zinsänderungsrisiko und Restwertrisiko sind die für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH wesentlichen Marktpreisrisiken. 3.2.2.1 Restwertrisiko Ein Restwertrisiko besteht, sobald der erwartete Marktwert zum Vertragsende geringer ist als der vertraglich kalkulierte Restwert. Demgegenüber besteht die Chance, durch die Verwertung des Leasinggegenstands mehr als den vertraglich kalkulierten Restwert zu erzielen. Die Ermittlung der Restwerte erfolgt auf der Basis von internen und externen Marktdaten. Die Restwerte werden mindestens quartalsweise durch die Risikosteuerung überprüft und bei Bedarf für das zukünftige Neugeschäft angepasst. Des Weiteren findet eine regelmäßige Bewertung des restwertrisikotragenden Portfolios statt. Dies beinhaltet die kontinuierliche Kontrolle der Veränderung der zu erwartenden Marktwerte während der Vertragslaufzeit, die Berechnung des zu erwartenden Restwertverlusts oder -gewinns und die Prüfung der zu erwartenden Rücklaufquote. Auf dieser Basis wird die Restwertrisikovorsorge gebildet. Darüber hinaus wird das Restwertrisiko durch die monatliche Ermittlung des unerwarteten Verlusts gesteuert. Der Residual Value at Risk quantifiziert die möglichen unerwarteten Restwertverluste für das Portfolio bei vorgegebener Haltedauer in einem Konfidenzniveau, die über die erwarteten Verluste hinausgehen. 3.2.2.2 Zinsänderungsrisiko Zinsänderungsrisiken umfassen potenzielle Verluste aufgrund der Veränderung von Marktzinsen, das heißt potenzielle Verluste, die die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH durch eine Veränderung der Zinsen am Geld- und Kapitalmarkt erleiden könnte. Demgegenüber besteht die Chance, günstige Marktentwicklungen zu nutzen, von sinkenden Zinsen zu profitieren und so ein positives Zinsergebnis bzw. einen Fristentransformationserfolg zu erzielen. Die Steuerung des Zinsänderungsrisikos erfolgt durch die Abteilung Treasury der BMW Bank GmbH in Abhängigkeit der Beschlüsse des Risikoausschusses der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH über die vorgestellte Zinsprognose sowie unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Risikolimits gemäß der Risikotragfähigkeitsanalyse. Der primäre Steuerungsansatz ist barwertig auf Basis einer wöchentlich durchgeführten historischen Simulation unter Berücksichtigung einer einjährigen Haltedauer. Der ZinsVaR umfasst das Zinsstrukturkurvenrisiko (Risiko, dass sich die Zinsstrukturkurve verändert, z.B. steiler wird oder sich invers entwickelt) sowie das Repricing Risk (Risiko, dass die Refinanzierung aufgrund unterschiedlicher Laufzeiten teurer wird). Die allgemeine Zinsrisikoberechnung basiert für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH auf einer einheitlichen Zinsrisikokurve. Dies führt dazu, dass Tenor-Basisrisiken aus zinsvariablen Geschäften, die nicht identische Fixingfrequenzen aufweisen, nicht im ZinsVaR ausgewiesen werden und gesondert betrachtet werden müssen. Das Tenor-Basisrisiko ist für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH relevant, aber nicht wesentlich. Aufgrund der Eigenart als Bestandteil des Zinsänderungsrisikos wird das Tenor-Basisrisiko dennoch in der Risikotragfähigkeit berücksichtigt. Ergänzend zum barwertigen Ansatz werden verschiedene Zinsszenarien und deren ökonomische Auswirkungen auf den Strukturbeitrag aus der Zinsfristentransformation betrachtet. Das Zinsfristentransformationsergebnis wird monatlich berechnet und an die Geschäftsführung berichtet. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH sichert einen Teil der Zinsänderungsrisiken aus den Grundgeschäften auf Portfoliobasis ab. Als Sicherungsinstrumente dienen hierbei Payer Swaps. Aufgrund der durchschnittlichen Laufzeit der Finanzierungs- und Leasingverträge von drei Jahren und der regelmäßigen, rollierenden Anpassung der Sicherungsgeschäfte an die Portfoliorisikostruktur können die gegenläufigen, künftigen Wertänderungen entsprechend der Risikostrategie und des Risikoappetits der Gesellschaft abgesichert werden. 3.2.3 Liquiditätsrisiken Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH refinanziert sich ausschließlich über konzerninterne Darlehen und profitiert somit indirekt von der durchgeführten Diversifikation der BMW Group hinsichtlich Refinanzierungsquellen. Für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH sind im Bereich Liquiditätsrisiko das Zahlungsunfähigkeitsrisiko sowie das Refinanzierungskostenrisiko wesentlich. Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko definiert das Risiko seinen laufenden finanziellen Verpflichtungen nicht mehr zeitgerecht und/oder vollständig nachkommen zu können. Es wird mit dem Liquidity at Risk (LaR) und dem Funding Gap Tool überwacht. Der LaR wird zur Steuerung der kurzfristigen Zahlungsfähigkeit genutzt, auf wöchentlicher Basis gemessen und einem Limit (unwiderrufliche Linie) gegenübergestellt. Die Auslastung der unwiderruflichen Linie betrug in 2023 durchschnittlich 71,5 % und wurde stets eingehalten. Die Funding Gap Methode sichert die mittel- und langfristige Fristenkongruenz ab. Ziel ist es, dass die im Portfolio befindlichen Leasingverträge bei Neuabschluss weitestgehend fristenkongruent aus Liquiditätssicht refinanziert werden. Auf Erfahrungswerten basierte vorzeitige oder verspätete Vertragsbeendigungen werden über die Modifizierung des vertraglichen Cashflows (early- oder late-terminations) berücksichtigt. Ein Marktliquiditätsrisiko ist nicht relevant, da keine veräußerbaren Wertgegenstände wie Wertpapiere in der Liquiditätsreserve bestehen. Des Weiteren besteht für das Unternehmen ein Refinanzierungskostenrisiko, welches ein strukturelles Liquiditätsrisiko darstellt. Es ist definiert als das Risiko, dass die Anschlussrefinanzierung aufgrund eines Anstiegs der Credit-Spreads nur zu höheren Refinanzierungskonditionen beschafft werden kann. Aufgrund der Funding Gap Methode ist dieses Risiko für bereits aktivierte Verträge sehr geringfügig, jedoch in die Risikotragfähigkeit integriert und mittels Liquidity Value at Risk (LVaR) quantifiziert. Für noch nicht aktivierte Verträge besteht hingegen ein wesentliches Refinanzierungskostenrisiko, da die Refinanzierung der Verträge aus dem Bestellvorlauf erst bei Aktivierung abgeschlossen wird. Daraus ergibt sich ein zusätzliches Refinanzierungskostenrisiko, welches durch eine Abzugsposition im Risikodeckungspotenzial abgedeckt wird. Neben der regelmäßigen Quantifizierung der Liquiditätsrisiken ist die Notfallplanung ein wesentliches Instrument des Liquiditätsrisikomanagements. Grundsätze und Vorgaben für den Umgang mit Liquiditätsengpässen und -notfällen sind im Notfallplan festgeschrieben. Im Notfallplan ist festgelegt, welche Kommunikationswege eingehalten werden müssen, wie die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH den Liquiditätsengpass zu beseitigen beabsichtigt und welche Verfahren zur Beschaffung von Refinanzierungsmitteln genutzt werden können. Bei Eintritt des Notfalls müssen die eingeleiteten Schritte und umgesetzten Maßnahmen dokumentiert werden. Des Weiteren ist die Geschäftsführung ad hoc über eingetretene Notfälle zu informieren. 3.2.4 Operationelle Risiken Die operationellen Risiken werden insgesamt bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH als die Gefahr von Verlusten definiert, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Mitarbeitern, Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten. In diesen vier Risikokategorien ist das damit zusammenhängende Rechtsrisiko bzw. Reputationsrisiko eingeschlossen. Für die Steuerung der operationellen Risiken werden Schadensfälle und Risikoszenarien durch die OpRisk-Beauftragten der einzelnen Abteilungen mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe im Normal- und Worst Case erfasst sowie Gegenmaßnahmen abgeleitet. Zusätzlich werden jährliche Risk Self Assessments durchgeführt. Hierbei werden durch die Mitarbeiter der Unternehmensbereiche die vorhandenen Risikoszenarien überprüft und überarbeitet sowie gegebenenfalls weitere Risikoszenarien identifiziert. Nach der Durchführung der Risk Self Assessments werden deren Ergebnisse im Risikoausschuss präsentiert und Maßnahmen vorgeschlagen, die durch die Geschäftsführung bestätigt werden müssen. Daneben erfolgt die Ermittlung des unerwarteten Verlusts mittels Value at Risk Ansatz. Hierbei wird der Basisindikatoransatz herangezogen und auf ein Konfidenzniveau von 99,98 % skaliert. 3.2.5 Modellrisiko Das Modellrisiko beschreibt das Risiko eines finanziellen Verlusts oder einer unkorrekten externen Berichterstattung (z.B. Jahresabschluss) aufgrund eines fehlerhaften Modelldesigns, einer fehlerhaften Modellimplementierung und/oder aufgrund von falscher Modellanwendung oder übermäßigem ("blindem") Vertrauen in die Ergebnisse eines Modells. Das Risiko jedes Modells ergibt sich aus dem Zusammenhang zwischen der Wesentlichkeit des Modells (= finanzielle Auswirkungen), der Komplexität des Modells, den Auswirkungen auf Entscheidungen, des Grades an Unsicherheit über Inputdaten, -faktoren und Annahmen sowie der Häufigkeit oder Durchgängigkeit der Verwendung des Modells. Aufgrund des Einflusses auf die Resultate der Modelle werden Modellrisiken für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH als wesentlich erachtet. Diesem Aspekt wird in der Parameterkalkulation und in konservativen Korrelationsannahmen im Risikotragfähigkeitskonzept Rechnung getragen. Zusätzlich werden die verwendeten Parameter und Modelle einer jährlichen Validierung unterzogen, um sicherzustellen, dass die Risikogegebenheiten richtig widergespiegelt werden. Ferner werden Modellrisiken durch die Gestaltung der Geschäftsprozesse (4-Augen-Prinzip etc.) bei der Modellanwendung (z.B. Bonitätsbewertungsprozess) und -validierung minimiert. Zu den regelmäßigen Validierungen erfolgen Berichterstattungen und Abnahmen im Risikoausschuss. 3.2.6 Wartungs- und Reifenservicerisiko Hinsichtlich des Wartungs- und Reifenservices besteht das Risiko, dass z.B. in Bezug auf Wartung, Reparatur oder Reifen der Leasingfahrzeuge die tatsächlichen Kosten über den ursprünglich geplanten Kosten liegen. Ebenso können zusätzliche Erträge entstehen, wenn die eingeplanten Kosten unterschritten werden. Dies kann durch Preisschwankungen bzw. Mengenabweichungen (Umfang der Reparaturen, Anzahl bezogener Reifen) verursacht werden. Mindestens auf jährlicher Basis erfolgt eine vollumfassende Validierung der Raten (inkl. Herstellermatrizen, Risikofaktoren usw.). Wartungs- und Reifenservicerisiken sind in die Risikotragfähigkeit integriert. Die Ergebnisse der Überwachung werden im Risikobericht an die Geschäftsführung berichtet. Weiterhin erfolgt eine detaillierte monatliche Berichterstattung zur Rentabilität. 3.2.7 Eigentragungsrisiko Die Risiken aus Kasko-Eigentragung werden für die Leasingfahrzeuge definiert als die Abweichung zwischen den erwarteten und den tatsächlichen Kasko-Aufwendungen für das relevante Leasingportfolio. Als potenzielles Ergebnis könnten die tatsächlichen Kasko-Aufwendungen die erwarteten Aufwendungen übersteigen. Die Steuerung erfolgt über die Möglichkeit der jährlichen Anpassung der Prämien auf Kundenebene bzw. die jährliche Validierung von Risikoparametern und Prämien für das Neugeschäft. Außerdem wird ebenso das Katastrophenrisiko berücksichtigt. Kasko-Eigentragung wird ausschließlich auf Objekte, welche sich im Leasingvermögen der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH befinden, angewendet. Eigentragungsrisiken sind in die Risikotragfähigkeit integriert. Die Ergebnisse der Überwachung werden im Risikobericht an die Geschäftsführung berichtet. Weiterhin erfolgt eine detaillierte monatliche Berichterstattung zur Rentabilität. 3.2.8 Konzentrationsrisiko Unter dem Konzentrationsrisiko versteht die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH die Gefahren, die sich durch eine ungleichmäßige Verteilung von Forderungen oder Verbindlichkeiten ergeben. Konzentrationsrisiken können generell innerhalb einer Risikoart auftreten ("Intra-Risikokonzentrationen", z.B. Adressenausfallrisiken: große Flottenkunden, Marktrisikokonzentrationen: Finanzinstrumente, Fahrzeugklassen) oder sich aus Wechselwirkungen zwischen einzelnen Risikoarten ergeben ("Inter-Risikokonzentrationen"). Ein wesentliches Intra-Konzentrationsrisiko stellt insbesondere die Kundenkonzentration im Leasingportfolio dar. Die 20 größten Kunden der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH decken ca. 23 % des gesamten Kundenportfolios ab. Die größten Kunden stellen die BMW AG sowie die Bundesrepublik Deutschland mit insgesamt ca. 7 % dar. Im Restwertrisiko ergeben sich Konzentrationsrisiken insbesondere aufgrund der Zusammensetzung des Fahrzeugportfolios. Hierbei besteht eine Konzentration von Dieselfahrzeugen im restwertrisikotragenden Portfolio aufgrund der Geschäftsausrichtung auf den Flottenmarkt. Weiterhin besteht ein Konzentrationsrisiko im Hinblick auf die Markenvielfalt des Leasingportfolios, da Fahrzeuge der Marke BMW und Mini ca. 48 % (gemessen an der Zahl der Verträge) des Gesamtportfolios darstellen. Als Captive geht die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH dieses Risiko jedoch bewusst ein. Inter-Konzentrationsrisiken zwischen verschiedenen Risikoarten können generell auftreten, beispielsweise sind bei adversen Entwicklungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Regel stets mehrere Risikoarten betroffen. Die Ermittlung und Steuerung von Intra-Risikokonzentrationen findet innerhalb der Risikoart, in welcher sie auftreten, statt. Die Steuerung in der Risikotragfähigkeit erfolgt durch die Vergabe von Limiten auf Ebene der Risikoart. Inter-Konzentrationsrisiken werden in der Risikotragfähigkeit in zweierlei Hinsicht berücksichtigt. Zum einen werden bei der Ermittlung der Risikotragfähigkeit alle Einzelrisiken addiert, sodass keine risikomindernden Diversifikationseffekte zwischen den einzelnen Risiken berücksichtigt werden. Zudem werden im Rahmen der übergreifenden Stressszenarien wie beispielsweise "Wirtschaftlicher Abschwung" Wechselwirkungen zwischen Risikoarten (z.B. Restwert- und Adressenausfallrisiken) bei adversen Entwicklungen betrachtet. Die Überwachung und Darstellung der wesentlichen Konzentrationsrisiken erfolgt im monatlichen Risikobericht. 3.2.9 Strategisches Risiko Strategische Risiken sind Erfolgsrisiken, die für den Geschäftsbetrieb eine signifikante Gefährdung darstellen. Diese resultieren primär aus grundsätzlichen Führungsentscheidungen, z.B. über Breite und Strukturierung des betrieblichen Leistungsprogramms im Hinblick auf Kundengruppen. Wegen der grundsätzlichen Weichenstellungen, die zudem oftmals langfristig wirksam sind, können mit solchen Entscheidungen strategische Risiken verbunden sein. Die sich daraus ergebenden Risiken werden über die Risikomanagementprozesse und das Finanz- und Risiko-Reporting transparent. Strategische Entscheidungen können sich unmittelbar auf die Risikohöhe der weiteren Risikoarten auswirken und sind somit implizit in der Risikotragfähigkeit berücksichtigt. Ferner existiert ein gesamthaftes Stresstestkonzept zur Aufdeckung von Schwachstellen und gegebenenfalls zugehöriger Maßnahmen. 3.2.10 Ertragsrisiko Das Ertragsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass bei möglichen Ertragsminderungen und/oder Aufwandserhöhungen gegenüber erwarteten Erträgen und Aufwendungen der zukünftig realisierte Gewinn (Ertrag) vom erwarteten Ertrag negativ abweicht. Demgegenüber bestehen auch Ertragschancen, die beispielsweise durch geringere Aufwendungen erzielt werden können. Das Ertragsrisiko wird durch die monatliche Ergebnisberichterstattung und den regelmäßigen Planungsprozess des Controllings gesteuert. Zudem wird im Risikotragfähigkeitskonzept ein etwaiger unterjähriger Verlust beim Risikodeckungspotenzial in Abzug gebracht. 3.2.11 ESG-Risiko Dies sind Risiken, welche aufgrund von Ereignissen oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung entstehen können. ESG-Risiken können nicht separat betrachtet werden, sondern wirken auf die bestehenden Risikoarten ein. So könnten bspw. politische Maßnahmen zur Reduktion des CO 2 Ausstoßes Auswirkungen auf das Restwertrisiko (z.B. sinkende Restwerte aufgrund höherer KFZ-Steuer von Fahrzeugen mit hohem Spritverbrauch) oder das Adressenausfallrisiko (z.B. Gefährdung des Geschäftsmodells gewisser Branchen aufgrund von gesellschaftlichem Wandel) aufweisen. Zur Erörterung potenzieller ESG-Risiken wurden Wirkungsketten und Szenarioanalysen bspw. in Form eines Stresstests durchgeführt. Gleichzeitig wurde der Einfluss von ESG-Risiken auf die "herkömmlichen" Risikoarten im Rahmen der Risikoinventur bewertet. Analog zur Steuerung erfolgt die Überwachung und Berichterstattung innerhalb der einzelnen Risikoarten. 3.3 Risikotragfähigkeit Der Steuerungsansatz für die Risikotragfähigkeit der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ist die ökonomische Perspektive mit einem Konfidenzintervall von 99,98 %. Die Limite und die Ausschöpfung je Risikoart werden monatlich an die Geschäftsführung berichtet. Dabei werden mindestens alle wesentlichen Risiken miteinbezogen, die durch Limite begrenzt und gesteuert werden. Das Risikodeckungspotenzial beläuft sich nach Bereinigung um die Abzugsposten wie bspw. Bestellvorlauf auf EUR 398,5 Mio. Somit übersteigt das Risikodeckungspotenzial die vergebenen Limite um EUR 60,8 Mio.
( * Tabelle enthält Rundungsdifferenzen) Die BMW AG übernimmt seit Juni 2023 per Schuldbeitritt alle Pensionsverpflichtungen der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH. Daher trägt die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH lediglich bei Ausfall der BMW AG ein Pensionsrisiko. 13 Aufgrund der daraus resultierenden Unwesentlichkeit wird hierfür kein Risikotragfähigkeitslimit mehr ausgewiesen. Im laufenden Geschäftsjahr 2023 kam es zu keinen Limitüberschreitungen. 3.4 Überwachung und Berichterstattung Zentrales Gremium im Rahmen der Risikosteuerung in der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ist der Risikoausschuss. Schwerpunktmäßig werden im Risikoausschuss Risikogrundsätze, die Risikostrategie und -inventur, das Risikotragfähigkeitskonzept, Portfolioreviews und Maßnahmen, die Festlegung des Risikoappetits, die Entwicklung und Validierung von Risikoklassifizierungsverfahren, risikorelevante Aspekte hinsichtlich Prozess-/Bearbeitungsstandards in den Geschäftsfeldern sowie die Höhe der Risikoprämien behandelt. Neben dem Risikoausschuss werden im Kreditausschuss Kreditentscheidungen zu Leasingnehmern, Kontrahenten und Restwertgaranten getroffen. Der Kreditausschuss sowie der Risikoausschuss setzen sich aus stimmberechtigten und beratenden Mitgliedern zusammen. Innerhalb des Kreditausschusses gelten sowohl der CEO als auch der CFO als stimmberechtigt. Im Risikoausschuss ist jeweils der CEO, CFO und CRO stimmberechtigt. Die Ergebnisse aus der Überwachung der Risikoarten werden im Risikobericht regelmäßig an die Geschäftsführung berichtet. Der Risikobericht wird monatlich im Risikoausschuss vorgestellt. Bestandteil des Risikoberichts sind auch die Ergebnisse der Stresstests inkl. möglicher Maßnahmen. Zins- und Liquiditätsrisikothemen werden wöchentlich an die Geschäftsführung berichtet. 3.5 Zusammenfassung Das Risikomanagement der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH baut auf einem Regelprozess auf, der alle Risiken identifiziert und bewertet. Daraus werden Steuerungsmaßnahmen abgeleitet, die in regelmäßigen Abständen überwacht und berichtet werden. Organisatorisch wird ein wirksamer Risikomanagementprozess durch eine klare Trennung der Bereiche Markt und Marktfolge sichergestellt. Zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit werden unerwartete Risiken durch verschiedene Value at Risk Verfahren gemessen und den vorhandenen Risikolimiten gegenübergestellt. Die Überwachung und das Reporting der Risikotragfähigkeit erfolgen mindestens monatlich. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 waren die Risiken bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH zu jeder Zeit ausreichend durch Risikodeckungspotenzial abgedeckt. Der erwartete Verlust wird in Form von Rückstellungen und Wertberichtigungen berücksichtigt. Neben der laufenden Überwachung der Risikotragfähigkeit sind Stressszenarien ein wesentlicher Baustein der Risikoabschätzung. 4 Angaben gemäß § 340a Abs. 1 a i. V. m. § 289b HGBDie Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH wird in den Konzernabschluss der BMW AG einbezogen. Die BMW AG veröffentlicht auf ihrer Homepage einen im Einklang mit der Richtlinie 2013/34/EU stehenden Sustainable Value Report (gesonderter nichtfinanzieller Konzernbericht gemäß § 315b Abs. 3 HGB). Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ist deshalb von der Pflicht der Erstellung einer nichtfinanziellen Erklärung gemäß § 289b Abs. 2 HGB befreit. 5 Angaben gemäß § 289f HGBDie Gesellschafterin der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH hat am 30. August 2021 Zielgrößen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und im Aufsichtsrat der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH beschlossen: Für den Frauenanteil in der Geschäftsführung wurde die Zielgröße 1 (eine Frau) und für den Frauenanteil im sechsköpfigen Aufsichtsrat die Zielgröße 2 (zwei Frauen) festgelegt. Die Zielerreichungsfrist läuft in beiden Fällen bis zum 31. Juli 2026. Die Geschäftsführung der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH hat am 17. März 2021 für die Führungsebene I einen Zielanteil von 30 % weiblichen Führungskräften festgelegt. Der Zielanteil weiblicher Führungskräfte auf Führungsebene II wurde am 12. Juli 2023 von 20 % auf 30 % angehoben. Für beide Führungsebenen läuft die Zielerreichungsfrist bis zum 31. Dezember 2025. Zum 31. Dezember 2023 lag der Anteil weiblicher Führungskräfte auf der Führungsebene I bei 0 %, auf der Führungsebene II bei 31 %. 6 PrognoseberichtDer Internationale Währungsfonds erwartet für das globale Wachstum im Jahr 2024 eine Rate von 3,1 %. Die größte Belastung für die Weltwirtschaft 2024 sind die geopolitischen Konflikten und die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik in vielen Ländern. Die höheren Zinsen belasten den Konsum und die Investitionen und damit die konjunkturelle Entwicklung. Weitere Informationen zu politischen und weltwirtschaftlichen Risiken finden sich auch im Risiken- und Chancenbericht. Für die Eurozone gehen die Prognosen insgesamt nur von einem leichten Wachstum aus (+0,6 %). Deutschland könnte den Erwartungen zufolge 2024 zumindest einen leichten Anstieg der Wirtschaftsleistung verzeichnen (+0,3 %). Hier bremst zusätzlich die unverändert mäßig wachsende globale Konjunktur die exportorientierte Wirtschaft. Die insgesamt stabilen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürften dafür sorgen, dass die weltweiten Automobilmärkte im Jahr 2024 moderat (+3,9%) wachsen. Das Wachstum dürfte dabei auf einer breiten Basis erfolgen und sich auf viele Märkte verteilen, insbesondere aber auf China und die USA. Es wird jedoch aufgrund eines weltweit erhöhten Angebots von Neufahrzeugen von einem sich verstärkenden Preiswettbewerb ausgegangen, der sich auch auf die Preise für Gebrauchtwagen auswirken wird. Die Erwartung für den relevanten Flottenmarkt in Deutschland ist grundsätzlich positiv, wenn auch leicht rückläufig gegenüber dem Rekordjahr 2023. Aufgrund der Lieferengpässe in den Jahren 2021 bis 2022 ist die Altersstruktur der Flotten immer noch hoch, weshalb das Jahr 2024 generell ein volumenstarkes Flottenjahr werden sollte. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH wird im Rahmen der Refinanzierung auch weiterhin auf konzerninterne Darlehen zurückgreifen, die aus Liquiditätssicht fast ausschließlich fristenkongruent abgeschlossen werden. Die Prognose der Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2024 plant die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH wie folgt:
Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH erwartet einen leichten Anstieg der Eigenkapitalrendite. Es wird mit einem soliden Anstieg im Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit gerechnet. Ein im Jahresdurchschnitt höherer durchschnittlicher Vertragsbestand bei höherwertigem Fahrzeugmix sowie die verbesserte Marge tragen zu dieser Entwicklung bei. Im Neugeschäft wird für das Geschäftsjahr 2024 ein leichter Anstieg prognostiziert. Auch für den BEV-Anteil am Neugeschäft 2024 wird von einem leichten Anstieg ausgegangen. Aufgrund des Alters des Fahrzeugbestandes erwartet die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH in 2024 eine höhere Anzahl der Vertragsbeendigungen, die nicht vollumfänglich durch das Neugeschäft kompensiert werden können. Die Folge ist ein leichter Rückgang des Vertragsbestands. Die Prognosen der Leistungsindikatoren können jedoch durch unerwartete konjunkturelle Entwicklungen und Ereignisse jederzeit beeinträchtigt werden. Die Geschäftsführung überwacht die weitere Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 und überprüft die potenzielle Auswirkung auf die Leistungsindikatoren.
München, den 27. März 2024 Die Geschäftsführung Uwe Hildinger Dr. Martin Stremplat
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https://www.imf.org/-/media/Files/Publications/WEO/2024/Update/January/English/text.ashx
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, MünchenAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, München
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine AngabenDie Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, München, hat die Erlaubnis von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zum Betreiben des Finanzierungsleasing gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG sowie zusätzlich die Erlaubnis für das Finanztransfergeschäft nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 6 ZAG. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ist somit nach § 340 Abs. 4 Satz 1 und Abs. 5 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Wertpapierinstitute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute der §§ 340 ff. HGB i.V.m. RechKredV und RechZahlV aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Alphabet International GmbH, München. Zwischen der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH und der Alphabet International GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, welcher zuletzt am 16. November 2022 angepasst wurde. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH gilt als große Kapitalgesellschaft gemäß des § 340a Abs. 1 S. 1 HGB. Die Gesellschaft ist beim Handelsregister des Amtsgerichts München in Abteilung B unter der Nr. 181098 eingetragen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenDer Jahresabschluss wird unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und der ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Wertpapierinstitute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (§§ 340 ff. HGB) i.V.m. RechKredV und RechZahlV sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Aufgrund der Durchführung von Zahlungsdiensten erfolgt die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach den Formblättern der RechZahlV. Dabei werden die Formblätter für den Jahresabschluss nach RechZahlV gem. § 265 Abs. 4 HGB um die Posten Leasingvermögen sowie Leasingerträge/-aufwendungen ergänzt, um die tatsächlichen Verhältnisse der Gesellschaft zutreffend abzubilden. Die Darstellung der nicht den Zahlungsdiensten zuzuordnenden Beträge nach den Formblättern der RechKredV wird innerhalb der jeweiligen Jahresabschlussposten nach RechZahlV im Unterposten "aus sonstigen Tätigkeiten" gezeigt. Die Forderungen an Kreditinstitute werden zu Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt und nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt. Soweit sich am Abschlussstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert ergibt, wird auf diesen abgeschrieben. Allen erkennbaren akuten und latenten Risiken wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Es werden sowohl Einzelwertberichtigungen für akute als auch pauschalierte Wertberichtigungen auf Einzelvertragsebene für latente Risiken gebildet. Für die Ermittlung der Wertberichtigungen werden im Wesentlichen historische Erfahrungswerte zu Kreditausfällen sowie aktuelle Ratingklassen- und Scoringinformationen herangezogen. Diese werden um zukunftsorientierte Informationen (zum Beispiel Prognosen über ökonomische Leistungskennzahlen) angereichert, falls diese basierend auf den historischen Daten auf einen Zusammenhang mit erwarteten Kreditausfällen schließen lassen. Die Höhe der Wertberichtigung bemisst sich zunächst anhand des erwarteten 12-Monats-Kreditverlusts (Stufe 1). Falls sich das Kreditrisiko zum Abschlussstichtag seit der erstmaligen Erfassung signifikant erhöht hat (Stufe 2), wird die Wertberichtigung in Höhe der über die Restlaufzeit erwarteten Kreditverluste bemessen, also nicht mehr nur in Höhe der erwarteten 12-Monats-Verluste. Diese Kreditverluste werden als pauschalierte Wertberichtigungen auf Einzelvertragsebene erfasst. Liegen objektive Hinweise auf Wertminderungen vor (Stufe 3), werden die Wertberichtigungen nach den über die Restlaufzeit zu erwarteten Kreditverlusten bemessen und als Einzelwertberichtigungen bilanziert. Für Forderungen, die aus Operate-Leasing-Verhältnissen resultieren, wird eine vereinfachte Vorgehensweise angewendet. Hier bemisst sich die Höhe der Wertberichtigung ab der erstmaligen Erfassung der Forderung anhand der über die Restlaufzeit erwarteten Kreditverluste (Stufe 2). Dies gilt auch für Forderungen aus dem Operate-Leasing, bei denen sich das Kreditrisiko signifikant erhöht hat. Diese Sachverhalte werden als pauschalierte Wertberichtigungen auf Einzelvertragsebene abgebildet. Bei Vorliegen eines akuten Ausfallrisikos (Stufe 3) wird eine Einzelwertberichtigung gebildet, die sich ebenfalls anhand des über die Restlaufzeit ermittelten Kreditverlusts bemisst. Auch in 2023 wurden neben den modellbasierten Wertberichtigungen zusätzliche Vorsorgen für wirtschaftliche Unsicherheiten, die nicht durch makroökonomische Faktoren in den Modellen abgebildet werden können, getroffen. Zu diesen Unsicherheiten zählen beispielsweise höhere Erzeugerpreise, zu erwartende Kaufzurückhaltung und deutlich höhere Refinanzierungskosten. Die Ermittlung der zusätzlichen Vorsorgen erfolgte auf Basis ausgewählter Szenarien. Gemäß § 340f Abs. 3 HGB wird vom Wahlrecht der Verrechnung von Erträgen aus Zuschreibungen zu Forderungen mit den Aufwendungen aus Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen Gebrauch gemacht. Das Leasingvermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear auf den vertraglich kalkulierten Restwert unter Berücksichtigung der individuellen Laufzeit des zugrunde liegenden Leasingvertrages. Die Abschreibung wird monatsgenau errechnet. Liegt die Marktwertprognose zum Vertragsbeginn unterhalb des vertraglichen Restbuchwerts, allerdings oberhalb des erzielbaren Betrages, wird für alle Neuzugänge linear auf die aktuelle Marktwertprognose abgeschrieben. Der erzielbare Betrag ist dabei der Barwert der zukünftig erwarteten Zahlungsflüsse aus den Leasingverträgen sowie der Verwertung. Sofern der erzielbare Betrag unter dem aktuellen Restbuchwert liegt, wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf den erzielbaren Betrag vorgenommen. Zu jedem Bilanzstichtag wird geprüft, ob eine in früheren Perioden erfasste außerplanmäßige Abschreibung noch besteht oder sich vermindert hat. In diesen Fällen wird der Buchwert auf den erzielbaren Betrag erhöht, jedoch maximal bis zu den planmäßig fortgeführten Anschaffungskosten. Hinsichtlich des erzielbaren Betrags sind Annahmen insbesondere hinsichtlich der Zahlungsmittelzuflüsse aus der Verwertung zu treffen. Hierzu werden sowohl intern verfügbare Daten über historische Erfahrungswerte und aktuelle Marktdaten als auch Prognosen von externen Instituten berücksichtigt. Die Annahmen werden regelmäßig validiert. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Der Abschreibungszeitraum beträgt zwischen 3 und 23 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden bis zu einer Höhe von EUR 250 sofort abgeschrieben. Sofern die Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000 liegen, wird ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten dient der periodengerechten Erfolgsabgrenzung und wird grundsätzlich für vorausgezahlte Rechnungen vor dem Abschlussstichtag gebildet, sofern diese Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten dienen der periodengerechten Erfolgsabgrenzung und werden grundsätzlich für im Voraus erhaltene Zahlungen, insbesondere für Wartungskostenzuschüsse und Leasingsonderzahlungen, gebildet. Die Auflösung findet linear über die Laufzeit des Leasingvertrages statt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden aufgrund des Schuldbeitritts bis einschließlich 31. Mai 2023 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen. Gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und S. 2 HGB werden die Pensionsrückstellungen mit dem geltenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (i. Vj. zehn) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung werden vom BMW Trust e. V., München, im Rahmen von Contractual Trust Arrangements (CTA) treuhänderisch Vermögensgegenstände verwaltet, welche dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Andere Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken auf Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags bzw. Verpflichtungsüberhangs Rechnung tragen. Die anderen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, München, sichert einen Teil der Zinsänderungsrisiken aus den Grundgeschäften auf Portfoliobasis. Als Sicherungsinstrumente dienen Zinsswaps. Die Gesellschaft macht im Rahmen der Bilanzierung von ihrem Wahlrecht Gebrauch, für diese ökonomischen Sicherungsbeziehungen Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB zu bilden und diese nach der Einfrierungsmethode bilanziell zu erfassen. Insgesamt wird ein Grundgeschäftsvolumen in Höhe von TEUR 459.010 der Aktivseite (aus dem Leasinggeschäft) sowie ein Grundgeschäftsvolumen in Höhe von TEUR 449.843 der Passivseite (im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) in eine Bewertungseinheit einbezogen. Die Gesellschaft hat sich gegen das zum Stichtag bestehende Zinsänderungsrisiko in Höhe von TEUR 5.437 (i. Vj. TEUR 24.783) auf Basis des EURIBOR bzw. EONIA abgesichert. Aufgrund der durchschnittlichen Laufzeit der Leasingverträge von drei Jahren und der regelmäßigen rollierenden Anpassung der Sicherungsgeschäfte an die Portfoliorisikostruktur können die gegenläufigen, künftigen Wertänderungen entsprechend der Risikostrategie der Gesellschaft abgesichert werden, sodass eine hocheffektive Sicherungsbeziehung erwartet wird. Die prospektive Feststellung der Wirksamkeit erfolgt anhand einer Regressionsanalyse. Retrospektiv erfolgt die Messung des Wirkungsgrades der Sicherungsbeziehung ebenfalls anhand einer Regressionsanalyse. Hierbei werden die beizulegenden Zeitwerte der Grundgeschäfte, mit denen der Sicherungsgeschäfte verglichen. Ein eventuell aus der negativen Marktwertentwicklung des Grund- oder Sicherungsgeschäftes entstehender Verlustüberhang des ineffektiven Teils der Sicherungsbeziehung wird gemäß den allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften erfolgswirksam im Rahmen einer imparitätischen Bewertung als Drohverlustrückstellung (§ 249 HGB) erfasst. Die Dotation des Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB erfolgt im Sinne der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung der wirtschaftlichen Situation und dient zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalsituation der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH fällt als Tochtergesellschaft der BMW AG in den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung von 15%. Hiernach muss die BMW AG eine Zusatzsteuer so weit leisten, wie der spezifische Steuersatz nach Mindeststeuergesetz den Mindestsatz von 15% je Jurisdiktion unterschreitet, wenn in der jeweiligen Jurisdiktion keine anerkannte Zusatzsteuer erhoben wird. Das Mindeststeuergesetz findet Anwendung für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen. Im Geschäftsjahr 2023 unterliegt die BMW AG keiner Steuerbelastung aus dem Mindeststeuergesetz. Die BMW AG ist derzeit dabei, eine Einschätzung hinsichtlich der Auswirkungen ab dem Geschäftsjahr 2024 zu treffen. Hierfür wurden für die BMW AG unter Berücksichtigung der gesetzlichen temporären Vereinfachungsregelungen (Transitional Safe-Harbour) die Jurisdiktionen analysiert, welche auf Basis einer vorläufigen Mindeststeuer-Kalkulation von einer Zusatzsteuer betroffen sein könnten. Der aus diesen Ländern entstehende Steueraufwand wird auf Basis der derzeit verfügbaren Analyseergebnisse für die BMW AG als unwesentlich eingeschätzt. Auf die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH wird zukünftig grundsätzlich keine Steuermehrbelastung aus der nationalen Ergänzungssteuer entfallen, da die BMW AG die Zusatzsteuer nach Mindeststeuergesetz schuldet. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Aktiva Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen beinhalten für die sonstigen Tätigkeiten insbesondere Zinsforderungen aus Swapgeschäften in Höhe von TEUR 5.521 (i. Vj. TEUR 3.118), Forderungen aus Leasingraten TEUR 707 (i. Vj. TEUR 837) und täglich fällige Bankguthaben in Höhe von TEUR 267 (i. Vj. TEUR 331). Forderungen an Kunden Der Posten Forderungen an Kunden enthält im Wesentlichen Forderungen aus Leasingraten und Leasingabrechnungen an inländische Kunden TEUR 111.824 (i. Vj. TEUR 96.059), an Behörden TEUR 1.848 (i. Vj. TEUR 1.674) sowie an Finanzdienstleistungsinstitute in Höhe von TEUR 615 (i. Vj. TEUR 434) und an ausländische Kunden TEUR 254 (i. Vj. TEUR 339). Des Weiteren bestehen Forderungen an Kunden aus der vertraglich vereinbarten Servicekomponente Reifen und Felgen in Höhe von TEUR 47.387 (i. Vj. TEUR 37.967). Leasingvermögen Der Posten beinhaltet Fahrzeuge der BMW Group sowie anderer Hersteller, die im Rahmen des Leasinggeschäftes verleast werden. Die Entwicklung des Leasingvermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Sachanlagen Die Sachanlagen in Höhe von TEUR 316 (i. Vj. TEUR 392) enthalten ausschließlich die jeweils im Rahmen des eigenen Geschäftsbetriebs genutzte Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 106; i. Vj. TEUR 151) und die Mietereinbauten (TEUR 210; i. Vj. TEUR 241). Die Entwicklung der Sachanlagen wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände Der Posten enthält im Wesentlichen Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 9.138; i. Vj. TEUR 2.144) sowie Forderungen an Lieferanten (TEUR 5.262; i. Vj. TEUR 4.986). Darüber hinaus beinhaltet der Posten im Weiteren Forderungen gegen Händler im Zusammenhang mit dem Leasinggeschäft in Höhe von TEUR 4.811 (i. Vj. TEUR 4.126). Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Vorauszahlungen für die Kraftfahrzeugsteuer (TEUR 10.054; i. Vj. TEUR 11.109). 2. Passiva Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten In dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind für die sonstigen Tätigkeiten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 59.575 (i. Vj. TEUR 68.540) enthalten. Diese Verbindlichkeiten bestehen aus einem Tagesgeld in Höhe von TEUR 57.000 (i. Vj. TEUR 61.000). Weiterhin bestehen im Wesentlichen Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.967 (i. Vj. TEUR 1.752) aus Geschäften mit Derivaten. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus sonstigen Tätigkeiten enthalten nur Posten aus dem Leasinggeschäft, davon gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten in Höhe von TEUR 49 (i. Vj. TEUR 15). Sonstige Verbindlichkeiten Dieser Posten beinhaltet für die sonstigen Tätigkeiten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.822.902 (i. Vj. TEUR 3.437.966), davon insbesondere Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.647.000 (i. Vj. TEUR 3.352.000) gegenüber der BMW Finance N.V., Den Haag/ Niederlande, sowie TEUR 107.057 (i. Vj. TEUR 25.521) gegenüber der Alleingesellschafterin Alphabet International GmbH aus der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2023. Des Weiteren umfasst dieser Posten erhaltene Anzahlungen von Kunden aus den vertraglich vereinbarten Servicekomponenten Werkstattservice (Wartung und Verschleiß) sowie Reifenservice (Reifen und Felgen) in Höhe von TEUR 95.310 (i. Vj. TEUR 93.229). Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 49.112 (i. Vj. TEUR 36.997). Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält in Höhe von TEUR 21.189 (i. Vj. TEUR 20.615) im Wesentlichen Zuschüsse von der Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, München, insbesondere für Wartungskosten sowie zu Vertragsbeginn erhaltene Leasingsonderzahlungen und Fahrereinmalzahlungen in Höhe von TEUR 30.807 (i. Vj. TEUR 34.637). Die ertragswirksame Auflösung wird linear über die Laufzeit des Leasingvertrags vorgenommen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Im Rahmen eines Schuldbeitritts mit Erfüllungsübernahme wurden mit Wirkung ab dem 1. Juni 2023 die Pensionsverpflichtungen mit dem zum Stichtag 31. Mai 2023 zugrundeliegenden Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 36.203 gemeinsam mit dem treuhänderisch gebundenen Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 32.274 vollumfänglich an die BMW AG übertragen. Zeitgleich wurde der BMW AG ein Betrag von TEUR 3.929 zur Investition in Fondsvermögen überlassen, um die bestehende Deckungslücke der Pensionspläne zum Zeitpunkt des Übertrages vollständig zu schließen. Das Deckungsvermögen und die Pensionsverpflichtungen werden somit ab dem Zeitpunkt der Übertragung vollumfänglich bei der BMW AG bilanziert. Im Gegensatz zum Vorjahr entfällt daher zum 31. Dezember 2023 bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH der bilanzielle Ausweis von Pensionsverpflichtungen bzw. Deckungsvermögen. Die bis zum Schuldbeitritt angefallenen Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen, der Änderung des Diskontierungszinssatzes sowie der Erträge und Aufwendungen aus der Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Die übrigen Pensionsaufwendungen betreffen die Past Service Costs, welche unter den Personalaufwendungen ausgewiesen werden. Im Geschäftsjahr 2023 entstanden Aufwendungen aus der Aufzinsung der diskontierten Pensionsrückstellungen ausschließlich für den leistungsorientierten Pensionsplan in Höhe von TEUR 77 (i. Vj. TEUR 780) sowie Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 668 (i. Vj. TEUR 7.822). Beim beitragsorientierten Pensionsplan beliefen sich dabei die Erträge aus der Vermögensverrechnung auf TEUR 549 (i. Vj. TEUR 1.496). Andere Rückstellungen Die Anderen Rückstellungen werden unter anderem für die Servicekomponente Werkstattservice (Wartung und Verschleiß) (TEUR 27.870; i. Vj. TEUR 39.575) gebildet, sofern davon auszugehen ist, dass die vom Kunden zu erwartenden Serviceraten nicht ausreichen werden, um die tatsächlichen Wartungskosten zu decken. Daneben bestehen Rückstellungen für das Eigentragungsrisiko in Höhe von TEUR 4.658 (i. Vj. TEUR 3.075). Dabei entbindet der Leasingkunde die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH gegen Zahlung eines Beitrags von der Verpflichtung, das jeweils geleaste Fahrzeug im Rahmen einer Vollkaskoversicherung abzusichern. Für die Altersteilzeit beträgt die Rückstellung TEUR 3.194 (i. Vj. TEUR 3.024) sowie für Jubiläumsrückstellungen TEUR 1.694 (i. Vj. 1.772). Im Weiteren bestehen Rückstellungen für Aufbewahrungskosten in Höhe von TEUR 3.140 (i. Vj. TEUR 2.859). Darüber hinaus betragen die Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen für bereits erbrachte Leistungen aus dem Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.401 (i. Vj. TEUR 1.650). Im Weiteren bestehen auf Einzelvertragsebene Rückstellungen für negative Substanzwerte (TEUR 403; i. Vj. TEUR 1.506), welche sich aus der barwertigen Gegenüberstellung der erwarteten künftigen Erträge und Aufwendungen ergeben. Fonds für allgemeine Bankrisiken Anders als im Vorjahr erfolgte im Geschäftsjahr 2023 erfolgte keine Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB (TEUR 340.000; i. Vj. TEUR 340.000). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 11.585 (i. Vj. TEUR 11.585). Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 42.789 (i. Vj. TEUR 42.789). Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um ungebundene andere Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 6). Bei dem Posten Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 208 (i. Vj. TEUR 208) werden Ergebnisvorträge aus vororganschaftlichen Geschäftsjahren ausgewiesen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungLeasingergebnis Die aus dem Leasinggeschäft erzielten Erträge (TEUR 2.267.252; i. Vj. TEUR 2.190.746) resultieren im Wesentlichen aus im Inland erzielten Leasing- und Serviceraten sowie aus Verwertungserlösen für Leasingrückläufer. Die Leasingaufwendungen (TEUR 1.267.787; i. Vj. TEUR 1.311.825) beinhalten im Wesentlichen die Bezugskosten für Leasingfahrzeuge, Aufwendungen aus Servicebestandteilen (z.B. Reparatur, Versicherung, Kfz-Steuer) sowie Aufwendungen aus der Beendigung von Leasingverträgen, welche vor allem die Buchwertabgänge aus dem Beendigungsgeschäft enthalten. Ab dem Geschäftsjahr 2023 werden Weiterbelastungen und Abrechnungen für Treibstoffe, Rundfunkgebühren und KFZ-Steuer erfolgsneutral ausgewiesen. Somit sind die Vorjahresangaben zu Leasingerträgen und -aufwendungen nicht vergleichbar. Zinsergebnis Die Zinserträge (TEUR 18.105; i. Vj. TEUR 2.661) und -aufwendungen (TEUR 90.287; i. Vj. TEUR 28.283) resultieren im Wesentlichen aus der laufenden Refinanzierung sowie den abgeschlossenen Swaps. Dabei werden die Zinserträge (TEUR 24.926; i. Vj. TEUR 3.300) und -aufwendungen (TEUR 6.938; i. Vj. TEUR 4.958) aus Swapgeschäften saldiert ausgewiesen. Positive Zinsaufwendungen aus nicht-derivativen Geschäften werden aus Gründen einer verbesserten Transparenz separat unter dem Zinsaufwand ausgewiesen (TEUR 23; i. Vj. TEUR 346). Der Anstieg der Zinsaufwendungen ist dabei im Wesentlichen durch die Veränderung der Refinanzierungsstruktur in Kombination mit gestiegenen Refinanzierungszinssätzen zu erklären. Im Geschäftsjahr 2023 ist darüber hinaus im Zinsergebnis die Aufzinsung der Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen (TEUR 60; i. Vj. TEUR 17), der Saldo aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen und den Erträgen (i. Vj. Aufwendungen) aus dem Deckungsvermögen der Pensionsverpflichtungen bis 31. Mai 2023 aufgrund des Schuldbeitritts in Höhe von TEUR 612 (i. Vj. TEUR 9.144) und die Aufzinsung der Rückstellung für die Servicekomponente Werkstattservice ausgewiesen (TEUR -115; i. Vj. TEUR 0).
Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten beinhaltet bei den sonstigen Tätigkeiten Erträge aus der Schadensabwicklung in Höhe von TEUR 65.338 (i. Vj. TEUR 56.857) und Erträge aus Bonusvereinbarungen für Servicekomponenten mit Lieferanten von TEUR 13.647 (i. Vj. TEUR 11.366). Wie im Vorjahr auch, bestehen im Geschäftsjahr 2023 Erträge aus der Zuschreibung des Leasingvermögens aufgrund des Wegfalls der Voraussetzungen für voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen in Höhe von TEUR 79.789 (i. Vj. TEUR 45.438). Insgesamt sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 80.900 (i. Vj. TEUR 56.318) enthalten, welche im Wesentlichen aus den Erträgen aus der Zuschreibung des Leasingvermögens resultieren. Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine realisierten Erträge aus der Währungsumrechnung (i. Vj. TEUR 0). Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten bei den sonstigen Tätigkeiten im Wesentlichen Personalaufwendungen TEUR 57.409 (i. Vj. TEUR 59.527) sowie Erstattungen an Konzerngesellschaften für erbrachte Dienstleistungen in Höhe von TEUR 18.620 (i. Vj. TEUR 17.075). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen Der Posten beinhaltet planmäßige (TEUR 675.373; i. Vj. TEUR 629.972) und außerplanmäßige Abschreibungen (TEUR 164.418; i. Vj. TEUR 112.207) auf das Leasingvermögen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Schadensabwicklung in Höhe von TEUR 47.306 (i. Vj. 40.904). Im Geschäftsjahr 2023 sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 413 (i. Vj. TEUR 324) insbesondere aus der Schadenabwicklung enthalten. Hingegen bestehen keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (i. Vj. TEUR 0). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen Bei der Position Abschreibungen und Wertberechtigungen auf Forderungen (TEUR -333; i. Vj. TEUR 1.546) handelt es sich, anders als im Vorjahr (Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen), um einen negativen Saldo aus Aufwendungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten Umsatzsteuer auf Sachbezugsaufwendungen in Höhe von TEUR 135 (i. Vj. TEUR 117). Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne Der Gewinn für das Geschäftsjahr 2023 wird in voller Höhe (TEUR 107.057; i. Vj. TEUR 25.521) an die Alleingesellschafterin Alphabet International GmbH abgeführt. E. Sonstige Erläuterungen1. Angaben zu Restlaufzeiten Im Nachfolgenden sind die Restlaufzeiten nach § 340d HGB i. V. m. § 9 Abs. 1 und 2 RechKredV und § 7 RechZahlV (nach Wertberichtigungen) zusammenfassend dargestellt. Bei den Zahlungsdiensten handelt es sich dabei ausschließlich um täglich fällige Posten.
*) Die Zinsabgrenzungen in Höhe von TEUR 5.521 (Forderungen an Kreditinstitute) und von TEUR 4.967 (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) sind gemäß § 11 RechKredV nicht in die Restlaufzeitengliederung aufgenommen. 2. Angaben zu Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin Alphabet International GmbH Zum 31. Dezember 2023 bestehen bei der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH gegenüber der Alleingesellschafterin Alphabet International GmbH Forderungen in Höhe von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 133) und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 107.057 (i. Vj. TEUR 25.521), davon aus der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 107.057 (i. Vj. TEUR 25.521). 3. Angaben zur Fremdwährungsberechnung Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Transaktionskurs umgerechnet und zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB bewertet. Zum 31. Dezember 2023 bestehen weder Verbindlichkeiten (i. Vj. TEUR 0) noch Forderungen (i. Vj. TEUR 0) in fremder Währung. 4. Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.253.043 (i. Vj. TEUR 1.360.332). Darunter entfallen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Geschäftsbesorgungsverträgen bzw. Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 17.942 (i. Vj. TEUR 12.880) mit einer Fälligkeit innerhalb eines Jahres gegenüber verbundenen Unternehmen. Zudem bestehen aus Mietverhältnissen insgesamt Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.620 (i. Vj. TEUR 2.842). Davon entfallen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.481 (i. Vj. TEUR 1.481). Von den gesamten Verpflichtungen aus Mietverhältnissen sind TEUR 2.118 (i. Vj. TEUR 2.109) innerhalb eines Jahres fällig. Zum 31. Dezember 2023 besteht ein Bestellobligo für Fahrzeuge des Leasingvermögens in Höhe von TEUR 1.232.481 (i. Vj. TEUR 1.344.610), davon TEUR 165.504 (i. Vj. TEUR 185.864) gegenüber der Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, München (BMW AG). Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse. 5. Angaben zu Organen Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat besteht aus sechs Mitgliedern, wovon vier Mitglieder als Vertreter der Anteilseigener bestellt und zwei Mitglieder als Arbeitnehmervertreter gewählt sind. Anteilseignervertreter:
Arbeitnehmervertreter:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr 2023 für ihre Tätigkeit keine Bezüge erhalten. 6. Anzahl Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 519 Mitarbeiter (i. Vj. 513 Mitarbeiter) im Sinne des § 285 Nr. 7 HGB, die sich auf 435 Vollzeitbeschäftigte (i. Vj. 428 Vollzeitbeschäftigte) und 81 Teilzeitbeschäftigte (i. Vj. 82 Teilzeitbeschäftigte) sowie u.a. drei Beschäftigte (i. Vj. drei) in Mutterschutz aufteilen. 7. Angabe des Abschlussprüferhonorars Die im Geschäftsjahr 2023 vom Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, erbrachten Leistungen für die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH betreffen Abschlussprüfungskosten sowie andere Bestätigungsleistungen. Die Abschlussprüfungsleistungen umfassen vornehmlich die Prüfung des Einzelabschlusses sowie die prüferische Durchsicht bzw. Prüfung des IFRS-Reporting im Rahmen des Konzernzwischen- bzw. Konzernabschlusses der BMW AG. Des Weiteren sind Prüfungen IT-gestützter rechnungslegungsbezogener Systeme enthalten, die im Zusammenhang mit der Jahresabschlussprüfung stehen. Andere Bestätigungsleistungen beinhalten prüfungsnahe Beratungen zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar wird im Konzernabschluss der BMW AG angegeben. 8. Konzernrechnungslegung Die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH wird in den Konzernabschluss nach § 315e HGB der BMW AG einbezogen, die den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der BMW AG werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister veröffentlicht. 9. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH haben.
München, den 27. März 2024 Die Geschäftsführung Uwe Hildinger Dr. Martin Stremplat Entwicklung des Leasingvermögens, der immateriellen Anlagewerte und des Sachanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, München
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH , München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Henneberger, Wirtschaftsprüfer Sabrina Riedl, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsratsder Alphabet Fuhrparkmanagement GmbHSchwerpunkte der Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH (die "Gesellschaft") die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben sorgfältig wahrgenommen. Er hat insbesondere die Geschäftsführung laufend überwacht und bei der Leitung der Gesellschaft beraten. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich und mündlich über alle wesentlichen Entwicklungen in der Gesellschaft unterrichtet, sowohl in den Sitzungen als auch in den Zeiträumen zwischen den einzelnen Sitzungen. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Gesellschaft wurde der Aufsichtsrat eingebunden und hat, soweit dies im Einzelfall nach den rechtlichen Vorgaben erforderlich war, nach eingehender Prüfung und Beratung seine Zustimmung erteilt. Im Geschäftsjahr 2023 haben fünf Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden, hiervon vier ordentliche Sitzungen und eine Sitzung zur Vertiefung bestimmter Themen. Im Einzelfall nahmen Mitglieder an den Sitzungen des Aufsichtsrats in virtueller Form teil. Gegenstand der vier ordentlichen Sitzungen war der umfassende vierteljährliche Bericht der Geschäftsführung zur aktuellen Geschäftslage, Rentabilität, Risikosituation und Risikovorsorge, den der Aufsichtsrat mit der Geschäftsführung gründlich erörterte. Hierbei wurde jeweils auf das Marktumfeld, in dem die Gesellschaft tätig ist, die verschiedenen Geschäftsfelder sowie den Vergleich zwischen Planung und Ist-Zustand eingegangen. Zudem wurde der Aufsichtsrat vierteljährlich über die zentralen IT-Themen und -Projekte sowie über die IT-Sicherheit informiert. Die Geschäftsführung berichtete außerdem in jeder Sitzung über den Status und den Abarbeitungsstand der Ende 2022 durchgeführten aufsichtsrechtlichen Prüfung nach § 44 KWG. Prüfungsinhalt war die Einhaltung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement. Die durch den Ukraine-Krieg, Lieferzeiten, die Refinanzierungskosten und die Entwicklungen des Gebrauchtwagenmarkts bedingten Auswirkungen auf die Geschäftslage, Rentabilität, Risikosituation und Risikovorsorge sowie die entsprechenden Maßnahmen der Geschäftsführung wurden in den Berichten der Geschäftsführung ausführlich dargestellt und erläutert. Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen zeitnah und ausführlich über neue Entwicklungen sowie die hierauf gerichteten Maßnahmen der Gesellschaft. Fester Bestandteil der ordentlichen Sitzungen waren auch die Quartalsberichte der Internen Revision, in denen über die Ergebnisse aktueller Prüfungen sowie den Abarbeitungsstand der wesentlichen Feststellungen berichtet wurde. In der Vertiefungssitzung am 17.02.2023 ließ sich der Aufsichtsrat umfassend zur Organisation der Gesellschaft, zur aktuellen Lage des Flottenmarkts sowie zur Kundenstruktur und Vertriebssteuerung berichten. Die Geschäftsführung stellte dabei auch den Einfluss von externen und internen Rahmenbedingungen auf die zukünftige Gestaltung des Vertriebs dar. In der ersten regulären Sitzung am 09.03.2023 erläuterte die Geschäftsführung den Bericht zur aktuellen Lage und gab einen Ausblick auf das vorläufige Jahresendergebnis 2022. Die Ergebnisse der Effizienzprüfung für das Geschäftsjahr 2022 sowie der Eignungsbewertung des Aufsichtsrats wurden ebenfalls präsentiert und diskutiert. In der Sitzung am 27.04.2023 ließ sich der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung den Bericht zum Jahresabschluss 2022 detailliert erläutern. Der von Vertretern des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ("PwC") vorgelegte Bericht und der geprüfte Jahresabschluss der Alphabet Fuhrparkmanagement für das Geschäftsjahr 2022 wurden von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend erörtert und gebilligt, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats wurden einstimmig verabschiedet. Nach Festlegung der ergänzenden Prüfungsschwerpunkte für das Geschäftsjahr 2023 wurde durch den Aufsichtsrat, vorbehaltlich der Bestellung durch die Gesellschafterin, der Prüfungsauftrag für das Geschäftsjahr 2023 an PwC erteilt. In der Sitzung am 28.07.2023 ließ sich der Aufsichtsrat neben der finanziellen Lage des Unternehmens auch zu aktuellen Entwicklungen und vertrieblichen Initiativen berichten. Der Compliance- und Geldwäschebeauftragte der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH erstattete dem Aufsichtsrat ausführlich Bericht über seine Tätigkeit im Jahr 2022 im Bereich Geldwäsche- und Betrugsprävention sowie Compliance und stellte die aktuelle Risikolage für das Unternehmen vor. Auch die Datenschutzbeauftragte der Gesellschaft berichtete dem Aufsichtsrat eingehend zu ihrer Tätigkeit im Jahr 2022 und erläuterte die Themenstellungen für das Jahr 2023. Die Geschäftsführung berichtete außerdem über die Überprüfung der Grundsätze der Geschäftsleitung für die Auswahl und Bestellung von Mitarbeitern der oberen Leitungsebene sowie zu den Zielgrößen für den Frauenanteil auf der ersten und zweiten Führungsebene. Außerdem berichtete die Geschäftsführung zur Vergütungsstruktur der Gesellschaft. In der Sitzung am 30.11.2023 wurde die Finanz-, Investitions-, Kapital- und Personalplanung für das Geschäftsjahr 2024 durch die Geschäftsführung ausführlich vorgestellt. Die Geschäftsführung berichtete über den aktuellen Stand der Jahresabschlussprüfung 2023. Des Weiteren berichtete die Geschäftsführung im Rahmen der Risikoberichterstattung über die aktuelle Risikovorsorge der Gesellschaft. Zusätzlich beschloss der Aufsichtsrat in dieser Sitzung das Verfahren zur Durchführung seiner jährlichen Effizienzprüfung. Die Auswertung der Ergebnisse der Effizienzprüfung fand in der ersten Sitzung im Geschäftsjahr 2024 statt. Die Aufsichtsratsmitglieder nahmen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt an vier Schulungen teil. Diese Schulungen behandelten Themen rund um die Sanierungsplanung und Nachhaltigkeitsrisiken sowie Cyber-Security und den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Anhaltspunkte für Interessenkonflikte von Mitgliedern der Geschäftsführung oder des Aufsichtsrats gab es im Geschäftsjahr 2023 nicht. Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2023 Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden vom Abschlussprüfer PwC geprüft und mit dem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen. Die Ergebnisse dieser Prüfung ließ sich der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 26.04.2024 durch die Vertreter des Abschlussprüfers mündlich erläutern. Die anschließende Erörterung fand zwischen dem Aufsichtsrat und den Vertretern des Abschlussprüfers ohne Anwesenheit der Geschäftsführung statt. Jahresabschluss und Lagebericht wurden intensiv erörtert und gaben keinen Anlass zu Einwendungen. Die Vertreter des Abschlussprüfers bestätigten, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess festgestellt wurden. Der Abschlussprüfer stellte in seinem Prüfungsbericht fest, dass der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die künftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zutreffend darstellt. Die Unterlagen zum Jahresabschluss und Lagebericht lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Es wurden keine Sachverhalte festgestellt, die zu der Annahme veranlasst hätten, dass der Jahresabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den maßgeblichen Vorschriften aufgestellt worden sei. Nach sorgfältiger Prüfung der vorliegenden Unterlagen und eingehender Erörterung hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Abschlussprüfung angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht deshalb gebilligt und dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zugestimmt. Der vorliegende Bericht des Aufsichtsrats zum Jahresabschluss 2023 wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 26.04.2024 verabschiedet. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsleitung, den Betriebsratsmitgliedern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH für den hohen persönlichen Einsatz und ihre Leistungen im Geschäftsjahr 2023.
München, den 26.04.2024 Für den Aufsichtsrat Marco Lessacher GesellschafterbeschlussDie Alphabet International GmbH, München, als alleinige Gesellschafterin der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, München, fasst unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Förmlichkeiten hinsichtlich Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung folgenden Beschluss:
München, den 04.06.2024 Alphabet International GmbH Markus Deusing Juan Ridao-Alonso |
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